Hier klicken May Hier klicken Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos Learn More TDZ HI_PROJECT Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle KatyPerry longss17

Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
168
3,9 von 5 Sternen
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 28. März 2015
Weshalb erfährt man wenn man dieses Buch liest,für mich ist dieses Buch eine unglaubliche Selbstbestätigung weil mir selbiges Wiederfahren ist und ich viele seiner Schilderungen über Staatsanwaltschaft und Polizei bestätigen kann,nur mit dem Gericht hatte ich mehr Glück.
Wer glaubt in Deutschland gilt die Unschuldsvermutung und Haft ist in Deutschland wie Urlaub dem Wünsche ich selber einmal ähnliches zu durchleben.
Jedem Normalbürger der kein Geld für einen Top Anwalt und laufende Kosten hat steht nach einer solchen Anklage ob er schuldig oder nicht schuldig gesprochen wird vor dem Gesellschaftlichen und Wirtschaftlichen Ruin.
Wie leid es mir um Kachelmann tut,aber endlich hat es mal einen Promi getroffen der sich nicht unterkriegen lässt und die finanziellen Mittel verfügt gegen diese Ungeheuren Vorgänge in unserer Justiz vorzugehen.
Das Buch ist flüssig geschrieben und zeigt die Sichtweise Kachelmanns und seiner jetzigen Frau die damals noch seine Freundin war.
0Kommentar| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. März 2017
Schwierig: Jörg Kachelmann und seine Frau ärgern sich verständlicherweise mehr als nur gewaltig. Dass daraus ein Buch mit verletztem, kratzigem Ton entstehen kann, ist erklärlich. Um das Umfeld und Auf und Ab des öffentlichen Teils des Verfahrens aber nachzuvollziehen, fehlen im Buch zu viele Informationen. Ob diese Färbung aus rechtlichen Gründen entstanden ist oder aus dem Wunsch, nichts weiteres aus dem eigenen Privatleben preiszugeben (beides wäre verständlich), wird nicht klar. Ein sachlicher, spurenkundlich-forensischer Teil sowie mehr Informationen über das nur knapp angedeutete 'Setting' (= die näheren Umstände) der verfahrensauslösenden Handlungen hätten mich interessiert. So ist es schwierig, den Fall sauber aufzudröseln, um künftige Irrungen und Wendungen in vergleichbaren Fällen abzuschätzen oder ihnen (noch besser) vorzubeugen.
11 Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Oktober 2016
Sehr gutes Buch aus der Sicht von Kachelmann und seiner Frau. Es w ar enmal interessan zu erfahren, wie es so zugeht bei Gerichtsprozessen und in Unersuchungshaft. Sehr empfehlenswert
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Mai 2017
Das Buch ist sehr spannend und realistisch geschrieben. Jörg Kachelmann durchlebte die Hölle wg. Verleumdung. Seine Karriere wurde zerstört. Buch im tadellosen Zustand.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Juli 2014
Wir Männer stehen mit einem Ei immer im Gefängnis. Da ging es Kachelmann nicht besser als Assange (wobei in Schweden ja Vergewaltigung ja etwas anders definiert wird, wie sollte das auch mit 2 Freundinnen, bei denen er übernachtete gehen). Vielleicht lasse ich mir jedesmal, wenn es zum Äußersten kommt, mir vorher quittieren , daß es einvernehmlich geschah.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Oktober 2012
Das Buch bietet einen interessanten Blick auf die Justiz aus Laien-/Betroffenensicht.

Wenn es in einigen Passagen sicherlich auch über die Stränge schlägt so zeigt es leider auch auf, wie deutsche Strafjustiz teils funktioniert. Solche Erfahrungen müssen Strafverteidiger leider immer wieder, wenn auch Gott sei Dank oftmals nicht so massiv wie beim LG Mannheim geschehen, immer wieder machen.

Insoweit spricht das Buch auch Anwälten durchaus aus der Seele und bietet aufgrund der Prominenz des Autors somit der Öffentlichkeit die Möglichkeit, einen Einblick in den möglichen Ablauf eines Ermittlungs-/Strafverfahrens zu bekommen. Die Darstellung ist insoweit weitaus realistischer, als die Gerichtsshows des Privatfernsehens.

Was leider ebenfalls deutlich wird ist, dass Angeklagte ohne entsprechenden finanziellen Background wahrscheinlich nach 5 Verhandlungstagen verurteilt worden wären. So zumindest die juristische Praxis.

Man mag zu dem Fall stehen wie man will. Liest man das Buch jedoch unter primärem Augenmerk auf die Vorgänge in der Justiz, so vermag es Denkanstöße über unser Justizsystem zu vermitteln. Insgesamt durchaus lesenswert (sage ich als Fachanwalt für Strafrecht).
2424 Kommentare| 171 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. November 2012
Die Kontroverse um den Fall Kachelmann - und damit auch um das Buch - kann nur bedingt nachvollzogen werden. Was ist passiert? Frau C. Dinkel hat Herrn Kachelmann einer Vergewaltigung bezichtigt. Im Lauf des - im Buch ausführlich beschrieben - Prozesses, stellt sich heraus, dass diese Vorwürfe letztlich haltlos sind. Ja, Kachelmanns Verhalten, wobei es schwierig ist eine solche Beziehung zu bewerten, mag moralisch fragwürdig gewesen sein, das räumt er ja selbst ein. Aber das rechtfertigt selbstverständlich nicht eine Falschbeschuldigung, die zu einer Haftstrafe von vielleicht 15 jahren führen kann - es sei denn man hat das groteske "Rechtsverständnis" eines H. Karasek, S.325, der dies als "Rache" für legitim hält und schleunigst mal ein paar Hundert Gefängnisse bauen sollte um alle Untreuen, männlich wie weiblich, dieses Landes unterzubringen.

