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am 5. Dezember 2013
Dragon Commander bietet Abwechslung sowohl auf dem Schlachtfeld als auch auf der Strategiekarte.

Pros:
+Gute Grafik
+Große Einheitenvielfalt
+Strategisches Denken benötigt
+Direkte Auswikung der Diplomatie auf das Reich
+Gute Dialoge auf der Raven und interessante Story
+Man muss nicht jede Schlacht selbst austragen und kann so eine Eroberung durch Wirtschaft und Taktik extrem schnell auf der Strategiekarte vorantreiben

Kontra:
- Meist herrsch Hektik auf dem Schlachtfeld da die KI mit Spezialfähigkeiten um sich wirft die aber der Spieler bei seinen Einheiten Manuell aktivieren muss. Hier wäre eine Pause Taste mit der Möglichkeit Befehle zu erteilen ein echter Gewinn gewesen.
- Aufgrund des vorherigen Punkts werden ausgeglichene Schlachten oft zu einem Stellungskrieg bei dem man nur damit beschäftigt ist die gegnerischen Horden mit dem Drachen in Schach zu halten bis die Unterstützung der Karte aufgebraucht ist.
Vor allem bei Hauptstädten ist das sehr zeitaufwändig

Fazit:
Eine Empfehlung für jeden Strategiefan. Wiederspielwert durch Politische Entscheidungen,Brautwahl und Dämonenbündnis gegeben. Es gibt mehr zu entdecken als bei einem Spieldurchlauf möglich
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am 6. August 2013
Grundsätlich ist Dragon Commander eine Mischung aus Echtzeitstrategie(Hauptanteil des Spiels), Rundentaktik
und SoloElementen
Pro:
+Kampagne stimmig gemacht, wohl relativ lange Spielzeit (habe bisher 2 Eroberungen gemacht und ca 6-8h Spielzeit)
+abwechslungreiches EinheitenDesign und Einsatzmäglichkeiten (erinnert an Starcraft 2 etwas das Einheitendesign/Fähigkeiten)
+ auf höheren Schwierigkeitsgrad muss man wirklich vorsichtig und strategisch vorgehen, Schritt für Schritt überlegen, vorrücken und entsprechende Basisbaugebiete erobern und gekonnt sich selbst als Drache einsetzen und eigene Truppen supporten
+ Rundentaktikmodus macht Spaß, relativ guter Kompromiss aus Komplexität und Spielbarkeit( Hauptaugenmerk liegt halt auch auf den Schlachtfeldern)

Negativ:
- Eroberungen laufen ziemlich ähnlich ab, keine Skriptereignisse in den "Missionen"
- Basisbau nur in vorgegeben Bereichen
- Rundentaktik hat nicht die Komplexität eines Total War

Ich denke ich werde mit Dragon Commander an die 40-50 Stunden insgesamt Zeit verbringen und Spaß haben, nach der Kampagne( wohl ca 20-30h) den Multiplayer Modus mal öfter spielen.
Insgesamt gebe ich 4,5 Sterne (aufgerundet 5), es macht heiden Spaß Truppen auszuheben, vorsichtiges Vorantasten da jeder Verlust einer Einheit wehtut und sich selbst als Drache dazuzuschalten.
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am 14. September 2013
An und für sich ein gutes Spiel jedoch enttäuscht mich ausgerechnet der Schlachtenpart! Wer das gute alte Z kennt weiß wie er sich die Schlachten in DC vorzustellen hat. Beide Parteien versuchen so schnell wie möglich bestimmte Punkte einzunehmen und den Gegner dann zu attackieren. Das wars eigentlich schon! Dazu kommt die geringe Auswahl an Einheiten und da der KI Gegner (Story bedingt) keine Drachen ins Feld schickt fehlt zusätzlich Würze! Schade da hab ich mir vom Strategie Part deutlich mehr erhofft! Trotzdem ein ganz nettes Spiel!
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am 26. August 2016
Das Spiel ist nach 3 Tagen in hohem Bogen von der Platte geflogen. Der Globalstrategiepart ist ordentlich und orientiert sich an Civ, hat aber wenige Möglichkeiten. Die Thronsaal-Entscheidungen finde ich recht aufgesetzt. Ich kann natürlich meine persönliche Meinung in den Entscheidungen vertreten, aber im Prinzip geht es nur darum herauszufinden womit ich die Meisten Parteien zufriedenstelle.
Der Echtzeitpart ist der Kern des Spiels und meiner Meinung nach gar nicht durchdacht. Ich kann in äußerst hektischer Echtzeitmanier meine Einheiten auf die strategischen Punkte loslassen, aber die Ki setzt in schnellster Folge Zusatzfähigkeiten ein, wo ich manuell nicht nachkomme. Gleichzeitig wäre kontinuierlich Kanonenfutter nachzuproduzieren, was in Drachengestalt nicht möglich ist. Der Gag des Drachen ist es die Entscheidung herbeizuführen. Dafür ist der Drache aber zu schwach. Selbst mittels Jetpack vor den zielsuchenden Geschossen zu fliehen bringt nichts, wenn sie einen über die komplette Karte verfolgen. Das Heldensystem haben Dawn of War, C&C, Starcraft etc. ganz erheblich besser gemacht. Die Grafik ist OK. Die Fantasy-Steampunk-Optik kann man mögen, muss aber nicht...
Fazit: bitte nochmal mit Nachdenken. Im aktuellen Zustand für mich rausgeworfenes Geld.
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am 29. September 2015
Ich habe mir das erste Spiel bei Medimops gebraucht gekauft, es war schon aktviert und konnte deshalb nicht von mir gespielt werden. Das zweite Spiel wurde direkt bei Amazon gekauft.

