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am 23. November 2001
Wer denkt, das selbstbetitelte Erstlingswerk (1998) der aus Armenien stammenden Musiker wäre das verrückteste Album überhaupt, wir mit Toxicity eines Besseren belehrt! Was sind das für Musiker?? Kommen sie von einem anderen Planeten?? Wenn man sich diese Scheibe so anhört könnten solche Fragen durchaus aufkommen. Diese Band in die Schublade des New Metal zu drängen ist eigentlich die pure Frechheit! Denn im New Metal bleibt es eben nicht aus, S.O.A.D. mit solchen Bands wie z. B. Limp Bizkit, Korn oder Linkin Park zu vergleichen. Und gerade dieser Vergleich ist bodenlos lächerlich. Klar handelt es sich bei genannten Bands um gute Vertreter ihres Fachs, aber gerade deshalb sind S.O.A.D. kein New Metal, denn was diese Band in einen Song packt, dafür brauchen Fred Wurst und seine Kollegen umgerechnet etwa zwei komplette Alben! Alleine die erste Singleauskopplung Chop Suey! rechtfertigt den Kauf dieses Albums, da dieser eine Song besser ist als die letzte Scheibe von Limp Bizkit. Brachiale Rhytmuswechsel, fast unmögliche Breaks und eine Härte, wie sie eingentlich nur noch von Slayer produziert wird. Doch wie viele Stimmen hat eingentlich Rauschebart Serj Tankian?? Seine Palette reicht von Tom Araya-artigen Vocals über wahnsinnig emotionale Gesangslinien bis hin zu derben Growls. Und was Mr. Tankian mit seiner Stimme betreibt, macht Saitenmann Daron Malakian mit seinem Instrument noch besser. Ein Monster-Riff jagt das nächste und auch etliche spielerische Kabinettstückchen zaubert er aus seinem rechhaltig gefüllten Ärmel. Die nötige, hochproffessionelle Unterstützung kommt schließlich noch von Basser Shavo Odadjian und Drummer John Dolimayan. Das Ganze wird abgerundet durch sehr provokante, alles andere als sinnlose Politik bezogene Texte. Aber auch andere Themen trägt Tankian in fast beängstigender Inbrunst vor.
Fazit: Alle, aber auch alle Bands die ansatzweise den Namen New Metal begerbergen wirken gegen S.O.A.D. wie arme Statisten und werden gnadenlos an die Wand gespielt. Und wer bei einem Album wie Toxicity (wohlgemerkt keine Anzeichen von DJ's oder sonstigem Turntable-Gekacke) nicht hysterisch vor seiner Stereo-Anlage auf und abhüpft, der ist klinisch tot! Alle Daumen hoch für System of a down, denn nur eine Band dieses Formats hat es verdient, in die großen Fußstapfen der Bewegung „Metal" zu treten.
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am 5. Februar 2005
Wie beschreibt man ein Album, das sich eigentlich gar nicht beschreiben läßt? System of a Down wollen nicht so recht in irgendeine Schublade passen. Ihre Musik ist roh, aber doch kanalisiert, wild und sanft zugleich und noch dazu Punk, Death Metal, Hardcore, Thrash und NüMetal in einem, gespickt mit Fetzen armenisch-orientalischer Folklore. Derartige Beschreibungsversuche könnten passen und treffen es trotzdem nicht. Wer blickt da noch durch? Damit ließe sich auch erklären, warum ich mit Toxicity zuerst überhaupt nichts anfangen konnte, sie mittlerweile aber zu meinen meistgehörten Platten gehört.
Also, zurück zum Ausgangsproblem: wie beschreibt man ein solches Werk? Vielleicht, indem man es mit dem Vorgänger vergleicht. Das selbstbetitelte Debüt von System of a Down liegt bei Veröffentlichung dieser Scheibe bereits drei Jahre zurück und zeigt die ersten Gehversuche der Band. Damals hat man sich noch sehr stark an Punk und Hardcore orientiert und das ganze in dreifacher Geschwindigkeit heruntergeklopft. Serjs Stimme hatte dabei auch noch nicht ganz den Weg gefunden und wurde so auf vielfältige Art und Weise malträtiert, wirkte wenig kontrolliert und manchmal sogar unpassend. Im Jahr 2001 ist das anders. Toxicity merkt man die starke Weiterentwicklung des Gesamtkunstwerks System of a Down an. Die Stimme des Frontmannes ist immer noch sehr variabel, beschreitet aber doch eingefahrene Wege: Wortfetzen (Prison Song), getragener Gesang (Chop Suey!), gehetzt wirkender Gesang (Psycho), Thrash-Geschrei in bester Slayer-Manier (Jet Pilot) und Death Metal Growls (Prison Song) stehen im wilden Wechsel zueinander, passen aber wie Faust aufs Gretchen.
