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am 12. November 2012
"Morgenrot" war einer der letzten Filme der untergehenden Weimarer Republik. Mag sein, dass sich die UFA damit dem heraufkommenden Nationalsozialismus anbiedern wollte, auch wenn Adele Sandrock als Mutter des U-Bootkommandanten sich pazifistisch äußert. Diese Szene wurde bei der Wiederaufführung des Films zu Beginn des Zweiten Weltkriegs bezeichnenderweise gekürzt. "Morgenrot" ist jedenfalls ein Zeugnis deutscher Filmgeschichte und sollte einem demokratisch-mündigen Publikum - wie andere so genannte Vorbehaltsfilme aus der NS-Zeit - nicht länger vorenthalten werden. Cineasten werden die packend gefilmten Szenen auf dem U-Boot zu schätzen wissen, wodurch der Film im Vergleich zu "Das Boot" bestehen kann, ja diesem sogar als Vorbild diente. Bild und Ton von "Morgenrot" wurden offenbar restauriert. Insofern merkt man den Film sein Alter kaum an. Auf ein Bonusprogramm konnte in Anbetracht der informativen Begleitbroschüre von Friedemann Beyer verzichtet werden.
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am 1. Dezember 2012
Filminteressierte werden Morgenrot unweigerlich durch zwei Brillen sehen: mit der einen den Film, mit der anderen den Mythos.
Zum Film: die Geschichte der U-Bootbesatzung spielt im Ersten Weltkrieg. Vorlage war (laut Booklet) u. a. das Buch „Kriegstagebuch U 202“ von 1916, wovon 360.000 (!) Exemplare verkauft wurden. Die Kamera- und Tontechnik bei Morgenrot galten damals als bahnbrechend. Viele Szenen erinnern tatsächlich an die viel später gedrehten U-Bootfilme, wie auch Das Boot, wobei der szenische Variantenreichtum auf einem U-Boot wahrscheinlich begrenzt ist. Im Gegensatz zu „Das Boot“ spielen bei Morgenrot einige Szenen an Land in der Heimat der U-Bootbesatzung. Dramaturgisch sind damit Äußerungen zu Krieg und Frieden außerhalb dem Kreis der Kombattanten möglich. Das macht den Film anspruchsvoller als viele heutige Mainstream-Kriegsfilme, wo Außensichten überhaupt nicht vorkommen.
Die Präsentation des Filmes auf der BlueRay muß erwähnt werden. Der Film wurde offensichtlich neu abgetastet. Schärfe und Brillanz sind überraschend gut, ja sensationell. Man sieht dem Film nicht an, dass er 80 Jahre alt ist und kann erahnen, welches Potential in alten sw-Filmen steckt, wenn man sie mal neu überarbeitet.
Zum Mythos: Szenen mit Hurra-Patriotismus und Opferbereitschaft lassen sich in heutigen Kinofilmen genauso überzeichnet finden wie in Morgenrot, ohne dass jemand Anstoß daran nimmt. Um den Mythos zu verstehen, reicht es dann doch nicht aus, nur den Film zu sehen. Dazu muß man sich mit der Herstellungs- und Rezeptionsgeschichte des Filmes auseinandersetzen. Zu diesem Schluß kamen offensichtlich auch die Herausgeber und haben der DVD ein 16-seitiges Booklet beigefügt, das eine film- und zeitgeschichtliche Bewertung des Filmes enthält. Eine Ergänzung dazu ist der 40-seitige „Reklame-Ratschlag“ der UFA, der als Faksimile der BlueRay beiliegt. Das Dokument vermittelt, wie die UFA den Film verstanden wissen wollte („nationaler Großfilm“, „Höchstleistung der Filmkunst“), es enthält Infos über Herstellung und Besetzung und gibt einen seltenen Einblick in die Werbetechniken der damaligen Filmwirtschaft, wie Empfehlungen zur Pressearbeit oder Vorschlägen zur Dekoration des Kino-Foyers.