Die Story an sich ist witzig, viele sozialkritische Themen (Umweltverschmutzung, Religion usw.) werden im Spiel behandelt.

Das Tutorial behandelt die Themen sehr kurz. Was sehr wichtig ist, sind die Tastenkürzel.

Leider sind die Schlachten doch immer wieder gleich, siehe Vor-Rezensenten.

Das Spiel an sich, hat meiner Meinung viel Potenzial verschenkt und ich würde es mir nicht noch einmal kaufen. In 2 langen Tagen hat man die Story durchgespielt.
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TOP 1000 REZENSENTam 21. November 2013
Was man im Vorfeld über Dragon Commander lesen und sehen konnte, sah nach einer gewaltigen, tollen Mischung aus RTS, Actiongame und RPG mit einer Prise Risiko aus.
Zugegeben, die Präsentation speziell auf dem Basisschiff mit den Interaktionen der verschiedenen Rassen sind sehr stimmungsvoll und optisch klasse in Szene gesetzt.
Auch die Story - wenn sie auch keinen Innovationspreis gewinnt - passt in die etwas abgedrehte Steampunk Welt hinein.
Leider schwächelt der Titel aber, sobald es zu dem eigentlichen Spielkern, den RTS Schlachten kommt.
Die Steuerung der einzelnen Truppen ist sehr fummelig und taktisch gesehen gibt es auch nichts zu holen, da man hauptsächlich damit beschäöftigt ist, die Truppen von A nach B zu bewegen und ständig Nachschub zu produzieren. Flankieren, Hinterhalte, Überraschungsangriffe - quasi Fehlanzeige.
Hinzu kommt der Actionmodus, in dem man sich in Drachengestalt verwandeln kann. Der ist zwar nett in Szene gesetzt, spielerisch aber nicht ausbalanciert, so dass man mit Hilfe des Drachen und etwas Geschick recht einfach die KI besiegen kann, die ihrerseits keinen Drachenflieger ins Feld führen kann.
So verkommen leider die Feldschlachten zu einem "netten" drumherum, wo man sich später ertappt, dieses Feature lieber den Computer Generälen zu überlassen - mit weniger großem Erfolg als ob man es selbst steuern würde.
So bleibt am Ende ein nettes "Abenteuerspiel", das leider in allen Bereichen nie das Niveau eines guten Titels erreicht, der sich voll auf ein Genre konzentriert. Sehr schade!
Gerade bei dem Mangel an RTS Spielen hatte ich mir hier mehr erhofft.
Man merkt, dass der Entwickler ein RPG spezialist ist und daher hoffe ich auf ihren "großen" Titel "Divinity - Originial Sin" mit hoffentlich anspruchsvoller Rundentaktik!
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Eines muss man den Larian-Studios, den Entwicklern von "Dragon Commander", ja lassen: Sie haben verdammt viel Mut und sicher genau so viel Durchhaltevermögen bewiesen, um ihren Sprössling schlussendlich halbwegs wirksam zu veröffentlichen. Dabei ist der erneute Ausflug, nach den an sich recht gelungenen RPGs, ins Königreich Rivellon spielerisch eine immerhin solide Kiste. Aber kurz zur, an sich vernachlässigbaren, Story: Der alte Kaiser von Rivellon hat das Zeitliche gesegnet und seine Kinder brechen nun in Streit aus, wer der Erbe werden soll. Ausgerechnet der mit einem Drachen gezeugte Bastardsohn erhält jedoch vom obersten Magier des Fantasyreiches das Vertrauen geschenkt und muss sich fortan mit Hilfe des Flaggschiffes "Raven", einigen Generälen und einer Horde teils wahnwitziger Politiker im Reich beliebt machen und nebenbei dieses auch noch von den Feinden befreien. Die Geschichte wird dabei nicht, wie beispielsweise in den legendären Blizzard-Strategiespielen, von imposanten Videosequenzen vorangetrieben, sondern hauptsächlich durch die Interaktion mit verschiedenen Figuren auf der "Raven". Da trifft man auch schon mal auf verschrobene Gestalten wie einen hochreligiösen Untoten, sprengwütige Imps oder auch arrogante Echsenwesen, die sich für die Krone der Evolution halten. Realpolitisch korrekt muss man deren verschiedenen Ansinnen auch irgendwie unter einen Hut bekommen und wie so oft kann man es natürlich nie jedem Recht machen, was in entsprechenden Vertrauensschwankungen der einzelnen Völker (Zwerge, Elfen, Untote, Imps, Echsenmenschen) zu eurem Spielercharakter endet.

