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Kundenrezensionen

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am 20. November 2012
Anfänglich macht der Leverkusener Mode-Logistikfachmann Martin Bleuel(Joachim Krol) noch lustige Wortspiele über das Volk der Schoren. Doch das wird sich ändern. Wenn alle Widrigkeiten im Kulturencrash Deutschland/Sibirien nur noch unbedeutende "Peanuts" sind und die schorische Seele und das unbeschreiblich faszinierende Land aus dem biederen Spießer Bleuel einen "echten" Menschen machen.

Der Modehandel Fengler will seinen Mitarbeiter Bleuel in die sibirische Filiale nach Komerovo schicken. Bleuel ist alles andere als begeistert. Der verbitterte Geschäftsmann ist gerade von seiner Frau Ilka(Katja Riemann) geschieden worden und hat so keine rechte Lust am Leben. Doch pflichtbewusst wie er ist, macht sich Bleuel auf den Weg. Ziemlisch schnell muss er sich mit der russischen Realität vertraut machen. Sein Flugticket wird entwertet und ohne Hilfe seines alten Schulfreunds und Lebemanns Holger(Armin Rohde) wäre der Sibirientrip schon auf dem Flughafen vorbei. In Komerovo angekommen nimmt sich der Dolmetscher Artjom(Vladimir Burlakov) Bleuel an. Da ist nicht sofort Sympathie angesagt. Bleuel tritt anschließend rasant in ein paar Fettnäpfchen, bis kurz vor seiner Abreise etwas Unvorstellbares passiert. Beim Gesang der schorischen Sängerin Sajana(Yulya Men) entflammt Bleuels Herz in Liebe. Von diesem Moment an sieht der Mann aus Leverkusen Sibirien durch andere Augen. Aber wie soll er Sayana seine Liebe erklären, ohne sein bisheriges Leben komplett über Bord zu werfen? Der biedere Bleuel steht vor einer verdammt schweren Entscheidung...

Am Anfang hat mich Ralf Huettners -Ausgerechnet Sibirien- ein bisschen an die Verfilmung von -Alles ist erleuchtet- erinnert. Der Beginn des Films ist storytechnisch nicht neu. Den Zusammenstoß der westlichen und östlichen Welt konnten wir schon mehr als einmal auf der Leinwand bewundern. Doch in dem Moment, wo Bleuel Sajana trifft, wird alles anders. Da findet Huettner in eine Erzählspur, die Wärme, Toleranz, Freundschaft und vor allem Liebe zum Zuschauer transportiert. Mit atemberaubenden Bildern Sibiriens und einer Handvoll von Schauspielern, die ihr Handwerk verstehen, schafft Huettner es, dem Zuschauer die Geschichte einer wirklich großen Liebe zu präsentieren.

Mir persönlich hat -Ausgerechnet Sibirien- sehr gut gefallen. Wie gesagt, der Film braucht einen Moment, bis er seinen eigenen Weg findet, aber dann nimmt er einen mit, wie die Fluten des Jenissei. Huettner schafft es, alle Klippen des Kitsches zu umschiffen und zeigt, jedenfalls meiner Ansicht nach, wie unterschiedlich und doch liebenswert die Menschen der verschiedenen Kulturen sind. Dabei sind es nicht die Schoren und Russen, die sich seltsam verhalten, sondern eher Martin Bleuel, der wie ein Fremdkörper auf sibirischem Boden wirkt. Aber dieses Land hat schon ganz andere Charaktere verzaubert...
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Alleine schon wegen Joachim Krol ist der Film sehenswert. Wie er den gehemmten, etwas anstrengenden deutschen Textilfirma-Angestellten spielt, der in Sibirien über sich hinaus wächst, um dann zu seinen eigenen Bedürfnissen zu stehen.
Auch alle anderen Schauspieler sind großartig besetzt. Selbst in kleinen Nebenrollen.
Die Geschichte an sich ist natürlich vorhersehbar, aber insgesamt so nett erzählt, und in so wunderschönen Bildern, ganz großes Kino. Ein zu Herzen gehender Film über die Liebe und neue Anfänge.
Vor allem die Kamera verdient ein extra Lob.
Trotzdem gibt es einen Stern Abzug: der Film wurde in Karelien gedreht, und nicht in Sibirien. Wenn man nur ein wenig Ahnung von Sibirien hat, fällt das ganz schnell auf. Die Leute in Sibirien sehen anders aus, die Landschaft sowieso, und die Architektur ist ebenfalls anders. Aber Sibirien wäre wohl zu teuer gewesen. Schade, weil der Film so etwas an Authentizität einbüßt.
22 Kommentare| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 7. Oktober 2012
In einem Kurzurlaub an der See, haben wir abends diesen Film gesehen, den alle 6 Freundinnen als sehr gelungen einstuften. Humor, gute Schauspieler und schöne Landschaftsaufnahmen ließen den Film zu einem Vergnügen werden.

