flip flip flip Hier klicken Jetzt informieren Summer Deal Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More Prime 2018 HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicSonos AmazonMusicUnlimited BundesligaLive

Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
14
Fujifilm Fujinon XF 14mm F2,8 R Objektiv
Preis:949,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 6. August 2016
Als Festbrennweiten - Genießer wollte ich gerne ein UWW Objektiv. Ermutigt von den vielen positiven Beschreibungen in Foren habe ich es ausprobiert.
Es ist ein tolles Objektiv. Viel vielseitiger als von einer so kurzen Brennweite erwartet. Allerdings brauchte ich etwas Eingewöhnungszeit, denn der Blickwinkel war für mich ungewohnt. Man muss immer sehr nah ran, dann gelingen sehr plastische Aufnahmen.
Keine (oder kaum) Verzeichnung!
Innenräume von Gebäuden (z.B. Kirchen) sind sehr gut abzubilden.
War etwas skeptisch wegen der nicht so argen Lichtstärke, hatte bisher deswegen keine Schwierigkeiten, dank der guten Qualität der Fijikameras auch bei hohen ISOs.
6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|11 Kommentar|Missbrauch melden
am 13. April 2014
Ich habe bereits "das 50er", also das Fujinon XF 35mm F1,4 R (wg. des Crops von 1,5 wirken sich 35mm Brennweite an den X-Systemkameras infolge des verglichen zum Kleinbildformats kleineren Bildkreises wie 50mm aus). Außerdem "das 28er", also das Fujinon XF 18mm F2 R. Eigentlich hatte ich vor, mir nun das 60mm Makro Objektiv zuzulegen. Dann kam mir die Erkenntnis dazwischen, dass mein lichtstarkes Canon 85mm Objektiv (1,2) hervorragend mit der X-E2 harmoniert (geht garantiert jedem so, wenn er einen Glasklotz mit anhängender Kamera akzeptiert). Und diese beiden Objektive sind sehr eng beisammen. Und dann konnte ich mich einen Tag lang mit dem hier besprochenen 14mm Objektiv beschäftigen, das mir ein Bekannter geliehen hat. Das hat dann dazu geführt, dass ich mir das 14 mittlerweile selbst zugelegt habe.

Mit einer KB-Brennweiten-Entsprechung von ca. 21mm hat es einen wirklich sehr großen Bildausschnitt zu bieten. Dieser Bildausschnitt war mir vorher noch nicht vertraut. Ich hatte lediglich vor Jahren ein 24mm Objektiv an Vollformat genutzt und zuletzt ein Zoom mit einer 17er Brennweite an einem Canon APS-C (Crop 1,6), also entsprechend ebenfalls 24mm. Der Unterschied beträgt also nur ca. 3mm Brennweitenentsprechung. Trotzdem kommt mir der Unterschied deutlich größer vor.

Von der Bildqualität her spielt das 14mm Objektiv in einer andere Liga als "das 50er" und "das 28er" von Fuji. Es gehört - was Schärfe und Kontrast angeht, auf ein Niveau mit Leica und mit Zeiss. Gerne würde ich es demnächst mit dem 12mm Objektiv von Zeiss direkt vergleichen. Dieses hatte ich bereits einmal kurz "drauf". Dabei störte mich allerdings an dem 12mm Zeiss der seltsam langsame Autofokus. Das Objektiv harmoniert bisher nicht so richtig mit der X-E2. Vielleicht hilft da irgendwann ein Firmware-Update? Mit dem 14mm OBjektiv von Fuji hatte ich sofort "Freundschaft geschlossen". Das war mit dem 12mm Objektiv von Zeiss nicht so.
Kontrast und Schärfe sind toll. Farbwiedergabe auch. Ich habe Freundschaft geschlossen. Daher Bestnote. 5 Sterne.
9 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 1. November 2015
Leider habe ich dann doch feststellen müssen, dass ich auf meinen Zoom nicht verzichten will und ich für gelegentliche Aufnahme den Kaufbetrag anderweitig investiere. Für jeden der diese Brennweite jedoch benötigt sicherlich ein Top Objektiv. Den Wechsel zur manuellen Entfernungseinstellung finde ich sehr gelungen und vermisse das schon jetzt an meinem Standardobjektiv.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 10. November 2014
Habe das 14mm jetzt ein Vierteljahr und bin absolut begeistert. Neben der (Fujitypisch) wirklich erstklassigen Verarbeitung ist die Schärfenqualität einfach enorm. Und zwar bei allen Blendenöffnungen! Da es mir aber des öfteren zu "weitwinklig" war, habe ich noch das 23mm dazu gekauft. Dieses kann aber nach meinem Empfinden nicht mit dem 14mm mithalten. "Schlechtere" Treffsicherheit beim Autofokus und nicht so scharf! Dazu noch in der Dimenson größer und schwerer. Der Unterschied an meiner X-E2 ist spürbar. Daher habe ich das 23mm wieder abgegeben und bin bestätigt, was meine Erfahrungen mit dem 14mm angeht. Ein wirklich erstklassiges Objektiv mit enormen Qualitätsergebnissen, die ohne "Verluste" Ausschnittvergrößerungen zulassen. Absolute Kaufempfehlung!
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 6. September 2017
Dass man hier ein absolutes Spitzenobjektiv mit hervorragender Abbildungsleistung kauft brauche ich hier kaum mehr zu erwähnen.

