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am 12. Mai 2017
Bin von meiner Canon 600D zur 6D aufgestiegen. Wie zu erwarten liegen dazwischen Welten.
Jetzt habe ich 2 Nullen weniger im Name, aber dafür doppelt so viel Tasten, die auch noch anders sortiert sind (Selbst die Modus-Selektion ist von rechts nach links gewandert). Das hätte Canon bestimmt besser machen können.

Technisch gesehen ist die Kamera allerdings ein Meilenstein im Vergleich zur 600D. Die Lichtempfindlichkeit funktioniert besser als mein Auge, somit kann man die Kamera quasi als Nachtsichtgerät nutzen ;)

Ich bereue nichts!
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am 25. Januar 2013
Die Canon EOS 6D ist auf den ersten Blick ein Mauerblümchen: Die Spezifikationen auf dem Datenblatt lesen sich (abgesehen von WLAN und GPS) so, als sei die Kamera in vielen Punkten nichts Halbes und nichts Ganzes. Ich habe diese Punkte hier einmal zusammengestellt und will Ihnen aus meiner Perspektive zeigen, ob Sie tatsächlich ins Gewicht fallen. Noch kurz zu meinem Profil: Ich arbeite hauptberuflich als Dozent an einer Universität, wo ich schwerpunktmäßig Theorie und Praxis der Fotografie unterrichte. Privat komme ich paradoxerweise meist nur noch im Urlaub zum Fotografieren. Die Kamera sollte daher möglichst reisetauglich sein, einen funktionalen Autofokus haben und natürlich über einen zeitgemäßen Sensor verfügen, der das Beste aus meinen (doch recht zahlreichen) Objektiven herausholt. Hier also meine Eindrücke zu besonders intensiv diskutierten Punkten:

- Sucher. Leider nur 97 Prozent, im Vergleich zur Canon EOS 5D II oder auch den direkten Nikon-Vollformatkonkurrenten ein Rückschritt. Weitaus praxisrelevanter ist jedoch, dass der Sucher sehr hell ausfällt und alle Informationen dort präsentiert, wo ich sie als Fotograf brauche. Der Unterschied zu professionellen Gehäusen ist nahezu irrelevant.

- Body. Das Gehäuse ist stark an die EOS 60D angelehnt, was ich persönlich begrüße. Es ist verhältnismäßig klein, dennoch mit großen Händen gut zu bedienen und wirkt von der Tastenanordnung wohl sortiert. Ich kann daher schnell mit der Kamera kommunizieren und werde nicht durch überflüssige Features abgelenkt. Die Haptik ist weitaus kunstofflastiger als beispielsweise bei meiner EOS 1Ds Mark II - aber deren Robustheit habe ich trotz Zehntausenden von Auslösungen noch nie gebraucht. Sie sollten sich also fragen, ob Sie tatsächlich die staubige Rally Paris Dakar fotografieren und ihre Kamera auf Kriegseinsätzen herumtragen. Sollte dies nicht der Fall sein, wird sie dieser Body bei normaler Beanspruchung jahrelang begleiten.

- Verschluss. Die Kamera packt nur 1/4000 Sekunde im Normalbetrieb und nur 1/180 Sekunde Blitzsynchronzeit. Auch hier ist die hausinterne und -externe Konkurrenz schneller - aber selbst im professionellen Einsatz reichen beide Werte meist völlig.

- Autofokus. Hier ist der erste Punkt, wo Sie tatsächlich Ihr Anwendungsziel unter die Lupe nehmen müssen. Nur 11 Autofokusfelder, und davon auch nur ein Kreuzsensor, der dafür besonders lichtempfindlich ist. Sollten Sie schwerpunktmäßig Rennwägen, Pferderennen, Fußballspiele oder Flugshows fotografieren, sind Sie vermutlich eine Leistungsklasse höher (5D III) besser aufgehoben. Bei mir kommen derartige Situationen relativ selten vor (und wenn weiß ich, wie man durch Vorfokussieren und Abblenden dennoch zum Ziel kommt). Für mich ist weitaus wichtiger, dass der AF sein Ziel zuverlässig trifft und leicht zu programmieren ist - was beides zutrifft.

- Videofunktion. Für Gelegenheitsnutzer hervorragend, etwa auf dem Level der Canon EOS 5D Mark II. Für Profis wegen stärkerer Neigung zu Moiré-Effekten und fehlender Kopfhörerbuchse eher ungeeignet. Da ich diese Funktion kaum nutze, kann ich mit den Einschränkungen des Sensors an dieser Stelle gut leben.

