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  • Seeed
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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
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4,0 von 5 Sternen
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am 28. September 2012
Ich würde dieses Album so gerne gut finden, aber ich kann's einfach nicht. Wäre ich ein Teenager, der nix anderes gewohnt ist, als digital zusammen gemixten Pop-Einheitsbrei im Stil von David Guetta, dann würde ich dieses Album vermutlich als außergewöhnlich erleben,...aber das ist halt nicht so. Ich höre SeeeD seit dem ersten Album, war auch auf mehreren Konzerten und hab mir ebenso die Lieder der Solo-Künstler angehört bzw. war auch hier auf einigen Konzerten. Ein alt gewordener Fan also, der den ruhmreichen Zeiten eines "New Dubby Conqueros" hinterher trauert? Sicher nicht! Denn sowohl "Musik Monks" sowie "Next!" als auch die Werke von Peter Fox und Deleé haben gezeigt, dass eine Veränderung bzw. Weiterentwicklung durchaus positiv sein kann. Doch jetzt zum neuen Album:

12 Tracks, mit einer Gesamtspielzeit von knapp 39 Minuten; abzüglich der bereits vor einem Jahr veröffentlichten Lieder (Molotov", Wonderful Life") und dem Outro (Beautiful" als Instrumental-Version) verbleiben 9 Track, mit insgesamt etwa 30 Minuten. Nüchtern betrachtet ist das wirklich sehr wenig neues Material für 7 Jahre Pause. Ist ja klar, dass allein dadurch gewisse Erwartungen enttäuscht werden. Für 17 € ist das für Album auch recht wenig.
Immerhin kann man das ganze auch für günstige 5 € als MP3 Download bei Amazon erwerben - das ist fair!

Zum Inhalt:

Beautiful:
Das Lied ist ja bereits vor dem Release bekannt gewesen - soweit also nix neues. Man kann es mögen, oder auch nicht, aber so richtig drauf abgehen und tanzen wird man wohl kaum. Pompös, Big Band, Tusch, Aus! Insgesamt wirkt es etwas zusammengeschustert, auch wegen den teils harten Breaks innerhalb des Liedes. Das erschwert es, dazu zu tanzen und es will nicht wirklich in das "alte" Bild von SeeeD passen. Der Flow fehlt, aber es ist OK.

Deine Zeit:
Aha - endlich mal neuer Stoff. Kommt erst mal ruhig daher, erinnert an Peter Fox, hat aber doch einen eigenen Beat und zusätzlich den Gesang von Dellé. Der Refrain ist eingängig aber unter'm Strich auch wieder zu pompös aufgetragen. Erinnert mich von der Art her an Jan Delays "Bahnhof Soul": das kann man irgendwie von einigen Stücken aus dem Album sagen. So irgendwas Richtung digitaler Big Band, was sich live gespielt sicher gut anhört, auf der CD/MP3 aber als der eher übliche Einheitsbrei mit übersteuerten, überladenen mittleren Tonspektrum daher kommt - wäre nicht der eingängig Beat.

Feel for You:
Sehr, sehr ruhig! Langsamer Sprechgesang von Nabé (alias Boundzound) und erinnert mich irgendwie an "Ich Steine,..." von Peter Fox. Sehr eindeutige, starke, aber langsam betonte Beats die abwechselnd minimalistisch alleine stehen oder durch das Orchester unterstrichen werden. Auch nicht schlecht, aber erneut ein Lied, wo ich das richtige Feuer vermisse. SeeeD wird zum tanzen aufgelegt! Oder zumindest war das mal so.

Augenbling:
Argh! Was für ein dummer Refrain! Ja, klingt insgesamt gar nicht mal so schlecht, das liegt aber daran, dass es sich irgendwie so anhört, als ob von jedem Titel der "Stadtaffe" irgendwas genommen wurde, um es in einem einzigen Track zu kombinieren. Man findet Teile von "Schwarz zu Blau", den Textaufbau von "Lok auf zwei Beinen" und sogar "Schüttel dein Speck" kann man noch irgendwie raushören. Vielleicht sind auch einfach nur zu viele Textzeile oder Elemente zu ähnlich. Man gebe dann noch einen dümmlichen Refrain und ein wenig Standard-Gesang von Dellé hinzu - fertig ist das Lied. Wirkt auf mich sehr, sehr konstruiert und wenig innovativ.