Ich hatte zuvor aus Preisgründen das deutlich günstigere Samyang/Walimex 12mm f/2 gekauft.
Nach gut 1/2 Jahr bin ich dann aber zum Fujinon 14mm gewechselt, aus folgenden Gründen:
(1) Die Randschärfe des Fujinon ist sichtbar besser.
(2) Das Samyang/Walimex zeigte recht starke CA's (chromatische Aberration), insb. am Bildrand, teilweise aber auch schon im Bildzentrum.
(3) Das Fujinon ist bei Gegenlicht deutlich besser. Kaum Spiegelungen und sehr guter Kontrast, ganz im Gegensatz zum Samyang/Walimex.
(4) Der Autofokus ist in einigen Situation schon sehr nützlich.
(5) Das Fujinon 10-24mm als Alternative ist mir zu schwer und zu klobig.

Das einzige, was mich am Fujinon 14mm sehr stört ist der einzigartige Fokusmechanismus, bei dem man den Fokusring zurückziehen kann um in den manuellen Fokusmodus zu gelangen. Dabei entstehen aber folgende Probleme:
(1) Die digitale MF Entfernungskala ist beim Fujinon 14mm nicht vorhanden, da sie nicht exakt mit der eingravierten Entfernungsskala übereinstimmt. Man muss also immer wieder auf das Objektiv schauen oder Vergrößerung bzw. Fokus Peaking bemühen, um die Entfernung zu kontrollieren.
(2) Der Back-Button-Fokus (AF-L Taste) funktioniert mit dem Fujinon 14mm nicht mehr, da die Entfernungen auf dem Fokusring fest eingraviert sind und sich dieser beim automatischen fokussieren nicht mitdreht.

Inwieweit diese Eigenheiten ein Problem darstellen muss jeder selbst entscheiden. Bei mir hat es aber dazu geführt, dass ich mit dem Fujinon 14mm kaum manuell fokussiere, obwohl es dafür ja eigentlich prädestiniert seien sollte.

>>> Fazit <<<
5 Sterne gibt es von mir trotzdem, da letzten Endes die optische Leistung entscheidend ist.

>>> Das Fokusverhalten des Fujinon 14mm bei unterschiedlichen Einstellungen im Detail <<<

Wenn AF+MF Einstellung im Menü ausgeschaltet:
(1) Im manuellen Modus steht keine digitale Entfernungsskala zur Verfügung, man muss ständig auf diejenige am am Objektiv schauen. Es gibt auch keinerlei Möglichkeit diese durch irgendwelche anderen Einstellungen anzuzeigen.
(2) Der Back-Button-Fokus funktioniert mit dem Fujinon 14mm nicht mehr, da die Entfernungen auf dem Fokusring fest eingraviert sind und sich dieser beim automatischen fokussieren nicht mitdreht.

