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am 3. Dezember 2012
Nachdem CrystalDiskInfo mich bei meiner HD meines alten Laptops gewarnt hat, dass bereits 8 Sektoren neu zugewiesen werden mussten, hab ich nichts anbrennen lassen und mir dann gleich diese SSD gegönnt, obwohl mein alter Laptop ( "Centrino Duo-Board", 945er Chipsatz / ICH7-Southbridge) nur SATA1 unterstützt.

Alles redet ja immer nur von den sagenhaften MByte/s, die eine SSD zu transferieren vermag, doch das ist imo lediglich der "zweitrangige" Vorteil einer SSD.

Hauptvorteil ist vielmehr die bei nahezu Null liegende Zugriffszeit auf Dateien. Und die beträgt - auch bei meinem alten Laptop - mit der SSD < 0.1 ms ggü. rund 8 ms mit der alten Platte.

Gerade beim Starten "fetter" Programme, die etliche dll's, ini-Files etc. laden, wird dies überdeutlich. Es macht selbst unter SATA 1- Limit ( 150 MB / s ) praktisch keinen Unterschied mehr, ob man ein Programm von der SSD startet, oder ob man ein zuvor geschlossenes Programm aus dem RAM-Cache erneut startet.

Ähnliches gilt beim Anzeigen riesiger Verzeichnisse oder Programmen, die auf viele kleine Dateien (bzw. etliche Registry-Pages) zugreifen wollen ( wie z.B. die Windows-Ereignisanzeige oder auch nur das Aufrufen von "Programme und Funktionen" beim Auflisten der installierten Programme )

Mein Laptop (Bj.2006) braucht nun beim Windows 8- Schnellstart mehr Zeit für die BIOS-Sequenz als für das eigentliche Hochfahren. ( 11 Sekunden BIOS, ca. 8 Sekunden Win8-Start ).

Fazit: Für den "Normalgebrauch" ist man auch auf alten Laptops mit "SATA 1-Limit" mit dieser SSD den "System-Flaschenhals" Systemplatte so gut wie komplett los, auch wenn man einen für die "damalige Zeit" starken Prozessor hat ( bei mir C2D 2x2.33 GHz ).

Hinweise:
1. Einfach die SSD einstecken und Windows 8 aufspielen, ging bei meinem Laptop nicht, da die SSD nicht formatiert, ja noch nicht mal initialisiert ist. Dann bleibt sie für das OS-Setup komplett "unsichtbar".
Vorher via USB/Sata-Adapter anschließen und die Windows-Datenträgerverwaltung aufrufen. Mit dieser lässt sich dann die SSD ( bei mir als MBR-Platte ) initialisieren.

2. Die Samsung Magician Software auf der beiliegenden CD muss unter Win8 im Kompatibilitätsmodus gestartet werden. Das alleine ist schon ein Hinweis darauf, dass man sie eigentlich nicht braucht ( Ist eigentlich nur nötig für XP /Vista ).
Win8 erkennt auch unter SATA1-Limit, dass es sich um eine SSD handelt und konfiguriert das System entsprechend, so dass bei einer "Laufwerkoptimierung" nicht mehr defragmentiert, sondern nur noch "getrimt" wird sowie das "Superfetching" deaktiviert wird. Die Software will einem auch "aufschwatzen", dass man den Index-Dienst abschalten soll. Damit raubt man sich aber einigen Komfort, nur um der SSD ein paar Schreibzyklen zu ersparen. Auch sind so einige Win8-App's auf einen laufenden Search-Indexer angewiesen.

Nachtrag 15.1.2013:

betr. Samsung Magician Software:
Ab und an sollte man sie dennoch mal starten, da sie automatisch über Firmware-Updates informiert (gab bereits eines).
Auch scheint es durchaus was zu nutzen, mal ab und an darin "Performance Optimization" zu starten, stösst offenbar eine interne GarbageCollection und statische WearLevel-Optimierung an. Leider startet dieser Punkt aber dannach immer automatisch einen Performance-Test, der unnötig Schreibleistung verbraucht, das kann man aber abbrechen.

betr. Lebenserwartung:
Hier ist zu vermelden, dass ein verrückter Australier auf xtremesystems_org es inzwischen geschafft hat, eine Basic-840er ( also die hier rezensierte 120GB - TLC-Version ) totzuschreiben. Dafür musste er die SSD wochenlang mit insgesamt 440 TByte Daten bombardieren. In meinem Nutzungsszenario mit ca. 3 GB Hostwrites am Tag ( lässt sich mit CrystalDiskInfo auslesen ) muss ich mich also so um das Jahr 2400 herum nach einer neuen Platte umsehen.

betr. Win8:
In Win8 gibt es z.Z. offenbar einen Bug. Unter gewissen Umständen werden SSD's DOCH defragmentiert. Offenbar wenn die automatische Optimierung aktiviert ist und zum Optimierungszeitpunkt auch externe herkömmliche HDD's am Laptop angeschlossen sind. Ich wollte es auch zunächst nicht glauben, aber ein 15 GByte - Spike während einer Idle-Phase meines Rechners im Host-Write-Chart von CrystalDiskInfo ist wohl nicht anders zu erklären. Wer also oft oder permanent externe HDD's anschliesst, sollte besser via Win+W "defr.." die automatische Optimierung deaktivieren und ab und an von Hand starten, um ein Trimmen anzustossen.

Nachtrag 16.3.2013

betr. Magician Software:
Seit letztem Monat gibt es eine neue 4.0 Version der Software ( leicht per Google oder auf chip.de zu finden ). Die braucht unter Win8 keinen Kompatibilitätsmodus mehr, kommt gefälliger daher, zeigt auch die bisherige Schreibleistung an ( wenn auch auf zehntel Terabyte gerundet ) und startet nach einer Performance Optimization nicht mehr automatisch wie die Vorversion einen Performance-Test.
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am 11. November 2012
Die Beschleunigung des ganzen Systems ist derart immens, dass man sich hinterher fragt, wie so etwas Altertümliches wie eine mechanische Festplatte überhaupt noch verbaut wird (und ich hatte vorher schon eine schnelle HDD mit 7200 rpm!). Immerhin merkt man nach der Migration von HDD auf SSD, dass der Prozessor (bei mir ein Intel Core i7 in einem Fujitsu Lifebook E780) die meiste Zeit bisher Däumchen gedreht hat und nur auf die Festplatte warten musste. Obwohl mein System nur SATA II hat und damit die Festplatte "nur" 250 MB/sec bei Lesen und Schreiben, ist der Effekt ungeheuer und ich möchte nicht wissen, wie es beim doppelt so schnellen SATA III wäre (die Samsung 840 hätte nämlich bis zu 540 MB/sec beim Lesen und bis zu 330 MB/sec beim Schreiben an technischer Möglichkeit).

Plötzlich flutscht alles problemlos und Warten bei irgendwelchen Systemprozessen gehört der Vergangenheit an. Das Arbeiten am Rechner wirkt viel müheloser und auch vor einem Neustart des Systems hat man keine Hemmungen mehr. Selbst wenn viele Programme parallel offen sind wie bei mir, dauert das Runter- und wieder Hochfahren nur eine kurze Zeit (vorher mehrere Minuten, da habe ich es mir gut überlegt!). Updates, Virenscans und ähnliche Wartungsarbeiten sind schwuppdiwupp erledigt und benötigen keine Überlegung mehr, was man denn in der Zwischenzeit machen soll.

Das Geld ist bestens angelegt für alle, die beruflich am Rechner sitzen und einfach zügig damit arbeiten wollen ohne auf irgendetwas zu warten. Windows macht insgesamt einen viel flüssigeren Eindruck, die Festplatte "verschluckt" sich auch nicht mehr bei schreibintensiven Vorgängen (z.B. wenn zwei Anwendungen gleichzeitig viele Festplattenzugriffe haben). Mein Notebook wurde jetzt auch endlich vollständig portabel, da ich es selbst bei voll aktiver Festplatte beliebig herumtragen kann - es gibt ja keine mechanischen Teile mehr, die auf Erschütterung oder Lagewechsel empfindlich reagieren würden! Früher gab es bei solchen Gelegenheiten immer wieder mal einen Bluescreen, wenn der Erschütterungsschutz den Festplattenarm mitten in der Arbeit kurzzeitig zurückzog.