Die Präsentation verdient wohl am ehesten das Prädikat "so lala", denn grafisch reißt man keine Bäume aus, wenngleich Soundtrack und die deutsche Vertonung überraschend gut gelungen sind. Während der Echtzeitschlachten kann den einen oder anderen "Command&Conquer"- oder "WarCraft"-Veteranen sicher hier und da das pure Grausen packen, denn wirklich schön ist die Grafik in diesen Abschnitten nicht. Muss sie aber auch nicht zwingend sein, denn das Taktieren kann auch dem Computer überlassen werden, der dann blitzschnell das Ergebnis der Schlacht, das natürlich von Faktoren wie Truppenanzahl usw. abhängt, automatisch bestimmt. Allerdings verpasst man dann natürlich die Möglichkeit selbst in Drachenform in die Kämpfe einzugreifen, was schon ein entscheidender Faktor ist. Auch die Steuerung ist schnell erlernbar und wer schon einmal in das Genre reingeschnuppert hat, findet sich mit verbundenen Augen zurecht. Der Rundenstrategie-Teil fällt in seiner Komplexität natürlich ebenfalls hinter Genrehits der Marke "Civilization" zurück, aber in Summe bietet Larian mit "Divinity: Dragon Commander" einen der bislang interessantesten Genremixes, der mir über den Bildschirm flimmerte. Keines der Spielelemente erreicht für sich die Qualität der prominenten Strategie-Schwergewichte, die Kombination macht dieses Manko jedoch zu einem guten Teil wett.

Unterm Strich ist Larians neuester Streich, an dem spürbar eine Menge Herzblut klebt, ein durchaus unterhaltsamer Strategie-Mix, der für gestandene Fans des Genres aber maximal als Zwischenmahlzeit ausreichen wird. Die mangelnde Komplexität schlägt sich leider auf den Wiederspielwert wieder, wenn die Kampagne geschafft ist, wird man nicht unbedingt viel Lust verspüren gleich in ein freies Spiel einzusteigen. Auch der Preis erscheint mir mit 30 Euro insgesamt etwas zu hoch gegriffen, allerdings gibt es in dieser Preisklasse natürlich ebenfalls eine Menge Schrott, vor dem sich "Dragon Commander" überhaupt nicht verstecken muss und daher kann man die Kosten gerade noch als fair einstufen. Für die Aktivierung wird Steam benötigt, was für mich aber kein Abwertungsgrund ist. Wer also ein an Sucht grenzendes Faible für Strategietitel hat, der greife zu - alle anderen warten auf die Budget-Version, die sicher (leider) nicht allzu lange auf sich warten lassen wird.
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am 7. August 2013
Nach etlichen Stunden Spielzeit mit der Betaversion und schließlich der vollständigen Verkaufsversion lässt sich ein ausgezeichnetes Urteil über "Divinity: Dragon Commander" fällen.

Wie der Titel dieser Rezension bereits erahnen lässt, ist das neue Spiel der Larian Studios äußerst vielfältig und facettenreich. Hauptsächlich handelt es sich hier um ein Strategiespiel, dass sowohl Runden- als auch Echtzeitstrategie umfasst und dies mit Rollenspielelementen paart.

In der Singleplayerkampagne kann das Spiel seine Stärken vollständig ausspielen und die Mischung der unterschiedlichen Spielegenres gelingt überraschend gut. Die Rollenspielelemente beschränken sich dabei auf Gespräche und Entscheidungen bei politischen Konflikten zwischen den unterschiedlichen Fraktionen (Elfen, Echsen, Zwerge, Untote und Imps). Insgesamt machen die Figuren an Bord der „Raven“ (der fliegenden Kommandozentrale in Form eines Luftschiffes) allesamt einen lebendigen Eindruck und sind, ohne zu viel zu verraten, charakterlich doch sehr einzigartig gestaltet worden.

