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am 21. Juni 2013
...von Bob Harris' Buch.
Nachdem ich schon mehrfach Kiva-Kredite vergeben habe (nicht ganz so viele wie Bob Harris ;-)), interessiert mich, wie wahrscheinlich die meisten anderen Kreditgeber auch, ob die Kredite den Empfängern tatsächlich neue Perspektiven im Leben eröffnen. Deswegen war ich gespannt auf Bob Harris‘ Erfahrungsbericht über die Begegnungen mit einigen seiner Kreditnehmer auf verschiedenen Kontinenten (bekanntlich hat Harris Honorare in Höhe von 20.000 Dollar, die er für Reportagen überLuxushotels bekommen hat, in Kiva-Kredite investiert).

Um es kurz zu machen: Ich fand Harris' ausschweifenden und ziemlich pathetischen Stil eher zäh zu lesen. Dutzende von Seiten, in denen er en detail seine Erlebnisse in Luxushotels oder seine To-Do-Liste auf dem Weg zu Kiva ausbreitet, habe ich nur überflogen. Nach der Einführung benötigt Harris 90 Seiten, um endlich zu einer ersten Begegnung mit einer seiner Kreditnehmerinnen in Peru zu gelangen. Doch auch dann geht es erst mal wieder um Bob Harris: „Irene has her hand on my leg. ..It’s my thigh, to be more specific. Her hand is on my left thigh. About halfway between my knee and the more interesting bits. Irene sure is friendly. … But what should I do? Should I gently move Irene’s hand away? Or would that call attention to it and seem offensive? This could just be a cultural thing. But I’ve had multi-year lovers who weren’t this comfortably affectionate. And I’ve known Irene for about as long as you’ve been reading this chapter. You’re reading my thoughts pretty much in real time here. One of which is: s***Über Irene erfahren wir letztendlich wenig.

Gerne wird es auch etwas rührselig. Seine Begegnung mit Mohammed in Marokko schildert Harris so: „ Out of instinct, I start telling this total stranger about my dad. James Robert Harris was a manual laborer for General Motors who often did overtime, second jobs, third jobs, whatever, just to put food on the table. I confess to Mohammed that I’ve never worked that hard in my life – but only thanks to my dad. I also tell Mohammed that I imagine that he loves his kids much the same way that Dad loved my sister and me. I understand that this is why he works so hard.”

In diesem Ton geht es knapp 400 Seiten lang weiter. Wem das gefällt, in Ordnung, mir wäre es lieber gewesen, der Autor hätte sich etwas zurückgenommen und dafür den Menschen, die er trifft, mehr Raum gegeben. Zwischendrin finden sich zwar immer wieder interessante Fakten über Kiva und Diskussionen über das Für und Wider von Mikrokrediten, aber auch das hätte der Autor etwas kompakter gestalten können.

Drei Sterne, weil das Buch doch immerhin einige Informationen zu den Personen bei Kiva bietet. Ansonsten empfehle ich Reiner Luykens interessante und einfühlsame Reportage über seine Begegung mit einer Restaurantbesitzerin in Sierra Leone, die er für die "ZEIT" verfasst hat: [...]
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am 22. März 2013
This goes far beyond any statistics about microlending - it shows real people's real stories, and documents the impact of microlending on individual lives.
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