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Musik ist Leidenschaft. Für mich zumindest. Ist Lebenseinstellung. Ist Persönlichkeit. Kann man also ein Hörerlebnis neutral rezensieren? Es gibt Nennimpendanzen, Empfindlichkeiten, Frequenzgänge und vieles mehr - und doch beschreibt nichts davon auch nur annähernd das Gefühl, wenn diese eine, geniale Stelle im Song kommt, bei der sich die Nackenhärchen sowieso schon aufstellen, und plötzlich alles noch ein bisschen intensiver ist als sonst. Kann man da neutral bleiben? WILL man da neutral bleiben? Diese Rezension erzählt vom Ende meiner ganz persönlichen, subjektiven Reise - einer Reise, auf der ich teils längere, teils flüchtige Bekanntschaften gemacht habe und die mich schließlich (nach viel Freude mit einem Shure SRH 750 DJ) zum Custom One Pro (im Folgenden COP) geführt hat - bei diesem habe ich nun das Gefühl, wirklich angekommen zu sein.

Warum? Ich habe die eierlegende Wollmilchsau gefunden, die es lange Zeit einfach nicht gab:
- Ohrumschließend
- Geschlossen
- Für den mobilen Einsatz geeignet, d.h. Treiber mit geringem Widerstand, um den Hörer auch am iPod zu betreiben
- Steckbares, kurzes, gerades Kabel
- Warme bis basslastige Abstimmung mit sauber definierten Höhen. Einerseits weil es zu meiner Musik (zu 85%: Indie, Alternative und Hardcore) passt, andererseits um die klanglichen Schwächen des iPod abzufangen.

Als Beyerdynamic Mitte 2012 den COP vorgestellt hat, sorgte er sogar in fachfremden Kreisen (selbst Focus und Spiegel berichteten) teils für einen entrüsteten Aufschrei, zumindest aber für Stirnrunzeln: Die Heilbronner wollen offensichtlich Fuß in einem Marktsegment fassen, das durch mediale Präsenz im Moment von den "Beats" beherrscht wird. Die Rückkehr der klobigen Overears, "aber schick sollen sie doch bitte schon sein. Und trägt die nicht auch dieser Promi...?" oder so ähnlich. Ein ungewöhnlicher Schritt für die deutsche Hifi-Manufaktur, die sonst ja eher das audiphile Publikum anspricht. Aber man hat die Zeichen der Zeit erkannt (etwas spät, könnte man unken) und möchte sein Zielpublikum erweitern. Ein gewagter Schritt, der mir entgegen kommt, passt der Kopfhörer doch perfekt zu meinen Wünschen.

Zunächst zum Wichtigsten, dem Klang: Hier bringt der COP eine Besonderheit in Form von variablen "Custom Sound Slidern" mit sich, um den Klang des COP in vier Stufen anzupassen. Da dies nicht elektronisch sondern durch Öffnen und Schließen der Bassreflexboxen in den Schalen umgesetzt wird, verändern sich nicht nur die Bässe, sondern das gesamt Klangbild wird offener, druckvoller und eben basslastiger. All zu viel sollte man sich hier nicht erwarten, die mittleren beiden Stufen ermöglichen jedoch, je nach Lust, Laune und Musikrichtung mit einem Handgriff deutliche Akzente zu setzen - 1 ist mir persönlich zu analytisch und flach, 4 grenzt bei sowieso schon knackig abgemischter Musik an Gewummer, bleibt in den Höhen aber sauber. Die beworbene "variable Geräuschunterdrückung" ist jedoch Blödsinn und einfach ein Nebeneffekt der geöffneten Bassreflexboxen. Der COP ist geschlossen und bei mittleren Lautstärken hört man in beide Richtungen das, was man soll: Nichts.

