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am 26. Februar 2013
Dr. Sara Linton ist über die Feiertage nach Grand County zurückgekehrt. Doch schon kurz nach ihrer Ankunft wird die Leiche einer jungen Frau am See gefunden. Als Tatverdächtiger wird der intellektuell eingeschränkte Tommy verhaftet, der von Lena Adams zu einem Geständnis gedrängt wird. Sara zieht das GBI hinzu und Will Trent wird beauftragt im Fall zu ermitteln. Trent ermittelt hier jedoch nicht nur in dem Mordfall und der Verhaftung von Tommy, sondern auch die internen Vorgänge bei der Polizei in Grant Country. Dabei machen ihm insbesondere die Verbindungen der Personen untereinander und alte Geheimnisse zu schaffen ...

Ich habe Karin Slaughters Reihe rund um die Ärztin Sara Linton und ihren Mann Chief Jeffrey Tolliver immer sehr gerne gelesen und habe mich nach einigen Enttäuschungen mit anderen Büchern der Autorin auch auf diese beschränkt.
"Letzte Worte" vereint wie auch schon der Vorgänger "Tote Augen" die Figuren aus der Grand County Reihe mit denen aus Atlanta.
Wer also eins der Bücher der Reihen kennt, kann als Fortsetzung hier bedenkenlos zugreifen. Wer jedoch bisher noch kein Buch von Karin Slaughter gelesen hat, für den ist ebenfalls ein Quereistieg möglich, da die Autorin viele Ereignisse der vorherigen Bücher erklärt, auch wenn dann natürlich die Figuren und ihre Beweggründe noch nicht so vertraut sind.
Hauptfiguren sind hier nun einerseits Sara Linton und Lena Adams, andererseits Will Trent.
Diese Verbindung gefällt mir sehr gut und wird wahrscheinlich auch noch in zukünftigen Büchern eine Rolle spielen. Sehr interessant in "Letzte Worte" ist, dass man durch die Schilderungen aus Saras Perspektive zunächst ihre Grundhaltung übernimmt und erst nach und nach andere Einflüsse dieses Bild revidieren.
Das Hauptaugenmerk liegt hier eher auf den Figuren, als auf dem Kriminalfall. Natürlich möchte man als Leser gerne erfahren, was die Beweggründe für den Mord sind und wer der Täter ist, aber wichtiger ist noch, wie die Bewohner von Grand County in den Fall verstrickt sind. Die Spannung ist dadurch nicht ständig präsent, auch wenn mein Interesse die ganze Zeit über geweckt war.
Empfehlen kann ich "Letzte Worte" daher insbesondere an alle, die wieder mehr von Lena, Sara und anderen alten Bekannten erfahren wollen, aber nicht unbedingt auf Dauerspannung aus sind.
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VINE-PRODUKTTESTERam 5. März 2014
Zum Buch

Die Wahrheit stirbt zuerst. Ein totes Mädchen am See. Ein gefälschter Abschiedsbrief. Der vermeintliche Mörder ist schnell gefasst. Er gesteht und bringt sich dann in seiner Zelle um. Zuvor jedoch schreibt er mit seinem Blut an die Zellenwand: "Ich war's nicht." Als Sara Linton davon erfährt, ist sie außer sich. Die Polizistin Lena Adams muss den geistig behinderten Jungen zu dem falschen Geständnis und in den Selbstmord getrieben haben. Sara Linton will Lena ein für alle Mal aus dem Verkehr ziehen und bittet den GBI-Ermittler Will Trent um Hilfe.