Auch musikalisch hat man sich weiterentwickelt, wobei hier von Kontrolle an dieser Stelle überhaupt keine Rede mehr sein kann. Das Songwriting bewegt sich irgendwo zwischen den eingangs erwähnten Welten und ist zu keiner Zeit vorhersehbar. Bestes Beispiel ist und bleibt hier der Titelsong, der dem Hörer anfänglich überhaupt keine Möglichkeiten gibt, sich auf einen einzigen Rhythmus einzuschießen. Aber egal auf welchem Terrain sich die vier Jungs bewegen, sie tun es mit ausgesprochener Sicherheit, Professionalität und einem untrüglichen Gespür für intensive musikalische Reisen. Überaus variables Drumming, knallharte Riffs, ein betörender Bass und natürlich der markante Gesang wurden hier in bester Manier produziert , abgemischt und so gut es geht geordnet von Mr. Rick Rubin himself, der sich durch seine Produzentenarbeit ja auch nicht unbedingt in eine bestimmte Schublade stecken läßt (u.a. gehören Slayer und Jonny Cash zu seinen Klienten).
Alles in allem läßt sich sagen, daß die Band ihren Wahlspruch der "stereophonic experience" mehr als verdient hat. Musikalisch überaus kreativ und einfach nicht mit irgendeinem Label abzustempeln, darüber hinaus lyrisch einfach alles plattwalzend bewegen sich System of a Down irgendwo zwischen allen Welten in ein Jahrtausend hinein, das sich ebenso chaotisch entwickelt wie sie selbst. Ich bin schon gespannt auf den nächsten Geniestreich der Jungs. In meiner ewigen Bestenliste hat die Platte schon jetzt einen sicheren Platz in den Top Ten.
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am 21. Februar 2006
Vom ersten aufschreckenden Akkord von „Prison“ bis hin zum letzten Flüstern von „Aerials“ beweisen SoAD, dass sie nicht lediglich eine weitere Rock Band sind, sondern eine musikalische Bereicherung, die noch Großes vorhat.
Drei Jahre nach ihrem atemberaubenden, selbstbetitelten Erstlingswerk, brachten SoAD den lang ersehnten Nachfolger „Toxicity“ auf den Markt. Und im Gegensatz zu vielen anderen Bands, die nach einem guten ersten Album nicht an den Erfolg anknüpfen können, legt System of A Down noch eine Schippe drauf. Und was für Eine, denn es ist wirklich ein Genuss dem Album zu lauschen! Das Album besitzt eine gute Tonqualität & der Gesang, sowie die Instrumente sind gut eingespielt worden.
Technisch haben sich SoAD ein gutes Stück weiterentwickelt. Angefangen bei den eher im Hintergrund, dennoch super agierenden Mitgliedern Shavo (Bassist) und John (Drummer), welche ihre Kunstfertigkeiten auf ihren Instrumenten weiter vertieft haben, über Daron (Gitarrist), der seinem Instrument die genialsten und verrücktesten Akkorde, Riffs und Soli entlockt bis hin zur (auf dieser Platte) absoluten Ausnahmeerscheinung der Band, Serj, dem Sänger. Die Stimme von ihm hat sich zum ersten Album nochmals derart gesteigert, dass einem vor Ehrfurcht nur die Kinnlade auf die Zehen fallen kann. Er haucht den Texten solch ein Leben ein, so dass diese (fast) schon ein Eigenleben entwickeln.
