Shop now Shop now Shop now Shop now Shop now Hier klicken Jetzt informieren PR CR0917 Cloud Drive Photos Learn More Mehr dazu Hier klicken HI_PROJECT Mehr dazu Hier Klicken Jetzt bestellen AmazonMusicUnlimitedEcho BundesligaLive longss17



am 6. Mai 2017
Das Buch gefiel mir extrem gut. Ich habe es mir aus Interesse an dem Unternehmen selbst geholt wollte mir Altien von GS holen. Habe mich davor mit dem Unternehmen an sich beschäftigt und im Zuge dessen mir dieses Buch gekauft. Der Autor geht sehr ins Detail ein was mir echt positiv aufgefallen ist. Als zB kann ich da nur nennen wie das Sommer Praktikum damals dort ablief oder wie er seine Gedanken verfasste als er in NY City zum Zeitpunkt von 9/11 in ihm alles für Gedanken rassten.
Gegen Ende verfällt man immer mehr in die Rolle des Autoren und fühlt mit wie er sich zum Zeitpunkt fühlte. Nicht mehr willkommen, dass das Unternehmen welches er über alles liebte nicht mehr dieselbe ist. Usw....
Das Buch ist für jeden ein muss der mal das Leben eines Investmentbanker in "echt" fühlen möchte und nicht wie in den ganzen Börsen Filmen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. März 2016
Autor des eBooks ist Greg Smith, ein 1978 geborener weißer Südafrikaner jüdischen Ursprungs aus Johannesburg. Nach seinem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Stanford University erhielt er nach absolviertem Sommerpraktikum bei Godman Sachs in New York City ein Jobangebot.

Die ersten 5 Kapitel zeigen zunächst das frühe Leben von Smith und den Ausbildungsweg in den USA. Als er sich entscheidet, nach seinem Studium den Job bei Goldman Sachs anzunemhen und nach NY City zu ziehen, berichtet er von den Anfängen samt Schwierigkeiten und Besonderheiten eines solch anspruchsvollen Berufes. Nebenbei erfährt man als Leser auch einiges vom Alltag eines Investmentbankers in NY City wie z.B. Wohnungssuche, Arbeitszeiten und externe Aufgaben zur Kundenbindung etc. Stets merkt man beim Lesen, dass Greg Smith anfangs hochmotiviert und interssiert daran war, seinen Beruf mit höchster Genauigkeit und Leidenschaft auszuüben und für seine Firma ein Gewinn zu sein.

Dank guter Beurteilungen und stetig harter Arbeit wird er in den 12 Jahren bei Goldman Sachs jeweils ziemlich schnell befördert und erhält dementsprechend Verantwortung. Sein Bürostandort ist NY City und später London samt unzähliger Dienstreisen in USA, Europa und Ostasien bevor er nach seinem Abschied von Goldman Sachs nach NY City zurückkehrte.
Besonders prägende Ereignisse, die sich während dieser Zeit ereigneten, waren u.a. der 11 September 2001 (er erlebte den Tag in NY City hautnah mit) und die weltweite Banken- und Finanzkrise samt der Lehman Brothers-Pleite und dem beinahe Crash weiterer Finanzkonzerne 2008.

Im Zuge der Krise in und vor allem nach dem Jahr 2008 fängt Smith jedoch an, sich über das ganze System an der Wall Street kritische Gedanken zu machen.
Meiner Meinung nach ist Greg Smith, der sich in den USA mehr als wohlfühlt und auch seine Familie zum Umzug dorthin bewegte, ein Anhänger des Kapitalismus, allerdings stehen bei ihm moralisches Handeln und ethische Grundsätze sowie v.a. Verantwortung gegenüber jedem Kunden grundsätzlich über dem bedingungslosen Streben nach Profit.

