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am 25. Mai 2016
Dieser Film hat mir sehr gefallen. Hinsetzen, die Zeit vergessen, zuschauen - sehr gute Schauspieler runden den Film ab.
Eine Dreiecksbeziehung - einer ist hierin immer der dumme. Wer es sein wird.... ich möchte das Ende nicht vorweg nehmen.
Die Leiden dieser Konstellation, das Glück als Gehilfe, wer als Gewinner aus dieser Situation hervor gehen wird.... spannend und lehrreich bis zum Schluss.
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am 2. September 2017
Ich hatte nicht so einen tollen Film erwartet. So leicht dahin gemalt und so hart aufgeprallt. Glück bekommt hier einen bösen Beigeschmack. Woody Allen war schon immer ein Künstler des Wortspiels - Chapeau
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am 12. April 2013
ein netter kurzweiliger Film der am Ende aber anderst ausgeht als man denkt- war etwas überraschend. Jonathan Ryes Meyers war wie immer genial und wer ein Fan von ihm ist wird diesen Film mögen, da er wie so oft zwei Gesichter hat.
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am 7. Mai 2013
Einer der besten Filme der letzten Jahre. Geht vielleicht etwas lahm los, baut sich dann aber gut auf und hält die Spannung bis zum Schluß. Top, sehr zu empfehlen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 26. Mai 2007
The man who said "I'd rather be lucky than good" saw deeply into life. Im Englischen ist der Satz eindeutiger. Auf Deutsch bringt man die Begriffe schnell durcheinander: Glücklich ist der, dem dass Glück geneigt ist. Es ist der Zufall, der für Erfüllung im Leben sorgt, viel besser jedenfalls, als das menschliche Streben danach. Wir Deutschen sind nicht gut darin, das zu erkennen. Wir bringen schon die Worte durcheinander. Und wir wollen nicht wirklich an die Ungerechtigkeit der Welt glauben.

Man sollte den Einfluss des Glücks alias des Zufalls dabei nicht nur auf die (unterbleibende) Aufklärung des Mordes im Film beschränken. Hier geht es um einen Mann, der generell vom Glück begünstigt ist. Er sieht gut aus, ist sportlich und vor allem: Die Herzen der Frauen fliegen ihm zu. Und wenn er auch nicht in eine reiche Familie geboren ist, so findet er doch Zutritt zu den obersten Kreisen der britischen Klassengesellschaft, darf dort sogar als ein Niemand einheiraten. Kurz: Es läuft perfekt. Und eigentlich muss der Held noch nicht einmal etwas dafür tun. Er ist gescheiterter Tennisprofi, der sich mit dem Geben von Tennisstunden nur so über Wasser hält. Es scheint, dass das Glück gerade dem zufällt, der nicht darum kämpft.

Im Lauf der Handlung erläutert der Film seine These. Als unser Tennislehrer um sein Glück zu Kämpfen beginnt, lässt es nach. Denn als das Glück - im Sinne von Erfüllung - ihm in Gestalt der umwerfenden Möchtegernschauspielerin Nora begegnet (Scarlett Johannsen in einer ihrer überzeugendsten Rollen) kann er sich mit diesem Schicksal nicht abfinden. Er will sein eigenes Glück haben, es selbst gestalten. Und das heißt genau nicht eine glückliche Beziehung mit einer wunderbaren Frau und Kindern zu haben. Er will etwas anderes. Er will dazugehören, zu einer Gesellschaft, deren Status ihm wichtiger ist, als die Substanz des Lebens, als Erfüllung und persönliche Nähe. Und schon beginnen die Probleme. Statt Liebe entsteht ein Verhältnis, und als dieses für alle Beteiligten immer untragbarer wird, schlägt das Schicksal noch einmal zu: Die Geliebte ist schwanger. Auch das könnte Erfüllung sein. Mit der wahren Liebe entsteht ein Kind, in der Vernunftehe muss man dagegen zu Fruchtbarkeitsbehandlung. Das Glück mit Kind könnte also perfekt sein. Was macht unser Protagonist? Er bringt die schwangere Geliebte um. Ich verstehe den Film so, dass er zu diesem Zeitpunkt sein Glück verloren hat.

