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am 16. September 2013
Das Gerät an sich ist reizvoll, die technischen Daten auf dem Papier wie auch in Realität gut, und wenn man mit der Tatsache, dass der Akku nicht wirklich ein Performance-Wunder, leben kann, dann wäre (!) der Kauf auch durchaus empfehlenswert.

Wäre, weil man mit dem Update auf Windows 8.1 (ich spreche von der RTM, also der endgültigen Version, die für MSDN- und TechNet- Abonnenten schon jetzt verfügbar ist und Mitte Oktober 2013 dann für den Ottonormalverbraucher) die Funktion des Umschaltens der Displays verliert. Das Aussendisplay kann nur noch verwendet werden, wenn das Taichi als Tablet gestartet wird, ein Umschalten im Betrieb führt zu Stottern, Aussetzern, vor allem aber zu keinem Bild.

Das Problem ist Asus bereits seit der Preview von 8.1 bekannt, aber getan hat sich bis heute nichts. Man "analysiert noch". Schlechter Kundenservice, und wer das Update trotzdem durchführt, sitzt nachher mit einem unbrauchbaren Gerät da... :-(
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am 18. Januar 2013
Ich habe lange nach dem Asus Taichi gesucht, weil es leider relativ schwer zu bekommen war. Als es schließlich bei Amazon verfügbar war, habe ich dementsprechend schnell zugegriffen.

In meinen Augen ist das Asus Taichi eines der wenigen interessanten "Convertibles". Die zwei Bildschirme ermöglichen einen mechanisch stabilen Formfaktor, was ich bei anderen Geräten dieser Klasse doch sehr anzweifel.

Mit der Hardware selbst bin ich auch sehr zufrieden. Die Verarbeitung ist hochwertig und macht einen robusten Eindruck. Die Tastatur lässt sich sehr gut benutzen und auch im Tablet-Modus bin ich sehr zufrieden mit dem Gerät.

Die Geschwindigkeit ist sehr gut für den Formfaktor. Ich habe in einem Test gelesen es würde langsam und ruckelig reagieren. Das Phänomen hatte ich ebenfalls, allerdings nur so lange ich die ASUS-Software verwendet hatte (siehe unten). Mit einem ordentlich konfigurierten Energiesparmodus war der i5 sehr schnell und mehr als ausreichend (auch für 3D Spiele in HD; wenn auch sicher nicht für alle 3D Spiele in höchster Qualität).

Es gibt jedoch ganz klare Abstriche.

ASUS-Software:

Es gibt vorinstallierte Programme von Asus die die Spezialfunktionen ermöglichen sollen. Insbesondere die Programme (AsusHome und AsusCloseLid) belegen jedoch permanent einen Kern zu 100%. Dementsprechend geht sofort der Lüfter an und verbraucht rapide die ohnehin knapp bemessene Batterieladung. Das Asus Tool zur Verwaltung der Energiemodi hat ebenfalls katastrophal funktioniert. Entweder lief der Prozessor permanent auf voller Geschwindigkeit (auf Wiedersehen Batterie), oder er lief permanent bei minimaler Geschwindigkeit (Laaaaaaaaaagg, Ruckeln).
Nachdem ich AsusHome und AsusCloseLid deaktiviert habe und das Asus Energiemanagement vollständig deinstalliert habe, funktioniert Windows jedoch wie erwartet und auch die Batterie hält deutlich länger.

Batterie:

Ich war lange Zeit Apple MacBooks gewohnt. Diese habe eine spürbar größere Batterie. Bei normalem Surfen hält der Akku gerade 3-4h. Sollte man den Prozessor etwas auslasten ist es deutlich weniger. Für Reisen ist das Taichi eigentlich nicht zu empfehlen. Um einen Abend (kabellos) auf der Couch zu verbringen oder es in ein Meeting mitzunehmen, genügt es jedoch allemal.

