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Kundenrezensionen

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am 29. März 2014
Im Film geht es um eine junge Mutter, die mit ihrem achtjährigen Sohn nach schrecklichen Gewalterfahrungen durch dessen Vater gerade in eine neue Wohnung gezogen ist und es nicht ertragen kann, wenn der Sohn nicht in ihrer Nähe ist. Der Achtjährige muss im Bett der Mutter schlafen, darf die Wohnung nicht allein verlassen, am liebsten würde sie ihn gar nicht aus dem Haus lassen. Immer mit der Begründung, der gewalttätige Vater, der das Kind immerhin aus dem Fenster werfen wollte, würde eine große Bedrohung darstellen. Doch auch wenn diese Begründung durchaus nachvollziehbar ist, so spürt man doch, dass da noch viel mehr "im Argen liegen" muss. Dieses Gefühl verdichtet sich zunehmend und schließlich kommen immer mehr Dinge ans Licht, bzw. laufen aus dem Ruder.

Die Mutter wiederum wird auf grenzverletzende Art vom Jugendamt kontrolliert, die Mitarbeiter kommen unangemeldet zu Besuch (Morgen/früher Vormittag, Mutter gerade aufgestanden, Kind schläft noch), rütteln an der Tür, würden die Wohnung von sich aus betreten, würde die Kette an der Tür das nicht verhindern. Doch die Mutter hat natürlich keine andere Wahl, als den beiden Mitarbeitern (Frau und Mann) Einlass zu gewähren, denn über Allem schwebt die größte Angst, der Sohn könnte ihr weggenommen werden. So ist die junge Mutter also ziemlich dieser Situation ausgeliefert. Während die Frau vom Jugendamt freundlich und anscheinend verständnisvoll mit der jungen Mutter spricht, nimmt ihr Kollege (ein großer, dominant wirkender Mann) die Wohnung genauestens unter die Lupe - Zimmer werden inspiziert, Schubladen geöffnet, ein Poster von der Schlafzimmerwand entfernt und über dem Bett des Sohnes aufgehängt, etc.

Die klaren "Instruktionen" durch die Jugendamtsmitarbeiter (der Junge soll unter Anderem im eigenen Bett schlafen) veranlassen die Mutter schließlich dazu, ihren Sohn nachts durch ein Babyfon zu überwachen.

Die Themen Macht, Kontrolle, Ausgeliefertsein, aber auch (oder gerade dadurch) Ängste und emotionale Erpressung, ziehen sich praktisch wie ein roter Faden durch den gesamten Film.

Protagonisten gibt es eher wenige (der Film spielt an nur wenigen Orten und sehr viel in der Wohnung), was aber deutlich heraussticht ist die Bedrohung durch dominante, machtausübende Männer, bis hin zur sexuellen Belästigung. Männer sind in diesem Film, meinem Eindruck nach, im Grunde entweder "Täter" oder "Opfer".
Denn neben z.B. dem dominanten Mann vom Jugendamt sowie anderen Figuren dieser Art, gibt es noch den neuen Bekannten der Mutter, dem wir wiederum dabei zusehen, wie er sich von seiner eigenen im Sterben liegenden alten Mutter, unter deren Überbehütung er sein ganzes Leben lang zu leiden hatte, allmählich lösen muss.

Die Rolle der Frauen hingegen scheint eher unterzugehen, Frauen scheinen von der Hauptfigur (in deren Gefühlswelt man einen ungefähren Einblick bekommt) überwiegend als liebevoll/verständnisvoll wahrgenommen zu werden, scheinen gleichzeitig aber auch eine eher passive oder höchstens "Anweisungen ausführende" Rolle zu spielen.

Mehr und mehr eskalieren die Ereignisse und am Ende des Films wird durchaus eine gewisse "Auflösung" geliefert, jedoch keinesfalls alle Fragen beantwortet. Aber das ist gut so, meiner Meinung nach darf in dieser Art von Film Vieles offen bleiben, sodass es viel Raum für Interpretationen und Spekulationen gibt. Ich persönlich würde auch sagen, dass der Film einiges an Symbolik enthält. So habe ich da bereits so meine Theorien entwickelt - anderen Zuschauern kommt aber möglicherweise eine ganz andere Interpretation in den Sinn und gerade diese Möglichkeiten finde ich sehr interessant.

