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am 21. Januar 2013
Was für ein Spiel!!!

Der grobe Inhalt ist oben ja beschrieben. Man besiedelt die Galaxis und versucht dabei größer, stärker, bevölkerungsreicher, wohlhabender etc zu werden als die anderen Imperien in der Galaxis.
Dazu kolonisiert man dafür geeignete Planeten, baut Gas und Rohstoffförderplattformen, Freizeitanlagen, Raumbasen usw.
Natürlich braucht so ein Imperium auch eine geeignete Flotte von Schlachtschiffen verschiedenster Größen und Erkundungsschiffe, um die zu Beginn unbekannte Galaxis zu erkunden und geeignete Siedlungs- oder Rohstofforte zu finden.
Das Spiel läuft in Echtzeit ab, wobei ich aber sehr viel Zeit im Pausenmodus verbringe und mir in Ruhe anschaue, was wo passiert ist und welche neuen Befehle ich geben muss.

DW richtet sich ausschließlich an Strategen, die sich Zeit nehmen, das Spiel uns seine Feinheiten zu begreifen, zu experimentieren und dabei vieeel Zeit zu investieren. Von den Spielen die ich kenne kommt in punkto Komplexität höchstens noch die Hearts of Iron-Reihe ran. Mit Echtzeit-Titeln wie Starcraft o.Ä. hat DW rein gar nichts zu tun!
Zur Veranschaulichung: Ich sitze jetzt grade seit ca. 6-7 Std. an einer Parie und habe grade mal eine weitere Kolonie erschlossen. Meine Galaxis umfasst 400 Sternensysteme ,-)

Das Spiel weicht in einem Punkt stark von den o.g. Spielen ab, nämlich durch die Möglichkeit, quasi alles zu automatisieren. Mir - und wahrscheinlich den meisten Liebhabern solcher Spiele - liegt das nicht so. Ich versuche soviel wie möglich selbst zu machen, auch wenn das im späteren Spiel wirklich aufwendig wird.
Jeder kann das für sich entscheiden und sich tatsächlich nur ein einzelne Spielaspekte konzentrieren. Klar ist natürlich, dass er damit auch Siegpotential verschenkt, da die KI zwar nicht schlecht ist, gegen einen menschlichen Strategen aber natürlich nicht viel ausrichtet.

Da ich diese Art von Spielen liebe komme ich vollkommen uneingeschränkt und trotz Kritikpunkte zu 5 von 5 Sternen.

Um es hinter mich zu bringen versuche ich zunächst mal die negativen Punkte aufzuführen:
- Grafik: echt schlecht aber auch echt egal!
- Übersichtlichkeit: Das Spiel ist so komplex, dass man sich schon noch den einen oder anderen Infoscreen oder einige Zusatzinfos wünchen würde. Z.B. ist es nicht ganz einfach, hinter Ressourcenknappheit zu kommen und den Mehrbedarf konkret zu ermitteln.
- Es gibt zwar einiges an Meldungen (Mission erledigt, Raumschiff wird angegriffen usw.) aber ein paar echt wichtige fehlen schon oder laufen unbemerkt oben durch. Das macht Hearts of Iron z.B. besser.
- Ich denke auch, dass so das eine oder andere mit ein paar klicks weniger gegangen wäre (z.B. identifizieren, welche Luxusrohstoffe man hat und nicht und wo man die fehlenden dann findet.)

Abgesehen davon macht DW unfassbar viel Spaß!
Die möglichen Aktionen repräsentieren die Handlungsmöglichkeiten eines Staates, d.h. man schafft Voraussetzungen, man erschließt Welten, man sichert Grenzen, man unterhält diplomatische Kontakte, man entwirft Raumschiffkonzepte, man forscht, man spioniert, man entdeckt, man führt Kriege, schmiedet Allianzen usw.
Die Auswirkungen seiner Handlungen kann man am Wachstum der Kolonien, am Ressourcenfluss, an den Diplomatischen Beziehungen und nicht zuletzt an der Entwicklung der eigenen Forschung ersehen.
Dabei ist zu beachten, dass parallel zu den Staatlichen Schiffen eine Menge zivile unterwegs sind, die den eigentlichen Ressourcen- und Personentransport unternehmen. Diese gilt es natürlich vor Piraten zu schützen usw.