Von den Sound Slidern abgesehen würde ich den COP eine Spur neutraler einordnen als den Shure. Letzterer zeigt sich oben- und untenrum deutlich agressiver, was man ja von einem DJ-Kopfhörer auch erwartet. Die Schalen des Beyer sind sehr voluminös, der Klang entfaltet sich mehr als bei anderen Hörern, wodurch er im Vergleich räumlicher, wärmer und entspannter, aber auch etwas flacher wirken kann (v.a. wenn er frisch aus der Packung kommt. Bereits eine kurze Einbrennzeit hat hier Wunder gewirkt!). Durch die größere Distanz zu den Ohren und dem größeren zu füllenden Volumen ist der COP zudem leiser, als die 16 Ohm-Treiber auf dem Papier vermuten lassen würden, aber immer noch laut genug um am iPod nichts mehr von seiner Umwelt mitzubekommen. Stichwort iPod: Das wärmere, erdigere Klangbild des COP geht an diesem etwas verloren, fängt den flachen iPod aber etwas ab. Alles in allem hat man hier einen Hörer, der zwar nicht für das HiFi-Segment konzipiert ist, aber durchaus in diesem mitspielen kann.

Materialien, Verarbeitung und Tragekomfort sind hervorragend. Zwar sind die Schalen aus Kunststoff, wirken jedoch stabil wie ein Panzer. Insgesamt kommt der COP im Originalzustand zwar schick, aber auch leicht grobschlächtig daher. Allerdings bietet er, wie der Name verspricht, die Möglichkeit, für ca. 9.90 pro Teil Kopfband, Ohrpolster und Abdeckungen an der Seite in gewünschten Farben, Materialien und Designs nachzubestellen (über die Homepage von Beyerdynamic). So kann man nach Lust und Laune für einen geringen Aufpreis den COP dem aktuellen Geschmack anpassen. Ich persönlich verwende im Moment die Velourspolster des DT770, die jedoch etwas Druck aus dem Klang nehmen. Wirklich genial ist zudem das System zum Wechsel der Ohrpolster, das durch eine kleine Aussparung ein einfaches "aufdrehen" ermöglicht. Wer jemals fluchend Ohrpolster auf einen anderen Kopfhörer aufgezogen hat und dann das System des COP nutzt, versteht, was ich meine. Einziger Kritikpunkt ist das steckbare Kabel: Beide Seiten bestizen eine 3.5 mm-Klinke (den proprietären Eingang auf Kopfhörerseite kann man zur Not umgehen), allerdings ist die Länge von 1.5 m etwas zu lang für den Gebrauch unterwegs und zu kurz für den Heimgebrauch. Hoffentlich gibt es da bald Alternativen in anderer Länge.

Alles in allem ist der COP ein funktioneller und hochwertiger Kopfhörer, der eher für den Gebrauch unterwegs konzipiert ist aber sich dennoch nicht hinter HiFi-Kopfhörern verstecken muss. Der Preis ist hoch aber angemessen, man bekommt hier wirklich viel für sein Geld, Zubehör bzw. Ersatzteile sind zudem nicht unverhältnismäßig überteuert. Die Sound-Slider sowie die Variationsmöglichkeiten der Optik sind ein netter Pluspunkt. Ich bereue den Kauf nicht, setze den COP wieder auf und während ich mich auf den Weg mache, bin ich froh, endlich angekommen zu sein.
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am 22. November 2013
Meine Rezension wird sich ausschließlich auf den Klang des beyers beziehen. Denn an der sehr guten Verarbeitung und am hervorragenden Tragekomfort, beides traditionell beyerdynamic-Stärken, werden sich kaum die Geister scheiden. Und über das anpassbare Äußere wird sich wahrscheinlich ebenfalls niemand beschweren - wenn beyer denn endlich mal all die „Custom“-Optionen anbietet, die sie vor einem Jahr angekündigt haben!
Klangliche Eigenschaften sind immer schwer zu vermitteln. An gegebener Stelle werde ich deswegen Vergleiche mit dem DT 880 und dem T50p ziehen - beides teurere Kopfhörer, die natürlich aufzeigen, was noch besser geht, aber vor allem als Beispiele anderer Klangcharakteristiken herhalten werden. Der Vergleich geht bis auf einige willkürlich ausgewählte Beispiele nicht ins Detail einzelner Tracks, da sich der Custom One Pro als echter Allrounder zeigt und sich unabhängig von der Musikrichtung sehr ähnlich und vorhersagbar verhält.

