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am 25. Juli 2016
Soundgarden sind zurück.
Chris Cornell und seine Jungs kehren mit 'King Animal' nach Jahren triumphal zurück auf die Rockbühne.
Das Album ist von Anfang bis Ende rockig, roh, und ungeschliffen.
Soundgarden in Bestforn.

Die Vinylausgabe ist absolut hochwertig.
Das 180g Doppelvinyl kommt in stabilem Gatefold mit großem Beiheft daher.
Nebenbei liegt sogar noch der Download-Code für die digitale Version des Albums bei.
Großartig!
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am 11. November 2012
Lange spukte es umher und erschrak mich in unberechenbaren Abständen in der fachkundigen Musikpresse: das Gespenst namens „Soundgarden-Reunion“. Als die Band aus Seattle 1996 ihr letztes Album „Down To The Upside“ veröffentlichte, war ich noch viel zu jung um mich weder für Rockmusik noch speziell für dieses essenzielle Kapitel der frühen 90er zu interessieren. Jetzt, 16 Jahre und hunderte von Platten später ist das Quartett aus der einstigen, nord-westlichen Rock-Metropole Amerikas mittlerweile längst ein wichtiger Teil meiner musikalischen Sozialisation gewesen und zählt zu den All-Zeit-Favoriten meiner Musiksammlung. Da hinterließ das erste Lebenszeichen ihrer Wiederauferstehung „Telephantasm“ bei mir eher Ratlosigkeit und ihr Beitrag zum Soundtrack zu „The Avangers“ klang letztendlich einfach nur müde, lauwarm und lustlos, weswegen mein Interesse an weiterer, neuer Musik dieser Band gegen Null tendierte. Und als mit der Nachricht über das neue Album schließlich die Katze aus dem Sack gelassen wurde, breitete sich endgültig die Angst in mir aus, dass hier mit einer schnellen Marknummer und der Zerstörung einer Legende zu rechnen sein muss. Die Band um den späteren Audioslave-Sänger Chriss Cornell hatte in ihrer 13-jährigen Schaffensphase alles gesagt und sich auf dem sowohl künstlerischen, als auch kommerziellen Höhepunkt ihrer Karriere aufgelöst. Warum also nur dieses Comeback? Nun, einer Antwort bleiben Soundgarden mit ihrem sechsten Album „King Animal“ auch nach dem zehnten Mal hören zwar immer noch schuldig, aber dafür macht die Band auf ihrem neuen Album überraschend wenig falsch. Und das ist gut. Sogar sehr gut. Denn bei all den großen Erwartungen, die, gemessen an den Erinnerungen und Emotionen im Zusammenhang mit der Band, die, jetzt wo sie einmal wieder da ist, entstehen, ist einer der wichtigsten Erkenntnisse auf „King Animal“, dass sich Soundgarden nicht nur wiedergefunden haben, sondern auch ihr Band-demokratisches Arbeitsgerüst. Mit „Bones“ Of Birds“, „Black Saturday“, „Halfway There“ und „Worse Dreams” befinden sich auch wieder reine Cornell-Kompositionen auf dem Album, doch auch Kim Thayil, Ben Sherpherd und Matt Cameron waren tief in der Entstehung als Schreiber und Komponisten beteiligt. Auch die technische Versiertheit ist den vier Musikern, insbesondere Matt Cameron, nicht abhandengekommen. Einen Hit, der einen den Einstieg in dieses über weite Strecken zähe Album erleichtert, findet man allerdings vergebens. „King Animal“ ist ein „komplettes“ Soundgarde-Album geworden, das wieder von etlichen Fassetten und Wendungen lebt, dessen Fokus aber immer auf das dynamische Zusammenspiel der vier Musiker liegt. Also eigentlich alles wie immer. Man könnte munkeln, ob „King Animal“ wie ein verspätetes Bindeglied zwischen dem Meilenstein „Superunknown“ und dem etwas in dessen Schatten stehendem Abschiedswerk „Down To The Upside“ klingt. Es zeichnet sich durchaus durch dieselbe Wärme und Geschlossenheit seines Vorgängers aus, traut sich aber das eine oder andere Mal in die Offensive, im Stil der früheren Alben. Zeitgemäß und aufregend klingen die Grunge-Helden der 90er auch 2012. Aber ob die Band ihre eigne Geschichte mit- und nach „King Animal“ ernsthaft fortschreiben wird, bleibt vorerst offen.
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TOP 500 REZENSENTam 9. November 2012
Von den ganzen Band, die Anfang der 90er aus dem dunstigen Nebel und Regen des Nordens der USA kamen, mit fettigen Haaren und dicken Hemden, so ganz als Gegenentwurf zum Hardrock der Westküste, war Soundgarden immer so eine Art Zwitter. Cobain hat die Nirvana Legende auch kommerziell mit einem Schuss zementiert. Pearl Jam waren Anfangs zu poppig und wurden dann zu Eremiten. Bands wie Mudhoney erhielten sich ihre Glaubwürdigkeit, in dem sie immer unter dem Radar der Massenkompatibilität flogen. Soundgarden war irgendwie beides, auf der einen Seite immer noch sehr alternative, auf der anderen Seite aber auch MTV und Stadion.

