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am 14. September 2017
Das erste Marillion Album seit langer Zeit, das kaum Längen aufweist. Die drei Longtracks wissen trotz ihrer Länge Spannung aufzubauen und diese zu halten, vor allem "Gaza" sei dem Hörer wärmstens an Herz gelegt. "Montréal" wirkt zwischendurch etwas gestückelt. Auch die kürzeren Lieder können gefallen. Großes Kino.
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am 8. Februar 2013
Seit langem das Beste von Marillion. Bewundernswert was da aus den Boxen schallt. Wer Fish hören will soll sich dessen Soloalben kaufen. Ich kann weder an der Stimme noch an den Texten (Gaza ist ja wohl top) von Hogarth etwas aussetzen, aber Geschmäcker sind ja verschieden. Auch brauchte es kein 100maliges hören um Zugang zu den Songs zu finden (Auf jedenfall besser 10mal die CD am Tag als den Radio Rotation Müll jeden Tag). Dafür entdeckt man immer noch Neues und hört sich nicht nach 4 Durchläufen satt. Schöne Keyboardsounds, tolle Gitarrensoli,guter Gesamtsound und insgesamt eine Platte/CD die keinen musik. Aussetzer hat. "Lucky Man" kann ich mir als letzten Song vom Konzert gut vorstellen-insgesamt macht die Scheibe Lust auf Live!
Meine aktuellen Lieblinge: Gaza, Montreal, The Sky Above The Rain
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am 29. September 2012
Nach dem etwas schwachbrüstigen Album "Somewhere else" und der unentschlossenen Doppel-CD "Happiness is the road" haben sich die Jungs endlich wieder auf das Songwriting konzentriert, anstatt Schnellschüsse abzuliefern. Dabei klingen sie entspannt wie schon sehr lange nicht mehr.
Die Songs sind zum Teil episch angelegt. Erinnerungen werden wach: "Gaza" ("Invisible Man"), "Montreal" ("This strange engine") und "Sky above the rain" ("Neverland") gehören mit ihren vielen Gänsehaut-Momenten und überraschenden Wendungen zu den schönsten Marillion-Songs überhaupt.
Im Gegensatz zu sämtlichen Alben seit "Brave" gibt es auf dieser Platte keine Ausfälle. Ich höre alle Songs mit Genuss und habe den Eindruck, als wären Marillion nach einer sehr langen Reise "heimgekehrt". Das ist für mich die eigentliche Überraschung!
Einziger Wehrmutstropfen: Steven Rotherys Solo-Sounds gefallen mir nicht mehr. Sein "alter" Sound (Squier + EMGs + DS-1 + Delay + Roland JC 120) hätten den Bombast-Teilen noch mehr Glanz und Weite verleihen können.

Aber trotzdem: ein tolles Album!
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TOP 1000 REZENSENTam 24. März 2013
Marillion Alben, vor allem mit Herrn Hogarth als Sänger, haben von mir jedesmal abverlangt, mich in das Album hineinzuhören. Das mag ich eigentlich gar nicht so gern. Aber wenn der Zugang geglückt ist, habe ich meine Freude an diesen Alben. Auch mit dem letzten Studioalbum, "Sound That Can't Be Made", erging es mir so. Gaza das erste Stück des Album ist einfach richtig begnadet. In dem 17:31 Min. langen Stück kommt es musikalisch immer wieder zu Stimmungswechseln. Von orientalischen, balladenähnlichen Momenten, bis hin zu einem psychodelischen Part wird hier einiges geboten. Abwechslungsreicher kann ein Song kaum sein. Das letzte Stück des Albums "The Sky Above The Rain" ist mit 10:35 Min. ein traumhaft schöner und entspannter Song. Zwischen Lied 1 und 8 gibt es aber immer noch reichlich zu hören und zu entdecken. So will ich hier noch auf das Titelstück ("Sounds That Can't Be Made") der CD aufmerksam machen. Es ist kraftprotzend und musikalisch strotzt es nur vor Selbstbewusstsein. "Montréal" wirkte beim ersten Hören auf mich langatmig, ja gar langweilig. Aber auch diesem Song habe ich weitere Chancen gegeben und nun höre ich ihn richtig gerne.
An anderer Stelle der Rezensionen wird die Stimme des Herrn Hogarth kritisiert. Ich kann diese Abneigung nachvollziehen und verstehen, da es mir bei seinem Einstieg bei Marillion ebenso erging. Diese Stimme mag einigen nicht ins Ohr gehen oder nur schwer zugänglich sein, aber ich empfinde sie mittlerweile außergewöhnlich und absolut passend zu der hervorragenden Musik der Band. Mir gefällt "Sounds That Can't Be Made" richtig gut und gehört für mich zu den besseren Album von Marillion. Deshalb schließe ich mich gerne den Rezensenten, die hier 5 Sterne abgaben, an.
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am 2. Oktober 2012
Für einen Marillion-Fan der alten Schule (Nein - ich werde jetzt keinen Vergleich zur Fish-Ära heraufbeschwören...)ist es mir völlig unverständlich Rezensionen zu lesen, die das vorliegende Werk mit Meisterwerken wie "Brave" oder "Marbles" - dem meiner Meinung nach letzten wirklich guten Album - vergleichen. Auf dem Album gibt es geschlagene 2 Stücke, die das beinhalten, was mich vor geraumer Zeit einmal zum Marillion - Fan hat werden lassen: "Gaza" und "The Sky..." wobei ich "Gaza" noch ziemlich gewöhnugsbedürftig finde und "The Sky..." fast schon zu eingängig. Der Rest ist einfach nur gruselig langweilig. Und was ich wirklich mittlerweile unerträglich finde, ist Hogarth's Falsett - Gewimmere. Ich weiß, daß das gar nicht so einfach zu singen ist, aber auf mittlerweile jeder Platte? Danke Steve... it's enough.

