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am 20. Februar 2013
Der EPSON WF-3520 ersetzt unseren gerade pünktlich nach 5 Jahren weniggebrauch nicht mehr funktionierenden Canon MP600R. Wir setzen den Drucker ein zum Kopieren, Scannen, Drucken von normalen Dokumenten sowie gelegentlichen Fotodruck.

Der EPSON Drucker ist ordentlich verpackt und war schnell aufgestellt, die zu entfernenden Sicherungen sind alle gut sichtbar und leicht entfernbar.

Software
+ Der Drucker ließ sich schnell, komfortabel und problemlos installieren (bei uns auf Windows 7 im Fritz-Box Heimnetzwerk über WLAN). Die Installationsprobleme welche in anderen Rezensionen genannt wurden, traten bei uns überhaupt nicht auf. Es dauerte jedoch ein bisschen, bis der Drucker im WLAN-Netzwerk erkannt wurde - hier nicht schnell das Setup abbrechen!
+ Schön ist, dass das Programm gleich selbst im Internet nach aktuellerer Software sucht, auch wenn von CD gestartet wird.
+ Schön ist, das auch das Programm "EasyPhotoPrint" beiliegt, dieses ist praktisch für den Fotodruck.
++ Genial ist die Integration in Google Cloud Print und Airprint für Apple. Beides funktionierte auf Anhieb und einwandfrei.
o Die Software legt (wie damals Canon leider auch) mehrere verschiedene Ordner im Startmenü an, statt alles sauber in einen Epson-Ordner einzusortieren. Wenigstens fangen alle mit "Epson" an...
- Man kann die Installationssprache nicht auswählen um z.B. Englisch zu wählen, und die bei uns automatisch erscheinende deutsche Version war stellenweise sprachlich holprig und fehlerhaft - das sollte sich ein so namhafter Hersteller nicht erlauben. Man versteht aber immer, was gemeint ist.

Geschwindigkeit
++ Der Drucker druckt extrem schnell über WLAN, unser Canon hat deutlich länger gebraucht.
++ Sehr erfreulich ist auch, das der Scan sofort beginnt und schnell überträgt. Das war zuvor bei Canon quälend langsam.

Geräusch
o Er hat tatsächlich einen gut vernehmbaren Geräuschpegel, was aber gerade beim WLAN-Druck für uns eher angenehm ist - so hört man, dass der Druck beginnt, auch wenn man sich nicht im Raum befindet.

Bedienung + Mechanik
o Das Menü auf dem Geräte-Farbdisplay ist einfach, nicht so schick wie damals beim Canon mit Drehrad, aber funktional.
+ Sehr Positiv hervorzuheben ist die große, stabile Papierkassette vorn unter dem Gerät - für uns war sie wichtig, da der Drucker in einem Schrank steht und so kein Platz für eine aufrechte Papierzufuhr wie bei vielen anderen Modellen ist. Auch verstaubt das Papier so nicht. Schade einzig, dass der Schieber zum Verstellen der Papiergröße nur erreichbar ist, wenn man die Kassette ganz herausnimmt.
+ Mechanisch macht das Gerät einen sehr stabilen Eindruck.
+ Auch mehrseitige PDFs sind Dank dem Papiereinzug unkompliziert erstellbar.
- Leider kann man im hinteren Einzug scheinbar nur jeweils ein Blatt einlegen und kein Fotopapier (zu klein, zumindest erscheint das Format 10x15 bei Wahl des hinteren Papierschachts nicht im Programm)

Druckbild
+ Für Dokumente alles einwandfrei.
o Der Fotodruck ist gegenüber dem Canon weniger brilliant, das Bild ist etwas pixeliger. Für den Gelegenheitsdruck OK, nur mit 40-50cm betrachtungsabstand sehen die Fotos aus, wie ein Abzug aus dem Labor. Beim Canon staunten immer alle, wenn man ein Foto damit gezaubert hat um es z.B. in eine Grußkarte einzulegen - hier sieht man dagegen mehr, dass es aus dem Tintenstrahler kommt.

Fazit: Empfehlenswert, außer der Fokus liegt auf Fotodruck. Ob die Verbrauchsmaterialien günstiger kommen, wird sich zeigen- zu hoffen ist, dass er nicht so viel Tinte wie der Canon verbraucht durch ständige Reinigungsvorgänge, das hat ein Vermögen an Patronen gekostet bei Gelegenheitsnutzung - angeblich soll Epson hier ja besser sein. Ich werde die Rezension aktualisieren.

Ich würde mich freuen, wenn Sie es mir mitteilen, falls diese Rezension für Sie hilfreich war! Ich habe lange nach einem geeigneten Drucker-Nachfolgemodell recherchiert. In der Hoffnung, dass es anderen hilft, habe ich den Erfahrungsbericht hier eingegeben, obwohl wir den Drucker aus zeitnot nicht über Amazon kaufen konnten sondern direkt im Büromarkt geholt haben.
2727 Kommentare| 915 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Oktober 2012
Das wird keine vollständige Rezension, denn ich habe bei weitem nicht alle Funktionen und Ausstattungsmerkmale ausprobiert, weil ich sie einfach nicht brauche (evtl. in der Zukunft). Es wird auch kein exakter Testbericht -- vielmehr handelt es sich um subjektive Eindrücke. Ich gestehe zudem, die Bedienungsanleitung gar nicht gelesen zu haben. :)

Das Epson WorkForce WF-3540DTWF ist eindeutig für die HomeOffice-Umgebung konzipiert. Alle versprochenen Grundfunktionen beherrscht es befriedigend bis sehr gut. Im einzelnen:

- Drucken: gut.
Text-/Grafik-Dokumente auf Normalpapier werden sehr schnell und ordentlich gedruckt. Wer oft und viel druckt, wird mit diesem Arbeitstier glücklich. Duplexdruck wird problemlos absolviert, doch der Luxusservice dauert einen Moment. Zwischen Vorder- und Rückseitendruck kann eine Trocknungszeit eingestellt werden. Zudem kann bei leichtem Papier die Druckdichte in mehreren Stufen verringert werden, damit der Druck nicht durchscheint. Laserqualität darf natürlich nicht erwartet werden, denn Tinte zerfließt auf Normalpapier immer ein bisschen. Der Papiertransport während des Druckvorgangs ist schon deutlich laut, der Druckkopf-Schlitten summt erträglich -- im Büro vollkommen in Ordnung. Wer den Drucker im Schlafzimmer aufstellen will (haha), kann den Ruhemodus aktivieren, der die Geräuschkulisse deutlich senkt, genau so deutlich aber auch das Drucktempo.
Ein relativ großes Manko des zweiten Papierschachtes ist die Tatsache, dass dieser ausschließlich mit Normalpapier gefüttert werden kann bzw. die Papiersorte sich gar nicht erst einstellen lässt (das Feld ist ausgegraut). Daher habe ich Schacht 1 mit Fotopapier, Schacht 2 mit Normalpapier befüllt -- kann ich aushalten.
Für unerlässlich halte ich den hinteren Einzelblatteinzug, wodurch auch dickere Bögen und Umschläge bedruckbar sind.
Auf entsprechend hochwertigem Fotopapier gelingen die Ausdrucke durchaus fotorealistisch, trotzdem ist das kein waschechter Fotodrucker, was der Hersteller auch nie behauptet hat. Randlosdruck klappt ganz gut, manchmal druckt er ca. 1 mm über das Papier hinaus, je nachdem wie genau er das Papier eingezogen hat. Die Genauigkeit beim Randlosdruck lässt sich jedoch gezielt einstellen. Die obere Papierführung in Form von winzigen, spitzen Rädchen, hinterlässt auf der Druckseite dezente Spuren -- allerdings nur auf glänzendem Fotopapier und bei ungünstigem Lichteinfall störend. Das Drucktempo in der bestmöglichen Fotoqualität könnte schneller sein -- ein A4-Blatt ist sogar beim bidirektionalen Druck erst in gefühlten (nicht gestoppten) 4-5 Minuten fertig. Ob der dabei deutlich erhöhte Tintenverbrauch normal ist, kann ich schlecht einschätzen -- man kann förmlich zusehen, wie beim Fotodruck die CMYK-Tintenpegel regelrecht sinken. Na ja, "Von nix kommt nix!", sagte mein Opa früher...

