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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
175
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am 9. Juni 2017
Durch Empfehlung eines Freundes auf einer anderen Plattform habe ich hier zum ersten Mal seit langer Zeit wieder einem Bollywoodfilm eine Chance gegeben und es nicht bereut.
Klar ist der Film mit 175 Minuten sehr lang, die kamen mir dieses Mal aber gar nicht so lang vor.
Anushka Sharma und SRK haben schon in "Ein göttliches Paar" gut zusammen gespielt. Katrina Kaif ist auch gut.
Die Musik ist von A.R. Rahman.
Bild und Ton sind wie zu erwarten erstklassig, die Produktion ist ja auch noch nicht so alt.
Die Blu-ray verfügt über ein Wendecover ohne FSK-Logo.
Klare Kaufempfehlung von mir.
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am 15. März 2013
Über Story muss man nichts mehr sagen. Für mich ist der Film einfach nur eine Liebesgeschichte, die ich genieße. Ich habe mich so lange schon darauf gefreut, und nun endlich ist er da. Klar hätte ich gerne mehr den Bollywoodtouch und die Liebesszene hätte es nicht gebraucht. Trotzdem sind es für mich 2.5 std schöne Unterhaltung.
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am 27. Juli 2015
Wie oft kann man die immer gleiche Dreiecks-Liebesbeziehung in Sha Rukh Khan Filmen noch wiederholen? Scheinbar, so lange es geeignete Filmorte außerhalb Indiens (dieses Mal - wieder - London) und interessante (oder auch: weit hergeholte) Settings (dieses Mal: Bombenentschärfer) gibt. Und natürlich hübsche Schauspielkollegen. Womit wir zum großen Problem dieses Streifens kommen.

Das liegt natürlich nicht an der Schönheit der beiden Darstellerinnen. Und eben auch nicht an dem selbst für Bollywood-Verhältnisse recht konstruiert wirkenden Drehbuch - sondern an der lieben Katrina Kaif. Für reine Action-Streifen kann man sie besetzen. Kurzen Rock anziehen, perfekt choreografiert durch das Bühnenbild tanzen - alles fein. Nur, wenn die Geschichte theoretisch mehr als Variationen von Gesichtsausdrücken mit halb offenem Mund (= sexy, arrogant, verblüfft) erfordert, wird es eben schnell sehr unglaubwürdig. Die Liebesgeschichte zwischen ihr und Shah Rukh im ersten Teil find ich jedenfalls an keiner Stelle überzeugend.

Besser wird es in Teil 2, in dem die Dynamik zwischen der leicht hyperaktiven Anushka Sharma und Khan auch das Acting von Fräulein Kaif etwas nach oben ziehen bzw. diese über weite Strecken gar nicht zu sehen ist. Insgesamt leidet der Film aber erheblich unter der Fehlbesetzung. Aussehen und Bekanntheit sollten eben nicht alleinige Auswahlkriterien beim Casten sein. Für Bollywood mit schönen Frauen und Szenerien gibt es nämlich ausreichend bessere Alternativen. Genannt sei der Sharma-Khan Streifen "Ein göttliches Paar" mit ähnlicher leichter Anlage und Tiefe, aber ohne solch stark schwankende Schauspielqualitäten.

Insgesamt Dank der recht gelungenen zweiten Hälfte gerade noch sehenswert.
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am 19. April 2013
Wer Shahrukh Khan liebt, liebt auch diesen Film!
Ich war sehr überrascht, da der Film sehr modern ist und die Bollywoodindustrie endlich angekommen ist!
D.h. es gibt zarte Küsse und sogar eine Szene in der man als Zuschauer darauf hingewiesen wird das sie Sex hatten.
Was ganz neues von Bollywood und vor allem von Shahrukh Khan :)

Die Geschichte finde ich auch sehr Interessant und vor allem das Ende überrascht, da ich mit was anderem gerechnet hatte.

Also an alle Fans - must have!
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am 29. Juli 2013
SRK ist wieder da mit seinen Traummann-Rolle Geschickte. Lustig, etwas Traurig, diesmals mit wenig Hau-man-drauf. Den Film werde ich noch ein paar Male mir ansehen. Vielleicht sogar in Indi mit Deutschem Untertitel.
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am 23. Mai 2013
Bei diesem Film spare ich mir ausnahmsweise mal die Handlungsbeschreibung, es wurde schon sehr viel (und gut) dazu geschrieben.

