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am 5. Februar 2013
Es gibt offiziell

- A Twisted Christmas (Studio CD 2006)
- A Twisted Christmas Live (mittlerweile mit dem Untertitel "A December To Remember" versehen) (DVD 2007, Sayreville, NJ, 22.12.2006)
- A Twisted X-Mas Live In Las Vegas (DVD+CD 2012, Las Vegas, NV, 17.12.2009)

Schlauerweise wurden die alle mit ziemlich ähnlichem Cover veröffentlicht. Das kann schon verwirren.

Inoffiziell gibt's auch noch Amateur-DVDs von den Weihnachtskonzerten in New York City vom 5./6.12.2008. Oder auch noch mehr, denn auch wenigstens 2011 fanden weitere Weihnachtskonzerte statt. Offiziell veröffentlicht wurden aber nur die 3 Medien da oben.

Und das "Live in Las Vegas" DVD/CD-Set von 2012 ist das um das es hier geht. Die DVD alleine (ohne CD) wurde auch schon im DVD-Set "From The Bars To The Stars" veröffentlicht. Nun liegt sie zum Glück auch einzeln für all jene vor, die den ebenfalls einzeln veröffentlichten Rest dieses Sets (u.a. Wacken, Reading, Double Live, Twisted Christmas Live) schon haben.

Das Konzert ist übrigens nicht von 2006, wie man aufgrund des Covertextes annehmen könnte, sondern die letzte Nacht einer 3-Tage-Konzertserie im Las Vegas Hilton 2009.

Besteht die (auch sehr gute) 2007er DVD aus gerade mal 73 Minuten Konzert (und durchaus nettem 24 Minuten Bonusmaterial), so gibt es hier das vollständige Konzert (wurde SMF tatsächlich nicht gepielt?) mit 103 Minuten Länge. Für die CD wurde es auf 71 Minuten gekürzt (die Satan Claus!-Einlage und natürlich die überlangen Ansagen fehlen, das Intro und das Drum-Solo sind allerdings drauf). Bonusmaterial gibt es diesmal keins. Da hätten sicher noch gut die Videos "Silver Bells" und "I Saw Mommy Kissing Santa Claus" (Fortsetzung von "Oh Come All Ye Faithful") drauf gepasst, die ja existieren.

Wie die 2007er DVD hat auch diese hier leider nur 2.0-Sound. Im Gegensatz zum 2006er Konzerts wirkt diese Produktion etwas glatter. Liegt's am Vegas-Umfeld? In New Jersey war es irgendwie schwitziger. Das Intro ist allerdings netter und sehenswerter HM-Kitsch.

Natürlich nerven Twisted Sister auch hier mal wieder mit traditionell ausufernden Ansagen. Darüber habe ich mich schon bei meinem einzigen TS-Konzert 1986 in Essen geärgert. 3 oder 5 Minuten sind da gar nix. Mittlerweile sind sie aber wenigstens teilweise witzig und selbstironisch ("They said we'd kill our careers. What careers??!?"), statt einen auf Rächer von enterbten Teenies zu machen (wie in den 80ern). Aber weniger wäre da immer noch mehr.

Ok, so sind sie halt. Wißt Ihr ja sicher auch. Und das gewöhne ich denen auch nicht mehr ab.

Aber sie sind halt auch die Band, die immer noch so richtig abheben kann, wenn sie mal ans Spielen kommen. Und da reicht ihnen kaum jemand das Wasser. "Shoot 'Em Down", "The Price", "I Wanna Rock", "Burn In Hell" sind zeitlos elegant und/oder kraftvoll. Das auch nach 30 Jahren unfassbar gute "We're Not Gonna Take It" treibt mir immer noch die Tränen in die Augen. Eine total simple Nummer - aber eine Übernummer. Aber wie cool kann man sein? Nach dem ich sie 84 damit im Musikladen (!) gesehen hatte war ich hin und weg und das ist bis heute so geblieben.