Wenn AF+MF Einstellung im Menü eingeschaltet ist:
(1) Wenn S-AF ausgewählt ist dann ist der Autofokus auch eingeschaltet, wenn der Fokusring zurückgezogen ist. Man kann nun den Autofokus nutzen und per Fokusring nachfokussieren. Die eingravierten Entfernungen haben nun keinerlei Bedeutung.
(2) Um manuell zu fokussieren muss man auch den Drehschalter an der Kamera auf MF stellen. Eine digitale Entfernungsskala gibt es aber auch hier nicht und der Back-Button-Fokus funktioniert ebenfalls nicht.
review imagereview imagereview imagereview imagereview image
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 31. Dezember 2013
Ich möchte die beiden positiven und kompetenten Besprechungen dieses Objektivs durch "Meister" und "Ianconstance" nicht inhaltlich wiederholen und nur einige ergänzende Anmerkungen machen. Denn diese beiden Besprechungen beschreiben meiner Ansicht nach zutreffend die verblüffend gute Qualität dieses Objektivs.

Manchmal macht sich Begeisterung an seltsamen Stellen Luft. Und die Bekundung von Begeisterung ist manchmal auch nur ein leiser Stoßseufzer. Genau das habe ich mit der kurzen Fuji-Linse erlebt. Schärfe und Kontrast sind sehr gut. Farbwiedergabe auch.

Ich habe bereits "das 50er", also das Fujinon XF 35mm F1,4 R (wg. des Crops von 1,5 wirken sich 35mm Brennweite an den X-Systemkameras infolge des verglichen zum Kleinbildformats kleineren Bildkreises wie 50mm aus). Außerdem "das 28er", also das Fujinon XF 18mm F2 R. Eigentlich hatte ich vor, mir nun das 60mm Makro Objektiv zuzulegen. Dann kam mir die Erkenntnis dazwischen, dass mein lichtstarkes Canon 85mm Objektiv (1,2) hervorragend mit der X-E2 harmoniert (geht garantiert jedem so, wenn er einen Glasklotz mit anhängender Kamera akzeptiert). Und diese beiden Objektive sind sehr eng beisammen. Und dann konnte ich mich einen Tag lang mit dem hier besprochenen 14mm Objektiv beschäftigen, das mir ein Bekannter geliehen hat. Das hat dann dazu geführt, dass ich mir das 14 mittlerweile selbst zugelegt habe.

Mit einer KB-Brennweiten-Entsprechung von ca. 21mm hat es einen wirklich sehr großen Bildausschnitt zu bieten. Dieser Bildausschnitt war mir vorher noch nicht vertraut. Ich hatte lediglich vor Jahren ein 24mm Objektiv an Vollformat genutzt und zuletzt ein Zoom mit einer 17er Brennweite an einem Canon APS-C (Crop 1,6), also entsprechend ebenfalls 24mm. Der Unterschied beträgt also nur ca. 3mm Brennweitenentsprechung. Trotzdem kommt mir der Unterschied deutlich größer vor.

Von der Bildqualität her spielt das 14mm Objektiv in einer andere Liga als "das 50er" und "das 28er" von Fuji. Es gehört - was Schärfe und Kontrast angeht, auf ein Niveau mit Leica und mit Zeiss. Es ist brilliant geeignet für Landschaftsfotos. Die traumhaft schöne Landschaft der Kanareninsel La Gomera bei flach stehender Wintersonne, die durch Gewitterwolken durchscheint, ist beinahe dreidimensional greifbar auf einigen Bildern.

Es ist schwierig, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Das gilt bei einem Vergleich zwischen Fuji und Leica Objektiven. Immerhin haben die Fuji Ingenieure eine Springblende und einen funktionsfähigen Autofokus in das Gehäuse hinein zu konstruieren. Und immerhin sind die LEITZ Objektive auf Vollformat gerechnet. Das gilt auch beim Vergleich zwischen Objektiven eines Herstellers. Schließlich soll das 23mm 1,4 von Fuji (35mm KB Entsprechung) auch Sptizenklasse sein. Das besitze ich aber nicht und konnte es auch noch nie nutzen. Dennoch: Meine Formulierung aus der Überschrift, dass das 14mm Objektiv VIELLEICHT das beste Fuji Objektiv ist, ist vertretbar. Es ist auf jeden Fall EINES der besten Fuji-Objektive. Und es spielt auch im Vergleich mit allen anderen APSC Objektiven der Welt ganz oben mit.