- Scannen: befriedigend.
Gleich zum größten Patzer, der zur Abwertung führt: Ein unverzeihlicher Fehler passiert leider bei jedem Scan, der zum Glück erst ab 600 dpi aufwärts und nur bei bestimmten Motiven auffällt. Der Scanner produziert z.B. bei 1200 dpi an jeder 688. gescannten Pixelspalte einen Fehler. Es scheint, als hätte er die 688. Spalte einfach ausgelassen! Und 688 Spalten weiter fehlt wieder eine Spalte, etc... Bei einfachen Texten/Grafiken/Fotos fallen die fehlenden Spalten nicht auf, bei gerasterten Vorlagen (Zeitungsfoto o.ä.) oder bei Vorlagen mit regelmäßigem Muster fällt auf, dass die Regelmäßigkeit durch fehlende Pixel gestört wird. Zur Verdeutlichung habe ich ein gerastertes Bild hochgeladen (siehe Kundenbilder) und die betroffene Stelle mit Pfeilen markiert. Ich werde den Hersteller zur Rede stellen und hier berichten... [UPDATE=03.11.2012] Nachdem mögliche Fehlerquellen ausgeschlossen werden konnten, rät mir der Hersteller Epson, das Gerät beim Kundendienst überprüfen zu lassen. Ich glaube nicht, dass ich das tun werde, denn der Aufwand dafür ist mir einfach zu hoch, um danach zu hören, dass das Gerät "innerhalb der Herstellerspezifikationen" arbeitet. Kann mal bitte jemand testen, ob sein Exemplar auch solche Scan-Fehler produziert? [/UPDATE]
Die Scan-Software bietet drei voreingestellte Szenarien: Standard-, Büro- und professioneller Modus. Bei den ersten zwei Modi sind zur besseren Übersichtlichkeit einige Parameter ausgeblendet bzw. voreingestellt, beim Profi-Modus kann man sich schön austoben, wenn man sich auskennt. Die optisch maximale Scan-Auflösung von 1200 x 2400 dpi reicht für die meisten Anwendungen aus, fürs Büro sowieso. Eine Durchlichteinheit für Negative und Dias fehlt ohnehin, die eine noch höhere Auflösung verlangen würde. Werte über 1200 dpi einzustellen macht eigentlich keinen Sinn, weil alles nur interpoliert wird (vergleichbar mit Digitalzoom bei Digitalkameras). Die automatische "Schräg-Korrektur der Vorlage" sollte man bei hochwertigen Scans deaktivieren, da sie die Bildqualität negativ beeinflusst, bei Text/Grafik ist sie jedoch unbendenklich und durchaus nützlich.
Der Scanner-Deckel, der die ADF-Einheit beherbergt, ist recht schwer und nicht gedämpft -- das ist dann lästig, wenn oft auf dem Vorlagenglas gescannt wird und dafür der klobige Deckel jedes Mal angehoben werden muss. Dieser kann erst losgelassen werden, wenn er komplett um 90° geöffnet ist, sonst schnellt er ungebremst auf das Vorlagenglas zurück. Für Scan-Orgien gibt es einen automatischen, duplex-fähigen Vorlageneinzug (ADF), der auch mit zerknitterten und gelochten Bögen zurechtkommt -- funktioniert erstaunlicherweise bisher ohne Probleme (bis zu 30 Bögen fasst der Schacht). Scan to PDF, Scan to E-mail, Scan to Card sind alles Leckerlis, die ebenfalls wunderbar funktionieren und nicht zwingend einen Rechner benötigen.

- Kopieren: sehr gut.
1:1-Kopien in Schwarzweiß oder Farbe können einfach und schnell mit zwei Tastendrücken erledigt werden. Aber auch die üblichen Einstellungen wie Anzahl, Dichte, Vergrößern, Duplex, Sortieren stehen zur Verfügung -- da vermisse ich garantiert nichts.

- Faxen: sehr gut.
Ich habe zwei Seiten gefaxt, die auch angekommen sind. Im internen Speicher werden die letzten Faxe gespeichert und protokolliert. Kontakte lassen sich abspeichern und mit Kurzwahl-Nummern versehen. Vom Rechner aus kann man zwar papierlos faxen, was ich jedoch nicht getan habe, weil dazu die beigefügte Fax-Software installiert werden muss -- brauch ich nicht. Den Faxempfang habe ich ebenfalls nicht getestet.

- WiFi: sehr gut.
Eine WLAN-Verbindung über WPS Push-Button-Setup klappt nach wenigen Minuten. Eine manuelle Verbindung kann ebenfalls aufgebaut werden. Die WLAN-Reichweite ist sehr gut, denn zwei Stahlbetondecken werden locker überwunden. WiFi-Direct konnte ich nicht testen, weil ich kein Smartphone oder Tablet besitze.

- Bedienung: sehr gut.
Der mit 8,9 cm ausreichend große Touchscreen lässt sich angenehm bedienen, der sogar das "wischen" beherrscht. Außer dem beleuchteten Hauptschalter gibt es gar keine physischen Tasten -- das Bedienfeld sieht aufgeräumt und übersichtlich aus. Bestimmte "Tasten" außerhalb des Touchscreens leuchten erst auf, wenn die entsprechende Funktion zur Verfügung steht. Es wurde sogar eine rudimentäre Direkthilfe auf dem Touchscreen implementiert. Die Schubladen lassen sich einfach mit Papier befüllen. Die Tintenpatronen sind auch leicht zu wechseln. Der Rest-Tintenbehälter lässt sich austauschen (Füllstand ablesbar).

- Druck von Bilder direkt von einer Speicherkarte oder USB-Stick (ohne Rechner): gut.
Brauch ich so gut wie nie, aber ich war gespannt, was machbar ist (ist mein erster Drucker, der das kann). Ja, klappt erstaunlich gut -- sogar Beschnitt, Rote-Augen-Korrektur, Helligkeit & Co. lassen sich einstellen -- wenn's schnell gehen muss, ideal. Für hochwertige Drucke schmeiße ich trotzdem Photoshop an. Es werden SD- und MS-Duo-Karten akzeptiert, den CF-Schacht haben sie wegrationalisiert. Schließt man jedoch am Front-USB einen handelsüblichen Kartenleser an, können auch CF-Karten gelesen/beschrieben werden. Übrigens, im Epson eingesteckte Karten und USB-Sticks sind am Rechner als Laufwerke sichtbar.

- Design/Optik: gut.
Bin ich froh, dass wenig Pseudo-Klavierlack vorhanden ist. Nur das Bedienfeld und ein dünner Streifen drumherum müssen von Zeit zu Zeit von Fingerabdrücken befreit werden (der Touchsreen sowieso). Es ist kein Apple-Designwunder, ansonsten macht das Teil einen recht hochwertigen Eindruck.

Hinweis: Der folgende Abschnitt ist veraltet!

[- Stromverbrauch: sehr gut.]
[Mit dem (mittelmäßigen) Energy Check 3000 habe ich den Stromverbrauch während der Inaktivität gemessen (WiFi aus):]
[OFF -> 0,0 W]
[Standby (Touchscreen leuchtet) -> 3,0 bis 4,4 W]
[Standby (Touchscreen aus) -> 0,6 W (?)]
[Die Leuchtdauer des Touchscreens lässt sich auf 3-5-10 Minuten einstellen. Wenn dieser aus ist, ist der Stromverbrauch kaum mehr messbar (deshalb das Fragezeichen). Das ist doch sehr erfreulich, denn somit muss das Teil nie komplett ausgeschaltet werden und bleibt im Netzwerk immer erreichbar. Bei aktivem WiFi muss überall etwa ein halber Watt hinzuaddiert werden.]