Stift:

Ich habe lange zwischen dem Lenovo Yoga und dem Taichi hin und her überlegt, das ich ebenfalls für ganz interessant befunden hatte. Was aber am Ende den Ausschlag gegeben hat war der "Active Digitizer". Also ein Pen mit feiner druckempfindlicher Spitze. Achtung! Bei dem von mir gewählten (kleinen) Modell liegt dieser Stift nicht bei! Amazon zeigt auf einem Bild im Beschreibungstext einen Pen, aber das ist eindeutig irreführend (Amazon hat mir schließlich Rabatt gewährt). Könnte man den Pen einfach nachkaufen, wäre es am Ende halb so wild. Dieses ist jedoch nicht einfach möglich! Der Asus-Support kann einem keinen Stift verkaufen. Auch sonst bekommt man den passenden Asus Stift nirgends zu kaufen. Der Support konnte mir am Ende jedoch immerhin mitteilen welche Technologie verwendet wurde (N-Trig). Jeder N-Trig-Stift sollte also funktionieren (kann sich natürlich in Zukunft ändern). N-Trig-Stifte kann man jedoch grundsätzlich nicht so einfach kaufen. Sie werden nur unter dem Branding der jeweiligen Laptop/Tablet Hersteller verkauft. Man muss also ein Laptop heraussuchen, das die N-Trig Technologie einsetzt und deren Hersteller gleichzeitig einen Stift verkauft. Mir hat schließlich ein HTC-Flyer Pen geholfen. Man muss ca. 50€ für einen solchen Pen einplanen.

Die Idee und die HW würde ich klar mit 5 Sternen bewerten. Die Abstriche könnten eine 3-Sterne-Wertung rechtfertigen. Am Ende finde ich die Idee des Convertibles aber so gut umgesetzt, dass ich doch die goldene Mitte gewählt habe.
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am 1. Januar 2013
Ich habe mir den Artikel gekauft, da ich von dem innovativen Konzept zuerst sehr überzeugt war, als ich es vor lauter Vorfreude ausgepackt habe, waren mir die vielen kleinen Fehler noch nicht wirklich wichtig, da ich mich nur damit gespielt habe, jedoch als ich es zum Atbeiten benutzen wollte, konnte ich diese Fehler nicht mehr ignorieren:
-Fehlender Stift, dadurch ist die Bedienung im Desktop-Modus so gut wie nicht möglich
-Sehr viele Ruckler, obwohl es der Prozessor eigendlich ohne weiteres schaffen müsste (i5)
-Umschalten zwischen Notebook und Tabletmodus funktioniert nur sehr zögerlich, es schaltet 5 bis 10 mal zwischen beiden Bildschirmen hin und her bis der Umschaltvorgang endlich abgeschlossen ist
-Der "TAICHI-Button" funktioniert meist übthaupt nicht, bzw mit langer wartezeit
-Im Tablet-Modus:
*Es erscheint zeitweise ein Mauszeiger, der sich wie von Geisterhand bewgt und auch überall rumklickt, dieser fehler hört erst wieder auf, wenn man in den notebook-modus wechselt
*Anstatt zu scrollen wird sehr häufig markiert
-Akku hat für mobilen einsatz viel zu wenig ausdauer
-Automatische Helligkeitsregulierung funtkioniert nicht, machmal ist es hell machmal dunkel ohne wechsel der lichtverhältnisse
-Einfache Programme wie Firefox oder sogar Notepad haben extrem lange Startzeiten und ruckeln auch während gebrauchs
-Lüfterregelung ist fehlerhaft, machmal ist der Lüfter auf 100% obwohl das Taichi im Standby ist
-Als Tablet zu schwer um es länger in der hand zu halten

Nun zum wenigen positiven:
+Touchscreen ist relativ genau
+Extrem kurze Boot-zeiten dank WIN 8, SSD und Fastboot

Man siehts, mir fallen nur 2 Vorteile ein, deshalb geht es zurück an Amazon, da ich für ein Netbook nicht 1300€ zahle, das solche Mängel aufweist!
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am 27. April 2013
Nur zwei Vorbemerkungen, ehe ich meine eigentliche Rezension beginne:

Mittwoch vormittag über amazon bestellt, Donnerstag vormittag geliefert.
Ausgepackt.
Und mich an dem gefälligen, robust und elegant wirkenden Äußeren des Taichi 21 mit i5-Prozessor erfreut.