Gliederung

Die ersten beiden Abschnitte sind für Interessierte mit Vorerfahrung mit HiFi-Komponenten gedacht - uns sogenannte „Audiophile“, die also eine möglichst gute Klangqualität haben wollen und dafür auch bereit sind, viel Geld auszugeben.

Das Fazit bricht meinen ausführlichen Bericht auf eine stichpunktartige Kaufberatung herunter und ist für jeden verständlich - ob Ihr Euch nun etwas besseres als die bei Eurem Smartphone mitgelieferten „Ohrstöpsel“ gönnen wollt oder eine mehrere tausend Euro teure Hifi-Anlage zu Hause genießt.

Zur Person/ Hörertyp

Ich bin vor ungefähr drei Jahren durchs Unterwegs-Hören zum Kopfhörerliebhaber geworden. "Bekehrt" hat mich der Sennheiser PX 210 BT, der nach wie vor unverändert angeboten wird.
Ich entschied mich daraufhin, mir für zu Hause ein Kopfhörer-HiFi-System zuzulegen und habe die Ausgabe keine Sekunde bereut. Meine aktuelle "Kette" ist irgendwo im audiophilen Einsteiger- und MidFi-Segment anzusiedeln: Ein von Apple Lossless-Dateien und 256 kbit-AACs befeuerter Schiit Bifrost-DAC gibt den Klang an einen Musical Fidelity V-CAN weiter, der einen HD600 antreibt. Ich bin ein "emotionaler" Hörertyp, bevorzuge also einen leicht "angewärmten" Klang (Grundton- und Oberbassanhebung) und lineare, besser noch abrollende Höhen - jedoch nicht zu extrem, sondern in Richtung Neutralität orientiert. Ich höre sehr viele unterschiedliche Musikrichtungen, bevorzuge aber Singer/ Songwriter und akustische Instrumente. Muss ich da noch erwähnen, dass ich regelmäßig das Gefühl habe, über dem Boden zu schweben, wenn ich mit dem HD600 in die Musik abtauche?

Mein Anspruch an mobilen Musikgenuss ist aber nicht so hoch angesiedelt: In erster Linie sollte sich der Kopfhörer keine nennenswerten Schwächen leisten, eine Abstimmung nahe meines Geschmacks bieten und robust und komfortabel zu tragen sein.

Erfahrungsbericht

Nach dem Auspacken testete ich den Custom One Pro an meinem iPhone 5c. Die "Slider" stellte ich auf die zweitkleinste Stufe ein, so dass das kleinste Schallloch offen stand.
Sofort fiel auf, dass der KH abstimmunngsmäßig so ungefähr das Gegenteil des DT 880 darstellt: Eine hörbare Bass- und Grundtonanhebung und abrollende Höhen führen zu einem tendenziell warmen, unaufgeregten und entspannten Klangbild. Auf der zweitkleinsten Sliderstufe bewegt er sich aber recht nahe an der Neutralität - beyer wird als Premiumhersteller hier seinem Ruf gerecht und übertreibt es mit der Abstimmung nicht. Der KH klingt in positivem Sinne unspektakulär, was auch die technische Seite angeht: Weder bei der Bassdifferenzierung noch der Mitten- und Hochtonauflösung leistet er herausragendes, gibt aber auch keine gravierende Schwäche preis. Die Positionierung der Instrumente ist OK, aber nichts besonderes. Beyer-Fans könnten dadurch enttäuscht werden, da hier klassische Tugenden des DT 880 über Bord geworfen werden, der auf maximale Transparenz und Durchhörbarkeit ausgelegt ist (mir dadurch aber zu aufdringlich daherkommt). Auch gegenüber meiner Erinnerung an den T50p fällt beim Custom One Pro die geringerere Feinauflösung und Ortbarkeit der Instrumente auf, allerdings besitzt der Custom One Pro die bessere Abstimmung: Der T50p vermieste mir mit seiner bassarmen, sterilen und metallischen Wiedergabe den Musikgenuss. Ich weiß, eigentlich sollte man bei KH-Vergleichen immer direkt gegenhören - die beiden obenstehenden Vergleiche erscheinen mir jedoch wenig riskant, da sich die drei beyerdynamic-KH wirklich sehr deutlich in den angesprochenen Punkten unterscheiden.
Mein vorläufiger Eindruck lautet also: Der Custom One Pro ist ein passabler Mobilkopfhörer, der sich an meinem Hörertyp orientiert. In der zweitkleinsten Sliderstufe warteten bei keinem Stück unangenehme Überraschungen auf mich - weder dröhnende Bässe noch schmerzhafte Höhen traten hervor. Ein echter Allrounder also wie gesagt.