- Bildqualität. Deutlich besser als die 5D II, in einzelnen Testberichten im Lowlight-Bereich sogar eine halbe Blende besser als die 5D III. Dank relativ leisem Silent-Mode daher eine nahezu perfekte Lowlight-Maschine. Mit lichtstarken Festbrennweiten ein Traum.

- Speichermedium. Nur ein Kartenslot (SD-Karte) wird oft als Gegenargument genannt. In mittlerweile 15 Jahren Digitalfotografie habe ich es noch nicht ein Mal geschafft, eine Speicherkarte kaputtzumachen. Man muss also trotz fehlender zweiter Karte nicht in Angst und Schrecken leben. Sollten Sie jedoch überlebenswichtige Dinge fotografieren (dazu zählen bekanntlich auch Hochzeitsfotos, wo bei Datenverlust schnell Tränen fließen), könnte dies dennoch ein Killerargument gegen die 6D sein.

- WLAN und GPS. Weitaus weniger relevant als beim Kauf von mir gedacht. Nette Gimmicks, die sich vielleicht einmal als nützlich erweisen. Wegen (technikbedingter) Latenz zwischen Kamera und Eingabegerät (etwa Smartphone/Tablet) ist die WLAN-Funktion für mich vielleicht einmal interessant bei der Bildbetrachtung auf Reisen.

Unter dem Strich würde ich sagen: Eine unaufgeregte Kamera ohne zu viel Schnickschnack, die schnell reagiert und das tut, was ich möchte. Die Bildqualität ist mit Zoomobjektiven wie dem 16-35L II 2,8 oder dem 70-300L 4-5,6, aber auch mit Festbrennweiten wie dem 50 1,4 oder dem 85 1,8 absolut herausragend. Der Kauf dieser Kamera (in Kombination mit dem Pancake 40 2,8) gibt mir die Möglichkeit, endlich eine kompakte Vollformatkamera mit geringem Gewicht fast immer dabei zu haben. Von mir bekommt die Kamera daher eine uneingeschränkte Kaufempfehlung.

Sollten Sie Ihre Gedanken zur Canon EOS 6D mit mir teilen wollen, freue ich mich auf Ihre Kommentare!
189189 Kommentare| 1.288 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. August 2013
Umstieg von Crop auf Vollformat?
Bei der Entscheidung sollt im Vordergrund stehen für welche Zwecke man eine Kamera der gehobenen Preisklasse benötigt, denn die 5D MkIII und die 6D trennen knapp 1000 €. Ich bin ein ambitionierter Hobbyfotograf der hauptsächlich in der Natur unterwegs ist und selten mal auf Hochzeiten aushilft und natürlich auf Reisen gerne fotografiert.
Ich möchte nun nach mehreren 1000 Auslösungen berichten warum ich den Kauf nicht bereue.

Übersicht: (+ Top / o Ausreichend / - Negativ)

+ Bildqualität (Auflösung/Rauschen/dynamischer Umfang)
+ kompakt und leicht für einer Vollformatkamera
+ WLAN u. GPS
o Sucherbild und Autofokus
o Bilder/Sekunde
o Preis/Leistungsverhältnis

Bildqualität:

-Die 20.2 Megapixel machen mit dem richtigen Objektiv sehr scharfe Fotos und lassen bei der Nachbearbeitung viel Spielraum für das Beschneiden von Motiven.
-Das Rauschverhalten ist ebenfalls ein Genuss. Man muss schon genau hinschauen um bei ISO 1.600 ein leichtes Rauschen zu finden. Falls man mal gezwungen ist ISO 25.600 zu nutzen ist das bei kleinen Fotodrucks auch nicht zu erkennen.
-Der Dynamikumfang im RAW-Modus ist auch sehr gut. Bei der Nachbearbeitung am PC ist somit der Kreativität viel Freiraum gegeben.