Und das war's auch schon mit den positiven Nachrichten.

Was dann folgte, kann man wirklich nur glauben, wenn man es selbst erlebt hat.
Also:

Gerät angeschaltet. Eingerichtet.
Dann Metro-Oberfläche abgewartet, auf der seltsamerweise der Mauszeiger plötzlich wie wild und wie von Geisterhand herumspringt und permanent Klicks ausführt.
Das ganze geht etwa drei Minuten, hört dann mal wieder für einige Minuten auf, fängt dann aber wieder an.
Angesichts der (bereits vorher bekannten) Probleme mit dem Taichi auf die ASUS-Homepage gegangen und sämtliche dort aufgeführten Treiber mühsam mittels B-Stick nach- bzw. neuinstalliert. Dauer des Ganzen (unter Berücksichtigung der Tatsache, dass für die Installation jeweils DIE Phasen abgewartet werden mussten, wo der Taichi einmal „Ruhe“ gab und der Mauszeiger nicht wieder wie irre auf dem Screen herumklickte): etwa drei Stunden!
Anschließend hörte das wilde Mausklicken auf.

Dafür wurde mir bei der ganzen Treiber-Update-Session eines klar: Etwa jeweils fünf Minuten nach dem Einschalten schraubt der Lüfter seine Leistung und damit seinen Geräuschpegel in eine derart hohen Bereich, dass es wirklich störend ist - und zwar OHNE dass ich irgend welche Programme bzw. Apps ausführe. Zudem wird die Unterseite des Taichi vor allem an den Lüftungsschlitzen extrem warm, so dass man Panik bekommt, das Gerät als im Sitzen auf die Oberschenkel zu legen.

Plötzlich dann taucht alle drei Minuten ein Fenster auf, auf dem zu lesen ist, dass irgendein Programm namens „CloseLid“ nicht mehr ordnungsgemäß funktioniert.
Anruf bei der ASUS-Hotline, wo mir gesagt wurde, ich solle das Programm „CloseLid“ deinstallieren. Was ich dann auch tat.
Als Folge davon wechselt der Taichi nicht mehr automatisch in den Tablet-Modus, wenn man ihn zuklappt. Will man also den Taichi als Tablet benutzen, muss man ihn jedesmal aufklappen, mit der Modus-Umschalttaste auf „Tablet“ klicken, zuklappen. Geht einem mit der Zeit auf die Nerven.

Deshalb nochmals bei ASUS angerufen und gefragt, was ich tun soll. Und auch Hinweis darauf, dass mein Lüfter extrem laute Geräusche von sich gibt.
Der Mitarbeiter von ASUS teilte mir mit, dass eben diese Probleme bekannt seien und ich auf der ASUS-Homepage den automatischen „Software Updater“ herunterladen und installieren soll, der würde dafür sorgen, dass ich automatisch die benötigten Bios-Updates (für das Lüfterproblem) und außerdem ein zusätzliches Treiber-Update (für das Problem mit dem umständlichen Umschalten in den Tablet-Modus) erhalte.

Ich tat, wie mir geheißen.
Ergebnis: Das Fenster mit dem Hinweis darauf, dass „CloseLid“ nicht ordnungsgemäß funktioniert, tauchte wieder alle drei Minuten auf.
Und was den Lüfter angeht, so dreht der jetzt nicht mehr bereits fünf Minuten nach dem Anschalten auf Turbo-Gang, sondern erst etwa 15 Minuten später - allerdings erneut völlig ohne dass ich irgendweche Programme oder Apps am Laufen habe.
Dann Gerät ausgeschaltet, über Nacht neu aufgeladen und erschöpft zu Bett gegangen.