Die gute Bildqualität des Filmes zusammen mit den beiden Booklets vermitteln einen tiefen Einblick in die deutsche Filmgeschichte und machen die BlueRay zu was Außergewöhnlichem im Vergleich zu den vielen lieblos aufgelegten Filmklassikern, die man sonst angeboten bekommt.
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am 2. August 2013
Es handelt sich hier um ein einmaliges Filmdokument. Es ist hervorragend restauriert. Besonders die kritische Rolle, in Bezug auf das "Sterben", von Adele Sandrock war sehr eindrucksvoll. Rudolf Forster verkörpert eindrucksvoll das damalige empfinden.
Leider wird so ein Film im Fernsehen nie gezeigt. Man muss es deutlich sagen, mit einem Nazi-Film hat dieses Dokument rein gar nichts zu tun.
Thomas M. aus HH
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am 14. Februar 2013
Ich meine dieser Film ist völlig zu Unrecht jahrzehntelang als Kriegshetze verschrieen gewesen. In Wirklichkeit ist er ziemlich kritisch, aber mann muss ihn sich schon genau ansehen, um das festzustellen.
Den Technikern, die den Digitaltransfer gemacht haben, muss man hier mal ausdrücklich Anerkennung zollen. Eine phantastische Bildqualität mit gestochen scharfen Bildern (man denkt teilweise man hätte es mit einem Fernsehfilm aus den 60ern zu tun). Da dran könnten sich Einige Anbieter ein Beispiel nehmen!
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am 25. Oktober 2012
An dieser Stelle muss ich meinem Vorredner widersprechen, der Film entstand vor der Machtergreifung und kam nur passend dazu ins Kino. Also im engen Sinne kein Nazischund. Hier sollte genau argumentiert werden. Stichwort Jud Süss: Wenn man sich mit der sehr gelungenen Doku "Im Schatten von Jud Süss" auseinandersetzt, dann sollte es für den aufgeklärten Bundesbürger keine Schwierigkeiten mit der Rezeption des Harlan-Streifens mehr geben.

Zu Morgenrot selbst: Wenn man den Film nur auf die Aussage reduziert: "Zu Leben wissen wir vielleicht nicht, aber zu Sterben schon" (Zitat so ähnlich), dann muss es einem Grauen vor so viel Opferbereitschaft für das Vaterland. Ansonsten finde ich den Film aber aus heutiger Sicht nicht mehr bedenklich. Bildqualität ist sehr gut. Von daher empfehlenswert.
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am 13. Mai 2013
Bild und Ton der Blu-ray sind hervorragend. Über den Inhalt des Filmes kann man geteilter Meinung sein, auch jetzt nach Jahren..... und warum ist der Film erst ab 16 Jahren freigegeben? Wie ich lesen konnte,sollte der Film schon mehrmals geschnitten worden sein, z.B.Scenen mit Adele Sandrock, später sollte diese wieder zugefühgt worden sein! Geschnitten kommt er mir trotzdem noch vor, ich meine die "Rettung" aus dem U-boot: Zwei Kameraden erschießen sich, damit die anderen überleben können...........voran unendlich lange Helden- Dialoge.......aber die
" Ausbootung" und die Rettung werden nicht gezeigt, hier nun Schnitt..................und die Helden können gleich zu neuen Taten starten!
Da fehlt doch was!!!
Gefallen haben mir die Extras: das informative Booklet und die Werberatschläge für die Kinobesitzer, toll.
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am 1. Juli 2014
Toller Film , der Massstäbe bei technischen Filme setzte. Super Reproduktion des alten Orginalfilms. Ein unbedingtes Muß für jeden Filmfan !!!
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am 4. November 2013
Der Film ist ein guter, jedoch im Pathos der Zeit gedrehter Film. Für mich ein Klassiker, der den Fans der U-Boot filme gut gefallen dürfte.
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am 5. Januar 2014
Film verspricht mehr als er hält . Handlung langatmig . Film nicht mehr zeitgemäß . Man merkt ihn die Jahre an . Cover sehr gut .
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