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am 14. September 2017
Ein ausgezeichnetes Buch, das eine sachliche Auseinandersetzung mit der EU bietet. Seine Einstellung ist viel positiver als die seines Schriftstellerkollegen Hans Magnus Enzensberger. Dank seiner Aufenthalte in Brüssel kennt er sich sehr gut mit der EU aus.
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am 21. August 2016
Ein interessantes Buch über die EU, jedenfalls für Menschen die sich über die EU und ihr wirken informieren wollen, sowie eine Informationsquelle
über die 27 Staaten.
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am 8. Juli 2016
Schlüssig argumentiertes Plädoyer für Europa. Der Autor hat ein Jahr lang in Brüssel im Parlament recherchiert
und räumt in "Der Europäische Landbote" mit vielen Klischees und Vorurteilen gegenüber dem "Monster Brüssel" und "EU-Bürokratie" auf.
Ein Beispiel gefällig? Die Verwaltung allein der Stadt Wien ist personell und monetär aufgeblähter als der gesamte EU-Apparat in Brüssel.
Unbedingte Leseempfehlung, besonders für Brexit- und andere Xit-Befürworter.
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am 11. November 2014
Wie konnte ich nur die großen Text übersehen. Die Argumentation des Autors für Europa ist bestechend. Hier zeigen sich die großen Hoffnungen, warum für Eupa war und ist. Die Natinalstaaten sind seit dem 19. Jahrhundert das Problem und nicht die Lösung.
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am 30. Dezember 2014
Menasse verteidigt die EU und insbesondere auch die Beamten der EU-Kommission. Dass dies bemerkenswert ist, zeigt eigentlich nur, wie dringend die europäische Idee neuer Impulse bedarf. Dies anzumahnen, ist ein Verdienst des Buches von Menasse.

Leider verbleibt Menasse aber seinerseits nur im Oberflächlichen einer EU, die besser sei als ihr Ruf. Eigentlich schuld am aktuellen Vertrauensverlust seien allein die im Rat versammelten Regierungen der Mitgliedstaaten. Ganz auf dieser vereinfachenden Linie liegt auch seine Lösung: Abschaffung der Nationalstaaten zugunsten einer EU der Regionen. Was das konkret bedeuten würde, wird nicht einmal im Ansatz ausgeführt. Ob hiervon z.B. auch das Wahlverfahren zum EU-Parlament betroffen wäre, bleibt ebenso unreflektiert wie sonstige Auswirkungen auf die derzeitige Funktionsweise der EU.

Nun mag man einwenden, es gehe Menasse nur um die große Linie. Das ist mir aber zu dünn bei einem Thema, dessen Diskurs bereits sehr viel weiter fortgeschritten ist.

Sich gegen eine populistische Demontage der EU zu wenden ist löblich, darf aber nicht umschlagen in jegliche Immunisierung des Brüsseler Beamtenapparates gegen in weiten Teilen durchaus berechtigte Vorwürfe überbordender Bürokratie. Dass Menasse sich seinerseits populistischer Argumentationsweisen bedient, macht die Sache nicht besser (vgl. etwa auf Seite 26 den skandalös gemeinten aber fachlich komplett unerheblichen Vorwurf, deutsche Arbeitsverträge seien noch bis vor kurzem auf der Basis des BGB von 1923 geschlossen worden; nicht auszudenken, wie Menasse seine Tiraden gegen Deutschland formuliert hätte, wenn ihm klar gewesen wäre, dass sie sogar noch heute auf der Basis des BGB von 1900 geschlossen werden...).