Der Strategieteil ist in Runden- und Echtzeitstrategie gespalten. Während auf der Strategiekarte (die ein wenig an das Brettspiel „Risiko“ erinnert) rundenweise Einheiten verschoben, Karten gespielt, Länder erobert und Einheiten sowie Drachenfähigkeiten erforscht werden können geht es im Echtzeitteil deutlich aktionreicher zu. Hier hat der Spieler, neben den typischen Aufgaben des Gebäudebaus und dem Befehligen der Einheiten, die Möglichkeit in Form eines Drachen aktiv eingreifen und seine Truppen mithilfe zahlreicher Fähigkeiten unterstützen. Diese reichen vom Schleudern einfacher Feuerbälle bis hin zur Sabotage der gegnerischen Einheiten.

Im Multiplayermodus kann man schließlich gegen bis zu vier menschliche oder computergesteuerte Gegner antreten. Zur Auswahl steht dabei sowohl ein Skirmishmodus mit Echtzeitschlachten, als auch ein Multiplayer-Kampagnenmodus. Dieser funktioniert ähnlich wie die Singleplayerkampagne, allerdings muss im Multiplayer natürlich auf eine Handlung (und damit auch auf die "Raven" sowie die dort beheimateten Personen) verzichtet werden. Besonders hervorzuheben ist, dass mehr als 40 Echtzeitschlachtfelder in den verschiedensten Größen zur Verfügung stehen.

Abschließend eine Liste meiner persönlichen Pro- und Kontrapunkte:
+ hübsche Grafik mit moderaten Systemvoraussetzungen
+ spannende, dynamische Einzelspielergeschichte im Divinity-Universum
+ sehr gute und passende Sprecher
+ zahlreiche Echtzeitschlachtfelder und Kampagnenkarten
+ toller Soundtrack vom russischen Komponisten Kirill Pokrovsky
+ Multiplayermodus der sowohl Echtzeit- (Skirmish) als auch Rundenstrategie (Kampagnen) ausserhalb der Einzelspielerstory zulässt
+ zwei Spielversionen im Paket: es befindet sich sowohl ein Steam- als auch ein GoG.com-Code in der Verkaufsfassung

- die GoG.com-Version enthält keine Online-Lobby für Multiplayer, es kann nur im LAN oder online über eine direkte Verbindung gespielt werden. In der Steam-Version existiert diese besagte Lobby, in der aktuelle Spiele aufgelistet werden, denen man dann entsprechend komfortabel beitreten kann.
- seichter Echtzeitstrategieteil: es gibt für jede Fraktion die gleichen Einheiten (dies wird allerdings in der Geschichte begründet). Selbst Command & Conquer war hier tiefgründiger was Ressourcenmanagement, Einheiten- und Gebäudevielfallt anging.
- die Drachen werden bislang nicht von den Computergegnern genutzt. Dies soll sich allerdings laut Aussage des Entwicklers allerdings noch ändern und per Patch nachgereich werden.

Insgesamt verleihe ich dem Spiel 4,5 von 5 Sternen (hier leider nicht möglich, deshalb auf 5 aufgerundet). Positiv ist anzumerken, dass das Spiel vergleichsweise bugfrei erschienen ist. Natürlich finden sich hier und da kleine Fehler, das lässt sich aufgrund der Größe dieses Indie-Entwicklerteams und den zahlreichen unterschiedlichen Computersystemen auch kaum vermeiden. Letztlich kostet die in der GoG.com-Version gestrichene Online-Lobby dem Spiel einen halben Stern, die anderen Kontrapunkte sind zwar vorhanden, stören aber letztlich nicht den Spielspaß!
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Einleitung:

„Divinity: Dragon Commander“ ist ein Strategiespiel, welches verschiedene Elemente, Echtzeitschlachten, Rundenstrategie und interaktive Entscheidungen, zu vereinen versucht. Das heißt. Als Spieler kämpft man überall auf der Weltkarte, erobert Länder, wertet die Einheiten auf und muss sich nebenbei noch mit leidiger Diplomatie rumschlagen.

Ob das funktioniert? Das wird sich in den nächsten Zeilen zeigen.

Handlung:

Die Welt von Rivellon war bis vor kurzer Zeit noch vollkommen in Ordnung. Kaiser Sigurd hatte mit seinen Freunden, Erzmagier Maxos und dem Ingenieur „Architekt“, die Welt geeint und ein großes, vor allem friedliches Weltreich kreiert in dem ein jeder zufrieden war. Doch irgendwann wurde Sigurd bei der Ausführung seiner Staatsgeschäfte fahrig und seine Kinder begannen ermordeten ihn aus unbekannten Gründen, um dann selbst um den frei gewordenen Thron zu kämpfen.