Und am nächsten Tag (Freitag) dann einfach Mal das Gerät, so wie es ist, im Einsatz gehabt und versucht, damit zu arbeiten. Ergebnis: katastrophal!

Im Einzelnen dazu die folgenden Tatsachen:

- Akku hält bei normalem Gebrauch (surfen, Office, KEINE Videos geschaut, KEINE Musik gehört) exakt 2:45 Studen - viel zu wenig für ein mobiles Gerät!

- Die Stifteingabe (deretwegen ich den Taichi eigentlich gekauft hatte) funktioniert prinzipiell passabel bis gut (wenn man mit den Eigenheiten und Macken des N-Trig-Verfahrens zurechtkommt und nicht wie ich Wacom eigentlich bevorzugt). Was aber ein absolutes Manko des Taichi ist: Beim handschriftlichen Schreiben auf dem äußeren Screen lässt es sich gar nicht vermeiden, dass man mit dem Handballen oder mit dem Unterarm von Zeit zu Zeit über den Windows-Touch-Button fährt, der am unteren Touchscreen-Rahmen nicht als mechanischer Button eingebaut ist, sondern eben als Touch-Button. Fazit: Bei jeder Berührung dieses Buttons springt der Bildschirm auf die Metro-Oberfläche zurück! Ein flüssiges, problemloses Handschreiben in MS OneNote oder Journal ist damit nur möglich, wenn man völlig unnatürlich den gesamten Unterarm und den Handballen abwinkelt, um nur ja nicht den Touchbutton zu berühren!

- So schön und gut der Taichi auch verbaut ist: Derjenige, der auf die Idee kam, im „inneren Screen“ (also im „Notebook-Screen“) ein mattes, entspiegeltes Display (was super ist für ein ungestörtes, blendfreies Arbeiten) und im äußeren Screen (also als „Tablet-Screen“) ein hochspiegelndes Display zu verbauen, gehört - sorry - erschlagen!
Das Ergebnis dieser völlig unsinnigen Bauweise: Sobald man den Taichi einmal aufgeklappt hat, lässt es sich gar nicht vermeiden, dass die hochspiegelnde Touchfläche außen vollkommen übersät ist von Fingerabdrücken - was sich hätte vermeiden lassen, wenn auch das äußere Touchscreen entspiegelt verbaut worden wäre!

- Und es blieb auch am Freitag das Problem mit dem regelmäßig wieder auftauchenden Fenster, das „CloseLid“ nicht ordnungsgemäß funktioniert. Und ein Blick in den Taskmanager verriet mir dann auch noch, dass eben dieses „CloseLid“ zumindeswt SO gut funktionierte, dass es rund 70% der CPU-Auslastung verbraucht - was mir dann abschließend auch noch die Frage beantwortete, warum ich bei den wenigen Versuchen, über ie10 im Web zu surfen, teilweise zehn Sekunden warten musste, bis sich eine Seite aufgebaut hatte.

- Zu guter Letzt: Das eigentlich recht schöne, weil große Touchpad ist schlecht bis ungenügend. In den äußeren „Kanten“-Bereichen reagiert es überhaupt nicht, ausschließlich im „inneren“ Bereich (genauer: in den etwa innersten neun bis zehn Quadratzentimetern).

Genug des Jammerns.
Taichi geht zurück an amazon.
Und an Asus geht die Frage, ob denn bei denen keiner Mal auf die Idee gekommen ist, eines dieser Geräte selbst in die Hand zu nehmen und auszuprobieren?!?! Die Internet-Foren sind - wie ich inzwischen festgestellt habe - voll mit Problemberichten und negativen Rezensionen. Es kann sich also nicht um ein „Montagsgerät“ bei mir handeln. Und unverständlich, wie ASUS sich entschließen konnte, solch eine Fehlproduktion, bein der Hard- und Software überhaupt nicht aufeinander abgestimmt sind und sich der Käufer folglich erst einmal einen kompletten Tag lang mit nachgeschobenen Treiber- und Softwareupdates herumschlagen muss (die dann am Ende DOCH NICHT alle Probleme lösen), überhaupt auf den Markt zu bringen.