Wer mehr über Goldman Sachs erfahren möchte, sollte sich die Phoenix-Doku: Goldman Sachs - Eine Bank lenkt die Welt unbedingt ansehen (ist auf YouTube unter dem genannten Begriffzu finden)

FAZIT: Hochspannende Lektüre, absolute Kaufempfehlung!
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 100 REZENSENTam 1. August 2017
Goldman-Sachs ist die mächtigste Bank der USA. Sie ist eng mit der Wirtschaft verzahnt, deren Investments und Merger sie finanziert, aber auch mit der Politik. Bis 2008 gab es einen Konkurrenten, Lehman Brothers, den schickte ein Finanzminister, der gute Beziehungen zu Goldman-Sachs hatte, in Konkurs und löste damit eine weltweite Wirtschafts- u Finanzkrise aus. Aus den diversen Konkursmassen hat sich Goldman-Sachs bedient und ist nun noch größer als zuvor und hat keinen Konkurrenten mehr..
Greg Smith schildert in diesem Buch die Praktiken, der er bei Goldman-Sachs erlebt hat, bis er es nicht mehr aushielt und kündigte. Trump schimpfte im Wahlkampf gegen Washington und Wall Street, nun besteht seine halbe Regierung aus Goldman-Sachs-Leuten, die wohl nicht gegen die eigene Tasche arbeiten. Seit einem halben Jahr herrscht in Washington Chaos und wer wird am Ende wieder der Gewinner sein und noch mächtiger? Große Preisfrage.
Zur Kompetenz der Banker gibt es eine neue Spitzennachricht. Scaramucci, ein ehemaliger Goldman-Sachs-Mann, ist seinen Job als Kommunikationschef des Weißen Hauses bereits nach 10 Tagen los, nachdem er sich in den Medien die wüstesten Beschimpfungen von Kollegen im Weißen Haus geleistet hat.
Wenn solche Leute die Macht über die Welt haben, dann kann ja nichts mehr schiefgehen.
Siehe auch: Die Macht der schwarzen Magier: Das Jahrhundert der Diktatoren
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 10. Dezember 2012
Greg Smith war 12 Jahre bei Goldman-Sachs und er gibt in diesem Buch einen verständlichen Einblick in diese Finanzwelt. Das Buch schildert seinen internen Aufstieg und man lernt etwas über die Art der knallharten Personalauswahl und den Strukturveränderungen bei Goldman-Sachs in dieser Zeit.
Die großen Börsenschwankungen der letzten Jahre werden geschildert und man erfährt, dass die Wall Street Berechenbarkeit liebt und was passiert, wenn dies Berechenbarkeit dann wegbricht. Der Autor Greg Smith schreibt dazu: Das Problem bei Blasen ist, dass man nicht erkennt, dass man sich in einer befindet,- bis sie platzt." S.13
Für ihn ist die Wall Street immer besser darin geworden, die Angst und die Gier der Kunden zu schüren. (S.181)
Greg Smith erklrärt kurz wie versteckten Gewinne, zugunsten von Goldman-Sachs, bewusst in unübersichtlich gestaltetet Anlagen eingebaut werden; wie große institutionelle Anleger über den Tisch gezogen werden und es nur darum geht Provisionen für die Firma zu erwirtschaften. Er zeigt z.B. wie der Eigenhandel von Goldman-Sachs funktioniert und wie die dabei ihr eigenes Risiko minimieren, indem Sie die Kunden nur im ihrem Sinne beraten.
Der Autor warnt den Leser: Wenn sie die Bank anruft und ihnen ein strukturiertes Produkt anbietet, dann sollten Sie folgenden Rat beherzigen: "Raus hier,- sofort."

