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Kundenrezensionen

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am 5. Dezember 2012
Nicole erzählt aus ihrem Leben. Sie ist sechs Jahre alt und nicht glücklich darüber, plötzlich noch eine Schwester bekommen zu haben. Sie versteht (wie der Leser) zunächst nicht, warum auf einmal die ca. 3- bis 4-jährige Tanja zur Familie gehören soll. Auf Grund des Titels und der zweiten Handlungsebene beginnt zumindest der Leser Schlimmes zu ahnen.
In die zweite Handlungsebene wurden wir bereits im Prolog brutal hineingezogen. Hier ist etwas Schreckliches passiert. Blut und Tod.
Im weiteren Verlauf ist Nicole, inzwischen 40 Jahre alt, verheiratet, 3 Kinder, in einer psychischen Anstalt. Sie hat diese blutige Tat im Prolog begangen. Der Schlüssel dafür scheint in ihrer Kindheit zu liegen. Darum fiel Nicole nun, 40-jährig, in genau die Zeit zurück. Sie denkt und empfindet wieder wie damals, als 6-jährige, hat auch nur deren Erinnerungen.o wie Nicole erzählt, mit den Worten eines 6-jährigen Mädchens, wirkt sie sehr glaubhaft. Auch in der Klinik. Sie spielt dort nicht das kleine Mädchen, die lebt es. Sie kann nicht einmal mehr lesen - die Situation im Büro beschreibt diese totale "Verwandlung" sehr schön.
Im Gegensatz dazu sind die Szenen, in denen aus der Sicht der Ärzte erzählt wird, in einem sehr nüchternen, vor allem aber erwachsenen Deutsch geschrieben.
Ein bis zum Ende (und darüber hinaus) spannendes Werk, das die Frage aufwirft, wer wirklich Schuld trägt und mich auch nach dem Lesen der letzten Seiten noch immer beschäftigt.
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am 28. November 2014
Wie konnte es dazu kommen, dass eine Hausfrau und Mutter so etwas Furchtbares tut? Das herauszufinden, ist die Aufgabe eines leitenden Psychologen und seines Assistenten. Gemeinsam ergründen sie die Psyche der Frau (Nicole), die derzeit glaubt ein sechsjähriges Kind zu sein.

Die Kapitel werden jeweils einer Perspektive zugeordnet, meist der Sichtweise von Nicole, aber auch aus der des Professors oder des Assistenzarztes, was einen tiefen Einblick in das Seelenleben der Protas, insbesondere Nicoles, gib.

Geradezu berührend werden die Gedankengänge des sechsjährigen Kindes geschildert. Seine Ängste und so oft unbeantworteten Fragen tun sich auf, und man erkennt als Leser, wie sich ein Kind fühlt, wenn Dinge von Erwachsenen vorausgesetzt werden, ohne dem Kind Erklärungen hierzu abzugeben. Gerade früher war es Gang und Gäbe, Kindern das Gehorchen nicht aber das Verstehen beizubringen. Sie hatten brav zu funktionieren - in der Familie aber insbesondere außerhalb des Familienkreises, z.B. in Kindergärten und anderen Einrichtungen. Wenn dort viele Kinder zu versorgen waren, wurden sie oftmals zu einer ordentlichen, leisen und möglichst unauffälligen, unkomplizierten Einheit zusammengefasst – unter Zwang.
In einer sehr einfühlsamen Weise fängt die Autorin die vielen Bilder, Stimmungen und Sehnsüchte des kleinen Mädchens auf.

Mit einem kurzen Prolog leitet sich die Geschichte ein und deutet hierin ein schreckliches Verbrechen und seelische Qualen an. Die weitere Handlung setzt sich aus verschiedenen Teilen und Sichtweisen zusammen, welche in chronologischer Folge voranschreiten, wobei aber auch viele rückblickende Kapitel eingebaut wurden, die mit der Überschrift „Früher“ gekennzeichnet sind und den Handlungsstrang keineswegs unterbrechen, sondern ihm dadurch sogar Dynamik verleihen.