Meiner Meinung nach sollten Marillion lieber alle zehn Jahre ein Album ausspucken, als alle drei Jahre so einen Mist. Und das ICH so etwas mal über meine absolute (ex-) Lieblingsband schreiben würde, hätte ich mir im Traum nicht vorstellen können.

Tja... so unterschiedlich können die Geschmäcker sein.
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VINE-PRODUKTTESTERam 24. Dezember 2013
Ich möchte nicht falsch verstanden werden: Musik 5 Sterne, da seit Marbles nichts Besseres mehr von Marillion kam. Sound 1-2 Sterne. Wie ist es möglich, dass eine Band wie Marillion ihre CD Fassung so stümperhaft abmischt? Die haben doch auch alle Ohren, oder sind die mittlerweile so taub, dass das niemandem mehr auffällt? Jeder Musikfan, der eine Anlage zu Hause besitzt, die nicht gerade vom Discounter kommt, hört doch, dass man....eben kein einzelnes Instrument hört.

Ein Song wie "Gaza", traumhaft gut, geht nach einigen Minuten immer mehr in einem Soundbrei unter, das ist eigentlich gar nicht zu fassen. Während ich diese Rezi schreibe, läuft im Hintergrund gerade "Happiness is the road", CD 2, Song 2 "The man from the planet Marzipan". Was für ein Unterschied!!! Der Bass ist angenehm klar, die Keys...auch klar ortbar....die Drums nach vorne gemischt....der Gesang...grandios. Ich sitze fassungslos hier und traue meinen Ohren nicht.

Nein, nein. Obwohl Fan der ersten Stunde ist dies inakzeptabel. Dabei hab ich euch noch kürzlich live gesehen, in einem Betonbau mit Grottenakustik. Und ihr habt es doch geschafft, einen wunderbaren Klang auf die Bühne zu bringen. Was ist hier bloss schief gelaufen?

Ich will jetzt auch gar nicht auf die einzelnen Songs eingehen, die sind durchweg sehr gut. Die CD ist jetzt mein Eigentum, aber hören werde ich sie, trotz der guten Songs nicht mehr. Dafür ist mir meine Zeit zu schade und es gibt auch noch andere gute CD's von Marillion mit wesentlich besserem Klang. Der Albumtitel ist eigentlich schon pure Ironie: Sounds that can't be made. Ich hätte auch nie gedacht, dass man im Jahr 2013 so schlecht abmischen kann.
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Meine musikalische Beziehung zu den britischen Progressive Rock Pionieren Marillion ist durchaus wechselhaft. Es gibt Alben, welche ich einfach immer wieder hören muss, wie z.B. Misplaced Childhood, Script For A Jesters Tear, Brave oder Marbles. Allerdings gibt es auch die Longplayer, welche sich mir nach Jahren immer noch nicht erschlossen haben. Anoraknophobia und Marillion.com. Dementsprechend gespannt war ich auf das neue Album Sounds That Can’t Be Made.