Der Autor schreibt auf S.217 auch darüber wie für bestimmte europäische Staaten von Goldman-Sachs extra komplexe Derivate entwickelt wurden, um europäischen Regierungen zu helfen ihre Schulden zu verstecken und ihre Haushalte gesünder aussehen zu lassen, als es in Wirklichkeit war."
Gewinner dieser Aktion war nur die Banken, die so hundert Millionen an Provisionen verdienten.
Interessant fand ich den kurzen Hinweis des Autors dass Goldman-Sachs-Manager, die auf dem Gipfel ihrer Karriere waren, oft in Regierungsämter wechselten.
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Oktober 2017
Unterhaltsam geschrieben liefert das Buch Einblicke in die Welt eines Goldman Sachs Analysten und seinen Karriereverlauf bei der Bank in den Jahren 2001-2010, stellenweise mit detaillierten und langweiligen Angaben über bestimmte Kollegen.
Sicherlich wäre es möglich gewesen die wichtigen und interessanten Erlebnisse auf ein Drittel der Seiten unterzubringen, daher nur 3 Punkte.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. November 2013
Solange die Politik von diesen mächtigen Banken gesteuert wird, wird es für die armen Steuerzahler keine Alternative geben: Gewinne werden privatisiert und Verluste werden sozialisiert, d. h. die Gewinne schieben die Reichen ein und die Verluste trägt das Volk.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. August 2017
Erstmal ist Greg Smith an sich eine interessante Person, die großes erreicht hat. Aber es wird auch genau gezeigt wie die Unternehmenskultur von Investmentbanken darin besteht nur die Leute abzuzocken und zu verarschen. Sehr interessantes Buch.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Dezember 2013
In seiner Biografie "Why I left Goldman Sachs" - "Die Unersättlichen" überhäuft Autor Greg Smith den Leser mit Lobpreisungen auf sein Unternehmen, präsentiert Anekdoten aus seiner (auffällig) beispiellosen Laufbahn, erzählt von seinem Privatleben und führt uns in jüdische Gebräuche ein - nur das Hauptthema kommt ein wenig zu kurz: Wo zur Hölle ist die Abrechnung??

Aber der Reihe nach:
Wenn schonmal jemand aus dem internationalen Bankengewerbe genug "Arsch in der Hose" hat, um Fakten auf den Tisch zu legen, ist das grundsätzlich nicht verkehrt, weiß heutzutage doch oftmals selbst innerhalb eines Unternehmens die eine Hand schon nicht, was die Andere gerade tut. Ein Blick hinter die Kulissen einer Bank, die für die USA so wichtig ist, dass sie in den Status einer Staatsbank erhoben wurde, kann sicherlich nicht schaden - könnte man meinen.

Doch in dieser Hinsicht enttäuscht Greg Smith auf ganzer Linie:
In über zwei Dritteln des Buches geht es hauptsächlich bzw. ausschließlich um den Autor selbst, wie er sich aus Südafrika in die Wall-Street Elite hocharbeitete. Dabei fallen ihm die Gelegenheiten quasi permanent in den Schoß - begonnen beim Stipendium in Stanford. Es folgen Praktikumsstellen, deren Tätigkeitsbeschreibung manchen Job-Senior vor Neid erblassen lassen würden, sowie die (offenbar) nie gefährdete Einstellung bei einer der größten Banken der Welt. Auch hier scheint für Smith tagtäglich die Sonne: Jeder seiner Schritte führt in die richtige Richtung, Fehler unterlaufen dem Job-Einsteiger keine (...) und jede Entscheidung, die er trifft, enpuppt sich retrospektiv zu einem Jackpot. Bricht eine Abteilung in sich zusammen, ist die nächste, in der Smith unterkommt natürlich wieder die Allerbeste, mit den nettesten und lehrreichsten Kollegen. Zusagen für Stellen erhält er sogar, weil er einen Chef mit einem Crash-Kurs in Zulu beeindrucken kann...
Durch die Erzählung des Über-Ich, also aus der Gegenwart muss der Leser schon ein sehr lockeres Gemüt besitzen, um nicht das ganze Buch als eine Lobeshymne Smiths auf sich selbst abzutun. Dabei sind den Steigerungen keine Grenzen gesetzt: Aus Tipps für den Mandanten werden Leitfäden, aus simplen Marktanalysen werden Empfehlungen für alle Kunden (mit Milliardeneinlagen) und sogar Trainingsunterlagen, die jedem Mitarbeiter der Bank auf den Weg gegeben werden. Seine eigene Entlohnung, "nur" knappe 500.000 US$ (und mehr) stellt Smith als gute Grundlage, allerdings zu wenig, um beruhigt zu Leben, dar...

