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Kundenrezensionen

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am 11. Januar 2016
Wie klar/realitätsnah die Protagonisten hier mit Ihren Stärken und Schwächen herausgearbeitet werden, was Partnerschaft/Beziehung begründet, erhält und zerwirft, absolut glaubwürdig dargestellt. Man fiebert mit, findet auch Teile seiner selbst wieder. Kein moralischer Zeigefinger, das Leben wie es ist, ein Versuch. Leider nicht immer glückselig und mit Happy End, dadurch noch wichtiger.
Überzeugt in jeder Sekunde. Must see!
PS: Was es nicht ist: Comingout Story. Und das ist gut so.
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TOP 1000 REZENSENTam 23. April 2013
Erik Rothman (Thure Lindhardt) ist ein junger Däne, der in den 90er Jahren in New York City lebt. Einen richtigen Job hat er nicht, aber er steckt seine Aktivitäten und seine Begeisterung ins Filmemachen. Sein neuestes Projekt ist ein Dokumentarfilm über den Künstler Avery Willard, der in den 30er und 40er Jahre die Gayscene mitprägte. In der Freizeit wählt Erik öfters eine Telefon-Sex-Hotline, um einen Partner für eine Nacht zu finden. Seit der Trennung von seinem Freund Paolo ist er solo. Über die Hotline lernt er den jungen Rechtsanwalt Paul (Zachary Booth) kennen. Es bleibt nicht bei der einen Nacht. Obwohl Paul noch eine Freundin hat, treffen sich die beiden Männer wieder und irgendwann sind sie als Paar zusammen. Der Alltag geht aber nicht ohne Höhen und Tiefen, neben der großen Liebe gibt es immer wieder Streit. Vor allem Paul entwickelt eine schwere Drogensucht, der Crackkonsum steigert sich von gelegentlich bis regelmässig und zuviel. "Keep the light on" ist ein schöner, perfekt passender Filmtitel zum gleichnamigen Film, der sehr sachlich und nüchtern eine schwule Liebesgeschichte von Heute erzählt. Auf Coming out und Probleme mit dem nicht schwulen Umfeld wird verzichtet, hier unterscheidet sich der Film von seinen Genreverwandten.
Schön, dass schwule Filmgeschichten weder auf die üblichen Themen beschränkt sind, noch zu melodramatisch sein müssen, um einem unter die Haut zu gehen, zeigt dieser Independent Film des Regisseurs Ira Sachs, der viel autobiographische Züge inne hat. Dabei zeigt der Film die schwierige Beziehung.
Der Film zeigt in verschiedenen Episoden diese ereignisreiche Achterbahnfahrt, die i gleichem Maße Höhen und Tiefen hat. Dem einfühlsamen Spiel der beiden Hauptdarsteller ist es zu verdanken, dass ein melancholischer Teppich diese Geschichte wie ein roter Faden durchzieht. Bemerkenswert ist die sehr unaufgeregte Machart des Regisseurs, der neben der ganz normalen schwulen Beziehungsgeschichte auch noch ein wehmütiges Großstadtporträt mitliefert. Er zeigt Menschen, die zusammenkommen aber auch wieder unterschiedliche Wege gehen. Schade eigentlich, am Ende steht die Trennung, obwohl man doch gerne das Licht angelassen hätte. Ein schöner poetischer Film...
Die DVD ist in Original mit deutschem Untertiteln.
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am 5. November 2012
Ich war zunächst skeptisch - wie üblich wurde KEEP THE LIGHTS On mit BROKEBACK MOUNTAIN verglichen, aber auch WEEKEND wurde ständig im Zusammenhang erwähnt. Meine Überraschung war groß - KEEP THE LIGHTS ON ist wirklich vergleichbar toll, aber auch ganz eigenständig.
Man hat es hier nicht mit einem großen Melodram zu tun, das notwendigerweise tragisch endet - KEEP THE LIGHTS ON ist aus dem Leben gegriffen und wird vielen Menschen sehr nahe kommen, die in den letzten Jahren offen und frei schwul gelebt haben. Er erzählt eine einfache Liebesgeschichte, die nicht mit großen Schicksalsschlägen aufwartet - in der aber ganz viele große Themen eine wichtige Rolle spielen: Aids, Drogensucht, Sexsucht, Fremdgehen, unterschiedliche Lebensstile (eine Figur ist freier Künstler, die andere ein erfolgreicher Anwalt), Druck, der von Familien und Arbeitgebern ausgeübt wird.
Doch nichts davon bricht mit emotionaler Wucht in diese Beziehung ein - es sind einfach Themen, mit denen die beiden zu leben haben - und die Frage bewegt sie (und uns), ob die große Liebe es schafft, mit all dem umzugehen.
Dass es die "große Liebe" ist, das sieht man in jeder Szene den beiden großartigen Darstellern an. In ihrem Spiel entdeckt man - wie im ganzen Film, in der Musik, in den Farben, in der Art und Weise, wie New York miterzählt wird - unendlich viele Zwischentöne. Und man entdeckt davon mit jedem Sehen mehr. Leise schleicht sich diese Geschichte heran und wird dann immer größer.
