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am 8. November 2012
Vorneweg: ich hab' Hughes nie gemocht, ganz besonders zu seiner Deep Purple Zeit nicht, und halte ihn für einen, wenn nicht den Totengräber der damaligen Besetzung. Überall, wo er danach aufgetaucht ist, habe ich schnell weggeschaltet. Aber dann ist diese neue Supergroup BCC aufgetaucht und ich habe mehr wie hingehört. Hallo! Wirklich eine Formation, die mal die Bezeichnung verdient, und jeder der Akteure beherrscht sein Handwerk, sprich sein Instrument. Ganz aussergewöhnlich ist, ohne einen hauptamtlichen" Sänger auszukommen; das besorgen Hughes und Bonamassa schon in exzellenter Manier selbst, wobei sie sich z.T. auch hervorragend ergänzen. Insbesondere das Live Over Europe Doppel-Album zeigt, wie es die 4 Musiker drauf haben, u.a. mit epischen Songs wie Song of Yesterday" oder Cold".
Aber das Gleichgewicht zwischen Bonamassa und Hughes ist m.E. zwingend notwendig, sonst wird's zuviel Hughes, zumal wenn er schreit. Und genau das passiert in Ansätzen auf dem dritten Studio-Album. Man sieht es an den Songwriting Credits und man hört es beim Gesang, wo Bonamassa nur einmal auftaucht (zumindest mit Lead Vocals), nämlich im Song Cry Freedom", gleichzeitig einer der Anspieltips des Albums. Weitere Highlights sind sicher Confessor", das als dröhnender Boogie daherkommt, sowie das getragene Titelstück Afterglow", welches sogar sanft orchestriert wird. Hoffentlich ist das in der Übersetzung, nämlich Abendröte (=Dämmerung), nicht schon ein böses Omen. Denn Bonamassa hatte einfach viel zu wenig Zeit, so dass die Songs fast ausschliesslich aus der Feder von Hughes sind, die jener eigentlich für ein eigenes Soloalbum geschrieben hatte. Für die kurze zur Verfügung stehende Produktionszeit von 5 Tagen (!) hat sich Bonamassa hervorragend eingebracht, aber letztendlich hat man doch begonnen, beidseitig öffentlich übereinander herzuziehen (Hughes, Bonamassa). Da kann man nur hoffen, dass die beiden sich wieder zusammenraufen, denn sonst war es das letzte BCC-Album.
Es ist m.E. ein hervorragendes Rock-Album, in einer Zeit, wo viele Musiker überhaupt nicht mehr wissen, was das eigentlich ist. Derek Sherinian wird jetzt auch mehr nach vorne" gemixt, Jason Bonham bringt sich gewohnt stark ein, u.a. auch mit Backing Vocals. Aber die Lobgesänge des Magazins Rocks, das meint, diese Scheibe übertreffe die beiden Vorgänger um Welten, kann ich nicht teilen. Dazu waren die schon zu gut, und dieses Attribut steht für mich dem Live-Doppelalbum zu. Das vorliegende fällt da etwas ab, vor allem wegen zuviel Hughes, deshalb nur 4 Sterne.
Ob und wieviel Schuss Purple, Led Zeppelin oder Dream Theater in der Band stecken, ist wohl eine müssige Diskussion. Wahrscheinlich von allem ein bischen, aber viel wichtiger ist, dass die 4 Herren ganz sicher ihren ganz eigenen BCC-Stil gefunden haben. Wollen wir hoffen, dass wir den noch ein paar Jahre geniessen dürfen (siehe Diskussion zum Fortbestand der Band).
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am 7. Dezember 2012
Dieses Album ist echt zum Schreien! Denn Schreien kann er, dieser begnadete Sänger mit Namen Glenn Hughes. Ob es allerdings den Songs dienlich ist, ausnahmslos bei jeder Aufnahme seine „Muskelpakete“ zu zeigen, bleibt dahin gestellt. Meinem Geschmack entspricht es nicht, und da ich die Stimme von Glenn Hughes mit dem ganzen möglichen Facetten-Reichtum wirklich liebe, tut es mir regelrecht weh, zu hören, wie ein so göttliches Talent dazu verschwendet wird, seit fast 20 Jahren ein Album nach dem anderen mit unnötigen Grenzüberschreitungen zu ruinieren (wo die Grenzen in diesem Fall doch schon so weit gesteckt sind. Wohl dem, der seine Grenzen kennt...). Dabei sind die Songs an sich äußerst gelungen, die durchweg guten Kompositionen fangen meist viel versprechend an bis sich dann der Schreihals wieder in den Vordergrund drängt. Ich weiß nicht, wem hier etwas bewiesen werden soll, vielleicht macht Schreien auch einfach nur Spaß und es tut gut, mal die Röhre frei zu pusten, aber braucht man dafür ein Publikum, das immer wieder aufs Neue würdigen muss, wie das geht ohne heiser zu werden? Ich kann nur staunend dieses Wunder beobachten, wie es selbst einem so renommierten Produzenten wie Kevin Shirley nicht auffällt, dass hier weniger ganz klar mehr ist im Dienste der Musik. Oder traut sich niemand, ein ehrliches Feedback zu geben und den Status „Voice of Rock“ dem Talent zu liebe vom Sockel zu stoßen? Was würden die Lieblingssänger von Glenn Hughes zurück melden, als da wären Stevie Wonder, Otis Redding, Marvin Gaye? Würde ihnen das gefallen?