Also Tipp an alle: FINGER WEG!
Und Tipp an mich: NIE WIEDER ASUS!
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am 21. November 2013
Obwohl das Gerät an sich nicht schlecht ist, überzeugt es mich nur wenig. Erstens war der Akku zunächst defekt, ein Austausch durch Asus hat recht komplikationslos funktioniert, dabei wurde leider meine Platte formatiert - ohne Kommentar, warum!
Die Idee wird leider nicht wirklich verfolgt, anscheinend hält auch Asus das Taichi für eine Totgeburt (für ein Tablet zu schwer, für eine Laptop zu wenig Akku), und das ist mit Abstand das schlimmste - für Windows 8.1 gibt es immer noch keine Treiber, um den Tablet-Modus richtig nutzen zu können. Der Workaround mit der Windows 8-Treiber-Variante funktioniert mehr schlecht als recht, und von Asus gibt es auch nach umfassender Internet-Recherche nur ausweichende Antworten.
Ich kann zum Kauf dieses Geräts nicht raten, gibt doch durchdachtere und Preiswertere Convertibles mit besserer Unterstützung
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am 24. April 2014
macht echt Spaß damit zu arbeiten. Leider schafft es ASUS nie nach größeren Windows Updates (zB von 8.0 auf 8.1 bzw. von 8.1 auf 8.1 Update 1) Treiber nachzureichen mit denen das zweite Display betrieben werden kann. Wochenlanges warten auf kompatible Treiber damit das zweite Display wieder funktioniert sind die Folge, daher auch nur 4 Sterne.
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am 24. März 2013
Das Taichi ist ein Zenbook als Convertible, das Digitizer Unterstützung besitzt (für mich ist ein Digitizer Pflicht). Leider haben immer noch nicht alle Hersteller die Vorteile der kombinierten Finger/Stifteingabe erkannt und aufgrund des noch sehr hohen aber im Vergleich zu anderen Produkten besseren Preises (ich habe für das Taichi inkl. Sony Vaio Duo Pen unter 1180 Euro bezahlt), habe ich mich für dieses Gerät entschieden.

Das Auffälligste am Taichi sind die zwei Displays.
Beides sind Full HD IPS Panels mit einer nicht perfekten aber noch guten Leuchtkraft. Das innere Display besitzt, wie den meisten bereits bekannt sein sollte, keine Touch Funktion. Dies sehe ich als Vorteil an, da es dadurch weniger vollgeschmiert ist und aufgrund seiner entspiegelten Beschaffenheit, gut abzulesen. Für produktives Arbeiten benötigt man in den meisten fällen sowieso kein Touchdisplay, da viele Funktionen sehr gut über das große Touchpad und Tastaturshortcuts zu bedienen sind.
Sollte man dann doch mal Touch benötigen, hat man immer noch das äußere Display zur Verfügung.
Die Eingabe mit den Fingern oder dem Stift am äußeren Display funktioniert sehr gut, man sollte allerdings nicht vergessen den Stift zu kalibrieren, da er sonst etwas unpräzise sein kann.
Das Keyboard des Taichi finde ich sehr angenehm. Lange Texte lassen sich sehr gut Schreiben und auch der Druckpunkt ist gut.

Das Taichi ist ansonsten gut verarbeitet und wirkt sehr wertig, bietet allerdings kein out of the box Erlebnis. Entgegen einiger Tests, finde ich die Displayhelligkeit gut, allerdings waren für ein ansprechendes Ergebnis, Einstellungen in den Energiesparoptionen notwendig, da das Display trotz voll aufgedrehter Helligkeit und deaktiviertem Sensor, vom System gedimmt wurde und erst nach Veränderung der Einstellungen, seine volle Leuchtkraft entfalten konnte.