Meine Meinung

Eigentlich lese ich sehr gerne Bücher, die von Karin Slaughter stammen haben mir auch immer gut gefallen. Nur hier, muss ich sagen, dass mir doch einiges gefehlt hat. Ich bin was anderes von der Autorin gewöhnt. Hier fehlt mir irgendwie der richtige Einstieg in den eigentlichen Fall.
Karin Slaughter schweift immer wieder in das Privatleben von den Protagonisten im Buch ab, was dann doch die Spannung in den Hintergrund drückt. Man kann nicht immer auf ein und dasselbe Thema Rumhacken. Irgendwann finde ich es dann etwas zu langweilig und bin dann doch etwas enttäuscht.
Vom Schreibstil kann ich nur sagen, der ist flüssig und leicht zu lesen, was ich auch nicht anders erwartet habe.
Diesmal bin ich jedoch enttäuscht denn ich hatte mir hier eigentlich einen guten Thriller vorgestellt was leider für mich nicht so rüberkam. Es schien mir als wollte die Autorin mit privaten unwichtigen Dingen den Roman füllen.
Ich hoffe nur, dass das nächste Buch wieder besser wird, denn wie schon Anfangs erwähnt, lese ich von dieser Autorin immer wieder sehr gerne, jedoch nicht künstlich verlängert.
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Sara Gerät in ihrer Heimatstadt in einen undurchsichtigen und fragwürdigen Mordfall und zieht, um ihren Rachefeldzug gegen Lena weiter zu verfolgen, den GBI-Agent Will in die Angelegenheit mit hinein. Zur Story werde ich nichts schreiben. Die Figuren sind zum Teil sehr oberflächlich und berechenbar. Sara ist nach 4 Jahren in ihrer Trauer und scheinbar fantastischen Vorstellung an ihren verstorbenen Mann gefangen. Trotzdem fühlt sie sich zu Will hingezogen, dem es umgekehrt genauso geht. Er hat allerdings mit Frauen. Mit seiner Chefin kommt er nicht klar. Zu seiner Partnerin hat er ein eher oberflächliches Verhältnis und von seiner Ehefrau, zu der er keine wirkliche Beziehung mehr hat, schafft er es nicht sich zu trennen. Auch zu Sara ist es schwierig. Am besten kommt er noch mit der fragwürdigen Lena und Saras Mutter zurecht. Die Story tritt durch die Beziehungs- und Emotionsschikderungen sehr weit in den Hintergrund, wodurch der Spannungsbogen unsanft unterbrochen wird. Die Story beginnt gut, nimmt an Fährt auf, stockt heftig und braucht eine ganze Weile um endlich zum akzeptablen Ende zu kommen. Andere Bücher, die dem Genre angehören, kommen spannender und mitreißende daher. Auch klappt die Verbindung von sozialem Miteinander und Story besser. Dennoch gebe ich noch 3 Sterne.
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am 19. September 2013
Zuerst muss ich erst mal sagen, dass ich ein absoluter Karin Slaughter-Fan bin, d.h. ich war vom ersten Buch ("Belladonna") an immer gespannt dabei und konnte es kaum erwarten, dass sie ihr nächstes Buch rausbringt.

ABER:
Leider muss ich sagen, dass die Qualität der Bücher meines Erachtens sehr nachlässt. Seit Jeffrey Tollivers Tod werden die Handlungen zunehmend unglaubwürdiger und vor allem hat man das Gefühl, Karin Slaughter müsste sich jetzt mit Gewalt irgendeine Story aus den Fingern saugen, nur um ein neues Buch herauszubringen.
Kurzum: die Story von "Letzte Worte" ist sehr durchschaubar, teilweise sehr langatmig, ab der Hälfte eh schon klar und es fehlt einfach der Pepp, der den vorherigen Büchern seinen Charme verlieh.
Sara Lintons Rachegelüste nerven auch irgendwann, der Leser denkt sich nur "Lass doch mal die arme Lena in Ruhe!"