Verarbeitung/Features:

-Die kompakte Bauweise gefällt mir sehr gut. Die Kamera liegt gut in der Hand und nach etwas Eingewöhnungszeit trifft man jeden Knopf während man durch den Sucher schaut (z.B.: ISO-Knopf).
-Das fehlende Schwenkdisplay kann durch die WLAN–Funktion ersetzt werden. Somit erspart man sich ein Verschleißteil mehr an der Kamera.
-97% Sucherbild? Warum man hier nicht 100% wie bei der 5D MkIII schafft kann ich auch nicht sagen. Nur so viel: Hätte ich das nicht irgendwo aufgeschnappt, dann wäre es mir wohl nie aufgefallen.
-Autofokus ist für meine Ansprüche ausreichend. Wer sehr viel Sport- u. Aktionfotografie betreibt ist mit der 5D MkIII besser bedient. Das gilt auch für die Bilder pro Sekunde.
-Der eine SD-Speicher-Slot kann natürlich mit SDXC-Karten bestückt werden.
-1/4000-30s kann bei der Belichtungszeit eingestellt werden. Der BULB-Modus hat einen eigenen Slot.

Gimmicks:
-Die WLAN-Funktion über Smartphone, Tablet, usw. funktioniert spielend leicht. Ich benutze gerne diese Funktion als Ersatz eines Klapp-Displays oder auch als Fernauslöser. Am Anfang hatte ich dies nur als Spielerei empfunden doch es biete ungeahnte Möglichkeiten. Gerade in Situationen wo es nicht mehr möglich ist durch den Sucher oder über LiveView die Bildgestaltung zu bestimmen, kann hier ein entscheidender Vorteil entstehen.
-Die GPS-Funktion funktioniert ohne Probleme und ist auch ausreichend genau. Ich benutze die nur auf Reisen und schalte sie auch aus wenn die Kamera nicht benötigt wird, denn sie frisst nun mal Strom.

Preis:
-Die Kamera ist nun mal für eine andere Zielgruppe konzipiert als die 5D MkIII, was ich auch sehr begrüße. Die knapp 1000€ Unterschied kann man lieber in ein nettes Objektiv stecken ;) . Man hat zwar einige Einbußen gegenüber der 5D MkIII aber auch zwei nette Spielereinen, wobei die WLAN-Funktion sich nun mal prima für das kreative fotografieren eignen. Das Preis/Leistungsverhältnis ist daher fair.

Fazit: Die perfekte Vollformatkamera für Einsteiger die es lieben kreativ zu fotografieren. Für Presse und Aktionfotografie lohnt sich die Investition für die 5D MkIII. Ich vergebe hier 5 Sterne, da diese Kamera mir einfach sehr viel Spaß macht und für meine Anwendungen optimal ist (Bildqualität ist für mich entscheidend).

