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TOP 500 REZENSENTam 2. März 2011
Inhalt:
Er ist der Kurzwarenhändler. Der Außenseiter. Der Gefährliche. Er ist Abel. Und er ist der Märchenerzähler.

Anna steht kurz vor dem Abitur und sollte eigentlich nichts anderes als dies im Kopf haben. Hatte sie auch. Bis sie im Kollegstufenzimmer unter einem Sofa eine alte abgegriffene Puppe findet. Sie gehört Abels kleiner Schwester Micha. Und auch wenn alles dagegen spricht, Anna fühlt sich von Abel angezogen, sie nähert sich ihm, durchbricht seine Schale. Zumindest dachte sie es.

Abel gewährt ihr Einblicke in sein Leben. Splitter eines Lebens. Anna erlebt mit ihm Höhen und Tiefen. Und obwohl es mehr Tiefen sind, zieht Abel sie immer mehr an sich, an Micha und an den Märchenerzähler.

Meine Meinung:
Ich wünschte, ich könnte Euch wirklich erklären, was gerade in mir vorgeht. Dieses Buch geht absolut unter die Haut. Es gräbt sich ein und läßt nicht wieder los.

Gemeinsam mit Anna wird man hineingerissen in eine brutale Wirklichkeit, die so gar nichts von einem Märchen hat. Probleme, Sorgen, Ängste haben hierin den Platz vollständig ausgefüllt. Wenig schönes passt hier noch hinein. Und doch findet Anna immer wieder Momente mit Abel, die alles Böse aufwiegen. Für Anna aufwiegen. Lange Zeit erfährt man eigentlich immer nur Bruchstücke einer Realität, von der man weiß, aber nichts wissen möchte. Man leidet mit Anna, mit Abel. Leidet über die zerbrochenen Seelen, die zerstörte Wirklichkeit.

Und gleichzeitig wird man entführt in eine Märchenwelt. Voller Abenteuer, voller Freunde. Erfüllt von traumhaften Schauplätzen. Man meint das Meer riechen zu können, so bildreich ist die Sprache in diesem Buch. Man schmeckt den Wind. Man hört die Schneeflocken fallen.

Abel erzählt über das gesamte Buch hinweg immer wieder Teile eines Märchens. Erfindet den Fortgang der Geschichte von Tag zu Tag. Lässt Micha die Hauptperson in diesem Märchen sein, als kleine Klippenkönigin, die so viel positives rüber bringt, dass es das Herz fast überlaufen lässt. Man sieht diese beiden Figuren - Micha und die Klippenkönigin - miteinander verschmelzen, meint fast, das fröhliche Kinderlachen, den ungebrochenen Optimismus zu hören. Sieht das Diamanten-Herz.

Doch nach und nach wird Anna klar, wie ähnlich das Märchen der Realität ist. Wie kunstvoll Abel diese beiden Welten miteinander verbindet, mit ihnen spielt, und somit Anna die Wirklichkeit ein Stück näher bringt. Immer mehr werden Anna die Gefahren und das tiefe Leid klar. Und doch nicht klar genug.

Dieses Buch vereint so vieles miteinander. Soviel brutale Realität, Ausgeschlossenheit, Erschütterndes, Standesdünkel, Vorbehalte, Snobismus und Kälte. Und auf der anderen Seite so viel zauberhaftes, fantastisches, fantasievolles, verzauberndes, fesselndes, einhüllendes.

Anna sagt in diesem Buch folgenden Satz: "Manchmal kann ich nicht mehr unterscheiden", flüsterte Anna, "zwischen Schönheit und Trostlosigkeit. Ist das nicht merkwürdig? Manchmal weiß ich gar nicht, ob ich glücklich bin oder traurig. Wenn ich an dich denke, ist es so."

Und genau so ging es mir beim Lesen. Manchmal konnte auch ich nicht mehr unterscheiden zwischen Schönheit und Trostlosigkeit. Fassungslos zwischendrin und doch irgendwo so voller Verständnis.

Als das letzte Kapitel anfing, fingen auch die Tränen an und sie versiegten erst einige Zeit nach Beendigung des Buches. Und im Moment ist nur noch Platz für die Trostlosigkeit - außer in den Momenten, wo ich an den Märchenerzähler denke.