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Ergänzung 11.9.2013, nach 11 Monaten Erfahrung: Von HDD auf SSD umzusteigen war die beste Entscheidung, die ich bei Computern je getroffen habe. Es klappt weiterhin alles einwandfrei und die Geschwindigkeit ist einfach herrlich. Nicht mehr ich warte auf den Computer, sondern der Computer wartet auf mich. So soll es doch wohl auch sein, oder?

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Jetzt im Detail zur Migration, über die ich im Vorfeld viel recherchiert habe und die dann deswegen auch problemlos geklappt hat. Wer Acronis TrueImage der Version 11 und 12 hat, ist fein raus, denn die haben volle Unterstützung für SSDs (will heißen, die SSD wird passend zu ihrer andersartigen Speicherarchitektur auch anders formatiert, auf fachchinesisch Alignment genannt).

Hier meine To-Do-Liste (bestehendes Windows 7 mit allen Programmen seit zwei Jahren laufend auf einer HDD, sollte unverändert auf die SSD übertragen werden):

1: unter Windows in der Computerverwaltung / Datenträgerverwaltung nachschauen, wie die HDD partitioniert ist (z.B. inkl. der versteckten Wiederherstellungspartition von Win7), also Laufwerksbuchstaben, -größen und Attribute (primär, aktiv, logisch), dieses notieren (Gesamtgröße und belegter Speicherplatz); laufende Systemdienste wie z.B. NonstopBackup von Acronis ausschalten, Datenmüll löschen (reduziert die zu übertragende Datenmenge)
2: Ausdruck der Seiten vom Acronis-Handbuch-pdf über "Restore" und "Laufwerk anschließen" (weil man, wenn es ernst wird, nicht mehr im Rechner nachschauen kann!)
3: Vollbackup der gesamten Festplatte auf eine externe Festplatte mittels der Start-CD von Acronis TrueImage 12, inklusive der Option "Backup verifizieren" (Backup und Verifikation nicht unter Windows laufen lassen um sicher zu gehen, dass das spätere Restore ebenfalls funktioniert, das ja zwangsläufig unter der Systemumgebung der Acronis-Start-CD ablaufen muss)
4: HDD aus- und SSD einbauen (vorher sich an einem Heizkörper elektrostatisch entladen!), Acronis Start-CD einlegen und Rechner starten, dabei gleich im BIOS (meist F2 drücken) nachschauen, ob die SSD erkannt wurde und für die Festplatte den Modus AHCI aktivieren
5: in der Acronis Startoberfläche von CD unter "Extras" die Option "Laufwerk anschließen" wählen und die neue Festplatte partitionieren (ggf. auch mit leerem Speicherplatz vor C: für die versteckte Wiederherstellungspartition von Windows7), bei der Gelegenheit kann man auch den Partitionen andere Größen geben wie auf der alten HDD (nur nicht weniger wie belegter Speicherplatz!)
6: jetzt Restore nach den Anweisungen des Acronis-Handbuchs (dafür der Ausdruck, man kann sich vorab nicht jedes Detail merken!), alle Partitionen aber nicht den MBR (der wurde bei "Laufwerk anschließen" neu erzeugt und muss nur in Ausnahmefällen restored werden, siehe Handbuch); Acronis formatiert dabei automatisch die neue SSD nach ihren eigenen, physikalisch nötigen Gesichtspunkten, also anders als eine HDD!
7: Jetzt wird es spannend! Die externe Festplatte abziehen, Acronis CD raus und zum ersten Mal Windows in Windeseile starten sehen! Ggf. mit der Datenträgerverwaltung (siehe oben) noch falsche Laufwerksbuchstaben einzelner Partitionen korrigieren und dann alles von Hand einstellen, was für einen SSD-spezifischen Umgang von Windows gefordert ist (bei Neuinstallation von Win ginge das automatisch): Deaktivierung von Ruhezustand, Windows-Computerschutz (Systemwiederherstellung), Indizierung, Windows Search, Festplatten-Defragmentierung; TRIM aktivieren; Deaktivierung von Prefetch, Superfetch, ReadyBoost und Boot-Time-Defragmentierung, Shock Sensor Utility für die HDD (sofern bei Notebooks vorhanden) deaktivieren oder deinstallieren, in den Energieeinstellungen für die HDD "niemals abschalten" einstellen; Acronis NonstopBackup wieder aktivieren.

Für Punkt 7 muss man noch wissen, wo man dies alles im System findet. Gute Anleitungen sind im Internet zu finden. Leider darf man hier keine Links posten.

Viel Glück und Freude an der neuen SSD!
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am 22. Dezember 2012
Vorab: Den hier schon veröffentlichten, positiven Besprechungen kann ich mich nur vollkommen anschließen. Habe schon lange mit einer SSD geliebäugelt, und als die 500GB-840er Samsung nun für deutlich unter 300,- zu haben war, habe ich zugeschlagen. Nach ausgiebigem Abwägen der Unterschiede zwischen der 840er- und der 830er-"Pro"-Serie kam ich zu dem Ergebnis, mit der nominell geringfügig langsameren 840er leben zu können, da ich keine High-End-Anwendungen fahre, sondern nur den "Flaschenhals Festplatte" eliminieren wollte.

Mein Rechner ist ein 17"-MacBook Pro von Ende 2011, das ich schon gleich zu Anfang von 4 auf 8GB RAM aufgerüstet habe. Die ganz neuen MBPs kommen ab Werk mit SSDs, aber ohne optisches Laufwerk, und es gibt keine 17"-Version mehr. Sie sind deutlich flacher, aber auch deutlich teurer geworden. Die neuen Retina-Displays sind genial, für mich aber verzichtbar. Also faßte ich den Plan, mir durch das Upgrade auf eine SSD das Beste aus beiden Welten zu schaffen. Dieser Plan ist voll aufgegangen.

Hier die Beschreibung des Umbaus. Wir benötigen das kostenlos zu testende Tool "Carbon Copy Cloner" sowie das Gratis-Tool "Trim Enabler". Nett ist auch ein Geschwindigkeits-Meßprogramm wie das ebenfalls kostenlose "Black Magic Disk Speed Test" zum Vorher-Nachher-Posen. An Werkzeug benötigen wir etwas zum Erden (idealerweise ein Erdungsarmband), einen 6er Torx- und einen Feinmechaniker-Kreuzschlitz-Schraubendreher "PH-1". Ehe wir loslegen, installieren wir den "Trim Enabler" und fahren ein Backup.

Und so wird's gemacht:

1. Die neue SSD in ein externes Festplattengehäuse einbauen oder über einen Adapter (USB/FireWire/Thunderbolt, was eben da ist...) ans Book hängen.
2. Mittels des Festplattendienstprogramms ("Gehe zu" -> "Dienstprogramme" -> "Festplattendienstprogramm") die SSD formatieren ("Löschen").
3. Mittels des kostenlos zu testenden Tools "Carbon Copy Cloner" die interne Festplatte auf die SSD spiegeln, was je nach Füllstand ein paar Stündchen dauern kann.
4. Danach in "Systemeinstellungen" -> "Startvolume" die SSD als Startvolume auswählen und neu starten.
5. Wenn das alles einwandfrei geklappt hat und das Book von der SSD hochgefahren ist, wieder runterfahren, die SSD aus dem externen Gehäuse wieder rausholen, aus dem Book die interne Platte ausbauen und durch die SSD ersetzen. Folgendermaßen:
5.a) Das ausgeschaltete Book mit der Unterseite nach oben auf eine weiche, kratzfreie Oberfläche legen (Tuch drunter...).
5.b) Die 10 Mini-Kreuzschlitz-Schrauben lösen (aufpassen, die Dinger sind winzig) und merken, welche wohin gehört (unterschiedliche Längen).
5.c) Den Deckel vorsichtig abheben. Wenn das Display-Scharnier von uns wegzeigt, befindet sich die interne Festplatte rechts unten in der Ecke.
5.d) Erden. Ich verwende dazu, wie gesagt, ein Erdungsarmband, weniger "pingelige" Menschen fassen ans Gehäuse des Books oder an die Heizung. Das kann gutgehen, muß aber nicht...
5.e) Die Platte ist durch einen schwarzen Halteriegel aus Kunststoff gesichert, der wiederum von 2 Kreuzschlitz-Schrauben gehalten wird. Diese lösen wir und heben den Riegel vorsichtig heraus.
5.f) Nun die Festplatte vorsichtig herausheben. Der SATA-Anschluß befindet sich an einem filigranen Flachbandkabel, um das nötige Spiel zu ermöglichen. Den Stecker vorsichtig lösen.
5.g) An den beiden Längsseiten der Festplatte sind je 2 Haltestifte eingeschraubt, mit denen die Platte in 4 Halterungen im Book gesichert ist. Diese 4 Haltestifte schrauben wir mit dem 6er Torx vorsichtig heraus und an der SSD wieder ein.
5.g) Nun den SATA-Anschluß an der SSD einstecken, die SSD in die Halterung einlegen und den Halteriegel wieder einschrauben.
5.h) Den Gehäusedeckel wieder aufsetzen (vorher den Staub auf der Innenseite zu entfernen schadet nicht...) und die 10 Mini-Kreuzschlitz-Schrauben wieder einschrauben. Anzugsdrehmoment beachten! ;o)
5.i) Geschafft! Book umdrehen, hochfahren, staunen. Vor Staunen bitte nicht vergessen, den Trim Enabler zu starten.