Daron Malakian, der Mann hinter der meisten Musik von SoAD, ist musikalisch sicherlich genauso hoch einzustufen wie Serj & dessen Gesangskünste. Seine differenzierte Weise Musik zu produzieren, von sanft (z. B. der Anfang von „Chop Suey“ oder „Aerials“) bis hart (z. B. „Science“, „Jet Pilot“) verdient auf jeden Fall Respekt. Was mir persönlich sehr gut gefällt, sind seine spärlichen Gesangseinlagen, bei denen er m. E. nach Gefühle rüber bringt, die selbst ein Tankian nicht besser machen kann. Hier ist z. B. sein Solo-Part bei „Needles“ zu nennen. Manchen (wenige) Textpassagen kann Daron einfach besser vermitteln, als es der wirklich geniale Serj kann. Nun ja, nicht jeder ist perfekt...
Der Doppelgesang dieser beiden Kerle, in Refrains und in verschiedenen Passagen der Lieder zu hören, nimmt unangefochten eine herausragende Stellung in der ganzen Musikszene ein. Das ist einfach nur Wahnsinn.
Die Texte sind teils sehr politisch, jedoch muss man sich schon näher mit diesen befassen & zweimal hinhören, denn System of A Down verpacken diese teilweise so versteckt in Metaphern, dass sie mehrere Bedeutungen haben können. Nun ja, so findet jeder das, was er gerne hören will. Jedoch scheut die Band sich nicht, auch brisante Themen beim Namen zu nennen, so z. B. das Gefängnissystem der USA in „Prison“ oder generelle Gesellschaftskritik an Amerika in „Deer Dance“ oder aber den Völkermord an den Armeniern in „X“.
Die Musik von SoAD hat sich seit dem ersten Album noch verfeinert, so dass die brutale Kraft dieser Band besser dosiert zum Einsatz kommt. Gekonnt spielt die Band ihre Stärken, den schnellen Wechsel von Laut zu Leise, von Schnell zu „Langsam“, brachial aus. Teilweise wird der typische Sound mit traditionellen Klängen aus dem Heimatland der Truppe gepaart: Armenien.
Bei den ersten Durchläufen des Albums weiß man nie, was einen die nächste Sekunde erwartet. So variabel, wie SoAD hier zu Werke gehen, das schafft kaum eine andere Band. Die Lieder strotzen nur so von verschiedenen Ideen, die Rhythmuswechsel kommen manchmal nur für einen Ton zum tragen. Gepaart wird diese pure Energie mit den oben schon erwähnten alles überragenden Gesangslinien, welche von tiefem Grollen über emotionsgeladene Gesangspassagen bis hin zu hohem Gekreische alles liefert, was vielen andere Sänger gar nicht zu Stande bekommen. Auch zu den langsamen Passagen der SoAD Musik findet Serj Tankian die richtige Note.
Zum Schluss bleibt zu sagen, dass sich System of A Down mit diesem Album selbst ein Denkmal errichtet haben, welches auch in Jahren noch von Vielen als eines der wichtigsten Alben der Neuzeit angesehen werden wird. Wer diese Album nicht besitzt und etwas Interesse an melodiöser, härterer Musik zeigt, der sollte nicht mehr zögern, sondern sich in die Tiefen dieses Meisterwerkes stürzen. Wen dieses Album nicht abhängig macht, dem ist nicht ganz klar nicht mehr zu helfen!
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am 1. Mai 2004
Als ich mir das Album holte, kannte ich einige Lieder schon und fand diese Songs einfach geil. Als ich das Album dann in meinen heimischen CD-Spieler legte und das erste Mal das Album ganz anhörte vielen mir viele Lieder auf, die mir auch heute noch wahnsinnig gut gefallen.
System of a Down spielen auf Toxicity zwar nicht ganz so heavy wie auf ihrem Erstlingswerk, aber gerade das macht den Reiz (und meiner Meinung nach die Klasse) dieser CD aus.
Knallharte Gitarrenriffs wechseln mit sanften, ruhigen Parts. Tankians Stimme tut den Rest. Kein aktueller Nu-Metal/Crossover-Sänger kombiniert brachiales Gebrüll mit ruhigen sehr gefühlvollen Gesangsparts in so einer brillianten Art und Weise wie SOADs Frontman Serj Tankian, der übrigens auch auf den anderen Alben super singt/brüllt.
Meiner Meinung nach ist Toxicity ein absoluter Knüller und für jeden SOAD oder auch Metal-Einsteiger absolut zu empfehlen und im gegensatz zu den anderen Alben, die auch Fantastisch sind, sehr viel eingängiger und sogar noch einen Tick Fantastischer.