Als nächstes probierte ich die zweithöchste und höchste Sliderstufe. Das Ergebnis rief bei mir Kopfschütteln hervor: Der Bass wurde zwar lauter, aber auf der dritten Stufe bereits wesentlich indifferenter. Alles weitere wurde überdeckt, der Kontakt zum Musikgeschehen ging verloren. Eine deutliche Verschlechterung des Musikgenusses war die Folge.
Eine weitere negative Überraschung erlebte ich beim Abspielen von "Alles Neu" von Peter Fox: Auf der von mir bevorzugten zweitkleinsten Sliderstufe trat an einer Stelle ein Tiefbasseffekt markant hervor und machte ordentlich Druck. „Cool", dachte ich, "geht da noch mehr?“, und stellte die Slider eine Stufe höher. Was war das? - Der Effekt war verschwunden! Die angehobenen Oberbässe überdeckten einfach die gleich laut gebliebenen Tiefbassfrequenzen. Für Hörer von "echtem" Dubstep, Gamer und weitere Tiefbassfans bleibt also nur die zweitkleinste Sliderstufe und eine Anhebung der Lautstärke. Ohrenschonend geht anders.
Im Gegenteil dazu macht übrigens die kleinste Sliderstufe die Bässe dermaßen zu, dass man meint, man hätte den AKG K 430 auf und keinen 170 €-Kopfhörer. Prädikat: „Nicht zum Musikhören zu gebrauchen“.

Ein bisschen ins Grübeln kam ich jetzt schon: Zwar reichte mir die gebotene Wiedergabequalität aus, ich fragte mich aber, ob ich den gebotenen Klang auch für weniger als 170 € bekommen konnte. Ich fasste den Audio Technica ATH-50 ins Auge, verwarf meine Gedanken aber wieder: Erstens betont der Audio Technica angeblich auch die Höhen (was mir wie gesagt nicht gefällt), zweitens überzeugt mich die Robustheit und Verarbeitung des beyerdynamic sehr - und ich will den KH ja tatsächlich überallhin mitnehmen. Eine ausreichende klangliche Verbesserung gegenüber meinem PX 210 BT bietet der Custom One Pro auch - und dämpft im Gegensatz zum kleineren On-Ear hervorragend ab. Ich entschied mich also dazu, meine Entscheidung, ob ich ihn behalten würde, auf einen der nächsten Tage zu verschieben.