Serienmäßig war in meinem Book eine 750GB-Festplatte mit 7200 U/min. von Hitachi verbaut. Damit zeigte mir das kostenlose Tool "Blackmagic Disk Speed Test" Schreib- und Leseraten von jeweils knapp 100MB/s an. Mit der SSD haben sich diese Werte ziemlich genau vervier- bzw. verfünffacht. Das Book fährt jetzt in ca. 15 Sekunden hoch, und Programme starten praktisch ohne Zeitverzögerung. Bisher habe ich den Rechner hochgefahren und mir solange einen Kaffee gemacht. Jetzt mache ich mir erst einen Kaffee und sehe dann dem Rechner breit grinsend beim Hochfahren zu...

Nun muß natürlich der Langzeitbetrieb zeigen, wie sich die SSD bewährt. Vorbehaltlich dessen kann ich nur sagen: Völlige Begeisterung, uneingeschränkte Kaufempfehlung. Wenn dann in 2-3 Jahren SSDs so erschwinglich geworden sind wie heute Festplatten, gibt's die "Pro"-Version mit ein paar TB und dazu nochmal ein RAM-Upgrade auf 16GB. Bis dahin...
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am 3. August 2013
Ich habe seit einigen Wochen eine Samsung SSD 840 mit 250GB in meinem Macbook Pro 2012 (9,1, 15", Ivy Bridge i7). Die SSD hat die Nummer MZ7TD256HAFV und ist "Made in Korea"
Transferrate beim schreiben liegt bei 247-250 MB/s, beim lesen ca. 503-510 MB/s. Es gibt keine Probleme und alles läuft bisher wunderbar. Ich habe Trim mit dem "TRIM Enabler" eingeschaltet seit der ersten Stunde. Es gibt laut S.M.A.R.T. Monitor keine Neuzuweisungen und keine CRC Fehler. Also bis jetzt ok. Und da es meine siebte SSD ist, habe ich schon einige "Horror" Erfahrungen gesammelt.

Ich habe die SSD einem Bekannten empfohlen und mich bereit erklärt sie in sein Macbook Pro Early 2011 (8,2, 15", Sandy Bridge i7) einzubauen. Das ganze verlief wie erwartet reibungslos. SSD erkannt, HDD mit CCC auf die SSD geklont. Soweit so gut. Ich habe die S.M.A.R.T. Daten während dem klonen überwacht, die CRC Fehler sind auf über 12.000 angestiegen. Ich habe sie dann in meinem Macbook Pro getestet, hier steigt die Rate ständig, sobald Daten kopiert werden. Meine SSD hat eine CRC Fehlerrate von 0, meine zweite Platte im Optical Bay ebenso. Ich habe meine SSD in den Rechner meines Bekannten eingebaut - keine Fehler, CRC Fehler liegen weiterhin bei 0. Ich kann einen Schnittstellen oder RAM Fehler damit ausschließen.

Die neue SSD im Macbook Pro 8,2 "fehlerhafte" hat die Part Number MZ7TD256HAGM und ist "Made in China" Die SSD ist anders gefertigt, das Gehäuse wirkt billiger, Aufkleber hat Blasen, Schrauben sind an anderen Stellen, unterer Deckel der das PCB abdeckt hat zum Gehäuse einen deutlichen Schlitz.

Dies als Info an alle, die glauben 840 Basic ist 840 Basic... Ich lade ein Vergleichsfoto hoch!
review image
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Ich schreibe hier aus der Sicht eines professionellen IT-Dienstleisters mit mittlerweile mehr als 20 Jahren Erfahrung und gefühlten 2.000 reparierten, umgerüsteten, aufgerüsteten und / oder neu installierten Systemen. Ich denke das ich einen sehr guten Überblick über die Performance verschiedener Systeme, ob Server , Notebooks, normale PC Arbeitsplätze etc. habe und weiß wo diese ihre jeweiligen Stärken / Schwächen besitzen.

Eines kann man ganz klar feststellen:
Wenn es in der Vergangenheit Performanceprobleme bei PC/MAC basierten Systemen gab, waren diese zu 95% auf die Festplatten zurückzuführen. Oft dann noch in Verbindung mit etwas fehlendem Arbeitsspeicher. Ich versuche diese Zusammenhänge mal hier etwas laienhaft und allgemein verständlich auszudrücken. Es ist nämlich meistens grundsätzlich völlig egal ob eine SSD mal 10 oder 50 Mbytes mehr in der Sekunde schreibt oder liest (Datentransferrate), das merkt man in der realen Nutzung des Gesamtgerätes kaum. Der Unterschied ist es, überhaupt eine SSD einem System zu benutzen. Und diesen Unterschied versuche ich mal hier mal mit einfachen Worten und Zahlenbeispielen zu erklären. Dieses Review ist sehr lang, weil Vieles erklärt wird.

Wer sich die Erklärungen sparen möchte und bereits warum und wann eine SSD schneller als eine Festplatte ist, springt am besten direkt ans Ende zum Fazit.

Warum wird ein PC durch eine SSD signifikant schneller ?

Ein herkömmliches PC/MAC System besteht im Grunde, wenn wir hier zwecks Analyse des Datentransfers und Datenverarbeitung auf die hierfür wichtigen Teile reduzieren, aus nur 3 maßgeblichen Komponenten:

1. Dem Prozessor (auch CPU genannt, das Gehirn das die Daten bearbeiten kann)
2. Dem Arbeitsspeicher (auch RAM genannt, ist quasi so etwas wie eine Kreidetafel von der die CPU Daten für ihre Datenbearbeitung ablesen kann und auch Ergebnisse aus Teilberechnungen dran schreiben kann um sie kurzfristig verfügbar zu halten)
3. Die Festplatte ( auch Harddisk genannt, ist ein Massenspeicher, auf dem endgültige Berechnungsergebnisse, aber auch weitere Massen-Daten wie Photos, Bilder, Programme etc. abgelegt sind, die die CPU gerade halt nicht braucht.
Etwas zu den Geschwindigkeitsverhältnissen und den Abhängigkeiten dieser drei Komponenten:
- Prozessoren sind schon seit Jahren sehr schnell und verfügen über ebenfalls eigene eingebaute Speicher ähnlich dem RAM, die jedoch verhältnismäßig klein dimensioniert sind und quasi ständig nachgefüttert werden müssen, damit weitergerechnet werden kann. Der in den Prozessoren integrierte Speicher ist vergleichsweise zum RAM Speicher und zum Festplatten Speicher sehr teuer in der Herstellung. Daher wurde dieser meist sehr klein gehalten, außer in extrem teuren Serverprozessoren (bspw. Intel XEON Serie). Zudem können die kleinen Speicher (Caches) in den Prozessoren keine Daten "behalten" wenn der PC ausgeschaltet wird. Sie dienen wirklich nur zur direkten Unterstützung des Prozessors und des direkten Rechenprozesses.