Matthias Bleul arbeitet in einem Leverkusener Textilunternehmen und wird zur Sichtung eines russischen Unternehmenezweiges nach Sibirien geschickt, um die Effektivität dieses Unternehmens zu sichten und eventuelle Verbesserungen einzuführen. Zwei Tage hat er für diesen Besuch eingeplant, die sein Leben komplett umkrempeln sollen.

Joachim Krol hat in diesem Film eine Glanzrolle. Er spielt den korrekten Matthias Bleul, der frisch geschieden, den Kollegen in Kemoerova deutsche Korrektheit in Sachen Logistik beibringen soll.Das Aufeinanderprallen dieser von Grund auf verschiedenen Welten wird dem Betrachter in Bildern, die das Leben, aber auch die doch sehr primitive Lebensweise, gemessen an deutschen Verhältnisse aufzeigt,aber auch durch fantastische schauspielerische Leistung gut präsentiert wird.Der doch sehr zurückhaltende Bluel lernt die sehr lebensfrohen, emotionalen und gastfreundlichen Menschen in Sibirien kennen, die ein Brautkleid auch auch schon mal gegen eine Kiste frischer Orangen eintauschen. Den Höhepunkt seiner Reise bildet allerdings die Begegnung mit einer schorischen Sängerin. deren charismatische Ausstrahlung und Gesang ihn gefangen nimmt. Wunderschöne Landschaftsaufnahmen aus dem sommerlichen Sibirien führen den Betrachter dann zur Mutter der Sängerin, die als Shamanin Matthias Bleul's Hang zur Esotherik befriedigt.Seine Wandlung vom hyperkorrekten Geschäftsmann zum Liebenden spielt Krol überzeugend. Viele humorvolle Begebenheiten lockern die Handlung auf und haben uns schon häufig zum Lachen gebracht.

Ein toller Film, der es lohnt gesehen zu werden.
11 Kommentar| 28 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Der gut strukturierte und nicht sonderlich abenteuerlustige Matthias Bleuel, frisch von seiner Ehefrau verlassen, wird geschäftlich ausgerechnet nach Sibirien geschickt. Dort bekommt er einen jungen Russen als Übersetzer an seine Seite gestellt, der selber eine Weile in Deutschland gelebt hat. Dieser soll auch dort als Dolmetscher fungieren, wo ganz unterschiedliche Mentalitäten aufeinander treffen, so zum Beispiel deutsche Gründlichkeit auf eher chaotisches Organisationstalent, gepaart mit alkoholfreudiger Lebenslust.
Er hätte für Matthias Bleuel einfach eine gewöhnliche, wenn auch nervenaufreibende Geschäftsreise werden können, wäre es nicht zur zufälligen Begegnung mit seiner schorischen Sängerin gekommen. Der Blitz schlug ein, wie man so schön zu sagen pflegt. So macht er sich mit seinem Dolmetscher auf die weite und nicht unbedingt geradlinige Suche nach dieser Frau und lernt dabei eine ganz fremdartige Welt mit einem tiefverwurzelten Glauben an Schamanismus kennen.....

Das Werk stammt vom Regisseur Ralf Hüttner, dem wir bereits so schöne Filme wie "Vincent will Meer" und "Mondscheintarif" zu verdanken haben. Es ist eine fast märchenhafte Reise zu einer Gegend, die man ansonsten vor allem mit Permafrostböden, geheimen Städten und Straflagern verbindet. Die Bilder (aus der wärmeren Jahreszeit), die uns gezeigt werden, lassen jedoch fast eine Reisesehnsucht zu dieser fernen Region entstehen.
Bei den Schoren handelt es sich um eine winzig kleine Gruppe der indigenen Völker des Nordens mit knapp 14.000 Mitgliedern, ca. einem 10tel der Einwohner Darmstadts.

Das Grundmuster der Geschichte erscheint nicht umwälzend neu, jedoch in diesen Zipfel der Welt verlegt dann doch irgendwie interessant. Spannend vor allem auch durch das Zusammenspiel von Joachim Krol und Vladimir Burlakov (in seiner ersten Kinorolle). Der erste unterdessen gereift und routiniert, der zweite mit jugendlichem Elan und sympathischer Frische.

So sah ich dann auch über manche überzogene Einstellung hinweg und dass der Handlungsverlauf nicht immer unbedingt glaubwürdig wirkt. Ein wenig "gewollt" erscheint dann auch, wie das populäre Thema "Homosexualität" in den Film eingewoben wird.

