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TOP 1000 REZENSENTam 19. November 2012
2013 wäre Richard Wagner 200 Jahre alt geworden. Aus diesem Grund überschlagen sich die Plattenfirmen in Sammelalben. So jetzt auch die DGG, die hier wirklich alle Wagneropern - einschließlich der Frühwerke "Die Feen" und "Das Liebesverbot" - in hübscher Aufmachung mit einem für solche Sammelausgaben sehr ausführlichen Booklet auf insgesamt 43 CDs veröffentlicht.

Bei den Aufnahmen gibt es Anleihen bei der Schwesterfirma Decca (Lohengrin, Parsifal), der BBC (Feen, Liebesverbot) und sogar der EMI (Rienzi). Die Qualität der Aufnahmen ist unterschiedlich. Im einzelnen:

- Die Feen (1977); Edward Downes, BBC Orch., Della Jones, Elizabeth Gale, John Mitchinson: Spannende Einspielung von Wagners zu Lebzeiten unveröffentlichten Opernerstling

- Das Liebesverbot (1976); Downes, BBC Orch., E. Gale, Alexander Young, Ian Caley: Etwas gemischte Besetzung, aber die Oper an sich ist hörenswert - eine Shakespeare-Vertonung, in der Wagner seine Sprache noch nicht gefunden hatte.

- Rienzi (1976); Heinrich Hollreiser, Staatskapelle Dresden, René Kollo, Siv Wennberg, Theo Adam, Janis Martin, Peter Schreier: konkurrenzlose Aufnahme von Wagners Grand Opéra nach Meyerbeer'schem Vorbild - von ihm selbst später verworfen, aber musikalisch schon sehr eigenständig und hörenswert.

- Der Fliegende Holländer (1991); Giuseppe Sinopoli, DOB, Cheryl Studer, Bernd Weikl, Hans Sotin, Plácido Domingo, Peter Seiffert: etwas künstliche Aufnahme (Orchester und Sänger wurden großenteils getrennt aufgenommen) mit nicht idealem Holländer und kaum verständlichem Erik (Domingo)

- Tannhäuser (1989); Sinopoli, Philharmonia Orch., Domingo, Studer, Agnes Baltsa, Matti Salminen, Andreas Schmidt: ähnlich wie der Holländer - eine gute bis sehr gute Besetzung leidet unter der künstlichen Aufnahmetechnik und Domingos Akzent

- Lohengrin (1986); Sir Georg Solti, Wiener Philh., Domingo, Jessye Norman, Eva Randová, Siegmund Nimsgern, Sotin, Dietrich Fischer-Dieskau: Schöner, aber etwas undramatischer Gesang, Domingo kaum zu verstehen

- Der Ring des Nibelungen (1987-1989); James Levine, MET Orch., James Morris, Rainer Goldberg, Hildegard Behrens, Gary Lakes, Norman, Kurt Moll, Christa Ludwig: klangsüffiger Orchesterklang, leider mit Goldberg (Siegfried) und Behrens (Brünnhilde) zwei unglücklich besetzte Hauptdarsteller, Morris dagegen einer der besseren Wotane

- Tristan und Isolde (1982); Carlos Kleiber; Staatskapelle Dresden, Kollo, Margaret Price, Brigitte Fassbaender, Moll, Fischer-Dieskau: v. a. im Orchester hochspannende, sehr intensive Aufnahme mit teils großartigen (Price, Moll, Fassbaender) Sängerleistungen - leider überzeugen Kollo und Fischer-Dieskau weniger. Trotzdem eine der ganz wichtigen Aufnahmen des Tristan

- Die Meistersinger von Nürnberg (1976); Eugen Jochum, DOB, Fischer-Dieskau, Domingo, Caterina Ligendza, Roland Hermann, Peter Lagger: unausgegorene Aufnahme mit inhomogener Besetzung - Schade um Ligendza, eine der großen Wagner-Sängerinnen der 70er Jahre.

- Parsifal (1972); Solti, Wiener Philh., Kollo, Ludwig, Fischer-Dieskau, Hans Hotter, Gottlob Frick: Großartige Aufnahme mit großen Spätleistungen von Hotter und Frick, Kollo gut, Ludwig großartig als Kundry.