Dabei kann man zwischen vielen verschiedenen Völkern wählen, bei denen man jeweils tatsächlich auch andere Schwerpunkte setzen muss.
Und nebenbei gibt es natürlich auch einiges zu entdecken. Verlassende Raumschiffe und Basen, Runinen...

Alle Funktionen, Aufgaben und Facetten von DW aufzulisten würde eine normale Rezension sprengen.

Wer das Spiel kaufen möchte sollte sich vorher folgendes Fragen:

Brauche ich Action in einem Spiel?
Ist mir Civilization oder Anno schon fast zu komplex?
Brauche ich Rollenspiel-Elemente?
Kann ich nicht ohne schicke Grafik leben?
Will ich ohne "Einarbeitung" in ein Spiel einsteigen und gleich alles verstehen?

Wer auch nur eine dieser Fragen mit ja beantwortet sollte DW definitiv nicht kaufen.
Für den Rest: Kauft es!!! Heute!!! Sofort!!!

Anmerkung: Hatte diese Rezension versehentlich zunächst unter dem Basisspiel veröffentlicht. Spiele aber eigentlich die Gold-Version.

ERGÄNZUNG: Leider hat Amazon es immer noch nicht fertig gebracht, die Erweiterung Distant Worlds Legends mit aufzunehmen. Ich nehme an, es liegt an der der fehlenden deutschen Version.
Allen die mit englisch keine Probleme haben, und die sich nicht daran stören, dass nach Installation von Legends manche Menus deutsch, manche englisch sind, kann ich ich diese Erweiterung absolut empfehlen! Ich habe sie problemlos über Matrix-Games als Download erworben.

- Sie ergänzt das Spiel sinnvoll um Charaktere (Anführer, Spione, Wissenschaftler, Admiräle, Generäle und Gouverneure)
- Sie verbessert um ein Wesentliches das Flottenhandling durch die Möglichkeit, automatisierten Flotten gewisse Grundaufgaben zu setzen. Diese kümmern sich nun auch viel besser um sich selbst (Nachtanken, Updates etc.)
- Sie bringt wesentliche Verbesserungen beim den Schiffsdesign-Möglichkeiten (-> Teilautomatisierung)
- Imperiums- (Einfluß)grenzen (ähnlich wie Civ)
- die Möglichkeit (oder das Risiko) fremde Rassen in das Imperium zu intergrieren (oder auszugrenzen bzw. als Strafgefangene zur Arbeit zu zwingen)
- viele kleine Balanceverbesserungen, die das gesamte Gameplay merklich runder gestalten.

Ich spiele es immer noch und es ist definitiv kein Ende in Sicht!
22 Kommentare| 17 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 12. Januar 2014
Ein komplexes 4X-Weltraumstrategiespiel mit allem was dazugehöhrt in Echtzeit? Kann das funktionieren? Distant Worlds hat den Versuch gewagt und dabei sogar fast überzeugt, denn der Kern des Spiels ist durchaus solide. Leider hapert es an vielen Kleinigkeiten die besser hätten gelöst werden können.

Zunächst aber zu den positiven Aspekten: Eine Galaxis mit bis zu 1400 Sternensystemen ist verdammt groß! Selbst eine winzige Milchstraße mit gerade mal 250 Sternen ist noch deutlich größer als die Spielwelten der meisten anderen Genrevertreter - Entdecker kommen hier voll auf ihre Kosten. Es macht Spaß herauszuzoomen und zuzusehen wie Frachtschiffe und Kriegsflotten hin- und herflitzen, während das eigene Imperium wächst und gedeiht. Die Automatisierungsoptionen sind mächtig: im Grunde kann sich das Spiel von allein spielen, wenn man ab und zu mal Beratervorschläge abnickt. Das wäre für den Strategen zwar unbefriedigend, erleichtert aber den Einstieg und erspart einem im späteren Spiel zeitraubendes Mikromanagement.

