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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
69
4,7 von 5 Sternen
Elisabeth - Das Musical - Gesamtaufnahme Live - Jubiläumsfassung
Format: Audio CD|Ändern
Preis:14,23 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 14. Februar 2013
Diese CD hat mich wirklich umgehauen - ideal besetzt, wunderbarer und satter Klang und eine herrlich singende Annemieke.

Annemieke van Dam: Oh mein Gott, hat sich diese Frau gesteigert - auf der Tour-CD quietschte sie mir teilweise viel zu viel, aber hier hat sie eine wirklich sehr schöne und einprägsama Stimme. Eine wirklich tolle Elisabeth, die ihren Vorgängerinnen Pia Douwes und Maya Hakvoort in nichts nachsteht.

Mark Seibert: Auf der Tour-CD noch sehr nasal klingend hat mich seine Stimme extrem genervt. Aber nun: viel bessere Stimme und er erzeugt auf dieser CD eine wirklich mysthische Athmosphäre, er ist einfühlsam und rockig zugleich. Wirklich ein sehr guter Tod. An meinen Favouritentod Oli Arno kommt er nicht ganz ran, aber doch ziemlich nah.

Kurosch Abbasi: Was gibt es zu ihm zu sagen? Ein wirklich sehr guter Lucheni, der Serkan Kaya in nichts nachsteht. Auch auf der Tour-CD konnte er mich überzeugen, aber hier hat er nochmal einen drauf gesetzt.

Franziskus Hartenstein: Genial besetzt! Er bringt die Rolle des Franz Joseph perfekt zur Geltung - und stimmlich einfach nur zum Niederknien.

Daniela Ziegler: Perfekt für diese Rolle! Sie stellt die Sophie dar, wie sie sein muss - zuerst hart und ohne Gnade, dann allerdings gebrechlich und fast schon traurig. Wundervolle Stimme und grandiose Darstellung.

Carin Filipcic: Großartig - jedes weitere Kommentar überflüssig.

Anton Zetterholm: Zunächst war ich wirklich sehr skeptisch, allerdings konnte er mich auch als Alfred in Berlin überzeugen (was ich vorher nie gedacht hätte). Als Rudolf ist er für mich wirklich ein Highlight, denn er stellt den Rudolf sowas von genial dar. Mein absoluter Favorit hier ist und bleibt Oli Arno, aber Anton kommt sehr nah ran und gibt einen verzweifelten Rudolf, wie man ihn oftmals vergeblich gesucht hat.

Aeneas Hollweg: Respekt vor allen kleinen Rudolfs, denn in dem Alter vor so vielen Leuten auf der Bühne zustehen ist echt bewundernswert. Er legt auf dieser CD so viel Gefühl in seine Lieder, sodass ich wirklich zu Tränen gerührt bin. Sehr gute Wahl für die Gesamtaufnahme wie ich finde, allerdings sind alle kleinen Rudolf-Darsteller immer super - habe noch nie einen gehört, der mir nicht gefallen hätte.

Christian Peter Hauser: Ein sehr guter Max - solide Stimme. Ideal besetzt.

Orchester: Wunderbar, satter Klang und einfach nur ein Genuss für die Ohren.

Fazit: Ein Muss für jeden Elisabeth-Fan, denn die CD ist mit Abstand die beste, die ich jemals in Händen halten durfte. Sämtliche Makel der Tour-CD sind damit ausgeglichen :) Die CD bietet neben einer tollen Besetzung auch kleinere und größere Änderungen im Stück (neuer alter Prolog, Rondo, zweite Strophe bei Ich gehör nur mir - Reprise) - allein deshalb muss man die CD haben.
Bisher gab es bei jeder CD in meinen Augen kleine Mängel (bei den beiden vorherigen Gesamtaufnahmen waren es der Tod und Rudolf), aber hier ist wirklich alles abgerundet und passt perfekt ins Bild.