Schreien zu können kann wundervolle Akzente setzen, wenn es behutsam und einfühlsam eingesetzt wird (siehe „Burn“ von Deep Purple, dort z.B. der von David Coverdale und Glenn Hughes exzellent gesungene Song „Lay down, stay down“), in diesem Falle erfüllt es für so manchen vielleicht nur einen Zweck, nämlich aufzuwachen und sich nicht länger von großen Namen blenden zu lassen, wenn das nur davon abhält, sich mit wirklich schöner Musik zu beschäftigen, die ja im Überfluss vorhanden ist. Irgendwie klingt das stellenweise gepresste Gekreische hier ja fast wie so eine Art Geburtswehen, und es wäre zu hoffen, dass der Geburtskanal bald durchwunden ist, aber mich hat die Hoffnung doch verlassen, dass das noch passieren wird.
Schade, ansonsten eine tolle Band mit hervorragenden Musikern, die ihr Handwerk tatsächlich blind verstehen. Aber ab und zu ist es doch ganz hilfreich, mal die Augen zu öffnen, sprich ehrlich zu sein, ob einem das Werk in seiner Gesamtheit auch wirklich gefällt (Joe Bonamassas Engagement hat sich, was BCC angeht, wohl nicht von ungefähr reduziert) oder ob man es sich nur schön redet oder besser gesagt schreit. Mit Lautstärke wird ja im heutigen Möglichst-laut-remastering-Zeitalter viel zu beeindrucken versucht, aber mit Anbetung von Musik hat das herzlich wenig zu tun, eher mit Geschäftemacherei oder mit Personenkult. Aber gut, das ist auch Teil der Show so wie das hier Geschriebene. Ich nehme an, so ein hoffungslos vernarrter Musikliebhaber wie ich gehört hier einfach nicht hin, vielleicht werde ich auch einfach nur alt, also sorry, nichts für ungut, ist mir nur so rausgerutscht. Wie sang schon Paul McCartney völlig treffend: Let it be! (Offensichtlich gibt es ja genügend Leute, die es genau so mögen; gut beraten seien nur diejenigen, die mehr auf Singen stehen...)
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am 3. Juli 2013
Ich persönlich finde, dass die aktuelle Scheibe bei Weitem nicht mehr an die beiden Vorgänger-Doppel-LPs heran reicht. Aber das ist natürlich nur subjektiv. Handwerklich zeigen die Jungs es hier auch, dass sie es drauf haben.
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am 14. April 2013
Die ersten Titel auf der CD gefallen mir nicht so arg. Dafür gehören aber jene am Ende mit zu den Besten von der Band. Wenn man also so will - für die besten Titel - dann könnte ich auch 5 Sterne vergeben.
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am 26. Oktober 2012
Soundtechnisch besser als die vorhergehenden zwei Outputs.All killers,no fillers.
Ich weiss zwar nicht,welche Scheibe mein Vorreszendent angehört hat,denn diese Mucke
im Bereich Toto anzusiedeln grenzt ja schon an Blasphemie.Alles sehr homogen und nie
langweilig.Besser als die Erste und mindestens genauso gut wie die Zweite.Hoffentlich
bleiben Sie noch für ein paar weitere solcher Masterpieces zusammen.Man muss glücklich
sein,dass es heutzutage noch so klasse Musik gibt.Volle Punktezahl.
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am 8. November 2012
Was für ein Line up - und was ein geiles Bluesrock Album ! Die Jungs um Glen Hughes und John Bonham zeigen, wo im Bluesrock der Hammer hängt. Dieses Album ist die absolute Championsleague. Geprägt von bestem Songwriting inspiriertem und tightem Zusammenspiel, das von Bonhams Powerhousedrumming zusammengehalten wird. Super wie sich die vier Superindividualisten sich als Teamplayer zeigen und sich dem Teamspirit von Black Country unterordnen. ein Meisterwerk.