Meiner Meinung nach ist auch klar erkennbar, dass der Übersetzer gewechselt hat, was auch zu einem anderen Leseeindruck führt. Während die ersten beiden Bände von Teja Schwaner übersetzt wurden ("Belladonna" und "Vergiss mein nicht") und Sophie Zeitz ab "Dreh dich nicht um" als Übersetzer tätig war, merkt man klar den abermaligen Übersetzerwechsel durch Klaus Berr ab "Zerstört". Die beiden ersten Übersetzer waren stilistisch relativ gleich, ein Unterschied war also kaum merklich. Ab Klaus Berr erkennt man aber klar einige Unterschiede. Treue Karin Slaughter-Leser wissen vermutlich, was ich hiermit meine. Die neuen Übersetzungen sind zwar nicht schlecht, aber einfach anders. Der Pepp fehlt auch hier. Leider habe ich die englischen Originalausgaben nicht gelesen, daher kann ich nicht beurteilen, ob es wirklich NUR am Übersetzer oder einfach an der Autorin lag...

Trotz alle dem werde ich den nächsten Band lesen, weil mich natürlich interessiert, wie es mit Sara Linton und auch Lena Adams weitergehen soll.
Dass Karin Slaughter den Detective Will Trent in die Handlung eingebaut hat, finde ich an sich nicht schlecht, allerdings erweckt es teilweise beim Lesen den Eindruck, als hätte sie nun wirklich nicht mehr gewusst, was sie schreiben soll.
Ob Will Trent und Sara Linton ein Paar werden, kann nur Karin Slaughter wissen. Einerseits hofft man es, andererseits denkt man dann an den armen Jeffrey Tolliver und wünscht sich als Leser nichts sehnlicher, als dass Jeffrey einfach wieder von den Toten aufersteht und Sara glücklich macht.

Ich hoffe, diese Rezension konnte irgendwie weiterhelfen. Aber alles ist natürlich Ansichtssache und meine persönliche Meinung ;-)
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Dr. Sara Linton reist nach 4 Jahren wieder nach Grant County, um mit ihren Eltern und ihrer Schwester Tessa Thanksgiving zu feiern. Es ist das erste Mal seit Jeffrey’s Tod, dass Sara wieder in ihrem Heimatort ist, entsprechend emotional gestaltet sich ihre Ankunft. Doch abgelenkt wird die Ärztin schnell von einem Anruf von Polizeichef Wallace. Am See wurde die Leiche eines toten Mädchens gefunden, doch trotz Abschiedsbrief geht die Polizei von Mord aus. Lena Adams hat die Ermittlungen übernommen und bereits einen Schuldigen gefunden. Doch der geistig behinderte Junge lässt sich im Gefängnis nicht beruhigen und Frank Wallace bittet Sara als Ärztin um Hilfe. Als sie in der Zelle ankommen, hat dieser Selbstmord begangen. An der Wand steht mit Blut geschrieben: Ich war’s nicht. Da Sara immer noch gegenüber Lena Adams auf Rache sinnt und sie ihr endlich ihre berufliche Unfähigkeit beweisen will, schaltet Sara den GBI-Agent Will Trent ein.

Die Studentin Allison läuft alleine am See entlang. Es regnet in Strömen, Geldsorgen und Probleme mit ihrem Freund Jason plagen sie. Und noch etwas belastet Allison, doch dieses soll der Leser noch nicht erfahren. Mit diesem erschütternden Einstieg, der einen jungen Menschen voller Depressionen zeichnet, beginnt Karin Slaughter ihren Thriller, den ich allerdings eher als Krimi bezeichnen würde, um dann sofort in die Mordermittlungen einzusteigen. Allison wurde mit einem Stich in den Nacken getötet, durch Zufall fällt Lena Adams dies am Tatort auf und aus dem vermeintlichen Selbstmord wird ein Mordfall. Währenddessen reist Sara nach Grant County, emotional sehr aufgewühlt, erinnert sie doch jedes Gebäude, der See, die komplette Umgebung an Jeffrey. Der Empfang zu Hause ist gewohnt herzlich direkt. Doch bevor Sara mit ihrer hochschwangeren Schwester in Kindheitserinnerungen schwelgen kann, kommt der Anruf aus der Polizeistation. Und mit der Ruhe ist es für Sara vorbei.