Man selbst spielt den unehelichen Sohn des Kaisers, den dieser mit einer Drachedame namens Aurora zeugte und versucht nun gemeinsam mit Maxos das Reich an Bord des Luftschiffs „Raven“wieder zu vereinen. Abgesehen davon dass man außerhalb der hoheitlichen Schlafzimmer gezeugt wurde, unterscheidet einen ein wesentlich signifikanteres Detail von den langsam immer mehr in den Wahnsinn abrutschenden Geschwistern: man kann sich auf Grund seines drachischen Erbes selbst in eine solch geschuppte Bestie verwandeln und ist daher in der Lage seine Truppen selbst in die Schlacht zu führen, als der Dragon Commander! Dies tut man auch mit allen heldenhaften Elan, doch wird man im Laufe der Geschichte herausfinden, dass hinter der Ermordung des blaublütigen Papas mehr steckt, als nur die schnöde Machtgier der eigenen Geschwister, was diese Geschichte von einer einfachen Kampagne zur Wiedervereinigung des Reiches zu einer persönlichen Queste zur Rettung der Welt werden lässt.

„Dragon Commander“ erzählt eine gute und spannende Geschichte, die mit mindestens einer überraschenden Wendung aufzuwarten weiß und durchaus zum weiterspielen motiviert. Zwar entfällt ein konstanter Spannungsbogen auf Grund nicht vorhandener Zwischensequenzen, doch weiß „Dragon Commander“ seine Geschichte auf andere Art und Weise spannend zu gestalten, nämlich durch das Gameplay. Denn neben militärischer Kriegsführung gilt es auch am Verhandlungstisch sich durchzusetzen, ein Gameplayelement auf das im Abschnitt „Gameplay“ eingegangen wird, und damit maßgeblich die Zukunft Rivellons zu beeinflussen. Durch diese Entscheidungen, die sich auch bei der Wahl der zukünftigen Gattung und deren Ansichten zum Leben ausweiten, erzählt „Dragon Commander“ viele kleine Geschichten, die die Welt um einen herum formen und den Spieler dazu bringen diese als „sein Werk“ zu betrachten, welche er gestaltet hat und für deren Erhaltung man kämpft. Daraus zieht „Dragon Commander“ auch seinen Wiederspielwert, denn man stellt sich schon die Frage wie die Welt aussehen könnte, wenn man sich anders entschieden hätte und ob einen der Ausgang dieser Entscheidung dann nicht doch mehr zusagt. „Dragon Commander“ lädt also dazu ein der Handlung nicht nur stur zu folgen, sondern sie auch selbst mitzubestimmen, was ein großes Plus für die doch etwas kurze Handlung ist und vielleicht dazu beitragen wird, dass „Dragon Commander“ eines der prägenderen Spielerlebnisse der letzten Jahre sein wird, was vor allem aber auch daran liegt, dass die Entwickler Larian nicht vergessen haben den ihnen sehr eigenen Humor miteinzubauen, der das ganze Geschehen auch bei düsteren Situationen aufzulockern weiß und einen mehr als einmal schmunzeln, wenn nicht gar auflachen lassen sollte.

Rein vom erzählerischen Standpunkt ist also alles in Ordnung, doch wie sieht es im eigentlichen Kernbereich, dem Gameplay, aus?

Gameplay:

„Dragon Commander“ Gameplay teilt sich in drei Bereiche auf: die Strategiekarte, das Geschehen auf der Raven und Echtzeitschlachten.

Die Strategiekarte stellt die gesamte Spielwelt dar, die der Spieler erobern muss und erinnert an das Brettspiel Risiko, das heißt die Welt unterteilt sich in einzelne Provinzen, die jeweils einen Volk (Zwerge, Elfen, Echsenmenschen, Imps und Untote) zugeordnet sind und eine größere oder kleinere Bevölkerung haben, aus der sich wiederum eine gewisse Anzahl von Truppen rekrutieren lässt, die sich wiederum in Boden-, Luft- und Seeeinheiten einteilen. Jede dieser Einheiten hat selbstverständlich seine Vor- und Nachteile und verfügt über eine gewisse Anzahl von Bewegungspunkten, die es ihnen erlauben sich über die Karte zu bewegen, wobei die Seeeinheiten natürlich nur über das Meer fahren können, während die Lufteinheiten sich über die gesamte Land und Meer bewegen können, was natürlich Sinn ergibt aber doch schön zu sehen ist, dass dies auch berücksichtigt wurde. Dadurch kann man die Einheiten auf vielfältige Art und Weise einsetzen, Taktiken ausprobieren und gleichzeitig auch den Spielfluss wahren, wenn eine Landeinheit mehr als einen Schritt gehen kann.Dann gibt es noch Gebäude, die alle verschiedene Effekte haben (zum Beispiel mehr Gold, die Hauptressource des Spiels und einzige Möglichkeit Einheiten zu kaufen, produzieren oder eine Fabrik, um abseits der Hauptstadt Einheiten herzustellen) und für einen gewissen Goldbetrag erhältlich sind und es ist alles über den Strategiekartenteil gesagt, der sich wie ein gutes, leicht zu lernendes aber trotzdem taktisches Brettspiel anfühlt (welches existiert, aber noch nicht zum Verkauf bereitsteht) und insgesamt Spaß macht.

