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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
8
4,1 von 5 Sternen
English Electric (Part One)
Format: MP3-Download|Ändern
Preis:7,19 €


am 11. Februar 2013
Da ich erst im letzten Jahr die Band kennengelernt habe muss ich natürlich noch die anderen Alben hören, um ein abschließendes Urteil zu fallen, aber English Electric ist das bisher interessantestes Album von denen die ich kenne von Big Big Train. Es erinnert passagenweise an die guten alten Genesis, auch durch die Stimme des David Longdon, die an Gabriels frühe Stimme heranreicht. Ansonsten schöne, abwechslungsreiche musikalische Erzählpassagen, und ein harmonisches Zusammenspiel aller Instrumente, einschließlich der Gastmusiker Streicher und Bläser.
Also: Absolute Empfehlung und ich freue mich schon auf EE Part Two, die im März erscheinen soll.
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am 5. September 2012
Da ist er nun: Teil Eins von "English electric", dem neusten Output eines der (leider) immer noch bestgehüteten Prog-Geheimtipps der britischen Inseln "Big big train". Die Entwicklung dieser Band ist äusserst bemerkenswert, ist sie doch als eine eher unspektakuläre "Neo-Prog" Band in den frühen 90ern gegeründet worden, um sich erst in den letzten Jahren in der aktuellen Besetzung:

David Longdon
Greg Spawton
Dave Gregory (Ex-XTC)
Andy Poole
Nick D'Virgillio (Ex -Spock's beard etc.)

...zu einem, zumindest was die Qualität angeht, echtem Schwergewicht zu mausern. Nicht zuletzt dem Sänger und Multiinstrumentalisten David Longdon ist es zu verdanken, dass das Quintett nahezu mühelos klassischen Seventies-Art-Rock britischer Prägung ins Jahr 2012 transportiert.

"EE Pt1" klingt ausgesprochen erfrischend altmodisch. Ein Widerspruch in sich? Nein! Die Selbstverständlichkeit der Arrangements, Kompositionen und Lyrics führen dazu, dass man fast von einer Musik aus einer besseren (Musik-) Zeit sprechen möchte. Reminiszensen an einstige Leuchtturm-Bands wie "Genesis", "Gentle giant" oder "Yes" sind sicher hörbar, ohne jedoch im entferntesten an reine Epigonen wie z.B. "The watch" oder "Glasshammer" zu erinnern.

Einer der herausragenden Tracks ist der schon von einiger Zeit auf soundcloud vorgestellte Track "Judas Unrepentant". Stakkatoartig vertrackt, trotzdem hochmelodiös, ist dieser Song eine wahre Achterbahnfahrt in Sachen Progressive Rock. "Winchester From St Giles' Hill" hingegen mit seiner getragenen viktorischen Atmosphäre, kann sich mühelos an die Seite von großen "Genesis" Epen aus der Gabriel Ära stellen. Mir ist keine andere akuelle Band bekannt, die diese ur-britische Attitüde verbreitet. Dazu passend gibt es folkloristisch anmutende Stücke wie "Uncle Jack" und "Upton heath", die sich zwischen den epischen 7-9 Minuten Tracks plazieren.

Das gesamte Album ist äusserst song-orientiert oder anders gesagt, alle Musiker stellen sich in den Dienst der Stücke und man verzichtet nahezu vollständig auf technische Kabinetstückchen. Jedes kleinste Detail dieses Albums ist liebvoll ausgearbeitet. Dabei kommen, wie auch schon auf dem Vorgänger "The underfall yard" eine ganze Reihe ungewöhnlicher und klassischer Instrumente zum Einsatz. Sollte der zweite Teil, der im Frühjahr 2013 erscheinen soll, dieses Niveau halten, dann darf man sich schon jetzt auf einen zukünftigen Meilenstein freuen.