Ein weiterer Mangel des Buches ist, dass es zunehmend langatmiger zu lesen ist und die anfangs hier und da noch ganz interessanten Beobachtungen entfallen. Man kann den Eindruck gewinnen, das Buch hätte einen gewissen Mindestumfang nicht unterschreiten dürfen. Deutlich gekürzt, wäre dies möglicherweise ein interessanter Zeitschriftenaufsatz geworden. Von einer Buchveröffentlichung darf man aber mehr erwarten.
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am 23. März 2013
Der Titel des Buches spielt klar auf Büchners Hessischen Landboten an (»Friede den Hütten! Krieg den Palästen!«) und das ist auch schon der Hauptgrund für meine eher negative Bewertung. Während die Vorlage von 1834 bis heute kaum etwas von ihrer mitreißenden Verve eingebüßt hat, wird Menasses Büchlein in wenigen Jahren vergessen sein. Ich möchte jedenfalls davor warnen, es nur aufgrund durch den Titel geweckter Erwartungen zu kaufen - dazu enthält es zu wenig originelle Ideen.
Auf den Kern reduziert scheint es doch so, dass der Autor Menasse einen Aufenthalt in Brüssel gesponsert bekam und mal hinter die Kulissen der Europäischen Kommission schauen durfte. Das hat zum Abbau einiger Vorurteile über die Eurokraten beigetragen, die er selbst hatte oder die meisten von uns weiterhin hegen. Ermutigt durch diese Erfahrungen und bestärkt durch einen Blick in die europäische Geschichte plädiert er nun für eine nachnationale Demokratie, verwaltet von hochqualifizierten Eliten, deren Prototyp er wohl in Brüssel gesichtet hat. Berechtigt ist sicher seine Kritik an populistisch geschürtem Euroskeptizismus und dem Hochhalten letztlich hohler nationaler Interessen - aber seine Europa-Vision ist mir mit Verlaub zu blauäugig und verkennt die Dominanz der Ökonomie (der »Märkte«). Dass sie wirklich »dem Geist Georg Büchners verpflichtet« ist (wie der Klappentext behauptet), mag ich kaum glauben.
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am 29. Mai 2014
Robert Menasse polarisiert in diesem Buch und nimmt eine klare Position ein: die Europäische Union muss das werden, was sie sich in ihrem Namen selbst zuschreibt: eine Union.
Menasse findet dazu in diesem Buch deutliche, wenn auch manchmal in die Polemik abdriftende Worte. Im Fadenkreuz seiner Kritik steht der Nationalismus. Er wird angeprangert und verantwortet die derzeitige, schon jahrelang andauernde Krise der EU. Demokratiedefizite werden hier genauso ins Treffen geführt, wie gleichsam auch die Idee einer Union skizziert wird. Diese Idee besteht im Überwinden der Nationalismen und der Entstehung und Herausarbeitung einer nachnationalen Demokratie.
Diese Notwendigkeit leitet der Autor in meinen Augen deutlich und nachvollziehbar aus der Geschichte Europas ab. Und er kritisiert dabei auch die bestehende Struktur der EU und zeigt die Defizite und Hindernisse auf, die seines Erachtens einer Entwicklung in dieser Richtung entgegenstehen, allen voran im Brennpunkt der Rat der Europäischen Union, den er als Hort der nationalen Egoismen und als Quelle der Hindernisse der notwendigen Entwicklung der Union identifiziert.
Schonungslos zeigt der Autor auch die Bigotterie der nationalen Politiker auf. Jene Politiker, die für die EU in Brüssel arbeiten und gleichzeitig Beschlüsse, die sie dort gefasst haben in den eigenen Ländern entschuldigen statt zu erklären, ja diese sogar im Kern kritisieren und als Diktat von Brüssel deklarieren.
Bei all dieser sehr treffenden Kritik gibt es jedoch auch Stellen im Werk, die mir missfielen: etwa das Bashing gegen Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Das scheint manchmal schon zu einem persönlichen Kreuzzug auszuarten . Auch die Erhöhung der Beamtenschaft in beinah sakrosankte Ebenen hat mich zu einem Stirnrunzeln angeregt. Bashing und Glorifizierung – das hätte im zwei Drittel des Buches in meiner Bewertung sich mit einem Sternabzug von zwei Sternen niedergeschlagen.
Dass es dann dennoch vier wurden, ist das glühende Bekenntnis zur Idee des gemeinsamen Europas. Die Darstellung der Fehler der EU in Sachen Ex-Jugoslawiens, die man heute auch auf die Ukraine ummünzen kann. Und die Herausarbeitung, dass es keiner Kopie der USA bedarf, ja diese es sogar zu verhindern gilt. Die Geschichte der USA ist mit unserer europäischen nicht zu vergleichen – und ist auch nicht als Ideal anzusehen.
Ein Buch für glühende Europäer, die die Europäische Union als Chance sehen und verwirklicht haben wollen – und jene, die es noch werden wollen. Mit den genannten Schwächen in der Darstellung.
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am 1. Juni 2013
Ich möchte dieses Buch allen Europäern empfehlen, sowohl den Befürwortern als vor allem auch den Gegnern und Kritikern der Europäischen Einigung. Diese wunderbare Analyse der gegenwärtigen Situation Europas ist meines Wissens eine der wenigen Niederschriften eines Gedankens, mit dem meine Generation bereits implizit aufgewachsen ist, den sich national gesinnte Politiker allerdings kaum vorstellen können. Am Ende dieser durch persönliche Anekdoten besonders lesbar gemachten "politisch-philosophischen Erzählung" gelingt es Manesse das zu tun, wovon viele andere Autoren nur träumen können, nämlich den Leser zum Helden zu machen.
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am 23. August 2014
Als das politische Buch des Jahres wird „Der Europäische Landbote“ des Romanciers und Essayisten Robert Menasse auf dem Cover angepriesen. Der Buchrücken deutet an, dass es sich um ein „großartiges Plädoyer für die Union und ihre Bürger“ handelt. Die FAZ kommentiert, heute brauche die EU solche Fürsprecher.