Fazit ist, dass dieser Film sehr "psychologisch" ist und auf ziemlich subtilen Ebenen spielt, in einer kleinen Welt die kaum Schönes zu bieten hat, trist, öde und erdrückend wirkt, gerade dadurch aber die Gefühle der Figur(en) widerspiegelt.

Ich muss allerdings auch sagen, dass wenn man einige Filme dieser Art gesehen hat, man beim Anschauen allmählich gewisse Theorien/Ideen entwickelt, was wohl hinter Allem stecken könnte. So kommt es, dass das Ende mich persönlich nicht soooo sehr überrascht hat - aber deswegen nicht weniger ergreifend war. Trotzdem habe ich den Film sehr gern angeschaut und möchte ihm keinesfalls weniger als fünf Sterne geben, denn für mich ist er gerade aufgrund seiner Subtilität, seiner vielen offen gebliebenen Fragen - wodurch man zum Nachdenken angeregt wird - und (besonders am Ende) gleichzeitig sehr emotionalen Momente, eine echte Perle.
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am 7. Februar 2013
"Babycall" ist eine Mischung aus Psychodrama und Mysterythriller. Der Film besitzt einen bedrückenden Grundton und die Atmosphäre ist deprimierend und kalt. Um wirklich Spannung aufzubauen reicht das Gezeigte aber nicht ganz und bei der strikten Verfolgung seines Weges, dessen Ziel der halbwegs aufmerksame Zuschauer zumindest zum Teil schon bald erahnen kann, lässt man hier jede erzählerische Logik außer Acht. So will das am Ende alles nicht so recht zusammenpassen und das Gesamtresultat ist nicht wirklich überzeugend. Noomi Rapace macht ihre Sache in der Rolle der verstörenden Mutter ganz gut, wobei das übervorsichtige und panische Gehabe mit der Zeit auch ein bisschen Nervpotential mit sich bringt.

"Babycall" ist ein teils beklemmender und bedrückender Film, dessen Logiklücken hier aber unweigerlich ins Gewicht fallen und den man in dieser Art schon mehrfach besser gesehen hat.

5 von 10
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am 26. Mai 2015
...sondern ein trauriges Psychogramm einer Frau, die in der Welt nicht mehr zurechtkommt. Noomi Rapace ist eine tolle Schauspielerin, das beweist sie auch in diesem Film. Ich hatte aber etwas ganz anderes erwartet, der Film ist keine Sekunde lang unheimlich oder gruselig, sondern eher deprimierend. Schlecht finde ich den Film nicht, entspricht aber halt gar nicht meinen Erwartungen und so hatte ich leider nicht den spannenden Film-Abend, den ich mir gewünscht hatte.
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am 11. Juni 2015
Dunkel, Düster und etwas verwirrend. Für Leute die mal abseits des Mainstreans made in USA, etwas spannendes gepaart mit der Tristesse eines skandinavischen Thrillers sehen möchten sind ist hier genau richtig. Alleine der triste Wohnblock, der so real wirkt das man das Gefühl hat, das man soetwas aus dem wirklichen Leben kennt sorgt für ein gewisses Unbehagen. Die Darsteller alle samt mit ihren Charakter-Köpfen unterstützen ebenfalls diese unheimliche Atmosphäre.....eben typisch skandinavisch. Wer einen gemütlichen Thriller mit spannender musikuntermahlung und hübschen Schauspielern erwartet, bei dem man die eigene Fantasie ausschalten kann, ist hier fehl am Platz......es ist ein kalter, manchmal etwas zu langatmiger Thriller, der viel Platz für die eigene Fantasie lässt mit einem überraschenden (auch wenn man es schon erahnt hat) Ende. Für mich eine absolute Empfehlung....
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am 14. Dezember 2015
Das Problem entsteht, da der Film auf den ersten Blick mit Cover und Inhaltsangabe nach einem Horror-Streifen klingt... Ist aber ein sehr einfühlsames Drama mit Psychothriller-Elementen. Bis zum Einsatz der Musik sehr sensibel in Szene gesetzt und von den Hauptdarstellern exzellent gespielt. Nur die Regie etwas Mittelmäßiger, sie geht aber auch einfühlsam mit dem schweren Thema um... Mich hat der Film sehr berührt und ja, er hat Thriller-Elemente... aber meinem Empfunden nach geht es hier nicht um Horror-Effekte oder einem "Mysterie-Enträtseln" was es mit dem Nachbarjungen auf sich hat sondern um eine sehr einfühlsame aber auch spannende Fiction zu oft in Filmen platt dargestellten Themen.
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TOP 1000 REZENSENTam 31. März 2015
Eine Mutter zieht mit ihrem achtjährigen Sohn in einen Wohnblock, um nach einer gewalttätigen Ehe ein neues Leben anzufangen. Sie versteckt sich und ihren Sohn regelrecht vor der Außenwelt, aus Angst, vom Ehemann gefunden zu werden. Sie lebt in ständiger Angst, kann aufgrund dessen nicht schlafen, was irgendwann dazu führt, dass sie nicht mehr weiß, was Realität ist und was nicht ...