Auf der anderen Seite wirkt Distant Worlds trotz in der Gold-Version enthaltenem Addon in vielen Punkten unfertig. Es fängt beim Echtzeitkonzept an, das nicht konsequent umgesetzt wird. Diverse Ereignisse, die man sonst am Anfang der Runde abhandeln würde, stören einen permanent bei dem, was man gerade tut. Ich möchte mich z.B. nicht unbedingt mit dem Forschungsfortschritt befassen oder diplomatische Offerten beantworten, während ich gerade eine Raumschlacht ausfechte. Zwar kann man alles im Pausemodus regeln, aber das muss man im Grunde auch, um irgend etwas erledigt zu bekommen, und da frage ich mich: warum überhaupt Echtzeit?
Grafik und Benutzerinterface sind ebenfalls eine Zumutung und damit meine ich nicht einmal die anachronistischen 2D-Raumschiffmodelle, denn die erfüllen zumindest ihren Zweck. Ich rede vielmehr von unübersichtlichen Menüs (essenzielle und optionale Raumschiffkomponenten müssen bei der Konstruktion z.B. aus einer einzigen, ewig langen Liste gewählt werden), winzigen Symbolen und schwer entzifferbaren Schriften, welche die Bedienung unnötig erschweren. Briefmarkengroße, statische Portraits der außerirdischen Rassen tragen auch nicht wirklich zur Atmosphäre bei. Dass normale Spiel-Popups wie Windows-Fehlermeldungen aussehen, nehme ich dabei mal mit Humor...

Weitere negative Punkte sind gelegentliche Abstürze, eine unvollständige Lokalisierung (so ist z.B. der gesamte Technologiebaum noch Englisch) und eine trotz ingame-Enzyklopädie mangelhafte Dokumentation diverser Spielmechanismen. Wäre dies eine Beta-Version würde ich sagen, da könnte was großartiges draus werden - so muss ich aber sagen, da hätte was großartiges draus werden können...

Wer komplexe Weltraumstrategie sucht, kann Distant Worlds durchaus mal eine Chance geben, ist aber mit dem uralten "Master of Orion 2" meiner Meinung nach immer noch besser bedient. Wer auf Raumschlachten in Echtzeit Wert legt, greift womöglich lieber zum weniger komplexen aber flüssiger spielbaren "Sins of a Solar Empire", welches im Gegensatz zu dem hier besprochenen Spiel sogar Multiplayer bietet.

Immerhin erfodert Distant Worlds keine Internetverbindung und keinen Online-Account.
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am 17. Dezember 2014
Ich habe DW mehr als ein halbes Jahr gespielt. Ich spiele sehr gerne SF Spiele. Mein erster Eindruck war, daß ich alle anderen Spiele ( MoO2, Imperium Galactika, Soase ) weglegen kann und endlich einen Nachfolger gefunden habe.
Nach mehr als einem halben Jahr und vielen Stunden hab ich die alten Spiele wieder vorgeholt.
DW hätte 10 Sterne verdient. Wenn es nicht immer wieder crashen würde.Es ist Weltmeister im crashen.
Viele in den anderen Kundenrezensionen beschriebenen Punkte kann ich so nicht nachvollziehen. DW ist sehr komplex.
Man muß sich am Anfang erst mal richtig "einarbeiten". Man kann vieles unter Optionen einstellen.
Das Spiel wird in der Version 1.0.7.0 geliefert. Besorgt euch zuerst den Patch auf 1.0.7.1 sonst ist schon Schluß wenn ihr
den Todesstern zusammengebaut habt.
Und wenn die ganze Galaxie besiedelt ist, ist es eine reine Zeitfrage bis Dw crasht und crasht und crasht.
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am 24. Oktober 2016
STOP! Wer ein actiongeladenes Weltraum-Ballerspiel sucht, ist hier definitiv fehl am Platz!

ABER...

Alle, die in ein echtes Universum eintauchen möchten, das Platz für eigene Fantasie lässt, und die vor ein paar Stunden Einarbeitung nicht zurückschrecken, der kann zugreifen.

