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am 15. April 2017
»David spürte meine Traurigkeit. Er erinnerte mich daran, dass alle wilden Findelkinder nur Leihgaben waren und niemals uns gehören würden. Wir waren lediglich ihre Hüter, solange sie abhängig waren und unsere Hilfe brauchten; anschließend mussten sie ihren Platz im Leben nicht als Gefangene zum Nutzen der Menschen, sondern bei ihren wild lebenden Angehörigen finden.«

Daphne Sheldrick wurde 1934 in Kenia geboren und begann schon im Kindesalter damit, sich um Tierwaisen in Not zu kümmern. Die Sorge um Wildtiere prägte ihr ganzes Leben, gemeinsam mit ihrem Mann David, dem Mitbegründer des Tsavo-East-Nationalparks, rettete sie eine enorme Zahl von Elefanten, Nashörnern, Zebras, Büffeln, Antilopen, Warzenschweinen, Zwergmungos, Vögeln aller Art und vermutlich noch diversen anderen Spezies, die es aus Platzgründen nicht alle ins Buch schaffen konnten ;-)
Von besonderer Bedeutung war dabei, dass es ihr gelang, eine Ersatzmilch für Baby-Elefanten zu entwickeln. Diese vertragen keine Kuhmilch, haben ein extrem empfindliches Verdauungssystem und benötigen doch sehr nährstoffreiche Milchnahrung. Erstmalig konnten so kleine Elefanten gerettet werden, die jünger als ein Jahr waren.

In ihrer Autobiographie erzählt Daphne Sheldrick, die sich mittlerweile Dame Daphne Sheldrick nennen darf, von einem Leben unter Afrikas Sonne, immer umgeben von Natur und Tieren. Sie beginnt bei ihren Vorfahren, die als Siedler ins Land kamen, erzählt von einer glücklichen Kindheit, auf die Sorgen und Bedrohungen während des Mau-Mau-Krieges folgten.
Sie erzählt von David, dem Mann ihres Lebens, mit dem sie eine tiefe Seelenverbundenheit teilte, an dessen Seite sie am Aufbau des Tsavo-East-Nationalparks arbeitete, gegen Wilderer kämpfte und gegen Korruption. Von ihren Töchtern, zu denen sie ein wundervolles und liebevolles Verhältnis hat und die ebenfalls ihr Leben den wilden Tieren gewidmet haben. Und immer wieder von Tierkindern aller Art, die sie geduldig und aufopfernd versorgte, aufzog und irgendwann in die Freiheit entließ.
Viele Glücksmomente wurden ihr beschert, aber auch reichlich Tragödien. An erster Stelle natürlich der viel zu frühe Tod ihres Mannes und dann immer wieder der Tod geliebter Tiere. So schön die Freiheit ist, sie ist auch gefährlich. Und solange es Menschen gibt, die bereit sind, Geld für Elfenbein und das Horn von Nashörner zu bezahlen, solange wird es kleine Waisen geben, die hilflos neben ihren ermordeten Müttern stehen.

Daphne Sheldrick ist heute schon über achtzig Jahre alt und blickt auf ein enorm arbeitsreiches Leben zurück. Neben ihrer Familie gibt es mittlerweile mehr als 50 engagierte Pfleger, die in der Lage sind, neugeborene Elefanten aufzuziehen und die das auch sehr erfolgreich tun. Und der „David Sheldrick Wildlife Trust“ hat dank seiner zahlreichen Erfolge ein hohes internationales Ansehen und viele Unterstützer auf der ganzen Welt. Der größte deutsche Unterstützer ist die Organisation „Rettet die Elefanten Afrikas e.V.“, auf deren Webseite man jederzeit Informationen über die Arbeit des Trusts und die aktuell versorgten Waisenelefanten erhalten kann.

Daphne lebt natürlich immer noch in Kenia, ihrer Heimat, und zumindest 2012, als das Buch erschien, arbeitete sie immer noch so gut es ging mit. Ob sie das heute noch kann, weiß ich nicht, aber ich stelle mir vor, wie sie in ihrem Garten sitzt, auf ihre Tiere schaut oder bei Nacht hoch in ihren afrikanischen Sternenhimmel und ich denke, dass sie aus ihrem Leben und für das von so vielen Tierkinder das absolut Beste gemacht hat, was möglich war.