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am 28. Februar 2016
Bin ja nicht der Heavy Metall Freak. Da Joe Bonamassa mit von der Partie die CD gekauft. Man kann sie sich anhören, ist letztendlich aber nicht mein Ding!
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VINE-PRODUKTTESTERam 18. Januar 2013
...auch aller mittelguten Dinge, wie die - nun ja - dritte Scheibe der "Supergroup" nahelegt. Sicher, man hört FREE, LED ZEPPELIN, DEEP PURPLE, HUMBLE PIE und WASWEISSICHWENNOCH - aber warum immer alle auf einmal? Die Platte klingt, als versuchten 4 kompetente Musiker, zu jeder Sekunde ihre Fähigkeiten zu präsentieren. Schaut mal, was ich kann. Sooo hoch schreien...sooo schnell spielen...so wild trommeln...Ist ja gut, aber eine Pause täte noch besser. Vielleicht möchten die Profis aber auch einfach dem Trend, Musik immer lauter - und dadurch letztlich undynamischer - zu machen Rechnung tragen. Wo alles immer auf 11 steht, da gibt es freilich keine Spannung mehr. Oder sie versuchen mit dem Radau, über die Schwächen des Materials hinwegzudröhnen. Denn das ist der eigentliche Kritikpunkt an dieser wie an den beiden vorigen (Studio-)Veröffentlichungen der Band: schwache Songs. Nur wenige Ideen, die hängenbleiben. Classic Rock nach Zahlen. Und so schlecht gelaunt. Das ist es kein Wunder, wenn Bonamassa nun, nach allem, was man so liest, lieber seine Solokarriere weiter verfolgt, als sich mit dem Egomanen Hughes rumzuärgern, der den Kontakt zur Realität verloren zu haben scheint, wenn er in jedes Mikro diktiert, diese Platte habe neben dem seinen auch das Leben vieler anderer Menschen verändert... Mir sind die Solo-Werke der Herren Bonamassa und Hughes allemal lieber. Darauf scheinen sie auch mehr Mühe zu verwenden.
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am 18. Dezember 2012
Keine Frage,hier sind Mucker am Werk,die Ihr Handwerk verstehen.Aber da erwarte ich auch etwas ganz Besonderes.Nur mit der Besetzungsliste zu wedeln ist nicht genug.Da braucht's ein paar gute Ideen.Das 3.te ist so gut wie das 1.te,das 2.te war besser als das 3.te,das 3.te ist das Beste....
Wenn ich das in den 5 Sterne Rezensionen lese höre ich nix anderes heraus,als die einzelnen Scheiben unterscheiden sich so gut wie gar nicht und exakt so ist es!
Das eine "Supergroup"auch witzig und spritzig sein kann,beweisen zum Beispiel "Chickenfoot".
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am 3. November 2012
allen Unkenrufen zum Trotz - drei Alben in knapp drei Jahren - ist auch "Afterglow" guter, handgemachter Hardrock auf höchstem Niveau. Leider, so hört man, könnte das die letzte gemeinsame Scheibe der vier genialen Musiker sein. Wenn es das dann wirklich gewesen sein sollte, haben BCC sich wenigstens mit einem
weiteren Hardrock-Monument verewigt.
Über die spielerische Klasse der Musiker braucht es eh keine Diskussion, aber auf diesem Album ist in einigen Songs zum ersten Mal so etwas, wie Jam-artige Spielfreude zu hören (z.B."Common man"). Auch Solo-battles zwischen Orgel und Gitarre sind des Öfteren zu hören, ganz in der Tradition der Herren Blackmore und Lord (R.I.P). Schön, dass Herr Sherinian an den Tasten hierdurch noch mal mehr Akzente setzen konnte.
Der funkige Opener "Big Train" hätte ebenso auch auf den Deep Purple-Klassikern "Burn" oder "Stormbringer" einen würdigen Platz gefunden. Wie auch schon auf den Vorgängeralben ist auch diesmal wieder ein gehörige Portion Led Zeppelin in den Sound eingeflossen. Jason Bonham, erstmals an zwei Titeln als Songwriter beteiligt, hatte hierbei auch maßgeblichen Anteil. Schade eigentlich nur, dass Joe Bonamassa zeitlich nicht in der Lage war, ein oder zwei eigene Kompositionen beizusteuern. Ausser seiner, wie immer, superben Gitarrenarbeit, gibt es nur ein Gesangsduett mit Glenn Hughes auf "Cry Freedom".
Insgesamt ein stimmiges Rock-Album, mit einem blendend aufgelegten Sänger und Bassisten Glenn Hughes.
Bleibt nur zu hoffen, dass die vier "vielbeschäftigten" Musiker auch weiterhin unter dem Banner BCC diesen genialen Sound fortsetzen können.
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