Ihr seht, "nur" 2 Sterne aber ich erkläre gerne warum und wieso. Wo soll ich anfangen? Ich nehme mal die Schauspieler durch:
Shah Rukh Khan. Ich bin sehr beeindruckt wie jung und frisch er in diesem Film trotz seiner damaligen 46 Jahre aussieht. Respekt dafür! ABER, musste er einen 25 Jährigen spielen? Wir können die Optik ja gerne bei Seite schieben und ihm das einfach mal abkaufen. Aber (wieder das Aber) seine Lebens- und Schauspielerfahrung fließen zu sehr mit ein. Man muss seine Weisheiten nicht per Falten im Gesicht tragen aber man merkt sie auf jeden Fall. So unbedarft wie seine Rolle teilweise sein soll ist Mr. Khan eben nicht (mehr). Trotzdem gut gespielt, für das Drumherum kann er ja nix.
Kathina Kaif und da sind wir bei einem echt großen Problem. Inzwischen habe ich sie in vielen Filmen, ja mehr oder weniger, ertragen müssen. Für mich immer eine Fehlbesetzung da sie in meinen Augen kein gutes Schauspiel abliefert. Ihre Rolle sieht eine gewisse Emotionslosigkeit vor aber so Ausdruckslos geht nicht. Ein klitzekleines bisschen besser wurde es in der 2. Hälfte aber das Geheule auf der Bank. Ohje.
Anushka Sharma jaja, sie ist einfach klasse. Da will ich gar nicht groß was zu sagen. ich mag ihr Spiel, ihre Lebendigkeit. Etwas aufgedreht manchmal aber das bringt etwas Leben in diesen Film.
Rishi Kapoor. Ich glaube ich würde mir den Film nur noch mal wegen ihm anschauen. Er hat ein Lächeln auf meine Lippen gezaubert. Ich finde ihn so bezaubernd und wenngleich er nicht in Würde altern durfte so bin ich froh, dass er Bollywood nicht den Rücken gekehrt hat.

Und jetzt sind wir beim Manko schlechthin. Der Plot ist ja mal sowas von mies! Was ein (sorry) Schwachsinn für die heutige Zeit. Meeras Vater hat nicht auf mich den Eindruck gemacht, dass er sie verstoßen hätte weil sie eine andere Wahl bezüglich des Heiratskandidaten getroffen hätte. Dafür war seine Figur zu dünn erklärt. Geheiratet hat sie den Auserwählten ihres Vaters ja dann auch nicht. Von einem Bruch in der Vater-Tochter-Beziehung ist auch keine Rede. War wohl dann doch nicht so schlimm für Herr Papa? Und Gott. Wenn sie so sehr an ihre Vereinbarungen mit ihm glaubt hätte es etwas bedachter ihre Wünsche äußern sollen. Leicht geisteskrank wirkte das schon auf mich. Den Grund erfährt man auch nicht. Außer der, dass ein kleines Mädchen bloß keinen Inder heiraten möchte. pfff, recht schwach! Fehlende Mamaliebe schon eher. Ja das wirds sein. (Achtung, ich werde sarkastisch)
Akira kaufe ich die Liebe zu "ihrem" Soldaten schlicht nicht ab. Für die Figur die sie spielt kann das nur eine Liebelei sein. Oder Vaterkomplexe. Da springt noch weniger der Funke über als zwischen Meera & Samar. Was in "Rab Ne Bana Di Jodi" funktioniert hat klappt hier nicht mal ansatzweise. Zwischen den beiden muss wohl doch Haule Haule (ganz sachte) eine Liebesgeschichte entstehen sonst wird das nichts.
Samar ist wohl auch ein Stück geisteskrank. Die Tussi hätte ich ehrlich einfach abgeschrieben. Aber wir sind ja in Indien. Da zählt die erste große Liebe und an der hält man fest, koste es was es wolle. narf. Das passt in anderen Filmen ja auch wirklich aber hier, nein, nein, nein. Er hätte am Ende doch in die Luft fliegen sollen. Dann wäre es ein Schrecken mit guten Ende geworden.
Von dieser Amnesie-Geschichte sehe ich mal ganz ab. Logiklöcher sind ein Aushängeschild für Hindi-Filme und manche Filme leben davon, dass ganze Elefantenherden durch passen. Die Netbook-Werbung, das Auto, die olympischen Ringe, die trockene Akira mitten auf dem See - aber gut, dass gibt es in fast allen Filmen.

Ich höre mal lieber auf. Die Liebesgeschichte ist einfach nicht vorhanden. Von einer Yash Chopra Romanze sehe ich nix. Und fehlt die Romantik in einem ausgeschriebenen romantischen Film ist da nur noch die Handlung und paff, die ist ja leider recht unterirdisch.

Die Songs sind klasse. Aha, da gibt es etwas wo ich nicht meckern kann. Haha, ja, irgendwas MUSS ja gut sein. Hier gerne unabhängig 5 Sterne!
Schön auch das Special mit dem Gespräch zwischen Shah Rukh Khan und dem leider verstorbenen Yash Chopra. Unabhängig von seinem letzten Werk möchte ich meinen Dank und Respekt für diesen Mann aussprechen. Seine Filme sind unzählig und sein Lebensarbeit hoffentlich auf Ewig unvergessen.

Bild und Ton sind super. Pascal Breuer hat sich wirklich Mühe gegeben. Aber er darf jetzt gerne damit aufhören oder wird Kettenraucher. Shah Rukh Khan klingt mittlerweile nicht mal mehr ansatzweise nach Herr Breuer oder eben umgekehrt. Macht mir persönlich nichts aus, ich schaue Hindi-Filme nur noch OmU.

Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass ich sonst ein großer Anhänger von Shah Rukh Khan bin und mir bis auf wenige Ausnahmen seine Filme alle (restlos die über 70 Stück) gefallen. Also nicht das ihr denkt, ich bin einer von den Miesmachern. Auch ist das neue Bollywood immer noch Bollywood. Natürlich verändern sich die Filme im Laufe der Zeit aber das ist nicht nur natürlich sondern auch wichtig. Mir gefällt eben dieser eine mal so gar nicht. Teils weil meine recht hohen Erwartungen nicht erfüllt wurden, teils weil ich schon viel zu viele Hindi-Filme als Vergleich nehmen kann.

Fazit: Für mich kein 3. Mal (ja, ich habs 2x "getan") sehenswert. Natürlich Geschackssache, ganz offensichtlich.
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am 4. März 2017
It was great to see ShahRukh take on the persona of two distinctly different characters in this movie. This first was a carefree, loving individual and the second a much more serious and tightly wound individual. The dance number between Shahrukh and Katrina in the first part of the movie was fantastic! I've never seen Shahrukh perform a dance number quite as athletic as this before and this was my first time ever seeing Katrina dance. Of course it was also the first time I'd ever seen Shahrukh Khan actually kiss a woman in any of his movies, which was a bit of a surprise (part of his charm is being able to make love to a woman without actually kissing her)

The soldier in the second part of the film reminded me of the Jeremy Renner character in the Hurt Locker (i.e. a fearless bomb defuser). I liked the dynamic between the soldier (Samar Anand)and the Anushka Sharma (Akira) character. I was kind of rooting for her to "get the guy" but you knew that wasn't going to happen in a Yash Chopra love story.

Yash Chopra love stories always have beautiful scenery in them and this was no exception. One of my favorite parts of the film was the tribute to Yash chopra in the closing sequences of the movie. I'm glad this was a 3-DVD Set so that I could see the making of the dance and song sequences and the tribute to Yash at the premiere of the film.

[...]
Thank you.
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am 24. März 2013
Zur Story: Major Samar Anand (Shahrukh Khan) ist der "Mann, der nicht sterben kann": er entschärft Bomben, ohne Schutzanzug, ohne Sicherheitsmaßnahmen - nur er beherrscht es, die gefährlichsten Sprengstoffe unschädlich zu machen. Er begegnet der jungen Praktikantin Akira (Anushka Scharma), die unbedingt für den Discovery Channel in London arbeiten möchte und rettet ihr das Leben. Sie findet in seiner Jacke sein Tagebuch und beginnt, die Geschichte des jungen Samar zu lesen, einem fröhlichen Mann, der in London lebt und hart arbeitet, um sich den Traum eines eigenen Restaurants zu erfüllen. Er begegnet Meera (Katrina Kaif), einer schönen jungen Frau aus reichem Hause, die immer, wenn sie sich etwas sehnlichst wünscht, Gott anbetet und dafür anbietet, auf etwas geliebtes zu verzichten. Hals über Kopf verliebt er sich in sie und nach einigem Zögern verliebt sie sich auch in ihn. Dann geschieht ein folgenschwerer Unfall - und um sein Leben zu retten, verspricht Meera, ihren geliebten Samar nie wieder zu sehen, wenn dafür sein Leben verschont bleibt. Durch das Tagebuch ist nun Akira's Interesse an Major Anand geweckt und sie möchte ihn für eine Dokumentation gewinnen. Dabei verliebt sich Akira jedoch ebenfalls in Samar....

Ich will nicht alles verraten, denn "Jab Tak Hai Jaan" sollte sich jeder Interessierte selbst ansehen. Natürlich gab es einen großen Hype um den Film, nicht nur, weil es Shahrukh Khan's neuester Film war, sondern auch durch Yash Chopra's Tod kurz vor der Premiere des Films. Damit waren die Erwartungen an den Film umso höher, immerhin geht mit diesem Film eine Ära zu Ende.

Nun, der Film kann nicht alle Erwartungen erfüllen und wird sicherlich auch nicht jedem gefallen. Dafür sind allein die Logiklöcher viel zu groß: bei aller Liebe, die SRK Fans für ihr Idol empfinden mögen: er ist nicht mehr 28 und dass in dem Film wirklich versucht wird, einen Mann in den Endvierzigern als Endzwanziger zu verkaufen, ist fast schon dreist (wenn auch nicht neu in Bollywood!). Das zentrale Leitmotiv mit der Religion dürfte dem einen oder anderen auch ein wenig sauer aufstoßen, immerhin ist gerade für den westlichen Zuschauer solch eine Gottestreue nicht nachvollziehbar.

Wer allerdings die Werke von Yash Chopra kennt, der wird gerade dieses Strickmuster als typisch für seine Filme wiedererkennen. Es geht nicht darum, wirklich logisch zu agieren (selbst ein Film wie "Veer Zaara" war nicht lupenrein logisch!); seine Filme handeln von der einzig wahren, großen Liebe. Wer das weiß, wird sich auch bei "Jab Tak Hai Jaan" gut unterhalten fühlen. Wer allerdings erwartet, dass die Filme Sinn machen oder das Chopra in seinem letzten Werk das Rad neu erfindet, der wird enttäuscht werden. Obwohl der Film betont westlich und modern ist (ja, SRK küsst in seinem neuen Film!), ähnelt der Film anderen Werken Chopra's von "Kabhi Kabhie" bis zu "Veer Zaara".

Zu den Schauspielern: Shahrukh spielt seine Rolle gewohnt gut, allerdings bin ich ehrlich: ich wünsche mir, dass SRK in Zukunft ein wenig "reifere" Rollen spielt. Wie gesagt, King Khan ist keine 28 mehr (auch wenn er hier als das verkauft werden soll). Was Katrina Kaif anbelangt: man kann sagen, dass sie weder Kajol noch Rani Mukherjee ist, sie ist aber die zur Zeit beliebteste Schauspielerin Bollywoods (auch wenn sich an ihr zu Recht die Geister scheiden). Sie passt in ihre Rolle trotzdem gut hinein, gerade weil die Rolle nicht so gefühlsbetont angelegt ist. Anushka Scharma ist frech, fröhlich und lebensbejahend in ihrer Rolle, was man allerdings auch schon vorher gesehen hat. Die Rollen sind einfach so besetzt, dass die Schauspieler ihren Part gut aus- und erfüllen, allerdings gibt es wenig Überraschungen.

Der Soundtrack des Films war für mich beim ersten Hören eher enttäuschend, aber die Songs gefallen mir schon bei mehrmaligem Hören. Es gibt keine Ohrwürmer, das muss ich zugeben, aber wirklich schlecht ist der Soundtrack nicht. Beste Songs vom Soundtrack: die sehr modern inszenierte Tanznummer "Ishq Shava" und das locker-fröhliche "Jiya Re", die "Titelnummer" von Akira.

Ich habe mich knapp drei Stunden gut unterhalten gefühlt (manch 2stündiger Film muss das erstmal schaffen!), wenngleich ich ehrlich gesagt die ersten zwanzig Minuten etwas Schwierigkeiten mit dem Film hatte. Wer alle Logik allerdings ausschaltet und mit einer schönen Romanze gut und packend unterhalten werden will, ist bei "Jab Tak Hai Jaan" genau richtig. Es ist ein schöner Film, kein perfekter, aber ein gutes letztes Werk des Meisters aus Bollywood. Vier Sterne für eine richtig schöne, moderne Märchenromanze und eine klare Empfehlung für Bollywood-Romantikfans!
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am 1. Juli 2014
Für mich war das der erste Film mit Shahrukh Khan, der älter war als von 2004, und ich konnte sehr gut sehen, wie sich Bollywood in den letzten Jahren verändert hat. Ich dachte, mir würde diese Neuheit nicht gefallen, weil ich doch die alten Filme so typisch Bollywood-mäßig fand, so schön verrückt, mit tollen Liedern, keinem Geküsse etc. Und obwohl mich die schlechten Rezensionen bei Amazon dem Film gegenüber skeptisch eingestellt haben und ich mir nicht viel davon erhofft hatte, war ich überrascht, wie gut er mir gefallen hat.