Wer es nicht live sehen kann, der wird mit dieser CD dafür entschädigt!
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am 13. November 2016
diese CD wird sehr gern gehört und verschönert trübe Stunden. Habe diese auch einer Freundin empfohlen, da sie ihr bei mir für gut befunden hat.
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am 10. Mai 2017
Eine unglaublich tolle Fassung des fantastischen Musicals! Nur zu empfehlen und für jeden Musicalliebhaber ein absolutes Muss. Einwandfreie Leistung von Mark Seibert und Annemieke van Dam.
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am 13. Dezember 2012
Nachdem ich gelesen habe das es erneut eine Gesamtaufnahme geben wird war ich natürlich als großer Musicalfan vollkommen aus dem Häusschen. Natürlich stellten sich einige gleich die selbe Frage, "ist es wirklich nötig eine 2. Elisabeth Cd rauszubringen, obwohl es bereits eine Tour CD gibt? Die Antwort war dann für mich ganz klar, denn in den letzten 10 jahren hatte ich das musical grundlegend geändert. So wurde zum Beispiel der Prolog komplett neu gestaltet durch die beiden Produktionen aus 1992 und 2012. Und auch neue Lieder wurden eingefügt die es vorher auf keiner CD gegeben hatte. Wie zum Beispiel der 2012 neu geschriebener Song von Michael Kunze und Silvester Levay "Rondo-schwarzer prinz". Viele fragen sich jetzt was das ist. Es ist das Japanische Lied "Kein kommen ohne gehn". Und ein kleines Duett zwischen dem Tod und der Elisabeth. Die Cd Qualität ist die Beste die ich bisher von Elisabeth hatte. Bei der Tourproduktionen konnte man einige Fehler aufweisen lassen. Was bei dieser aber nicht der Fall war. Alles wurde äuberlich aufgenommen und man hört kein lästiges Rauschen oder sogar falsche Töne die man bei der andereen CD hört beim Lied " Die Schatten werden länger" ausm 2. akt.
Zur Besetzung diese gefiehl mir dieses jahr fast besonders gut.Annemieke van Dam hat mich besonders überrascht, anfangs fand ich Ihre Stimme zu quietschig und nicht passend. Jedoch hat Sie über die zeit eine 200 Crad Wendung gemacht. Sie singt eine durchaus fabelhafte Elisabeth. Mark Seibert gefiel mir ohnehin schon bei der TourCD sehr gut und auch auf der Wiener CD hat er mich nicht enttäuscht. Klar er spielte eine andere Darstellung des Todes als seine Vorgänger Uwe Kröger,Mate Kamaras,Felix Martin und Olegg Vynnyk. Trotzdem gefiehl mir Seine Version am besten. Die Entdeckung dieses Jahres scheint wohl der neue Franz-Joseph zu sein Franziskus Hartenstein. Er berührte mich in vielen Songs sowohl bei Boote in der Nacht als auch im 1. Akt die ersten Ehejahre wo er einen bestimmenden aber auch liebenden Kaiser hergibt er muss sich als Nachfolger der großen Stars wie Matias Edenborn also nicht verstecken. Daniela Ziegler ist für mich nach Else Ludwig die beste Sophie die ich jemals gehört habe und Ihrer Vorgängerin um Längen überlegen. Mir gefällt Ihre tiefe Stimme besonders gut. Neben den Neuentdeckungen gibt es auch alt bekannte Leute wie zum Beispiel Kurosch Abbasi der die letzet Tour den Luigi Lucheni gespielt hatte und mir immer noch sehr gut gefällt. Und Carin Filipcic die man aus Rudolf oder Rebecca in Wien kennt. Sie macht Ihren Job auch klasse als Ludovika/Frau Wolf. Obowohl ich Sie als Ludovika besser finde als Frau Wolf ist Ihre Stimme für mich leider etwas zu weich.Wobei ich Anton Zetterholm leider kritisieren muss er gefiehl mir gar nicht als Rudolf. Da war sein Vorgänger Olier Arno Ihm um einiges Vorraus. Seine Stimme ist leider viel zu dünn beim Duett übersingt Mark, Seibert Anton sogar fast. Wobei dies natürlich auch an den Mikrofoneinstellungen liegen kann. Dennoch passte auch sein Akzent überhaupt nicht zu einem Österreichischen Kronprinz. Aber das Ensemble istklasse besetzt unter anderem durch Rory Six,Alice Macura (kennt man ebenfals von der letzten Elisabeth Tour). Gernot Romic,Riccardo Greco,Max Niemeyer alles sehr bekannte Gesichter von anderen Wien produktionen. Auch die neuen Xastmitglieder machen Ihre Sache sehr gut. Die Qualität der CD ist auser bei Die Schatten werden länger schlechte Mikrofoneinstellung sehr gut. Allerdings stört das wenn man Mark Seibert Fans ist nicht sehr besonders. Dennoch sollte man bedenken das Der Rudolf Part eine wichtige Rolle ist in dem Stück.
Besonders toll ist auch der neue Schlusapplaus wo auch noch gleichzeitig gesungen wird!