Um es vorweg zu nehmen Sounds That Can’t Be Made benötigt ein wenig Zeit bis es sich in den Gehörgängen festsetzt. Dies liegt hauptsächlich am sperrigen Song “Gaza“ welcher das Album eröffnet. “Gaza“ ist für Marillion Verhältnisse sehr hart und überaus progressiv ausgefallen. Es gibt viele musikalischen Themen welche sich permanent abwechseln. Das Ganze streckt sich über 17 Minuten und ist vielleicht etwas zu lang geworden.

Der Titelsong ist ein wenig eingängiger und wird besonders durch die Keyboards von Mark Kelly und Sänger Steve Hogarth geprägt. Insbesondere Steve Hogarth kann auf dem kompletten Album überzeugen und liefert einige sehr schöne Gesangsmelodien ab. Der Refrain der Ballade “Pour My Love“ ist grosses Ohrenkino. Auch “Power“ kann überzeugen, das Wechselspiel zwischen ruhigen Strophen und kraftvollem Refrain funktioniert prächtig!

“Montreal“ ist der zweite überlange Song von Sounds That Can’t Be Made, der Songaufbau ist sehr komplex, allerdings schaffen es Marillion den Song so zu gestalten, dass er sehr eingängig wird.

Sounds That Can’t Be Made in ein tolles Album geworden, allerdings sollte man dem Album Gelegenheit bieten sich zu entfalten.
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am 15. September 2012
... auf der nach oben offenen ProgRock Skala.

Na gut, nicht alle Songs, und somit eben auch nicht das ganze album, haben den anspruch ein progrock monster zu sein wie der opener "gaza", der mal eben quasi alles in den schatten stellt, was so an modernen prog in den letzten jahren vom wettbewerb gebaut wurde.

aber selten bis nie klang die band so aggressiv und heavy, frisch, modern und verspielt, wie auf diesem track.

beim ersten hören fiel der rest dann auch, ob der erwartungshaltung, etwas ab. aber wenn man sich davon frei macht, kommen noch ganz andere perlen zum vorschein, und die sind nicht minder interessant, auch wenn etwas mehr bumms wie in gaza hier und da vielleicht nicht geschadet hätte, oder auch ein track mit einer höheren schlagzahl.

trotzdem sind alle songs für sich gelungen und zeigen nur wenig repitives zum eigenen schaffen, sprich: es macht einfach spass jeden song zu entdecken, es stecken viele gute ideen, sounds, hooklines und lyrics in den 8 tracks. füller gibt es nicht ["marbles", 2004], überlanges rumgefrickel gibt es nicht ["anoraknophobia", 2001], und am ende hat man einen leichten roten faden wie bei "afraid of sunlight" [2005], aber kein erzwungenes konzept wie bei HITR 1 [2008].

ich bin einfach begeistert und glücklich, diese band seit mehr als 20 jahren zu lieben. dieses album kann man bedenkenlos jedem ungläubigen als beweis in die hand drücken.

anspieltips: GAZA, Sounds that cant be made, Power
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am 14. September 2012
Um es kurz zu machen: eines der besten Alben von Marillion überhaupt, schon allein die Stimme von Steve H. hat Wiedererkennungswert !!! Note 1+
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TOP 500 REZENSENTam 14. September 2012
Es war ja gut miterlebbar über die letzten Jahre, dass es wohl einen kleinen kreativen Burnout gab. Zwar wurden unendlich viele Konzerte gegeben, inklusive einiger bemerkenswerter Livemitschnitte (falls noch nicht bekannt, unbedingt mal bei Marillion.com reinschauen, ‚Tumbling down the years‘ und ‚Size Matters‘ absolut genial), aber die Band hat sehr deutlich mitgeteilt, dass es mit neuen Songs etwas schleppend voran ging und dass man nur ins Studio gehen würden, wenn sich absolut sicher sei. Sommer, Herbst letzten Jahres kam dann die Entwarnung und jetzt ist das Oeuvre da. Eigentlich noch etwas zu früh für eine Bewertung, aber ich möchte trotzdem meine ersten Eindrücke teilen.