[UPDATE=30.12.2012]
- Stromverbrauch: gut.
Mir steht jetzt das "amtliche" Energiekosten-Messgerät Energy Master Profi-2 zur Verfügung, das den tatsächlich anfallenden Stromverbrauch anzeigt, nämlich die Wirkleistung. Here we go (WiFi aus):
OFF -> 0,3 W
Standby (Touchscreen leuchtet) -> 5,4 W
Standby (Touchscreen aus) -> 1,6 W
Der entscheidende Standby-Verbrauch ist mit 1,6 W fast drei mal so hoch, wie der von mir ursprünglich (falsch) gemessene Wert. Jeder muss für sich entscheiden, ob ihm die stetige Erreichbarkeit im Netzwerk ca. 3 Euro im Jahr Wert sind. In meinem Fall (zwei Stockwerke) wird es sich lohnen. Wake on LAN wäre hier wünschenswert gewesen, um den Drucker bei Bedarf aus der Ferne wecken zu können.
[/UPDATE]

Tipp: Firmware-Update machen!
Tipp: Wer nicht möchte, dass das Epson nach Hause telefoniert bzw. wem Scan-to-Cloud, Epson Connect o.ä. nicht geheuer sind, der kann bei ausgeschaltetem DHCP das Feld für die Gateway-Adresse leer lassen und das Gerät somit vom Internet trennen.

Gesamturteil: gut bzw. 4 Sterne.
Wer beste Druckergebnisse benötigt, holt sich einen Laserkollegen und/oder einen Foto-Spezialisten. Wer perfekte, hochauflösende Scans braucht, holt sich einen eigenständigen Scanner der gehobenen Preisklasse. Ansonsten reicht dieses Epson vollkommen! Danke fürs Lesen!
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am 21. November 2012
Ich fasse mich lang (denn kurz kann jeder) ;-):

Meine Vorgaben die zum Erwerb des WF-3520 führten:
Duplex Druck und Scan; Mehrfachpapiereinzug; Extra Papierfach für Fotopapier; Günstige Ersatztinte;
Geringer Stromverbrauch; Einfache Bedienung; Einsatz als Familiendrucker und damit last but not least Netzwerkfähigkeit.
Der alte Brother DCP-130 konnte die meisten der obigen Anforderungen nicht erfüllen.

Auf der Suche nach der Eierlegenden Wollmilchsau kamen zuerst ein Canon Pixma und der Epson BX635 in die engere Wahl :
Der Canon war zu kompliziert und tintenfressend, der Epson hatte keinen extra Schacht für dickeres Fotopapier.
Also bestellte ich, entgegen meiner bisherigen Gewohnheit ausgereifte Geräte zu erwerben, den relativ neu erschienen WF-3520.
Ich war also bei einem so günstigen Gerät auf einige Schwierigkeiten bei der Installation eingestellt.
Um den Schwierigkeitsgrad noch zu erhöhen bestellte ich gleich noch die empfohlene Ersatztinte von NTT mit (Nein ich bin kein Masochist!)

Arbeitsumgebung: Drucker und PC1 mit Netzwerkkabel an Fritzbox 7270 von da über W-Lan an 4 weitere PCs.(Win7, XP)
Alle sollen vom PC aus Drucken und Scannen können.

Installation nach Anleitung:
- Drucker auspacken - ans Spannungsnetz - Ersatztinte einlegen - mit Netzwerkkabel an Router
- Gerät wird im Router angezeigt, hier gleich die IP fest eingestellt.
- Installations CD in PC1 - Installation durchlaufen lassen und Einstellungen abnicken
- PC1 (Win7) erkennt den Drucker.
- Manuelles Treiberupdate der Scanner- “epson374946eu_Scan3790“, Drucker-“ epson374724eu_Druck152“
und EventManagersoftware “epson374631eu_EventManager30105“ aktualisiert und die ersten Scans und Ausdrucke
gemacht. Optional noch “epson374965eu_NetConfig410“ zur direkten Konfiguration des Druckers.
- Epson bietet ein Onlineupdat der Scannersoftware (diese war nicht auf der Epson Site aufgeführt) ...Scan3793 an.
Scanneraufruf in der Software nicht mehr möglich - wieder auf Version 3790 zurück. Auto-Update deaktiviert.

Installation der W-Lan Clients:
- Die oben genannten Treiber nacheinander beginnend mit dem Drucker installiert.
- Drucker wurde nach Installation erkannt und eingebunden.
- Scanneraufruf war Teilweise erst nach Aufruf und Konfiguration von “Epson Scan-Einstellungen“ möglich.

Bis hier war die Installation bei den Win7 PCs problemlos möglich. Bei den XP PCs vergaß die Installersoftware die Scanneraufrufe in der Firewall freizuschalten. Folge war das die Scannersoftware sich nicht zum Gerät verband. Manuell “Epson Scan-Einstellungen“ freigeschaltet.
Durch freischalten der Epson “EEventManager Application“ in der Firewall war sogar über das WF Menü das Scannen direkt an einen PC möglich.
Für das Scannen direkt an einen Mail-Empfänger sieht die Epson-Software leider keinen Thunderbird vor, hier hilft ein Workaround auf der site von Druckerchannel.

Dann der Versuch den WF-3520 direkt mit den W-Lan Clients zu verbinden. WF nach Funknetz suchen lassen – Netzwerkname bestätigen und SSID eingeben. Im Router wurde daraufhin der WF mit der gleichen IP im Wlan Netz angezeigt. – keine Verbindung mehr zum ethernet PC1 - eine duale Verbindung Ethernet/Wlan war trotz verschiedener Versuche nicht möglich. Die Verbindung WF auf WlanPC klappte erst nachdem SSID und Arbeitsgruppe über NetConfig angepasst wurde.
Über das Webinterface (im Browser IP des WF eingeben) lässt sich die Firmware updaten, DNS-Proxy einrichten etc.
Um wieder auf meine vorgegebene Konfiguration zu kommen mußte ich den WF auf Werkseinstellungen zurücksetzen.

Test der Funktionen:
- Doppelseitiger Stapelscan mit 10 Blatt teilweise mehfach gefaltet. Dauer natürlich stark von der
Auflösung abhängig – Ok
- Doppelseitiger Druck auf Qualität=Standard – Ok
- Fotopapier in rüchwärtigen Einzelblatteinzug und Ausdruck einer von Druckerchannel A4 Testvorlage – sauberer
Einzug und trotz Ersatztinte klasse Qualität. Für besseres gibt’s Fotodienste.
- Fax wurde bisher nicht benötigt

Bedienung:
- Kein Touchpanel, dafür Anzeige und eine Art Folientastatur nebeneinander. Nochmal daneben ein Ziffernfeld das nur
aktiviert wird wenn z.B. die Anzahl der Ausdrucke eingegeben wird – für mich clever gelöst.
- Die Tastur spricht sauber an und die Anzeige ist hell und sehr klar.
- Ich habe den WF so eingestellt daas er nach 3 Minuten schlafen geht – ein kurzes Antippen der Tastatur oder eine
Druckanforderung über einen PC läßt ihn sofort aufwachen.

Fazit: Die Konfiguration des WF und der PCs dauerte mehrere Stunden, die sich aber beim Betrieb über mehrere Jahre wohl
rentiert. An der Installation sollte Epson wohl noch ein gutes Stück feilen.
Für mich ist es die seit Jahren und für wenig Geld gesuchte “Eierlegende Wollmilchsau" - volle Punktzahl
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am 5. Juli 2013
Wir hatten die Möglichkeit den Canon MX925 mit dem Epson WorkForce WF-3520DWF direkt zu vergleichen und möchten unsere Erfahrungen mit diesen beiden Druckern gerne mit einer Rezension teilen.
Für die Schnell-Leser gleich vorweg das Fazit: Der Canon MX925 hat schlussendlich das Rennen gemacht, der Epson ging zurück.

Hauptgründe FÜR den MX925: funktionierte zu 100% im Netzwerk, Treiber waren performanter und das Druckbild deutlich besser.
Hauptgründe GEGEN den WF-3520: Drucker konnte via Scanfunktion keine PCs finden, unperformante Treiber, durchschnittliches Druckbild.

Detaillierter Test:

Die Ausgangssituation:
Ein kleines Büro mit 2 Laptops (I7, 8 GB RAM, Win7 64bit), einem Desktop-PC (I7, 8 GB, Win7 64 Bit). Im Netz bereits problemlaus laufend: Synology NAS sowie ein Canon MG 5250 Drucker.