Insgesamt also stehen 3 Spitzenaufnahmen (Rienzi, Tristan, Parsifal) viele nur ordentliche gegenüber - der 4. Stern gilt v. a. der Vollständigkeit
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VINE-PRODUKTTESTERam 22. November 2012
Bei der Bewertung dieser Ausgabe muss ich mich dem ersten Rezensenten anschließen. Aus meiner Sicht lohnen sich nur zwei Aufnahmen in dieser Sammlung wirklich und rechtfertigen die Anschaffung: Dabei handelt es sich um den Tristan mit Carlos Kleiber und den Parsifal mit Solti, die beste Studioaufnahme des Werkes überhaupt. Alle anderen Aufnahmen sind eher von durchschnittlicher Qualität. Der Ring mit Levine kann vor allem bei der Walküre und wegen der überforderten Hildegard Behrens bei Siegfried und Götterdämmerung auch schmerzliche Erlebnisse bereiten. Ich würde deshalb jedem, der sich eine Ausgabe der Wagner-Opern zulegen will, stattdessen zu folgenden Einspielungen raten:

1. Fliegender Holländer: Die Aufnahme mit Sinopoli erscheint mir eher von mittlerer Art und Güte. Hier empfehle ich als Alternative Der Fliegende Holländer (Gesamtaufnahme) wegen der dramatischen Darstellung von George London und Leonie Rysnaek.

2. Auch den Tannhäuser sollte man nicht unter Sinopoli kennenlernen, der seine Stärken anderswo (Puccini) hatte. Ich empfehle Tannhäuser. Dieser ist vielleicht klanglich nicht so opulent, beeindruckt aber durch eine fantastische Elisabeth Grümmer und natürlich Fritz Wunderlich.

3. Lohengrin. Die vorliegende Einspielung gehört zu Soltis schwächeren. Die Referenzaufnahme ist weiterhin Wagner: Lohengrin (Gesamtaufnahme), zu der man ohne weitere raten kann. Noch ein bisschen besser (denn die Schwachstelle James King ist hier behoben)ist Lohengrin - Bayreuth 1959. Diese letzte Aufnahme ist richtig teuer, lohnt sich jedoch, weil man Jahre lang keine andere "braucht".

4. Ring: Die vorliegende Einspielung erzeugt vor allem durch den Sound und das Dirigat von Levine. Stimmlich bereitet sie eher negative Grenzerfahrungen. Einem Einsteiger würde ich immer zur Solti-Aufnahme des Rings (Decca) raten. Hier stimmen Stereoklang und musikatlische Interpretation perfekt überein. Wenn es dann eine zweite Sichtweise sein soll, steht man als Anfänger zunächst vor der Alternative: Karajan (bei DG, der vorliegend besser gepasst hätte) hat leider nicht die herausragenden Stimmen wie Solti, gleicht dies jedoch durch eine kammermusikalisch stimmige Interpretation aus, die als solche aufhorchen lässt. Karl Böhm (vormals Philipps) leitet eine Live-Einspielung von den Bayreuther Festspielen. Er hat große Stimmen, die die Live-Atmosphäre (leider auch mit allen Nebengeräuschen) auf den Zuschauer überspringen lässt. Wenn der Appetit noch nicht gestillt ist, bieten sich die Einspielungen mit Keilberth (Stereo-Aufnahme) und vor allem auch mit Clemens Krauss (Orfeo) an. Persönlich würde ich nach langen Jahren immer zu Clemens Krauss Der Ring des Nibelungenals erster Wahl greifen. Er hat Sänger, die im Zenit ihrer Leistungsfähigkeit stehen und spornt diese zu Höchstleistungen an.

5. Tristan: Die Aufnahme von Kleiber ist hochkarätig, keine Frage. Dennoch ist ihr die Aufnahme von Böhm The Originals - Wagner (Tristan und Isolde) überlegen. Wenngleich auch die Studioaufnahme von Furtwängler in den Himmel gelobt wird, wirkt Böhm lebendiger und frischer. Er lässt erkennen, wie dieses Musikdrama eine ganze Generation verzaubern konnte

6. Meistersinger: Hier würde ich dem Anfänger zu Karajan raten Meistersinger von Nürnberg (Gesamtaufnahme). Ewig streiten sich die Liebhaber über die Leistung von Theo Adam bei dieser Aufnahme. Aber sie fängt die Stimmung des Werkes großartig ein und überzeugt auch klanglich. Eine Alternative auf Augenhöhe stellt für mich die Interpretation von Kubelik dar: Die Meistersinger Von Nürnberg

