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Kundenrezensionen

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am 3. Mai 2008
Was Alcest hier geschaffen haben, klingt wie eine Vertonung des Übergangs vom Frühling zum Sommer - so, wie man es als Kind erlebt hat.
Hätte das sanfte Sonnenlicht, das zu dieser Zeit durch die Blätter des Walddaches fällt und die Welt darunter in ein funkelndes Meer aus Smaragdgrün und purem Leuchten verwandelt, einen Klang, würde dieses Licht Lieder singen, so würden sie klingen wie die Lieder von Alcest.

Unglaublich wie monumental und sphärisch die Gittarenwände auf diesem Album sind - und doch so dezent, so zerbrechlich! Der Gesang tut sein übriges, den Hörer tatsächlich in jene "andere Welt" zu entrücken, die im Albumtitel angesprochen wird, so verspielt und facettenreich ist er, so voller Andeutungen und kleiner Geheimnisse sind die Melodien.
Das ist nicht nur vertonter Frühsommer, das ist vertonte Kindheit, vertonte Unschuld und vertonte Fantasie.

Solche Musik würde erklingen, wenn man sich als Kind beim Spielen im Wald verirrt und sich plötzlich im Königreich der Elfen wiederfindet - die Vorstellung von einer Welt der Elfen und Naturgeister, die sich nur einem Kind offenbart, war für Alcest-Sänger Neige tatsächlich eine große Inspiration und beeinflusst sowohl textlich als auch musikalisch dieses Album in hohem Maße, wie es auch schon bei dem Vorgängeralbum "Le Secret" der Fall war.
Was dort bereits sehr vielversprechend begann, findet auf "Souvenirs d'un autre monde" seine perfekte Ausformung.

Dieses Album beschränkt sich nicht auf Hörer einer bestimmten Musiksparte, ich denke mir, dass sehr Viele sich davon angesprochen fühlen könnten: Fans von Künstlern verträumter und sanfter Popmusik wie etwa Björk und Sigur Rós ebenso wie der geneigte und offene Metal-Hörer (Alcest ist vielleicht so etwas wie Burzum in heller und bunter), Fans von Filmsoundtracks wie etwa "Der Herr der Ringe" oder auch Freunde des Folk. Oder einfach jeder, der Kopfkino liebt, gerne jene verlorenen Erinnerungen aus seiner Kindheit wieder heraufbeschwören möchte, gerne einmal ein lichtdurchflutetes, zartes und dennoch unsagbar kraftvolles und von Leben pulsierendes Album hören möchte.
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Salut les Cybernautes,

auch wenn oft viel Schrott dabei ist, so sind die Empfehlungen von Amazon manchmal gar nicht verkehrt. So wie im Falle Alcest. Ich hatte mich ein wenig in Sachen BM umgesehen und allerlei düsteres Zeug durchgehört und war auf diese Weise auf die Neufassung des Alcest-Erstlings "Le Secret" gestoßen. Schon allein die 30 Sek. Beispiele begeisterten mich derart, dass ich das Album direkt blind bestellte. Seit dem und einige Einkäufe später bin ich, und das muss ich zugeben, ein richtiger Fan dieser Combo aus dem schönen Frankreich geworden. "Souvenirs d'un autre Monde" (Erinnerungen an eine andere Welt) ist ein Album dessen Titel nicht besser passen könnte. Die Musik Alcest's ist besonders hier deutlich von Widersprüchen durchzogen, die eine absolute Spannung erzeugen: düster und trotzdem von lichtem Glanz, verträumt und fragil und trotzdem tonnenschwer und heftig-stark, depressiv und trotzdem voller Hoffnung, Holprig und doch virtuos, Monoton und Vielseitig...all diese Facetten machen den typischen Alcestsound so unglaublich eigenständig.

Besonders fällt hier auf "Souvenirs.." ein leichter bis mittelschwerer Folk-einfluss auf, der sich vorallem in den Harmonien und Melodiebögen widerspiegelt und mit dem fast schon mittelalterlich angehauchten "Tir Na Nog" seinen Ohrgasmus erreicht. Akkustikgitarren, Piano und anderes "Klim-bim" unterstützt die klar Burzum-esken bassarmen E-gitarren und der fast engelsgleiche Gesang stellt dem Ganzen noch einen Kontrapunkt entgegen.
Besonders schön ist die Tatsache das dieses Album verglichen mit anderen Releases von Alcest praktisch keinen Lückenfüller enthält, jeder Song ist ein echter Knaller und birgt mindestens einen Gänsehautmoment.