Das besondere an DW ist wohl, dass man von der vollständigen Automation Gebrauch machen kann, die quasi das komplette Sternen-Imperium simuliert und man sich auch komplett im Stuhl zurück lehnen könnte, und seiner Rasse bei der emsigen Expansion zuschauen könnte... Könnte, wohl gemerkt, denn die Motivation, selbst einzugreifen ist einfach zu gross!

DWU bietet anderseits die Möglichkeit, JEDES Schiff, jeden Vorgang (Wirtschaft, Expansion, Schiffdesign, Invasion, Diplomatie etc.) selbst zu übernehmen.

### FAZIT ###

Ich persönlich kann nur das stellenweise zu kleine Interface (UI) bemängeln, wo die Schriften auf grossen Displays zu klein sind. Insbesondere wenn durch ellenlange Produktions-Listen gescrollt oder ein bestimmtes Schiff gesucht werden soll. Unterm Strich ist das Interface aber durchdacht und nach ein paar Stunden Benutzung fragt man sich nicht mehr, was dieser oder jener Button wohl zu bedeuten hat.
Alles in allem ist für mich Distant Worlds (Universe) das zur Zeit spannendste 4X-Weltraum-Spiel (da kann wohl höchstens Stellaris mithalten...)

Hier noch ein paar Infos zu DWU:

GENRE:
4X-Space-Strategy, Echtzeit (pausierbar mit Befehlsketten)

GRAFIK:
Das Spiel bietet simple aber stilvolle 2D-Topdown-Grafik mit freiem Zoom von System- bis Galaxie-Skala. Einzelne Objekte wie Schiffe und sogar einzelne Asteroiden-Brocken können selektiert werden. Es gibt keinerlei 3D-Effekte. Die Grafik ist technisch wohl eher Anfang 2000er-Standard (DirectX 9).

Technisch basiert DWU auf Microsofts XNA-Entwickler-Baukasten und erfordert auch .NET 4 Laufzeit-Bilbiotheken.

SOUND: Effekte sehr spärlich, aber nicht schlecht.

SOUNDTRACK: Die Musikuntermalung ist recht gelungen, manchmal nerven aber die Stücke, wenn man gerade in Ruhe plant. Die Tracks werden zufällig abgespielt und können per Modding ersetz werden.
Ich habe zum Bepspiel die Film-Musk vom "Interstellar" und "Children of Dune" eingebunden.

KOMPLEXITÄT: Fortgeschritten, sagenhafte Spieltiefe. Aber voll automatisierbar.

PERFORMANCE:
Grafikkarte braucht nur DirectX9 und 256 MB RAM.
Für kleine Galaxien reicht ein Core 2 Duo 2 GHz.

Stellt man das Game Setting der Galaxie auf "HUGE", besteht die Galaxie aus 1400 Sternen mit aber tausenden Planeten und Asteroiden. Da braucht es natürlich eine "so-schnell-wie mötglich-CPU".

P.S.
Ich habe mir hier die boxed Version "Distant Worlds Gold" gekauft, die (nahezu) komplett in Deutsch ist und das 1. Addon "Return of the Shakturi" enthält.

Für den Einstieg ist diese auch zu empfehlen, besonders da die Anleitung und die Galaxopedia komplett in Deutsch sind. Dies Gold-Version ist allerdings auf dem Stand Version 1.5.x und einige Features fehlen noch (bessereres UI, Piraten-Gameplay, Pre-Warp-Ära etc.). Und einige Kleinigkeiten sind noch nicht ganz so toll:

- teilweise überlaufende Textfenster (wegen Übersetzung)
- Es muss unbedingt ein Patch (von MatrixGames.com) installiert werden, da DW Gold sonst öfter abstürzt.
- Performance wurde erst mit Version Distant Worlds Universe deutlich verbessert (Version 1.9)