Die Anforderung:
1) Ein DADF-fähiger Drucker (also beidseitiges Scannen) mit Duplexprint. Der alte Canondrucker konnte zwar Duplex drucken, jedoch nicht scannen, was zu sehr viel Handarbeit führte.
2) Kostenpunkt: max. 200 EUR
3) Der alte Canondrucker muss weiter im Netz funktionieren (keine Treiberkonflikte).
4) Es muss möglich sein vom Drucker aus über das Netzwerk via SCAN die einzelnen PCs ansteuern zu können um dort direkt die Dateien abzuspeichern (Stichwort digitale Dokumentenverwaltung)

Beide Drucker erfüllten am Papier diese Anforderung - da der Epson deutlich günstiger ist und bessere Testergebnisse in div. Zeitschriften hatte, wurde zuerst der Epson angeschafft.

Der Vergleich der Drucker im Detail:

Verarbeitung der Hardware:
Canon: 3/5 Punkten
Epson: 5/5 Punkte
Der Epson hat von der Verarbeitungsqualität klar die Nase vorne. Die Plastik-Bauteile wirken robust, die Tasten sind stabil und die herausnehmbaren bzw. beweglichen Teile (Papierkasette, Scandeckel, etc) wirken sehr hochwertig.

Der Canon hingegen ist zwar optisch ein Hingucker, aber mehr schon nicht mehr. Die Plastikteile sind sehr dünn, vor allem die Papierkasette ist aus so dünnen Plastik, dass die Schieber sowie die Schienen sich biegen - wer hier also oft die Formate wechselt KÖNNTE mitunter Überraschungen in Form von abgebrochenen Plastik erleben.

Was aber zum großen Punkteabzug bei Canon führt ist der Glanzlack. Man sieht auf dem Gerät wirklich ALLES. Obwohl ich mir vor der Bedienung mit Seife die Hände gewaschen habe, gab es bereits nach der Eingabe des WLAN-Passworts hässliche Abdrucke an den Tasten... der Ablagedeckel beim Scannereinzug ist ebenfalls im Glanzlack gehalten - mit leichten Noppen im Plastik - das führt dazu, dass man das Ding noch schlechter reinigen kann. Wir haben zuerst mit einem Microfastertuch (für Brillen) versucht die ersten "Spuren des Gebrauchs" zu entfernen - keine Chance. Nächster Versuch: Brillenreiniger benutzen - das funktioniert wunderbar, aber sofort nach benutzen der Taste ist wieder der Abdruck vorhanden. Unschön: trotz Microfasertuch und Reinigungsmittel sind bereits feine Mikro-Kratzer im Lack sichtbar - wer also das Gerät wie wir unterhalb einer Lichtquelle (Deckenbeleuchtung) platziert, sieht einfach alles. Das Gerät ist ein Kandidat für "dunkle Ecken" oder abschließbare Kästen.

Hier ist der Epson anders - zum einen nutzt er fast nirgendwo glänzende Bedienfelder - und selbst wenn es sie gibt (bei der Bedienungstafel) sieht man (fast) keine Fingerabdrücke.

Was für den Canon spricht sind die Tintenpatronen - setzt man sie richtig ein, leuchten sie. sind sie leer, blinken sie... Beim Epson waren wir uns nie sicher, ob die Patronen fest genug verankert sind - das merkt man erst, wenn der Drucktest läuft... ist aber ein Detail am Rande, welches keinen Einfluss auf die Bewertung hatte.

Unser Eindruck: Bei Epson haben praxisorientierte Designer gearbeitet, die den Büroalltag verstehen - bei Canon war die Marketing-Abteilung am Werk mit dem Ziel, dass "glänzendste und schillerndste Gerät" im Verkaufsregal zu haben. Das schaffen sie auch, solang das Gerät ein Ausstellungsstück ist, welches keiner angreifen darf - hier wirkt der Epson daneben als "hässliches Entlein" - bis man beide Geräte benutzt ;-)

mitgeliefertes Zubehör:
Canon: 4/5 Punkten
Epson: 3/5 Punkten
Epson liefert nur einen Stromkabel, die Patronen, eine Anleitung und die Treiber-CD mit.
Bei Canon hingegen liegt auch ein Faxkabel sowie als kleine Zugabe ein kleines Testset 10x15 Foto-Papier bei.

Warum ich Epson hier einen Punkt abziehe: Ich habe beide Geräte im Ladengeschäft gekauft und dort GIBT ES KEINE FAX-Kabel. Umgekehrt kostet so ein Faxkabel kein Vermögen - warum wird hier also gespart und wieso muss der Kunde dann auf Kabelsuche gehen?

Die Druckqualität:
Canon: 5/5 Punkten
Epson: 2/5 Punkten
Die Druckqualität des Epson-Druckers hat uns leider überhaupt nicht überzeugen können. Zum Test wurde die Rechnung des Druckers hergenommen und kopiert - also eine typische Rechnung mit farbigem Briefkopf, viel Text und ein paar Grauschattierungen. Dazu ein handschriftlicher Vermerk mit Kugelschreiber, dass die Ware ausgeliefert wurde.

Der Epson druckt im "Standardmodus" im Vergleich zum Canon sehr grob. Ich würde - unabhängig vom Canon betrachtet - von einem überdurchschnittlich guten Druckbild reden - im direkten Vergleich jedoch liegen Welten zwischen den beiden Geräten.

Was mir nicht gefiel beim Epson:
a) Die falsche Farbwiedergabe des Briefkopfes sowie die grobe Darstellung des Briefkopf-Logos
b) Grauer Hintergrund mit schwarzem Text wird einfach mit grauen Streifen abgedruckt, sieht sehr hässlich aus.
c) der Text ist grobkörnig
d) der handschriftliche Vermerk ebenso

Mit der Qualitätsänderung auf höchste Qualität legt der Epson zwar seine Grobkörnigkeit etwas ab, schafft es aber nach wie vor NICHT den grauen Hintergrund abzubilden - die Streifen bleiben - ebenso die nicht korrekte Farbwiedergabe des Logos.

Jetzt zum Canon:
Das kann man schnell abhandeln - bereits in der "Standardqualität" ist das kopierte Dokument fast nicht vom Original zu unterscheiden. Sehr interessant: das Original erkennt man hauptsächlich am handschriftlichen Vermerk (auf der Rückseite sieht man den Kugelschreiber-Durchdruck) - sonst wäre es nur mit sehr genauer Betrachtung möglich Unterschiede zu erkennen - WOW!
Übrigens: Die höchste Qualität vom MX925 unterscheidet sich nur dezent vom "Standard"-Verfahren. Pluspunkt!

Die Features
Canon: 3,5/5
Epson: 5/5

Ich gehe mal hier rein auf die UNTERSCHIEDE beider Modelle ein, sonst wird es zu ausführlich.

a) Epson: Hinteres Papierfach vorhanden, Canon hat keines
b) Epson: Kartenleser vorhanden, fehlt bei Canon
c) USB und Kartenleser können bei Epson als Netzlaufwerke eingebunden werden - der Clou: der Drucker kann direkt die Scans darauf speichern, es muss nicht zwingend ein Computer verfügbar sein. Die Daten können dann von jedem Rechner abgerufen werden - TOLLE IDEE! Canon kann das leider nicht
d) Epson: ID Scan. Epson denkt mit - wer also einen Führerschein vorder- und rückseitig scannen will und nicht zwei Seiten produzieren möchte - einfach Menüpunkt wählen und Epson macht daraus einen Ausdruck - genial. Canon kann das wieder einmal nicht.
e) Canon: Geräuscharmer Modus - sehr leise und angenehm. Epson hat sowas nicht - wirklich "extrem laut" ist er aber auch nicht.

Ansonsten unterscheiden sich die Geräte nicht sonderlich: Duplex-Druck/Scan, diverse Vorlagen (Milimeterpapier, usw... Canon hat hier etwas mehr Auswahl), Google Cloud Print, Clouddienste, Email, Fax, usw...

Die Installation/Treiber
Epson: 1/5 Punkten
Canon: 5/5 Punkten

Leider schießt sich Epson hier komplett aus dem Rennen. Das beginnt schon einmal mit der Treiberinstallation. Diese dauert EWIG und ständig werden weitere Fenster geöffnet, die alle unterschiedlich aussehen. Nach circa 45 Minuten ist Epson dann fertig, aber es funktioniert nicht alles auf Anhieb. Was genau fehlt und warum muss man sich mühsam über das Internet in diversen Foren- und Supportseiten zusammen suchen (zB der Event Manager fürs Scannen, fehlende Portfreigaben, etc).