Von meiner Position als Schlagzeuglehrer aus betrachtet muss ich natürlich gestehen das mir die Alben mit Herrn Winterhalter an den Drums doch noch besser gefallen, jedoch ist dieses Album auch rhythmisch wesentlich vielseitiger als es noch das von "Uffta-uffta-"Blastings dominierte Werk "Le Secret" war. Sicherlich ging hier ein wenig zu sehr die Black Metal-seite Alcests flöten mag der eine oder andere Fan vielleicht sagen, und sicher finden sich besonders auf "Les Voyages de L'ame" wesentlich mehr nennenswerte Screams etc, aber ich finde dennoch das diese Platte auch für Metalheads absolut geeignet ist. Von einer "Verweichlichung" wie es in der einen oder anderen Rezi zu lesen war, kann hier meiner Meinung nach nicht die Rede sein.

Alcest sind jedenfalls eine der besten aktiven Bands aus Frankreich und ich hoffe das noch einige gute neue Platten oder alte Rereleases auf den Markt kommen werden!

UNEINGESCHRÄNKTE KAUFEMPFEHLUNG!
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am 29. September 2007
Mag sein, dass Neige, der Multi-Instrumentalist hinter Alcest, früher mal dem Blackmetal zugetan war. Davon zeugt auf "Souvenirs..." aber nur der erstaunlichweise vollkommen un-aggressive Double-Bass in zwei der sechs Songs (Printemps emeraude und les iris) lasst den Gedanken daran überhaupt aufkommen.
In meinen Augen hat Neige mit seiner Musik das geschafft, woran (das mittlerweile auch zum ein-Mann-Projekt geschrumpfte) Dornenreich gescheitert sind/ist: Aus den Wurzeln des Blackmetal etwas erwachsen zu lassen, das lediglich die Stimmung, nicht aber die Aggression in sich trägt. Während Dornenreichs Eviga dafür auf minimalistische Weise einen Ritt durch einen nächtlichen Forst heraufbeschwört, lässt Neige (also Alcest) die Blumen blühen. Während Dornenreichs Lieder düster klingen und sich eher für weingetränkte Abende mit geschlossenen Augen anbieten, sind die Songs auf "Souvenirs..." genau die perfekte Klangkulisse für die eigenen stillen Gedanken, während um einen herum ganz viel los ist. Die Wände aus Stromgitarren sorgen dafür, dass Geräusche von außen auch draußen bleiben, während die Stimme und die Melodieinstrumente die pure Harmonie erzeugen.
Das soll also ein klares "ja" auf die Frage sein, ob man Alcest auch zu mehr gebrauchen kann als nur als Hintergrundgeräusch zu anderen Tätigkeiten. Denn anders als bei vielen anderen verträumenten oder experimentellen Bands braucht es hier keine volle Aufmerksamkeit, um der Musik etwas abgewinnen zu können; aber sie bietet auch bei intensivem Hinhören sehr viel. Neige hat Lieder geschrieben, die allesamt eine Länge von 6 Minuten nicht unterschreiten; und dennoch werden sie nie langweilig. Die Lieder sind komplex und dadurch vielschichtig, aber nicht kompliziert.
Neben der Qualität der Lieder steht die Produktion auf dem gleichen hohen Niveau: Der Klang ist klar (besonders sollte man sich mal das Vergnügen machen, das Gehör auf das Schlagzeug und die Becken zu konzentrieren. Neige hat da ein paar sehr schöne Rhythmen und Figuren eingespielt, die zwar einfach aber wesentlich effektvoller und vielfältiger sind als bei Dornenreich). Außerdem hat die CD einen gut gewählten Lautstärkepegel. Kurz: Die CD ist wunderbar aufgenommen und enthält wunderschönes Liedgut.

--Fazit--

Alcest kann man nicht auf einer Alternative- oder Metal-Party spielen (das heißt, in der Chill-out-lounge oder wie immer das heutzutage heißt, wahrscheinlich sogar ganz ideal ...). Doch ist die Musik lange nicht so experimentell wie Sigur Rós, oder so düster wie Dornenreich.

Für alle Menschen, die Musik zum Träumen brauchen; Musik, die mal im Hintergrund klingen kann und auch bei voller Konzentration noch viel hergibt.