You & I:
Schon wieder langsam, langsam, langsam ... aber im guten Sinn. Dieser Track könnte genauso gut auf der "Before I Grow old" zu finden sein, wenn die anderen Mitglieder von SeeeD ein wenig (mehr?) mitgemischt hätten. Ruhig, eingängig, chillig, riddims and beats: lecker! Das erste Lied des Albums, das mir bereits bei erstmaligem hören sehr zusagt. Davon hätte ich z.B. sehr gerne eine instrumentale Version auf der Platte gehabt.

Waste my Time:
Sagt der Titel bereits alles aus, was man wissen muss? Irgendwie schon. Aus dem Titel werd ich nicht schlau: was will er darstellen? Die Strophen sind dominiert von einem unruhigen Rhythmus der von harten Breaks definiert wird. Dadurch will sich kein richtiger Flow einstellen. Im krassen Kontrast folgt dann ein eher treibender Refrain dessen Beat Richtung Ska/Ska-Punk geht. Hier dominieren dann die synthetischen Bässe die bereits aus Wonderful Life" bekannt sind. Erst gegen Ende, wenn sich das Lied komplett im Refrain verliert und von den Breaks aus dem Anfang verabschiedet, kommt der bekannte SeeeD-Schwung zur Geltung, zu dem getanzt werden muss.

Seeeds Haus:
Wenn Der letzte Tag" von Deichkind produziert worden wäre, dann käme dieses Lied raus. Vielleicht besteht auch tatsächlich eine Kooperation, ich glaube da war mal was in der Richtung angedeutet. Deutliche, monotone Bass-Samples dominieren das gesamte Lied und erinnern folglich eher an Electropunk. Wem es gefällt, bitte schön... aber das ist halt eher Deichkind und nicht das, was ich auf einer SeeeD Platte erwarte.

Elephants:
Na endlich: Pure Riddim Dancehall Beats as its finest! Der alte, fette SeeeD Style kommt hier wieder hervor und zeigt, dass die Formation es noch drauf hat (oder ist). Leider ist das Lied schon um, bevor es richtig angefangen hat - gerade mal magere 2:20 Minuten. Davon hätte ich mir insgesamt viel mehr gewünscht...

Lovelee:
Wieder eine ruhige Nummer. Eine eingängige und dominante Melodie führt einen durch das Lied das eine gewisse bittersüße Schwere vermittelt. Das Lied weiß dadurch auch zu gefallen, wenn man in der richtigen Stimmung für so was ist. Ansonsten würde ein solcher Track auf einem Tanz-Album wohl meist übersprungen, obwohl er nicht schlecht ist (also so ähnlich wie bei Ich Steine,..." vielleicht).

Wonderful Life:
Den Song kennt man ja bereits, hier also nix neues. Bedauerlicherweise ist das der (meiner Meinung nach) beste Song des Albums. Die Interpretation des Liedes ist nach wie vor genial und die Beats eingängig mit Ohrwurm-Charakter. Das dies nur bei einem Cover gelungen ist, und nirgends so richtig bei den anderen, eigenen Lieder, passt leider zum restlichen Album.

Molotov:
Kennt man ja auch bereits. Eher rockig und erinnert auch an Peter Fox (Lok auf zwei Beinen"). Im Nachhinein betrachtet ist dieses Lied eigentlich ein ziemlich guter Indikator für die Richtung des gesamten Albums gewesen,... ein "Stadaffe 2".

Beautiful (Reprise):
Die Platte endet mit einer eine Instrumental-Version von "Beautiful". Es kommt ähnlich pompös daher wie " Beautiful" selbst, erinnert an eine Broadway-Show oder noch eher an die Musik einer Late-Night-Show. Es könnte ohne aufzufallen auch den Einmarsch von Stefan Raab begleiten. Entsprechend endet das "Lied" ebenso wie das Album mit einem finalen...

TUSCH - aus, das war's, Applaus, Applaus! Nein, leider nicht. Denn was bleibt denn nun als Eindruck nach den nicht einmal 40 Minuten übrig? Welche Songs bleiben im Ohr hängen? Das ein oder andere Lied weiß zwar durchaus zu gefallen, doch oft erinnern die neuen Stücke an alte Lieder, insbesondere von der "Stadaffe". Das merkt man am deutlichsten bei Augenbling". Nix gegen das Album von Peter Fox, es ist großartig. Aber SeeeD ist nun mal kein Peter Fox und umgekehrt. Da hätte ich mir lieber einige Kopien von alten SeeeD-Tracks gewünscht.