Wer also von DW infiziert wurde, der sollte ruhig DW Universe in Betracht ziehen.
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am 15. August 2013
Ich kann dieses Spiel nur empfehlen.Am anfang ist man überfordert, doch nach etwas
langer einarbeitungsphase belohnt das Spiel in allem Belange.Wirklich ein tolles Weltraumstrategiespiel
Ich habe jetzt mit vielen Spielen dieser Art versucht bsp:Star ruler,Stardrive usw.Doch keiner kommt an dieses Meisterwerk ran.Übrigens ich habe auch noch das Addon Legends dazu.Wer Master Of Orion 2 mochte sollte hier zu 100%
zugreifen.Schade das es so unpopulär ist :(
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am 11. März 2014
Ich habe schon ein paar Jährchen auf dem Buckel - nicht genug um wirklich als alt zu gelten, aber alt genug um schon viele Spiele gespielt zu haben und deshalb bin ich eher schwer zu begeistern.
Hin und wieder lasse ich es trotzdem noch auf einen Versuch ankommen: Vor einer Woche habe ich mir Distant Worlds geholt.

Es buggt hin und wieder hart (unbedingt patchen!), hatte sogar ein paar Abstürze, manche davon in wirklich fiesen Momenten (ich sammelte meine Flotten grade zur finalen Schlacht gegen den letzten Feind) und manchmal, wenn auch nicht immer, stinkt die KI ein wenig. Da versucht ein Bauschiff eine Förderstation auf einen Planeten zu bauen, der sich in einem Sturm befindet - dem Bauschiff ist dabei völlig egal, dass sein Projekt direkt nach Erteilen des Baubefehls sofort explodierte - wegen besagten Sturmes. Das Bauschiff nimmt seine Aufgabe sehr sehr ernst und versucht es direkt nochmal!
Die Grafik ist .... hmpf .... ich tippe darauf, dass die grafischen Elemente vor 1935 entworfen wurden.
Keine Vertonung von Dialogen.
Teilweise schwammige oder gar keine Übersetzung vom Englischen ins Deutsche.
Die musikalische Untermalung ist .... ganz okay.

Ich liebe das Spiel trotzdem. Wirklich. Wahre Liebe.

Es hat einen strategischen Tiefgang, der in der Welt der Spiele seinesgleichen vergebens sucht.
Die Komplexität greift nahtlos in die Entscheidungsfreiheiten, die man als Spieler hat, noch bevor man überhaupt das Spiel begonnen hat.
Das Wirtschaftssystem, das sich im Hintergrund entwickelt, ist phänomenal - jede Veränderung muss gut geplant sein. Alleine das schafft bessere Immersion, als eine geile Grafik das jemals könnte.
Forscherdrang wird belohnt: In jedem Winkel seiner Galaxie kann man mal auf einen Glücksfund treffen. Das Erkunden mit den kleinen Erkundungsschiffchen kann Stunden dauern und birgt einiges an Spaßpotential.
Insgesamt ist es der Wunsch der Entwickler gewesen, einen logisch nachvollziehbaren Tiefgang zu erschaffen und ihn sehr komplex auszuarbeiten, der aus Distant Worlds ein großartiges Spiel macht.

Wäre das Spiel 'ne Frau, ich würd's heiraten. Es könnte sich hübscher anziehen, ist kompliziert und redet manchmal wirres Zeug, aber es kann kochen .... und ist nicht auf den Kopf gefallen.

Macken hin oder her. Das Spiel macht Spaß und nur darum geht es. Gemessen daran: 5 Sterne ohne Vorbehalt.
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am 11. Mai 2013
Ich kann mich der sehr guten Rezension von Schludde nur anschließen, was für ein Spiel!!!

In keinem anderen 4x Weltraumspiel wirkt die Galaxis so lebendig, überall sind Förderschiffe, Transporter, Passagierschiffe der privaten "Konzerne". Die "staatlichen" Schiffe sind für den Schutz der Handelsrouten zuständig. Die Diplomatie ist sehr nachvollziebar, die Möglickeiten im Spiel nahezu Grenzenlos. Alleine der Schiffsdesigner ist ein Wissenschaft für sich!