Nach 16 Jahren und langen Vorankündigungen (manchmal hatte ich schon befürchtet hier lauert "Chinese Democracy II" ;-) kommen sie jetzt mit "King Animal" aus dem Off zurück. Und zwar so, dass einem ziemlich schnell klar wird, dass diese Band noch etwas zu beweisen hat. “I’ve been away for too long / Though I never really wanted to stay.” heisst eine Zeile im klasse Opener BEEN AWAY TOO LONG. Deutet Cornell hier etwa an, dass ihm die Publikumsreaktionen auf Audioslave und seine mittelprächtigen Soloalben nicht gut genug waren? Musikalisch ist der Song wie gesagt klasse, er beamt mich sofort zurück zu "Superunknown" Zeiten, besonders mit seiner Bass und Drum Arbeit. Nur Cornell's Stimme, immer noch unverkennbar, scheint ein wenig glatter geworden zu sein.

Toller Opener, wie gesagt, und genau der richtige Vorgeschmack auf das was dann noch kommt. Soundgarden hatte immer die einzigartige Fähigkeit, Düsterness mit immensen Grooves und Rhythmus zu verbinden, so dass die Songs zäh aber doch mächtig klingen. Diese Fähigkeit behalten sie natürlich bei, und transportieren sie ins 21. Jahrhundert. Breiten es aus wie flüssiges Lava, das schönste Beispiel hierfür der Song TAREE. "King Animal" bezieht seine Stärke für mich dadurch, dass es sich auf ihre zugängliche Superunknown Phase zurückzieht, hier aber nie aufwärmend oder abgehangen sondern sehr frisch klingt. A THOUSAND DAYS beispielsweise ist eine lärmendes, aber hochmelodisches Monster von einem Song. Oder aber auch das schon fast sinnliche BLOOD ON THE VALLEY FLOOR. Lyrisch ist das Haupthema die dunklen Seiten des Amerikanischen Lebens, hier sind die Texte sehr bildreich, schon fast Poe mässig an manchen Stellen, auf der anderen Seite aber auch oft direkt und politisch. Mit niederschmetternden Schlussfolgerungen zu unseren modernen Zeiten wie im Chorus zu BONES OF BIRDS wo es knapp und brutal heisst ... "Too weak to survive"

Soundgarden werden auch 2012 ihren Platz finden, bei alten Fans sowieso aber hoffentlich auch bei neuen. Allerdings weit entfernt vom Nu Metal oder anderen Rock Mainstream. So muss es aber auch sein, ja, sie sind weiter eine Stadioband, die die Massen bewegen kann und ja, sie werden aber auch weiter Aussenseiter bleiben.
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am 27. November 2012
Nach Jahren der musikalischer Abstinenz gaben Soundgarden 2010 ihre Reformierung bekannt. Erstes musikalischer Lebenszeichen war eine eher überflüssige Best-Of-Scheibe, dann folgte ein gutklassiges Live-Album und nun wird die Reunion mit dem Studio-Album *King Animal* endlich perfekt gemacht.

Wo Soundgarden drauf steht, ist auch Soundgarden drin - auch wenn dieser Spruch jetzt sehr abgedroschen klingt, aber er trifft genau zu. Shephard, Cornell, Thayil und Cameron sind zurück und zünden ein erneutes Feuerwerk aus alternativen Rock, Hardrock, Punk und einem Schuß Metal.

Die Songs wirken dabei absolut locker und lässig runter gerotzt, aber bereits nach dem dritten Hördurchgang entfalten sie ihren ganze Intensität, Klangdichte und Spielfreude. Soundgarden waren in ihrer Musik nie sonderlich kommerziell ausgelegt und das setzt sich auf *King Animal* nahtlos fort. Bereits vom ersten Ton an sticht die Band wieder aus der Masse heraus und ich hoffe das sich Soundgarden in erfolgstechnischer Hinsicht wieder so stark positionieren können wie damals in den 90ern.

Anspieltipps:*A Thousand Days Before*, *Black Saturday*, *Rowing*, *By Crooked Steps*

FAZIT: Soundgarden sind endlich wieder zurück - wäre zu kurz gewesen für eine Rezension...
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am 18. November 2012
Für mich ist King Animal bisher eine zwielichtige Angelegenheit, ich hoffe dass der aha-Effekt sich noch einstellt.