Am nächsten Morgen probierte ich den beyerdynamic dann im Metronom-Zug Richtung Hamburg aus. Peter Fox holte mich mit „Schwarz zu Blau“ stimmungsmäßig genau da ab, wo man sich freitags morgens um 7 Uhr im Pendlerzug befindet, und beamte mich mit einfachem, exaktem bassbetontem Beat und fantastischen Lyrics direkt auf die Straßen von Berlin. Habe ich bassbetont gesagt? - Hm, was ist, wenn ich den Slider auf 3... ich überraschte mich selbst damit, dass mir die bassbetonte Dreierstellung besser als die neutrale Zweierstellung gefiel. Zwar blieb das Manko des recht indifferenten Basses natürlich bestehen, aber auf der Zweierstellung nahm ich den Bass im Zug zu wenig wahr. Ich weiß nicht, ob das an meiner Müdigkeit lag (das menschliche Gehör „verstärkt“ bestimmte Frequenzen tagesformabhängig). Ich tippe aber darauf, dass das Rauschen der Gleise, das man trotz der sehr guten Geräuschabdämpfung noch leise hört, die Bassfrequenzen teilweise auslöscht. Nachdem ich mich durch Aretha Franklins „Chain Of Fools“, „I’ll be waiting“ von Adele und sogar das leicht kitschig-süßliche „Downtown“ von Petula Clark durchgehört und immer wieder die Sliderstellung gewechselt hatte, war für mich klar: Sobald bei einem Stück die Basslinie wichtig ist und man unterwegs ist (was ja praktisch immer Hintergrundgeräusche zur Folge hat), ergibt die Bassanhebung Sinn. Nun kapiere ich auch den Hype um die Beats-Kopfhörer.

Fazit: Kaufberatung

Aus meiner ausufernden Schilderung lassen sich einige einfache Lehren ziehen. Wenn auch nur eine einzige der negativen Bedingungen erfüllt ist (mit Ausnahme des Tiefbass-Kriteriums), würde ich dazu raten, eher zu einem anderen Kopfhörer zu greifen. Wenn mindestens eine positive und keine negative Bedingung erfüllt ist, steht Deinem Spaß mit dem Custom One Pro nichts im Wege.

Du solltest die Custom One Pro kaufen, wenn...

* Du robuste, gut verarbeitete und unheimlich komfortable Mobilkopfhörer suchst, die die Umgebungsgeräusche gut abdämmen, „auch was aushalten“ und bei denen sich die meisten „Verschleißteile“ (Kabel, Ohrpolster, Kopfpolster) so einfach wie nur denkbar wechseln lassen.
* Dir eine leicht warme Abstimmung mit nicht zu spitzen Höhen gefällt, die eher entspannt und "laid back" daherkommt - wenn Du Dich also einfach im Zug oder woanders in die Musik "hineinsinken" lassen und die Umgebung vergessen willst, oder so.
* Du Wert auf einen insgesamt guten Klang, aber keinen Wert auf maximal mögliche Transparenz und Durchhörbarkeit legst.
* Du "so ziemlich alles querbeet" hörst und einen Kopfhörer suchst, der bei keiner Aufnahme oder Stilistik böse Überraschungen bereithält.
* Du beats-Fan bist, aber zusätzlich die Möglichkeit haben willst, die Basslautstärke zu reduzieren (zum Beispiel für zu Hause oder für Aufnahmen, die ebenfalls eine Oberbassbetonung aufweisen und dann zum unangenehmen „Dröhnen“ neigen).
* Du beats in ears besitzt und eine deutliche klangliche Verbesserung anstrebst (und ich sage Dir: der Klang verbessert sich DEUTLICH).

Du solltest die Custom One Pro wahrscheinlich NICHT kaufen, wenn...