"Babycall" ist für mich schwer zu rezensieren ohne eine "Gefällt mir - gefällt mir nicht"-Bewertung mit rein zu bringen. Denn vom Thema her würde ich dem Film 5 Sterne geben, von der schauspielerischen Leistung her 4 Sterne, aber irgendwie verpufft während des Filmes die Dramatik, die so wunderbar hätte entstehen können. Ich habe leider gar keine gespürt - keine Spannung, keine Dramatik, maximal Empathie mit der Hauptrolle (der Mutter), was letztlich auf die schauspielerische Leistung zurück zu führen ist, denn die Hauptdarstellerin Noomi Rapace drückt meines Erachtens das Erleben und Verhalten, vor allem die Emotionen der Mutter, wunderbar aus. Gut Möglicherweise ist das, was mir nicht so gefällt, diese typische Stimmung der skandinavischen Filme, die meiner Erfahrung nach über alle Genres hinweg vorhanden ist. Dies sind in ihrer Art ja (wie eigentlich bei anderen Ländern oder Regionen auch) ganz spezielle Filme, viele Zuschauer und Rezensenten mögen ja genau das. Und wer diese "nordische Atmosphäre" mag, der wird dies hier finden.
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am 10. August 2015
...gesehen dank Amazon Prime!

Die Story beginnt unscheinbar mit Frau und Kind und dem Eindruck einer schlimmen Vergangenheit.

Kurz:
Drehbuch: Genial
Schauspieler: TOP
Kulisse: TOP
Musik: TOP

Der Film an sich ist auf den ersten Blick nicht so spannend.
Aber auf den zweiten Blick ist er komplett irre.
Man erfährt Richtungsänderungen und subtile Psychoeindrücke.
Aber der Film steigert sich mMn enorm und zum Ende hin sitzt man mit offenem Mund vor dem Schirm
und überlegt ihn noch einmal von vorne anzusehen um ja nichts zu übersehen zu haben und eigene Zweifel zu bestätigen.
Eine irre gute Story und Super von Noomi Rapace gespielt!!
Sowohl Drama, als auch Thrill kommt mehr als genug zum Vorschein.
Die Assoziation mit der Hauptfigur funktioniert super. Man fühlt sich richtig gut in den Film hinein.

Von mir ein heimlicher Winner und asolut ein Favorit.
Vollste Empfehlung von mir für diesen Film.