Ich hoffe ich konnte bei Ihrer Entscheidung weiterhelfen. Bei Fragen und Kritik werde ich versuchen diese zu beantworten.
66 Kommentare| 512 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. August 2015
Nachdem Ich von der 70D wegen dem bekannten Autofocusproblem enttäuscht war, gab ich Canon mit der 6D nochmal eine Chance.
Ich muss sagen SUPER!
Diese Kamera ist genauso wie Ich mir eine Kamera wünsche und ist jeden Cent den sie im vergleich zur 70d mehr kostet wert!
Haptik ist super, die Kamera liegt super in der Hand.
ISO rauschen top!
Selbst bei ISO 6400 ist das rauschen noch so gut wie unsichtbar und bei der richtigen belichtung sogar noch 12800 absolut top.
Dann die Schärfe Top!
Ich finde es super von Canon das sie kein total vollgestopftes Megapixelmonster in die 6D gepackt haben denn 20,2 Megapixel reichen vollkommen!
Einziges mit dem Autofocus wurde gespart da wären mehr als nur 1 Kreuzsensor schon nett gewesen aber die 11 Sensoren der Kamera sind dafür absolut Punktgenau und superschnell.
Mir reichen Sie eigentlich.
Sonst Wlan und gps sind super wenn man Sie hat, war und ist für mich aber nicht ausschlaggeben für den Kauf, sondern einzig die einfach Canon typisch einfache und intuitive Bedienung und die Hammer Bildqualität!
Ich kann diese Kamera nur jeden empfehlen und würde sie mir immer wieder Kaufen!
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am 27. Februar 2016
Nach 40 Jahren analoger und digitaler Fotografie habe ich mich vor 6 Monaten von der Crop-Welt verabschiedet und meine EF-S Objektive verkauft, ebenso die Canon 50d - die 650d blieb als Zweitbody und Brennweitenalternative zum Vollformat im Haus. Das vorhandene 70-200mm L 4.0 IS wurde um das 24-70mm L und das 16-35mm L ergänzt. Die Ergebnisse mit dem neuen Body und den drei Objektiven sind wirklich sehr gut (ok, ich bin begeistert) - kommen allerdings nicht von alleine. Wenn ein Hobbyfotograf davon ausgeht, dass nur mit der entsprechenden Hardware gleich um Längen bessere Aufnahmen entstehen, kann dies zur Enttäuschung führen. Gute Bilder lassen sich bei Canon auch mit den dreistelligen Kameras machen. Wenn der Anspruch aber steigt und aus besonderen Aufnahmesituationen noch mehr entstehen soll, dann unterstützt dies Equipment, man begibt sich in eine andere Liga. Keinen Moment habe ich den Umstieg bereut und kann den Kauf allen jetzt oder künftig versierten "Fotoaktivisten" empfehlen. Wenn sich jemand mit dem Preis schwer tut, empfehle ich zunächst, ggf. den eigenen Objektivbestand in qualitativer Hinsicht mit EF-Objektiven anzuheben (siehe z.B. Hinweise und Tests bei "Traumflieger"). Diese können dann gut auch zu einem späteren Zeitpunkt im Vollformatbereich eingesetzt werden.
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am 8. September 2016
Was soll ich dazu sagen? Der perfekte Umstieg zum Vollformat. Seit gut 1 Jahr dürfen wir die Kamera unser Eigen nennen und nutzen sie ausgiebig, vor allem mit einem Weitwinkelobjektiv. Da wir gern auf Autotreffen gehen haben wir meist nicht den Platz, um uns weit weg vom Objekt zu stellen.
Für das Display habe ich mir zusätzlich für ganz kleines Geld eine Schutzglasplatte besorgt. Die Kamera liegt sehr gut in der Hand und ist mit ein bisschen Übung leicht zu bedienen. Auch in Verbindung mit dem Handy als Fernauslöser funktioniert sie einwandfrei. Sie ist einfach nicht mehr wegzudenken.
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am 15. Juni 2016
Nach fast einem Jahr professioneller Nutzung bin ich immer noch begeistert von der Kamera. Ich nutze sie fast ausschließlich für Peopelfotgrafie Outdoor und im Studio. Für Sport würde ich sie nicht unbedingt empfehlen, da für meine Begriffe der Autofokus schon zu langsam sein kann. Benutzen tue ich sie mit einem Batteriegriff und einer Mattscheibe zum manuellen Fokussieren. Probleme hatte ich mit der Kamera noch keine trotz täglichem Einsatz. Die Bildqualität überzeugt mich völlig. Empfehlen kann ich sie jedem der die vielen Fokussfelder und die Geschwindigkeit einer 5d3 nicht braucht.
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am 9. Februar 2017
Canon überzeugt einfach immer wieder.
Neben meiner 5D Mark 3 , wars Zeit noch eine "Ersatz"kamera zu kaufen. Da ich mit der Mark 3 schon so zufrieden war, fiel auch hier die Wahl wieder auf ein Canonprodukt. Da die Kamera ebenfalls Vollformat haben sollte, habe ich auch nicht lange überlegt und die 6D bestellt.
Etwas kleiner und leichter als die 5D mark3 aber trotzdem super handlich. Die wlan Funktion per Handy funktioniert auch einwandfrei und ist eine schöne Spielerei .
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VINE-PRODUKTTESTERam 11. Januar 2014
Bisher habe ich mit einer Canon EOS 600D gearbeitet; nun habe ich den Wechsel zum Vollformat vollzogen. Dieser Umstieg wird auch der Schwerpunkt meiner Rezension sein; einen Vergleich zur 5D oder gar 1D kann ich leider nicht anbieten. Auch zur Video-Funktion kann ich nicht viel beitragen außer der Feststellung, dass sie funktioniert.

Was also erwartet den wagemutigen Um- und Aufsteiger?

- Crop-Faktor
Die wohl auffälligste Veränderung ist der Wegfall des Crop-Faktors. Zur Erinnerung: Bei APS-C Kameras verlängert sich die Brennweite scheinbar um den Faktor 1,6. Folglich führt der Wegfall des Crop-Faktors bei Vollformatkameras gewissermaßen zu einer Verkürzung der Brennweite. Bei Weitwinkelaufnahmen ist das erst einmal positiv, man hat mehr Platz auf dem Bild. Bei Tele-Aufnahmen hätte man ihn allerdings doch gerne wieder. Vielleicht ein Trost: Durch den Gewinn an Bildqualität kann man dies zu einem gewissen Teil kompensieren und über Ausschnittvergrößerungen croppen.