UNBEDINGT KAUFEN!!!!
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am 4. März 2002
Ich muss sagen,dass ich mir dieses Album im Grunde nur auf gut Glück gekauft habe,da ich vor dem Kauf erst ein Lied (Chop Suey!) gehört!Auch nach dem ersten Hören konnte mich das Album nicht wirklich überzeugen!Der Sound ist schon recht gewöhnungsbedürftig,doch schon nachdem man jedes Lied 2 oder drei mal gehört hat merkt man,was in diesem Album steckt!Das Album ist von vorne bis hinten echt einsame Spitze!Die Stimme des Sängers Serj Tankian alleine ist schon das Geld für diese Scheibe Wert!Hinzu kommt noch das absolut genial und perfekte Gitarrenspiel von Daron Malakian und Shavo Doadjian.Das ganze wird durch den Drummer John Dolmayan wirklich erstklassig abgerundet!Die Songs sind allesamt unglaublich abwechslungsreich!Meiner Meinung nach ist das beste Lied auf der CD ATWA.System of a down sind wirklich sehr schwer in eine Musiksparte zu stecken,schlagen allerdings New Metal Bands wie Limp Bizkit um Längen!Letztendlich ein absolut Klasse Album!!!
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am 3. Dezember 2001
Also mal ehrlich, dieses Album ist genial. Alle die schon das 1. Album der Band mochten, werden mehr als begeistert sein. Die Energie, die Schnelle, die Härte und vor allem die vielen Geschwindigkeits- und Stilwechsel die sich super in die schnellen und harten Passagen einfügen machen diese CD zu einer (oder der) besten die es im Neo-Metal-Bereich gibt. Wobei ich das Wort Nu-Metal gern vermeide wenn es um S.O.A.D. geht denn diese Band kann man in keine Schublade stecken wie etwa limp bizkit oder linkin park. Und musikalisch bewegen sie sich meiner Meinung auf einem ganz anderen Niveau als Fred Durst und Kollegen. System of a down hat einfach einen (völlig) neuen (etwas durchgeknallt klingenden) aber absolut hammermäßigen Stil kreirt. Also momentan ist das meine Lieblings-CD, und ich kann sie jedem nur ans Herz legen der das einfache limp bizkit Gekäse langsam satt hat (auch wenn LB mal par recht gute Lieder hatten wie z.B. take a look around) und der mehr Wert auf textlich sowie musikalisch anspruchervollere songs legt. Aber definitiv nur was für Leute die härtere Sounds bevorzugen.
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am 2. Januar 2002
Schon das erste Album überzeugte durch den perfekten Wechsel von sehr hartem Heavy-Metal in sehr coolen Melodic-Metal. Doch diesmal haben sie sich noch einmal gesteigert und mit Toxicity einen perfekten Nachfolger hingelegt. Diesmal ist beides viel extremer vertreten. Schon allein die Vorabsingle "Chop Suey!" konnte uns Fans davon überzeugen, dass das Album einfach perfekt werden musste. Jedes Lied ist auf seine Weise ein Supersong. Beginnend mit dem Prison-Song, der mit einer scheinbar sehr absurden Einleitung in geiles Heavy-Metal verfällt und sogar ein wenig nach "Red Hot Chili Peppers" klingt, über Chop Suey!: der perfekte Mix aus Melodic und Heavy-Metal und man merkt hier erst so richtig das Stimmvolumen von Frontsänger Serj Tankian, bis hin zu Aerials, einem Track mit sehr ruhigem Ausklang. Dieses Album muss in jede Musiksammlung. Es ist meiner Meinung nach eines der besten Alben, wenn nicht das beste Album 2001. Kaufen Kaufen Kaufen !! Und ich möchte hier auch noch mal auf den sehr geilen selbstbetitelten Erstling hinweisen.
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am 3. September 2006
Vorab: Ich bin ein SOAD-Fan mit Leib und Seele und daran ist dieses Album sicher nicht unschuldig. SOAD ist eine Band die wirklich mit keiner andern verglichen werden kann oder darf. Eine wirklich "alternative", andere Musikform.