Kommt es darauf an, dass der Mörder nicht für seine Tat büßen muss? Ich würde sagen, dass dies nicht der Fall ist. Dieser Mann wird nicht mehr glücklich werden, denn am Ende sind zwar alle äußeren Zeichen des Glücks gegeben. Und Woody Allan kann die Ungerechtigkeit der Welt gut in seinem Film zeigen. Aber äußere Zeichen sind eben nicht Erfüllung - sondern nur zugefallenes Glück.

Klassische Dramen haben den Begriff der Hybris verwendet, um eine ähnliche Botschaft zu vermitteln. Woody Allan adaptiert hier das Thema wunderbar auf einen modernen Film, der auch Handwerklich wunderbar gelungen ist. Schöne Bilder, großartige Schauspieler, wunderbare Musik, und eine Regie, die sich dem Thema unterordnet, die Geschichte selbst in den Vordergrund stellt. Einer der klügsten Filme der letzten Jahre.
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am 2. September 2007
Zunächst sollte man sich darüber im klaren sein, dass es sich hier um einen Thriller und nicht um eine "klassische" Komödie von Woody Allen handelt. Also sollte man zumindest Thriller mögen. Lustig ist hier nichts.
Der Film besticht durch seine wirklich intelligente Storie, die einen urplötzlich kalt erwischt und die grandiose filmische Umsetzung. Grosse Verneigung vor dem Meister, der hier sowohl das Drehbuch beisteuerte, als auch die Regie führte.
Zur Geschichte selbst möchte ich nichts sagen, um die Spannung nicht zu zerstören. Sie macht aber deutlich, wieviel im Leben von Zufällen abhängig ist. Wir können uns zwar auf das Spiel einlassen, können aber nicht seine Regeln bestimmen. Und selbst, wenn wir uns an alle Regeln halten, heisst das nicht, das wir zwangsläufig gewinnen. Es hängt sehr viel davon ab, auf welcher Seite man steht, ob man gerade das glücklichere Ende erwischt hat. Oft neigen wir dazu, vom Leben eine Art Gerechtigkeit zu erwarten. Das ist aber eine rein menschliche Vorstellung, die es so nicht gibt. Am Ende gewinnt, wer am längeren Ende sitzt, die Vorteile auf seiner Seite hat. Es war beängstigend zu sehen, wie Charakterzüge, die im allgemeinen als sehr positiv gelten, wie Zielstrebigkeit, Entschlossenheit und Siegeswillen sich total verkehren können. Das es nur auf die Umstände oder die Situation ankommt, wie sie sich letztlich auswirken. Charakterzüge, die jeder von uns in sich hat.
Tom und Chloe sind nicht besser, als Chris oder Nola. Ich halte die Figur der Nola sogar für weit intelligenter und besser zu Chris passend als Chloe. Die Rolle allein auf die sexy Verführerin zu reduzieren wird ihr echt nicht gerecht. Sie ist weit vielschichtiger. Sie hat mindestens genausoviel im Kopf, wie in der Bluse. Dagegen ist Chloe nur oberflächlich geistreich, tatsächlich aber platt und langweilig. Ich denke, dass wird im Verlauf des Films überdeutlich. Tom und Chloe haben aber den grossen Vorteil ihrer Geburt. Mit einem reichen Vater gesegnet, der für alles aufkommt, alle Türen öffnet und alle Wege ebnet ist es leicht, die "Gutmenschen" zu geben, die immer anständig sind und sich korrekt verhalten. So hat es den Anschein, als wenn sie besser wären, die Guten also. Und böser Chris, böse Nola. Aber so ist das nicht. Auch wenn Chris am Schluss etwas sehr falsches tut. Ich sage hier bewusst falsch, anstatt böse. Er kann sich nur für das eine und gegen das andere entscheiden. Abgesehen von jeder moralischen Bewertung seines Handelns, war seine Wahl meiner Meinung nach falsch. Obwohl offen bleiben muss, ob die Beziehung der beiden chancenlosen Outsider auf Dauer hätte funktionieren können. Letztlich steht Chris als der grosse Gewinner da und hat doch alles verloren. Was bist Du bereit zu opfern, um zu gewinnen? Das ist die grosse Frage. Neugierig geworden auf einen intelligent gemachten Thriller mit einer wirklich hinreissenden Scarlett Johannson? Ansehen - aber nicht erschrecken!
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VINE-PRODUKTTESTERam 6. März 2008
WARNUNG - In dieser Rezension wird der Ausgang der Geschichte schon recht früh verraten!!!