Zusammen mit Will Trent ermittelt sie fortan in dem Fall und auch wenn Sara von Anfang an davon überzeugt ist, dass Lena wieder einmal ein falsches Spiel spielt, Menschen manipuliert und möglicherweise Beweise hat verschwinden lassen, geht Will Trent den Fall neutraler an. Doch auch der GBI-Agent stellt schnell Ungereimtheiten fest, ist selbst bald davon überzeugt, dass der geistig behinderte junge Mann niemals so kalkuliert einen Mord hätte begehen können. Doch Lena wie auch Chief Wallace sind von der Schuld des Jungen überzeugt, warum hätte er sonst die Tat gestanden?

Wie schon erwähnt, ist der neueste Fall von Sara Linton und Will Trent für mich eher ein Krimi. Karin Slaughter erzählt die Geschichte durchaus zügig und fesselnd, schweift aber immer auch wieder in das Privatleben von Sara und den Problemen von Will ab. Klar, ist es für Sara äußerst schwierig, nach vier Jahren wieder an den Ort zurückzukehren, an dem sie mit ihrem geliebten Jeffrey so glücklich war und es ist auch in Ordnung, dass Karin Slaughter hierauf eingeht. Irgendwann fand ich es aber auch dann mal gut, leider nicht die Autorin. Aber diese Szenen überlagern zum Glück auch nicht die Ermittlungen, welche durchaus komplex verlaufen. Zwar störte mich irgendwann auch ein wenig diese verbiesterte Art von Sara, ständig und immer wieder darauf hinzuweisen, dass einzig und allein Lena Adams Schuld am Tod ihres Mannes sei und diese sowieso nur die Menschen zu ihren Gunsten manipulieren würde. Aber die Autorin lässt auch Lena etwas Raum in der Geschichte und so erlebt man auch die ganze Story ihrer Sicht und diese sieht dann doch ein wenig anders aus, als Sara es gerne hinstellen würde.

Nichtsdestotrotz versteht es Karin Slaughter die Story zumeist recht spannend zu erzählen und vor allem einen auch in Sachen Täter und Motiv lange im Unklaren zu lassen. Allerdings weist der Roman absolut keine Thrilleranteile auf und wer hier einen hochspannenden Thriller mit einer packend und kompakt erzählten Story erwartet, wird ziemlich enttäuscht sein. Für Fans ist „Letzte Worte“ sicherlich wieder ein Muss-Buch und es ist auch ganz interessant zu verfolgen, wie Sara, aber auch gerade Lena sich weiterentwickeln.