Hat man alles (soweit man das überhaupt beurteilen kann) installiert, folgt die nächste Ernüchterung: Der Laptop (zur Erinnerung: I7, 8 GB RAM, Win7) wird beim booten extrem langsam. Es dauert etwa eine Minute, bis der Desktop nutzbar ist - sogar das Hintergrundbild (Wallpaper) ist einfach nur weisser Hintergrund. Eine Installation auf einen anderen Rechner zeigt, dass es hier nicht besser aussieht, selbe Reaktion.

Sobald man die Computer benutzen kann, ist so gut wie alles möglich: Druckereinstellungen per Software konfigurieren, Netzwerkzugriff auf USB-Laufwerk und Cardreader (super!). Der Drucker liefert brav den Tintentstand, Status, etc zurück - also schön bidirektional kommunikativ, unser lieber Epson. Heile Welt also? NEIN!

Die für uns wichtige Funktion vom Drucker aus per "Scan to PC"-Funktionalität Daten an die Rechner zu schicken war nicht möglich. Das Internet ist voll von Tipps und Tricks sowie Anleitungen, die unterschiedlicher nicht sein könnten (auch hier bei Amazon nachzulesen...). Nach 6 Stunden (!!) herumprobieren (wir bauten sogar ein eigenes neues Testnetzwerk auf), Firmwareupgrades, Treiberupgrades, Firewall-Settings (bis zum totalen Ausschalten), Router-Konfiguration, usw. gaben wir auf. SOLCHE SCHWIERIGKEITEN hatten wir mit einem netzwerkfähigen Gerät noch nie gehabt.
Einziger Workaround: Scans auf USB-Stick speichern und dann via Netzlaufwwerkpfad abholen – ein schlechter Scherz!

Ein kleines Detail am Rande: ein altes Netbook mit Win XP 32bit erkannte der Epson anstandslos... für uns der Beweis, dass es nicht am Netzwerk liegt, sondern an der Epson-Treibersuite. Hier waren wir dann bei dem Punkt angelangt, das Gerät zurück zu schicken. Das war schlussendlich einfach zuviel des Guten, auch wenn die Hardware an sich überzeugte und so manch ein Feature wie die Netzlaufwerke entzückte.

Generell muss man dazu sagen, dass bei Epson offenbar verschiedene Programmierer/Teams/Abteilungen an verschiedenen Treibermodulen gearbeitet haben müssen - die GUI's sehen teilweise völlig unterschiedlich aus (zB kursive Schrift vs. normale Schrift vs. Grafik-Button bei "Ok") - und man hat dies dann einfach als Paket auf eine CD gebrannt - irgendwie wird es schon funktionieren...

Anders CANON: die GUI der Treiberinsstallation ist fast durchgehend ident designed - einzig nach der Installation muss man manuell im Programm-Menü den Network Scan Treiber aufrufen - ab dann läuft dieser automatisch mit.
Installationsaufwand: etwa 20 Minuten, dann funktionierte alles wie erwartet. Die Treiber laufen unauffällig im Hintergrund - sogar parallel zum alten Canon-Treiber des 5250er - ohne Probleme!

Fazit: So eine unausgereifte Software dem Kunden zuzumuten und dann (bis heute) keine klare, stimmige Lösung für das Scanproblem anzubieten ist wirklich schwach von Epson. Es mag sein, dass bei vielen Kunden der Drucker wie erwartet funktioniert. Aber bei uns war das nunmal nicht der Fall. Nicht alles ist perfekt, aber wenn schon massiv solche Fehler auftreten, dann muss eine saubere Lösung in Form eines Updates nachgeliefert werden, welches auch funktioniert. Stattdessen lässt man den Kunden die halbe Firewall umprogrammieren, Ports freischalten, Router neu konfigurieren... AUF VERDACHT, da auch diese "Lösungen" keinen Erfolg garantieren können.

Bei Canon ist die Treiberinstallation hingegen ein Kinderspiel - und obendrein läuft der Rechner einwandfrei und performant. Keine Netzwerkprobleme, alles also so, wie man es sich als Kunde erwartet.

Druckkosten und Langzeiterfahrungen:
für beide Geräte nicht bewertbar, der Canon ist erst wenige Tage im Betrieb, den Epson haben wir ja frühzeitig zurück gegeben.
Langzeiterfahrungen zum Canon folgen, sofern sie stark vom oben genannten Ersteindruck abweichen.

Gesamtwertung:
Canon: 4,5/5 ( abgerundet auf 4 Amazon-Sternchen)
Epson: 2/5

Begründung CANON:
Abzüge:
-- Design (Lack) und Verarbeitung (dünnes Plastik)
- Ausstattung
- Funktioanlität
Pluspunkte:
++ ein tolles Druckbild, perfekte Kopien!
++ einfache, schnelle Installation
++ die auch funktioniert (!!)
++ Treiber performant

Begründung Epson:
Abzüge:
--- Treiberinstallation
-- Treiber unperformant
- schlechter Support
--- nicht funktionierender Netzwerk-Scan
- Qualität des Druckbildes/Kopien

Pluspunkte:
++ Design und Verarbeitung (praxisorientiert, hochwertig)
+++ Funktionen und Ausstattung (zB Netzlaufwerke USB/Cardreader!!, zweites Papierfach Rückseite, usw...)

Je nach Anwendungsfall kann jeder Leser jetzt selbst entscheiden, wo er seine Schwerpunkte setzt. Wer zB einen Netzwerk-Scan zu PCs überhaupt nicht braucht, kein Win7 64bit hat oder gar vor potentiell stundenlanger Konfiguration nicht zurück schreckt und dem es auch nicht stört, dass man einer Kopie ansieht, dass sie eine ist, der bekommt sicherlich für weniger Geld das bessere Paket.

Wer aber wie wir qualitativ hochwertige Kopien möchte und alle Basis-Netzwerkfeatures braucht (vor allem Netzwerk-Scans) und auf zusätzliche Features wie hinterer Papiereinzug, Kartenleser und Netzlaufwerke verzichten kann, der setzt auf Canon - vor allem wenn er kein potentielles "Treiberdisaster" erleben möchte.

Das war dann auch die Basis für unsere persönliche Punktevergabe, die sicher von Anwender zu Anwender variieren kann. Ein klein wenig neidisch sind wir auf all jene Käufer, wo der Epson reibungsfrei läuft - wir hätten das Gerät sehr gerne behalten, aber nicht unter diesen Umständen. Den Canon im Darth-Vader-Look müssen wir wohl irgendwo verstecken - denn der wird auf kurz oder lang Kratzer und Fingerabdrücke am ganzen Gehäuse "sammeln".

Wir hoffen, dass diese Rezension bei einer Entscheidung zwischen diesen beiden Geräten hilft.

ps: natürlich können keine Garantie abgeben, dass die Canon-Treiber ÜBERALL einwandfrei funktionieren - auf unseren Rechnern ist dies aber der Fall.
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am 20. Januar 2013
Ich habe den Drucker nun seit einigen Tagen. Installation war einfach und er druckt auch Texte recht ordentlich. Fotodruck habe ich noch nicht ausprobiert.

Die mitgelieferte ScanSoftware mit OCR PrestoPageManager 9.03 SE ist allerdings recht umständlich zu bedienen. Ich habe Stunden und viel Versuche gebraucht bis ich durchsuchbare pdfs erstellen konnte. Der Trick ist unter Datei - Einstellungen "Als PDF Optionen speichern" bei "Abgesicherter Modus" die Option "Text unter Seitenbild" wählen. Um Texte einzuscannen und dann als durchsuchbare pdf zu speichern muss ich sie in einem 1. Schritt mit dem OCR Button einscannen und dann in einem 2. Schritt als pdf speichern. Ich habe viel rumprobiert und keinen einfacheren Weg gefunden.
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am 9. Mai 2013
Hallo,

ich war auf der Suche nach einem günstigen Tintenstrahldrucker mit Duplex-Scan und -Druck.
Zuvor lag mein Augenmerk auf dem HP OfficeJet 8600 Pro Plus; da hier der Duplex-Scan nur in der Plus-Variante verfügbar ist, und dieser Scanner eben mal 100 Euro mehr als der Epson kostet, habe ich mich für den Epson entschieden.