Ich habe endlich "Match Point" gesehen, und einmal abgesehen davon, dass er gegen Anfang etwas lahm ist: hervorragend!!! Zwar London statt New York, zwar Opern statt Jazz (1 x Otello!!! - seltsamerweise auch im Opernhaus z.T. nur mit Klavierbegleitung), humorfrei, aber unverkennbar Woody, vor allem die extrem warmen Farbtöne (in etwas, das eigentlich auch Berührungspunkte mit dem Film Noir hat!!!) sowie die detailreiche Schilderung der Upperclass mit ihren kunstbeflissenen Vorlieben. So etwa sieht dieser Film aus, dies ist sein "Look".

Und der Inhalt? Also, aus dem Kapitel "Mörder, die davonkommen" kenne ich nur den Klassiker "Straße der Versuchung" von Fritz Lang, den Serienkillerthriller "American Psycho", und nun kommt also "Match Point" hinzu. In allen dreien ist das Nichtgeschnapptwerden KEIN Happy End - im Falle von Match Point verrät der Blick des Mörders, dass die Aussicht auf den Fruchtbarkeitsterror der Gattin schlimmer sein dürfte als noch so viele Jahre hinter Gittern... Der ganz normale Wahnsinn ist schlimmer als der Wahnsinn des Strafvollzugsapparates, und das, obwohl es ein wenig erstaunlich ist, dass der Mörder davonkommt, denn es ist beileibe kein professionell agierender Gewohnheitskiller. Wenn es in die Richtung "Thriller" geht, mag ich Geschichten aus dem Kapitel "Auch scheinbaren Normalos ist ALLES zuzutrauen" sowieso lieber, weil das zum einen stimmen dürfte und zum anderen bei Normalos eben immer viel mehr schief gehen kann als bei Profis. Alleine die göttliche Szene, in der der Mann ungelenk am Gewehr herumprokelt, das erzeugt ja viel mehr Spannung als wenn man die Überlegenheit des Verbrechers spürt und herumrätselt, wie er dann doch noch auffliegt. Wie schon erwähnt, versagt sich "Match Point" der Aufdeckung des Mordes, und das ist gerade deswegen interessant, weil der Film eigentlich vorher gezielt darauf hinarbeitet. Man sagt sich, "diese offensichtliche Tarnung als Beschaffungskriminalität, hab ich schon in 100.000 Krimis gesehen, das MUSS ja auffliegen" - tut es aber nicht, das war schon genial!

Im Nachhinein ist mir aufgefallen, dass es eigentlich in der ganzen Geschichte niemanden gibt, der einem so richtig sympathisch ist. Also, eigentlich bin ich da strunzkonservativ und mag wenige Filme, in denen nicht mindestens ein Sympathieträger, eine Identifikationsfigur vorkommt (das kann durchaus jemand mit Fehlern ohne Ende sein). Die Johansson weiß um ihre Wirkung auf Männer extrem gut und setzt das massiv ein, ist aber hinter dieser Fassade recht unsicher (warum wohl verpatzt sie jedes Vorsprechen?!?), was ja noch recht sympathisch ist, aber dann diese doch etwas naive Hörigkeit dem Lover gegenüber, naja... Etwas oberflächlich ist sie schon... Der Mörder (Name vergessen), der ist extrem leicht zum Mord bereit, halt extrem vernarrt in das Upper-Class-Leben, und da hat man wirklich schon gewichtigere Mordmotive gesehen als den drohenden Verlust dieses Lebens. Vielleicht ist es eine besondere Leistung des Films und des Schauspielers, dass man sofort glaubt, dass es FÜR IHN ein wahnsinnig starkes Motiv ist, weil er wahnsinnig schwach ist. Die Gattin des Mörders nervt einfach nur mit ihrer penetranten Fruchtbarkeitsplanung (so eine Art dunkles Gegenstück zu "Hannah und ihre Schwestern" von Woody), ihre Mutter ist versnobt, ihr Vater zwar wohlwollend gegenüber der Johansson, aber jemand, der Vetternwirtschaft mehr als nur duldet, um die Tochter mit einem scheinbar geeigneten Mann unter die Haube zu bringen, sie dadurch nicht minder elitär kontrollieren wollend.