- Arbeitsspeicher bietet von diesen drei Komponenten die zweit schnellste Speichermöglichkeit und hat sich im Laufe der letzten Jahre durchaus
in seiner Verarbeitungsgeschwindigkeit entwickelt. Dieser dient jedoch ebenfalls nicht zur finalen Speicherung der Daten oder zur längern Aufbewahrung von Daten, da auch der Arbeitsspeicher nach dem Ausschalten des PCs "leer" ist. Seine Hauptaufgabe ist es möglichst alle Daten die der Prozessor in den nächsten Momenten brauchen könnte vorzuhalten und im richtigen Moment an selbigen auszuliefern. Im Gegenzug werden auch Daten in den Arbeitsspeicher geladen, welche vielleicht in Kürze von anderen PC Komponenten (wie Grafikkarten oder andere Hardware) eventuell kurzfristig gebraucht werden könnten. Auch größere Teilberechnungen die der Prozessor vorgenommen hat und nicht mehr in seinen eigenen kleinen Speichern zwischenablegen kann, werden im RAM temporär platziert.

- Die Festplatte, ist das einzige mechanisch arbeitende Element in dieser Dreier Konstellation und auch gleichzeitig das langsamste. Hier befinden sich magnetisch beschreibbare, rotierende Scheiben in einem Gehäuse, auf welchem die gesamten Massendaten des Computers in Form von Nullen und Einsen dauerhaft untergebracht sind. Daten auf einer Festplatte bleiben somit auch beständig erhalten, wenn der PC ausgeschaltet wird. Hier befinden sich alle Daten die der PC nicht "vergessen" darf. Das Betriebssystem, Photos, Bilder, Programme etc. etc. Auf den verhältnismäßig lahmen Festplatten speichert man deswegen die großen Datenmengen, weil es "billig" ist. Es gibt kaum eine andere Speichermöglichkeit die so viel Platz zu verhältnismäßig geringen Kosten anbietet und sich eignen würde in einem PC eingesetzt zu werden.

Wie spielen also diese Komponenten nun zusammen ?

Hier ein typisches Beispiel, das Laden eines Programmes unter Windows :

1. Sie klicken mit ihrer Maus auf ein Programmsymbol ums selbiges zu starten.
Die Verarbeitung beginnt mit dem Prozessor der ihre Klicks auswertet, weiß welches Programm Sie gestartet haben, aber selber eigentlich erst einmal nichts weiteres für Sie tun kann außer anderen Komponenten den Auftrag zu geben das entsprechende Programm zu besorgen. Dieser Aufrag landet in diesem Fall erst einmal im Arbeitsspeicher, da sich hier so einige Informationen befinden welche Teile des Windows Betriebssystems eigentlich auch noch benötigt werden um ihr gewünschtes Programm auszuführen. Wenn man Glück hat ist diese Windows Komponente aufgrund eines großen Arbeitsspeichers bereits mit geladen worden, wenn man Pech hat kommen diese Komponenten mit auf die Wunschliste zu den einzelnen Dateien des Programms die nachgeladen werden müssen. Ist die Wunschliste fertig gestellt, wird dieser quasi der Festplatte freundlich übergeben, mit der Bitte um "Anlieferung" dieser Dateien. Das können im Einzelfall schnell mal ein paar tausend Dateien sein inklusive der Windows Komponenten die da grad benötigt werden. Und da die irgendwo auf irgendwelcher der magnetischen Scheiben der Festplatte gespeichert sind, schaut die erst mal fein in ihrem eigenen Katalog nach wo das Zeug denn alles so steckt. Dann beginnen die Schreib-/Leseköpfe damit den Katalog abzuarbeiten. Da auch die gewünschten Daten meist niemals direkt "am Stück" hintereinander zu finden sind, springen die Köpfe also immer hin- und her solange bis alle Daten ausgelesen und an den Auftraggeber Arbeitsspeicher übermittelt wurden.

Bis hierhin sind oft schon bereits viele Sekunden vergangen, in der Sie vor dem Rechner sitzen und sich quasi noch nichts gerührt hat.

2. Sobald die notwendigen Daten sich im Arbeitsspeicher befinden, kann der Prozessor damit beginnen diese zu bearbeiten und ihr Programm auszuführen. Die Zusammenarbeit zwischen Arbeitsspeicher und CPU ist dabei verhältnismäßig gut und zügig. Ab diesem Zeitpunkt geht also alles relativ flott und sie könnten jetzt meist schon mit ihrem gestarteten Programm arbeiten. Abgesehen natürlich von den Fällen wo sie in ihrem gestarteten Programm bspw. ein Bild laden wollen, oder eine Programmfunktion aufrufen die bis dahin noch nicht mitgeladen wurde. Dann muss die ganze Kette rückwärts mit einer neuen Wunschliste für die lahme Festplatte zurück abgearbeitet werden. Das kann dauern ' gääähn . Bei älteren PC Systemen die schon viele Jahre Windows Updates 'ertragen' mussten, und deren Hardware scheinbar nicht mehr für die heutige Zeit gebaut scheint, kann das auch schon mal der Zeitpunkt sein um einen frischen Kaffee zu holen.

Das was ich hier mal bildlich dargestellt habe, würde ich gerne mal mit ein paar Vergleichszahlen erläutern um die Verhältnismäßigkeit der einzelnen Komponenten untereinander, in Bezug auf Zugriffsgeschwindigkeit und Datentransfer Geschwindigkeit zu beschreiben.

Wir lernen hier gerade einen neuen Begriff zusätzlich zur bisher besprochenen 'Datentransfer' (Lese-/Schreib)-Geschwindigkeit, auch Datendurchsatz genannt: Zugriffsgeschwindigkeit

Die Zugriffsgeschwindigkeit gibt an, wie lange ein Speicher braucht bis er mir die ersten von mir angeforderten Daten liefern kann, nachdem ich ihm das Kommando dazu gegeben habe. Manchmal wird die Zugrifffsgeschwindigkeit auch als 'Latenz' bezeichnet. Es ist also nicht nur wichtig wie schnell ein Speichermedium die Daten rausrücken kann wenn es einmal damit begonnen hat, sondern auch wie lange es dauert bis es beginnt zu liefern. Und hier steckt die Magie einer SSD. Hier die angesprochenen Vergleichszahlen zu den drei Komponenten in Bezug auf ihre Datentransferrate und den Zugriffszeiten:

Speicher die sich in der CPU befinden:
1st lvl Cache:
Datentransfergeschwindigkeit : 38 GByte/s Zugriffszeit : 1,2 ns
2nd lvl Cache:
Datentransfergeschwindigkeit : 18 GByte/s Zugriffszeit : 3,8 ns

Hauptspeicher (RAM):
Datentransfergeschwindigkeit : 7 GByte/s Zugriffszeit : 72 ns

Festplatte (HDD):
Datentransfergeschwindigkeit : 90 MByte/s Zugriffszeit : 7,2 ms

Technikaffine Vollprofis mögen mir verzeihen das ich mich hier an Zahlen eines Core2Duo 2,4 GHz, FSB 800, DDR2-800 Systems aus 2011 orientiert habe, welcher sicherlich nicht mehr Stand der Technik ist. Jedoch ist dieses zur Verdeutlichung des SSD Effektes völlig ausreichend und stellt die Verhältnisse immer noch sehr klar dar.