* Du „klassischer“ beyerdynamic-Fan bist und Dir betonte Höhen oder gar - Gott sei Deiner Seele gnädig - die „Badewanne“ gefallen.
* Du Wert auf maximale Transparenz legst und möglichst jedes einzelne Instrument detailliert heraushören möchtest.
* Du einen Kopfhörer haben möchtest, der Dich "mitreißt" und möglichst aktiv, präsent aufspielt.
* Du einer der Typen bist, die einen mobilen Kopfhörerverstärker mit sich herumschleppen und das auch weiterhin tun willst. Sei ehrlich: Du willst maximal mögliche Klangqualität. Und der Custom One Pro ist eben einfach nur „gut“.
* Ich weiß nicht, ob es einen Mobilkopfhörer gibt, der Tiefbässe noch besser rüberbringt - aber den Custom One Pro muss man schon recht laut aufdrehen, bis es "ordentlich was auf die Ohren gibt" (betrifft wie gesagt nur die Tiefbässe, die Oberbässe lassen sich bis hin zu einer absurden Lautstärke auf Sliderstufe 4 steigern)
* Du Deine Kopfhörer ausschließlich zu Hause benutzt - NIMM OFFENE!!! ;) (außer Deine bessere Hälfte stört’s)
* Du keinen „ausgewachsenen“, nicht zusammenfaltbaren Mobilkopfhörer mit Dir rumschleppen willst. Hier wären faltbare On-Ears in Betracht zu ziehen.
* Du keine 170 € ausgeben willst oder kannst. Es gibt viele gute Mobilkopfhörer im Bereich von 50 bis 100 €. Der Unterschied zum beyerdynamic ist gradueller Natur - der Custom One Pro ist besser, aber nicht unheimlich viel besser als herausragende günstigere Kopfhörer. Halte einfach nach Modellen in Deiner Preisklasse Ausschau, die in Foren oder bei Amazon für bestimmte Eigenschaften "gefeiert" werden. Und nimm keine beats in ears! ;)
1212 Kommentare| 50 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Juli 2015
Ich habe diesen Kopfhörer 2x ausgetauscht bekommen, die immer die linke Seite nach kurzer zeit das Kratzen angefangen hat. Das ist unglaublich schade, denn der Klang und die Abdichtung der Aussenwelt ist exzellent. Jedoch bin ich dann nach langen hin und her wieder bei den Sennheiser Momentum gelandet, die sind es einfach für mich.
11 Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. September 2012
Zunächst ein wenig zum Hintergrund.
Auf der Suche nach nicht zu teuren, aber klanglich starken und allround-talentierten Kopfhörern betrat ich vor einigen Tagen erwartungsvoll ein HiFi-Geschäft, um dort auch gleich einige Modelle am iPod touch 4G auszuprobieren - sie sollten schließlich auch unterwegs genutzt werden können.
Darunter der Sennheiser HD558, der AKG K272HD und der beyerdynamic DT880.
Nachdem der Beyer zu leise und der AKG zu langweilig klang, hätte ich mich für den 558 entschieden - wenn dieser nicht so fürchterlich wenig dämpfen/isolieren würde (weil offenes System) und man keinen blöden, klobigen Adapter für 3,5er Klinke bräuchte.
Unzufrieden und zum handeln angestiftet bestellte ich mir ganz nach den Mottos "Teufel komm raus" und "no Risk no Fun" den hier rezensierten Beyer Custom, zumal ich diesen schon länger aufgrund seiner "Specs" im Auge hatte.
Genug gefaselt, jetzt zu dem Hörer.
Pro:
+ einzigartig (praktische) Bassregulierung
+ stabile Federstahlbügel
+ noch angenehmes Gewicht
+ guter Tragekomfort mit mäßigem Anpressdruck
+ im großen und ganzen wirklich guter Klang
+ Super 6,3mm Schraubadapter
+ austauschbares Kabel
+ austauschbare Cover
Contra:
- "Bühne" und Auflösung nicht überragend, aber in Ordnung
- teilweise viel Plastik, wenn auch gut verarbeitet
- Kopfband mit Klettverschluss
Im Großen und Ganzen bleibt ein toller Kopfhörer mit schönem Klang.
22 Kommentare| 19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. April 2015
Er ist mein Favorit unter den 200€-Hörern!
Ich habe ihm noch Velours Ohrpolster (DT-770) spendiert. Dadurch wird er in den Höhen feiner, was er unbedingt braucht! Mit den Original Lederpolstern war er etwas dumpf.

Sie sind ein sehr guter Kompromiss zwischen gutem Klang und "Beats-Bass". Also für Bass-Fetischisten, die auch guten Klang wollen!