Primär benötige ich einen halbwegs guten Scanner, um Ein- und ausgehenden Briefverkehr (Rechnungen, Kündigungen, Anfragen, Bestellungen, etc.) zu digitalisieren und abzulegen.

Das Drucken/Faxen wird bei mir also kaum benötigt; da ein Standalone-Scanner aber mal eben 300 Euro aufwärts kostet, habe ich mich für ein Multifunktionsgerät entschieden - da kommen Drucker/Fax als Goodie eben oben drauf, und es kostet nur einen Bruchteil.

Aufstellen + Auspacken
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Der Epson kommt gut verpackt an; als Zubehör liegt lediglich ein Handbuch, zwei Software-CDs und ein Stromkabel bei.
Das Aufstellen ist schnell erledigt - zumindest, sobald man alle Transportsicherungsklebestreifen gefunden und entfernt hat - und auch die Ersteinrichtung über das Gerät ist ein Kinderspiel und in wenigen Minuten erledigt.

Ersteinrichtung und Druckkopfausrichtung
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Was mir hier zuerst etwas negativ auffiel war die Tatsache, dass der Drucker nicht Standardmäßig eine Druckkopfausrichtung durchführt. Die musste ich nach der Einrichtung über das Wartungsmenü durchführen.
Hier auch etwas verwunderlich: Es wird eine Seite ausgedruckt, auf der man von 6 Zeilen das jeweils fehlerfreiste Rechteck auswählen, und am Drucker eingeben muss.
Ich habe jetzt nicht sonderlich oft einen Drucker zur Einrichtung in der Hand - bei den letzten musste man aber nur den Ausdruck auf das Glas legen, und er hat selbstständig die beste Kalibrierung gewählt. Hat mich ein wenig an meinen HP DeskJet 690C von vor 10 Jahren erinnert...

Netzwerk-Integration per WLan
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Auch die Integration ins Netzwerk ist sehr leicht; und ich verstehe nicht, weshalb einige Rezensionen so negativ ausfallen.
Die Einrichtung per WPS-Knopf ist am schnellsten: Am WLan-Router oder AccessPoint (z.B. Fritzbox) länger die WLan-Taste drücken, bis WLan-LED zu blinken beginnt, und dann die Einrichtung am Drucker per WPS starten. Er verbindet sich dann automatisch per WLan, und man muss nichts weiter tun.

Die Einrichtung per Hand geht aber genauso einfach; dann benötigt man jedoch den WLan-Schlüssel - aber auch das sollte jeder Normalverbraucher hinbekommen.

Epson Connect
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Für Laien wird diese Funktion etwas suspekt vorkommen.
Epson Connect ist ein Webdienst von Epson, der den Drucker quasi "mit dem Internet verbindet". Dem Drucker wird nach der Registrierung eine eindeutige eMail-Adresse zugewiesen.
Ist der Drucker bei Epson Connect registriert und angemeldet (lässt sich am einfachsten über das Webinterface des Druckers erledigen: [...]), lassen sich einige Dinge auf der Epson-Connect-Website verwalten und Einstellen.
Zum Beispiel werden auf dieser Website die Scan-to-Cloud-Profile erstellt, und man kann sich eMail-Benachrichtigungen senden lassen, wenn z.B. ein Fehler am Drucker auftritt.

Weiteres Kernfeature ist aber: Ist der Drucker mit dem Netzwerk verbunden und bei Epson Connect registriert, kann man von überall aus auf der Welt auf dem heimischen Drucker drucken.
Das ist über zwei Arten möglich:
1. Über Epson Remote Print (man gibt bei der Installation die eMail-Adresse des Druckers bei Epson Connect an); Druckt man dann auf dem Drucker etwas, wird der Druckjob zu Epson Connect gesendet, und von dort an den heimischen Drucker - sowas wie Google Cloud Print
2. Über EMail-Print; hier schickt man eine eMail mit einem Anhang an die Epson-eMail-Adresse des Druckers, die landet dann bei Epson und wird an den heimischen Drucker gesandt.

Ich habe das bei mir aktiviert, um vom Drucker direkt auf Dropbox drucken zu können. Auch kriege ich gerne eine Info per eMail, wenn z.B. meine Tintenpatronen zur Neige gehen, oder ein Fehler vorliegt.

Wirklich nutzen werde ich das "vonüberall aus auf dem Drucker drucken" eh nicht.

Mein wichtigster Punkt: Das Scannen
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Kommen wir zu meinem wichtigsten Punkt, dem Scannen. Der Epson kann wie folgt scannen:
Grundsätzlich: Vom Glas, über den Einzug (ADF), letzteres jeweils Einseitig- oder Duplex
- Scan-to-PC/Scan-to-eMail/Scan-to-PDF über USB, LAN, und WLan, sofern der Epson EventManager installiert ist (dazu später mehr)
- Scan auf einen USB-Stick oder SD-Karte (der Stick oder die Karte lässt sich als SMB freigeben, sodass man über den Windows-Explorer Zugriff per WLan oder LAN erhält)
- Scan zu Cloud-Diensten, nachdem man Epson Connect eingerichtet hat (Google Drive, Dropbox, Skydrive und Box)
- Epson Scan-Software (diese muss an einem PC gestartet sein, man legt das Blatt in den Scanner, und klickt am PC auf einen Knopf zum Scannen)

Ich habe das jetzt alles mal getestet, und kann folgende Aussagen treffen:
- Dokumente als PDF in Farbe scannen dauert ewig und spuckt große Dateien aus (3 Seiten, zum Vergleich: Schwarz-Weiß ist die PDF-Datei bei 600 dpi ca. 300 kb groß, bei 600 dpi in Farbe sind es ganze 10 MB)
- Der Scan per EpsonConnect zu Dropbox dauert lange. Bei einer S/W-Seite waren etwa etwa 45 Sekunden bei 300 dpi, in Farbe natürlich noch länger. Ich vermute, der Scanner speichert die Daten nicht zwischen, sondern lädt sie direkt zu Epson-Connect hoch, und da wäre dann eben der Flaschenhals die Internet-Uploadbandbreite (bei mir ~50 kb/s). Eine Anfrage bei Epson habe ich gestellt, sobald eine Antwort kommt, aktualisiere ich die Rezension.
- Die Funktionen Scan-to-PC, Scan-to-eMail, Scan-to-PDF funktionieren - auf einem Windows 7 mit 32Bit - gut: Ich kann am PC auswählen, in welchen Ordner und mit welchen Einstellungen (DPI, PDF oder JPG, etc.) je nach Auswahl gescannt wird. Auf Windows 8 64Bit kriege ich es bis jetzt nicht zum laufen - ganz unten mehr Infos. Wichtig: Firewall-Port 2968 am jeweiligen PC öffnen, das macht der EventManager beim Setup nämlich nicht von selbst, und dann findet der Drucker den PC nicht. (Anleitung ist im zweiten Kommentar zu finden).
- Bei mehreren, an gleicher Stelle geknickten Seiten, zieht der Scanner schon gerne mal über den ADF zwei Seiten gleichzeitig ein (oder zumindest versetzt). Das ist wohl primär bei mehreren Seiten, die man als Brief erhalten hat so - ein wenig vorher glatt falzen, dann zieht er sie sauber ein.

Zur Installation der Software
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Zuerst: Ich kann bei bestem Willen nicht verstehen, warum sich in manchen Rezensionen jemand beschwert, dass die Einrichtung wohl "nur etwas für Geeks oder Fachmänner" ist.

