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am 27. Juli 2013
Was habe ich mich schwergetan mit diesem Buch. Vor allem lag dies daran, dass ich -anders als der siebenjährige Protagonist - dauernd versucht war, irgendeine Deutung der rätselhaften Geschichte vorzunehmen, denn als Erwachsener nimmt man unerklärliche Dinge nicht einfach so hin. Meine Deutung war dann die: dass es Neil Gaiman genau darum geht, dass Kinder in einer anderen Welt leben als Erwachsene, die mit dem Verlust der kindlichen Phantasie und dem Eintritt ins Erwachsenenalter unwiderbringlich verlorengeht. Dabei muss es sich keineswegs um eine heile harmonische Welt handeln. Für den jungen Protagonisten ist die unsympathische Haushälterin die böse Hexe, und mehr als das, die netten altmodischen Nachbarinnen sind deren Widersacherinnen und Zauberinnen aus der Urzeit,und ein Ententeich ist der Ozean, der bei Bedarf im Wassereimer herumgetragen werden kann. Ist das nur kindliche Vorstellungskraft, oder ist dies die Wirklichkeit? Der erwachsenen gewordene Protagonist kann sich an all die geheimnisvollen und auch grausigen Geschehnisse dieses einen Sommers nicht mehr erinnern und sieht die Welt nüchtern - und vielleicht nur deren äußerste Oberfläche, hinter der die nur dem Kind offenen Mysterien schlummern.
Oder so.
Vielleicht wollte Gaiman aber auch nur ein Buch schreiben, in dem er ein paar Kindheitserinnerungen mit ein paar Ideen zu einer story verknüpft, und zwar in der ihm eigenen Weise, völlig phantastische Welten zu erschaffen. Dabei schöpft er aber, wie ich schon in "Neverwhere" fand, das Potential seiner eigenen Vorgaben nicht richtig aus, als wäre die Phantasie des Autors größer als seine Möglichkeit zur Umsetzung. So richtig überzeugt hat mich das Ganze nicht.
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am 16. Juni 2017
Ich bin nicht wirklich gut in Bücher-Rezensionen, deswegen nur kurz und knapp:

Dieses Buch lässt in die Welt des 7-Jährigen Protagonisten eintauchen, dessen Name uns immer verschwiegen bleibt.

Ich finde, dass es kein Buch ist, in dem man unbedingt Erklärungen für die Geschehnisse suchen sollte.
Sondern sollte man einfach mal in die fantasievolle, imaginäre Welt, die Neil Gaiman hier mit wenigen, aber wundervollen und fassenden Worten erschafft, eintreten und sich einfach mal auf etwas neues einlassen, denn es gibt keine Erklärung für alle dies. Die ganze Geschichte fühlt sich für mich auch mehr an wie ein Traum, als eine Erinnerung.

Der Titel ist passend gewählt und erklärt sich auch im Laufe des Buches.