Dieses Buch müsst Ihr wirklich lesen, es ist einfach so unbeschreiblich!
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TOP 1000 REZENSENTam 1. Juni 2013
Wir erleben als Leser, wie die Abiturientin Anna beginnt, sich für den Mitschüler Abel zu interessieren. Abel, der erst später auf die Schule wechselte und nie wirklich dazu gehörte. Dieser Junge hat, verursacht durch eine kleine Stoffpuppe, plötzlich etwas in ihr zum Klingen gebracht. Verlief ihr Leben bisher behütet geradlinig wie nach einem weit in die Zukunft reichenden Plan, wurde ihr durch Abel und seine Bemühungen für seine kleine Schwester Micha nach und nach bewusst,dass es auch Parallelwelten gibt, in denen man als Kind unbehütet und ohne Führung aufwachsen muss. Abels Mutter ist irgendwie abhanden gekommen und Abel versucht alles ihm mögliche, wenigstens seine kleine Schwester Micha behütet und geführt aufwachsen zu lassen.
Doch wie viele Möglichkeiten hat ein 17jähriger? Welche Möglichkeiten sieht er, wenn er als Kind erleben musste, dass die Mutter nicht schützten wollte, als es darauf ankam?
Welche Hoffung hat er, wenn er in einer Umgebung lebt,in der niemand hilft, solange es demjenigen nicht selbst von Nutzen ist; wo eine allgemeine Verwahrlosung um sich greift und behördliche Hilfe auch ein Tausch zwischen den Übeln sein kann?

Vor dieser Verwahrlosung und Abstumpfung will Abel seine Schwester schützen - durch ein Märchen, das manchmal Realität wird. Menschen werden tot aufgefunden, die unmittelbar oder mittelbar mit Abel oder mit seiner Schwester zu tun haben.
Die Geschichte ist so erzählt, dass man als Leser lange Zeit nicht wirklich weiß, wer nun der Täter ist, Abel, oder doch ein anderer, der ihm schaden will ? Und Abels Märchen hatte dann nur zufällig den Verlauf, den es hatte, weil die einfache Märchenlogik so eben ist?
Ich hatte beim Lesen ein bisschen darauf gehofft - gegen alle Vernunft und bin mit der Lösung aller anstehenden Fragen am Ende dann auch zufrieden gewesen.

Dieser Roman beinhaltet so komplexe Themen, dass ich meine, die meisten Jugendlichen werden ihn nicht ganz erfassen können, auch wenn es um Jugendliche darin geht. Denn sie wissen nichts von Langzeitfolgen unverarbeiteter Missbraucherfahrung, dass für den Betroffenen Sexualität eine schreckliche, unkontrollierbare Macht ist, die mit Scham, Ekel, Schmerz und Erniedrigung verbunden ist. So können die Szenen im Buch schnell missverstanden werden und mit Bildern - naja, eherTönen - verwechselt werden, wie sie von bestimmten, sozial verwahrlosten und gefühlsmäßig abgestumpften Musikern verbreitet werden, die sich durch "auf diese Weise Töne spucken" äußern.
- Der Märchenerzähler - ist nach meinem Empfinden über Jugendjiche und für Erwachsene geschrieben, ich habe den Roman wegen der schönen Gestaltung gern gelesen, meine aber, dass er Lebenserfahrung als Vorkenntnis benötigt um ihn mit all seinen Fassetten zu erfassen. Manche Rezensionen bestätigen meinen Eindruck nachhaltig.
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am 22. Dezember 2013
Inhalt

Anna und Abel sind beide 17 Jahre alt und stehen kurz vor dem Abitur.
Sie gehen in die selbe Jahrgangsstufe und könnten nicht unterschiedlicher sein: Anna ist eine sehr gute Schülerin, spielt Querflöte, wohnt noch bei Ihren Eltern zu Hause und hat sehr viele Freunde.
Abel hingegen ist Schulschwänzer, wohnt zusammen mit seiner kleinen Schwester in einer Wohnung, ist der Außenseiter der Schule und wird "Polnischer Kurzwahrenhändler" genannt.
Dennoch verfallen beide in ein gemeinsames Gespräch inneinander, und Anna findet gefallen an Abel - Sie verliebt sich in die gute Seite von Abel,den Abel, der sich doch so rührend um seine Schwester kümmert.
Auch Anna gefällt das Märchen, was Abel immer wieder erzählt, doch irgendwann begreift Sie: Das Märchen greift in die Realität der Jugendlichen ein, und es ist schon fast zu spät dem Sog des Märchens zu entkommen!

