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am 5. Juni 2014
Vorweg, die D600 ist für mich eine hervorragende Kamera, entspricht meiner Erwartung und hat meine D90 abgelöst.

Ich habe Sie im Warehouse zu einem sehr guten Preis bekommen. Standardmäßig nutze ich es mit dem Nikon AF-S 24-120 f4.
Für mich als Hobbyfotograf liefert diese Kombination bei Portrait und bei Veranstaltungen sehr detailreiche Bilder welche im LR5 nur leichte Nachbesserungen benötigen. Die Dynamik der RAW Aufnahmen enthält noch jede Menge Reserven

Nach ca. 1300 Auflösungen hatte ich über 80 Flecken auf dem Sensor. Da ich um diesen allgemeinen Mangel wusste, wurde Sie kurzerhand zum Nikon-Service geschickt. Dort wurde der Verschluss kostenfrei gewechselt. Leider dauerte dieses ein wenig länger, da keine Ersatzteile mehr vorrätig waren.

Nach nun weiteren 700 Auslösungen ist der Sensor frei von Verschmutzungen und erfreut mich jedes Mal wenn ich mit Ihr losziehe.

Ich habe mir dann noch den Batteriegriff MB-D14 von Nikon dazu gekauft. Dieses rundet das Handling der Kamera für mich ab und ich bin sehr zufrieden.

Update Januar 2015
Trotz getauschten Verschluss im Mai 2014 und ca. 4300 Auslösungen waren wieder Verschmutzungen auf dem Sensor sichtbar. Ein Anruf bei Nikon und ich habe sofort einen Versandschein erhalte um die Kamera einzuschicken. Die Kamera wurde gegen eine D610 ausgetauscht. Ich bin mit der neuen D610 genauso zufrieden wie mit der D600, doch erfreue ich mich der Gewissheit, keine weiteren übermäßigen Sensorverschmutzungen befürchten zu müssen. Ich bin mit dem Nikon Service und meiner D600/D6100 sehr zufrieden.
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am 19. Dezember 2013
Mit der D600 hat man schon ein gutes stück technik in der hand.

Der body liegt sehr gut und griffig in der hand und an alle wichtigen parameter wie iso, blende,weißabgleich,verschlusszeit kommt man schnell heran.

Das display löst schön fein und sehr detailreich auf und man kann die schärfe im rückblick sehr gut beurteilen.

Von der Ausstattung ist so ziemlich alles vorhanden und selbst wer vorher eine kleinere nikon dslr hatte, findet sich im vertrauten, nikon üblichen menü schnell zurecht, bloß mit vielen mehr und für den professionelleren bereich wichtigen parametern.

Auch ein Videomodus ist vorhanden und in mehreren formaten wie full hd, hd, ntsc/pal modus, 24p/30p oder 25p.
Im normalen hd modus sind mit der ntsc einstellung auch 60p drin und eignen sich gut für slow motion aufnahmen in der video nachbearbeitung.

Die videoqualität ist für mich persönlich sehr durchwachsen.
Im 720p modus hat man stark mit moire/aliasing an feinen häuserstrukturen oder anderen feinen linien strukturen zu kämpfen.
Im 1080p modus machen die videos eine recht gute figur, vorausgesetzt ist auch ein gutes glas und man kann einen guten kino/filmlook erreichen.

Was mir nicht gefallen hat,und das haben sogar die einsteiger dslr s von canon (600d/650d) besser drauf, ist das bildrauschen im videomodus, welches hier in dunkler umgebung schon bei iso 1600 sichtbar wird. Ab iso 3200 und 6400 kommt dann noch ein blaustichiges gemisch aus Rauschen und flackern. dazu.

Aber selbstverständlich ist das vorrangig eine kamera um fotos zu machen und da sieht das schon anders aus.
Der dynamikumfang zwischen heller und dunkler bereiche wie erde und himmel sind sehr gut und auch ohne das active d lightning aktiviert zu haben.
Mit einem etwas besseren objektiv oder eine gute 50mm festbrennweite lassen sich schöne scharfe, neutrale und farbechte bilder schießen.
Wer möchte, der kann im picture style modus nochmal alle parameter wie schärfe,kontrast,farbsättigung usw.. nach eigenen belieben anpassen.

Bis iso 4000 kann man bedenkenlos gute,rauscharme fotos machen. Darüber hinaus kommt ein leichtes,feines körniges helligkeitsrauschen zum vorscheinen, was aber nicht unbedingt stört und das bild einen fast ähnlichen analog-filmkorn charakter gibt.

Der akku hält etwa 600 bis 1000 aufnahmen durch.

Leider waren auch bei mir nach etwa 14 tagen bei blende 22 und in den wolkigen himmel gehalten, kleine flecken auf den bildern zu sehen und auch im video war das deutlich zu erkennen.

Ansonsten ist das eine tolle, solide kamera und ein toller und recht preiswerter einstieg mittlerweile ins vollformat.
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am 19. Dezember 2013
Erste Kamera D40x, dann eine D90, und jetzt seit einem Jahr eine D600. Jedes mal war eine Steigerung möglich.
Bin mit der D600 voll zufrieden auch wenn Ich die Flecken hatte. Kamera zum Service Point in Düsseldorf geschickt. Alles wurde zur vollsten zufriedenheit erledigt. Keine Probleme mehr. Nutze die Kamera Hauptsächlich für Sport Aufnahmen alles gelingt bestens, aber auch die Allgemeinen Fotos sind Klasse.
Würde jederzeit die Kamera wieder kaufen.
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am 23. September 2013
Nach mehreren Jahren fand ich es an der Zeit auf höhere Auflösung zu gehen und mir die verbesserten Eigenschaften des FX-Formats in Sachen Tiefenschärfe zunutze zu machen. Über die Kamera ist eigentlich alles gesagt, was zu sagen ist. Mittlerweile scheint sich auch das viel zitierte Problem mit Sensorflecken deutlich gebessert zu haben. Jedenfalls ist mit meine Kamera (Kauf im Mai diesen Jahres) nach wie vor allesin bester Ordnung.

Wenn man wie ich ohnehin schon mit Nikon-Gläsern ausgestattet ist, ist das hier DAS Kameragehäuse dafür, es sei denn man ist ein Profi mit extremen Ansprüchen z.B. bei Geschwindigkeit
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am 2. Mai 2013
Diese Kamera ist mir innerhalb einer Woche sehr ans Herz gewachsen! Dann war da dieser wolkige Tag und Bild 468. Bei Blende 16 wollte ich Details im Vorder- und Hintergrund sichtbar haben. Leider wurden dabei auch Flecken auf dem Sensor sichtbar.

Ich dachte die vielen Warnungen seien nur ein kleiner Prozentsatz aller D600-Besitzer. Dann sehe ich dieses Bild vor mir, welches ich schon in einigen Foren sehr ähnlich sehen musste. Vor allem in der linken Bildhälfte überall Flecken. Blende 32 und Gradiationskurven machen das ganze Ausmaß der Katastrophe sichtbar.

Es ist so schade um diese tolle Kamera, die jeden Cent wert wäre - ohne dieses Problem, das sie leider stark entwertet. Ein Air-Blower der Marke Giottos konnte einen großen Fleck nach minutenlanger Behandlung entfernen. Leider bleiben die meisten kleineren Flecken dauerhaft.

Das ist keine Marketing-Kampagne gegen Nikon - wenn dann von Nikon selbst. Ich liebe meine D5000 und die D600 ist nochmal so viel besser. Ohne dieses Problem kriegt die D600 5 Sterne und eine hervorragende Rezension von mir. Mit diesem Problem mache ich mir Sorgen um Nikon und ob der Wert meiner Objektive erhalten bleibt wenn Nikon diesen Weg weiter geht...

Die Kamera wurde Ende April gekauft und ist laut Aussage des Händlers einen Tag vorher von Nikon geliefert worden (SN 60780XX).

Ein Fleckenbild habe ich hochgeladen (kein Crop):
http://www.amazon.de/gp/customer-media/permalink/mo224BVIO6REECP/B009A689TE/ref=cm_ciu_images_pl_link

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Update1: Auch nach 3000 Auslösungen mit 1/2000s treten immer neue Flecken auf. Einige lassen sich entfernen, einige nicht. Bei Blende 16 fallen die Flecken auch auf 13x10cm Abzügen negativ auf. Ich bin definitiv nicht überempfindlich. Im Nachhinein bereue ich, dass ich auf diejenigen gehört habe, die das Problem (aus welchen Gründen auch immer) verharmlosen. Für den Nächsten dem es wie mir vor 2 Wochen geht: Lassen Sie es! Sparen Sie Sich den Ärger!

Die Kamera geht jetzt nach Düsseldorf zu Nikon und ich mit meiner D5000 nach Florenz. Danke Nikon!

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Update2: Nikon Düsseldorf war sehr schnell mit dem Service inkl. Verschlusstausch (etwa 1 Woche). Die alten Flecken waren direkt nach der Reinigung nur noch sehr schwach bei Blende 22 zu sehen. Das hätte ich akzeptiert. Nach 30 Auslösungen waren aber wieder neue hartnäckige Flecken bei Blende 16 sichtbar, diesmal mitten im Bild. Der Händler verweigert die Rücknahme, also geht die Kamera wieder zu Nikon. Ist das Problem danach nicht gelöst, werde ich mit allen Mitteln auf einen Austausch oder mein Geld zurück bestehen.

Fazit nach vier Wochen: Drei Tage Spaß und sonst nur sehr viel Bauchschmerzen für sehr viel Geld. Ich wünsche Ihnen, dass Sie nicht den gleichen Fehler wie ich machen. Vor Winter 2013 und der entsprechenden Stellungsnahme Nikons würde ich die Finger von der D600 lassen.

Im übrigen berichten knapp ein Drittel der 5-Sterne-Rezensionen auch von dem Problem - davon habe ich mich leider täuschen lassen.

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Update3: Nikon Düsseldorf hat diesmal ein Austauschgerät für mich bestellt. Nach wenigen Wochen Wartezeit und kurzer Nachfrage ist dieses Mitte Juni bei mir eingetroffen. Seriennummer der neuen Kamera ist 6087XXX. Die erste Auslösung hatte nur einen sehr kleinen Fleck ganz oben links. Zehn Auslösungen mit 1/2000s plus zehn Auslösungen mit 1/4000s später machte ich Testbilder bei f32, f22 und f16 von blauem Himmel. Nach 22 Auslösungen waren 2 Flecken mit einem Durchmesser von 16 Pixeln (f32) links mittig und rechts oben zu sehen. Bei Blende 22 war der Durchmesser etwa 20 Pixel und die Verdunklung noch deutlich sichtbar und bei Blende 16 waren die Flecken, wenn man weiß wo man suchen muss, noch sichtbar (etwa 30 Pixel Durchmesser, leicht verdunkelt).

Sowohl Nikon als auch der Händler (auf Grund der wenigen Auslösungen) haben sich bereit erklärt die Kamera zurückzunehmen. Ich habe noch überlegt, ob ich anfange regelmäßig selbst nass zu reinigen. Aber "regelmäßig" wäre mir im Fall der D600 einfach viel zu oft, und jedes Bild ab Blende 16 in Photoshop nachbearbeiten will ich nicht.

Fazit nach 7 Wochen und 2 mal D600: Nikon stellt offensichtlich auch knapp ein Jahr nach Verkaufsstart noch Kameras mit diesem Mangel her. Bei mir war der Fehler bei 100% der Kameras vorhanden. Ob wirklich 100% aller D600 befallen sind, kann und will ich nicht beurteilen. Laut einer Nikon Mitarbeiterin "handelt [es] sich jedoch nicht um alle ausgelieferten D600 Geräte". Ich beende mein D600-Drama jetzt und nach 7 Wochen bin ich immerhin eine Erfahrung reicher: "Kaufe nie wieder Nikon-Produkte, die weniger als 1 Jahr auf dem Markt sind." (Ob ich auf Grund dieser Erfahrungen den zweiten Teil des Satzes weglassen sollte, weiß ich noch nicht...)

Nachtrag: Den Wunsch nach einer Vollformat-Kamera habe ich mir jetzt doch mit der D800 erfüllt. Meine Erfahrungen damit und einen kleinen Vergleich zur D600 habe ich in meiner Rezension für die D800 zusammengefasst: http://www.amazon.de/review/R8JRAWWW2QPOY
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am 4. Mai 2013
Als Berufsfotograf, der seit ca. 20 Jahren mit Nikon (KB) fotografiert, stelle ich fest, dass die D600 eine hervorragende Kamera im FX Segment ist.
Ferner weise ich darauf hin, dass auch "meine" Kamera (Ser.Nr. 603XXXX) von dem Schmutzproblem betroffen ist.
Anbei ein Auszug des Reperaturvorgangs beim NSP DüDorf, der im übrigen sehr freundlich & kundenorientiert von statten ging:

Kulanz (SR)

Servicepauschale

Intensive Reinigung des Spiegelkastens, der Schwingspiegelmechanik und des Sensorbereiches. Vorbeugende Massnahmen zur Reduzierung von Staubeintrag und Verwirbelung wurden vorgenommen. Bitte beachten Sie, dass Spiegelreflex-Systeme nicht vollständig geschlossen sind und durch die Nutzung auch künftig Staubeintrag erfolgen kann (z.B. bei Objektivwechsel / Fokussier- oder Zoombetrieb etc.). Bitte folgen Sie den Hinweisen im Benutzerhandbuch - Seiten 301-305.
Als vorbeugende Massnahme erfolgte der Austausch der Verschlusseinheit.
Firmware aktualisieren.

Ersatzteile

1F999-708 - SHUTTER PLATE UNIT
1K935-331 - DOUBLE STICK TAPE B
1K935-332 - DOUBLE STICK TAPE C
1K935-334 - DOUBLE STICK TAPE F
1K935-335 - DOUBLE STICK TAPE G
1K935-336 - DOUBLE STICK TAPE H
1K935-337 - DOUBLE STICK TAPE I

Zwar ist der Sensor sauberer als vorher, doch bereits auf dem ersten Foto sind wieder diese typischen Flecken (o.l. vermehrt) aufgetaucht.
Für mich ist eine Kamera ein zentrales Werkzeug, mit dem ich meinen Lebensunterhalt verdiene. Schlechte Werkzeuge sind einfach ein Ärgernis.
Es drängt sich mir der Eindruck auf, als ob Nikon immer noch nicht eine probate Reperaturmethode gefunden hat.

In der Summe ergibt sich als Bewertung aus meinen Erfahrungen mit der D600 nur ein Stern.
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am 15. April 2013
Meine D600 hat den Spitznamen "Dusty" und damit ist das einzige, was ich bisher an ihr wirklich auszusetzen hatte, treffend beschrieben. Ich habe vorher mit einer D90 gearbeitet, die ich nach wie vor liebe, aber irgendwann ist einfach der Umstieg auf Vollformat nicht mehr zu verhindern. Und die D600 bietet wirklich Vollformat für den kleineren Geldbeutel, ohne einen mit zu großen Einschränkungen zu belasten.
Ich fotografiere Pflanzen, Tiere, Kunst und Architektur. Pro Jahr mache ich rund 50. - 70.000 Bilder. Ich kann also durchaus einschätzen, was eine Kamera kann und was nicht. Die Videofunktion nutze ich nicht, darum kann ich hier auch nichts dazu sagen.

Was sind die Vorteile der D600:

- klein und leicht für eine Vollformat. Darum muss man in der Regel auch keine neuen Taschen kaufen, wenn man von einer DX Kamera auf die D6oo umsteigt.
- robust, spritzwasser und staub geschützt (der, der von außen eindringt, nicht der, der schon drin ist ;-)
- bis ISO 3200 muss man sich keinerlei Gedanken machen und bis ISO 6400 kann man fotografieren, wenn man es braucht.
- sehr guter Funktionsumfang
- durchdachtes Bedienkonzept
- toller Sucher mit voller Abdeckung
- viele frei konfigurierbare Direkttasten
- DX Modus der auch tatsächlich sinnvoll verwendet werden kann
- man kann alle Objektive weiter verwenden. DX Objektive werden (zumindest von Nikon) automatisch erkannt
- Ausreichende Serienbildgeschwindigkeit (ich fotografiere z.B. oft Falken und andere Greifvögel im Flug, kann also durchaus einschätzen was ausreicht und was nicht...schneller ist zwar immer schöner, aber wenn jemand Schwierigkeiten mit der Geschwindigkeit hat, dann liegt es eher an den gewählten individuellen Einstellungen, als am Vermögen der Kamera...das reicht allemal aus)

Negatives, oder Verbesserungsbedürftiges:

- die Messfelder sind zu mittig und decken zu wenig Fläche ab, was die Gestaltungsfreiheit ein wenig einschränkt
- keine eigener AF-On Knopf
- 1/4000 ist manchmal zu wenig, wenn man bei offener Blende im Sonnenlicht fotografiert
- siehe Spitzname...Dusty, der Name ist Programm, allerdings hat es nach der ersten, kostenlosen gründlichen Reinigung bei mir ein paar tausend Bilder gedauert, bis wieder was aufgetreten ist. Aktuell habe ich drei Flecken auf dem Sensor und werde vielleicht mal wieder beim Service vorbeischauen.

Bis auf die Staubgeschichte, die aber nach der ersten Reinigung auch nicht mehr wirklich problematisch ist, habe ich den Kauf der D600 noch nicht bereut.
Man kann, was die Freistellung und die Rauscharmut angeht, mit einer Vollformat einfach Dinge machen, die mit einer Crop-Kamera nicht zu machen sind. Und wer zu einem vernünftigen Preis eine tolle Vollformat-Kamera sucht, der sollte die D600 trotz aller "Staubunkerei" wirklich mal ausprobieren. Die meisten werden selbst dann tolle Bilder machen, wenn sie die Kamera nicht ausreizen...
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am 27. September 2012
Nachtrag vom 28.Juni 2013 nach 9 Monaten Nutzung:

Von diesen Monaten, habe ich die Kamera eigentlich erst ab Mai wieder intensiv genutzt.

Wen es interessiert: Ich habe ganz am Ende der Kundenbilder ein paar Freihandfotos von Insekten mit ISO 1000+ eingestellt. Hier kamen mir die hohe Auflösung, der gute AF und das geringe Bildrauschen der D600 sehr zustatten. Mit geeigneter Ausleuchtung (entfesseltes Blitzen, Reflektor, Schirm) und Stativ hätte man diese aber auch mit einer günstigen Kamera im MF und Liveview so gut oder teils noch besser hinkriegen können.

Inzwischen sind auch bei meinem Exemplar einige echte Probleme aufgetretene :
Ölflecken habe ich allerdings nur sehr wenige (da kein Kit-Objektiv verwendet wurde)Ein paar hellere Flecken sind auf der linken Seite sichtbar (Dazu kommt der Staub und Pollen, die sich inzwischen abgesetzt haben, aber dafür kann der Hersteller nichts).

Jetzt aber zu den echten Problemen: Mein Apparat gehört zu einer der ersten und von Nikon inzwischen anerkannt defekten! Baureihen (alle vor 605....) Sensor wird, so wurde mir telefonisch versichert, ausgetauscht werden. Ausserdem zeigte der Akku bereits nach rund 5000 Auslösungen eine Lebensdauer von 4! Jahren an und hielt von Anfang an nur ca. 400 bis 500 Auslösungen am Stück aus (Bei einem Ersatzakku sind es nach mehrmaligem Aufladen etwa 1'000 Auslösungen)

Besonders schwerwiegend: Die Cameraelektronik spinnt rum: Immer wieder muss ich das Datum neu einstellen,mit dem Originalakku, den ich inzwischen gar nicht mehr nutze, nach jedem Aufladen. Mit dem Ersatzakku, oder beim Hochladen von Fotos auf den Computer: jedes 2. bis 3. Mal. Mit Fremdobjetiv (Tamron 90 VC) funktioniert die Belichtungsmessung nicht.

Ausserdem besteht bei meinem Exemplar ein deutlicher Grünstich, dem ich aber seinerzeit mit neuer Einstellung des Auto1 Weissabgleiches auf M1-A2 zu meiner Zufriedenheit gegensteuern konnte.

Da ich nur im RAW-Modus fotografiere, war der Apparat für mich bisher fast uneingeschränkt nutzbar und hat mir trotz aller Probleme viele schöne Aufnahmen beschert.

Da sich hier (und in allen möglichen anderen Nutzerforen) einige Leute bereits nach 1 Tag Nutzung als Profis outen und Fotoapparate über den grünen Klee loben oder als totalen Schrott verdammen, und ich inzwischen weder der einen noch der anderen Meinung bin, möchte ich meine ursprünglichen 5 Sterne nicht einfach so zurückziehen. Denn eigentlich verdient dieser Fotoapparat, wenn er denn problemlos funktioniert, allein schon für sein Preis-Leistungsverhältnis durchaus 5 Sterne. Die Vorteile der direkten Einstellungsmöglichkeiten am Body, der grosse und helle Sucher, der bildliche Eindruck von Vollformat und der gute (wenn auch nicht überragende) und relativ schnelle Autofokus überwiegen für mich die Probleme. Nachdem ich von Analog auf Digital-Kompakt und dann über DX nach FX umgestiegen bin, fühle ich mich in diesem Sektor gut aufgehoben. Ein noch präziserer und schnellerer Autofokus wäre zwar mein Traum, aber bei meinem Einkommen und der rein privaten Nutzung völlig übertrieben (Ich spreche hier von der 1D.. oder D4s oder x nicht von der 5D oder D800!) Ich bin immer noch der Meinung, dass, wer leidenschaftlich gerne fotografiert, mit guten Bodys und Objektiven wesentlich glücklicher wird!

Nun ja, mal sehen, wie und wie schnell der Nikon-Kundendienst die Probleme regelt.

Danach werde ich eine neue Bewertung abgeben und nötigenfalls einen oder mehrere Sterne abziehen. Fehler können immer auftreten, und dann sollte der Kundendienst auf der Höhe sein!

Alte Rezension:

Ich habe den Fotoapparat erst gestern erhalten und rund 150 Fotos gemacht. Eigentlich noch zu früh, um eine richtige Meinung abzugeben und meine 5 Sterne gebe ich unter Vorbehalt neuerer Erkenntnisse.

Auch besitze ich bisher neben ein paar "Scherben" nur eine wertige FX-Linse: das 105 VR f2.8 micro. Also auch hier müssen erst noch neue Objektive und Erfahrungen kommen.

Was ich bisher sagen kann: Von der Bedienung her sehr ähnlich wie die Vorgänger D7000 und D300. Ich selbst besitze eine D5100 und eine D300.

Rauschverhalten: sehr viel besser als bei den beiden anderen Modellen. Bei ISO 2000 sieht man ein feinkörniges Rauschen am Bildschirm, das aber nicht wirklich stört.
Autofokus: in etwa so gut wie bei der D300 (um einiges besser als bei der D5100)
Auflösung: viel besser als bei der D300, besser als bei der D5100.
Gewicht und Ergonomie: ähnlich der D7000
Sucher: sieht von aussen aus wie der Sucher der D7000. Beim Hineinblicken erschliesst sich einem aber ein grösseres Sichtfeld. Wenn man von einer D5100 kommt, ist das ein AHA-Erlebnis! Um in etwa eine Vorstellung zu bekommen: Ins Geschäft gehen, D5100 (oder 3200) mit D7000 vergleichen, das entspricht in etwa dem Vergleich zwischen D7000 und D600!
Dioptrienausgleich: vorhanden aber bei der D300 für Weitsichtige besser.
Bedienung: einfach bis sehr einfach für Umsteiger

Achtung: eventuell schlechter Farbabgleich im Automatischen Weissabgleich : Bei meinem Apparat ist das Grün zu poppig und dominant. Es lässt sich relativ gut beheben, indem man ins Menü Weissabgleich - Automatisch normal - rechtsklick und auf dem Koordinatenkreuz ein Kästen nach unten und zwei nach rechts geht. Für meinen Geschmack ist das Ergebnis gut und Portraittauglich. Bei meiner D5100 die ich kurz nach Einführung gekauft hatte, war dies auch so. Damals habe ich sie enttäuscht zurückgeschickt. Bei der neuen D5100, die ich vor ein paar Monaten gekauft habe, ist alles perfekt. Ist das nur ein Zufall, oder hat man kurz nach Einführung eher Pech mit dem Weissabgleich? Diesmal werde ich den Fotoapparat nicht zurücksenden, mit dem Behelfsabgleich geht es recht gut. Wenn es mich später stören sollte, schicke ich sie direkt zu Nikon zum Kalibrieren.

So, mehr kann ich bisher noch nicht sagen. Wer gerne Englisch liest, kann ja auch mal bei Ken Rockwell (ehemaliger ! Nikon Fan und jetzt Canon Liebhaber) oder Tom Hogan, Mansurovs.com oder imaging resource nachschauen.

Nachtrag nach zwei weiteren Tagen und etwa 200 Fotos mehr:

Worin ist die D600 denn jetzt so viel besser als meine D5100 oder die D300?
Ganz eindeutig: Sie bietet die Möglichkeit, bei wenig Umgebungslicht ohne Blitz und Stativ sehr brauchbare und scharfe Fotos zu erzielen!!!!
Für alle Liebhaber von available light Fotographie ist sie ein echtes Highlight! Bei ISO 6400 sehen meine Fotos so aus wie die der D300 bei ISO 400 und bieten zudem noch mehr Details.
Das heisst: mit einem ordentlichen Objektiv (z.B. dem kleinen und günstigen 50 mm 1.8 oder dem 85 mm 1.8) kann ich ohne Blitz und ohne Stativ bei Kerzenlicht fotografieren und sehr schöne Ergebnisse erzielen. Das ginge natürlich auch auf einer Party oder im Konzert, in einer Kirche, Museum etc.
Bei Tageslicht: Der Bildeindruck ist runder und irgendwie räumlicher. Die Auflösung ist höher und somit sieht man mehr feine Details. Auch der Dynamikumfang ist höher und deshalb bleiben in sehr hellen oder sehr dunklen Bildbereichen mehr Details erhalten. Aber hier finde ich, fallen die Unterschied nicht so gravierend aus.
Für Portraitfotografen ist natürlich auch die bessere Freistellungsmöglichkeit mit schönem Bokeh nicht zu verachten.

Apropos Farben: der LCD-Bildschirm gibt die Farben zu gelblich wieder. So habe ich einige schöne Portraitaufnahmen vorschnell gelöscht. Also am besten immer erst am Bildschirm prüfen.

Nachtrag nach ca. 2 Wochen:

Ich bin immer noch zufrieden. Eigentlich noch zufriedener. Der Dynamikumfang ist einfach toll!. Wer noch keine DSLR hat und sich die D600 mit zwei - drei gescheiten Objektiven leisten kann, kann auf jeden Fall zuschlagen und das DX-Format getrost überspringen (auch wenn ich mit dieser Aussage den Marketingheinis von Nikon voll in die Tasche spiele, sorry) Ich habe mir inzwischen noch das Nikkor 50 1.4 G zugelegt. Ein 85 mm (leider nicht das 1.4 G, das ist dann doch zu teuer, seufz) wird voraussichtlich folgen. Ich habe auch mein altes 70-210 f4 getestet. Die Ergebnisse sind viel besser als mit der D300.

Mein Fazit zum jetzigen Zeitpunkt: Mir macht die D600 viel Freude, war aber auch kein billiger Spass. Ich würde sie vor allem denen empfehlen, die gerne Portraits und Landschaft fotografieren. Für Makro- und Tierfotografie und HDR wäre eine D400 oder etwas Vergleichbares toll!! Wenn die Nikon-Leute hier in die Gänge kämen, wäre das für mich noch einmal eine grosse Versuchung. Sport kann ich nicht beurteilen aber für Kids und Hunde reicht die D600. Auch die Video-Funktion kann ich nicht wirklich beurteilen. Selbst das Automatikprogramm und die Scene-Modi, über die ich eigentlich naserümpfend hinweggehen wollte, habe ich teilweise getestet und finde sie gar nicht mal schlecht (wenn man dem Gehirn mal eine Ruhepause gönnen möchte).

Meine alte D300 ist von den Funktionen her toll und in mancher Weise der D600 sogar überlegen (Belichtungsreihen mit bis zu 9! Bildern für HDR-Fotografie, 51 Autofokus-Messfelder, die über das ganze Feld gehen, mehr Geschwindigkeit mit Batteriegriff, Möglichkeit günstigere DX-Objektive zu nutzen), aber der Sensor und die kamerainterne Bildverarbeitung sind einfach nicht mehr zeitgemäss!!!

Früher habe ich auch analog fotografiert (teils sogar fast alles manuell eingestellt) und die Bilder der D600 können jetzt endlich an diese Zeit anschliessen (ohne den ganzen Fotoausschuss). Filmqualität auf Digital, super! Gibt es natürlich auch bei anderen Kameras, diese konnte ich aber leider noch nicht nutzen.

Es wird wohl immer wieder etwas neues und noch begehrenswerteres im Fotobereich geben. Die Versuchung lauert in allen Ecken (Objektive, Beleuchtung, Stativ, noch "besseres" Modell). Die Fotoindustrie wird wohl noch so einiges an mir verdienen.

Weiterhin viel Spass beim Fotografieren wünscht Euch
Silvia
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am 28. Februar 2013
Update 02.11.2013:

Die Nikon D600 ist zweifelsohne eine der besten FX Kameras von Nikon......, wenn die Sensorflecken nicht da wären.
Nach fast 10 Monaten und dem täglichen Einsatz von 2 Nikon D600 komme ich zu dem Schluss, dass Nikon es nicht geschafft hat, den Sensor frei von Flecken bzw. Verschmutzungen zu halten. Das trifft anscheinend auch auf viele der heute noch ausgeliferten Modelle zu. Auch nach mehrmaligem Reinigen beim Nikon Service, kamen die Flecken nach ca. 500 Auslösungen zurück. Das darf natürlich nicht sein. Von daher muss ich meine Sterneverabe auf 3 (eigentlich 2,5) reduzieren.

Vielleicht werden sich einige Fragen, warum nicht nur einen Stern?! Nun, das liegt daran, dass die Sensorflecken zwar sehr nervend sind, aber dennoch per Lightroom oder Photoshop entfernt werden können. Das macht die D600 nicht gleich zu einer schlechten FX Kamera. Auch die Kundenpolitik von Nikon fließt nicht in meine Bewertung mit ein.

Wer heute eine neue Nikon FX kaufen möchte, dem rate ich zur Nikon D610 (auch dazu habe ich eine Rezension geschrieben).

Ursprüngliche Rezension:

Nach nun ca. 5000 Auslösungen und 8 Wochen intensiver Benutzung erlaube ich mir eine kurze Meinung zur Nikon D600.

Neben einigen anderen Kameras habe ich die D600 in den letzten 8 Wochen genutzt, um einige meiner Shootings zu realisieren. Als Objektive habe ich das Nikkor 85mm F1.8G und das Nikkor 50mm F1.8G genutzt.
Um eine gute Bildqualität zu erreichen muss man nicht zwangsläufig die Oberklasse an Objektiven kaufen. Auch die "Kleineren" tun ihren Dienst sehr gut, je nach Anspruch.

Handhabung:

Die Nikon D600 liegt sehr gut und ausgewogen in der Hand. Dennoch habe ich einen Batteriegrieff dazu gekauft, um eine bessere Handhabung zu erhalten und natürlich eine erhöhte "Auslösedauer"

Wenn man wie ich von der D700, D2, D300s, Fuji S5 Pro zur D600 wechselt (ja, Pentax hatte ich auch mal), sind einige Handgriffe zunächst ungewohnt. Hierbei sollte man sich ein wenig Zeit zum Studieren des Handbuchs nutzen. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit sind die wichtigen Einstellungen (ISO, Zeit, Blende, WB) innerhalb kürzester Zeit erledigt. Manch einer regt sich in den Foren über den Automatikmodus auf, der angeblich nichts an einer "Vollformat" zu suchen haben soll. Um ehrlich zu sein, ich finde sie gut. Nicht dass ich sie ständig nutze, aber wenn meine Tochter die D600 in die Hand nimmt, um auch mal zu fotografieren, muss ich nicht alles erklären. Und die Automatikeinstellungen machen ihren Dienst sehr gut.
Die U1/U2 Profile, auf denen man persönliche Einstellungen abspeichern kann und bei Bedarf sofort "zur Hand" hat, nutze ich wiederum sehr oft. In meinem Fotostudio habe ich somit ohne viele Umwege die Parameter auf der D600 eingestellt, die ich für gewisse Lichtsettings immer wieder benötige.

Der AF sitzt schnell und präzise. Bisher habe ich keinerlei Probleme gehabt, ein Motiv sehr schnell scharf zu stellen. Na ja, im Portraitstudio ist Schnelligkeit auch nicht unbedingt nötig :-)

Bildqualität:

Diese ist über jeden Zweifel erhaben. Ich fotografiere nur im RAW Modus, um die Fotos später mit Lightroom und Photoshop zu bearbeiten. Die 24 MP der D600 gepaart mit einem guten Objektiv "hauen so manch einen von den Socken". Alles ist "knackscharf" und von einer Brillanz die ihresgleichen sucht. Wie gesagt ist es wichtig, ein gutes Objektiv zu nutzen. Die besten Ergebnisse habe ich mit dem 85mm F1.8G und dem 24-70mm F2.8 erzielt. Das 50 mm F1.8G ist leider nicht so scharf wie erwartet, aber besser als an meiner D700 oder D300s. Vergrößerungen sind ohne Probleme und "große" Einbußen möglich. Um ehrlich zu sein, ist das bisher die beste Bildqualität die ich bisher gesehen habe. Manchmal aber auch nervig, weil man wirklich jedes Staubkorn auf dunkler Kleidung sieht und diese evtl. mit Photoshop retuschieren muss.

Bildrauschen: Entgegen anderer Meinungen muss ich leider sagen, dass die D600 schon zum Rauschen neigt und das schon ab ISO 800. Da zwar noch kaum sichtbar, aber bei 1250-1600 schon stärker. Für meine Zwecke sind diese ISO Bereiche zum Glück nicht nötig, da ich zwischen ISO 100 und ISO 400 arbeite. Freihändige Available Light Aufnahmen könnten bei manchen bei hoher ISO Zahl etwas verrauscht wirken (ich habe sie bisher nicht intensiv getestet), aber das kann ja auch gewünscht sein.

Der automatische Weißabgleich hat mich bisher sehr selten im Stich gelassen und passt in den meisten Fällen. Dennoch kann ich jedem nur raten, sich mit dem Thema des manuellen Weißabgleichs zu befassen, um bessere Bildergebnisse zu erzielen. Hilft bloß nicht gegen schlechte Motive oder falsche Handhabung der Kamera :-) , aber das ist ein anderes Thema.

Einige meiner Fotos habe ich in die Bildergalerie geladen. Bei Interesse kann man sie dort einsehen.

Zur Videoqualität kann ich bisher keine Aussage treffen, da ich sie nicht genutzt habe. Das kann sich aber mit dem nächsten Urlaub ändern.

Staubprobleme / Sensorverschmutzung:

Am Anfang habe ich andere belächelt und dachte mir, dass es schon nicht so schlimm sein wird...Ähhm ja, leicht enttäuscht und reumütig zu Kreuze kriechend muss ich gestehen, hat auch meine D600 nach ca. 3500 Aufnahmen Sensorflecken auf der linken Seite gehabt. Ist natürlich nicht wirklich aufbauend, aber auch kein Weltuntergang. Ein kurzer Anruf beim Nikon Service und der nächste Nikon Service Partner hat sich dem Problem gewidmet. Zum Glück gibt es einen hier in Berlin. Kamera abgegeben, alles auf Garantie reinigen lassen und nach 2 Tagen hatte ich meine D600 wieder in der Hand. So what...kann passieren, sollte natürlich nicht, ist aber nicht so tragisch, dass ich die Kamera abwerte. Sie kann ja nichts dafür :-)

Ansonsten bleibt wirklich nicht viel zu sagen. Auf die technischen Details und Einzelheiten möchte ich nicht eingehen, weil diese schon bekannt sein dürften. Wichtig ist, dass eine Kamera funktioniert und das in dem Maße, wie es der Nutzer benötigt. Das tut die bisher D600 vorbildlich.

Ich hoffe, dass meine Rezension ein wenig behilflich sein konnte. Bei Fragen kann man mich auch kontaktieren. Ich versuche schnellstmöglich zu antworten.

In diesem Sinne, allzeit gut Licht
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am 29. September 2012
Ich bin von der Canon 550D (APS-C) auf die D600 umgestiegen weil ich mein Hobby in Richtung Vollformat weiterentwickeln wollte. Die Lobeshymnen über den Nikon-Sensor und die im Vergleich zur kommenden Canon EOS 6D (bis auf GPS/WLAN) bessere Ausstattung haben mich dabei zum Umstieg auf Nikon bewogen.
Ich nutze die Kamera in Verbindung mit einem Tamron 24-70 2.8.

Die Kamera macht natürlich einen deutlich hochwertigeren Eindruck als die 550D und liegt besser in der Hand. Für jede Funktion gibt es eine eigene Taste / Taste-Rad-Kombi, sodass man schneller als mit der Canon arbeiten kann und sich nicht die Finger verrenken muss. Ein gewaltiger Unterschied, wenn man von der Einstiegsklasse kommt (eigentlich gehobene Einstiegsklasse). Ich hatte auch schon die Canon 60D / 7D zum testen dabei - die Nikon D600 gefällt mir haptisch am besten.

Bei den ersten Aufnahmen wenn (man vom APS-C kommt) natürlich erstmal ungewohnt: der geringere Schärfebereich. Aber insbesondere die ersten Portraits haben gleich absolut eingeschlagen. Fantastische Schärfe und Details, super gleichmäßige Belichtung (die Automatik tendiert zur leichten Überbelichtung), tolle und natürliche Farben - insbesondere die Farben gefallen mir viel besser als bei der Canon.
Der Sensor ist tatsächlich Spitze - die Bilder haben eine fantastische Dynamik - weder saufen die Tiefen ab noch verschwinden die Höhen im weiss. Entscheidet man sich für RAW (und freundet sich mit dem komischen Nikon-Utility an) stellt man fest, das in den dunklen Bereichen noch irrsinnig viel Detail steckt - der Unterschied zur Canon 550D ist hier wirklich immens.

Schließlich habe ich auch bei wenig Licht getestet - fantastisch! Ich nutze maximal ISO 1600 - bis dahin ist praktisch kein Rauschen erkennbar. Die Übergänge ins totale schwarz sind absolut stufenlos und schwarz ist dann auch wirklich schwarz... kein Grissel wie bei der 550D (die auch schon gut im Low Light war). Auch gerade bei langen dunklen Haaren ist irrsinnig viel Detail sichtbar.

Bei der 550D habe ich viel mit Video hantiert. Bei der Nikon fällt hier negativ auf, dass man die Blende im Lifeview nicht verstellen kann - um das zu tun muss man aus dem Lifeview raus und danach wieder rein. Man kann aber damit leben - meist entscheidet man sich ja vor dem Aufnehmen einer Szene für eine passende Blende. Darüberhinaus bietet die Nikon etwas mehr Dynamik und Details beim Video und performt sehr gut - hier ist der Unterschied aber nicht ganz so deutlich (die 550D / 7D / 5D sind hier spitzen Kameras - nach wie vor). Moire und Aliasing sind auch sichtbar, allerdings etwas dezenter als in der 550D.

Für mich als Umsteiger von der Canon 550D war es ein sehr großer Schritt nach vorn - in jeder Hinsicht. Für jemanden, der vielleicht von einer Kamera kommt, die "näher dran" ist, kann ich den Wow-Faktor nicht so einschätzen, aber selbst zur ähnlichen D7000 sollte der Sensor schon eine deutlich bessere Dynamik und Qualität bringen.

Wer gern Vollformat möchte und bereit ist, das Geld zu investieren, wird auf jeden Fall nicht enttäuscht werden. Ich gehe auch nicht mit der Entscheidung von Nikon mit, das Gerät als "Consumer" einzuordnen. Habe mich vor kurzem intensiv und länger mit der Canon 5D MK3 beschäftigt - Fokus auf der Bildqualität. Ich finde, die Nikon D600 ist hier bildtechnisch auf Augenhöhe oder besser und somit für jeden Profi eine sehr gute Wahl. Lieber die Nikon kaufen, im Vergleich zur Canon 1000 Euro sparen und dieses Geld in ein Objektiv investieren!
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