Also Kauf-Empfehlung!
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am 31. August 2015
„The Ocean at the End of the Lane“ war mein erster Roman von Neil Gaiman und ich bin mir jetzt nicht so sicher, ob es vielleicht besser auch der letzte bleibt… Nachdem ich die Filme „Coraline“ und vor allem den „Sternwanderer“ gut bis großartig fand und auch aufgrund der durchgehend guten Bewertungen hatte ich entsprechend sehr hohe Erwartungen an dieses Buch.
Der erste und auch der zweite Eindruck waren ja auch sehr vielversprechend. Da ist zum einen ein wirklich schönes Cover, das den Ozean aus dem Titel widerspiegelt. Auch die ersten Seiten boten einen wahren Lesegenuss. Gaiman nutzt eine so wundervolle Sprache, sodass es mir sehr schwerfiel, das Buch zur Seite zu legen. Auch inhaltlich konnte mich die Geschichte durchaus faszinieren. Der Erzähler und seine mysteriöse Freundin Lettie Hempstock waren interessante Protagonisten, obwohl ich manchmal Probleme mit solch jungen Charakteren als Hauptpersonen habe.
Warum dann diese letztendlich eher mittelmäßige Bewertung? Die Story war mir nach dem ersten Drittel des Buches einfach „too much“ – zu viel des Guten. Die Beschreibung deutete zwar mystische, seltsame Elemente an, aber mit dieser Entwicklung (ich möchte jetzt natürlich nicht spoilern) habe ich einfach nicht gerechnet. Irgendwann zog sich das Geschehen für mich wie Kaugummi, der ewig wiederkehrende Antagonist hatte Potenzial, war aber letztendlich nur noch anstrengend bis nervig. War ich zu Beginn noch völlig begeistert, habe ich im Verlaufe der Geschichte leider wirklich den Anschluss, den Zugang verloren, und da konnte auch leider die immer noch wunderbare Sprache nicht hinwegtrösten.
Eigentlich sehr schade, muss ich sagen. Hätte sich die Geschichte einfach in eine andere Richtung entwickelt, wäre ich vermutlich begeistert von diesem Buch. Auch gerne mit dem einen oder anderen unerklärlichen Element.
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am 26. November 2015
Ein Mann begibt sich auf eine Reise in seine Vergangenheit. Als Siebenjähriger kommt er in Kontakt mit einer ungewöhnlichen Familie: Lettie Hempstock, ihre Mutter und ihre Großmutter besitzen Wissen und den Zugang zu einer seltsamen Welt, die einige Gefahren in sich birgt. So bringt sein erster Ausflug dorthin ein Wesen mit sich, das seine Familie infiltriert und ihm das Leben schwer macht.

Der Mann bleibt namenlos, nimmt dennoch die Rolle des Erzählers ein. Die Sequenzen aus der Gegenwart bleiben auf den Prolog/Epilog und kurzen Kommentaren beschränkt, die Ereignisse sind somit aus der Perspektive eines Jungen erzählt, der viele unerklärliche Dinge einfach annimmt und sie nicht groß hinterfragt. Dabei haben die fantastischen Elemente einen düsteren Beigeschmack. Ausgelöst durch einen Toten, mit dem der Erzähler konfrontiert wird, wird er immer mehr Gefahren ausgesetzt. Dadurch hatte das Buch für mich einen leichten Beigeschmack einer Horrorgeschichte. Trotz angenehmen Schreibstils und einer interessanten Geschichte, habe ich nie so richtig ins Buch gefunden, fand manche Abschnitte langatmig und wenig spannend. Besonders die zweite Hälfte des Buches hatte für mich etwas Skurriles an sich und die fantastischen Elemente waren nicht ganz nach meinem Geschmack. Das Ende gefiel mir zwar wieder, ich hätte mir aber eine längere Phase gewünscht, die sich auf die Gegenwart bezieht.
Insgesamt habe ich sehr gemischte Gefühle gegenüber dem Buch – aber da mich nur sehr wenige Teile davon überzeugen konnten und mich der Großteil eher gelangweilt hat, fällt meine Beurteilung sehr mäßig aus.
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am 20. März 2017
Imaginative and intense,
The Ocean at the end of the Lane is a sweet, yet scary, story of childhood innocence and imagination.
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TOP 500 REZENSENTam 1. November 2013
... Meiner Meinung nach vermittelt diese Geschichte vor allem Hoffnung. Sie zeigt das auf, was wirklich trägt im Leben: Vertrauen, Freundschaft. Vor allem aber präsentiert sie ein überaus wohlwollendes Menschenbild. So ganz ohne Kollateralschäden geht es aber nicht. Licht und Schatten liegen eng beieinander.