Zur Aufmachung

Das Buchcover zeigt ein Mädchen, was in Winterklamotten bekleidet ist, und auf einen einsamen See blickt.
Mir persönlich läuft schon beim betrachten des Buches ein kalter Schauer den Rücken runter.

Zum Buch

Der Märchenerzähler, ein Buch, was von den allermeißten gelobt wird - Ich habe es nun auch endlich geschafft das Buch zu lesen und frage mich: warum habe ich nur so lange gewartet, bis ich das Buch auch lesen werde? - Denn das Buch ist einfach nur genial!

Zunächst einmal wäre da der Schreibstil: dieser ist einfach nur mitreißend und spannend, und man merkt gleich von Anfang an, dass irgendetwas nicht stimmt.
Ddennoch lässt die Autorin einem genügend Spielraum für eigene Spekulationen, sodass man bis zum Ende hin eigentlich im Dunkeln rumtappt und darüber rätzelt, wer der Mörder ist.

Dann wären da die Charaktere, die einfach nicht unterschiedlicher hätten sein können.
Zum einem geht es in dem Buch um Abel. Er hat auf der einen Seite etwas gruseliges an sich, weil Ihn kaum jemand kennt und die Schule über Ihren "Polnischen Kurzwarenhändler" nur negatives berichtet, dessen gute Seite aber auch zum Vorschein kommt, die sich zum Beispiel rührend um seine Schwester kümmert.
Als Gegenpool wäre da Anna: Sie wohnt bei reichen Eltern, ist gut in der Schule, spielt Querflöte , fühlt sich aber dennoch von Abel angezogen.
Auch sehr Liebenswert ist natürlich Micha, die kleine Schwester von Abel. Sie ist einfach nur süß, und man will sie einfach nur knuddeln.
Auf die ganzen Nebencharaktere will ich an dieser stelle gar nicht eingehen, aber auch diese waren alle sehr verschieden und dennoch Liebenswert.
Auch wenn das Buch, vorallem am Ende, zunehmend ernster wurde, so blieb natürlich der Humor nich weg, und ich musste doch grinsen, wenn desöfteren solche Unterhaltungen zu Lesen bekam: "Hat Micha eine Hausführung mit dir veranstaltet?"
"Keine Angst, die verwesenden Leichen unter dem Bett habe ich nicht gesehen"

Das Ende des Buches ist ja dafür bekannt, das viele sagen, dass sie danach weinen mussten.
Ich musste zwar nach dem letzten Kapitel nicht Rotz und Wasser heulen, war aber dennoch vom Ende sehr schockiert und mitgenommen.
Alles in allem ist dieses Buch eine perfekte Mischung aus Märchen und Krimi, und nur zu empfehlen!
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am 18. März 2014
Dieses Buch habe ich mir nach "Solange die Nachtigall" singt gekauft und auch hier wurde ich von der Autorin nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist einfach unnachahmlich. Man klebt an jedem Wort, an der Geschichte in der Geschichte, an den facettenreichen Charakteren, die tragisch, liebenswert und abstoßend zugleich sind und deren Handlungen trotz Verwerflichkeit am Ende doch irgendwie nicht nur böse sind. Sehr gut, hat mir einige Abende mit Spannung pur versüßt.
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am 17. Januar 2014
Das Buch hat es für mich auf Platz 1 geschafft. Selbst meine Freundin, die sonst nie liest, war total begeistert und hat das Buch verschlungen. Ein Mischmasch aus Realität und Fantasie. Eine tolle Kombination und mal was anderes! Ich kann das Buch jedem empfehlen!
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am 2. März 2014
anna und abel und micha: eine wunderschöne geschichte, fesselnd, emotional, nicht wegzulegen!
ein märchen für erwachsene, tief gehend, trotzdem schön flüssig lesbar.
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am 26. November 2012
Ich bin kein schneller Leser, aber in drei Tagen war das Buch durch, die letzten 300 Seiten davon am letzten Tag. Das bedeutet, dass mich dieses Buch total gefesselt hat.