Fazit: Dieser CD Kauf hat mich wieder mal davon begeistert wie toll Musicals sind. Und wieviel in den letzten Jahren sich bei Elisabeth geändert hat. wenn man nicht genau weiß welche CD man kaufen soll, würde ich vom Kauf der Elisabeth TourCD abraten und sich diese hier kaufen. Da bei der anderen CD doch sehr stöhrende Fehler auftreten die einen echt ärgern könnte.
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am 9. November 2012
Mir liegt nun (endlich) die neue Elisabeth-Gesamtaufnahme aus Wien vor. Ich bin durch und durch ein Fan des Kultmusicals von Michael Kunze (Autor) und Sylvester Levay (Musik), weshalb ich mir die neue CD nach den drei bereits erschienenen CDs ebenfalls kaufen 'musste'.

Am 3. September 1992 feierte das Musical im Theater an der Wien Premiere, damals noch mit Pia Douwes in der Titelrolle und Uwe Kröger als Tod. 1996 kam dann die erste Gesamtaufnahme mit Maya Hakvoort (vgl. meine Rezension dort Elisabeth (Gesamtaufnahme, Live Wien 19./20.01.1996)), 2005 dann die zweite Gesamtaufnahme in erheblich besserer Qualität, ebenfalls auf DVD (die Tonspur der zugleich erschienenen DVD). Anlässlich der Jubiläumstournee erschien dann im März 2012 die Gesamtaufnahme mit Annemieke van Dam die im Prinzip 1:1 inhaltlich der bereits 2005 erschienenen Gesamtaufnahme entsprach. Und nun kommt die mittlerweile zweite Gesamtaufnahme in diesem Jahr und die vierte überhaupt frisch aus dem Theater an der Wien.

Da drängt sich doch die Frage auf: Ist eine weitere Gesamtaufnahme noch nötig oder kann man hier von Geldmacherei sprechen?
Meine ganz klare Antwort: Man braucht sie unbedingt!

Nun genug zu den eher historischen Angaben und nun zu den Facts! Die Doppel-CD kommt in einer hochwertigen Aufmachung (der Elisabeth-Schriftzug auf dem Cover ist wie bereits auf dem Programmheft silber) und im Booklet sind die gesamten Texte enthalten. Auch sind ein paar Fotos der Produktion enthalten, im Prinzip die selben wie bereits im Programmheft - aber das stört mich nicht.

Zum Klang:
Die CD ist akustisch äußerst hochwertig. Während die erste Gesamtaufnahme (1996) noch recht prähistorisch-hölzerne Klänge anschlug, kommt diese glasklar und digital überarbeitet. Das Orchester klingt raumfüllend, die Darsteller klar und deutlich. Selbst die Ensemble-Nummern (Prolog, Alle Fragen sind gestellt, Milch, etc.) sind gut zu verstehen! Der bereits im März erschienenen CD (mit größtenteils dem selben Cast) ist diese CD also deutlich vorzuziehen.
Ein wenig verwundert war ich allerdings über die erhebliche Entwicklung von Annemieke van Dam, die ich in manchen Liedern kaum wiedererkannt habe, so "flüssig" wie sie nun singt. Wo ihre Stimme auf der vorherigen CD noch etwas instabil war, ist sie hier stimmgewaltig und ausdauernd und spielt nun definitiv in einer Liga mit den "großen" Elisabeths Pia Douwes und Maya Hakvoort.

Zur Besetzung:
Wie oben geschrieben sind auf dieser CD auch Annemieke van Dam als Elisabeth, Mark Seibert als Tod und Kurosch Abbasi als Lucheni zu hören. In den weiteren Hauptrollen gibt Daniela Ziegler die Kaisermutter und Carin Filipcic (Fans als Gräfin Larisch aus "Rudolf" oder "Mrs. van Hopper" aus Rebecca bekannt) die Doppelrolle der fürsorglichen Mutter Sisi's und im zweiten Akt der lasziven Frau Wolf. Die Rollen sind bis ins kleinste Detail hochkarätig besetzt - ein großer Pluspunkt!