Childhood memories are sometimes covered and obscured beneath the things that come later, like childhood toys forgotten at the bottom of a crammed adult closet, but they are never lost for good. (77)

Im Mittelpunkt der Erzählung steht ein namenloser Ich-Erzähler. Um die 50 Jahre alt, als er einer Beerdigung wegen in seine alte Heimat zurückkehrt. Um etwas Abstand zu gewinnen, sucht er das Grundstück auf, an dem er als Kind gelebt hat. Als er das, was er sucht, nicht findet, fährt er weiter ... ans Ende des Weges. Dorthin, wo einst ein junges Mädchen gelebt hatte. Lettie Hempstock. Verschwunden geglaubte Kindheitserinnerungen kehren zurück. Erinnerungen an den Tag als der südafrikanische Untermieter das Familienauto stahl, um darin Selbstmord zu verüben. Am Ende des Weges. An jenem Tag lernte der namenlose, siebenjährige Junge die elfjährige Lettie, deren Mutter Ginnie und die alte Mrs. Hempstock kennen. Nach und nach verändert sich die Geschichte hin zum Fantastischen. Dem Jungen eröffnet sich eine Welt, in der Monster die Menschen zu verführen suchen und aasfressende Schatten als Müllabfuhr fungieren. Beides bedrohliche Wesen. Wie gut, dass es die Hempstock-Frauen mit ihrer aussergewöhnlichen Begabung gibt. Paranormale Fähigkeiten, um das Übel einzudämmen, das der Junge unabsichtlich in die äussere Welt gebracht hat.

Nobody actually looks like what they really are on the inside. You don't. I don't. People are much more complicated than that. (1620)
You don't pass or fail at being a person, dear. (2530)
Different people remember things differently, and you'll not get any two people to remember anything the same, whether they were there or not. (2502)

Neil Gaiman entführt den Leser nicht einfach nur in eine magische Welt. Mit den Hempstock-Frauen und dem siebenjährigen Jungen hat er überaus sympathische Figuren geschaffen. Figuren mit Vorbildcharakter. Nicht fehlerlos, aber von einer bemerkenswerten Charakterstärke und Integrität. Der Junge, der dem Monster Zugang zur Welt der Menschen gegeben hat, der sich jedoch von dessen Verführungskünsten nicht beeindrucken lässt. Nicht materielle Werte sind es, die für ihn zählen. Und die Hempstock-Frauen mit ihrem Wissen aus der Ewigkeit, die nichts und niemanden verurteilen. Jeder hat seine Daseinsberechtigung. Ob Monster, ob Aasfresser. Wenn ein Fehler geschieht, so wird er beseitigt, bereinigt. Möglichst auf eine Art und Weise, welche allen Beteiligten gerecht wird. Allerdings scheuen sie auch nicht davor zurück ihre magischen Fähigkeiten zu nutzen, wenn erforderlich. Mitmenschlichkeit. Mitgefühl. Verständnis. Diese Frauen verkörpern universelle Werte. Und sie zeigen dem Jungen, wie wichtig es ist das eigene Leben zu leben. Sein Angebot, auf der Hempstock-Farm zu bleiben, nehmen die Frauen nicht an.

You get on with your own life. ... You just have to grow up and try and be worth it. (2417)

Freundschaft, Vertrauen, und wieso man manchmal ein Opfer bringen muss. Man kann so vieles aus dieser Geschichte herauslesen. Ich bin sicher, andere Leser werden noch ganz andere Dinge bemerken. Der Schluss selber ist bemerkenswert. Ein Kreis schließt sich. Das Leben geht weiter. Der namenlose Ich-Erzähler kehrt zu den Seinen zurück.

Eine Geschichte voller Magie.
Großartig!