Das Schreibstil ist wunderbar poetisch, ohne verkitscht zu sein. Das ist das erste Highlight des Buches.

Das zweite Highlight ist die Geschichte selbst. Es ist eine Mischung aus Sozialdrama, Lovestory, Krimi, Thriller und Märchen. Zum konkreten Inhalt wurde schon einiges geschrieben und man kann bei diesem Buch auch nicht zu viel verraten. Mir sind die Charaktere sehr ans Herz gewachsen, in all ihrer Ambivalenz, denn die Autorin hat sie wunderbar plastisch gestaltet. Man möchte sie gar nicht gehen lassen. Die Geschichte selbst ist so spannend, dass das Buch ein wahrer Page-Turner ist. Das Buch ist erschütternd, traurig aber auch schön und lustig an einigen Stellen. Doch es schwebt immer ein Damoklesschwert über allem. Es geht um ganz wichtige, lebensverändernde Dinge, aber auch um den alltäglichen Abiturienten-Alltag.

Hiermit also meine UNBEDINGTE Leseempfehlung für dieses wunderbare Buch!!!
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am 20. Dezember 2012
Inhalt

Abel ist der Außenseiter der Schule. Er gehört nirgendwo richtig hin. Er kommt zu spät zum Unterricht, oder schwänzt ganz. Er ist ein Dealer, ein Verschlossener, ein Einsamer. Doch die 17 jährige Anna lernt auch eine andere Seite von ihm kennen. In diese Seite verliebt sie sich. Sie ist einfühlsam, mitfühlend, aber auch geheimnisvoll.
Abel hat eine kleine Schwester. Er kümmert sich um Micha, seit die Mutter verschwunden ist. Doch damit tauchen auch Probleme auf. Das Sozialamt steht immer öfters vor der Tür und will mit der Mutter reden, die nie da ist.
Abel ist verzweifelt und Anna scheint langsam hinter die Fassade zu blicken, die Abel für alle aufgebaut hat....

Meinung
Der Einstieg in das Buch ist eigentlich typisch "Thriller". Irgendetwas spannendes passiert gleich am Anfang. In dem kurzen Prolog bleibt natürlich alles unter Verschluss, macht aber unglaublich neugierig auf die fortlaufende Geschichte!

Etwas, dass mir direkt ins Auge gesprungen ist: Der Schreibstil. Von der ersten Seite an war mir klar, dass ich mich hier wohlfühle. Wunderschöne Sätze, die oft schon Überlänge aufweisen und sicherlich nicht jedermanns Geschmack sind. Ich werde mich daran nie satt lesen und kann dadurch wunderbar in die Geschichte eintauchen.
Der tolle Prolog und der "perfekte" Stil machen einen leichten Einstieg also unvermeidlich!

Und wen lernen wir da zuerst kennen? Die liebe Anna.
"Lieb" passt schon sehr gut, denn Anna ist alles andere als besonders auffällig. Sie ist eine gute Schülerin, hat Freunde und ist kein Kind der Traurigkeit. Eigentlich! Denn in ihrer Gedankenwelt sieht es ganz anders aus. Sowieso hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, dass jeder Person eine gewisse Traurigkeit angehaftet ist.
Auch Anna macht da keine Ausnahme. Dazu kommt die trostlose Zeit des Winters. Zusammen ergibt das eine wenig freudig, fröhliche Grundstimmung, die "Der Märchenerzähler" versprüht. Besser hätte die Stimmung nicht eingefangen werden können.
Abel war direkt abgegrenzt, durch die Erzählungen der Anderen. Es gibt Gerüchte und es wird gemunkelt. Aber Anna scheint das nicht abzuschrecken. Sie ist regelrecht fasziniert von diesem Jungen.