Als nächstes folgt die Interaktion auf der Raven. Hier wird der Spieler mit einem weiteren Spielelement konfrontiert, nämlich damit dipolmatische und persönliche Entscheidungen zu treffen. Dazu wird ihn ein Beraterstab ( aus einem Elf, einem Zwerg, einer Echsenmenschenfrau, einem Imp und einem untoten Skelett bestehend), vier Generäle und die Wahl zwischen vier Prinzessinnen (die fünfte verstarb bei einem bedauerlichen Unfall) zu entscheiden gestellt, um dann eine zu heiraten. Er wird immer vor zwei Antwortmöglichkeiten gestellt und darf zum Beispiel entscheiden, ob msn im Reich die staatliche Krankenversicherung einführen sollte, ob zwei zerstrittene Generäle zusammenarbeiten sollten oder ob die angetraute, elfische Prinzessin auf einem Bankett der Zwerge Fleisch probieren sollte, obwohl es ihre Erziehung verbietet. All diese Entscheidungen sind jedoch nicht von kosmetischer Natur, sondern wirken sich tatsächlich auf das Spiel aus. Die diplomatischen Entscheidungen können dazu führen, dass man mehr oder weniger Unterstützung von einer der Volksgruppe erfährt (angezeigt durch Prozentangaben im spielinternen Klatschblatt „Rivellon Times“), was sich dann auf die Höhe der zu rekrutierenden Einheiten auswirkt, eventuell aber auch dazu auch führen kann, dass einem weniger Gold zur Verfügung steht um diese dann zu Einheiten auszubilden, da so eine Krankenversicherung halt ins Geld geht.

Die Entscheidungen bei den Generälen und Prinzessinen bewirken derweil, dass diese sich die in die eine oder andere Richtung entwickeln, sich verbittert von der Welt abwenden oder sie mit offenen Armen in Empfang nehmen, mehr über die Welt wissen als vorher oder weiterhin naiv in ihren Elfenbeinturm verbleiben. Damit erzählt jede Partie eine andere Geschichte und die Figuren wachsen einen alle ans Herz. Spieltechnisch gesehen bedeutet das jedoch, dass man mit verschiedenen Spielkarten belohnt wird, die ebenfalls das Spielgeschehen auf der Strategiekarte und auf dem Spielfeld beeinflussen (zum Beispiel zerstört eine Karte, ein Gebäude oder eine weitere ermöglicht es die Bevölkerung einer Provinz zu verdoppeln oder zu verringern), wodurch es sich auch spielerisch lohnt sich mit den Personen an Bord der Raven auseinanderzusetzen. Gleichzeitig nimmt die Raven noch eine weitere Funktion, denn in ihr wird geforscht, was bedeutet das man eine bestimmte Abnzahl von Punkten, die man im Verlauf der Runden sammelt, entweder für die Erforschung von neuen Einheiten, deren Upgrades und neuen Zaubern für die im Kampf zum Einsatz kommende Drachengestalt ausgibt und sie dann noch in derselben Runde einsetzen kann. Zwar unterteilen sie sich noch in verschiedene Kategorien, doch existiert kein Forschungsbaum im klassischen Sinne, was diese Angelegenheit wenig komplex aber immerhin den Spielfluss zuträglich macht.

Insgesamt ist der Teil, der an Bord der Raven verbracht wird, der spielerisch unterhaltsamste Teil des Spiels, da man hier am meisten die eigentliche Geschichte beeinflusst und die Resultate relativ schnell und höchst unterhaltsam präsentiert bekommt und da man bei den Entscheidungen vor einige wirklich spannende Kopfnüsse gestellt wird, die man auf keinen Fall verpassen sollte, selbst wenn man nur am strategischen Teil des Spiels interessiert ist.

Und dann sind da noch die Echtzeitschlachten.

Auf dem Papier klingen sie zunächst logisch und spaßig: man kämpft gegen einen oder mehrere Gegner (man kann sich auch als dritte Partei einmischen, solange man Einheiten auf der Karte hat) auf einem Schlachtfeld gegeneinander, erobert bestimmte Punkte auf denen man weitere Gebäude errichten kann, die einen steten Fluss von Einheiten garantieren und mit denen man die Basis des Gegners attackiert. Gewonnen hat der, der die Basis/Basen des/der anderen vernichtet hat, bezahlt werden die Einheiten und Gebäude mit sogenannten Rekrutierungspunkten, die aus den Entscheidungen resultieren, die man vorher auf der Raven getroffen hat und wie viele Punkte man im Verlauf des Kampfes einnahm. Als zusätzliches Spielelement kann der Drache gesehen werden, in die sich die Spielfigur verwandeln kann und mit der man die Einheiten und Gebäude attackiert, seine eigenen Einheiten stärkt oder die Flut der gegnerischen Einheiten stoppt bis man selbst genug Einheiten beisammen hart, um dann an ihrer Spitze den Feind zu überrollen.