Was man an den obigen Daten deutlich sehen kann, ist das die Speicher die sich in der CPU befinden (L1 und L2 Caches) sowohl vom Datentransfer als auch in der Zugriffszeit sehr schnell sind. (Die Einheit ns bei der Zugriffszeit bedeutet hier 'Nanosekunden'). Man sieht hier zwar das schon eine deutliche Diskrepanz zwischen der Geschwindigkeit des eingebauten Prozessor- Speichers (Cache) und dem Arbeitsspeicher (RAM) besteht ( Zugriffszeit 1,2ns zu 72ns, was fast den Faktor x60 bedeutet), aber es wird immerhin bei Datendurchsatz und der Zugriffsgeschwindigkeit noch mit denselben Einheiten gerechnet. (Gbyte/s = Gigabyte pro Sekunde und ns=Nanosekunden) . Eine Nanosekunde ist der ein milliardste Teil einer Sekunde, also = 0,000000001 Sekunden. Das ist fast genau die Zeit die der L1 Cache im Prozessor braucht um Daten an diesen zu liefern. Bis diese Daten aus dem Arbeitsspeicher gekommen sind dauert es immerhin schon ca. 60 mal länger (72ns). Das ist aber immer noch verdammt schnell. Und jetzt kommt das Problem : Muss ich die Daten von der Festplatte holen, muss ich mit einer Reaktionszeit selbiger von ca. 10 ms (= 10 Millisekunden) leben. Werden wir mit einer ganz anderen Einheit konfrontiert. Hier nochmal untereinander die Nanosekunde und die Millisekunde:

0,000000001 (Nansoekunde)
0,001 (Millisekunde)

Eine Millisekunde ist also 1.000.000 (eine Million) mal langsamer als eine Nanosekunde. Vergleichen wir also mal die 72ns Zugriffsgeschwindigkeit des Arbeitsspeichers mit den 10ms der Festplatte, so erhalten wir einen Faktor von mal 138889 den der Arbeitsspeicher schneller ist im Zugriff auf die Daten als die Festplatte. Wenn Sie 10.000 kleine Dateien aus dem Arbeitsspeicher dem Prozessor zu Verfügung stellen müssten (gerechnet ohne die reine Übertragungszeit der Datenmengen selbst) würde das in Bezug auf eine Zugriffsverzögerung 10.000*0,000000072ns=0,00072 Sekunden dauern. Also immer noch ein 'Sekundenbruchteil'. Muss eine Festplatte wie im Beispiel diese Daten zusammenkratzen, braucht Sie alleine für das Zusammensuchen (ohne die Daten selber zu liefern) schon 10.000*10ms = 100 Sekunden. Das ist schon ein gewaltiger Unterschied und demonstriert die Verhältnissmäßigkeit in den Zugriffsgeschwindigkeiten zwischen Arbeitsspeicher und Festplatte. Das Laden von 10.000 verschiedenen Dateien von einer Festplatte ist übrigens gar nicht mal so weit hergeholt. Das entspricht bspw. dem typischen Arbeitsaufwand für eine Festplatte beim Laden ihres Betriebssystems, also wenn sie den PC oder MAC hochfahren.

Und das was oben beschreiben ist, entspricht nur der Differenz in der Zugriffsgeschwindigkeit. Zudem kommt noch der Performanceunterschied in der eigentlichen Datentransferrate, also wieviel an Daten in einem bestimmten Zeitraum 'rübergeschaufelt' werden können. Hier ist der Unterschied zwischen Arbeitsspeicher zu Festplatte (7 Gbyte/s zu 90 Mbyte/s) auch noch gewaltig (ca. der Faktor 78) aber nichts im Vergleich zur Differenz der Zugriffszeiten.

So und wer es durch das ganze technische Gewusel bis hierhin geschafft hat, erfährt jetzt warum eine SSD den meisten PCs und MACs einen Riesen Performance Vorsprung gibt:

Ganz einfach. Wie wir oben herausgefunden haben ist eine Festplatte um ein unglaublich großen Faktor langsamer als das Arbeits-Verhältnis zwischen Arbeitsspeicher und Prozessorspeicher. Die Festplatte ist also der so genannte 'Bottleneck' (Flaschenhals) welcher immer dann wenn viele einzelne Dateien von ihr angefordert werden den Arbeitsspeicher und den Prozessor 'warten' lässt. Dieser Fall das 10.000 tausende kleiner Dateien geladen werden, kommt leider jedes Mal vor, alleine wenn Sie ihr Betriebssystem laden, also den PC einschalten. Deswegen dauert das ganze auch Minuten um Minuten. Je mehr Updates ihr PC mittlerweile für sein Betriebssystem bekommen hat, umso mehr verstreuen sich die Dateien auf der Festplatte und umso gewachsener ist die gesamte Anzahl einzelnen kleinen Dateien. Und das 'killt' über die Jahre fast immer die Gesamtperformance eines Rechners, selbst wenn der zum Kaufzeitpunkt ein 'Höllengerät' war.

Sehr oft werden dann wegen solcher minutenlanger 'Booten des Betriebssystem' Orgien und einem sich teigig anfühlenden Gesamtverhalten des PCs unter seinem Betriebssystem ganze Rechnersysteme direkt ausgetauscht. Kann man machen. Muss man aber nicht. Sollte man auch nicht, vor allen Dingen wenn das neue PC System nicht über eine SSD verfügt. In diesen Fällen habe ich nämlich schon eindrucksvoll demonstrieren können das der alte mit einer SSD aufgerüstete Rechner bis zu 8 x schneller gebootet hat, als der brandneue Rechner, der aber wieder mit einer normalen (wenn auch schnelleren) Festplatte ausgerüstet war.

Warum ist die SSD denn jetzt eigentlich schneller als jede Festplatte ?

Weil Sie quasi fast so schnell ist wie ein Arbeitsspeicher (RAM) und keinerlei mechanische Verzögerung hat. D.h. sie ist sowohl im Datentransfer, als auch in der Zugriffsgeschwindigkeit dem normalen Arbeitsspeicher des PC/MAC sehr ähnlich, und kann damit tausendmal effizienter im Team und im Zusammenspiel von Arbeitsspeicher und Prozessor mitwirken. Eine SSD ist ein so genannter 'Flash' Speicher, was bedeutet das sie ihre Daten nicht wie ein normaler Arbeitsspeicher beim ausschalten des Computers 'verliert'. Somit eignet Sie sich auch erstmals zum Ersatz einer Festplatte die ihre Daten ja magnetisch (relativ) dauerhaft speichert.
Ein simples Rechenbeispiel:

Das weiter oben genannte PC System soll 'gebootet' werden. Das typische Windows besteht aus 2 Gigabyte an Dateien die in den Arbeitsspeicher geladen werden müssen und ca. 10.000 einzelnen Dateien.

Für das obige PC System das die Daten von seiner Festplatte laden muss bedeutet dies:
Für die reine Zugriffszeit zum Laden der Dateien: 10.000*10ms = 100 Sekunden.
Zzgl. der Zeit zum Übertragen der Daten selbst, 2GB / 90Mbyte/s = ca. 22 Sekunden.
Also in Summe ca. 122 Sekunden. Mit rund zwei Minuten ein typischer Bootvorgang.

Rüsten wir das System jetzt auf eine SSD um, sieht die Rechnung ca. aus wie folgt :
(Wir kalkulieren mit einer marktüblichen SSD mit Zugriffszeiten um die 0,1 ms und einer Datentransferrate von ca. 500 Mbyte/s. Der Fairheit halber (ältere PC Systeme können diese hohen Datenraten oft über ihren älteren internen BUS gar nicht abbilden, rechnen wir hier mit 30%,also mit 150 Mbyte/s )). Für die reine Zugriffszeit zum Laden der Dateien: 10.000*0,1ms = 1 Sekunde !!! Zzgl. der Zeit zum Übertragen der Daten selbst, 2GB / 150Mbyte/s = ca. 13 Sekunden. Also in Summe ca. 14 Sekunden. Das entspricht einem typischen Bootvorgang eines Betriebssystems mit SSD.

Man erkennt hier deutlich das mit einer SSD das Hauptproblem, nämlich die Zugriffszeiten auf die vielen tausenden Einzeldateien durch den Einsatz einer SSD fast komplett eliminiert wurden. Wer das jetzt bis hierhin verstanden hat, weiß wo die Magie einer SSD liegt, was diese vermag zu leisten, und das es eigentlich fast schnuppe ist, welche Datentransferrate eine SSD letztendlich bietet. Für eine höhere Datentransferrate einer SSD viel Geld auszugeben lohnt sich maximal für ganz neue, hoch performante PCs / MACs mit den entsprechenden Bus Systemen, die diese Daten auch weitertransportieren können.