Weihnachtslieder? Wenn man "Silver Bells", "Oh Come All Ye Faithful" oder "Deck The Halls" so spielt, dann ist das nicht nur zeitlos sondern auch jahreszeitlos. Für uns im deutschsprachigen Raum sind das ja eh keine typischen Weihnachtlieder. Das kann man sich also auch im Februar oder Juli antun. Was die Show ausmacht ist eh, dass sie eine unglaubliche Bühnenpräsenz haben (Mendoza!).

Ein absolutes Highlight ist (auf beiden Weihnachts-DVDs) "Heavy Metal Christmas", dessen Musik vom Band gespielt wird (eigentlich Buuuuh!), aber das alle Bandmitglieder live auf der Bühne stehend "singen" und dabei sichtlich Spaß haben (---> Standing Ovations). Besonders AJ Pero und Mark Mendoza laufen hier zu großer Form auf.

Es gibt so ganz wenige Gelegenheiten, wo man Musikern (mit ihrer unendlichen Bühnenerfahrung) ansieht, dass dieser Abend für sie nicht nur Routine ist und es ihnen besonderen Spaß macht. Noch seltener ist gerade dann eine Kamera dabei. So z.B. bei The Who auf der Isle Of Wight 1970 oder Status Quo in Milton Keynes 1984. Bei den Toten Hosen fiel das auch hier und da früher auf. Und halt bei Twisted Sisters Weihnachtskonzerten.

Ok, es gibt also auch Dinge, die Twisted Sister nach fast 40 Jahren noch besser machen könnten, aber ich komme echt nicht drumrum einem zweifellos guten Twisted-Sister-Produkt 5 Punkte zu geben, denn selbst mit ihren Macken sind sie immer noch großartig. Es ist einfach schön, dass es sie noch gibt.

Ich weiß allerdings auch echt nicht, was die veröffentlichen müssten, damit sie von mir keine 5 Sterne bekämen - noch mal "Love Is for Suckers" vielleicht. Diese Einschätzung möge der geneigte Leser, der kein ausgewiesener TS-Fan ist, vielleicht bei meiner Rezension berücksichtigen.

Soll man die 2007er DVD kaufen oder diese hier? Hmmm. Schwierig. Wie wär's mit beiden? Es ist echt kein Fehler.

Und jetzt freue ich mich auf "Dee Does Broadway".
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Woran merkt man, dass Weihnachten vor der Tür steht? Es gibt zwei Dinge welche regelmäßig anzeigen, dass das Weihnachtsfest vor der Tür steht. Das erste Merkmal sind die Adventkalender welche ab Ende September im Supermarktregal stehen. Als zweites Merkmal kann man die CD und DVD Veröffentlichungen im Herbst heranziehen. Denn spätestens im Oktober präsentieren Plattenlabels und Bands Dinge aus ihrem Katalog, welche sich irgendwie unter den Weihnachtsbaum legen lassen.

So lange diese Veröffentlichungen Spaß bereiten ist das auch vollkommen OK. Twisted Sister und ihr Las Vegas Weihnachtskonzert aus dem Jahr 2006 machen Spaß. A Twisted Xmas - Live In Las Vegas heißt das CD / DVD Paket welches uns die verdrehten Schwestern aus New York unter den Christbaum legen wollen.

Die Tracklisten von CD und DVD sind fast gleich. Lediglich das "Intro", das Drum Solo und die Showeinlage "Satan Claus!" fehlen auf der CD. Dee Snider & Co. zeigen sich in bester Spiellaune, dies wird schon klar als die Band auf die Bühne kommt und der als Santa Claus gestylte Snider anfängt das Publikum anzuheizen. Mit "Have Yourself A Merry Christmas" und "White Christmas" gibt es dann auch direkt die ersten Rockversionen zweier Weihnachtlieder zu hören. Zwischen den Weihnachtssongs streuen Twisted Sister immer wieder ihre eigenen Klassiker ein. Dies lockert das Programm noch ein wenig mehr auf und zeigt, dass die Band 2006 immer noch gut genug drauf war, um Hard Rock Klassiker wie "Shoot ŽEm Down", "You Can't Stop Rock ŽnŽ Roll" und "We're Not Gonna Take It" zu spielen. Höhepunkt des Konzertes ist für mich die schöne Ballade "The Price". Wahrscheinlich passte der Song musikalisch nie besser in das Konzept eines Twisted Sister Konzertes als hier.