Den Anfang mit dieser ganzen fast-ertrinken-und-gerettet-werden-muss-Sache fand ich ein wenig komisch, aber da habe ich einfach mal einen Auge zugedrückt. Denn die Bilder, Shahrukh Khan als bärtiger, wortkarger Soldat und die quirrlige Anushka Sharma haben mich sofort für sich gewinnen können. Und als dann das erste mal "Challa" gespielt wurde und Shahrukh auf so freche, gut gelaunte und charismatische Weise seine Gitarre gezückt hat, war ich richtig aus dem Häuschen. Das Lied ist einfach klasse, so modern, und doch total Bollywood-mäßig. Ich liebe den Klang der Gitarre, weswegen ich mir schon allein wegen dem Lied den Soundtrack zulegen werde (schon hier verstehe ich nicht, wieso einige Leute der Meinung sind, dieser Film hätte keine Ohrwürmer). Auch die anderen Lieder finde ich sehr schön, gab keines, das mir nicht gefiel. Natürlich sind sie sehr modern und ich kann sie kaum mit Liedern aus Kabhie Khushi Kabhie Gam o.ä. vergleichen, aber das hat mich kein bisschen gestört.

Ich hatte in Rezensionen gelesen, dass Shahrukh hier wohl zum ersten Mal richtig küsst und es auch Bettszenen geben soll. Ich fand die Meinungen einiger Rezensenten dazu ein wenig übertrieben, denn diese Küsse waren doch nun wirklich unglaublich zart und zurückhaltend. Auch die Bettszene fand ich kein bisschen erotisch, weil in meinen Augen nicht explizit. Da hat Shahrukh schon mal mehr Erotik mit seinen Schauspielpartnerinnen in älteren Filmen versprüht, in denen beide angezogen waren.

Warum ich dem Film nur 4 Sterne gegeben habe, liegt daran (ab hier ein paar SPOILER), dass ich Meeras Grund für ihre Trennung von Samar nicht gänzlich nachvollziehbar fand. Oder zumindest fand ich es seltsam, dass sie zuerst ihren Vater glücklich machen wollte, indem sie diesen Roger oder so heiratet, es nach der Trennung aber doch nicht tut, obwohl sie noch zu Samar gesagt hatte, sie würde es. Schließlich war das Glück des Vaters im ersten Teil des Filmes so wichtig gewesen, da hatte ich also fest damit gerechnet, dass sie Roger heiraten würde, egal, ob sie sich am Ende wieder von ihm hätte scheiden lassen. Dass Meera allerdings ihren Schwur gebrochen hat und doch mit Samar zusammengekommen ist, fand ich sehr menschlich. Denn jeder kann wohl versprechen, nie wieder Pelz zu tragen, aber sich von seiner großen Liebe fernzuhalten, wie viele schaffen das schon? Ich fand das sehr sympathisch an ihrer Rolle.

Schauspielerisch fand ich alle Darsteller sehr gut, wobei Shahrukh und Anushka einfach geglänzt haben in ihren Rollen. Katrina blieb dagegen ein wenig blass, ist aber irgendwie ein Teil ihrer Rolle. Das empfand ich zumindest so.

FAZIT:
Ich kann den Film also nur weiter empfehlen, und das nicht nur an Fans von Bollywood-Filmen, sondern allen Romantik-Liebhabern. Die Geschichte ist schön erzählt, die Lieder sind toll und die Schauspieler haben eine super Leistung abgelegt. Man sollte sich auf keinen Fall davon abschrecken lassen, wie modern dieser Film sei oder wie Bollywood-untypisch, denn dann könnte man einen wunderschönen Liebesfilm verpassen.
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am 10. Juli 2017
Einfach krass die Geschichte von diesem Film
Alle's mit drinnen Drama, Spannung und alle's was halt dazu gehört, und SRK ist nicht der typische liebeskasper
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