7. Parsifal: Hier überzeugt die vorliegende Edition auf ganzer Linie. Wer gleichermaßen auf Klangqualität und Interpretation Wert legt, ist als Anfänger hier richtig. Die klassische Aufnahme stellt allerdings Parsifal (Ga) dar. Hier kann man hören, das noch etwas mehr an interpretatorischer Vertiefung möglich ist als bei Solti. Der Preis liegt allerdings in störenden Publikums- und Bühnengeräuschen. Viele beeindruckende Aufnahmen sind gefolgt. Mir persönlich (hier gibt es auch dezidiert andere Auffassungen) gefällt auch die Aufnahme von James Levine Wagner: Parsifal (Gesamtaufnahme) (Aufnahme New York 1991/92) sehr gut.
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am 23. Februar 2013
Für mich als alten Wagnerianer der schon fast alle diese Einspielungen besass hat es eine längere Zeit benötigt um mir die Box dann doch noch zu kaufen. Aber aufgrund der Einspielungen unter Downes von den Opern Liebesverbot und Die Feen, die anderswo nur zu utopischen Preisen zu beziehen sind hab ich den Schritt gewagt. Die Operneinspielungen welche ich schon besass werde oder habe ich schon verkauft. Aber allein schon wegen der besagten Operneinspielungen unter Downes aus Manchester hat sich die Anschaffung schon gelohnt.
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am 16. Juni 2015
... der muss wesentlich mehr Zeit (!) und Geld investieren.

Man bekommt hier eine relativ willkürlich zusammengestellte Box mit sämtlichen Wagner-Opern, die Aufführungen recht guter Orchester und bekannter Dirigenten enthält und im Zeitraum von 1972 bis Anfang der 90er aufgenommen wurden. Aufnahmetechnisch ist also analoges Material vorhanden (ADD), aber auch digitales in DDD. Klangtechnisch sind die Aufnahmen allesamt gut bis sehr gut, - soweit man keinen allzu großen audiophilen Anspruch hat. Wenn man viele Opern-Aufnahmen besitzt, weiß man, dass die Produktion einer stimmigen Akustik eher von Zufällen abhängt als von professionellem Wissen; es gibt leider extrem viel fürchterlich klingendes Material. Immerhin, - diese Box enthält keine solchen "Ausreisser", - das ist wohl der hohen Professionalität der Tontechniker der damaligen Deutschen Grammophon geschuldet.

Musikalisch sind die enthaltenen Aufführungen allesamt auf sehr hohem Niveau, - Unterschiede erschließen sich mit Sicherheit nur dem musikalisch extrem versierten Operngänger bzw. dem "Wagnerianer" aus Überzeugung. Mir gefallen die Aufführungen allesamt sehr gut, wobei ich das in erster Linie am Gesamtklang der Orchester festmache und den gebotenen gesanglichen Leistungen. Zu Aspekten wie Werktreue und künstlerischen Highlights habe ich zu wenig Erfahrung.

Inzwischen habe ich die einzelnen Opern teilweise mehrfach durchgehört und bin interessanterweise bei den beiden Frühwerken von Wagner hängengeblieben: "Die Feen" und "Das Liebesverbot". Beide Werke kannte ich bisher nicht, sie werden m.W. auch nur extrem selten aufgeführt, - aber sie gefallen mir extrem gut. Ich denke, ohne diese Box würde man nie auf diese beiden, in der musikalischen Sprache noch recht schlicht gehaltenen Opern aufmerksam, - von daher hat sich der Kauf der Box schon gelohnt, da beide Werke einzeln gekauft genau so viel gekostet hätten.

Wer also Wagner-Opern kennen lernen möchte, ohne genaue Vorstellungen von der Aufführung zu haben, sollte hier ohne Bedenken zugreifen.
Wer allerdings schon einiges an Wagner-Opern kennt bzw. in der Oper gesehen hat, der sollte m.E. lieber zu audio-visuellen Medien greifen. Für Wagner ist ganz besonders wesentlich der Zusammenhang zwischen (Bühnen-)Bild und Musik - eine CD kann hier in jedem Fall nur einen sehr eingeschränkten Genuss bieten. Wer das einmal ganz eindrucksvoll erleben möchte, dem empfehle ich die absolut einmaligen Aufführungen des "Rings" durch die spanische Theatertruppe "La Fura dels Baus" in Valencia. Diese gibt es in unterschiedlichen Zusammenstellungen u.a. auf BluRay - einfach bei Amazon nach "La Fura dels Baus" suchen.
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am 30. August 2013
Diese Aufnahme ist etwas besonderes, denn es sind alle Wagner-Opern dabei. Meistens sind es nur die Meisteropern, die in Bayreuth gespielt werden. Es sind phantastische Einspielungen dabei und hervorragenden Sängern und geleitet von den besten Dirigenten.
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am 7. Februar 2014
Da ich ein großer Verehrer der klassischen Musik bin ( nur gute Qualität) muß auch Richard Wagner dabei sein, da ich ein Archiv schon seit Jahren angefangen habe und über 1500 CD und ca 2500 Vynil klassische Musik geworden sind versuche ich immer
wieder von manchen Komponisten das gesamte Werk zubekommen
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