Das ist ein erwachsenes schwules Kino, wie man es sich nur wünschen kann. Mehr noch: es ist Kino, wie man es sich nur wünschen kann. Es erzählt von Problemen, aber eben auch von Freiheiten und findet für all das Bilder und echte Gefühle. Ich bin sicher, dass ich immer wieder auf diesen Film zurück kommen werde. Wahrscheinlich sieht man ihn immer anders, je nachdem, in welcher Lebensphase man gerade ist. Das jedenfalls macht Klassiker aus.
Dass schwule Filmgeschichten nicht nur auf Coming-Out und Diskriminierung beschränkt sind, dass sie aber auch nicht melodramatisch sein müssen, um einem unter die Haut zu gehen, das zeigt mir dieser Film.
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am 5. November 2012
Also erstmal vorweg. Ich hatte unglaublich Gutes über den Film gehört. Ich bin also mit sehr hohen Erwartungen in den Film gegangen. Leider wurde ich enttäuscht. Der Film hat sehr gute Darsteller und eine vielversprechende Story, die aber immer wieder im Keim erstickt wird und irgendwann ins Nirgendwo verläuft. Zwei Männer finden sich, trennen sich, finden sich wieder und schlussendlich....(nein, ich verrate keine Spoiler). Man erfährt zuwenig über die Hauptfiguren und vor allem erfährt man nicht wirklich was deren Problem ist. Ja, es geht um Drogen und ja, es geht um Nähe und das nicht Zulassen dieser aber anstatt zu berühren, fühlt sich der Zuschauer als Beobachter einer Beziehung, die er nie wirklich greifen kann. Ich hab mir sagen lassen dass der Film sehr gut funktioniert wenn man unter ähnlichen Problemen schon einmal gelitten hat mit seinem Partner. Dann prägt er sich wohl tief ins Gemüt ein, aber mich hat er leider relativ kalt gelassen. Und den Slogan "Vergesst Brokeback Mountain, das ist die ultimative Liebesgeschichte" löst der Film für mich gar nicht ein. Ich gehöre zu den Menschen, die berührt werden wollen anstatt eine Geschichte nur vorgelebt zu bekommen. All das was bei "Weekend" vom vergangenen Jahr so unglaublich gut funktioniert hat versandet hier. Es gibt eine Szene, die zeigt wieviel Potential dieser Film gehabt hat. Nämlich wenn der Hauptdarsteller seinen Partner mit einem Unbekannten Sex haben sieht und ihm dabei die Hand hält. Sein Gesicht eingefroren ob der Verzweiflung, Unsicherheit und Unfähigkeit irgendetwas zu tun. Da kommt genau das rüber was ich gerne im ganzen Film gesehen hätte. Das Licht im Dunkel der Geschichte hätte man höher drehen sollen.
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am 19. Januar 2016
Berührend und authentisch, hier wird wohl jeder Gefühlswelten mit den Protagonisten durchleben die man längst vergessen hatte...
Und wie meine Vorrezensenten schon erwähnen: Endlich eine schwule Liebesgeschichte frei von schwulen Klischees. Der Film hätte 1:1 auch mit einem Mann und einer Frau funktioniert!
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am 8. Januar 2015
Ein außerordentlich berührendes Drama mit großartigen Schauspielern (herausragend ist Thure Lindhardt) und beeindruckender Kameraführung. Regisseur Ira Sachs hat mit diesem Film ein Werk geschaffen, das noch lange nachwirken wird. Eine selten gesehene emotionale Dichte zwischen euphorischer Leidenschaft und selbstzerstörerischer Verzweifelung. Mich hat der Film tagelang nicht mehr losgelassen.
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am 13. April 2013
Dieser Film ist einer der besten Liebesfilme der letzten Jahre. Dabei ist die Geschichte recht einfach: Begegnung, Verliebtheit, Beziehung und die Erkenntnis, dass man nicht zusammenleben kann......Alles sehr authentisch, poetisch, todtraurig und mit faszinierenden Darstellern. Absolut empfehlenswert.
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am 15. Juni 2013
Ich liebe künstlerische Filme und deshalb wollte ich diesen hier unbedingt sehen. Vom Inhalt und von der Story her finde ich den Film sehr gut. Er regt zum Nachdenken an. Auch die schauspielerischen Fähigkeiten der Protagonisten sind sehr gut. Allerdings bietet die Handlung mehr Potential für emotionalere Szenen, die leider nicht genutzt werden. Mich hat der Film deshalb leider nicht sehr berührt. Noch dramatischer hätten dafür die Reaktionen des Protagonisten Erik sein müssen. Es wird häufig nur angedeutet, wie er sich fühlt. Der Funke springt aber leider nicht über. Beispielsweise fängt Erik in einer Szene bitterlich zu weinen an, doch keine Tränen sind zu sehen. Zu erwähnen ist, dass der Film keine deutsche Synchronisation hat, sondern lediglich Untertitel. Der Film ist zu empfehlen für alle mehr oder weniger typischen Arte- und 3sat-Zuschauer.
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TOP 1000 REZENSENTam 11. November 2012
Per Telefonkontakt lernt der Filmemacher Erik den um einige Jahre jüngeren sehr attraktiven jungen Anwalt Paul kennen.Gleich beim ersten Date landen sie im Bett und sind voneinander fasziniert, obwohl Paul gesteht eine Freundin zu haben.