Das größte Manko beim Taichi ist, meiner Meinung nach, in der mitgelieferten Software zu finden.
Der Speicherplatz beim Taichi ist aufgrund der 128GB SSD und fehlendem SD Karten Slot begrenzt, und dieser ist dann auch noch voll mit Bloatware. Dazu funktionieren einige wichtige Programme nicht richtig. Hier ist vor allem CloseLid zu nennen. Dieses soll eigentlich dafür sorgen, dass das Taichi beim Schließen des Deckels in den Tabletmode wechselt, ohne in den Stand-by zu gehen. Dies Funktionierte erst nach diversen Updateversuchen richtig, allerdings hat CloseLid noch weitere Makel zu bieten.
Mir war aufgefallen, dass das Taichi trotz geringer Benutzung schnell warm wurde, dementsprechend die Lüfter schnell hochdrehten und der Akku noch deutlich schneller leer war, als von Asus angegeben. Zusätzlich hatte das Taichi trotz vergleichsweise guter Hardware Performanceprobleme. Ein Blick in den Taskmanager gab die Erleuchtung:
CloseLid sorgt für eine dauerhafte zu hohe CPU-Auslastung, was zu den vorher beschriebenen Problemen führt. Erst mit der Deinstallation waren die beschriebenen Probleme in den Griff zu bekommen, allerdings ist jetzt wieder das vorherige Problem da,(mit dem Tabletmode beim Schließen des Deckels) was ich bis jetzt nur unbefriedigend provisorisch lösen konnte. (über Lösungsvorschläge, wäre ich sehr dankbar!)
Ich hoffe, dass Asus in dem Bereich schnellstmöglich Abhilfe schafft.

Der zweite Nachteil des Gerätes ist der Akku. Dieser ist leider, je nach Benutzung des Taichi, relativ schnell leer. Da ich beim Arbeiten allerdings meist eine Steckdose in der Nähe habe, fällt dies für mich nicht ganz so schwer ins Gewicht, etwas mehr Durchhaltefähigkeit wäre allerdings schön gewesen. Ansonsten sollte man, einen zusätzlichen externen Akku, in Betracht ziehen.

Als sinnvolle Ergänzung empfehle ich sich den Pen hinzu zu kaufen (wenn er nicht mitgeliefert wird), auch wenn es leider für diesen, keine Aufbewahrungsmöglichkeit im Gerät gibt. Dieser ist momentan für ca 40 Euro bei Amazon zu haben. Im mitgelieferten Case, gibt es eine Halteschlaufe für den Stift. Ich persönlich werde mir das Asus Taichi Suit hinzukaufen, sobald dies in Deutschland erhältlich ist. Dieses sollte das äußere Display gut schützen und das Gerät sollte schneller einsatzbereit sein, als bei der mitgelieferten Tasche.

Abschließend gebe ich dem Taichi keine 5 Sterne, aufgrund der Softwareprobleme und des etwas zu schwachen Akkus. 3 Sterne wären mir aber zu wenig, aufgrund des ansonsten guten Gerätes mit Digitizer Unterstützung.
Ich hoffe allerdings, das Asus mit Hochdruck an den Softwareproblemen arbeitet, sonst müsste man dem Gerät doch noch einen Stern abziehen

Pro
- zwei Displays
- Digitizer
- gute Verarbeitung
- Adapter und Case liegen bei
- relativ leicht (für ein Tablet etwas zu schwer)
- Gutes Hybridkonzept im vergleich zur gleich teuren Konkurrenz

Contra
- Asus Software mit Schwächen
- Akku etwas zu schwach
- Stift wird nur in der teuersten Version (i7) mitgeliefert und es gibt keine Befestigungsmöglichkeit am Gerät selbst
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am 22. August 2013
Ich habe mich nach langer Suche für das Gerät entschieden, weil es alle Aspekte erfüllt, die mir bei einem neuen Notebook wichtig sind: Technisch Up To Date, entspiegeltes Display, leise, schlank und ein Convertible. Die Lieferung kam schnell und der erste Eindruck war erfreulich. Hochwertige Verpackung und das gelungene Design des Geräts. Aber bereits nach dem ersten Einschalten haben die Probleme begonnen:

Beim Einrichten von Windows stand die Bildschirmanzeige plötzlich Kopf, also um 180 Grad verdreht. Ich konnte auch mit paralleler Internetrecherche nicht feststellen, was der Grund ist und wie ich das beheben kann. Am Ende des Einrichtens von Windows war die die Darstellung wieder korrekt. Vielleicht lags am Lagesensor, vielleicht habe ich etwas falsch gemacht - soll sein.