- Objektive
Wer aufsteigen möchte, sollte seinen Objektivbestand überprüfen: Nur EF-Objektive passen auf eine Vollformat-Kamera. Ich setze diesen eigentlich trivialen Aspekt bewusst weit nach oben, weil man hier teure Fehler machen kann.

- Rauschverhalten
Ich hatte mir eine deutliche Verbesserung des Rauschverhaltens vom Aufstieg versprochen. Kam ich mit der 600D mit ISO 800 gut hin, hoffte ich, nunmehr auch mit ISO 3.200 noch akzeptable Bilder zu bekommen. Was ich nicht erwartet hatte: Trotz langsam einsetzenden Rauschens hatte ich selbst mit ISO 12.800 noch hervorragende Bilder, die eine Ausschnittvergrößerung zuließen. Bei 25.600 war das Rauschen nicht mehr zu verleugnen, möglich sind noch 51.200 und 102.400. Wozu das? Ganz einfach: Manchmal möchte man das Bild unbedingt haben - und dann ist es auf alle Fälle besser, wenn das Bild verrauscht ist, als wenn es verwackelt ist. Man kann in der Kamera unabhängig voneinander die ISO-Bereiche für die manuelle und die automatische ISO-Einstellung festlegen, beide mit unterem und oberen Wert.

- Blitz
Auf der 600D thronte ein eingebauter Blitz; diesen bietet die 6D nicht. Man kann viel darüber diskutieren, ändern wird dies vermutlich nicht viel. Da ich bereits vorher vorwiegend mit externen Blitzen gearbeitet habe, ist der Verlust für mich nicht so dramatisch. Außerdem kann man in vielen Situationen, die bei der 600D noch einen Blitz erforderten, gänzlich ohne Blitz auskommen.

- WLAN
Ins Auge sticht die WLAN-Fähigkeit der Kamera. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, diese zu nutzen; ich verwende ein Smartphone, eigentlich aber nur zur Bildanzeige. Auch eine Fernbedienung der Kamera über WLAN ist möglich.

- GPS
Ein Novum für Canon im DSLR-Bereich ist das eingebaute GPS. Damit kann man seinen Bildern Standortinformationen mitgeben. Ein GPS-Logger zeichnet auf Wunsch die Strecke auf. Allerdings sollte man berücksichtigen, dass der GPS auch bei ausgeschalteter Kamera Strom verbraucht; ich las von 1% pro Stunde.

- Autofokus
Über diesen Punkt habe ich lange nachgedacht und auch viel im Internet recherchiert. Denn die 11 AF-Sensoren, nur der mittlere ein Kreuzsensor, klingen zunächst sehr dürftig im Vergleich zur 5D Mark III, aber auch verglichen mit der 7D. Aber in der Praxis ist dies nicht so dramatisch, zumal der mittlere Sensor extrem lichtstark ist. Bei Tests konnte ich Punkte fokussieren, bei der sich die 600D sogar mit Blitz noch schwertat.

- Geschwindigkeit
Angegeben ist die Kamera mit 4,5 JPEGs pro Sekunde. Dies ist zwar eine ordentliche Leistung; wer aber vorwiegend Sportaufnahmen tätigt, sollte sich ggf. alternativ die 7D anschauen.

- Akku
Der Akku ist angegeben mit knapp 1.000 Auslöungen für eine Ladung. Dabei sollte man aber berücksichtigen, dass WLAN und GPS Stromfresser sind. Im Menü kann man sich nicht nur die Balkenanzeige anschauen, sondern erhält die prozentuale Restkapazität, die Zahl der Auslösungen sowie ein Information über den Allgemeinzustand des Akkus. Das Ladegerät zeigt durch die Blinkfrequenz an, wie weit der Ladevorgang fortgeschritten ist. Grundsätzlich gehe ich nur mit geladenem Ersatz-Akku aus dem Hause.
Wichtig: Beim allerersten Laden kann es sein, dass die LED schnell blinkt. Dann nimmt man den Akku heraus, wartet 10 Sekunden und versucht es nochmal. Spätestens beim dritten Mal sollte es funktionieren, so die Canon-FAQ hierzu.