Zur Szenenfolge:
Große Neuerungen darf man sich nicht erhoffen, das vorweg. Die Szenen sind wie bereits 2005 angeordnet, neben kleinerer Änderungen in einigen Szenen (z. B. im Prolog wurde die Ur-Fassung wieder aufgegriffen in der Ludovika, Sophie, Max, Rudolf und Franz-Joseph Soloparts haben.)
Die dagegen größte Neuerung ist wohl der neue Titel "Rondo - Schwarzer Prinz" der einigen Fans des Musicals bereits aus den japanischen und ungarischen Produktionen unter dem Titel "Kein Kommen ohne Gehn" bekannt ist. Nun erhält dieser grandiose Titel endlich Einzug in das Musical - ersetzt aber leider den vielerseits geliebten Titel "Schwarzer Prinz" (zur Erinnerung: "Wohin gehst du schwarzer Prinz, warum bleibst du nicht hier, ich hab mich in deinen Armen wohlgefühlt. ...")

Außerdem ist - auch wenn weder auf der CD noch bei Amazon angegeben - der neue Schlussapplaus enthalten. Die CD wurde allerdings auch am Tag der Premiere (bzw. am 4.9., 5.9. u. 6.9.2012) aufgenommen. Es könnte also auch daran liegen!

Fazit: Unbedingt kaufen! Wie ich in einer anderen Rezension schon angekündigt habe, könnte diese CD nun meinen bisherigen Favorit (die CD von 2005) ablösen - und das tut sie nun! Ich werde die anderen CDs natürlich weiterhin gerne hören, erste Wahl bleibt nun aber erstmal die neue.
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am 6. März 2013
Ich bin total begeistert von dieser neuen Gesamtaufnahme! Die Besetzung gefällt mir durchweg, es gibt keinen Part, der mich "stört" (dies war bei fast allen vorherigen "Elisabeth"-Aufnahmen leider der Fall und immer sehr schade).

Kurosch Abbasi als Lucheni und Franziskus Hartenstein als Franz-Joseph singen einfach genial, für mich die besten Besetzungen, die ich für diese Rollen je gehört habe. Annemieke van Dam als Elisabeth und Mark Seibert als Tod tragen das Musical sehr gut. Anton Zetterholm als Rudolf und Daniela Ziegler als Sophie glänzen in ihren Parts.

Die Aufnahme klingt im Ganzen sehr angenehm "wie aus einem Guss", die Applaus-Passagen zwischendurch haben die richtige Länge und beim Schlussapplaus seh ich vor meinem geistigen Auge, wie sich alle (grandiosen) Darsteller verneigen, sehr sehr atmosphärisch.

Wenn ich die CD durchgehört habe, fang ich am liebsten gleich wieder von vorne an... :-)
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am 3. Januar 2013
"Etwa NOCH eine Elisabeth-CD? Muss das sein?"

Aussagen wie diese gab es in den letzten Monaten in einschlägigen Musical-Foren häufig zu lesen. "Das hat die Welt gebraucht."
Es stimmt schon, dass es von keinem Musical so viele verschiedene deutschsprachige CD-Aufnahmen auf dem Markt gibt wie von Elisabeth (von dem internationalen Angebot mal ganz zu schweigen). Sicher kann der Einzelne auch auf die ein oder andere dieser Aufnahmen verzichten.
Auf Unverständnis traf die Veröffentlichung der jüngsten Gesamtaufnahme vor allem deshalb, da im Frühjahr 2012 bereits eine Gesamtaufnahme der Europa-Tournee mit selber Besetzung der drei Hauptrollen erschienen war. Doch meiner Meinung nach lohnt sich die Anschaffung der Wiener Jubiläums-Aufnahme auch für Leute, die bereits in Besitz der (in vielerlei Hinsicht enttäuschenden) Tour-CD sind. Und denjenigen, die sich beim Kauf zwischen diesen beiden CDs nicht entscheiden können, muss ich eine klare Kaufempfehlung für die Wiener Fassung aussprechen!