Danach kam sofort eine Fehlermeldung, dass "sunpluscaller.exe" nicht funktioniert. Die Meldung kam dutzende Male und war nicht wegzuklicken. Ein paar Minuten später meldete das Gerät, dass das Asus Live Update abgeschlossen ist. Dass das im Hintergrund läuft ist nicht erkennbar und wurde erst durch die Meldung klar. Der Fehler war dann weg. So weit so gut.

Danach ging aber die Touch Funktion am Touchscreen nicht. Ich habe x-Mal die vorinstallierte Anleitung gelesen und alles befolgt - kein Erfolg. Toucheingaben waren nicht möglich.

Bis dahin waren etwa 45 min. vergangen und ich habe es noch nicht einmal geschafft, den Rechner in einen funktionierenden Auslieferungsmodus zu bringen. Das ist nicht akzeptabel, schon garnicht bei einem Gerät dieser Preisklasse. Ich habe den Rechner dann auf Werkseinstellungen zurückgesetzt und retourniert. Für einen Premium Preis will ich ein funktionierendes Gerät, dass ich nicht erst mit mühsamen Recherchen und "Reparaturen" in Betriebszustand bringen muss. Schade drum, aber ich habe keine Lust und keine Zeit, Stunden darin zu investieren, ein Gerät überhaupt funktionsfähig zu machen. Das normale Aufsetzen eines Rechners (Dateien überspielen, Installationen, neues Betriebssystem lernen...) ist schon mühsam genug. Wenn ich (so viel) Geld ausgebe, will ich, dass alles funktioniert, ohne mir Frust einzuhandeln.
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am 5. Januar 2013
Nach monatelangen Warten auf dieses Gerät entzückte Freude, es bei Amazon tatsächlich kaufen zu können - schockierende Ernüchterung nach der Inbetriebnahme...

Soviel vorweg: das Konzept finde ich nach wie vor für meinen Bedarf optimal. Ein Convertible, das auch zum Präsentieren und Repräsentieren taugt. Ganz besonders, um die hervorragende Microsoft IT-Biosphere dem Kunden nahe zu bringen.

Mal abgesehen von der unterirdischen Akkulaufzeit von weniger als 3 Stunden im "Normalbetrieb" (surfen, Mail, OneNote) funktioniert die Hardware nicht oder nur mangelhaft.

Das Umschalten und steuern der beiden Displays gerät zu einem nervenaufreibenden Vorgang. Die vorgesehenen Funktionen "spiegeln, erweitern, präsentieren" funktionieren nicht nachvollziehbar manchmal und manchmal nicht. Beim Schließen des Deckels sollte auf Touch umgeschaltet werden, hoffnungslos. Auch in inaktiven Zustand ist das äußere Display touchempfindlich.

Nach 3 Stunden Aufregung gebe ich das Gerät zurück. Für soviel Geld erwarte ich ein Premiumgerät. Es finden sich auch Youtube Videos, die die gleichen Absonderlichkeiten demonstrieren. Die Probleme sind bei Asus sicherlich bekannt, nicht umsonst hat sich die Einführung so lange verzögert.

Nun bleibt das Taichi wohl eine Totgeburt, die Nachfolger sind schon in der Produktion.
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am 22. März 2013
Asus Taichi hat nicht umsonst exzellente Bewertungen. Einfach zu bedienen, viele Vorinstallationen, erkennt Drucker z.B. in Sekunden, sogar meinen uralten Dell 1100 Drucker in kurzer Zeit. Ein tolles Produkt.
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