FAZIT:
Für ältere PCs sind die SAMSUNG Festplatten mit ihren in Relation zur Konkurrenz gesehenen, mittleren Datentransferraten und ihrem günstigen Preis völlig ausreichend. Zudem verfügen die Samsung SSD standardmäßig über eine mitgelieferte Software, mit deren Hilfe man das Originalbetriebssystem meist bequem von der alten Festplatte auf die SSD übertragen kann. Zudem sind SSDs durch die nicht vorhandene Mechanik im Gegensatz zu Festplatten völlig resistent gegen Schocks (gerade wichtig für den Notebookbetrieb unterwegs) und verbrauchen aus dem selben Grunde auch deutlich weniger Strom.

Es gibt viele gute SSDs auf dem Markt von verschiedensten Herstellern, aber in Bezug auf Qualität, Performance, Lieferumfang und Preis-/Leistungsverhältnis kann ich aus vielen Jahren Erfahrung die SAMSUNG SSDs nur empfehlen. Ich habe insgesamt mittlerweile ca. 70-80 SSDs (meist SAMSUNG SSDs aus der EVO Serie) verbaut und hatte mit den SAMSUNGSs niemals Probleme oder Ausfälle.

Ich hoffe das ich mit diesem etwas ausschweifenden Review einigen Leuten nahe bringen konnte was überhaupt genau der Vorteil einer SSD ist und wie dieser zu werten ist.

Sollte diese Rezension für Sie in irgendeiner Form hilfreich gewesen sein, so klicken sie bitte unten bei "War diese Rezension für Sie hilfreich ?" auf JA. Nur so kann ich beurteilen ob meine Form von Produktbewertung anderen Menschen hilft oder nicht.
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am 28. Februar 2013
Ich habe mir die 256 GB Variante mit All-in-One Kit bestellt und bin mit der Leistung der 840 Basic voll auf zufrieden.

Bei dem Kit gings mir eigentlich nur um den 3,5" Rahmen, die Software und der USB-Adapter sind zwar ganz net, gebraucht habe ich sie allerdings nicht. Der Einbau ging super einfach. Bei meinem PC kann man die Festplatten mit Schienen an den Seiten versehen und dann in den Schacht schieben/klipsen. Diese Schienen kann man ohne Probleme am Rahmen festschrauben. Direkt nach dem Einbau hatte ich die SDD zwar laut Gerätemanager einwandfrei am Laufen, ich konnte sie aber nicht im "Arbeitsplatz" sehen und somit nicht beschreiben. Das BIOS hat sie sofort erkannt und war von Anfang an auf AHCI getellt, ebenso war sofort der TRIM-Befehl aktiviert.

Zum Thema Migration: Ich bin von meiner 500GB HDD auf die 256GB SSD gewechselt, bzw habe das System und einige wichtige Programme auf die SSD gepackt. Migriert habe ich dazu nichts, sondern mit der Windows-CD die neue SSD freigegeben (damit hatte sich das Problem mit dem nicht-sehen im Arbeitsplatz erledigt gehabt), partitioniert (50GB System, Rest für Programme) und die Systempartition der HDD sofort formatiert als ich Windows 7 (64bit) auf die SSD installiert habe. Die Programme, die auf der HDD waren konnten dann nachher ohne Probleme auf die SSD geschoben und verwendet werden (Hinweis: Steam macht das Ganze anstandslos mit und installiert beim ersten Ausführen die fehlenden Dateien neu, Origin aber muss neuinstalliert und Spiele neu gedownloadet werden). Momentan benütze ich also eine SDD für das OS und wichtige, häufig benütze Programme und eine HDD als Speicherplatz für Bilder/Filme/einfache Dateien sowie abgeschlossene Projekte.

Zur Leistung: Der Unterschied beim Systemstart ist enorm! Keine 10s nach dem POST ist das OS betriebsbereit. Beim Wechsel von HDD auf SSD natürlich zu erwarten, dennoch erstaunlich und eine Erwähnung wert. Bei Programmen und Spielen ist der Zeitgewinn hingegen unterschieldich stark. BF3 profitiert meines Erachtens nach sehr von einer SSD, Torchlight 2 etwas weniger, aber auch etwas. Extrem stark profitieren meiner Erfahrung nach Programme zum Mappen, Modelling oder Bildbearbeitung (in diese Richtung), die Anfangs immer einiges in den Arbeitsspeicher laden. Photoshop zB oder der Hammer-Editor hatten bei mir immer "ihre 31 Sekunden" bis sie vollständig geladen waren. Mit der SSD sind daraus etwa 5 Sekunden geworden! Ein weiteres Plus, dass mir erst jetzt wirklich auffällt: Die SSD ist ja geräuschlos (keine Ahnung was ich erwartet hatte, ich hab mir da iwie keine Gedanken gemacht) und jetzt merke ich wie sehr mich die HDD genervt hat....

Punkt Vergleich von Pro und Basic: Ich hatte mich im Internet über beide Varianten informiert und bin zu dem Schluss gekommen, das der Unterschied von Pro zu Basic in der Praxis von mir eh nicht wahrnehmbar ist. Ob ich jetzt in 8 Sekunden loslegen kann oder doch erst in 10 ist in erster Linie unwichtig, das rechtfertigt in meinen Augen nicht den Kauf einer 50€ teureren Variante (verglichen ohne All in One Kit). Zumal es bei mir um den Umstieg von HDD auf SSD ging, nicht von SSD auf schnellere SSD. Auch das Laufzeitargument ist so eine Sache, ich glaube nicht, dass ich das Ende meiner SSD erleben werde, bevor ich mir sowieso eine neue zulegen werde. So viele Daten schieb ich nicht hin und her. Und dann gibt es zu der Zeit schon ganz andere SSDs in andern Größen und zu anderen Preisen.

(Test zur Samsung 840 Basic zB:[GameStar vom 08.01.13--> Samsung SSD 840 test (google)] Die in diesem Test erreichten Werte kann ich auch jetzt bei meiner SSD nachvollziehen und bestätigen.)

Fazit: Für den Umstieg von HDD auf SSD ist diese bestens geeignet.

Anmerkung zu TRIM: ob TRIM in Win 7 aktiv ist, kann man mit Adminrechten mit folgendem Befehl in der Windows-Kommandozeile überprüfen: fsutil behavior query disabledeletenotify
Gibt Windows 7 den Wert DisableDeleteNotify = 0 raus, ist TRIM aktiv.

Anmerkung 2: Wenn man das OS nicht neu aufsetzt, kann man in der Systemsteuerung unter System->Verwaltung (Win7) die Festplatten verwalten und freigeben/partitionieren. Dann sieht man sie im Arbeitsplatz ganz normal und kann sie verwenden.
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am 8. Januar 2013
Kurz gesagt: eine perfekte SSD, die genau das macht, was sie soll.

Bis jetzt hatte ich eine Intel 320-SSD mit 300 GB als zweites Laufwerk im Laptop (statt des eingebauten CD-Laufwerks, das ich eigentlich nie brauche).
Die Intel SSD ist eine tolle SSD mit super Software-Unterstützung. Aber man soll ja immer bereit sein für neues…
Als Boot-Laufwerk hatte ich eine 500 GB Seagate mit großen eingebauten Flash-Speicher mit 4 GB. Betriebssystem Win 7-64 mit 8 GB Arbeitsspeicher.

Die Samsung 840-Reihe hatte ja immer schon recht gut in Tests abgeschnitten und auch hier sind die Bewertungen i.d.R. ok.
Angelockt durch ein Amazon Adventskalender angeboten, kam dann Mitte Dezember die neue Samsung 840-SSD mit 500 GB als Ersatz der Bootfestplatte.

Geplant war ein Image auf die neue SSD.
Das Image mit der von Samsung angebotenen Software klappte nicht. Obwohl die Festplatte und die SSD beide mit 500 GB auf dem Schild ausgewiesen sind, meinte die Software, dass die SSD zu klein sei.

Da ich aber immer gute Erfahrung mit Acronis für Images gemachte habe, nutze ich dazu die 2013er Version. Wichtig: Direkt mit der CD booten und dann klonen – unter Windows ist Acronis suboptimal.
Es gibt von Samsung auch eine SSD-Packungsversion mit Norton Ghost – aber mit Ghost kann ich mich nicht mehr anfreunden.