Ein wenig befremdlich sind die wenigen Kameraschwenks ins Publikum. Die anwesenden Zuschauer schaffen es tatsächlich an den Sitzen festzukleben. Lediglich direkt vor der Bühne sieht man ein paar Fans feiern.

Die DVD überzeugt mit einer guten Bildqualität. Einen Bonusteil gibt es nicht. Tonqualität sind bei CD und DVD gut, die Songs schmatzen so fett aus der Box, dass an Heiligabend die Weihnachtsgans wahrscheinlich aus dem Ofen springt. Jetzt muss ich nur noch überlegen, wie ich die CD an Heiligabend in den CD Player bekomme.
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am 13. Mai 2013
Ja, dann ist das Weihnachtsgeschäft wohl hiermit eröffnet. Ganze sechs Jahre ist es schon her, dass TWISTED SISTER mit “A Twisted Christmas” ein nicht überall gleichermaßen euphorisch aufgenommenes Weihnachtsalbum veröffentlicht haben. Die DVD/CD Nachlese folgt nun mit “A Twisted X-Mas” und zeigt die Band bei einer Las Vegas-Show aus dem gleichen Jahr. Über die Gründe, warum die DVD es erst jetzt auf den Markt kommt, darf man natürlich trefflich diskutieren.

In den Raum der Spekulationen wollen wir uns an dieser Stelle aber nicht bewegen, sondern konzentrieren uns ganz auf die vorliegende DVD. Bekannt ist, dass Shows in Las Vegas immer pompös wirken und so haben auch TWISTED SISTER einiges aufgefahren. Die Bühnendeko ist ganz im typischen amerikanischen Weihnachtskitsch gehalten und Roadies, die als Weihnachtselfen verkleidet sind, geleiten die Band auf die Bühne. Alle bis auf Dee Snider. Der Frontmann kommt stilecht mit Weihnachtsmannkostüm und Schlitten, der von einigen leicht bekleideten Damen gezogen wird auf die Bühne. Gleich zu Beginn fallen der gute Sound (schön roh) und die gelungene Kameraführung auf. Die Kameras sind nicht immer nur auf einen Protagonisten fixiert, sondern wechseln erfreulich oft ohne dass dabei hektische Schnitte entstehen. Sehr angenehm für das Auge.

TWISTED SISTER spielen einen Set, der eine Mischung aus diversen Songs des “A Twisted Christmas” Albums und Bandklassikern wie “We’re Not Gonna Take It”, “You Can’t Stop Rock ‘n’ Roll” oder “The Price” beinhaltet. Insgesamt eine ausgewogene Setlist, die dem Anlass entsprechend funktioniert. Die Band ist gut aufgelegt und feixt bei jeder sich bietenden Gelegenheit mit dem Publikum. Man merkt, dass sowohl Band als auch Publikum Spaß an dieser Veranstaltung haben und auch der heimische Zuschauer wird bestens durch die DVD unterhalten. Da kann man es auch verschmerzen, dass sich einige der Ansagen etwas in die Länge ziehen (glücklicherweise ist Dee Snider ja ein Spaßvogel) und sich auch einige Spielfehler einschleichen.

Was man hingegen gar nicht verschmerzen kann, ist das gänzliche Fehlen von Bonusmaterial. Hier kommt einem dann doch sehr schnell der Begriff ‘Abzocke’ in den Sinn, zumal die DVD auch nicht zu einem Sonderpreis in den Läden steht. Ich bin ziemlich sicher, dass man hier eine sehenswerte Doku noch gut mit auf die DVD hätte packen können, ein Interview mit der Band zu der Show oder so etwas in der Art. Musikalisch sind TWISTED SISTER über jeden Zweifel erhaben und auch das Konzert dürfte für Fans einen Kauf rechtfertigen. Einen bitteren Beigeschmack hat das Ganze aber dann doch.
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am 11. April 2015
Wer wie ich auch TS steht, wird diese DVD liegen. Geile Songs mit Weihnachtsliedern vermischt. Ich finde sie gelungen, wem es nicht gefällt kann ich auch nichts dafür, aber ich finde sie klasse.
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