So erhält das Album stets so einen kleinen, faden Beigeschmack - nämlich den, dass gerne mal von sich selbst kopiert wird. Weiterhin wirkt es dadurch auch zu sehr wie ein Flickenteppich: viele Elemente hat man so schon einmal irgendwie, irgendwo gehört und so wirklich zusammen passen tut's auch eher schlecht als recht. Das Album insgesamt zeigt ebenfalls keine einheitliche Linie. Einerseits Lieder, die pompös mit viel Show und Big Band daherkommen und eine eher gezwungene Mitmach-Mentalität an den Tag legen wie z.B. "Beautiful" oder "Molotov". Auf der anderen Seite einige ruhige, eher sentimentale Stücke wie "You & I", "Lovelee" und "Feel for you", die zwar nicht schlecht sind, aber logischerweise nix zum drauf tanzen und Spaß haben.

"Ist das Dub oder Rap?" wird noch in der "New Dubby Conqueros" gefragt. Die Antwort ist: nicht mehr viel von beidem. Denn von Riddim, Dancehall, Dub, Raeggae, intelligenten Beats und Bässen ist kaum eine Spur zu erkennen, und wenn doch, dann verliert es sich nur allzu oft in Pop-Einheitsbrei Geduddel. Sehr schade, weil wenig innovativ, aber für 5 € ist es OK.

Ich denke aber, dass SeeeD live immer noch überragend sind, denn das war auch stets eine ihrer Stärken. Im Studio aufgenommene Lieder, die eher fade klingen, können live nochmals ganz anders wirken. Weiterhin bin ich auch gespannt, was andere Künstlier (z.B. Elephant Man) aus dem Album noch raushauen können, wenn die Riddims in anderen Tracks verwendet werden.

Edit: was hat Amazon gegen Sonderzeichen? Es zerreißt mir andauernd die Formatierung. :-(
1818 Kommentare| 297 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. November 2013
1. Beautiful: Klingt nicht nach Seeed, eher etwas nach Bigband-Jazz. Auch nicht schlecht, aber nicht richtig Seeed. 7/10

2. Deine Zeit: Das schon eher! Feinster Dancehall, auch wenn es etwas nach Stadtaffe klingt. 10/10

3. Feel For You: Ziemlich langsam. Nicht schlecht, aber Seeed ist nicht unbedingt für Balladen zuständig. 6,5/10

4. Augenbling: Verbindet Seeed-Sound mit Electro-Dance-Beats. Relativ gut, auch wenn der Refrain ein bisschen eintönig ist (deine Augen machen bling bling) und sogar Autotune (!) eingesetzt wurde, und sowas macht Seeed normalerweise nicht! 8,5/10

5. You & I: Das nenne ich echten Seeed-Reggae! Hier hört man auch die Percussion von Alfi Trowers wirklich, dazu chilliger Gesang von Pierre, Frank und Demba. Klasse! 10/10

6. Waste My Time: Ziemlich dancelastig (zumindest dancelastiger als der Rest vom Album(! Einziger Nachteil ist, dass es eher nach Dizzee Rascal als nach Seeed klingt. Trotzdem auch nicht schlecht! 8/10

7. Seeeds Haus: Hier bin ich eher enttäuscht. Das klingt doch eher nach Deichkind! Wirklich Instrumente sind hier auch nicht zu hören, nur Beats! Sorry, aber das ist ein Seeed-Album, kein Deichkind-Album! Somit also das schwächste Lied von Seeed. Hörbar ist es trotzdem. 4,5/10

8. Elephants: Jep, dieser Song verbindet Dancehall mit Rock und ein bisschen Jazz! Klasse, aber leider zu kurz (wie auch das ganze Album). 9/10

9. Lovelee: Der Gesang ist zwar klasse, aber der Sound ist für Seeed-Verhältnisse nervig. Da hätte man mehr herausholen können. 5,5/10

10. Wonderful Life: Dieses Lied ist ein Cover von Black, und zwar ein gelungenes. Sowohl vom Gesang als auch von der Musik (Posaune) her stimmt alles! 10/10

11. Molotov: Sehr rockig, verbunden mit Sprechgesang der drei Sänger, aber leider zu kurz, genauso wie Elephants. 9/10

12. Beautiful Reprise: Eine Instrumentalversion des ersten Songs. Eine nette Beilage, mehr aber nicht. Zählt nicht als Lied, deswegen vergebe ich keine Punkte.