Zusammenfassend:
Wie oft habe ich schon in Rezensionen gelesen: „Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen!“ Hier möchte ich diesen Satz gerne verwenden, da er in diesem Fall bei mir zutraf. Fast! Denn ab und zu musste ich ein seelisches Verschnaufpäuschen einlegen, ging mir das Schicksal des Kindes Nicole im Verlaufe der Geschichte doch so nahe, dass ich mich hier und da wieder etwas distanzieren musste.
Ich kann dieses Buch sehr empfehlen!
Zu so viel Einfühlungsvermögen, wunderbarem Sprachgebrauch und stiller Erzählweise kann ich nur noch gratulieren.
Wie du weißt, Alegra, vergieße ich beim Lesen schon mal ein Tränchen, diesmal waren es aber wohl auch zwei.
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am 1. September 2014
Das Buch ist echt der helle Wahnsinn! Mich hat es nicht losgelassen, sodass ich es fast in einem Rutsch gelesen habe. Die Autorin hat das toll hingekriegt, von der Gegenwart in die Vergangenheit von Nicole zu wechseln. Was müssen manche Kinder erleiden? Ich kann dieses Buch nur empfehlen, flüssiger Schreibstil, guter Ausdruck und es geht zügig hintereinander weg. Allerdings muss ich die Rechtschreibung bzw. hauptsächlich die Zeichensetzung kritisieren. Da sollte mal ein Korrektor drüber gucken. Mit den Kommas hat es Alegra nicht so sehr, das finde ich sehr schade. Trotzdem aber 5 Sterne für die tolle Handlung! Freundliche Grüße Miezekatze
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am 22. April 2015
Nicole ist in einer Klinik, sie denkt, sie wäre erst sechs und in einem Heim, doch sie ist erwachsen, hat Mann und Kinder und ist nur durch einen Schutzmechanismus ihres Hirns in der Vergangenheit gefangen.
Der Wechsel der Erzählperspektiven ist gelungen. Warum hat Nicole diese furchtbare Tat, sozusagen aus heiterem Himmel begangen?
Was war mit dem Mädchen, das damals auf einmal zur Familie gehören sollte?
Ein spannender Roman um Schuld oder Nichtschuld.
Kein Wunder, dass die Protagonistin den Ärzten nicht traut, auch wenn es einem der Ärzte gelingt zu ihr durchzudringen.
Ein Roman über einen Missbrauch, die daraufhin folgende Verdrängung um überleben (funktionieren) zu können und die daraus resultierende psychische Krankheit, die das Opfer unschuldig schuldig werden lässt.
Spannend und immer wieder aktuell.
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am 9. Oktober 2013
"Die Sünde in mir" der Autorin Alegra Cassano hat mich eiskalt erwischt. Fast ununterbrochen standen mir alle Haare zu Berge in diesem raffiniert gestrickten Psychothriller um eine Frau, die in eine Psychiatrie eingeliefert wurde. Nicole Schütz hat nicht nur ihr Gedächtnis verloren, diese erwachsene Frau, Mutter von zwei halbwüchsigen Kindern, ist zurückversetzt in ihr Leben als sechsjähriges Mädchen.
Offensichtlich wurde von ihr ein Verbrechen begannen, das wiederum ein Trauma auslöste, welches das Gehirn in eine vermeintlich sichere Zeit rettete. Abwechselnd erlebt der Leser die Geschehnisse der Vergangenheit und den Tagesablauf in der Klinik, was wir vorerst nicht erfahren, das ist der Tatbestand.
Für Leser, die ihre Kindheit in den 70ern verbrachten wird dieses Buch zur absoluten Herausforderung! Böse Alpträume, die man vermeintlich erfolgreich verdrängt hat, sind -wie gestern- wieder da, dazu kommt dieses Grauen, diese unheimliche Atmosphäre, diese Trostlosigkeit der Kindheit und die hilflosigkeit des Lesers nicht eingreifen zu können!
Aber nicht genug!
In der Psychiatrie ist Nicole eben nur eine Patientin, eine Akte, betreut von einem jungen, unerfahrenen Arzt, niemand kennt die Geschichte, die Vorgeschichte, die Abgründe, in die diese Mutter grade blickt.
Es kommt zu fürchterlichen Szenen, Missverständnissen und Unverständnis, ich habe während des Lesens gelitten, atemlos gelesen und konnte nicht aufhören!
Ich musste mich zwingen, das Buch aus der Hand zu legen, hatte Angst, es erneut in die Hand zu nehmen und konnte prompt wieder nicht stoppen.
Man merkt, dass die Autorin fachlich kompetent ist, sie hat nicht die typische 70iger miterlebt, sie hat auch als Krankenschwester in der Psychiatrie gearbeitet. Wie groß und wie beeindruckend sind die Unterschiede ihres Psychothrillers zu den erfundenen Geschichten unkundiger Autoren!
Mich hat dieses Buch voll und ganz überzeugt, geschockt und in den Bann gezogen, so wünsche ich mir die Psychothriller, die Fiktion mit fachlichem Hintergrundwissen vereinbaren können!
Toll gelungen!
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am 12. Februar 2013
Inhalt:
Nicole Schütz ist 40 Jahre alt, hält sich nach einer blutigen Tat aber für 6. In der Psychatrie versuchen die Ärzte, den Grund für die Tat und ihre Flucht in die Kindheit herauszufinden. Doch auch die Vergangenheit bedroht Nicole...