Gerne würde das 14mm Objektiv demnächst doch noch mal mit dem 12mm Objektiv von Zeiss direkt vergleichen. Dieses hatte ich bereits einmal kurz "drauf". Dabei störte mich allerdings an dem 12mm Zeiss der seltsam langsame Autofokus. Das Objektiv harmoniert bisher nicht so richtig mit der X-E2. Vielleicht hilft da irgendwann ein Firmware-Update? Mit dem 14mm OBjektiv von Fuji hatte ich sofort "Freundschaft geschlossen". Das war mit dem 12mm Objektiv von Zeiss nicht so.
Daher Bestnote. 5 Sterne.
7 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|66 Kommentare|Missbrauch melden
am 24. April 2014
Ich kenne die Zoomobjektive XF 18-55mm und XF 10-24mm. Meine beiden Exemplare arbeiten leise sowie schnell und unauffällig beim Autofokus. Aufgrund der massiven Werbung für das XF 14mm als Referenzprodukt in puncto Autofokusgeschwindigkeit meinte ich, dass man bei diesem Objektiv gar nichts falsch machen kann. Überrascht war ich dann über die Lautstärke des Objektivs und über das deutliche "Pumpen" bis zur Scharfstellung. Im Nah- und im Fernbereich war das Pumpen am stärksten ausgeprägt und die Geschwindigkeit deshalb bestimmt nicht im Referenzbereich von 0.08 Sekunden. Aber auch bei mittleren Entfernungen trat manchmal eine blitzschnelle Scharfstellung, dann wieder ein kurzes einmaliges Pumpen auf. Getestet wurde das XF 14mm an einer X-T1. Ich habe mich für das XF 10-24mm entschieden.
7 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|11 Kommentar|Missbrauch melden
am 2. März 2013
Das neue 14mm Superweitwinkel von Fuji für die Fujifilm X-Pro 1 und die X-E 1 ist ein echtes Sahnestück, optisch wie mechanisch. Bereits bei offener Blende zeichnet es sehr scharf, nur in den äußersten Ecken ist ein Schärfeabfall zu sehen, spätestens bei f5,6 sind auch die Ecken knackscharf bei hoher Auflösung und guter Detailwiedergabe.
Von der Mechanik her ist es sehr gut verarbeitet. Die Bedienung des Objektives gestaltet sich sehr angenehm und wie ich meine sehr professionell: für die Umschaltung von Af auf Mf muß nur der Fokussierring ein kleines Stück in Richtung Kamera zurückgezogen werden, dabei kommt am 14er die Entfernungsskala zum Vorschein, so daß man die Schärfetiefeskala am Objektiv nutzen kann. Das fummelige Umschalten an der Kamera entfällt. Im Af-Betrieb ist die Entfernungsskala verdeckt, was mich persönlich aber nicht stört. Das Scharfstellen von Hand funktioniert zusammen mit der Fokussierlupe der Kamera sehr gut, man hat eine richtig ins Auge springende Schärfe, so bald richtig fokussiert ist.
Da ich meistens mit Zeitautomatik arbeite, war ich von dem echten Blendenring sehr angenehm überrascht. Man kann die Blende zwischen f2,8 und f22 in Drittelstufen einstellen. Die Blendenabstufung ist sauber eingraviert, wie auch die restliche Beschriftung des Objektives. Der Ring rastet satt und ohne Spiel ein, geht man über die '22' hinaus auf 'A', erhält man eine Blenden- bzw. Programmautomatik.
Fuji gibt den Bildwinkel des 14mm-Objektives mit 89° an, damit liegt es gemessen am Kleinbildformat genau zwischen dem 20er (94°) und dem 24er (84°). Das Filtergewinde hat einen Durchmesser von 58mm, entspricht also dem 18-55er und ist damit größer als bei den anderen Fujinon-X-Linsen. Das ist vermutlich dem großen Aufnahmewinkel geschuldet, damit Filter nicht die Bildecken abschatten.
Es wird in einem schwarzen Karton geliefert, zum Lieferumfang gehören Vorder- und Rückdeckel, eine Streulichtblende (identisch mit der für das 18-55) und ein Umschlagtuch. Außerdem die Bedienungsanleitung, Garantiekarte und eine SD-Speicherkarte - für eine einwandfreie Verwendung des 14er ist in den Kameras die derzeit (Stand Februar 2013) aktuelle Firmware 1.04 bei der X-E 1 und 2.03 bei der X-Pro 1 erforderlich. Deshalb legt Fujifilm die erforderliche Firmware in Form einer SD-Karte dem Objektiv bei.
Fuji ist mit dem 2,8/14 ein traumhaft gutes Weitwinkelobjektiv gelungen, welches Pflicht für alle ernsthaften X-Pro 1 und X-E 1 Fotografen sein dürfte.
6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 15. Mai 2016
Ausnahmsweise mal das Fazit vorab: Ein ausgezeichnetes Objektiv mit einer kleinen Schwachstelle!