Ich habe Soundgarden immer für ihre kleinen Weiterentwicklungen bewundert. Mit jedem Album kam eine neue Facette, ob sie mir nun gefiel oder nicht, aber die Band hat sich immer wieder ein stückweit entwickelt. Alles was ich bisher aus King Animal herausgehört habe, kenne ich irgendwie bereits.

Die Platte ist sicher weit davon entfernt eine Enttäuschung zu sein, dafür sind die Songs einfach zu stark. Und dafür hat die Band noch immer zu viel Qualität, doch ich hatte mir nach ihrem Schwanengesang "Down On The Upside" 15 Jahre lang mehr vorgestellt...
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am 3. August 2014
Wein wird bei mir kaum so alt wie eine CD. Aber genau diese Scheibe von Soundgarden wird bei jedem anhören immer besser sofern man bereit ist die 4/4Taktwelt zu verlassen. Für mich waren vor allem Soundgarden und die Grungebewegung damals die Erlösung aus einer sich wiederholenden und langweilig werdenden Rockmusik. Nun sind auch Soundgarden schon alte Dinosaurier. Aber ich finde diese Scheibe absolut spannend und völlig eigenständig. Kein Recycling. Vergleiche mit Audioslave die ich auch teilweise sehr gut fand, kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Ok die Stimme von Chris Cornell ist natürlich einmalig und drückt jeder Produktion ihren Stempel auf, aber das Songwriting ist wieder völlig anders, schön schräg, leicht orientalisch durch Kim Thayil angehaucht. Typisch Soundgarden eben. Hätte niemals ein so spannendes Album erwartet.
Danke Soundgarden.
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am 29. Dezember 2012
Lange musste man auf neues von Soundgarden warten und die Geduld wird mit dem neuen Album belohnt. Dass die Zeit dennoch zu lang war bekommt man auch direkt im Titel des ersten Songs zu hören. Das klingt alles irgendwo vertraut, aber dennoch frisch und nicht nach einem lauen Lüftchen wie das bei einigen Comebacks nach derart langer Zeit der Fall ist.

Spätestens mit "By Crooked Steps " nimmt einen das Album dann gefangen. Die Songs grandios, vielschichtig, abwechslungsreich - Soundgarden eben!

Hoffentlich müssen wir nicht wieder so lange auf das nächste Album warten.

Einziger Wermutstropfen - der Preis ist bei allen Varianten grenzwertig. Die 5 Bonus Tracks sind lediglich Demos von 5 bereits enthaltenen Songs. Da die Demos für meinen Geschmack auch nicht wirklich aussergewöhnlich sind kann man sich die Bonusvariante eigentlich sparen. Die ist dann doch vor allem etwas für die ganz großen Fans, die jeden Schnipsel haben müssen.

Da die anderen Anbieter teils um die Hälfte billiger sind, sollte man sich überlegen ob man wirklich direkt von Amazon kaufen muss.
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am 9. November 2012
Wer hätte das gedacht... nach eher mittelprächtigen und langweiligen Liveauftritt bei "Rock im Park 2012" und dünner Film-Single "Live to Rise" kommt "King Animal" wie ein Grunge-Monster aus guten, alten Zeiten daher! Der Soundgarden-Sound von "Superunknown" und "Badmotorfinger" wurde mit viel Geschick in die heutige Zeit gerettet, die Band drückt als gäbe es kein Morgen mehr und Cornell singt alles in Grund & Boden, fantastisch.

Einzelne Songs will und kann ich gar nicht rauspicken, aber Werbung für die "Deluxe-Edition" kann ich machen. Ich habe lange mit dem Kauf der teureren Version des Albums gezögert, schließlich sind es ja "nur" 3 Demos von Stücken, die sowieso schon auf der regulären Version sind. ABER diese Demos habe es in sich und sind im Gegensatz zu den offiziellen Versionen der Songs meist akustisch eingespielt. Hier kommt Cornells Stimme noch besser rüber und die Songs klingen tatsächlich völlig anders. Alleine die Demo-Version von "Black Saturday" ist jeden Mehreuro wert und zählt zu meinen absoluten Album-Highlights.

Kurz: Phänomenales Comeback, für mich ein ganz heißer Anwärter auf den Titel "Platte des Jahres".
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am 16. November 2012
Ich hatte Angst vor dieser Platte, habe ich die letzten Alben monatelang am Stück gehört und immer wieder Neues entdeckt. Bei mir hatte es mit Superunknown angefangen und danach jahrelang gefesselt. Vor dieser Platte hatte ich Angst, gelingt das Zusammenspiel oder muss man damit rechnen dass Cornell die Richtung alleine vorgibt?