Fazit: Ein Thriller im Krimiformat, der nicht durchgehend zu fesseln versteht und zu sehr auf die Gefühlswelt der Protagonisten fokussiert ist.
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am 25. Januar 2014
Nach dem Tod von ihrem Ehemann und Chief Jeffrey kehrt Sara Linton zurück in ihre Heimatstadt Grant County zurück. Auch nach vier Jahren wird getrauert und nichts ist mehr so wie es einmal war. Für Sara ist Lena Adams, die Kollegin von Jeffrey, schuld an seinen Tod.
Diesmal kreuzen sich ihre Wege wieder, denn Allison, ein junges Mädchen, habe Selbstmord begangen -woran Lena und der Polizist Frank zweifeln.
Tommy, ein früherer Patient von Sara, als sie Kinderärztin war, gerät ins Visier der Polizei. Nach seinem Verhör nimmt sich der Junge in seiner Zelle das Leben. Sie ist sich sicher, dass Lena ihre Finger im Spiel hatte, denn er sollte sein Geständnis unterschreiben.
Mit Hilfe von Agent Will Trent aus Atlanta versucht sie die Wahrheit ans Licht zu bringen und Lena in die Enge zu treiben.
Kritik:
Als großer Karin Slaughter Fan musste natürlich auch dieses Buch gelesen werden. Endlich hören wir mal wieder was von Lena Adams und Grant County. Doch Leider wurde das nicht gut verpackt. In mehr als die Hälfte des Buches wird ständig um den Tod von Jeffrey getrauert und erinnert, obwohl es nicht die eigentliche Handlung ist. Der Fall um Allison und Tommy steht eher im Hintergrund. Sara versucht ständig dem Leser zu beweisen wie schlecht Lena sei und sie einfach herzlos sei.
Karin Slaughters bessene Sara war dann doch zu viel. Die Autorin hatten einen flüssigen Schreibstil und versuchte viel Spannung einzubringen -was ihr nicht oft gelang. Dennoch waren sehr viele Emotionen dabei, die dann vom Genre Thriller abgeweicht sind. Karin Slaughter hat mich von daher sehr enttäuscht, denn der Klappentext versprach jede Menge Lesestoff.
Fazit:
Ein sehr emotionales Werk über eine seelig zerstörte Ärztin und einem viel versprechenden Fall, der nicht dem nach entsprach. Ich hoffe, beim nächsten Buch enttäuscht mich die Autorin nicht so sehr und Grant County wird wieder besucht.
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am 14. Mai 2015
Omg, was für ein schrecklich langweiliges Buch. Keine Spannung, überzogene Charaktere, viel unnötige Beschreibungen, langweilige Handlung, typisch amerikanisch. Ich habe mich eine zeitlang noch durchgequält, konnte es dann aber nicht mehr aushalten und habe das Buch weggelegt.
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am 8. August 2014
Wer gern Krimis liest, sollte Klischees nicht scheuen. Man wartet auf einen düsteren Vorspann und dann durchaus auf den Auftritt etwas schablonierter Charaktere. Kopfkino. Man möchte die düstere Atmosphäre spüren, den Kontrast zur eigenen Wohligkeit auf der Lesecouch.

Karin Slaughter – ach, was für ein beredter Name – bietet das Erwartete. Zunächst die Wasserleiche einer Studentin, der gleich noch eine Elritze aus der klaffenden Messerwunde flutscht. – Was sich dann entspinnt, ist zunächst das Ringen zweier auf verschiedene Weise charismatischer Frauen. Während Sara Linton, Ärztin, nur über die Feiertage nach Grant County zurückkehrt, kämpft sich dort die Polizistin Lena Adams so fit und wacker wie desillusioniert durch die Ermittlungen, behindert allerdings durch den korrupten Apparat, der vor allem durch ihren versoffenen und völlig abgefahrenen Chef Frank Wallace personifiziert wird, dem der Preis für den besten Nebendarsteller zukommen dürfte.

Die beiden Damen stehen in kontrastreicher Konkurrenz. Saras Lebenserinnerungen hängen an ihrem einstigen Mann Jeffrey, einem von ihr idealisierten und überattraktiven Überpolizisten, an dessen Tod sie Lena Adams die Schuld gibt. Jetzt beschuldigt sie die Polizistin, ebenso für den Tod eines ersten Verdächtigen im Mordfall verantwortlich zu sein, und ermittelt auf eigene Faust, assistiert von einem filmisch sicher gut mit George Clooney zu besetzenden Profiler, Will Trent: ehemaliges Heimkind, Legastheniker, dabei scharf von Verstand und in der Intuition sicher.

Klar, die verschiedenen Aufklärer kommen einander ins Gehege, die Handlungsstränge verbinden sich, und der geduldige Leser wird mit einem furiosen Showdown belohnt, nach dem dann auch wirklich alles gut ist und Grant County in hellerem Licht liegt.