Garniert wird die Story mit vielen Anekdoten aus dem Leben, Unterhaltungen und der permanenten Betonung der jüdischen Wurzeln des Autors, der die eigenen Gebräuche und den Ablauf jedes Feiertages ausgiebig schildert (was für die Story komplett ohne Belang ist).

Der eigentliche Skandal - der natürlich zu diesem Zeitpunkt bereits medial ausgeschlachtet ist, kommt viel zu kurz. Erst will Smith von alldem nichts mitbekommen haben, dann relativiert er zum Teil die rabiaten Machenschaften der Bank und wird nicht müde, sich selbst und seine Abteilung als die Gutmütigen der Bank zu präsentieren, die zum Ende hin sogar dafür abgestraft werden, dass Sie im Interesse der Kunden auf höhere Gewinne verzichtet haben.

Alles in allem ist das Buch eine kurzweilige Biografie, die einen Microabriß dessen liefert, was in einer Großbank tagtäglich so passiert, ohne dabei zu tief ins Detail zu gehen oder Einzelheiten genauer zu erklären (dazu wird der Leser wohl nicht 'klug genug' eingeschätzt). Und so sind wir nach dem Lesen des Buches so Klug wie zuvor.

Die Absicht des Autors, dieses Werk zu veröffentlichen erschliesst sich mir nicht - seiner Karriere ist es bestimmt nicht sonderlich förderlich.
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
NR. 1 HALL OF FAMETOP 100 REZENSENTam 14. Juli 2013
Beim Lesen dieses Buch fragt man sich immer wieder, wann denn nun eigentlich die Abrechnung kommt, die im Untertitel angekündigt wird. Erst kurz vor Ende des Textes beginnt Greg Smith damit. Was man dann in diesem Zusammenhang liest, ist halbherzig, naiv, inkonsequent und nicht zu Ende gedacht.

Details über Goldman Sachs wird Smith nicht preisgeben können, weil er dann wohl mit juristischen Sanktionen seines ehemaligen Arbeitgebers rechnen müsste. Und so bleibt ein allgemeiner Vorwurf, den bereits die US-Börsenaufsicht zu einer konkreten Anklage nutzte: Goldman Sachs drehte ahnungslosen Kunden Produkte an, gegen die die Bank dann selbst wettete.

Der Bank und ihren Managern würde es nur noch um solche Elefantengeschäfte gehen, die enorme Profite bringen, klagt Smith, weil einfach ein Wissensvorsprung zu Ungunsten von Kunden bewusst und brutal ausgenutzt wird. Mit Kleinanlegern befasst sich ein Riese wie Goldman Sachs erst gar nicht. Im Visier stehen Kommunen, Pensionskassen, schlafmützige staatliche Banken mit bürokratischen Wasserköpfen vorzugsweise in Deutschland und gelegentlich sogar schlecht gemanagte Hedgefonds.

Dabei konnte Smith nicht länger mitmachen, weil für ihn ein respektvoller Umgang mit Kunden zum gegenseitigen Vorteil oberstes Gebot ist. Das nimmt man ihm gerne ab. Andererseits wundert man sich bis zu seiner halbherzigen Abrechnung über die andauernden Lobgesänge auf Goldman Sachs. Noch immer ist Smith offenbar fürchterlich stolz darauf, dass er jemals in dieser wundervollen Bank arbeiten durfte und langweilt seine Leser seitenlang mit Details aus seinem tollen Bankerleben, das in der Tat zwar sehr arbeitsreich, aber auch sehr luxuriös gewesen ist.

Dass Goldman Sachs Griechenland geholfen hat, trickreich seine Defizite zu verschleiern, weiß Smith. Und er findet es ganz hervorragend, dass die Bank ehemalige Mitarbeiter in staatliche oder halbstaatliche Institutionen überall in der Welt eingeschleust und in zentrale Positionen gebracht hat. Schließlich seien diese Leute alle hervorragend ausgebildet worden. Wie naiv muss man eigentlich sein, um dahinter nicht eine glasklare Strategie zu sehen?