Das Buch liest sich wunderbar, Daphne erzählt leicht und emotional, vermittelt aber gleichzeitig viele Informationen. Neben vielen interessanten Dingen, die der Leser über Tiere erfährt, schreibt sie unter anderem über die Geschichte des Nationalparks und politische Hintergründe. Alles zusammen ergibt ein fesselndes Ganzes, das zudem mit vielen Fotos und Kartenmaterial ergänzt wird.

Fazit: Ein wundervolles Buch über eine faszinierende und beeindruckend engagierte Frau! Wer ein Herz für wilde Tiere hat, wird es lieben!

»Wenn ich unter den Sternen sitze, denke ich oft darüber nach, wie glücklich ich immer noch darüber bin, hier zu sein, unauflöslich mit dieser magischen Gegend verbunden. … Wenn ich an meine Enkel denke, weiß ich, dass der Fortbestand des Trusts und Davids Visionen gesichert sind, und immer werde ich tief berührt von der weltweiten Unterstützung bleiben, mit der Menschen an weit entfernten Orten sein Erbe weiterhin fördern.«
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am 10. September 2014
Ein wunderbares Buch für jeden Afrikafan!

Wir waren selbst schon in Kenia und dort auch im Tsavo Nationalpark unterwegs und konnten uns so vieles, was im Buch beschreiben ist, bildlich vorstellen. Das Buch hat uns viele Hintergrundinformationen vermittelt, die uns bis dato gar nicht so bewusst gewesen sind. Die Geschichten über die Tierwaisenkinder sind sehr liebevoll, oft lustig, oft auch traurig.

Daphne Sheldrick schreibt in schönen, flüssigen, leicht zu lesenden Worten über ihre Kindheit und Jugend in einem Kenia, das es so heute nicht mehr gibt und über ihre erfüllte Ehe mit David Sheldrick und die Anfänge der Nationalparks in Kenia. Aus jedem ihrer Worte spürt man ihre Liebe zu Kenia und zu Kenia's menschlichen und tierischen Bewohnern. Auch ohne "Spannungsbogen" möchte man doch immer weiterlesen, über lustige und traurige Anektoden - ich hatte oft Tränen in den Augen - und das Leben und Schaffen der Autorin in der Wildnis des kenianischen Busches.
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am 3. Januar 2013
Daphne Sheldrick, welche sich von Kindheitsbeinen an für die Rettung verwaister Tierkinder einsetzt, schildert in ihrem Buch, wie sie mit ihrem späteren Mann David unermüdlich für den Ausbau von Nationalparks in 50er Jahren in Ostafrika kämpft. Welche enormen Schwierigkeiten es in finanzieller und politischer Hinsicht gab. Vom Aufbau einer Rettungsstation für verwaiste Elefantenkinder in der Nähe von Nairobi, dem David Sheldrick Wildlife Trust, dessen Projekte bis heute einen maßgeblichen Beitrag zum Artenschutz in Ostafrika darstellen. Vom unermüdlichen Engagement, um z. B. Elefantenwaisen, Nashörner etc. groß zu ziehen, um sie dann in der Wildnis frei zu lassen. Erzählt wird von zutiefst berührenden Freundschaften zwischen Menschen und Wildtieren. Es sind Geschichten über verwaiste Wildtiere, die einen zum Nachdenken anregen, aber auch rührend und bewegend sind. Daphne Sheldrick und ihr Mann haben mit ihren Projekten etwas geschaffen, was beispielhaft ist und in höchster Form anerkennenswert. Ich war von dem Buch dermaßen gefesselt, dass ich es garantiert nochmals lesen werde.
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am 10. April 2017
Einen Besuch des Elefantenweisenhauses in Nairobi ist für den nächsten Afrikaurlaub geplant. Toll, was Daphne und David Shelrick hier auf die Beine gestellt haben. 120 Babys der sanften Riesen konnten bisher gerettet und wieder ausgewildert werden. Die Autobiographie ist toll geschrieben. Man erfährt nebenbei auch viel über die Geschichte Kenias und die sozialen Probleme, die Ursache für die Wilderei sind. Sehr schön ist auch die Liebesgeschichte von Daphne und David Sheldrick.