Im Übrigen möchte ich empfehlen, das Album direkt über die Webseite der Band zu bestellen. Dort ist es nicht nur ungleich günstiger erhältlich als bei Amazon, der Erlös landet auch komplett bei der Band.
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am 10. März 2014
Wer auf die Genesis Alben der Phase Selling England by the Pound,Wind and Wuthering und Trick of the Tail steht ,sollte hier unbedingt reinhören . Die Stimme klingt wie eine Mischung aus Gabriel/Collins. Auch die Musik könnte von Genesis sein,nur die Gitarrenarbeit steht hier nicht so im Fokus wie bei den Originalen. Um Himmels Willen,BIg Big Train sind keine Kopisten,sondern wie die konsequente Weiterführund dessen,was aus Genesis hätte werden bzw.
bleiben können wenn diese nicht so einen radikalen Kurswechsel hin zu poppigem Chartsfutter vollzogen hätten. Für mich ein Überalbum und eine Superband.
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am 15. Oktober 2012
...und zu wenige Ecken und Kanten bieten "Big Big Train" auf "English Electric Part One". War ich noch vom Vorgänger "The Underfall Yard" (2009) absolut begeistert, weil dort trotz hörbarer Genesis- und Yeseinflüsse ein großes Maß an Eigenständigkeit erkennbar war, muß ich hier nun leider eine zu große Genesisorientierung mit Hang zur Weichspülung feststellen. Dabei ist die kantige Eigenständigkeit so mancher Komposition (z. B. "The Underfall Yard" mit dem vertrackten Kompositionsaufbau und den wilden Gitarren- und Synthsoli; sowie "Victorian Brickwork" mit dem grandiosen Blechbläserbetonten Schlussteil) leider auf der Strecke geblieben. Mehr Pop als Prog ist so m. E. der vorrangige Eindruck, denn auch ein Song, der die 4 Minutengrenze knackt aber vorrangig im 4/4 Takt und süßlicher Instrumentierung daher kommt, bleibt ein Popsong. Natürlich verstehen Greg Spawton, Andy Poole und David Longdon (sowie Nick D`Virgilio und Dave Gregory, inzwischen als feste Bandmitglieder)) ihr musikalisches Handwerk perfekt und die CD ist gut anhörbar, aber sie bleibt dennoch hinter meinen (zu?) hohen Erwartungen zurück. War ich noch von "The Underfall Yard" emotional tief berührt, ergreift mich das neue Werk kaum. So bleibt mir trotz alledem die Hoffnung, dass die Band mit "English Electric Part 2" im nächsten Jahr nochmal an eigenem Charakter zulegt und "The Underfall Yard" nicht der kreative Zenit war.
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am 9. Februar 2013
Vorab: Ich bin ein grosser Liebhaber von Big Big Train, habe alle CDs (auch die nicht mehr erhältliche Erste). Ich konnte auch die musikalische Entwicklung der Band gut mitgehen.
Was mich jetzt so an dieser Scheibe so aufregt, ist eine neue Entwicklung in der Musikindustrie, die die Kunden hinter's Licht führt und für dumm erklärt:
Klar gibt es Leute, die nur noch Downloads oder Streamings hören, die sich mit MP3, MP4 und MP7583 zufrieden geben und keine Ansprüche am Klang haben. Aber es gibt immernoch einen sehr grossen Teil von Leuten, die anständige HiFi-Geräte zuhause haben und zum vollen Musikgenuss auch Räumlichkeit und Natürlichkeit brauchen.
Auf dieser CD befindet sich nun auch die beschnittene MP-Qualität - nichts klingt echt, es gibt keine Bühne, das Klangbild ist zweidimensional.
Dies ist bei mir jetzt schon der zweite Fall, dass ich eine CD gekauft habe, aber einen "Download" bekomme. Geht das jetzt so weiter??????
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am 24. August 2014
Big Big Train stehen leider im Schatten einiger Bands, was völlig unberechtigt ist. Machen die Jungs doch richtig guten Crossover Prog. Alles ist schön angepasst und frickelfrei. Der Gesang ist klar und absolut Nerv frei. Hier ist soviel gutes geschrieben worden und daher kann ich diesem nur zustimmen.
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am 7. Oktober 2012
Als (noch nicht ganz so) alter Genesis-Fan war ich natürlich skeptisch als ich las,dass Big Big Train in die Fußstapfen eben dieser Band treten.Nachdem ich dann Judas Repentant gehört habe,waren aber alle Zweifel beseitigt.
Was für ein Album !
Vielleicht das Beste was ich seit Jahren gehört habe.
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am 11. Februar 2013
Tja, lieber Tanner,

deshalb kauft man sich ja auch Musik auf Vinyl! Aber Achtung - erscheint nur in einer nummerierten Auflage von 500 Stück! ...und hat sogar 2 Lieder mehr! So geht das....
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