So sollte zumindest alles in der Theorie funktionieren. In der Praxis hat man (zumindest in den Partien, die der Rezensent gespielt hat) nie genug Rekrutierungspunkte um wirklich Fuß zu fassen und wird vom Gegner überrollt, wenn man nicht vorher schon von der Strategiepunkte genug Einheiten mitgebracht hat und den Feind nun seinerseits mit zahlenmäßiger Überlegenheit überrollt. Dies macht die Schlachten wenig fordernd und auch kaum Spaß fördernd, vor allem da man sich einen Großteil des Spiels mit ihnen aufhalten soll. Zwar macht es durchaus dann wieder Spaß als Drache ganze Armeen auszulöschen und das Blatt zu wenden, doch ändert das nichts daran, dass die Echtzeitkämpfe gegen den Gegner wenig bis gar nicht erfüllend sind.

Glücklicherweise muss man sie nicht austragen, da es die Möglichkeit gibt sie automatisch austragen zu lassen, entweder nur von der Armee gesteuert oder durch einen der vier Generäle, welche dadurch auch im Spiel eine Bedeutung bekommen. Jeder der Generäle glänzt in verschiedenen Bereichen (die Generalin Scarlett ist zum Beispiel gut darin Verteidigungskämpfe zu führen, während der General Henry ein Spezialist in Offensiven ist) und erhöht die Wahrscheinlichkeit den Sieg davonzutragen ungemein, aber dies kann man nur in einer Schlacht pro Runde in Anspruch nehmen, wodurch die taktische Komponente gewahrt wird und man nicht jede Schlacht einfach mit den überlegenen Fähigkeiten der Generäle gewinnt. Dazu kommt noch, dass man das eigene Heer noch mit verschiedenen Karten verstärken kann, die einen entweder Söldner zur Seite stellen und die Fähigkeiten der eigenen Einheiten stärken oder die der Gegner schwächen, was ebenfalls die Wahrscheinlichkeit zu siegen (angezeigt in Prozent) erhöht. Dadurch werden auch die an sich ja wenig fordernden, automatischen Schlachten aufgewertet und man braucht kein schlechtes Gewissen haben, die Kämpfe nicht in Echtzeit auszutragen, was allerdings nicht daran ändert, dass sie das schwächste Drittel des Spiels bleiben und daher auch die Wertung nach unten drücken.

Grafik:

Die Einheiten von „Dragon Commander“ sind alle angemessen flüssig animiert und auch die Karte könnte durchaus hübsch sein, wenn es nicht in jeder Schlacht ein- und dieselbe bewaldete Umgebung mit dazugehörigen Felsen wären. Dadurch wird „Dragon Commander“ in den Echtzeitschlachten auch äußerlich ein wenig fad, was wieder auf die Wertung drückt und noch einen Grund gibt die Schlachten einfach automatisch austragen zu lassen.

Viel schöner ist dagegen die Raven selbst, wo jeder einzelne, interaktive Raum mit allerlei netten Details gefüllt ist (man halte zum Beispiel nach der Barmaid in der Bordstaverne Ausschau) und auch die Modelle der spielwichtigen Figuren, wie Maxos der Prinzessin und den Beratern, werden detailliert und vor allem lebensecht dargestellt (eine wahre Glanzleistung, wenn man sich zum Beispiel den Echsenmenschengeneral Edmund anschaut) und man erfreut sich an ihren realistischen Bewegungen und ihrer Mimik. Die Strategiekarte ist spartanisch, aber nett dargestellt, sodass sie kaum ins Gewicht fällt. Wer sich also an etwas Schönen erfreuen will geht an Bord der Raven und hat dort seinen Spaß. Auf jeden Fall zeigt das Schiff, was mit der Engine von Larian möglich zu sein scheint und macht Hoffnung, dass sie dies auch in weiteren Projekten zu Gänze auszunutzen wissen.

Sound:

„Dragon Commander“ bietet einige einprägsame Musikstücke, die sich zwar immer wiederholen, jedoch nie an den Nerven des Spielers zehren und gut den Hintergrund ausfülle. Viel wichtiger ist jedoch die Synchro der Einheiten und der spielwichtigen Figuren, die man in englischer Sprache als mehr als nur gelungen bezeichnen kann. Die Kommentare der Einheiten sind witzig und jeder Sprecher, sei er nun Berater, General oder Prinzessin, gibt sein Bestes, um die exzentrische Persönlichkeit jeder Figur zum Ausdruck zu bringen und den gut (und vor allem humorvoll) geschriebenen Texten die Betonung zu geben, die sie verdient haben.