Was die Besetzung angeht, hat sicher jeder seine Favoriten und wird sich mit einer anderen CD besser bedient fühlen. Die einen schwören auf die Wiener Urfassung, für die anderen ist die Essener CD-Version das Non plus ultra.
Ich persönlich war bisher mit keiner der bestehenden Elisabeth-CDs hundertprozentig zufrieden, da es für mich immer irgendwelche "Besetzungs-Defizite" gab. Dies ist schließlich die erste CD des Musicals, die für meinen Geschmack rundum brilliant besetzt ist und nicht nur deshalb die, mit der ich persönlich am meisten anfangen kann. Nicht nur die Nebenrollen sind hier stärker besetzt als auf der Tour-CD, auch neben dem Orchester der Vereinigten Bühnen Wien, das weltweit ein gewisses Prestige genießt, klingt das weitaus kleinere Tour-Orchester nicht annähernd so satt und bombastisch. Während die Wiener CD mit perfektem und ausgeglichenem Klang daherkommt, ist die Tour-CD leider reichlich stümperhaft und unprofessionell abgemischt und weist einige grobe Editing-Patzer auf.

Zudem haben Partitur und Libretto für die Premiere der Jubliäumsfassung im September 2012 noch einige kleine Änderungen erfahren. Neben einer Reanimation des Ur-Prologs von 1992 ist auf der neuen Wiener Jubliäumsaufnahme auch erstmals das neue "Rondo - Schwarzer Prinz" zu hören.

Was von einigen Fans bemängelt wurde, ist die Tatsache, dass die Lieder auf dieser CD größtenteils "durchgesungen" werden, anstatt dass die Schauspieler stellenweise in Sprechgesang verfallen, da die Emotionen dabei auf der Strecke bleiben würden. Das sehe ich ganz und gar nicht so - im Gegenteil, ich finde es erfreulich, die Lieder endlich mal richtig gesungen zu hören, da die wunderschöne Partitur von Sylvester Levay dadurch zum ersten Mal seit Langem mal wieder richtig zur Geltung kommt. Gerade aus diesem Grund halte ich diese Aufnahme auch für die perfekte "Einstiegs-CD" für Elisabeth-Neulinge.

Für mich lässt sich die Frage, ob sich der Kauf der CD lohnt, also ganz einfach beantworten: Wer mit Annemieke van Dam oder Mark Seibert nicht viel anfangen kann und in einer der bestehenden Aufnahmen bereits seine Traumbesetzung und -einspielung gefunden hat, kann auf die Wiener Jubliäumsfassung gut und gerne verzichten. Allen anderen kann ich die neue CD aber wärmstens ans Herz legen - für mich steht sie jetzt jedenfalls an erster Stelle, was das Musical angeht, und wenn ich in Zukunft Lust auf "Elisabeth" habe, werde ich in meinem Regal definitiv nach dieser CD greifen.
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am 18. Dezember 2012
In fast 20 Jahren haben sich unzählige deutschsprachige (und anderssprachige) Elisabeth-CDs bei mir angesammelt und trotzdem habe ich mich sehr auf diese Live-CD gefreut. Zum einen weil die Macher wieder einmal an dem Stück gefeilt haben und immer wieder Text hinzugefügt oder weggelassen haben sowie das Musical um ein neues Lied ergänzt haben: Fans werden dieses Lied, "Schwarzer Prinz", schon aus der japanischen und ungarischen Version kennen. Damals fand ich es schon schön. Jetzt in deutscher Sprache bereitet es mir jedes Mal Gänsehaut. Der 80ies-Synthi-Anfang ist zwar zum Vergessen, aber dann wird es richtig schön. Und das liegt vor allem - und damit komme ich zum Hauptgrund, warum man sich diese CD gönnen sollte - an Mark Seibert. Er ist ein wahnsinnig gefühlvoller Tod, der leise Töne hauchen kann, aber dann bei den rockigen Parts auch mal richtig aufdrehen kann. Für mich ist er der beste "Tod" seit langem. Die CD von 2005 steht ungeöffnet in meinem Schrank, weil ich Máté Kamarás einfach nicht hören konnte - er war als Sänger eine Zumutung! Über Addo Kruizinga brauchen wir gar nicht reden. Von seiner "Motorradkluft" mal abgesehen, ist Mark Seibert einfach spitze!