Das Objektiv besitzt die fujiübliche, solide Metallfassung in schön satinierter Ausführung. Alles funktioniert präzise, wie es soll. Irgendwo las ich mal etwas von einem "bei diesem Objektiv üblicherweise wackeligen Blendenring". Das trifft auf mein Objektiv keineswegs zu. Er wackelt nicht und läuft präzise in Drittelschritten, was sich leider nicht wie bei meinen Nikons auf ganze oder halbe Schritte zur Beschleunigung der Einstellung umstellen läßt, was aber wegen des mechanischen Blendenrings bei Fuji X unvermeidlich ist. Ich persönlich würde dann allerdings 1/2 Stufen wie z.B. bei den Samyang-Objektiven mit Fuji-X-Anschluß vorziehen. Die Umschaltung der manuellen Entfernungseinstellung per Zug am Entfernungseinstellring ist gut gelöst (übrigens seit vielen Jahren ein typisches Merkmal der Tokina-Objektive); die Enfernungsskala nebst der präzisen Schärfentiefe-Skala freut Traditionalisten. Eine ordentlich rastende Streulichtblende ist Bestandteil des Lieferumfangs.

Die Schärfe des Objektiv ist ab Offenblende beißend und zwar quer über das gesamte Bildfeld (jedenfalls ohne exzessives Pixelpeeping betrachtet). Auch der Kontrast ist ab Offenblende hervorragend. Vignettierung, CAs oder Verzeichnung kann ich nicht feststellen, betone aber, daß ich die ausgezeichneten Fuji-JPEGs nutze. Gibt es wirklich keine Macke an diesem Objektiv? Doch! Das Bokeh - es ist recht unruhig, was mit der Weitwinkelkonstruktion zusammenhängen mag, weil Fuji es ansonsten bei seinen Objektiven besser macht. M.E. ist es aber keine Zwangsläufigkeit einer WW-Konstruktion, denn das ziemlich neue AF-S-Nikkor 1,8/20G kann es insoweit durchaus besser als dieses Fuji-WW. Das Nikkor weist allerdings nicht durchgängig ein so hohes Maß an Schärfe wie dieses Fuji 2,8/14 auf (insbesondere offen fallen hier die Ecken etwas ab; ab f 5,6 ist es erstklassig). Ob das beim Nikon deutlich weichere Bokeh konstruktiv durch die offen geringere Schärfe erkauft wird? Jedenfalls trägt zum nervöseren Schärfeverlauf des Fuji 2,8/14 sicher auch bei, daß es im Gegensatz zum Nikkor nur Lichtstärke 2,8 besitzt und für APS-C gerechnet ist, wohingegen das Nikkor ein 1 1/3 f lichtstärkeres Vollformat-Objektiv ist; beides zusammen sorgt natürlich bei Offenblende für eine tiefere Schärfezone und einen unruhigeren Hintergrund beim Fujinon.

Das Fuji-14er ist auch insgesamt schärfer als das lichtstärkere, manuelle Samyang (Walimex/Rokinon) 2/12, welches keineswegs schlecht ist, sondern insgesamt auch sehr gut abbildet (wen es interessiert, der mag meine Rezension dazu bei Amazon lesen). Es wäre aber ein konstruktives Wunder, wenn hier das um eine Blende lichtstärkere Samyang mithalten könnte.