Wahrscheinlich ist es auch ein Zufall, dass alle US-Konkurrenten von Goldman Sachs schwer unter der von ihnen mit zu verantwortenden Finanzkrise leiden mussten, pleite gingen oder aufgekauft wurden, und nur Goldman Sachs abgesehen von einigen Kratzern am Image und ein paar Strafzahlungen schadlos davonkam? Smith meint, das sei nur passiert, weil Goldman Sachs so brillant ist. Ist Smith tatsächlich so treuherzig naiv? Man mag es kaum glauben.

Kann man aus diesem stellenweise recht langweiligen Buch auch etwas lernen? Man kann. Beispielsweise, dass man bei Goldman Sachs vier Kundentypen unterscheidet. Da wäre zunächst der Kluge Kunde. Er bekommt Zugang zu allen Ressourcen der Bank, besitzt gewisse Vorkaufsrechte und weiß wohl auch, was die Bank demnächst machen wird. Vor allem aber kann man den Klugen Kunden nicht Dinge andrehen, die ihm Verluste und Goldman Sachs die entsprechenden Gewinne bringen. Dazu verfügt der Kluge Kunde über zu viele Fähigkeiten eigener Analyse.

Dann wäre da noch der Böse Kunde, der nicht selten gleichzeitig auch ein Kluger Kunde ist. Er spielt mit Banken, neigt zu illegalen Geschäften und ist dabei insbesondere dem Insiderhandel gegenüber nicht abgeneigt.

Schließlich folgen die von Goldman Sachs so geliebten Kunden. Zunächst hätten wir da den Einfältigen Kunden, gewissermaßen das perfekte Opfer. Er ist zu langsam, zu bürokratisch und bereit, sich alles andrehen zu lassen, was Goldman Sachs an zunächst wohlschmeckenden und oft sehr innovativen Giftbechern so austeilt. Zu diesen Kunden zählen die immer wieder gerne genommenen deutschen Staatsbanken. Und schließlich bleibt noch der Kunde-der-nicht-zu-fragen-versteht. Er ist nicht nur einfältig, sondern auch noch vertrauensselig.

Immerhin zeigt allein diese zynische Analyse doch deutlich, wie man bei Goldman Sachs denkt. Und genau diese Denkweise sei der Grund gewesen, mit der Bank zu brechen, erfährt man später. Leider aber bleibt das Buch auf diesem Niveau stecken. Interessante Fragen, beispielsweise, warum es überhaupt möglich ist, mit Summen zu spekulieren, die weit über das Eigenkapital der Bank hinausgehen, oder wieso es erlaubt ist, nicht standardisierte Derivate, die kein Mensch wirklich versteht in einem undurchsichtigen Markt zu handeln, oder wieso Banken, die angeblich zu groß zum Sterben sind, dann nicht konsequent zerschlagen werden, solche Fragen stellt sich der Autor offenbar nicht.

Alles in allem ist diese ermüdende Abrechnung so zwar persönlich nachvollziehbar, aber keineswegs konsequent, noch gar irgendwie geeignet, um daraus wirkliche Substanz zu ziehen.

(Diese Rezension erschien leicht verändert zuerst auf gold.de.)
22 Kommentare| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. August 2014
Vieles ist ja schon angesprochen. Mir geht es darum herauszuheben, dass der Autor beklagt, dass es ab ca. 2006 so etwas wie „Unternehmenskultur“ nicht mehr gegeben habe (bezogen auf Goldman Sachs). Das Thema Wirtschaft und Werte ist hier angesprochen und anschaulich die (Fehl)Entwicklung thematisiert worden. Zeitweise liest sich das Buch zu fachspezifisch. Dennoch: hochinteressanter Einblick. Man darf gespannt sein, wohin es den Autor verschlägt.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Gesponserte Links

  (Was ist das?)