Entstanden ist eine einhundertzwanzigseitige EU-Apologie. Leider bietet der mit gut gesetzten Wörtern verfasste Text keine Ansatzpunkte, um ihm Ironie oder Humor abzugewinnen. Das Ergebnis ist daher arg bieder: nette EU-Bürokraten, böse deutsche Politik, billige EU-Verwaltung, mehr soziale Gerechtigkeit für alle als zukunftsweisender Weg.

„Ich kann nicht verstehen ...“ heißt es mehrfach auf S. 56. Dort kritisiert Menasse Lohnunterschiede und die Fixierung der Deutschen auf ihr Geld. Das ist des Pudels Kern eines Autors, der weder die strukturellen Probleme der EU und des Euro analysiert hat, noch zu erkennen gibt, dass er zumindest oberflächliche Kenntnisse von Marktwirtschaft hat oder die Pfeiler einer freien Gesellschaft kennt, von Regionalisierung einmal abgesehen. Hier schreibt vielmehr ein Gutmensch naiv über eine schöne Bürokratiewelt, in der Technokraten von ihrer Zentrale in Brüssel aus ein besseres Europa konstruieren. Ich mache mir die EU widdewiddewitt, wie sie mir gefällt.

Das Pamphlet gegen die sozialen Missstände unserer Zeit ist kein Plädoyer für die Bürger der EU, aber als politische „Ökonomie“hilfe für die herrschende Nomenklatura geeignet.
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am 6. August 2013
Unfassbar. Nach dem Grauen des 20ten Jahrhunderts sind Europas Intellektuelle weiterhin damit beschäftigt, Utopien zu entwickeln. Menasse stützt seine Utopie auf die "hochqualifizierten, aufgeklärten, rational denkenden" Beamten in Brüssel. In seinem Furor gegen den Nationalstaat sieht er den europäischen Nationalstaat als ultimative Erlösung Europas. Warum ein europäischer Nationalismus so viel besser sein würde als die bestehenden Nationalismen bleibt sein Geheimnis- vermutlich liegt es an den von ihm gelobten Brüsseler Beamten die pauschal kraft Amt jenseits aller Interessen zu stehen scheinen. Unklar bleibt auch warum ausgerechnet der rationale unpolitische Beamte die Erlösung bringen soll - angesichts der Geschichte Europas im 20ten Jahrhunderts eine mehr als kühne Annahme.

Nebenbei frönt Menasse einem typisch österreichischen antideutschem Ressentiment. Ohne Frau Merkel und die deutsche Industrie hätte es keine Finanzkrise gegeben oder man hätte sie zumindest durch einmalige Zahlung von einigen hundert Milliarden Euro beenden können. Wirtschaftswissenschaften war nicht das Hauptfach des Autors und die Existenz außereuropäischer Finanzmärkte ist offenbar jenseits seines Wissenshorizonts.

Alles in allem ein gelungener Einblick in die österreichische Seele wie sie von Erwin Ringel so schön beschrieben wurde. Wer etwas über Österreich und seine Intellektuellen lernen möchte, kann dieses Buch lesen. Ringel ist jedoch interessanter - was daran liegen kann, dass er nicht nach Gefühl sondern aufgrund von Fakten argumentiert.
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