Ein rundum gelungenes Buch! Sicher auch eine geeignete Lektüre, wenn man nach Afrika reist.
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am 16. Oktober 2015
Als jemand der Afrika liebt war dieses Buch eine echte Offenbarung. Da ich schon mehrfach Kenia auf Safari Touren bereiste waren die Geschichten gerade über die Aufzucht von Elefanten sehr real. Ich kann allen die sich für die Tierwelt Kenias interessieren dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Wer dieses Buch gelesen hat und noch nicht in Kenia war, wird sich bestimmt dafür entscheiden alles einmal persönlich zu erleben. Das Buch jedenfalls ist der perfekte Einstieg.
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am 11. Januar 2013
Ein wunderbares Buch! Ich habe es schon viele Male verschenkt! Der Anfang enthält einige historische Fakten, die vielleicht für Europäer nicht so interessant erscheinen, aber sobald Daphne erwachsen ist - die bewegte Geschichte eines wirklich erfüllten, außergewöhnlichen Frauenlebens bis ins hohe Alter! Sie erzählt ihre persönliche Entwicklung, die Geschichte ihrer beiden Ehen und die Entwicklung ihrer Familie offen, ehrlich und menschlich. Doch das Entscheidende ist ja: alles findet mitten im Busch statt! Ihre Geschichte ist gleichzeitig auch die Geschichte des Tsavo National Parks in Kenia. Die Tiere - Zebras, Nashörner, Vögel, Antilopen und Raubkatzen ...und im Verlauf der Jahre dann besonders verwaiste Elephantenbabies, sind ein Teil ihrer Familie. Sie schildert ihr Erleben mit den Tieren so lebendig, dass ich während des Lesens oft lachen und weinen musste! Ich habe das Buch verschlungen! Eine der schönsten Autobiografien, die ich gelesen habe, und der Rückblick auf ein bewundernswertes Lebenswerk einer Frau, die im Leben und ihrer Arbeit immer auf die Stärke der Liebe vertraut hat.... Eine afrikanische Liebesgeschichte!
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am 3. August 2014
Da ich selber 20 Jahre in Ostafrika lebte, fand ich die Herkunft der Vorfahren von Dame Daphne Sheldrick sehr interessant und auch die Rückblenden z.B. auf den 1. Weltkrieg, den Bau der Eisenbahn und die MauMau Zeit. Ganz besonders beeindruckte mich jedoch die unglaubliche Leistung von Dame Daphne Sheldrick in Bezug auf die Elefanten und die anderen Tiere. Ich selbst habe nicht weit vom Nairobi Nationalpark gelebt, aber in einer Zeit, als bei uns noch Leoparden und Hyäen in den Garten kamen. Damals ging man noch in's Kino und auf dem Weg dorthin, ist uns noch reichlich Wild über den weg gelaufen. Man kann nur hoffen, daß das Werk von Dame Daphne Sheldrick in ihrem Sinne noch lange fortgeführt wird.
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am 16. Dezember 2013
Grösser als die Liebe von Daphne und David Sheldrick zur Natur und den Wildtieren Afrikas ist kaum vorstellbar. Eine ergreifende Geschichte aus dem Leben dieses Paares und deren Familie zusammen mit den verlassenen, geschundenen, verletzten Tieren, die sie mit viel Einfühlungsvermögen und Hingabe "aufpäppeln". Eindrücklich schreibt sie über die sensiblen und sehr intelligenten Elefanten, den traurigen Waisen mit dem hohen Bedürfnis nach Zuwendung und familiären Banden. Mit viel Mut und aufopfernden Einsätzen kämpfen sie gegen die brutalen Wilderer die nur auf eines aus sind, nämlich das Elfenbein der Elefanten und dem Horn der Nashörner. Ein Thema das sehr aktuell und erschütternd ist. Das Buch las ich auf dem Kindle und kaufte nachher das Taschenbuch um es zu verschenken. Für alle die Afrika lieben ein MUSS.
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am 24. Februar 2014
Tolle Lebensgeschichte, toll geschrieben, man will nicht aufhören! Für einen Afrikafan einfach ein MUSS! Es ist einfach ehrenswert was diese Frau leistet
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am 6. August 2013
Ich kann dieses Buch allen empfehlen die dem "Afrikafieber" mit seiner Tierwelt verfallen sind. Es ist eine wundervoll erzählte Lebensgeschichte von Daphne Sheldrick. Kein Stück langweilig, auch die geschichtlichen Daten fand ich total interessant und es gab keinerlei Längen. Viele Stellen gehen richtig ans Herz wenn sie erzählt wie sie die Tiere aufgepäbbelt halt und welche tiefe Bindung sie zu ihnen hatte. Hierfür gibt es nur ein Wort: WUNDERSCHÖN! Seit dem Buch liebe ich Afrika noch ein Stückchen mehr.
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