Aber auch die deutsche Sprachausgabe muss sich nicht hinter dem englischen Original verstecken und ist, sieht man von der Sprecherin der Elfenprinzessin einmal ab, durch die Bank gut gewählt werden und weiß auch Muttersprachlern angemessen zu gefallen. Zwar gehen einige der englischen Wortspiele in der Übersetzung verloren, aber das kann man durchaus verschmerzen, da auch hier die Sprecher mit vollem Elan dabei sind, dem Spieler das schräge Universum von „Dragon Commander“ näher zu bringen und dabei hörbar genauso viel Spaß beim aufnehmen hatten, wie es der Spieler beim spielen haben wird.

Fazit:

„Dragon Commander“ ist ein wilder Mix aus verschiedenen Elementen, die alle zum größten Teil funktionieren und für viele Stunden zu motivieren wissen. Und wenn einen ein Element nicht zusagt (siehe Echtzeitschlachten), so gibt es doch mindestens zwei Elemente, die wiederum Spaß machen und an denen man sich austoben möchte.

Und all das funktioniert einfach gut, macht Spaß und man fragt sich ob man mit diesem Spiel nicht sogar den Grundstein für eine weitere Franchise gelegt wurde, dessen eventuelle Fortsetzungen hoffentlich auch die vorhandenen Fehler verbessern und „Dragon Commander“ zu einem noch runderen Vergnügen machen werden.

So bleibt ein „gutes“ Spiel, welches zum mehreren Durchspielen motiviert und irgendwann zwar nicht mehr fordert, aber bis dahin einen genug Vergnügen bietet, dass man die für dieses Spiel ausgegebenen Euro als eine anständige Investition betrachten kann, die Hunger nach mehr macht und dem Spiel am Ende 4 wohlverdiente, „gute“ Sterne aus Feuer einbringt.
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am 24. August 2013
Divinity Dragon Commander ist eines dieser Spiele, an dem man bei objektiver Betrachtung sofort Schwächen ausmachen kann, aber am Ende spielt man es trotzdem mit Freude durch.

Eines gleich vorweg: Ich hatte keinerlei technische Probleme. Nachdem das letzte Spiel von Larian (Divinity 2) zu Begin ja noch eine Menge Schwierigkeiten hatte, ist das sicher eine wichtige Information für einige.

Nun Zum Spiel: Die klassischen Spielelemente, sowohl Strategiekarte als auch Echzeitgefechte, sind zwar spaßig und auch funktionial, aber im Vergleich zu Genreschwergewichten wie der Total War Serie nicht so komplex und umfangreich. Auch die KI ist nicht aggressiv genug, wodurch die Gegner recht einfach zu überrennen sind.

Das klingt ja alles erst mal nicht so begeisternd, warum also trotzdem 4 Sterne?

Zum einen bringt der Drache ein sehr frisches Element in die Echtzeitschlachten, mit Hilfe dessen man auch scheinbar verlorene Schlachten noch drehen kann. Durch eine Startverzögerung und einer beschränkten Anzahl Einsätze pro Runde ist er aber trotzdem nicht übermächtig.

Und dann die Charaktere und politschen Entscheidungen! Hier glänzt das Spiel und bietet etwas bisher einzigartiges. Ständig muss man politische Entscheidung, die dem Tagesgeschehen der modernen Politik nachempfunden sind, treffen. Dabei gilt es persönliche Meinung, Mehrheiten der Parteien und auch den Einfluss der eigenen Prinzessin/Generäle abzuwägen. Bei einigen dieser Entscheidungen habe ich tatsächlich mehrere Minuten abgewogen und ich muss gestehen, dass ich nun besser nachvollziehen kann, wie schwer es für Politker sein kann, gewisse Entscheidungen zu treffen. Larian hat es außerdem geschafft so viele Fragen zu integrieren, das man in einer Kampagne nicht alle abarbeitet und damit keine verfrühte Langeweile eintritt. Ich habe in 3 durchläufen immer wieder teils neue Fragen gehabt, auch wenn sich natürlich ein Teil wiederholt.

Insgesamt ein Spiel, von dem ich froh bin, es erworben zu haben, da solche frischen Konzepte viel zu selten mit solche einem Budget umgesetzt werden, ein reiner Indietitel hätte diesen Umfang wahrscheinlich nicht bieten können. Gerade die Sprachausgabe einiger Charaktere ist so absolut hörenswert (General Edmund) und nur bei einem Titel dieser Größe so möglich.

Eine Empfehlung für alle die etwas frischen Wind in ihrer Spielsammlung wünschen.
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