- Sonstiges
-- Bildqualität: Lässt keine Wünsche offen. Da man sich den Fokuspunkt in der Bildanzeige heranzoomen kann, hat man deutlich bessere Möglichkeiten einer schnellen Qualitätsprüfung.
-- Haptik: Die Kamera liegt gewohnt gut in der Hand. Umstellen muss man sich ein wenig, weil man plötzlich ganz viele Rädchen zum Drehen hat. Das Modus-Wahlrad hat eine Sperre, um unabsichtliches Verstellen zu verhindern. Auch die anderen Rädchen lassen sich, selber konfigurierbar übers Menü, über einen kleinen Schalter sperren.
-- Menüs: Deren gibt es reichlich. Daher empfiehlt es sich, die häufig benutzten Funktionen in sein individuelles Menü aufzunehmen, wie es auch beim kleinen Schwestermodell schon möglich war. Die ersten Menüpunkte, die ich dort aufgenommen hatte, waren WLAN und GPS (wegen Stromverbrauch) sowie die ISO-Einstellung (weil ich da noch mit einer Lernkurve rechne).
-- Belichtungsreihen: Bracketing wird weiterhin in verschiedenen Formen (Belichtungsreihe, Blitz, Weißabgleich) unterstützt. Neu hinzugekommen sind HDR-Aufnahmen sowie das Zusammenführen mehrerer Nachtaufnahmen zu einem Bild. HDR werde ich aber vermutlich weiter am PC machen, wenn mir danach ist. Und die Optimierung der Nachtaufnahmen wird wohl auch eher selten zur Anwendung kommen.
-- Sucher: Kommt mir groß und hell vor, das kann aber auch ein "Placebo-Effekt" sein.
-- LCD-Display: Keine Veränderung, aber im Gegensatz zur 600D nicht schwenkbar.
-- Software: Neben einem Softwarepaket von Canon, welches ich nur eingeschränkt nutze, sind im Lieferumfang (zur Zeit?) Adobe Lightroom und Adobe Premiere enthalten.

Fazit:
Mit der 6D hat man einen nicht billigen, aber relativ kostengünstigen Einstieg in die Vollformat-Klasse von Canon. Dabei vermittelt sie nicht den Eindruck eines Kompromisses zwischen Preis und Leistung. Kann ich empfehlen.

Anmerkung:
Da die 6D ein recht komplexes Produkt ist, habe ich hier nicht alle Aspekte herausstellen können. Sollten Sie noch Fragen haben, nutzen Sie hierzu gerne die Kommentarfunktion.
22 Kommentare| 50 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. März 2017
Ich war lange auf der Suche nach einer Kamera, die bei Konzerten und Abendveranstaltungen mit wenig Licht noch tolle Aufnahmen hinbekommt. Infrage kamen für mich die 6d und die deutlich teurere 5d III ... beides Vollformat (unverzichtbar für dieses Einsatzgebiet) die 5d hat natürlich mehr Leistung (schnellere Serienaufnahmen, mehr Fokusfelder... ) Ich fand schnell für mich heraus, dass ich mit der 6d vieles wett machen konnte, indem ich die Manuellen Modi nutze.Der Fokus liegt zumindest mit Ef-Objektiven ob Ultrasonic oder STM selten daneben! Schnell und präzise! ( Das Tamron 24-70 war hingegen etwas träger) Die Bildqualität bei hohen Iso-Werten ist erstaunlich, selbst die J-PGS müssen kaum nachbearbeitet werden.
Auch bei Tageslicht auf der Straße oder in der freien Natur bietet die Kamera exzellente Ergebisse. Die Auflösung ist mit 20 Mio Pixel, vollkommen ok (was dem Rauschverhalten zugute kommt) Was mir persönlich fehlt ist der dreh- und schwenkbare Bildschirm, den ich zuvor bei der Eos 60 d hatte. GPS ist sicherlich eine praktische Sache, für meine Zwecke eher uninteressant. WLAN ist da schon deutlich interessanter, es bietet die Möglichkeit, die Kamera komplett mit einem Smartphone zu steuern, bzw die Bilder gleich auf das Handy in voller Auflösung zu übertragen. Somit ist eine schnelle Bearbeitung am Handy und das unverzügliche Weiterleiten der Bilder möglich!

Videos stehen bei mir nicht im Vordergrund, hier sei gesagt, dass die Qualität überzeugend ist (Full HD 30 Vollbilder) fokussieren muss man allerdings selbst. Für kurze Filmsequenzen ist sie mit entsprechenden Objektiven und Stativen durchaus zu gebrauchen
Fazit: Eine günstige Vollformatkamera, die vielseitg einsetzbar ist und eine überragende Bildqualität bietet. Preis/Leistung ist stimmt hier in jedem Fall! Selbst für Profifotografen ist sie mindestens als Zweitkamera zu empfehlen.
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