Die Galaxis ist riesig (bis zu 50 000 Planeten), ich spiele momentan meine 3te Partie auf der Standardeinstellung von 700 Systemen (25 000 Planeten) und das seit über 2 Wochen. Ein Ende des Spiels ist nicht in Sicht... ich bin quasi noch immer am "Anfang", obwohl ich bereits 10 Systeme mein Eigen nenne mit ca. 15 Planeten. Ich spiele aber auch im "Sandboxmodus" ohne Siegbedingungen. Jeden Konflikt den ich mit den anderen Völkern bisher hatte, war entweder von mir selbst "provoziert" (Das geht im Spiel, man kann einen Gegner so lange reizen bis er einem von sich aus den Krieg erklärt) oder wegen anhaltenden Grenz- bzw. Ressourcenkonflikten nachvollziebar. Da ich ein bekennender "Warmonger" bin, tat ich natürlich sehr wenig um durch Diplomatie dem ganzen entgegenzuwirken..., was aber durchaus möglich ist! Es ist wirklich ein episches Game das sehr viel Wert auf "realismus" legt (Im Rahmen eines 4x Weltraumspiels) Das fängt an von den unzähligen Ressourcen die es gibt bis hin zum auftanken der Schiffe! Die Ingamewiki bzw. Hilfe ist ebenfalls sehr gut und auch sehr hilfreich! Mir geht es wie Schludde, alle Spielinhalte aufzulisten würden eine normale Rezension sprengen...

Dadurch das es in Echtzeit läuft wirkt die Galaxie noch lebendiger, es ist aber jederzeit pausierbar und alle Befehle an die Flotten, Schiffe, Werften, Planeten, usw. usf. können im Pausemodus vergeben werden! Spieler von Paradoxtiteln ala HoI3, CK2 usw. werden sich sofort zurechtfinden. Es ist auch von der komplexität her mit diesen Spielen zu vergleichen!

Ein paar Anfängertipps, die ich aus diversen Strategieforen zusammengetragen habe:
1. Spielt das Tutorial! Alle beide!
2. Wenn ihr im Spiel seid, markiert zuerst eure vorhandenen Kampfschiffe und hebt erst einmal die automatisierung auf! Ich persönlich lasse nur meine Erkundungsschiffe auf automatisiert, die KI macht diesen Job echt gut und erkundet nach und nach automatisch die umliegenden Systeme!
3. Geht in die Optionen, und macht den Haken raus bei "neugebaute Schiffe sind automatisiert"
4. Bleibt in den Optionen und überlasst am Anfang der KI das Schiffsdesign, die Steuerverwaltung, die Agentenrekrutierung und die Bodentruppenverwaltung! Somit könnt ihr euch erst einmal auf die Forschung und den Flottenbau bzw. Flottenverwaltung konzentrieren. Bei diesen zwei Punkten macht den Haken raus. Wenn ihr dann nach und nach die Spielmechanik versteht, könnt ihr immer mehr dazuschalten und seid nicht gleich am Anfang überfordert. Die KI macht ihren Job echt gut!
5. Stellt weiterhin in den Optionen ein, das die Berater-KI euch einfach alles vorschlägt, was sie für nützlich hält. So bekommt ihr langsam einen Überblick was alles zu tun ist und ihr könnt die Vorschläge noch immer ablehnen.

Das 2te Addon gibt es momentan nur auf englisch, das 3te wird gerade entwickelt. Da mein englisch für so ein episches und komplexes Spiel nicht ausreicht habe ich mich für die "kleine" Version entschieden und hoffe auf eine Übersetzung der nächsten Addons. Allerdings wird mich DW mit dem 1. Addon noch eine ganze Weile beschäftigen da ich noch immer in der "Lernphase" bin... wenn dann das 2te Addon übersetzt ist hoffe ich, das Grundspiel + 1. Addon gemeistert zu haben... ;)