Gesamtwertung: 88/110

Durchschnittswertung: 7,5/10

Favoriten:

1. Deine Zeit

2. Wonderful Life

3. You & I

4. Molotov

5. Elephants

Insgesamt haben sich Seeed mit dem Album ein bisschen verändert, und leider nicht unbedingt zum besseren. Ich fand die drei Vorgänger besser. Aber 4 Sterne sind noch gut, und damit noch Lichtjahre vom unterirdischen Niveau von Culcha Candela's Flätrate entfernt! Auch die Abwechslung ist, wie man Seeed, ehm sieht und hört, vorhanden. Trotzdem möchte ich beim nächsten Mal wieder mehr Dub, Reggae und Dancehall.
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am 16. Februar 2017
Es ist nicht Seeed wie man ihn kennt. Der Beat ist komplett anders als bei den Vorversionen. Man merkt, daß P.Fox in die Jahre kommt, was aber an sich ja nichts macht. Schade nur, daß die Texte mich nciht überzeugt haben und leider auch die Songs eher langweilig daherkommen. Ausser "elephant walk" und "you and I" eher mainstream. Total enttäuscht.
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am 23. Oktober 2012
Kurz und knapp.

Die meisten Lieder hat man schon rauf und runter im Radio gehört und ich finde so langsam kommen diese aus meinen Ohren und auch aus euren raus.
Leider kann ich auch nur 2 Sterne vergeben da ich den alte "Style" um einiges besser fand. Die alten Alben kann man sich wieder und wieder und wieder und wieder... anhören.

Das hier ist meiner Meinung nach kein Seeed mehr. Keine Action nur noch langweilig. 1 - 2 Lieder sind OK. Das wars aber auch schon...
Ein Lied erinnert mich ganz krass an Deichkind.

Ich höre Seeed seit dem ersten Album und war auch schon auf einigen Konzerten aber das hier ist einfach nur "Wie können wir mit wenig Leistung schnell wieder etwas Geld verdienen".
Einfach mal irgendwas gemacht und nix is dabei rausgekommen.

Konzerte und die alten Lieder der Wahnsinn! Das neue Album eher wie eingeschlafene Füße und Bohnensalat.

Nochmal würd ich mir es nicht kaufen!

Andere werden mich jetzt hassen aber mir egal.

Grüße
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am 27. November 2012
Nachdem ich Seeed (coolerweise) live gesehen hab, hab ich mir gleich die neue CD bestellt. Beautiful war mir ja schon bekannt. Und zwar nicht so im positiven Sinne. Aber die zweite Single Augenbling war einfach mega!
Und live sind die Jungs sowieso absoluter Wahnsinn, jetzt hab ich mir gedacht, ich geb der Platte mal eine Chance.

Trotz aller nicht ganz so prächtigen Rezensionen hier, bin ich eigentlich doch recht begeistert von der Platte. Für mich hat "Seeed" eigentlich nur zwei kleine Durchhänger: Feel for You und Lovelee. die sind aber auch nicht schlecht, nur halt ein bisschen langsamer.

Beautiful ist zwar ganz anders, als alles was wir bis jetzt von Seeed kennen, aber trotzdem hab ich mich seit dem Konzert mit der Nummer angefreundet. Wird zwar nie meine Lieblingsnummer werden, aber mittlerweile kann ich drauf tanzen ;)

Deine Zeit ist der erste Höhepunkt der Scheibe. Geniale Nummer (meine Lieblingsnummer von Seeed zz), die zum Mitsingen und Abshaken einlädt. Und ich find den Text super.

Feel for you ist wie gesagt ein bisschen langsamer, aber keineswegs schlecht.

Dann kommt DER absolute Höhepunkt der Platte für mich. Augenbling ist der absolute Partyknaller. Wer sich da noch stillhalten kann, naja, ist irgendwie langweilig ;) Da wird sogar im Fitnessstudio getanzt, auch wenn man blöd angeschaut wird..

You & I hat einen sehr coolen Refrain, finde ich, ist auch ein bisschen langsamer, aber sehr coole Melodie. Nach Augenbling ist ein bisschen Chillen auch wichtig. ;)

Waste my Time gefällt mir sehr gut, weil ein Ska-ähnlicher Rythmus im Refrain einsätzt, den man von Seeed bis jetzt nicht kennt. (Ich auf jeden Fall nicht!) Die fetzt schon die Nummer.!

Seeeds Haus ist eigentlich Deichkind pur. Wie kann das denn schlecht sein?! :D Sehr elektrolastig, aber irgendwie schon cool. Ist halt Party!

Elephants erinnert sehr an das "alte" Seeed, Reggae/Dancehall vom feinsten!! Leider ein bisschen kurz.