Abel selbst bekommen wir nur von "Außen" zu Gesicht. Er wirkt abweisend und kalt und erst im Zusammenspiel mit Anna scheint er aufzutauen. Zeigt eine andere Seite.
Doch die Beziehung, die hier aufgebaut wird, erlebt immer wieder Rückschläge, die oft wirklich groß und erschüttern sind.
Aber die beiden scheinen sich immer wieder aufzuraffen. Für mich, als Leser, auch manchmal schwierig, Annas Beweggründe nachzuvollziehen. Aber man steckt ja eben nicht in ihr und kann nur vermuten.

Der Aufbau der Charaktere ist tatsächlich sehr glaubhaft und "echt" umgesetzt. Weder die Hauptfiguren noch die Randpersonen wirken fehl am Platz oder unnötig. Vermeintlich kleine Rollen können sich später als "Überraschung" auftun und sind dann wirklich überraschend.

Die eigentliche Thematik, die das Buch aufwirft, wird Stück für Stück im Verlauf der Geschichte deutlich. Mit vielen Dingen hat man nicht gerechnet und war dementsprechend erstaunt und perplex, wie hart man mit der Handlung zusammenstößt. Es handelt sich hier natürlich um einen Thriller und was darf dann nicht fehlen? Spannung! In dem Fall werden Morde begangen. Im Prolog wird man ja direkt auf einen Schauplatz geworfen und es soll gesagt sein, es werden noch mehr Leichen auftauchen. Gleich am Anfang hatte ich eine Vorstellung, wie die Geschichte ungefähr enden würde. Tja, da hatte ich mich wohl verschätzt. Zwischenzeitlich hatte man die besagte Person dann wieder im Visier, aber nicht dauerhaft und es gab immer Kandidaten, die mehr verdächtig waren.

Ein ganz besonderer Aspekt dieses Buches ist das Märchen. Der "Märchenerzähler" ist im dem Fall Abel. Er hat damit begonnen, eine Geschichte für seine kleine Schwester zu erfinden und als Anna dazu stößt, wird sie mit auf Reisen genommen.
Das Märchen wird wunderbar erzählt und die darin vorkommenden Gestalten, sind alle aus der Wirklichkeit entnommen. Außerdem lässt Abel sehr viel durch die Erzählungen "hindurchsickern". Sachen, die er im realen Leben nie laut ausgesprochen hätte.

Das Ende ist: Überraschend, traurig und gleichzeitig schön. Ein würdiger Abschluss. Auch das Märchen findet seine letzten Worte und hinterher bleiben nur die eigenen Gedanken zurück, die sich fragen, wie "krass" die Welt doch sein kann.

Fazit
Aufgrund des Schreibstils und der drückenden, traurigen Stimmung, ist das Buch sicherlich nicht für jedermann geeignet. Wer jedoch auf eine wirklich tolle, bedrückende, überraschende Geschichte hofft, der ist mit "Der Märchenerzähler" sehr gut bedient. Ich war restlos begeistert und spreche eine Leseempfehlung aus!! 5/5 möglichen Punkten
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am 10. Januar 2014
Ich habe noch nie meine Meinung zu einem Buch so stark geäußert.
Ich lass das Buch gerade zu ende und erzählte meiner Mutter von dem Buch.

"Wer das Buch noch nicht gelesen hat, sollte HIER nicht mehr weiter lesen"!