Für alle Menschen, die mal wieder vor Freude weinen wollen: Diese CD ist der Soundtrack dafür (besonders das letzte Lied "tir nan og" strahlt so unglaublich viel Freude aus ... auch wenn - da ich des Französischen nicht mächtig bin - Neige da womöglich ganz was anderes singen mag).

In meinen Reviews bin ich üblicherweise sehr kritisch; aber "Souvenirs..." gehört zu den wenigen CDs, die Amazon bei der Einschränkung auf 5 Sterne nicht vorausgesehen hatte.

Volle Punktzahl, egal wie viele Sterne zur Verfügung stehen!
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am 23. März 2015
Dieses Album ist zum Entspannen. Man hört es und fühlt sich in die Natur versetzt, an einem Baum liegend, während einem die Sonne in's Gesicht scheint.
Die Musik schwankt zwischen harmonischem Black Metal mit Klargesang und akkustischen Zwischenteilen.
Das Werk ist in sich stimmig. Nie hat man das Gefühl, etwas passe nicht. Es gibt keine riesigen Überraschungen, eher wird man getragen von der Atmosphäre, die einen fast meditativen Charakter hat.
Ich empfehle das Album sowohl Post-Rock/Metal-Hörern, als auch Anhängern von atmosphärischem Black Metal, wie Burzum.
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am 28. Mai 2009
Wo Dunkelheit ist, da ist auch Licht. Black Metal verkörpert normalerweise die absolute Dunkelheit in der Musik, aggresiv, blasphemisch und düster. In Alcest spielt Neige ("Peste Noire", "Amesoeurs"...) eigentlich auch Black Metal, doch beleuchtet er die melancholische, verträumte Seite dieser Musik.

Shoegaze nennen sich also die Einflüsse, denen wie den ätherischen und an Ambient erinnernden Sound dieses Albums zu verdanken haben. Stimmen, gemixt wie aus weiter Ferne schieben sich durch hallende Gitarren, sanft gezupfte Instrumente, jedoch auch durch die verzerrten Gitarrenwände, die für den Black Metal üblich sind. Über allem schweben dann und wann noch verträumte Klaviertöne. Klar, das muss sich für den normalen corpsepainttragenden Raw Black Metaller, der von Neige andere Sounds gewohnt ist, erstmal merkwürdig anhören.

Doch die Stimmung, die diese CD aufbaut ist ungemein intensiv. Die Sounds, die da aus dem Boxen kommen, wirken unwirklich und nostalgisch. Sie schweben sozusagen im Raum. Wer sich auf sie einlässt fühlt sich jedoch schnell in eine gewisse Stimmung versetzt, die Melancholie und Nostalgie vereint und einen näher an jenes Unwirkliche heranträgt. Ich gebe zu, die Beschreibung klingt arg kitschig und das ist auch gewollt, denn das Album ist es ebenfalls. Jedoch nicht auf die Art, die wehtut oder einfach nur billig ist, sondern auf die Art, die Tiefe hat und auf die man sich einlassen kann. Jedem aufgeschlossenen Black Metaller sei dieses Album sehr an Herz gelegt. Er wird den Kauf nicht bereuen.
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am 7. Dezember 2010
Unheimlich atmosphärische epische Musik mit wunderbaren, zarten Melodien ! Stille Momente und Verzerrtes wechseln sich ab bzw ergänzen sich. Musik, die Sehnsüchte weckt und riesige Weiten vor dem inneren Auge erscheinen lässt. Man muss aber schon auf Gitarrenwände stehen, ansonsten wird das Hören schnell anstrengend.
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am 10. März 2013
Das erste Album von Alcest und auch das erste das ich je von Alcest hatte.

Es war der perfekte einstieg, und zwar so perfekt wie dieses Album. Hier stimmt einfach alles. Genial!

Auch heute noch eins meiner absoluten Lieblingsalben!
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VINE-PRODUKTTESTERam 7. August 2007
Wieder einmal bestechen Prophecy Productions durch ein wohl gewähltes Signing!!! Die Debut-CD von Alcest besticht durch eine denkbar leichte und doch so tiefe Atmosphäre!!! So fühlt sich der Spirit des alten Black Metals an, wenn er durch den "Emo- oder Alternative-Wolf" gedreht wird! Was sich schwer verdaulich oder unmöglich anhört überzeugt auf der ganzen Linie... Eine Scheibe, die so zuckersüß und doch so bitter zugleich klingt und einen Waldspaziergang im Sommer wie im Winter symbolisieren kann... Man kann nur empfehlen, den Wanderer von Alcest auf seinem Spaziergang zu begleiten!!!
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