Lovelee ist in Ordnung. ;)

Wonderful Life kannte man ja auch schon davor, finde es sehr cool, sehr gut zum Mitsingen, für mich letztendlich aber nur Aufwärmphase für den letzten Knaller des Albums...

... Molotov! Was für eine MEGA Nummer! Die gibt mal richtig Gas! Nicht wirklich Seeed-typisch, aber passt irgendwie dann doch ins Bild.

Zum Schluss gibts noch eine Instrumentalversion von Beautiful.

Ich kann das Album nur empfehlen, wenn man nicht jemand ist, der eine CD nach einmal anhören schon beurteilt. UND: Schaut euch Seeed live an!!

Grüße
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am 21. Oktober 2012
Wer hat sie nicht, die Band seines Lebens. Die Band die seither so gut abgeliefert hat das man alles blind kauft, und
bei der man obwohl garantiert nichts Neues zu finden ist regelmäßig auf der Internetseite vorbei schaut usw.

Als geborenes "dickes B" Kind war...HALT, IST das für mich Seeed! Per Zufall entdeckt (new dubby conquerers) und
schon nach 2 Wochen konnte man die Tracks auswendig, hatte seinen "wie erfroren"-Tanzstil verbessert und mit
dem Gedanken gespielt sich Stock und Hut zuzulegen und im Anzug die Stadt unsicher zu machen...

Nach einer langen Pause, einem beeindruckendem Solo des Frontsängers als Peter Fox, ist die Fan-Base für Seeed massiv angewachsen und voller
"Hipper", Stil-offener Menschen und den Alt eingesessenen Fans die ihrer tollen Zeit mit der Band bzw. den Erinnerungen
die sie mit deren Songs verbinden nachtrauern. Dazwischen hats ganz Wenige, die Beides können...

Und an dieser Stelle möchte ich den Jungs von Seeed danken, das sie diese Fan-Base sprengen und damit sowohl die ewig motzenden,
geld-knauserigen Menschen den Konzerten fern bleiben, wie auch alle Peter Fox fanatischen Pop-Liebhaber, die das Album zu kurz
finden, wenige tanzbare Titel raushören und lieber auf Konzerte von frischeren Konzepten gehen. Ein ehrliches DANKE !!

Das Album "Seeed" wurde von mir im stationären Einzelhandel am Erscheinungstag gekauft und ganz ehrlich, ich hätte es auch mitgenommen
wenn es 32 Euro gekostet hätte, und auch das es "nur" 12 Titel sind fiel mir erst Zuhause auf.

- An dieser Stelle sei eingeworfen, das ich es Klasse finde bereits veröffentlichte Titel auf einem Album nachgeschoben zu bekommen, da mich
die Maxi Industrie kalt lässt, selbst wenn der Song noch so revolutionär ist... selber Schuld wer dafür Geld rauswirft. Aktuelle Tracks
werden eh im Radio rauf und runter gespielt und außerdem gilt : gefällt das Lied, gib dem Album ne Chance -

Ich habe es also angehört und verschlungen... nach der wahrlich kurzen Stunde Genuss habe ich leicht irretiert die ersten Rezensionen verfolgt
und war ähnlich gestimmt : Is ja nen bisschen Dünne...

Wenn ich aber ehrlich bin, hat mich noch kein Seeed Album von vorn bis hinten beim ersten mal Hören total mitgerissen. Es ist eine Schande das mittlerweile
jeder nach dem ersten Prüfen sofort der Ansicht ist fundierte Rezensionen abgeben zu können oder das Medium dazu benutzt seinen Unmut kund zu tun.

Ich spare mir die Beschreibung / Bewertung jedes Titels, dies wurde in der hilfreichsten Rezension bereits getan und dem ist auch wenn dort alles mit
einer leicht negativen Note besetzt Nichts hinzu zu fügen.

Hört man das Album einfach über den Tag verteilt, beim Aufräumen oder Sonstigem, so fällt einem nach kurzer Zeit die Handschrift von Seeed auf. Das Album ist wenig
Dancehall...und hat auch weniger Big Band Feeling, und trotzdem verändert sich die Wahrnehmung der Tracks von Mal zu Mal ins positive. Man hört den Spaß, die Einstimmige Begeisterung.