Extras: recht umfangreich (ca. 40 Minuten)
Featurette (erweiterter Trailer); 8 entfallene Szenen, Outtakes... das ging schief, zum Schmunzeln; div. Interviews mit Cast und Crew; 'VFS-Making of': wo überall virtuelle Effekte versteckt sind; 'Hinter den Kulissen': unkommentierte Szenen vom Dreh; Vorschauen, Trailer.

Fazit: Macht dann doch noch irgendwie glücklich.
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am 6. Oktober 2013
mal ganz leise. Ein wunderbarer Film mit einem tollen Joachim Krol. Schöne Landschaftsaufnahmen, eine fast unbekannte Besetzung und eine Story in der deutsche Betriebsmentalität auf russische Lebensart und -freude trifft.
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am 5. Januar 2013
Joachim Krol spielt zunächst einen einfachen Geschäftsreisenden und wächst langsam aber bestimmt in seine Rolle hinein.. Er folgt den Zeichen und Weisungen auf seinem Weg (Libelle; Hörspiel; Affinität zu Obertongesang...) Er schafft es, eine wahre Entscheidung in seinem Leben zu treffen...EINE WELT VOLLER WUNDER!!! Believe it or not!

Wunderbares Kino; das auch den"einfachen" Zuschauer anspricht! Sehr empfehlenswert!

Großartig die Schamanin und das Ganze beruht auf einer wahren Geschichte!...
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am 2. März 2016
Einer der besten Filme, die ich jeh gesehen habe und ein umwerfender Joachim Krol! Der Zuschauer taucht in ein modernes Märchen ein zwischen modernem Russland und Schamanischem Zauber - wunderschön musikalisch untermalt und mit berauschend schönem Obertongesang verfeinert. Wer etwas ganz Besonderes sucht, wird hier fündig!
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am 12. Januar 2014
Herrlich schöner poetischer, komischer, romantischer, oft realistischer, dann wieder der Wunschvorstellung des Regisseurs folgender Film über das kaum zu vereinbarende Lebensgefühl eines deutschen Marketingspezialisten aus der Textilindustrie und dem mystisch-verklärten Alltagsleben von Schamanen in Gebieten Sibiriens, wo normalerweise kein Mitteleuropäer hinkommt.
Die Gestik von Joachim Krol ist unübertroffen!
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am 29. November 2014
Ein humorvolles Aussteigermärchen mit einem typischen Joachim Król als Matthias Bleuel. Nur, dass er hier über die Stufe seiner Rolle im Rossini hinausgewachsen ist. Doch bevor er zur schönen Schamanentochter Sajana (Yuliya Men) vom Stamme der Schoren in die Taiga zurückkehrt, werden noch viele Klischees über das russische Wirtschaftssystem abgelassen. Er der Wessi aus Leverkusen verzweifelt an der lockeren Verkaufsstrategie der Einheimischen. Heiratsangebote gegen Reisepass oder ein übersichtliches Frühstück bekommt Mathias gerade noch auf die Reihe. Mit dem Busenwunder Galina (Soja Burjak) fällt ihm das schon schwerer. Hier läuft gar nichts ohne einen kräftigen Schluck aus der Wodkapulle. Die prall gefüllte Handlung wird zum Roadmovie in wunderschöner Landschaft, wenn Matthias seine Sajana sucht. Und nebenbei gibt es von den Einheimischen jede Menge Lebensweisheiten wie z.B. ‘ Die Eier sollen das Huhn nicht belehren.‘ oder ‘Eine fette Gans wird selten alt.‘
Die Symbolik der Libelle ist in ihrer Ambivalenz noch ganz nett, beim Sonnenuntergang auf der Bank unterm Apfelbaum und der Schamanin am Lagerfeuer wird es grenzwertig. Ist aber wohl Absicht. Die Cameos von Katja Riemann und Armin Rohde sorgen ebenso für zusätzliche Abwechslung wie der Kurzauftritt des ewigen Brunetti-Chefs Michael Degen. Nicht schlecht diese lockere Unterhaltung. Ein Ethnospaß, der keinen verletzt.
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am 6. Oktober 2013
Der Film hat richtig Spaß gemacht, die kurze Einsicht in die russische Lebensweise, der unverkrampfte Umgang mit Homosexualität, das nrvende Leben in Deutschland, das schöne Sibirien, die sehr interessante und hübsche schorische Sängerin, der traumhafte Gesang und die entsprechende Musik, der Witz und die Komik (A. Rohde und Frau, ach wie heiß sie noch, Blond und vom Herrn Krol geschieden, etwa Riemann, bin mir nicht sicher). die Geschichte und was Glück bedeutet, all dass machen diesen Film zum Erlebnis, wenn auch seicht und eher ruhig, gucken gucken gucken.
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