Und dennoch ein Wahnsinnsfilm! Man billigt zwar die Handlungen der Personen nicht, aber nachvollziehen kann man sie schon, der Woody Allen hat einmal nicht seine eigenen Neurosen verfilmt, sondern einen genau hinschauenden intensiven Film über diverse Besessenheiten und damit vielleicht über Besessenheit im Allgemeinen gemacht, dem es gelingt, einem auch Gefühlsabgründe nahe zu bringen, die einem eigentlich ganz fremd sind - oder, so fragt man sich, vielleicht auch nicht?!? Allein dass man sich das fragt, dass man angeregt wird zu Gedanken, die man sonst nicht hätte, die auch schmerzen können, auf jeden Fall aber ungemein interessant sind, zeichnet den Film aus.
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am 16. November 2006
Nicht nur, dass der Film erstmals in London und nicht in NY spielt, auch der Meister selbst steht dieses Mal ausschliesslich hinter der Kamera.

Und es ist wahrlich eine Freude diesen Film zu sehen, perfekt inszeniert (kein Gramm Fett zu viel, auf den Punkt erzählt), mit einem hervorragenden Cast und vor allem einem wirklich überraschenden Ende! Ich war am Schluss richtig überrascht, dass das jetzt nahezu zwei Stunden Film waren, es kommt einem gar nicht so lange vor! Wer bisher u.U. nicht mit (allen) Woddy Allen-Filmen warm geworden ist - Match Point wird auch diesen Leuten gefallen!
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am 9. Dezember 2006
In den letzten Jahren hat Woody Allen ziemlich geschwächelt. Filme wie "Schmalspurganoven" oder "Jade Scorpion" waren zwar nett und ansehnlich, aber irgendwie hatte man das Gefühl, Woody Allen geht langsam die Puste aus. Mit diesem großartigen Film allerdings knüpft Woody Allen an alte Meisterwerke wie "Manhattan" an. Über die Handlung will ich mich gar nicht weiter auslassen, die ist ja hinlänglich beschrieben. Man kann ob dieses tollen Films nur frohlocken. Endlich wieder ein richtiger Woody Allen. Natürlich kann man Allen vorwerfen, immer wieder die gleichen Themen in neuen Variationen zu verarbeiten, und so erinnert "Match Point" ein wenig an "Verbrechen und andere Kleinigkeiten." Dennoch gelingt es ihm immer wieder, diese seine Themen neu zu beleben, ohne das sie abgeschmackt erscheinen und ohne das man abwinkend das Kino verläßt. Seine neue Muse, Scarlett Johanson ist übrigens eine großartige Schauspielerin, hinter der sich die eher unbekannten Darsteller allerdings nicht zu verstecken brauchen - ein tolles Ensemble. Das sich so gut wie sämtliche hochrangigen Schauspieler Film-Amerikas darum reißen, in einem Allen-Film mitzuwirken, und sei es auch für eine geringe Gage oder gar umsonst, sei nur am Rande erwähnt. Woody Allen meldet sich in alter Form zurück. Möge er uns noch lange mit seinen Herbstprojekten erfreuen.
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am 3. März 2016
Bisher habe ich noch keinem Prime-Film fünf Sterne gegeben, aber dieser hier verdient jeden einzelnen von ihnen. Tatsächlich meisterhaft inszeniert von Woody Allen (und im Gegensatz zu den meisten seiner anderen Werke).
Die Geschichte sowie der Film lebt natürlich vor allem durch die hervorragenden Schauspieler, denen man den gebildeten und kultivierten Teil der Oberschicht absolut glaubwürdig abnimmt. Zudem ist eine reine Freude, die Gesichter zu studieren. Kompliment auch der Kamera sowie den herausragend gefilmten Originalorten, zeitlos und wie aus einem mattglänzenden Nobelkatalog. Und nicht zuletzt der berührende Caruso-Oper-Soundtrack der wirklich tiefgehenden und oft überraschenden Geschichte. Schon allein die ermittelnden Detectives sollte man gesehen haben.
Ganz phantastisch. Meine Empfehlung: Ein gut gefülltes Glas edlen Wein zu diesem Kunstwerk - perfekt.
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