Jetzt nach einer Woche Dauerrotation ist es für mich ein weiterer Meilenstein nach Badmotorfinger, Superunknown und Down On The Upside geworden. Die Platte ist ein echter grower mit jedem Durchlauf wächst sie und aktuell kann ich mich auf nichts anderes einlassen. Wie alle Platten zuvor, benötigt sie Zeit - ist ein sperriges, innovatives, kräftiges Werk tollen Ideen geworden.

Aktuelle Anspieltipps wären Non-State Actor, Blood On The Valley Floor, Bones Of Birds, Taree, Worse Dreams, Eyelids Mouth und Rowing. Noch eins: Soundgarden hört man nicht - man fühlt oder hört etwas anderes.
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am 1. Oktober 2013
Lange spukte es umher und erschrak mich in unberechenbaren Abständen in der fachkundigen Musikpresse: das Gespenst namens „Soundgarden-Reunion“. Als die Band aus Seattle 1996 ihr letztes Album „Down To The Upside“ veröffentlichte, war ich noch viel zu jung um mich weder für Rockmusik noch speziell für dieses essenzielle Kapitel der frühen 90er zu interessieren. Jetzt, 16 Jahre und hunderte von Platten später ist das Quartett aus der einstigen, nord-westlichen Rock-Metropole Amerikas mittlerweile längst ein wichtiger Teil meiner musikalischen Sozialisation gewesen und zählt zu den All-Zeit-Favoriten meiner Musiksammlung. Da hinterließ das erste Lebenszeichen ihrer Wiederauferstehung „Telephantasm“ bei mir eher Ratlosigkeit und ihr Beitrag zum Soundtrack zu „The Avangers“ klang letztendlich einfach nur müde, lauwarm und lustlos. Da sinkt das Interesse an weiterer, neuer Musik dieser Band gegen Null. Und als mit der Nachricht über das neue Album schließlich die Katze aus dem Sack gelassen wurde, breitete sich endgültig die Angst in mir aus, dass hier mit einer schnellen Marknummer und der Zerstörung einer Legende zu rechnen sein muss. Die Band um den späteren Audioslave-Sänger Chriss Cornell hatte in ihrer 13-jährigen Schaffensphase alles gesagt und sich auf dem sowohl künstlerischen, als auch kommerziellen Höhepunkt ihrer Karriere aufgelöst. Warum also nur dieses Comeback? Nun, einer Antwort bleiben Soundgarden mit ihrem sechsten Album „King Animal“ auch nach dem zehnten Mal hören zwar immer noch schuldig, aber dafür macht die Band auf ihrem neuen Album überraschend wenig falsch. Und das ist gut. Sogar sehr gut. Denn bei all den großen Erwartungen, die, gemessen an den Erinnerungen und Emotionen im Zusammenhang mit der Band, die, jetzt wo sie einmal wieder da ist, entstehen, ist einer der wichtigsten Erkenntnisse auf „King Animal“, dass sich Soundgarden nicht nur wiedergefunden haben, sondern auch ihr Band-demokratisches Arbeitsgerüst. Mit „Bones“ Of Birds“, „Black Saturday“, „Halfway There“ und „Worse Dreams” befinden sich auch wieder reine Cornell-Kompositionen auf dem Album, doch auch Kim Thayil, Ben Sherpherd und Matt Cameron waren tief in der Entstehung als Schreiber und Komponisten beteiligt. Auch die technische Versiertheit ist den vier Musikern, insbesondere Matt Cameron, nicht abhandengekommen. Einen Hit, der einen den Einstieg in dieses über weite Strecken zähe Album erleichtert, findet man allerdings vergebens. „King Animal“ ist ein „komplettes“ Soundgarde-Album geworden, das wieder von etlichen Fassetten und Wendungen lebt, dessen Fokus aber immer auf das dynamische Zusammenspiel der vier Musiker liegt. Also eigentlich alles wie immer. Man könnte munkeln, ob „King Animal“ wie ein verspätetes Bindeglied zwischen dem Meilenstein „Superunknown“ und dem etwas in dessen Schatten stehendem Abschiedswerk „Down To The Upside“ klingt. Es zeichnet sich durchaus durch dieselbe Wärme und Geschlossenheit seines Vorgängers aus, traut sich aber das eine oder andere Mal in die Offensive, im Stil der früheren Alben. Zeitgemäß und aufregend klingen die Grunge-Helden der 90er auch 2012. Aber ob die Band ihre eigne Geschichte mit- und nach „King Animal“ ernsthaft fortschreiben wird, bleibt vorerst offen.
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