Die Samsung 840 habe ich mit einem 2,5 Zoll Gehäuse mit USB 3.0 angeschlossen (Bestellnummer B0099PBK6A).
Das Image war innerhalb von 1,5 Stunden erstellt (bei einer Datenmenge von 450 GB).

Festplatte gegen SSD getauscht, BIOS aufgerufen ob alles ok ist, gebootet – und fertig.

Dann unbedingt die kostenlose Software Samsung Magician installieren und aufrufen. Magician erkannte, dass ein Firmwareupdate notwendig war. Auch das klappte.
Die Software hilft auch, Windows auf SSD-Platten einzustellen. Das geht zwar auch manuell – aber dann nur mit intensiven PC-Kenntnissen.
Ich selbst lasse die Indexierung eingeschaltet. Das geht zwar minimal auf die Lebensdauer der Platte. Aber was heißt das? Das in ca. 3 Jahren die Platte nicht kaputt ist, sondern Teile des Speichers „verliert“.
Ich halte die Frage Index Ja/Nein für eine fast schon philosophische Frage – für mich persönlich ist es ein Komfort, den ich nicht missen möchte.

Das Gesamt-Ergebnis war schon toll: Ich war zwar verwöhnt von der Festplatte mit dem eingebauten Flash-Speicher mit 4 GB – aber eine SSD als Betriebssystemplatte ist genial. Spaß pur. Windows braucht ca. 15 Sekunden zum Booten, Excel wird z.B. in etwa 1 Sekunde gestartet.

Und wie ist das mit der Verschlüsselung?
Die Platte selbst kommt mit einer eingebauten AES-256 Verschlüsselung.
Aber was bedeutet das?
Es bedeutet nicht, dass damit die Daten auf der Platte automatisch geschützt sind. Dazu müssen die Daten explizit verschlüsselt werden. Aber wie geht das?
In der Regel stellt man dies im BIOS ein. Die Intel-CPUs ab i5 haben eine Funktion AES-NI. Nur diese ist in fast allen Fällen vom Geräte-Hersteller nicht aktiviert. Und selbst bei Business-Laptops liefern die Geräte-Hersteller oft kein BIOS-Update dafür.
Aber es gibt noch ein wichtigeres Kriterium: Keiner weiß, ob die Kombination von BIOS und SSD korrekt bei der Verschlüsselung implementiert ist. Gibt es Backdoors? Samsung selbst hat sich auf Nachfrage nicht zu Details geäußert.
Das sind aus Sicht der Datensicherheit Argumente, so einen "Schutz" als korrumpierbar einzustufen.

Also kam für mich nur als Verschlüsselung mit dem quelloffenen Truecrypt in Frage.
Es muss einem klar sein, dass eine Verschlüsselung der Systemplatte die Performance der Platte drückt. Aber ist das zu merken?
Die Software Magician bietet einen Performance Test.
Nach der Komplettverschlüsselung der SSD mit Truecrypt „brach“ der Messwert beim Lesen um 50% ein.
Nur: ich merke das nicht. Excel startet immer noch in 1 Sekunde und Windows bootet jetzt in 18 Sekunden...

Also alles ist relativ. Und ich weiß meine Daten lieber geschützt, als auf das letzte bisschen Geschwindigkeit rumzuhacken.

Als letztes habe ich vor ein paar Tagen noch die „kleine“ 300 GB Intel-SSD gegen die Samsung 840-SSD mit 500 GB als Datenplatte ausgetauscht. Auch das ging als ohne Probleme. Die Intel kommt jetzt als Boot-Platte in einen älteren Laptop.
Die Datenfestplatte habe ich nicht verschlüsselt. Stattdessen enthält diese Truecrypt Container die mit einer Schlüsseldatei und Passwort verschlüsselt sind.

Und schon wie vorher, sichere ich die geänderten Daten jede Stunde mit dem Microsoft Tool robocopy von den Containern der Daten-SSD in Container der Betriebssystem-SSD.
Daten sind mein Job - und jedes Gerät kann jederzeit defekt sein. Und eine SSD ist nicht sicherer (oder unsicherer) als eine mechanische Festplatte.
Das ersetzt natürlich nicht ein regelmäßiges Backup aus dem Rechner heraus auf ein anderes, externes Medium. Dazu kann ich die externe Toshiba-Festplatte mit USB 3 und 500 GB empfehlen (Bestellnummer: B005X7AXW0).
Denn wie man wissen sollte: nicht gesicherte Daten sind überflüssig.

Was ist neben der tollen Performance noch zu erwähnen?

- Bei einer Truecrypt-Verschlüsselung der Systemplatte ist aus Sicherheitsgründen
ein BIOS-Passwort notwendig. Sonst besteht leicht die Gefahr, dass ein Keylogger
das Boot-Passwort von Truecrypt mitschreibt.
- Der Lüfter meines Laptops läuft jetzt fast nicht mehr.
- Im Energiesparmodus von Windows muss (!!!) das Abschalten der Festplatte
unbedingt deaktiviert werden. Sonst wird Windows sicherlich regelmäßig abschmieren.

Insgesamt ist die Samsung 840 eine Kaufempfehlung.
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am 5. Juni 2013
Update, 26.09.2013:

Bezüglich der Kapazität war ich falsch informiert; Also auf dieser 120GB SSD von Samsung sind wirklich nur 111GB Speicherplatz verfügbar!
Ich werde mir künftig nur noch SSD's mit 128GB besorgen - da kommt man dann schon auf 119 effektiv verfügbaren Speicherplatz ...

---------

Ich habe die 120 GB Variante für meine PlayStation 3 Slim (=nicht die "Ultra Slim") Konsole bestellt. Der Einbau verlief ganz unproblematisch - sofern man die sich an die Vorgehensweise im Handbuch hält. Man braucht praktisch keine tieferen Technikkenntnisse für so einen Wechsel.

Da ich fast alle Spiele auf Disc kaufe, ist für mich die Speicherkapazität von 120 GB ausreichend. Es befinden sich auf meiner Festplatte überwiegend nur nur einzeln Spiele (z.B. Joe Danger, Mass Effect 1, Crysis 1, About A Blob, Pac Man, usw. ...). Eben solche Spiele, die es auf Spiele-Disc nicht gibt, leider! Abgesehen davon braucht man sowieso noch Platz für Updates, Spielstände, Spiel- und Programmdaten - welche automatisch vom PS3 System abgespeichert werden ...

Es sei angemerkt, dass bei mir nach dem Einbau der SSD die Kapazität mit 111 GB angegeben wird und nicht 120 GB. Das ist allerdings kein Fehler(!) Man hat bei dieser SSD auch wirklich nur 111GByte effektive nutzbaren Speicherplatz...

Hauptgrund für die Investition war/ist bei mir jedenfalls nicht die vermeintlich hohe Geschwindigkeit - wovon ich auch noch berichten werde. Sondern der geringer Strombedarf so einer SSD-Festplatte und die damit verbundene geringere Wärmewirkung - wofür mir meine Konsole noch einige Jahre "dankbar" sein wird... ;)
Ich musste nämlich in der Vergangenheit häufig feststellen, dass vornehmlich Spiele, die mit der Unreal Engine entwickelt worden sind, meine PS3 viel zu sehr belasten. Dadurch erwärmt sich die Konsole unnötig viel auf - bis es irgendwann auf die Eingaben am Controller nicht mehr reagiert. Nach ca. 2-3 Stunden "dauerzocken" kam es gelegentlich vor, dass sich die Konsole aufhängt - ganz auffällig war es bei Mass Effect 1-3. Aber vielleicht liegt es teilweise auch an der bekanntermaßen schlechten Portierung des Spiels.

Oft wird ein Spiel nur für eine Architektur entwickelt - sei es PC, PPC (=Xbox) oder Cell (=PlayStation). Nach der Fertigstellung wird sie dann für die anderen Plattformen übersetzt. Dadurch werden mitunter auch Fehler aus der Ursprungsplattform "mit-portiert", was unter Umständen dazu führen kann, dass sich so ein Spiel auf einer anderen Plattform aufhängt, oder mit weniger grafischen Qualität spielen lässt ...