Als großer Fan von Maya Hakvoort kann ich Annemieke van Dam natürlich nicht in den Himmel hoch loben, ich möchte sie aber auch nicht so niedermachen wie andere hier. Ich finde, sie hat sich seit der deutschen Tour-CD von 2011 stimmlich gesteigert und bestimmt wird sie mit der Zeit auch noch natürlicher, was das Schauspiel betrifft. Ihre Stimme empfinde ich nicht ganz so quietschig wie bei der deutschen Tour-CD und zum Glück wurden die Backings ausgewechselt, die bei "Die Schatten werden länger" im Hintergrund so gekreischt haben.

Weitere Highlights sind Daniela Ziegler (die sich aber auf der Bühne etwas zu sehr abrackern muss und an Else Ludwig nicht ganz herankommt), Kurosch Abbasi (gab es jemals einen schlechten Lucheni?), Franziskus Hartenstein, Anton Zetterholm und Carin Filipcic (sie ist mir als Frau Wolf schauspielerisch etwas zu brav, kann aber auch an der Inszenierung liegen).

FAZIT: Sollte es tatsächlich jemanden geben, der noch keine Elisabeth-CD hat, ;-) würde ich auf jeden Fall diese hier empfehlen. Nicht nur, weil es die aktuellste ist, was Lieder und Texte betrifft, sondern auch weil sie die aktuell beste ist. Wer das Musical nicht kennt, kann Annemieke van Dam ruhigen Gewissens eine Chance geben und wird von Mark Seibert dann sowieso hingerissen sein.
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am 25. November 2012
eine schöne Gesamtaufnahme mit tollen Musicaldarstellern. Herausstechend für mich ein junger Schwede der den Rudolf einfach toll verkörpert.
Anton Zetterholm's Stimme geht durch Mark und Bein und man muss diese Stimme einfach lieben.
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am 18. Juli 2013
sie steht der ersten gesamtaufnahme in meinem schrank in nichts nach. meine erste gesamtaufnahme (GA) glänzte mit serkan kaya, maja hakvoort und mate kamaras. neben der neuen besetzung gibts es natürlich noch weitere unterschiede.trotzdem zuerst zur besetzung:

kurosch abassi als luigi lucheni: er hat mich positiv überrascht. seine stimme ist kraftvoll aber auch sehr schön anzuhören. seine interpretation entsprich dabei weitestgehend der von serkan kaya geprägten.

mark siebert als der tod: seine stimme ist unglaublich. man würde ja fast mit ihm gehen wollen. vorallem in den hohen tonlagen finde ich ihn besonders beeindruckend. seine darstellung des todes ist nicht androgyn wie die von uwe kröger sondern entspricht eher dem verführer wie schon bei mate kamaras. man merkt warum elisabeth mit ihm geht am ende ;)

annemieke van dam als elisabeth: von ihrer stimme war ich anfangs auf der tour-cd nicht angetan. es erinnerte eher an panisches gekreisch wenn es eigentlich klare hohe töne sien sollten. sie hat eine unglaubliche VERBESSERUNG durchgemacht!!! stellenweise finde ich die hohen töne noch immer nicht so sauber aber das macht sie dann mit gefühlvollem gesang in z.b. der irrenhaus-ballade wieder wett. nur den prozess der alterung nimmt man ihr nicht so ganz ab.der unterschied zum kleinen kind ist hörbar aber zwischen erwachsener sisi und alter sisi hört man kaum einen unterschied...da kann sich die junge dame noch etwas von frau hakvoort abschauen ;) aber ich bin von ihr absolut angetan:nicht nur dass sie wahnsinnig gut aussieht auch ihre klangfarbe und gesangstechnik ist sehr schön anzuhören!

unterschiede zur früheren aufnahme sind die leicht veränderte einstiegsnummer "alle tanzten mit dem tod" und das wunderschöne erste duett zwischen tod und sisi. allein wegen dieser neuerungen lohnt sich die neuanschaffung!!!

am ende sei auch noch die hervorragende aufnahmequalität erwähnt die einen in den theatersaal versetzt und einen bei der aufführung praktisch dabei sein lässt.

viel spaß mit eurer alten aufnahme ;) wahre fans holen sich auch diese!!!
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