Meine Meinung:
Wieder ein Buch, das schwer zusammenzufassen ist, ohne zuviel zu verraten.

Nach einem recht brutalen Prolog, der die Tat von Nicole zeigt, geht es gleich zurück in die 70er Jahre. Da Nicole zu diesem Zeitpunkt 6 Jahre alt ist, wird es erstmal ungewohnt, da die Autorin in diesen Kapiteln aus der Sicht einer 6jährigen und auch mit deren Worten schreibt. Anfangs hatte ich damit ziemlich Probleme, doch man gewöhnt sich schnell daran. Ich finde diesen Erzählstil sogar sehr gelungen, denn dadurch wird die Geschichte noch intensiver.
Nicole erzählt von ihrer Familie, auch den Problemen. Dass plötzlich ein weiteres jüngeres Kind da ist, um das sie sich mit kümmern muss, auch wenn sie nicht weiß, warum. Dass sie sich das Zimmer mit ihrer Schwester und der fremden Tanja teilen muss, wie ihre Familie und ihre Umgebung auf sie wirkt.
Aus gesundheitlichen Gründen muss Nicole dann auf Kur, eine Zeit, die sie sehr traumatisiert.

In anderen Kapiteln wird erzählt, wie die Ärzte vorgehen, dass sie vermuten, der Auslöser für die Tat könnte in ihrer Kindheit liegen, was sie zu einer tickenden Zeitbombe macht. Besonders ein Arzt dringt zu ihr durch, doch Nicole ist unberechenbar, was die Thesen der Ärzte stützt.

Zwischendrin erzählt Nicole auch aus der Gegenwart, wie sie das Leben in der Klinik wahrnimmt, dass sie den Ärzten nicht traut, etc.
Durch die verschiedenen Erzählsichten hat man als Leser eine sehr gute Übersicht der Geschehnisse um Nicole herum und auch, wie sie selbst ihre Vergangenheit und ihre Gegenwart wahrnimmt.

Diese Geschichte geht wahnsinnig unter die Haut, berührt einen und lässt einen mitfiebern. Die Autorin erzählt eindringlich von den Geschehnissen, sodass die Bilder vor dem inneren Auge vorbeilaufen. Man bekommt desöfteren Gänsehaut, auch wenn man das ein oder andere natürlich bereits ahnt. Dass Nicole mit ihren 6 Jahren natürlich weniger versteht als man selbst als Leser intensiviert das Ganze noch, sodass man sie einfach nur wegreissen und beschützen möchte.

Es passt alles gut, die Kapitelwahlen, die Erzählweisen, daher finde ich es sehr schade, dass die Autorin die Tat nicht auflöst und einen in Vermutungen getaucht zurücklässt. Die Geschichte beschäftigt einen so oder so eine Weile, daher wäre mir ein deutliches Ende lieber gewesen, sodass ich schweren Herzens einen Punkt abziehen muss.

Nichtsdestotrotz hat sie ein Buch geschaffen, dass ich selten in dieser Intensivität gelesen habe.

Wer vor solchen Büchern nicht zurückschreckt, sollte unbedingt zugreifen und sich eine eigene Meinung bilden!
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am 8. September 2013
Nicole wird in die Psychiatrie eingeliefert. Die 40jährige Hausfrau und Mutter soll ein schreckliches Verbrechen begangen haben, doch sie selbst erinnert sich an nichts und hat sich in ihre Kindheit geflüchtet. Nicole ist fest davon überzeugt, dass sie 6 Jahre alt ist. Behutsam versuchen Professor Wieland und der junge Assistenzarzt Frank Fabian, zur Ursache von Nicoles Verdrängung vorzudringen.

Abwechselnd wird die Geschichte im Heute und in der Vergangenheit erzählt. Nicole berichtet aus ihrer Kindheit, die alles andere als glücklich verlaufen ist. In ihrer Familie stand es nicht zum Besten und noch schlimmer wurde alles, als sie zu einer Kur in ein Kinderheim geschickt wurde. Nach und nach wird dem Leser enthüllt, was die erwachsene Nicole getan hat und wie es zu dieser Tat gekommen ist. Am Ende bleibt allerdings auch noch Raum für Spekulationen.