Gerade im ersten Teil erschien mir die Zeichnung der Figuren durchaus subtil, dann folgten ein paar Längen und Redundanzen, vor allem in Bezug auf die Verklärung des guten Jeffrey; aber das alles ermüdet nicht, und die Spannung bleibt erhalten. Empfehlenswert, gutes Kino.
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Im Grant County wird eine Studentin ermordet. Der Mord soll wie ein Selbstmord aussehen und doch ist ein Detail einfach nicht stimmig. Detective Lena Adams und ihr Vorgesetzter Frank Wallace haben schnell einen Täter ausgemacht und nehmen ihn fest. Doch können sie sich sicher sein?

Nach dem Abschluß der Grant-County-Reihe habe ich eine ganze Weile nichts mehr von Karin Slaughter gelesen. Erst mit "Tote Augen" stieg ich wieder ein. Das Buch hatte mich damals aber nicht so begeistern können wie seine Vorgänger. Und sein Nachfolger "Letzte Worte" macht es auch nicht besser.

Ich habe die Figur Sara Linton in mein Herz geschlossen. Ich habe sie für ihre Kraft und ihre Auffassungsgabe bewundert. Davon ist nichts mehr übrig. Karin Slaughter lässt die Geschichte komplett von Saras Rachegelüsten gegenüber Lena Adams beherrschen. Der Mord an der Studentin und die damit verbundenen Ermittlungen geraten in den Hintergrund, werden unwichtig und nur dann ans Licht gezogen, wenn der Racheplan von Sara ins Stocken gerät. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, dass die Autorin zwar den roten Faden "Sara Linton vs. Lena Adams" gewissenhaft verfolgt, die Ermittlungen aber völlig aus den Augen verliert. Schade und traurig, denn das trübte mein gesamtes Lesevergnügen.

Da hilft es auch nicht, dass Will Trent, der als Ermittler aus Atlanta von Sara gerufen wurde, in diesem Band nicht mehr so tumb und schwerfällig rüberkommt wie beim Vorgänger. Auch der Stil von Karin Slaughter hat sich stark verändert. Konnte sie mich früher in den Bann ziehen und mich Nächte lang wach halten, so verstrickt sie sich jetzt in Kleinigkeiten und verliert das große Ganze aus den Augen. Die Geschichte weist kaum Geschwindigkeit auf, sie plätschert vor sich hin und ich hatte beim Lesen so manches Mal den Gedanken "Jetzt komm doch mal in die Puschen" im Kopf.

Der Schluß setzt dem Ganzen die Krone auf. Unglaubwürdig, an den Haaren herbeigezogen und für mich nicht nachvollziehbar. Hier hat sich meine Befürchtung, dass Karin Slaughter kein Konzept für den Täter hatte, bestätigt.

Fazit: "Letzte Worte" wird für mich erstmal der letzte Karin Slaughter gewesen sein. Die Autorin reicht nicht mehr an ihre alten Erfolge ran. Sehr schade.
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am 16. Mai 2016
Zwei Frauen, durch ihre Vergangenheit miteinander verbunden. Karin Slaughter verknüpft in diesem Thriller ihre Hauptfiguren die Ärztin Sara Linton und die Polizistin Lena Adams und garniert es mit dem Ermittler Will Trent. Gemeinsam und gegeneinander ermitteln sie in einem Todesfall einer Studentin und dem damit verknüpften Selbstmord eines Minderbegabten, der zunächst als Mörder in den Fokus gerät.
Grundsätzlich finde ich dieses Buch spannend, vor allem wenn man die Romanfiguren schon vorab kennengelernt hat. Sie kamen schon in ihren vorgängigen Romanen vor. Teils getrennt, teils zusammen.
Ich finde es toll, dass die Autorin neue Themen reingewebt hat, wie die Auseinandersetzung mit einer Legasthenie. Dieses Thema taucht in Bücher nicht oft auf.
Den Schluss habe ich mir aber etwas anders vorgestellt. Ich hatte andere Täter im Blick, die, wie ich denke, einen runderen Schluss ergeben hätten. Manchmal ist das Unvermutete nicht die beste Variante. Trotzdem finde ich dieses Buch gelungen und lesenswert.
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