Ich hatte in meinem fotografischen Leben ca. 60-70 Objektive der verschiedensten Marken; jedenfalls ist dieses Fuji 2,8/14 von der Schärfe eines der Besten. Ich schätze es übrigens auch sehr wegen seiner bescheidenen Größe bzw. seines Frontlinsendurchmessers von nur 58mm, die es im Gegensatz zum flexibleren Fujinon 4/10-24 (72mm Frontdurchmesser und deutlich größer) als sehr dezent und unauffällig erscheinen lassen. Insgesamt ein Objektiv, was mir hervorragend gefällt.
16 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 26. Februar 2013
Das neue 14mm Superweitwinkel von Fuji für die Fujifilm X-Pro 1 und die X-E 1 ist ein echtes Sahnestück, optisch wie mechanisch. Bereits bei offener Blende zeichnet es sehr scharf, nur in den äußersten Ecken ist ein Schärfeabfall zu sehen, spätestens bei f5,6 sind auch die Ecken knackscharf bei hoher Auflösung und guter Detailwiedergabe.
Von der Mechanik her ist es sehr gut verarbeitet. Die Bedienung des Objektives gestaltet sich sehr angenehm und wie ich meine sehr professionell: für die Umschaltung von Af auf Mf muß nur der Fokussierring ein kleines Stück in Richtung Kamera zurückgezogen werden, dabei kommt am 14er die Entfernungsskala zum Vorschein, so daß man die Schärfetiefeskala am Objektiv nutzen kann. Das fummelige Umschalten an der Kamera entfällt. Im Af-Betrieb ist die Entfernungsskala verdeckt, was mich persönlich aber nicht stört. Das Scharfstellen von Hand funktioniert zusammen mit der Fokussierlupe der Kamera sehr gut, man hat eine richtig ins Auge springende Schärfe, so bald richtig fokussiert ist.
Da ich meistens mit Zeitautomatik arbeite, war ich von dem echten Blendenring sehr angenehm überrascht. Man kann die Blende zwischen f2,8 und f22 in Drittelstufen einstellen. Die Blendenabstufung ist sauber eingraviert, wie auch die restliche Beschriftung des Objektives. Der Ring rastet satt und ohne Spiel ein, geht man über die '22' hinaus auf 'A', erhält man eine Blenden- bzw. Programmautomatik.
Fuji gibt den Bildwinkel des 14mm-Objektives mit 89° an, damit liegt es gemessen am Kleinbildformat genau zwischen dem 20er (94°) und dem 24er (84°). Das Filtergewinde hat einen Durchmesser von 58mm, entspricht also dem 18-55er und ist damit größer als bei den anderen Fujinon-X-Linsen. Das ist vermutlich dem großen Aufnahmewinkel geschuldet, damit Filter nicht die Bildecken abschatten.
Es wird in einem schwarzen Karton geliefert, zum Lieferumfang gehören Vorder- und Rückdeckel, eine Streulichtblende (identisch mit der für das 18-55) und ein Umschlagtuch. Außerdem die Bedienungsanleitung, Garantiekarte und eine SD-Speicherkarte - für eine einwandfreie Verwendung des 14er ist in den Kameras die derzeit (Stand Februar 2013) aktuelle Firmware 1.04 bei der X-E 1 und 2.03 bei der X-Pro 1 erforderlich. Deshalb legt Fujifilm die erforderliche Firmware in Form einer SD-Karte dem Objektiv bei.
Fuji ist mit dem 2,8/14 ein traumhaft gutes Weitwinkelobjektiv gelungen, welches Pflicht für alle ernsthaften X-Pro 1 und X-E 1 Fotografen sein dürfte.
41 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|44 Kommentare|Missbrauch melden

Fragen? Erhalten Sie schnelle Antworten von Rezensenten

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine korrekte Frage eingegeben haben. Sie können Ihre Frage bearbeiten oder sie trotzdem veröffentlichen.
Geben Sie eine Frage ein.
Alle 3 beantworteten Fragen anzeigen


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken