Jeans Store Hier klicken Jetzt informieren b2s Cloud Drive Photos Learn More Restposten Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
83
4,5 von 5 Sternen
Format: Kindle Edition|Ändern
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 9. November 2013
Eine interessante und lehrreiche (Zeit-)Reise in die Vergangenheit der spanischen Eroberer des 16. Jahrhunderts. Die Geschichte ist eigentlich über weite Strecken sehr spannend geschrieben. Man kann die Strapazen der Pizarro-Expedition in das Amazonas-Gebiet sehr gut nachvollziehen und den Dschungel förmlich riechen.
Auch die plötzlichen Wendungen sind bis zu einem gewissen Grad gut ins Geschehen eingebracht.

Ab einem gewissen Punkt jedoch, driftet die Story ins Widersprüchliche ab. Obwohl, aber leider gerade auch weil der Autor den Leser verwirren möchte, entstehen gegen Ende hin ziemliche Logiklöcher. Ich würde darauf zwar gerne genauer eingehen, würde damit jedoch zu viel verraten. Daher muss ich das einfach mal so stehen lassen.

Bis hierher war mir das Buch aber trotzdem noch 5 Sterne wert - Logiklöcher hin oder her. Dann kam aber ein Ende, das ich als absolut unfertig bezeichnen möchte. Das ist nichts halbes und nichts ganzes; irgendwie so, als ob dem Autor die Ideen, die Zeit oder die Lust ausgegangen wären. Es ist selbst für ein offenes Ende nicht ausreichend.

Vollkommen fehl am Platze fand ich die Aufforderung des Autors im Anhang bzw. in den Danksagungen.
Ich zitiere:
"Zuletzt noch eine Bitte in eigener Sache: Wenn euch Incognita gefallen hat, empfehlt das Buch weiter und schreibt eine glühende Lobeshymne als Rezension auf amazon. Hat es euch nicht so gut gefallen, schreibt mir eine E-Mail und schweigt ansonsten darüber."

Öhm, ja! Ich konnte beim besten Willen nicht erkennen, ob Herr von Smercek dies nun ironisch oder ernst gemeint hat.

Daher mein Fazit:
Ich bin voll des Lobes im Hinblick auf den gelungenen Anfang und den spannenden Mittelteil. Über das lieblos geschriebene Ende schweige ich dann ab sofort.
0Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Mai 2011
Sehr raffiniert, sehr raffiniert! Ist ist schon fast perfide, wie der Autor hier zu Werke geht. Nachdem er den Leser der ersten (vermeintlichen) Zeitreise entreißt, und das auf fast skurrile Art mit einem augenzwinkernden Seitenhieb auf die Moderne, geht's gleich weiter in die nächste... und in die nächste... und dann: wohin geht's überhaupt? Wie dicker Morast zieht der Roman seinen Leser in seinen Bann, nachdem man sich zunächst auf dem sicheren Terrain einer gemächlich dahin plätschernden Geschichte gewähnt hat. Dabei bemüht Boris von Smercek geschickt die Klischees der Zeitreise-Romane, die derzeit den Markt überschwemmen, um dann aber höchst unerwartete Wendungen einzubauen, bis man am Schluss überhaupt nicht mehr weiß, was Realität und was Traum ist. Und just bevor das Buch zum Ende kommt und man wieder festen Boden unter den Füßen zu verspüren glaubt, vermag der Autor mit nur wenigen Sätzen wieder Zweifel am Hier und Jetzt zu säen.

Getrost darf man den Schreibstil als trocken bezeichnen, was in diesem Fall jedoch als mehr als ein Kompliment zu verstehen ist. Im Gegenzug zu amerikanischen Thrillern, die allesamt im opulenten Hollywood-tauglichen Showformat geschrieben sind, verzichtet Boris von Smercek auf unnötige und langatmige Ausführungen, die von der eigentlichen Geschichte ablenken. Im Gegenteil: Durch die Reduktion auf das Wesentliche bleibt er dicht am Handlungsstrang und lässt so eine Atmosphäre entstehen, die dem Leser das Gefühl vermitteln, er sei mitten im Geschehen. Man ist peinlich berührt, man ist geschockt, man ist angewidert, man freut sich, man ist traurig. Ganz großes Thriller-Kino! Chapeau dem Autor! Lesen!
0Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Oktober 2012
Ein tolles Buch mit Spannung bis zur letzten Seite.
Bei mir ist ganz klar das Kopfkino in Gang gesetzt worden.
Nach meinem Empfinden ist das Buch auch nicht zu blutrünstig (mag ich nämlich auch nicht).
Ich kann das Buch nur empfehlen und bin baff, dass es so was für 0,-€
zu haben gibt/gab.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. September 2012
John und Gordon waren mal Freunde, die durch Johns Frau Laura auseinanderdrifteten.
John wollte eine finanzielle Hilfe für seine Burg „Caldwell Castle“ von den
russischen Geschäftsleuten (Sergej und Anatoli Ljuganow) und genau das gleiche wollte
auch Gorden mit seinem neuen wissenschaftlichen Projekt. Von da ab wurde es sehr spannend,
indem er mich als Leser in eine Zeitreise mitnahm, wo ich nie wusste: War es wirklich so oder …
Ist zwar nichts Neues aber der Thriller ist spannend erzählt, der Plot unterscheidet sich
deutlich vom Einheitsbrei und ist sehr viel Ideen- und einfallsreicher als man zuerst dachte.
Der Autor hat es geschafft, den Leser mit einzubeziehen,
wobei der Leser genauso wenig weiß, wie der Protagonist.
Das ganze Szenario ist mysteriös und bisweilen gruselig.
Es bleibt spannend bis zum Schluss, wo man als Leser nicht so richtig weiß ...
Hier stellt sich immer wieder die Frage: Wem darf man hier trauen, wer ist Freund, wer Feind?
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. September 2012
Dieses Buch war mal wieder eine Bereicherung.Immer wenn man denkt,man hat die Lösung nimmt das Buch ungeahnte Wendungen.Spannend in einem durch geschrieben und das Ende eine wirkliche Überraschung und nicht der ewige Einheitsbrei.
Sehr lohnenswert,da es kurzweilig und spannend ist.
Danke an den Autor für ein paar wundervolle Stunden.
11 Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. September 2013
Das ist ein Buch, bei dem die Grenzen zwischen den Welten verschwimmen, zumindest für John McNeill, aber auch für mich als Leserin. Mit viel Raffinesse bringt der Autor Leser und Protagonist von einer Zeit und einer Welt in die andere, so dass irgendwann nicht nur John, sondern wirklich auch ich an meiner Wahrnehmung gezweifelt habe. Selten habe ich so ein raffiniertes Buch gesehen, das mit so vielen unterschiedlichen Ebenen spielt. Es strotzt einfach so vor unerwarteten Wendungen und Spannung, denn jedes Mal, wenn ich dachte, John hätte jetzt endlich die Möglichkeit durchzuatmen, kommt plötzlich ein neuer Wende- und oft auch Höhepunkt, der einen wieder zurück ins Geschehen schmeißt.
Das gibt sich nicht einmal am Ende! Ganz im Gegenteil: Es sind nur einige Sätze und schon wieder fragt man sich, was genau nun mit dem Protagonisten John passiert ist und noch passieren wird. Zwar endet das Buch, aber ob das die endgültige Lösung ist?

Es konzentriert sich alles auf die Figur John, welche aus der eigenen Welt in völlig verschiedene Welten gerissen wird. Das fängt mit der Einführung an, setzt sich dann aber insbesondere mit der Zeitreise fort. Dass der Autor gerade diese historische Gegebenheit gewählt hat, gefällt mir sehr gut, mit dieser Expedition zu reisen, war richtig spannend!

Durch den recht cleanen Schreibstil ohne zu viel Ausschmückungen und blumigen Worten fühlt man sich, als wäre man mitten in dem drin, was auch John erlebt. Besonders die Reise durch die Anden wirkt unglaublich realistisch. Doch das Besondere sind natürlich diese Wendungen, die einen plötzlich in eine neue Begebenheit werfen und orientierungslos zurück lassen, einfach herrlich!

Fazit

Ich war ganz fasziniert, denn immer wenn ich dachte, ich wäre jetzt der Lösung auf der Spur, gabs eine neue Wendung und der Autor erschuf eine neue Ebene. Dazu noch der Hintergrund der Anden-Expedition, super!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. April 2013
Inhalt
Die Terra Incognita, wie die spanischen Eroberer das noch unerforschte Südamerika nannten, ist Johns Spezialgebiet. Als ihm ein ehemaliger Freund von einem streng geheimen Experiment erzählt und ihn ins Jahr 1541 schicken will, glaubt John ihm daher zunächst kein Wort. Dann landet er tatsächlich in Quito und ist Teil der Expedition zur Durchquerung des Amazonas-Beckens!
Dass irgendetwas schief gegangen sein muss, merkt John erst, als sich die angedachten zwölf Stunden seiner Zeitreise in Tage verwandeln, dann in Wochen...

In dieser Welt war er ein Eindringling, er gehörte nicht hierher. [...] Je länger er hierblieb, desto größer wurde schließlich auch die Wahrscheinlichkeit, dass er durch sein aktives Eingreifen der Verlauf der Geschichte veränderte.

John fügt sich seinem Schicksal und hofft, dass er früher oder später wieder in seiner eigenen Zeit landet, bevor er den Tücken des unerforschten Dschungels oder den rücksichtslosen Konquistadoren zum Opfer fällt. Längst stimmen die Geschehnisse auf der Reise auch nicht mehr mit den John bekannten Quellen überein. Was, wenn er durch seinen verlängerten Aufenthalt tatsächlich dabei ist, die Geschichte zu verändern?

Meinung
Die Story beginnt wenig spektakulär und sogar etwas langatmig, während die wichtigsten Personen und Situationen beschrieben werden. Es gibt zwei, drei Szenen vor der eigentlichen Zeitreise, die so offensichtlich nach Effekftheischerei schreien, dass ich zunächst nicht glauben mochte, dass die Geschichte im Folgenden glaubhaft aufgebaut werden würde. Auch die Theorie dahinter, wie Zeitreisen möglich sein soll, wird nur kurz angeschnitten (am Ende wird klar, warum).
Doch spätestens mit Eintritt in die Welt des sechzehnten Jahrhunderts findet eine komplette 180°-Drehung statt und nimmt den Leser schrittweise vollkommen gefangen. Man findet sich mit John in einem Einheimischen-Dorf wieder, welches brutal durch die spanischen Eroberer unterdrückt wird. Die Charaktere sind glaubhaft und Johns Angst und Deplatziertheit greifbar. Eine gelungene Nacherzählung geschichtlicher Fakten könnte man denken, bis John immer mehr Abweichungen zu den überlieferten Etappen der Amazonas-Durchquerung auffallen und die Reise ihn zunehmend ins Ungewisse führt und sogar fantastische Elemente auftauchen...
Dass die Spannung immer wieder zunimmt, wenn man sich als Leser der aktuellen Situation sicher glaubt, ist die wesentliche Stärke von Incognita. Der Autor schafft es, mit jeder Wendung alles Vorherige ad absurdum zu führen, sodass man sich unwillkürlich immer wieder fragt, was denn nun tatsächlich passiert ist und was nicht – bis zur Auflösung am Schluss.

Fazit
Incognita ist ein ungewöhnlicher Pageturner, der sich gleich in mehreren Genres ansiedeln ließe: Science Fiction, Fantasy, Historischer Roman, Zeitreise-Thriller... Wer hier mitreisen will, darf nicht schwindelfrei sein. Dafür wartet der Autor mit einer Menge Überraschungen auf, die die Handlung immer wieder in eine unerwartete Richtung lenken.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. April 2015
*** bewerte hier das nicht mehr vorhandene E-Book ***
Ganz ehrlich, am Anfang, als es vom Mittelalter plötzlich in die Neuzeit übergeht, habe ich gedacht, was das jetzt für ein bescheidenes Buch sei. Doch dann kam alles anders als ich gedacht hatte.

Der Roman entwickelt sich sehr langsam, um sich dann letztendlich zu überschlagen. Die Beschreibungen sind sehr gut gelungen und lassen den Leser tief in die Geschichte eintauchen. Dabei gibt es mehrere überraschende Wendungen, mit denen man so nicht rechnet. Dabei schlug meine anfängliche Skepsis dann auch schnell in Begeisterung um.

Der Hauptcharakter ist gut ausgearbeitet und auch die Nebencharaktere sind in sich schlüssig. Dazu noch eine super Rechtschreibung und Grammatik! Auf jeden Fall empfehlenswert.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Juni 2011
Das Buch fing so klasse an. Gleich am Ende des ersten Kapitels dachte ich Wow, genial! Auch die Zeitreise wird spannend erzählt und man kann sich gut in die Vergangenheit hineinversetzen. Man erfährt einiges über die Brutalität der spanischen Konquistadoren, auch wenn ich an dieser Stelle natürlich nicht sagen kann, ob die Fakten vom Autor wirklich genau recherchiert wurden.

Was ich aber nicht gut fand, ist die Auflösung des ganzen. Ich will hier natürlich nichts verraten, aber das war für mich sehr enttäuschend. Ebenso das Finale, von dem ich mir mehr versprochen hätte.

Eine Mischung aus Science Fiction und Historienabenteuer mit müdem Ende.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. April 2013
Meiner persönlichem Meinung nach, ist das Buch ein sehr guter Spannungsroman. Für einen Wissenschaftthriller a la Michael Crichtons gibt es mir zu wenig Erklärungen über Zeitreisen und ähnlichem. Dir Story erinnert Anfangs schon ein wenig an "Timeline", bzw. "Jurassic Park", aber schlägt dann ganz schnell einen anderen Wege ein und führt auf eine Reise die... Aber lest das Buch selber, mir hat es sehr viel Spass gemacht.

Das Buch kann ich jedem empfehlen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

4,99 €

Benötigen sie kundenservice? Hier klicken