Toxicity ist das kommerziell am erfolgreichste Album der Band und wohl auch das beste, wobei es mir schwerfällt unparteiisch zu sein.^^

Das Album ist eine fantastische, faszinierende,sich perfekt ergänzende Einheit aber es verdient auch jedes einzelne Lied echte Beachtung. DARUM:

1. PRISON SONG: Bumm/Pause/BummBummBummBummBumm/"The're trying to build a prison".

So beginnts und so gehts auch weiter: Sprechgesang in den Strophen und Gebrüll im Refrain. Das kennt man doch irgenwo her, oder? Genau. Typisch System of a down mit einem politisch-anklagenden Text.

2. NEEDLES: In etwa so aufgebaut wie der erste Song. Ruhigere Verse, harter Refrain mit gebrülltem Text("Pull the tapeworm out of your,ass" was auch immer das bedeuten mag.) Wie in so vielen Songs von SOAD hat auch dieses Album im 2ten Drittel einen besonders rhythmisch, melodisch und instrumental auffälligen Teil. Häufig ein Gitarren-Solo, manchmal mit besonders ruhig gesungenem Text wie in diesem Fall. ("Sitting in my room with a needel in my hand, just waiting for the tomb of some old dying man.")

3. DEER DANCE: Schaut man sich Song 1&2 an, kennt man auch Lied 3 in etwa. Besonders auffällig ist aber diesmal die melodisch perfekt und ganz ungewöhnlich gespielte erste Refrain. Ein Höhepunkt auf diesem Album, den man nur versteht wenn man ihn hört.

4. JET PILOT: Fängt sehr "metal-artig" an, indem erst mal der Refrain gegröhlt wird. Dann wird die Strophe etwas ruhiger, wobei der Rhythmus direkt in den Körper übergeht und man Lust bekommt mit den Hüften zu wackeln und zuheadbangen ;-). Dann folgt wieder der harte Refrain.

5. X: Ein durchgängig sehr schneller und gebrüllter Text, der sich mit dem (angeblichen) Völkermord in Armenien beschäftigt; ich will hier nicht politisch aktiv werden.

6. Chop SUEY: Wahrscheinlich neben "Aeriels" das bekannteste Stück System of a downs. Beginnt mit einem Gitarrensolo in das sich nach und nach die anderen Instrumente(erst Drums und dann Bass) mischen und dann gehts richtig los. Extrem schnell und abgehackt "gesungener" Text(ich habs aufgegeben zu versuchen mitzusingen). Im Beginn des letzten Teils wird anklagend Gott angerufen, Jesus beim sterben zitiert(Vater in deine Hände empfehle ich meinen Geist= Father, into your hands I comment my spirit) und dann angeklagt, dass er ihn verlassen habe. Sehr tiefgründiger und trauriger Text, den man sich ruhig mal genauer ansehen sollte. Ein echter Höhepunkt!!

7. BOUNCE: Wie der Titel vielleicht schon vermuten lässt, ein etwas eher fröhlicher Text und schnellerer Gesang und Musik. Stellenweise gebrüllt, andere Teile werden geradezu grotesk verzerrt gesungen. Ungewöhnlich.

8. FOREST: Wieder tiefgründiger und nicht so skurril wie "Bounce". Den Text kann man sich ruhiger mal genauer ansehen. Der Refrain ist lauter und schneller als die Strophen, aber trotzdem sehr melodisch und angenehm zuhören und kein Geschrei. Eines meiner Lieblingslieder.