Neben dem Titel "augenbling", welcher die Verwurzelung mit Peter Fox aufzeigt, über "waste my time", "you & i" bis hin zu "seeeds haus" ist das Album in der viel kritisierten
kurzen Spielzeit so derart facettenreich, das ich es ohne zu zögern direkt neben die anderen Seeed-Alben gestellt habe und bereits Tickets für den Tour Abschied im
August 2013 erworben habe. Ich freue mich auf die Band, die Konzerte waren immer Klasse und die Kombination aus erfolgreichen Hits, heimlichen Favorits der Band und
ebend jenen neuen Facetten wird sicher großartig.

+++ Ich gebe dem Album "Seeed" der Band Seeed eine uneingeschränkte Kaufempfehlung +++

Wer über die Spieldauer meckert, der sollte sich überlegen ob er heutzutage noch die Zeit hat 2h 30min
ein Gesamtkunstwerk zu genießen. Ich persönlich hau lieber ne kurze Stunde in den Player und höre mir das gesamte Werk an, als immer nur meine 10 favorisierten Tracks
in I-Tunes zu markieren und den Rest zu ignorieren. Und nur weil relativ lange Pause war, heißt es nicht, das Dies wieder so sein muss.
Bedenkt das die Band auf Tour geht, wieder gemeinsame Zeit erlebt und mit Sicherheit kreativ ist.

Wer über den mit 16,99 € relativ hohen Preis meckert, sollte sich kurz hinsetzen und mal reflektieren wieviel er im letzten Monat für
Sinnbefreites, nicht Notwendiges oder aber halt nur "halb so toll wie erwartetes" ausgegeben hat. Raucher sind bei dieser Überlegung eh argumentlos disqualifiziert ;-)

Das Album hat Klasse, vermittelt gut Laune - und jeder der David Guetta Feeling für 4,99 € sucht der findet sicher eine andere Band und knüpft dort seine
Erinnerungen fest. Niemand hält euch auf, genauso wie niemand euren in Worte gefassten Frust lesen möchte.

Allen Seeed-Fans sei gesagt, das Album ist -von der richtigen Seite aus betrachtet- sein Geld vollkommen wert ! Zuschlagen also...

Wir sehen uns in Berlin zum Konzert !!

Sebastian
22 Kommentare| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. April 2014
Das Album ist mal was anderes. Wer die klassischen Sounds von Seeed erwartet, kann lang warten. Es ähnelt den vorherigen Alben kaum und das ist nicht negativ gemeint. Obwohl eines hat die Platte mit den vorherigen gemeinsam: Es ist eine tolle Produktion, voller Energie, guter Laune,Action und natürlich was zum Nachdneken.
Mir gefällt das Album gut und ich höre es hoch und runter.
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TOP 500 REZENSENTam 1. Oktober 2012
irgendwie nur noch halbfett
irgendwie zur viel für zu viele gewollt
irgendwie noch immer mehr Kiez als Hamburg, Köln und München
irgendwie zu viel geschmust und zu wenig auf's Maul
irgendwie gespart, manchmal leider auch an Ideen
irgendwie das falsche Kraut erwischt
irgendwie nur beim Alten gut und beim Neuen naja
irgendwie noch immer schön mellow
irgendwie mehr Aftershow als Party
irgendwie zu atzig
irgendwie vier zu acht
irgendwie wie Beck's ohne Umdrehungen
irgendwie auch als Bigband noch big
irgendwie zur viel für Raab und zu wenig für Jah
irgendwie bei den Rhymes noch vorn dabei
irgendwie nicht mehr ganz so sexy
irgendwie dem Pop auf den Leim gegangen
irgendwie zu irgendwie.

mapambulo:blog
22 Kommentare| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. März 2014
Diese CD ist eine einzige Wohltat! Die Musik gefällt meiner Frau äußerst gut, mein Geschmack ist eigentlich ein anderer, aber viele Stücke nehmen auch mich mit. Aber vor allem war absolut genial, dass unser damals dreijähriger Sohn voll auf Seeed abgefahren ist (eigentlich bis jetzt). Damit wurden nicht mehr nur Kinderlieder gehört, sondern mal wieder etwas anderes.
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am 28. September 2012
Seeed hat seinen Stil verändert. Leider ist es nicht mehr ganz meiner. Ich habe das Album eben blind gekauft und finde es nur durchschnittlich. Stellenweise hört es sich für mich wie die deutsche Interpretation von "Flow Rider" an. Bei manchen Liedern weiß ich auch gar nicht wo die ihre Band versteckt haben. Nur noch Synthesizer Klänge und Drum Loops. Schade. Ich hoffe die spielen bei ihrem Konzert in Winter viele ihrer alten Stücke.
11 Kommentar| 23 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

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