Das Buch liest sich wahnsinnig schnell, die kurzen Kapitel und die einfache, aber dennoch eindringliche Sprache lassen die Seiten nur so verfliegen. Die Handlung ist an vielen Stellen schockierend, es ist eine Geschichte von Missbrauch und Gewalt, bleibt dabei zwar eher vage und geht nicht allzu sehr in die schrecklichen Details, wirkt dadurch aber umso mehr.
Keine leichte Kost!
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am 22. Februar 2013
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, denn ich habe es geschrieben : ) Amazon fordert mich trotzdem auf das Werk zu bewerten. Ich kann jedem empfehlen sich die Leseprobe anzusehen. Es wird spannend! Was hat Nicole, eine ansonsten unauffällige Hausfrau getan? Sie wird blutverschmiert am Tatort eines schrecklichen Verbrechens aufgefunden und kann sich angeblich an nichts erinnern. Es ist nicht nur die Tat, die sie vergessen hat, sondern die letzten 34 Jahre ihres Lebens! Kann so etwas möglich sein? Wie geht man mit einer erwachsenen Frau um, die sich für sechs Jahre alt hält und sich auch so benimmt? Das alles klärt sich beim Lesen des Buches. Viel Spaß!
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am 20. September 2013
Stell dir vor, dass Schlimmste was du dir vorstellen kannst passiert, doch du erinnerst dich nicht. Warum? Weil dein Kopf dich schützen möchte!
Du kehrst zurück zu deiner glücklichsten Zeit, deiner frühen Kindheit, doch das war sie nicht lange, auch wenn du es nicht wahr haben willst.

Nicole ist Sechs Jahre alt und lebt in einem Heim, glaubt sie. Die Wahrheit ist: Nicole ist eine erwachsene Frau, hat eine Mann und zwei Kinder und ist derzeit in einer psychiatrischen Klinik untergebracht. Warum? Lest selbst! ;-)

Da Schein und Sein sich in kurzen knackigen Kapiteln immer wieder abwechseln und die Sprache natürlich sehr einfach gehalten ist, hat man das Buch in Null Komma Nix ausgelesen. Der Spannungsfaktor tut sein Übriges! Das Einzige was mir nicht so gut gefallen hat war das Ende, zu abrupt und für meinen Geschmack zu offen. Aber das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden.
Ich hab das Buch dennoch gerne gelesen und streck den Daumen nach oben!
Mehr bitte ;-)
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am 10. November 2014
NIcole, Hausfrau und Mutter, begeht ein furchtbares Verbrechen. Danach kann sie sich aber an nichts mehr erinnern. Vielmehr e glaubt sie, ein kleines Mädchen zu sein, das bald in die Schule kommen soll. In einer Spezialklinik für Psychiatrie soll der Frau geholfen werden, wieder in ihr jetziges Leben zurückzukehren. Das jedoch erweist sich als sehr schwierig.
Die Protagonisten in der Gegenwartsebene und in den Rückblenden, wie Nicole Schütz, der Leitende Chefarzt Prof. Dr, Stefan Wieland, sein Assistenzarzt Frank Fabian oder Schwester Gisela sind so lebensnah und vielschichtig gezeichnet, dass ich keine Mühe hatte, sie mir vorzustellen. Und zwar äßerlich und innerlich. Etwas knapper skizziert sind die Figuren aus den Rücklblenden (die Familie von Nicole, die behandelnden Ärzte, Pfleger und Erzieher aus der Kinder-Kur-Einrichtung). Besonders gut gelungen fand ich den Wolf ... Knapp heißt aber keineswegs, dass sie hölzern oder flach dargestellt werden. Nein, auch sie sind so beschaffen, dass der Leser mit ihnen fühlen, lachen, weinen und leiden kann.
Die Sprache der Autorin wirkt sehr professionell, denn die stilistischen Mittel und Möglichkeiten unserer deutschen Sprache werden treffend genutzt. Die Rückblenden aus Nicoles Sicht sind im Präsens und ganz kurzen Sätzen geschrieben, was eine große Nähe und Authentizität erzeugt.
Als ich im Inhaltsverzeichnis insgesamt 99 Kpitel (einschleißlich Prolog) entdeckte, fand ich das sehr ungewöhnlich für diese Seitenzahl. Dann aber, je tiefer ich in die Geschichte hineingezogen wurde, erkannte ich, dass es genau diese kurzen Kapitel waren, die der Geschichte Spannung und Tempo verliehen. Sehr gut gemacht!
Manchmal trifft man auf Bücher, die "verheerende Folgen" ;-) haben. Beim Lesen vergisst man doch glatt, dass man eigentlich Essen kochen wollte oder dass es Nacht - und damit eigentlich Schlafenszeit ist. So ein Buch hat Alegra Cassano geschrieben. Chapeau! Diesen Namen werde ich mir merken müssen!
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