-->> Für Kinder möglicherweise nicht so ganz geeignet wegen der Schattenseiten, die eben auch sehr realistisch beschrieben werden.
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am 23. Oktober 2014
Although the title states that this is a novel, it is actually more of a novella, which is not a bad thing in this case, since the story is tightly packed and every sentence is meaningful. The story is not just a dark fairy tale, it has a lot to say about childhood and growing up (which is obvious), but, more importantly, about the evil that lurks in the hearts of men. Some very powerful scenes, but the scariest moment in the whole book (SPOILER ALERT!) is when Ursula says that she had never made them (the grown-ups) do anything. Still, the story is actually not that gripping, it's more a nostalgic trip to the lost innocence of childhood, which means the book will not be particularly appealing to younger readers.
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am 13. November 2013
Das meiste ist ja schon gesagt und beschrieben worden. Ich habe das Buch gerade beendet und finde die Geschichte so großartig und genial geschrieben, dass ich es unbedingt bewerten wollte. Ich habe vieles von N.G. gelesen und manche seiner Geschichten schwächeln ein wenig, obwohl ich sie alle mag. Aber diese Geschichte ist einfach nur außerordentlich gut erzählt, wunderbar, außergewöhnlich, spannend und eindrucksvoll. Und sie macht nachdenklich, dass liebe ich an Gaimans Geschichten. Eine aufwühlende, schöne Erzählung, auch gut zum Verschenken geeignet. Vielleicht nichts für Kinder..., aber sich für jugendliche Fantasyfans. Daher: Großartig! Ich lese sie bestimmt gleich nochmal. Leider, leider hab ich auch eine ausgefranzte Version, offensichtlich legt man bei HarperCollins keinen so großen Wert auf Qualitätsarbeit. Aber das beeinflusst den Text überhaupt nicht.
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am 19. September 2015
This book defies categories and therefore it's a bit hard to tell you straight away what it is you'll read. It starts out as the story of some guy who comes back to the place he lived as a boy. The reader never gets his name (a fact I only got aware of now that I was thinking about it), but that doesn't mean at all that there isn't a connection to the protagonist. The whole story is told from this guy's 1st person POV and it's rather intense. Especially when the narrator starts remembering his past and realizes that firstly something is not right with his memories and that secondly there was some uncanny occurrence in his childhood he had totally forgotten about.

And an adventure he has experienced, oh boy! And with each bit the narrator remembers, the story more and more becomes the story of three remarkable otherworldly women (actually there are two women and a girl) and how they kind of saved the whole world - and the narrator, back then when he was a boy. One can't really tell much more about the plot without spoiling it.

This story develops slowly without dragging or having any issues with the pacing. No, this is done just right here. And I liked how I had no idea what would happen next and that I was surprised every now and then about what people would do and what lay beneath the surface of what is considered reality.

The mood and the atmosphere reminded me of Maggie Stiefvater's "Raven Cycle" and that is a great thing for me. The book surprised me in the best of ways. As I said: a book hard to categorize, but yes, if you like Maggie Stiefvater, Meredith Ann Pierce or of course Neil Gaiman's other books (especially the ones like "Coraline"), "The Ocean at the End of the Lane" totally is for you.
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am 13. Dezember 2014
Ich bin seit vielen Jahren eingefleischter Fantasy-Leser und habe gelernt, dass man sich nicht immer unbedingt auf die Autoren verlassen kann, was die Qualität und Schönheit ihrer Geschichten angeht. Auch bei Gaiman gibt es Bücher, die ich nach einem Mal lesen meiner Bücherei ums Eck gespendet habe. Dieses Buch jedoch werde ich definitiv behalten.

Über den Inhalt des Buches möchte ich hier gar nicht so viel verraten. Es geht mir eher darum, dass Gaiman es geschafft hat, einen manchmal ruhigen, manchmal traurigen, über mehrere Kapitel hinweg sogar verstörenden und dann doch wieder positiven und schönen Plot mit wundervollen Worten zu erzählen.

Wie eine Symphonie aus dem Zusammenspiel mehrerer Instrumente besteht, so finden sich hier die Geschichte gepaart mit dem Erzählstil Gaiman's zu einem Meisterwerk zusammen, ohne jedoch jemals verkünstelt oder prätentiös zu wirken. Es war einfach nur ein Vergnügen, diese flüssig dahinfließenden Worte und Sätze aufzusaugen. Ich habe das Buch in der S-Bahn auf dem Weg von und zur Arbeit gelesen und bin leider, zum Glück auf dem Heimweg, eine Station zu weit gefahren, und das obwohl ich stehen musste, so sehr hatte ich mich in dem Buch verloren.

Obwohl ich die deutsche Version nicht gelesen habe, würde ich jedem ans Herz legen, das Original zu lesen, den egal wie gut der Übersetzer ist, etwas geht immer verloren.
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