Die beiden verbringen eine unglaublich schöne Zeit zusammen, man merkt direkt wie Erik "hin und weg" ist von seinem jungen gutaussehenden und liebevollen Freund, der übrigens die Beziehung zu seiner Freundin aufgegeben hat und mit Erik in einer Wohnung lebt. Immer ungenierter macht Paul aber von Drogen Gebrauch. Selbst die angedeuteten sexuellen Aktivitäten werden von einem "Auftanken" unterbrochen. Mit der Zeit belastet die Drogenabhängigkeit ihr Verhältnis, die Liebe hingegen bleibt unerschüttert.

Ab und zu büchst Paul aus und Erik ist verzweifelt darüber. Sie kommen an einen Punkt, da kann Erik nicht mehr und beide entschließen sich, so kann es nicht weitergehen. Paul macht einen Entzug. Dieser Entzug verlangt nicht nur von Paul allergrößte Anstrengungen und Disziplin, sondern auch Erik leidet mit und leidet auch unter der Trennung während dieser Zeit. Erik, der ansonsten "nichts anbrennen" läßt, hat keine Lust und Energie sich auf andere Männer einzulassen, in seinem Herzen fest verankert ist nur Paul.

Nach dem Entzug läuft es zunächst recht harmonisch, dann folgen wieder Trennung, Rückfall etc...
Die Beziehung ist in der Schwebe, Erik ist immer noch heillos verliebt, nun ergreift Paul die Initiative und stellt somit Erik vor eine schwere Entscheidung, Eriks Liebe ist ungebrochen, doch seine Kräfte bis nahe dem Nullpunkt abgezehrt.

Eine einfühlsame und realitätsnahe Geschichte, die aber manchmal etwas holprig und langatmig daherkommt, auch hier hätte ein etwas komprimierterer Zeitrahmen eine Aufwertung bedeutet. Ein schwieriges Thema wurde angeschnitten doch fehlte es etwas an Tiefe und "Spannung". Auch die erotische Komponente, die ja in dieser Beziehung eine große Rolle spielt, wurde nach amerikanischer Manier etwas stiefmütterlich und prüde angegangen.
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am 25. Juli 2016
Mich konnte der Film leider nicht packen. Ich habe ihn auch nicht zu Ende geschafft. Die Schauspieler haben mich nicht berührt und die Geschehnisse ebenso wenig.
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