Wir haben mehrere Möglichkeiten:
1. Über die beigelegte Software
- CD einlegen, Setup starten
- Wenn der Drucker bereits am Gerät eingerichtet worden ist, wählt man "Installation auf zusätzlichem PC" unten rechts.
- Die Installation einfach mit Weiter-Weiter-Weiter durchklicken, den PC neu starten
-> Epson Scan funktioniert OOTB, Drucken ebenfalls, Faxen auch
2. Über die WebNavi 1.2-Software von der Epson-Supportseite
- Gleiches Spiel: Setup starten, "Installation auf zusätzlichem PC" wählen, und durchklicken
- Wichtig: Hier fehlt dann die EventManager-Software, die für die Scan-to-PC, Scan-to-eMail, Scan-to-PDF-Funktion nötig ist.
- Komischerweise gibts die EventManager-Software nicht zum Download (zumindest nicht direkt auf der Support-Seite des Druckers); man kann sie jedoch auf der beigelegten CD finden (Ordner Apps\EventManager\Setup.exe)
3. Windows 8-Supportseite auf Epson
- Ich weiß nicht mehr wie; aber über irgend eine "Ist Epson-Software mit Windows 8 kompatibel?" auf Epson bin ich auf einen einzelnen Download gestoßen, der mit etwa 144 MB das komplette Setup des Drucktreibers und der Zusatzsoftware inkl. EventManager beinhaltet (Dateiname: epson14544.exe). Das Setup sieht anders aus, als das von der CD - die Komponenten, die installiert werden, sind jedoch gleich.

Zum Knackpunkt "Scan-to-PC"
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Damit die Scan-to-PC/PDF/eMail-Funktion vom Scanner genutzt werden kann, muss auf einem Windows-PC die Software "Epson EventManager" installiert und gestartet sein.
Diese ruft quasi ins Netz: Hallo Drucker, hierher kannst du scannen!
Das setzt aber voraus, dass man an seiner Firewall den Port 2968 UDP+TCP freigibt - und genau das macht das Setup nicht von selbst. Die Programm-Exe wird zwar eingetragen, aber eben nicht die Ports.

Auf einem Windows 7 32Bit-System hat alles, nach der normalen Installation der Treiber und dem Freigeben der Ports auch wunderbar funktioniert.
An meinem Windows 8 64Bit beiße ich mir gerade die Zähne aus: Der Drucker findet meinen PC nicht als Scan-Target für Scan-to-PDF. Dann taucht er einfach nicht in der Liste der Ziele am Drucker auf.
Ich habe jetzt obige Installationsvarianten für die Epson-Software mehrfach durch, auch meine Firewalls (Windows-Firewall, Bullguard Firewall) deaktiviert, 300 Neustarts später: Es geht immer noch nicht.
Dabei weiß ich noch nicht wirklich, woran das liegt: Die Ports 1865, 3289, 2968 TCP+UDP sind freigegeben, und per Telnet-Test von einem anderen PC aus auch zu erreichen.
Ich habe Epson angeschrieben, und warte jetzt mal, was für eine glorreiche Lösung sie mir präsentieren können.

Der Notbehelf: Scan to SD-Card + Freigabe im Netzwerk
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Um zumindest zwischenzeitlich ordentlich Scannen zu können, habe ich einen USB-Stick am Drucker angeschlossen und im Menü den Stick im Netzwerk freigegeben.
Wenn man nun im Windows-Explorer \\druckername-bzw.-ip\ aufruft, erscheinen drei Freigaben: Fax, SD-Karte und USB-Stick.
Ich scanne nun meine ganzen Blätter am Drucker direkt auf die SD-Karte, am PC öffne ich dann die Freigabe, lass mit Adobe Acrobat OCR + Optimierung drüber laufen, und speicher die Dateien unter neuem Namen in meinen Verzeichnissen.

Gerade bei Mehrplatzinstallationen denke ich, ist das eine gute Alternative: Man spart sich, unnötig Software auf seinen Clients zu installieren, und durch die Freigabe kann man von jedem Platz direkt drauf zugreifen.

Fazit
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Was mir gut gefällt:
+ Die Bedienung am Scanner geht über die Touch-Tasten sehr gut!
+ Der Scanner ist weder zu groß, noch zu klein, und passt auf jeden Schreibtisch
+ Scan-Funktion erfüllt meine Anforderungen
+ Netzwerk-Funktionen (WLan, Scan to Cloud, etc.)

Was mir weniger passt:
- Die Sache mit dem EventManager geht mir schon ziemlich gegen den Strich...
- Das Webinterface des Druckers ist rudimentär: Es lassen sich grobe Infos auslesen (Status, Tintenpatronen, etc.), den Drucker mit Epson Connect oder Google Cloud Print verbinden, und die DNS-Server ändern - das wars aber auch schon. Kein Vergleich zu HP-Druckern, wo man quasi jede Einstellung über das Webinterface setzen kann.

Update vom 17.05.2013:
Ich habe mittlerweile zwei Rückmeldungen vom Epson-Support erhalten.
Bei der ersten ging es um die Optimierung vom Dropbox-Upload, da dieser doch relativ lange benötigt. Eine Optimierung scheint nicht möglich; ich wurde lediglich auf Passagen aus dem Handbuch verwiesen - konkrete, technische Erläuterungen auf meine Fragen blieben aus.

Über die zweite Antwort bin ich etwas verärgert; ich habe einen ganzen Aufsatz mit meinen Problemen des EventManagers auf Win8-64bit an den Support gesendet; diesen habe ich ja bisher nur auf einem 32bit Win7 korrekt zum Laufen bekommen.
Die Antwort: "Es wäre besser, wenn sie sich an unsere telefonische Hotline oder den Support-Chat wenden".
An die Hotline werde ich mich mit Sicherheit nicht wenden; dann darf ich nochmal alles beim FirstLevel erklären, und dann vermutlich erneut einem Second-Level Mitarbeiter - und für die Kosten, die dann entstehen werden, kann ich mir auch gleich einen neuen Drucker kaufen (oder zumindest einen Packen Tintenpatronen).

Ich werde, bei Gelegenheit, mal mit dem Support-Chat in Verbindung treten - aber das klappt natürlich nur Werktags unter dem Tage; und da ich hier arbeite, und nicht mal eben 1h zum Chatten habe, wird das noch einige Tage dauern.

Bis dahin nutze ich weiterhin den Umweg, die Scans auf einen angeschlossenen USB-Stick zu fahren, diesen per SMB freizugeben, und über meinen PC darauf zuzugreifen, um mir die Scans rüberzukopieren - das funktioniert quasi genauso schnell wie über den Eventmanager, und tut, was es soll.
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am 29. Oktober 2014
Vorab: Ich war sehr zufrieden mit dem Gerät und habe es 4 Monate Lang alle paar Tage aktiv genutzt, aber dabei nicht viel Tinte verbraucht (Briefumschläge bedruckt und Briefpapier) sondern hunderte Stückzahlen produziert. Seit gestern ist die Fehlermeldung auf dem Display aufgetaucht:

"Betriebsdauer eines Drucker-Farbkissens beendet. Epson-Kundendienst kontaktieren."

seit dem geht gar nichts mehr, der Drucker verweigert jeglichen Dienst, OK dachte ich, Farbkissen austauschen ist doch keine große Sache, im Internet recherchiert und in der Taat wie man die Resttoner Kissen reinigt gibt es eineige Anleitungen und es ist simpel, aber Epson hat hier ein fieses Spielchen mit der Software/Firmware Blockierung mit uns gespielt, man kann diese Fehlermeldung selbst nicht löschen, das kann nur Epson oder Authorisierte Kundendienstpartner eben, sehr kostenspielig natürlich! ca. 60€ habe ich im Internet gelesen von anderen Betroffenen.

Epson auf der Supportseite hierzu begründet es ungefehr so, dass sie es ihren Kunden nicht zutrauen dies selbst durchführen zu können "zu gefährlich", was natürlich lächerlich ist, was soll einem schon dabei passieren? Sich die Hände mit Tinte zu bekläckern!?

Ich habe es von einem Unternehmen wie Epson nicht erwartet dass sie nun mit irgend einer unserösen Masche versuchen sich das Geld von Hinten zu erschleichen, erhöhe doch lieber den Kaufpreis Herr Epson statt solchen Unfug mit Kunden zu treiben!
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am 7. Dezember 2013
Ich wollte mir nach über 3 1/2 Jahren ein neues Multifunktionsgerät kaufen.