9. ATWA: Fängt extrem ruhig mit einem Gitarrensolo an in das dann der Sänger einstimmt. Ein sehr kurzer, gebrüllter Teil folgt und dann wird wieder im Rhythmus des Intros melodisch weiter gesungen, worauf wieder ein teils geschriener und teils einfach lauter gesungener Teil folgt. So in etwa geht das ganze Lied weiter, bis zum zum Schluss, wo nochmal richtig losgebrüllt wird. System of a down einfach.

10. SCIENCE: Erinnert ein wenig an "Bounce" aber irgendwie auch wieder gar nicht. Sehr schwer zu beschreiben. Auffällig sind wieder die seltsam gesungenen und intrumentierten Stellen. Diesem Lied wird man mit Worten nicht gerecht, das muss man gehört haben. Sorry, da versagt mein Wortschatz ^^. Aber ein echt toller Song.

11. SHIMMY: Dieses Lied fällt einem schon wieder etwas leichter zu beschreiben. Verhältnismäßig ruhiger Text der allerdings im Refrain wie üblich etwas schneller und lauter wird. Ziemlich politsch und die Verhältnisse in Amerika anklagend.

12. TOXICITY: Der Namensgeber für das Album und vielleicht auch ein Spiegel für alle anderen Lieder sowohl inhaltlich als auch auf die Musik bezogen. Politischer Text, der aber irgendwie irritierend ist wenn man ihn übersetzt( wie so oft) und abwechselnd laute und leisere, langsamere und schnellere, gesungene und gebrüllte Passagen abwechselt. Alternative-Music wie man sie sich vorstellt.

13. PSYCHO: Der Text handelt von zwei Dingen die SOAD glaube ich nicht leiden können: Drogensucht und Groupies. Und das dann auch noch als Verbindung zu kokainabhängigen Groupies!! Da kann man sich vorstellen wie wenig lobend und kritisch der Text ist. Aber nicht nur der verdient Beachtung sondern auch der Gesang und die Instrumentation sowie Rhythmus und Melodie. Echt hörenswert!

14. AERIELS: Einfach nur geil,geil,geil,geil,geil,geil,geil! Dieses Lied ist das beste auf dem ganzen Album, es toppt sogar "Chop Suey" und das will was heißen. Einfach nur der Hammer. Angefangen wird mit einem Violinenteil(ja, ihr hört richtig) und dann beginnen die üblichen Instrumente ihr Werk. Und der Gesang!! Hier zeigt Serj was seine Stimmbänder wirklich draufhaben und dass er nicht nur rumschreien kann. Dazu noch der durchdachte, regelrecht poetische Text und das Alternative-Music-Liebhaberherz ist glücklich. Ein würdiger Abschluss für ein ungewöhnliches Album.

FAZIT: EIN MUSS IN JEDEM GUTSORTIERTEN MUSIKREGAL!