Am Anfang fand ich es spannend, weil ich mich für die Märchengeschichte interessiert habe und wissen wollte wer Abel Tannatek ist.
Aber dann: Es fing an als Anna vergewaltigt wurde von Abel. Ich finde es erschreckend wie genau diese Szene beschrieben wurde. Ich mein ja nur dieses Buch ist ab 14 Jahre. Was macht Anna?-dumm und naiv geht sie ohne Fragen und Antworten zu Abel zurück und VERGISST alles.Hallo,VERGESSEN?-unrealistisch!
Wer ist der Mörder?-erst habe ich gedacht es ist Bertil,weil er Abel die Morde anhängen will....
Ab Kapitel 16 geht es endlich dem Ende zu(die Märchengeschichte habe ich nur noch überlesen).Anna erfährt das Abel auf den Männerstrich geht.-das wußte ich schon(Seite:200 Absatz: 5-"Ich dachte,du...")
Kapitel 17 klärt alles auf-24 Seiten. Abel gesteht das er ein Mörder ist und macht absichtlich Anna mit der Waffe Angst. Sie gesteht das sie Angst hat-Normal-aber das alles findet sie alles garnicht so schlimm-Was gibt es schlimmeres? Spätestens jetzt habe ich kein Bock mehr auf das Buch aber überlese die letzten Seiten noch! Anna und Abel haben Sex auf dem Sofa-Respekt...aber warum jetzt noch ein Gummi benutzen? Abel will doch eh sterben und bei der Vergewaltigung war es ihm egal ein Gummi zu benutzen, ich finde er hätte ihr am ende noch ein Kind schenken können :-)(scherz)
Der Tod von Abel wurde viel zu genau beschrieben,es ist ein Buch ab 14 Jahre!!!!
Micha hat endlich eine Familie. Und Anna...sie träumt von einer parallel Welt statt sich auf das Abi zu konzentrieren....

Fazit: Am Anfang habe ich gedacht dies wäre ein Tolles Buch das man in der Schule durchnehmen kann...Aber jetzt sehe ich es anders.
Was will uns die Geschichte sagen:
"Wenn du nicht mehr weiter weißt,bring dich um"?
"Eine Vergewaltigung ist völlig in Ordnung?"
"Liebe ist wichtiger als Schule?"
Ich finde das Buch hat kein gutes Ende und ist nicht für ein 14 jähriges KIND-gerade mit 14 Jahren versteht man die Welt nicht und hat immer viel probleme die man selten lösen kann,ich finde dieses Buch zeigt das man sich ganz einfach von der Welt verabschieden soll wenn die Probleme zu viel werden...
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am 22. Dezember 2012
Das Buch zu kaufen war purer Zufall. Viele Bewertungen & 4,5 Punkte & super günstig (Kindle-Version) - bei meinem inflationärem Lesekonsum (als Langstrecken-Bahnpendler) genau richtig. Meine Vorstellung: bestimmt ganz nett, wenn auch Jugendbuch, aber besser als Langeweile...
Und dann hat mich dieses unscheinbare Buch GEPACKT - von der ersten Seite an.

1,5 Stunden Bahnfahrt reichten vorne und hinten nicht..., nach drei Tagen waren 450 Seiten ausgelesen.

Das Buch hat mich fix und fertig gemacht. Es ist so dermaßen unter die Haut gegangen. Ich hab schon lange bei keinem Buch mehr weinen müssen, aber wer am Ende dieses Buches noch trocken ist, dem fehlt es wirklich an Emotionen.

Nach den ersten Seiten dachte ich, ich weiß wer dort im Wald verscharrt wird - weit gefehlt. Nach dem ersten Drittel dachte ich, ich weiß wie es endet, ich weiß wer der Mörder ist - weit gefehlt. Dann gab es Zwischenphasen, in denen ich noch andere plötzlich in Verdacht hatte, aber dass es so kam, wie es am Ende kam, hätte ich nie gedacht. Es war ein stetes Auf und Ab - genauso wie die Beziehung zwischen Anna und Abel.

Es ist wirklich spannend von vorne bis hinten und dreimal hat es mir einen richtigen Schock versetzt, weil Dinge passierten oder ans Licht kamen, da hätte so keiner mit gerechnet.

Es soll ein Jugendbuch sein. Als fast 30-Jährige hab ich es nicht so empfunden.

Jetzt brauch ich erstmal eine lange Zeit um dieses Buch zu verdauen. Die Protagonisten spuken immer noch in meinem Kopf und beschäftigen mich. Ich werde dieses Buch jedoch definitiv ein zweites Mal lesen. Denn es hat so viele Zwischentöne, so viele Hinweise und man wollte sie alle nicht sehen oder wahrhaben. Es mit dem Wissen zu lesen, wie was gekommen ist und wie es enden wird und vor allem dass in dem Märchen so viel Wahrheit liegt, dass wird bestimmt auf einen andere Art nochmal sehr spannend!
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