Zu den Bewertungen mit zwei oder nur einem Stern:
Hier kann ich nur sagen, dass sie alle diesen Film nicht wirklich rezensieren, sondern eher falsch verstanden haben.
Derzeit sind es sechs dieser Bewertungen und alle ergeben an sich keinen Sinn.
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am 22. August 2015
Wie ein Vorrezensent schon schrieb: Die verwirrte, hektische Art der Protagonistin, die sich (sorry, Spoiler, aber eigentlich kann man es sich sehr schnell denken...) schon ziemlich bald als psychische Erkrankung herausstellt, geht dem Zuschauer bereits nach wenigen Minuten gewaltig auf die Nerven. Es ruft Unruhe beim Zuschauer hervor, außerdem gibt es nur wenige spannende Momente, dafür aber viele Längen.
Immer weiter durch die Handlung hindurch kommt es zu Situationen, die Fragen aufwerfen und die Neugierde beim Zuschauer aufbauen, wie sich die ganze Konfusion am Ende auflösen wird. Das zufriedenstellend zu beantworten gelingt am Ende allerdings nicht. Vieles erscheint nicht schlüssig und arg konstruiert, um einen Bogen hinzubekommen. Aus den wenigen spannenden Momenten (die Situation des Nachbarjungen) schlägt die Handlung meines Erachtens zu wenig Profit.
Im Gegensatz dazu, wie es die Filmbeschreibung möglicherweise erwarten lassen könnte, ist der Film kein Thriller, sondern ein (Psycho-) Drama. Ich persönlich gucke mir auch gerne mal ein Drama an. "Babycall" fand ich allerdings langweilig und war mehr oder weniger froh, als der Film endlich zuende war.
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am 17. Juli 2014
... aber immer noch eine schöne, typisch skandinavisch-düstere Unterhaltung, gar keine Diskussion.
Seit ich den Film >>Next Door<<, der vom gleichen Regisseur ist wie Babycall, vor etlichen Jahren einmal auf Arte gesehen habe, weiß ich zum einen dessen Können, als auch das große schauspielerische Talent von Kristoffer Joner, der hier zwar nicht die eigentliche Hauptrolle, wohl aber einen ziemlich verwirrenden Nebenpart hat, zu schätzen.
Der Film ist düster und verwirrend, driftet mir aber ein bisschen zu sehr ins typische Klischee ab...
Next Door ist um Längen schauriger.Aber das ist ja alles Geschmacksache.
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am 1. Juni 2015
Der Film beginnt bereits mit der Handlung in vollem Gange.
Eine verstörte Mutter und ihr Sohn werden von einer Frau und einem Mann in eine neue Wohnung begleitet.
Aus den ersten Dialogen ist zu schließen, dass beide vor dem Mann/Vater in Sicherheit gebracht werden sollen.
Die über ängstige Mutter, die ein zu inniges Verhältnis zu ihrem Sohn hat, lässt ihren Sohn auch nicht sein eigenes Zimmer beziehen. Als der Mann und die Frau weg sind, holt die Mutter ihn zu sich. Er muss in ihrem Zimmer und sogar ihrem Bett schlafen.
Sie bringt ihn zur Schule und will sogar die Pausen mit ihm verbringen. Doch die Schulleitung lässt dös nicht zu und so gelangt die Mutter in ein Einkaufszentrum, in dem sie die männliche Nebenrolle kennen lernt und sich ein Babyphone kauft.
Soweit so gut, auch wenn der Film bis hierhin schon rech verstörend ist. Und man am liebsten in den Fernseher springen will um die Mutter, die ihren Sohn einengt, von diesem Handeln abzuhalten.
Dieser Zwang wird mit jeder Minute stärker und ist irgendwann auch kaum mehr auszuhalten.
Erster Negativpunkt.

Der Film beschäftigt sich viel mit den Themen Verlustangst, Kontrolle und Authorität.
Leider bleibt hiervon nicht viel übrig, weil, ACHTUNG SPOILER, am Ende aufgelöst wird, dass die Mutter sich alles nur eingebildet hat.
Oder zumindest den Großteil.
Einzig die Begegnungen mit dem männlichen Protagonisten sind real.
Und der Mord an einem Jungen im selben Haus.

So weiß man am Ende nicht, was von dem restlichen Erlebten Wahrheit oder Einbildung war.
Eine Auflösung dessen, oder zumindest Doppeldeutigkeit während des Films wäre angebrachter gewesen.
Vor allem was der Quatsch sollte, dass am Ende gezeigt wird, dass die Mutter aussah wie die Mutter des Protagonisten und ihr Junge wie der Protagonist in seinen Kindheitstagen.
Auch wird nicht geklärt, wieso der Protagonist den Geist des Jungen, der ermordet wurde, gesehen hat.
So bleibt ein fader Nachgeschmack.
Meiner Meinung nach ein pseudointellektueller Film, der gerne mehr wäre, als er wirklich ist.
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