PS: Alle Angaben wie immer ohne Gewähr. Grammatik-Komma-und Rechtschreibfehler kostenlos.
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am 12. September 2005
Es war damals 2001 nur ein glücklicher Zufall, dass ich über System of a Down stolperte (bzw. geschubst wurde).
Ein Freund von mir fuchtelte mir eines Tages plötzlich mit einer CD vor der Nase herum.
Auf meine Beteuerung hin, dass ich wirklich noch nie etwas von einer Band namens „System of a Down" gehört hatte, drückte er mir das Album in die Hände und forderte mich unwirsch auf, mich erst wieder bei ihm blicken zu lassen, wenn ich das Album gehört hätte.
Wieder zuhause angekommen, legte ich die CD dann in meine Anlage - man sollte vielleicht anmerken, dass ich zu diesem Zeitpunkt erst vor kurzem meine Begeisterung für "rockigere Musik" entdeckt hatte und absolut ahnungslos war, was ich von der SOAD-CD zu erwarten hatte.
Daher war ich auch sehr überrascht - gelinde ausgedrückt - als mir plötzlich die Boxen um die Ohren flogen und ein markerschütternder Growl über mich hinwegfegte.
Doch schon während des ersten Hörens wurden Augen und - vor allem - Ohren immer größer, die Kinnlade klappte immer weiter hinunter und nach und nach fror jegliche Tätigkeit, der ich nebenbei nachgegangen war, ein und geriet in Vergessenheit.
Es war, als beschränkten sich meine Körperfunktionen nach kurzer Zeit nur noch darauf, jeden, der aus den Boxen schallenden Töne zu inhalieren - ganz gleich ob wunderschöne, sanfte Gesangspassagen, die unvermittelt von wilden Riffs zerfetzt werden und/ oder brachialem Geschrei zum Opfer fallen, oder orientalische Melodien, die einfach nicht fehl am Platze wirken wollen.
Ich hatte nicht gewusst, dass Musik so intensiv und vielseitig sein kann, und „Toxicity" strotzt an allen Ecken und Enden nur so vor Ideen, die darauf warten entdeckt zu werden, und die sich zum Teil erst nach und nach offenbaren.
Allein für den ersten Durchlauf benötigte ich einen ganzen Tag, weil ich beispielsweise "Needles" mindestens 20 Mal in der Endlos-Schleife festhielt - ich konnte einfach nicht anders.
Der Song wird von Daron Malakians Riffs und Serj Tankians unglaublicher Stimme gnadenlos vorangetrieben und -geprügelt, bis er urplötzlich alle Kraft zu verlieren scheint und nur noch von Shavo Odadjians Bass und John Dolmayans ungeduldig pochenden Drums am Leben erhalten wird, als jäh (fast so, als hätten sie sie heraufbeschworen) Darons Gitarre wieder mit einer düster anmutenden Melodie einsetzt und er in leiser, resignierender Verzweiflung dazu zu singen beginnt; Serj eilt ihm zu Hilfe und an seiner Stimme richtet sich der Song zu mehr als nur alter Größe auf.
Das daraufhin folgende "Deer Dance" ist nahezu identisch aufgebaut, und doch weit davon entfernt, nur eine Kopie zu sein, vielmehr ist es als Weiterführung zu sehen.
"Jet Pilot" hingegen muss der Klasse seiner Vorgänger dann doch Tribut zollen und geht daher (im direkten Vergleich) ein wenig unter, ist aber trotzdem eine perfekte Überleitung zum Kracher "X"!
Das ganze Album jetzt auf diese Weise (Song für Song) durchkauen zu wollen, würde trotz aller Lobgesänge auf die einzelnen Songs, dem Gesamtwerk "Toxicity" nicht gerecht werden können, denn dieses Album ist weit mehr als „nur" die Summe seiner Songs.
Zwar hat jeder der Song seinen eigenen, unverkennbaren (wie sagt man so schön) Vibe, nichtsdestotrotz wird man das Gefühl nicht los, dass sie alle irgendwie miteinander verbunden sind, fast so, als ziehe sich eine Art roter Faden durch das ganze Album, der die Songs sanft, aber unüberhörbar zu einem in sich abgeschlossenen Ganzen verwebt, das - auch wenn ich mich hier wiederhole - mehr als die Summe seiner Teile ist.
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am 29. September 2001
Nach dem Brillianten Erstlingswerk nun der Überhammer.Was die Jungs aus Armenien bzw. L.A. hier zeigen ist wohl mit nichts mehr zu übertreffen.Allein die Single Chop Suey! und der Titeltrack Toxicity strotzen nur so vor genialen melodien.Die Stimme von Frontmann Serji Takian brennt sich sofort ins Kleinhirn und macht hoffnungslos süchtig.Tracks wie Deer Dance und Science Rocken bis der Notarzt kommt und entzücken gleichzeitig mit melodien die man so schnell nicht mehr los wird.Auch Instrumente wie z.B. Balalaika wurden hier verwendet und transferriern in Soundebenen deren Existenz man zuvor nicht einmal erahnt hat.Auf keinen Fall Überproduziert mit doch genialem Sound überzeugt diese Platte vom 1.Track bis zum Volkstümlichen HiddenTrack.Genug der Lobeshymnen.Trotzdem für mich schon jetzt die Beste CD die ich je mein eigen nennen durfte. Für jeden Fan von Bands wie KoRn,Deftones,Staind u.s.w ein absolutes muss.
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