Wer kein Grafikfetischist ist und auf ein komplexes Spiel, das einarbeitungszeit benötigt, steht... der sollte unbedingt zugreifen!!!
Die deutsche Übersetzung ist sehr gut, die hier vorgestellte GoldEdition ist mit dem ersten Addon uns absolut Bugfrei!
Hatte noch nicht einen Absturz oder ähnliches!
22 Kommentare| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 16. Oktober 2015
da gibts besseres um seine Zeit massenhaft zu verschwenden bei ansprechender Grafik, z.B. Stardrive 2.
Est wollt ich Stardrive nicht, dachte die Rassen sind so Micky Mous. Aber das Gegenteil ist der Fall
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am 17. März 2014
Mir wurde das Spiel mehrfach empfohlen, aber es ist undhandlich und unübersichtlich. Entweder es ist alles automatisiert und ich schaue nur zu (langweilig), oder ich mache den Kram selbst und das Interface legt mir an jedem Punkt Steine in den Weg. 2 Stunden gespielt und dann wieder weggelegt.

Zweiter Knackpunkt: Die hier angebotenen Version. Diese scheint nicht vom Entwickler unterstützt zu werden - wegen dtps Pleitegang. So bekommt man inetwa keinen Support wenn man das Spiel auf Englisch umstellen möchte.
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am 7. Mai 2014
Es ist erstaunlich, wieviel schlecht programmierte, und von vorn bis hinten mit Unsinn vollgestopfte Automatik auf nur eine CD passen.

Die Programmierer dieses Spiels müssen als Ansatz gehabt haben: Wie kann man ein gutes Spielkonzept so schlecht wie nur möglich umsetzen.

Dummheit in jeder Zeile.

Obwohl man pleite ist, hört das Werft nicht auf unentwegt vollkommen frei- und sinnlose Schiffe rauszurotzen, die Ressourcen und Credits kosten – und man kann nichts dagegen tun.
Kontrolle über Baufunktionen? Nirgends gefunden. Die Au'Dumm'matik weiß, wie's noch schlechter geht.

Alle Frachter fliegen plötzlich und völlig unerwartet wie die Lemminge in feindliche Systeme und warten dort, das sie jemand abschießt.
Befehlsfunktionen, um den Massensuizid zu unterbinden?
Nicht eingebaut.

Generell meint jedes Schiff, das nächste in dummen Aktionen übertreffen zu müssen.
Bauschiffe bewegen sich Mal garnicht, bauen wollen sie auch nicht, auftanken ersrt recht nicht.
Schließlich stehen sie neben einem Versorgungsschiff oder einem raumdock ...
Es ist halt nicht so einfach, wenn einen leeren Tank hat,und damit auf einer Tankstelle steht, diese auch zu benutzen. Stattdessen fliegt man ziellos umher, um in irgendeinen Nebel auf der Karte mehrere tausend Lichtjahre von der Tankstelle und dem eigenen Raum entfernt zu stranden …

Leere Schiffe also sprengen.

Ab der ersten Sekunde - man hat noch nichtmal den Namen seines Heimatplaneten identifiziert, greifen einen die ersten Piraten an. Und das tun die auch unentwegt.
Verteidigungsplattformen oder sonstige maßnahmen sind zwecklos, den sobald das Piratenschiff sich gefühlte 5 mm von etwas mit Feuerkraft entfernt hat, ist es ausser reichweite und ballert auf der daneben befindlichen Förderstation ein.
Man kommt mit dem Nachbau nicht hinterher … auch wegen der Eigenwilligkeit der Bauschiffe.

Auch die Steuer- und Mausfunktionen sind sehr variabel. Mal kann man mit Rechtsklick etwas machen, mal nicht. Mal kann man einem Schiff einen Befehl erteilen, mal nicht.
Sehr launisch, dieses Spiel.

Und generell … wieso müssen eigentlich alle spiele an irgendwelchen „credits“ hängen?
Plötzlich sind die Credits alle. Weder kann man einsehen, wo sie herkommen, noch wohin sie gehen.
Es wird einem auch nicht in dem mehr als 200 Seiten starken Begleitroman erklärt, wo und wie man was macht, um den Bankrott zu verhindern oder Schiffe steuert.
Nur als Beispiel zu der Au'dumm'atik nochmal:
Da steht auf Seite 20: „Ja, das Spiel ist automatisiert, du kannst nichts dagegen tun. Aber später kannst du es irgendwie abschalten. Wie? Sag ich nicht!“ - nächstes Thema.
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