GAZA hat zu Beginn einen leichten fernöstlichen Einschlag im Rhythmus, ist dann aber vor allen hard-rockig. Marillion goes Led Zep war mein erster Gedanke. Sehr untypische Gitarren, und dadurch sehr spannend. Der gesamte Song ist mit seinen 17 Minuten natürlich wahrhaft Proggy, mit vielen breaks und Tempowechseln. Der Mittelteil mit Steve zerbrechlichen Gesang und einem kurzen sehr Ambiente-mässigen Abschnitt gibt kurz Zeit zum Durchatmen, bevor es wieder abgeht. Mit einem traumhaften mehrminütigen Solo am Ende, das den Song von Led Zep dann doch wieder Richtung Pink … äh Marillion dreht. Was für ein Albumopener!

SOUNDS THAT CAN’T BE MADE ist ein „leichteres“ Stück, das fast schon poppig mit seinen 80er Jahren Keyboards, die die Stimme in den Verses tragen, beginnt. Ab dem Mittelteil mit seinem schönen Keyboard Solo und dem direkt anschließenden Gitarrensolo wird der Song dann etwas aufregendes und steigert sich.

POUR MY LOVE beginnt auch wieder etwas langsamer, über einem schönen E-Piano entwickelt sich ein reizendes Liebeslied, eine kleine musikalische Kontemplation nicht über die pulsierenden hektischen Romanzen der Jugendjahre, sondern über gesetztere, aber trotzdem nicht weniger schöner Gefühle in den na ja, mittleren Lebensjahren. Alles in allem ein sehr simpler und guter Song, mit klassischen Aufbau eines Popsongs. Auch wieder unerwartet, zumindest für mich.

Bestimmendes Instrument im ersten Teil vom nächsten Song POWER ist der Bass. Mit dem Refrain setzen die Gitarren ein, eine sehr schöne Melodie. Der Song hat eine sehr starke Dynamik, scheint gegen Ende immer mehr zu explodieren. Der Song ist ja quasi die Single des Albums, wurde von der Band schon vor ein paar Wochen als Teaser veröffentlicht. Er ist der stärkste der „kürzeren“ Songs.

MONTREAL ist wohl so ein Stück Psychotherapie für vor allen Steve H., die Texte sind angeblich hauptsächlich direkt aus seinem Tagebuch. Musikalisch steigert sich der langsam beginnende Song über alle seine Bestandteile, er erinnert ein wenig an „This Strange Engine“. Sowohl in der reduzierten Instrumentierung als auch in der Melodie.

INVISIBLE INK ist wieder einer der gut funktionierenden kürzeren Songs, der gegen Ende aber richtig schön nach vorne springt.

LUCKY MAN kommt mir irgendwie bekannt vor, also nicht nur vertraut, sondern bekannt. Ich komme aber gerade nicht drauf, an welchen Song er mich erinnert. Nach einem langsameren Anfang gibt es ein aufregendes Finale mit einem schönen Gitarrensolo. Wenn da nur nicht zu sehr das Gefühl des Bekannten bliebe. Wer hilft mir auf die Sprünge?

THE SKY ABOVE THE RAIN beendet das Album wie es begann, nämlich unerwartet. Während aber GAZA hart und an manchen Stellen schon fast aggressiv war, geht dieses Song musikalisch und textlich genau in die andere Richtung. Lieblich, zuckersüß, kitschig wie sich das Marillion bis dato auch noch nicht so recht getraut haben. Natürlich mit der gewohnten Hogarth’scher Dramatik, da muss man sich glaube ich auch erst etwas reinhören, aber auch das wird wahrscheinlich schnell gelingen.

Man merkt dem Album die Detailverliebtheit und Mühe an, das in es geflossen ist. Marillion erfinden sich natürlich nicht neu, verbiegen sich aber auch nicht mal neue Wege zu gehen (bspw. In GAZA). Und verbiegen sich auch nicht, manchmal den Weg des Simplen (bspw. Sehr gut gelungen in POUR MY LOVE) zu gehen. In dieser Tendenz ähnelt das aktuelle Album an manchen Stellen dem 90er Album „This Strange Engine“. Wie oben schon gesagt, eigentlich zu früh für eine Bewertung, aber mir gefällt es nach den ersten Hördurchgängen sehr. Wenn sich das in den nächsten Wochen ändern sollte, bin ich gerne bereit noch einen Punkt abzuziehen ….
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