Es gefällt mir, dass man den Bass je nach Einsatz anpassen kann, da ich nicht immer Bassgewummere brauchen kann.
Beim Musikhören(meist Drum&Bass) habe ich ihn auf Stufe 3-4, beim Klavier spielen und als Studio abhöre beim FL Studio basteln macht er sich auf 1-2 recht gut! Und man kann dann seinen Track auch gleich mit dem selben Hörer auf Spasseinstellung testen.

Er war Kopf an Kopf mit dem Audio Technica ATH-M50x, den ich aber dann aufgrund der fehlenden Anpassbarkeit und der doch etwas zu aufdringlichen Höhen wieder zurückschickte.
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am 14. Dezember 2014
Ich war zuerst etwas skeptisch aufgrund des im Vergleich mit anderen doch recht hohen Kaufpreises. Doch jegliche Zweifel verfliegen bei den ersten Hörtests. Die Klangqualität ist hervorragend, man kann sich über gesamte Lieder auf ein spezielles Instrument konzentrieren. Selbst meine Bose-5.1-Anlage ist den Kopfhörern minimal unterlegen. Selbst tiefste Bässe werden nicht zu aufdringlich wiedergegeben und hohe Töne kommen glasklar herüber. Nach kurzem Eintragen sind die Kopfhörer auch nach mehrstündiger Verwendung noch immer bequem, aufgrund der Größe der Muscheln aber im Liegen nur mit eingeschränktem Kopfdrehbereich zu verwenden. Die Materialien und Verarbeitung scheinen sehr wertig.
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am 28. März 2016
Sind jetzt seit über einem Jahr im Einsatz, der Sound ist super und die Kopfhörer sind unschlagbar bequem.
Positiv:
-Super Sound
-Gute Verarbeitung
-Innovatives Konzept
Negativ:
-Das Mitgelieferte kabel ist überraschenderweise Schrott. Ich empfehle eines von einem anderen Hersteller, hatte 2 Ersatzkabel von Beyerdynamic und die sind innerhalb von wenigen Monaten ohne große Beanspruchung kaputt gegangen, das billige für 7€ von Amazon hält jetzt schon ein halbes Jahr.
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TOP 500 REZENSENTam 14. Dezember 2015
Ich habe seit 2007 schon einige Headsets getestet. Bisher hatte aber jedes irgend einen Mangel aufzuweisen. Dann empfohl mir ein Freund dieses Headset hier (Bundle mit Mikrofon). Ich muss sagen, ich habe bis jetzt keines gehabt welches auch nur annähernd so gut war!
Sowohl für Musik / Audiophile, für Filme / Cineasten oder für Spiele / Gamer.

Der Tragekomfort ist sensationell, auch nach stundenlangem Tragen sind diese sehr bequem und drücken nicht.
Die Kopfhörer schotten einen sehr gut von der Umgebung ab.
Besonders toll ist auch der eingebaute Regler pro Kopfhörerseite um die Bass-Intensität zu regulieren.
Der Bass so stark, dass das Headset merkbar vibriert.
Auch wenn die Impedanz so niedrig ist, dass die Kopfhörer mit jeder Onboard Soundkarte benutzt werden kann, so ist davon abzuraten.
Ich persönlich verwende in Kombination eine Creative Sound Blaster x-fi Titanium.

Wer die Kopfhörer als Headset verwenden will, der schaut am Besten mal nach einem Bundle-Angebot bei Thomann. Da spart man unterm Stich noch ein paar Euros, anstatt Kopfhörer und Mikrofon separat zu kaufen.

Einzig und alleine finde ich es sehr schade, dass nur ein wirklich sehr kurzes Kabel mitgeliefert wird. Andererseits ist das auch das absolut geniale, dass man das Kabel durch jedes beliebige 3,5 Klinkenkabel tauschen kann.

Alle, die hier negative Rezensionen abgeben, dass die Qualität schlecht wäre oder kein Bass wahrnehmbar ist, diese verwenden das Produkt eindeutig falsch. Die Kopfhörer sind Robust und Hochwertig verarbeitet. Natürlich nutzen sich die Ohrpolster irgendwann ab, aber da kann man problemlos neue Polster nach kaufen.