Mein altes Gerät:
Brother DCP-585CW Multifunktionsdrucker

Diesmal war mir wichtig:
- Duplex Druck (spart natürlich Papier)
- ADF: Automatic Document Feeder (Automatische Vorlagenwechsler für Scanner)
*einfach z.B. 5 Seiten oben auf den Papierschlitten legen und er scannt die 5 Seiten AUTOMATISCH nacheinander ein

Nachdem Brother seit Ende 2012 auch Tintenpatronen mit Chip benutzt,
war für mich klar das ich diesmal eine andere Firma ausprobiere.
Und hier war wichtig:
- günstige Tintenpatronen von Fremdherstellern

An Testberichten hab ich mich nur "etwas" orientiert,
da mein Brother damals auch nicht Top abgeschnitten hatte (z.B. Warentest: 2,6) und ich trotzdem zufrieden war.
Mir war nur wichtig, das der neue nicht schlechter abschneidet in den Testberichten
(diesmal Epson WF 3520 Warentest: 2,0), als mein fast 4 Jahre alter Brother DCP-585!

Ich habe den Epson WF 3520 ausgepackt und dann gleich angeschlossen.
Da dies auch nicht mein erster Drucker ist brauchte ich das Handbuch nicht,
ich habe aber mal kurz reingeschaut und muss Anmerken das es nicht so aussagekräftig ist (z.B. WLAN wird gar nicht erwähnt).

Ich habe den Epson über WLAN an meinem Macbook air (Mac OS X Mavericks) eingerichtet
und es funktioniert alles problemlos (drucken und scannen); zur FAX-Funktion kann ich nichts sagen, da ich es nicht benutze.

Die Druckqualität empfinde ich als besser im Vergleich zu meinem alten Brother.

Zu den Tintenpatronen:
- Hier gibt es auch günstige alternativen
z.B: von der Schweizer Firma PEACH. (hatte ich damals gute Erfahrung gemacht)

SEHR WICHTIGE INFO:
Man sollte immer alle Patronen von EINEM Hersteller benutzen
und NICHT die Patronen von verschiedenen Herstellern mixen!! D.h. wohl oder übel ALLE auf einmal austauschen wenn man den Hersteller wechselt,
auch wenn z.B. 3 Patronen noch Inhalt haben und nur 1 leer ist!

Und es gibt natürlich noch günstigere in der Bucht.

Bin absolut zufrieden und kann den Epson WorkForce 3520 jedem weiterempfehlen.

Dazu gibt es jetzt eine Aktion von Epson -> 3 Jahre Garantie:
Wer einen ausgewählten WorkForce Drucker im Zeitraum 01.05.2013 – 31.03.2014 kauft,
bekommt 3 Jahre Garantie (normal: 1 Jahr).

WICHTIG:
Man muss sich innerhalb von 30 Tagen nach Kauf
über die Aktionsseite von EPSON ( epson.de/workforce-garantie ) registrieren!
Link bzw. die Aktion ist auch nochmal von Amazon etwas unter der Info "Auf Lager" in dem Infokästchen angegeben!
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am 10. Mai 2013
Für alle, die den Schwerpunkt auf die Scanner Funktion legen, hier mal eine kleine Rezension. Druckfunktion lasse ich mal außen vor.

Ich war lange auf der Suche nach einem Dokumentenscanner, um meinen Schriftverkehr mit OCR zu digitalisieren. Die Dokumente sollten also per Volltextsuche auffindbar sein und nicht eine Bildablage sein. Die Preise der richtigen Dokumentenscanner haben mich bisher von einem Kauf abgehalten und jetzt kommt der Epson mit seinem Duplexeinzug und recht guter Beurteilung beim Computer Magazin c't.

Installation
Ging bei mir reibungslos. Vielleicht auch, weil ich mich für den USB Anschluss entschlossen habe, kann ich jedem empfehlen, der die Möglichkeit dazu hat. Einbindung ins WLAN und Softwareinstallation lief auch sehr gut.

Scannen & OCR
Das reine Scannen ist kein Hexenwerk und sollte von jedem hinzubekommen sein. Charmant ist die Ablage auf die SD Karte oder das Speichern in Google Drive, etc. Jetzt aber zu der spannenden Frage der Weiterverarbeitung, also wer nicht nur reine Bildchen haben möchte.
Wer in ein PDF scannt, wird schnell merken, dass da keine Texterkennung dabei ist, da muß die Software am PC ran, was eigentlich auch zu erwarten war. Gesagt getan.
Ich habe dann mehrere Stunden gebraucht, um schließlich ein mehrseitiges PDF zu erzeugen, in der die Seite als Bild und mit erkanntem Text erscheint. Ich habe mich da ziemlich durch die Einstellungen quälen müssen. Warum so etwas nicht Default ist, ist mir ein Rätsel.
Ich war fast zufrieden, bis ich mir die Ergebnisse mal näher betrachtet habe. Die Erkennungsrate ist ziemlich mies - da kann ich mir die Texterkennung auch gleich schenken. Um es kurz zu machen: Der Presto Page Manager ist sparen an der falschen Stelle. Die Software ist ein Witz und man fragt sich, was Epson da geritten hat.
Das es besser geht habe ich mit einer mehreren Jahre alten Version von Abby Fine Reader gesehen.
Den Epson Event Manager habe ich so eingestellt, daß er bei "Scan-To-PC" den FineReader mit Übergabe der Dateien aufruft (fineocr.exe).
Jetzt kann ich einen Stapel Dokumente auf den Einzug legen, scannen, die Bilder landen direkt im Fine Reader und das Ergebnis kann ich nach der OCR Erkennung in eine durchsuchbare PDF Datei speichern. So sollte es eigentlich sein.

Fazit als Scanner:
Der duplex fähige Einzug ist eine tolle Sache. Die Scans gehen recht flott. Einfache Scans lassen sich vielseitig ablegen und verwenden. Wer das Gerät als Dokumentenscanner einsetzen möchte, wird in der Verbindung mit der miesen Software gegen die Wand laufen. Daher auch nur 3 Sterne.
Wer noch eine gute OCR Software zur Verfügung hat oder eine weitere Investition nicht scheut, kann gerade in Verbindung mit dem Event Manger auch echtes Dokumentenmanagement machen. In Anbetracht des Preis-/Leistungsverhältnisses hätte es mit anständiger OCR Software sicherlich 4 bis 5 Sterne gegeben.
Nochmals: Drucken, Tintenpreise haben mich nicht interessiert :-)
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am 21. November 2014
Ich habe diesen Multifunktionsdrucker jetzt schon mehrfach im Freundes- und Bekanntenkreis empfohlen und diesmal bei meinen Eltern installiert. Wichtigster Vorteil der 3er-Baureihe gegenüber der 2er-Baureihe ist in meinen Augen die deutlich einfacherer Bedienbarkeit, das war mir auch die Preisdifferenz wert.

Gesucht wurde ein Drucker, der über AirPrint verfügen sollte und in guter Qualität sowohl in Farbe als auch in Schwarzweiß bis zu einer Größe von A4 druckt. Darüber hinaus war noch ein Ethernetanschluss erwünscht. Der 3520 beherrscht das perfekt, druckt und scannt Duplex und besitzt ausreichend große Tintenpatronen für diesen Zweck. Die Verarbeitung ist solide und zweckmäßig.

Zur Inbetriebnahme müssen die Transportsicherungen abgezogen und der Drucker eingeschaltet werden - er bietet dann selbständig das Fach für die Tintenpatronen zum Befüllen an. Die Patronen kommen vakuumverpackt an - das macht das Auspacken selbst mit einer Schere etwas fummelig. Die Patronen und die Einsätze sind eindeutig gekennzeichnet, das Einsetzen ist damit sehr leicht. Danach braucht der Drucker rund fünf Minuten für die Kalibrierung. Druck- und Scanqualität sind auf Anhieb sehr gut.

Es lohnt sich in jedem Fall, den Drucker - am Besten über einen Laptop mit Webbrowser - in die Epson Print Services einzubinden. Der Drucker erhält damit eine eigene E-Mailadresse, über die man Drucken oder auch Scannen kann. Dazu muss man in der Weboberfläche die E-Mailadressen anlegen, von denen Druckaufträge angenommen werden bzw. an die gescannt wird. Die gesamte Bedienung ist logisch aufgebaut und man kann anschließend sehr schnell Fotos oder Drucke einscannen und direkt an eine der ausgewählten Adressen versenden.

Insgesamt klare Kaufempfehlung für alle, die ein funktionales Kombigerät benötigen.
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