Wie es auch sei, kommen wir zum nächsten Punkt; Meiner Annahme nach sollte bei Verwendung einer SSD das integrierte Netzteil der PS3 sich wegen des deutlich geringeren Strombedarfs weniger erwärmen. Da die SSD selbst im Betrieb kaum, bis gar nicht warm wird, gibt es somit in das Geräteinnere weniger Wärme ab. Die Lüfter im Gerät wiederum können dann auch unter niedrigeren Drehzahlen (=leiser) die Konsole auf betriebssichere Temperaturen abkühlen. Mittlerweile kann ich diese Annahme auch bestätigen. Am Lüftungsausgang hinter der PS3 ist die ausgeblasene Luft merklich kühler und auch das Betriebsgeräusch der Lüftung ist etwas leiser geworden. Zudem kommt es mittlerweile zu keinen Hängern bei Spielen, die mit der Unreal Engine entwickelt worden sind. Es muss also doch irgendwo einen Zusammenhang geben ... :)

Der von vielen erwartete Geschwindigkeitszuwachs ist jedoch nur minimal. Als Beispiel zur Messung eigenen sich prinzipielle Spiele, die auf der Festplatte installiert sind. Denn alle anderen Spiele aus Blu-Ray-Disc's sind ohnehin langsamer - wobei das auch wiederum von den jeweiligen Spielentwicklern selbst abhängt, wie gut sie ihre Spiele an die Hardware der jeweiligen Konsolen optimieren...

Vom Gefühl her haben sich allgemein Ladezeiten zwischen 1/4 bis 1/3 verkürzt. Das ist zu relativieren, weil Spiele wie etwa Mass Effect 1 - zum Speichern eines Spielstandes im Normalfall schon 10-15 Sekunden benötigten, so wird es mit SSD zwar "nur" noch 7 bis 11 Sekunden dauern - aber immer noch relativ lange. Für absolute Profi-Zocker ist das natürlich eine Unendlichkeit des Wartens, weil mit unter die Spannung bzw. der Spaßeffekt immer wieder kurz unterbrochen wird. Bei anderen Spielen wiederum merkt man kauf einen Unterschied - hängt halt davon ab, wie gut ein Spiel für die PS3 optimiert ist.

Insgesamt merkt man dennoch hier und da immer wieder kürzere Ladezeiten. So erscheint das XMB-Menü während ein Spiel gerade läuft viel schneller. Oder die Trophy/Achievment-Liste lädt "ruck-zug", und die PS3 selbst ist nach dem Einschalten ein bisschen schneller einsatzbereit.

Mehr darf man dann von der hohen Geschwindigkeit der SSD erwarten. Denn zur damaligen Zeit, als die PS3 entwickelt wurde, war die Übertragungsgeschwindigkeit mit SATA-1 das Maß aller Dinge. Für die heutigen SSD braucht man schon SATA-3, um ihre Geschwindigkeit überhaupt voll ausschöpfen zu können. Hier ist eben die PS3-Hardware nicht mehr "schnell genug" für die heutigen Standards. Auch dessen Firmware kann mit SSD nicht so effizient umgehen, wie es etwa moderne Computer-System tun (Windows 7/8, Linux, MacOS usw.). Die PS3-Firmware wurde eben für die damaligen Bedürfnisse konzipiert ...

Fazit: 79,- Euro (=Preis zum Zeitpunkt meiner Bestellung) hat sich als Systemfestplatte für meine PS3 auf jeden Fall rentiert. Für alle, die mehr Wert auf Speicherplatz legen, ist preislich gesehen eine hochwertige mechanische 500 GB Festplatte zum selben Preis einer 120 GB SSD erhältlich. Empfehlungen findet man sowohl hier, als auch in den Weiten des WWW! :)
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am 24. April 2015
Anfangs war ich sehr zufrieden mit der Geschwindigkeit der SSD, jedoch fiel mir nach etwa einem Jahr auf, dass mein Notebook nicht mehr so flott ist - in den Medien wurde davon gesprochen, dass Samsung ein Problem mit der 840 Evo hat und einige Nutzer auch von Problemen mit der 840 Basic berichten. Ich hatte mit Samsung Magician meine SSD getestet und siehe da, ich habe ebenso SSD-untypische Lesegeschwindigkeiten.

Gestern konnte man lesen, dass Samsung mitteilen ließ, dass sie von Problemen mit der 840 Basic nichts wissen und demzufolge auch keine Lösung anbieten. Aber neben mir haben sicher auch andere Nutzer diese Probleme dem Samsung-Support gemeldet.
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am 25. November 2012
Nach einiger Überlegung und dem sammeln von Fakten bzw. Eckdaten kam die Samsung SSD - Lösung in Betracht. Es stellte sich auch nur kurz die Frage welche Version und Größe es sein sollte.

Die 840 Basic ist nur im Schreiben langsamer als die Pro-Version und das ist im allgemeinen Gebrauch kaum spürbar und zu vernachlässigen weil immer noch um ein vielfaches schneller als ein HDD es je könnte.

Das Preis-Leistungsverhältnis ist nach heutigem Stand wirklich ok. In zwei bis drei Jahren lächeln wir natürlich darüber, weil dann die SSD Standard ist und nur noch einen Teilbetrag von heute kostet bei Kapazitäten die ein mehrfaches höher liegen.

Die Steuereinheit ist in allen Testberichten positiv hervorgehoben, ebenso wie die Fertigungsqualität im allgemeinen.
Die tech. Daten sind Top und im Vergleich mit anderen Produkten ist die 840 günstig. Gute und objektive Testberichte und direkte Vergleiche gibt es ganz aktuell im Netz.

z.B. tomshardware.com/charts/ssd-charts-2012/compare,2786.html?prod[5845]=on&prod[5846]=on&prod[5840]=on

Weiterhin gibt es anerkannte kostenlose Benchmarks (z.B. - As SSD Benchmark, muss nicht installiert werden) im Netz zu laden die zum Überprüfen der Angaben eingesetzt werden können.

Die beigelegte Software SSD Magician 3.2 ist dafür unter anderem auch brauchbar, allerdings hoffe ich das Samsung seine Software noch verfeinert, der Weg ist aber richtig. Eine Software zur Migration ist nicht beigelegt und die Norton Ghost Vers. 15 ist nicht als erste Wahl anzusehen.

LEIDER hat Samsung es nicht für nötig gehalten einfach darauf zu verweisen das es ein sehr gutes extra für diesen Zweck entwickeltes Softwareprodukt in deutscher Sprache aus dem eigenen Haus gibt - Samsung_Data_Migration_Setup_v1.2 - nennt sich die kostenlose Software und ist über eine spezielle Samsung Webseite zu laden.

samsung.com/global/business/semiconductor/samsungssd/downloads.html

Ich ziehe dafür keinen Punkt ab da es hier um die reine Leistung der 840 Basic geht.

Es bleibt noch anzumerken das ab Windows 7 der Einsatz einer SSD ohne weitere Probleme möglich ist. Ältere Betriebssysteme sind nicht unbedingt sinnvoll, ebenso ist der Einsatz in sehr alten mobilen Systemen abzuraten.

Desktopgeräte sind mit einer günstigeren Hybrid-Lösung zur Zeit sicher besser beraten.

Die 840 Basic besitzt eine Hardware-Verschlüsselung AES 256 bit welche über das Bios aktiviert werden kann.

Ich würde die Samsung SSD zur Zeit immer wieder kaufen - weil sie tatsächlich sehr schnell ist und im Betrieb auf meinem Asus Multimedia-Notebook von 2012 problemlos läuft, Windows 8 in ca. 11 Sekunden startet, Programme auf Knopfruck- bzw. Pad/Mausklick nahezu verzögerungsfrei startet und die MTBF: 1.5 Mio. Stunden beträgt(der Wert entspricht denen der Profi-Produkte).

Gemeint ist mit MTBF die mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen eines Produktes, sprich die geschätzte Lebensdauer eines Produktes, bevor es ausfällt.

Ich bin mit dem Kauf zufrieden.
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