Für Musikgenuss kommt es auf 3 Faktoren an:
Audioquelle (MP3 mit kbps, FLAC)
Signalquelle (0815 oder HiFi)
Kopfhörer (Treiber, Material, ..)

Wenn der Sound mit diesen Kopfhörern nicht optimal ist, der sollte mal die oberen beiden Punkte überprüfen. Ist doch klar, dass kein Smartphone/Tablet oder eine PC Onboard Soundkarte entsprechende Signale liefert. Oder Wenn man ein MP3 mit 128 kbps hört...

Folgende Headsets habe ich bereits besessen. Alle die Unentschlossen sind und ggf. mit einem der folgenden Vergleichen, holt euch das hier von Beyerdynamic!
TEAC Surround Headset 5.1 mit Vibrationseffekt
eDimensional AudioFX Pro 5+1 Gaming Headset
Roccat Kave Gaming Headset
Creative Tactic3d Sigma Gaming Headset
Sennheiser PC 360
Corsair HS1
Sennheiser PC 330
Soundblaster Tactic 3D Wrath
SUPERLUX HMD-660E
SUPERLUX HD681
AKG GHS 1
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am 24. Mai 2015
Dieser Kopfhörer ist schon ein Klopper, was den Klang und seine Abmessungen angeht.
Er klingt sehr satt und das kann man auch noch merklich über die Bass Anpassung beeinflussen. Bei Rock stelle ich ihn auf die dritten von 4 stufen und mir gefällt es super. Bei ruhigeren und feineren Stücken sind die ersten beiden Level ( von 4 Leveln ) angenehmer.
Der Grund für den einen Stern Abzug ist der das der Voluminöse Kopfhörer bei mir für sehr warme Ohren sorgt was gelegentlich eine Pause erzwingt, das ist kein Mangel sondern ein Persönliches Empfinden was mir den Hörgenusse etwas beeinträchtigt.
Sound und Verarbeitung finde ich sehr gut nur etwas klobig halt.
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am 10. Oktober 2015
Ich habe diverse Over-Ear durchgetestet. Alle hatten entweder einen Top Tragekomfort, aber einen schlechten Klang ... oder Top Sound, aber einen schlechten Sitz. Optik lief bei mir nur nebenher, da es mir hauptsächlich um Sound und Tragekomfort geht. Dieser Over-Ear hat seinen Namen wirklich verdient, er umschließt das Ohr vollständig und liegt nirgendwo störend auf oder drückt unangenehm. Natürlich ist die Optik dabei wuchtiger als bei man anderem Model, aber wie gesagt mein Fokus lag/liegt woanders. Alles ist hochwertig verarbeitet und wirkt sehr wertig. Natürlich sind dabei auch einige Teile aus Plastik. Super ist das Austauschbare Audiokabel, da kann man sicher sein auch wenn es mal bricht, einfach austauschen und fertig. Die Möglichkeit zum variieren der Optik ist nett, aber für mich kein Faktor. Nun zum wichtigsten, der Klang. Dieser ist für meine Empfindung sehr breit und deckt alles sehr gut ab. Audiophile Anwender würden vermutlich einen anderen Ansatz haben. Ich höre jedoch alles quer Beet bis hin zu Podcast. Für mich war der Custom One Pro somit perfekt. Die Bassstärke einstellen zu können war dann das i-Tüpfelchen. Somit kann ich bei Sprache etc. anders einstellen, als bei reiner Musikwiedergabe.

Wer einen guten Kopfhörer mit toller Allrounder Klangabdeckung und perfektem Tragekomfort legt sucht, ist beim Custom One Pro super aufgehoben. Wie gesagt gibt es natürlich Kopfhörer jenseits der 300 Euro Marke die einen andere Soundqualität haben, jedoch vermutlich auch einige die weit darunter liegen. Wer also in diesem Preissegment sucht, dem kann ich diesen Kopfhörer nur empfehlen.
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