Erschreckend ist der chronologisch im Buch ausführlich geschilderte Verfahrensablauf: Mehrfach hat C. Dinkel im Ermittlungsverfahren nachweislich gelogen, auch die objektiven Befunde, wie die fehlenden DNS-Spuren am Messer usw., sprechen gegen ihre Schilderung der Tatversion. Was eine solche Falschbeschuldigung bewirken kann wird in dem Buch eindringlich beschrieben. Zudem zeigt es auf, wie schnell offensichtlich von manchen (nicht allen) Staatsanwaltschaften und Gerichten ein dringender Tatverdacht bejaht wird. Bei der im Buch geschilderten Beweislage kann man nur den Kopft schütteln, wie rigoros die Staatsanwaltschaft, gefangen im Klischee Frau = immer Opfer/Mann=immer Täter, hier gegen Kachelmann vorging und wie stur, trotz nachgewiesener Lügen der einzigen Belastungszeugin C. Dinkel, man an der Anklage festhielt. Es wird einem Angst und Bange wie einseitig und "ergebnis(Kachelmann ist schuld)orientiert" hier offensichtlich ermittelt wurde. Besonders aufschlussreich und lesenswert ist hier der abgedruckte Beschluss des OLG Karlsruhe (S. 101ff.). Auch die Unsachlichkeit diverser Gutachter, deren Zirkelschlüsse (die jeder Falschbeschuldigung Tür und Tor öffnen würden) und die unrümliche Rolle der Presse (allen voran Springer und Burda) werden beeindruckend dargestellt. Die Darstellungen dürften authentisch sein, zumal die einzige einstweilige Verfügung sich gegen die volle Namensnennung von C. Dinkel richtete, i.ü. aber offensichtlich niemand das Buch juristisch "angreifen" will.

Sicher, eine absolute Gewissheit, was sich in jener Nacht zugetragen hat, gibt es nicht, wie bei so vielen "4-Augen.Delikten". Aber ein Gericht muss auf Basis aller vorliegender Ergebnisse entscheiden, und es hat, wohl eher widerwillig, entschieden. Freispruch. Und genauso wie man bei einem Schuldspruch vom "Vergewaltiger Kachelmann" geredet hätte gilt es nun, ihn - und viele andere Opfer von Falschbeschuldigungen (G. Friedrichsen vom Spiegel schreibt hier ab und an immer wieder zu, etwas zum Fall Arnold, auch die Artikel/Bücher von Sabine Rückert sind sehr empfehlenswert) - zu rehabilitieren. Allen voran z.B. die ARD.
Eine Verharmlosung von Falschbeschuldigungen, die Darstellung des ganzen als Kavaliersdelikt oder die Praxis, dem nach solch einem Freispruch nicht mehr nachzugehen, ist fatal. Denn eine Falschbeschuldigung und die damit verbundene (mittelbare) Freiheitsberaubung bedeuten nichts anderes, als das ein "Leben", die berufliche wie private Existenz, vernichtet wird, die Gesunheit oft noch dazu. Schlimmer noch: der Fall Kachelmann zeigt eindringlich, dass der blosse Verdacht für eine solche Existenzvernichtung ausreichend sein kann. Wie kann man dann aber ernsthaft der Meinung sein, Kachelmann solle es nun mal gut sein lassen und die Sache nicht weiter verfolgen ?
Nun könnte man meinen, dass in der öffentlichen Wahrnehmung und seitens der Vorverurteiler Kachelmann Wiedergutmachung erfährt und der Fokus sich auf C. Dinkel richtet, die offensichtlich die Unwahrheit sagte, um Kachelmann zu schädigen. Aber Menschen, die Grundprinzipien eines Rechtsstaates nicht verstehen, nicht verstehen wollen, oder - wie Bundesverdienstkreuzträgerin und Rechtsstaatsverächterin A. Schwarzer - nur dann anwenden wollen, wenn es ins ideologische Weltbild passt, meinen, ihn weiterhin diffamieren zu müssen. Eigentlich müsste doch ein Konsens bestehen, dass - selbstverständlich - bei Tatnachweis eine Verurteilung erfolgt, das stellen auch die Kachelmanns nicht ansatzweise in Frage, s. etwa S. 267 u. 331. Aber im umgekehrten Fall, wenn viel für eine Falschbeschuldigung spricht, auch eben dies zu einer harten Verurteilung führt. Vergewaltiger gehören genauso hinter Gitter wie Falschbeschuldiger(innen). Beides schließt sich gerade nicht gegenseitig aus, und vor allem : beides darf nicht - bewusst? - gegeneinander ausgespielt werden, wie man es leider immer wieder in der öffentlichen Diskussion erlebt. Ein Rechtsstaat bestraft beides.

Das Buch liest sich unheimlich schnell, es ist spannend und wirkt authentisch, viele juristische Dokumente sind mit abgedruckt. Kritik: Manche Flapsigkeit und manche zu starke Verallgemeinerung (nicht jedes Gericht und nicht jede Staatsanwaltschaft arbeitet so fragwürdig wie die in Mannheim) finden sich darin. Man muss dies wohl größtenteils verzeihen, denn man spürt in jeder Zeile, wie Kachelmann und auch seine Frau Miriam Kachelmann das ganze mitgenommen hat, dieses persönliche Betroffensein darf man bei der Kritik nicht ausblenden.

Es wäre für ihn nun, wie er selbst auf S. 349 sagt, bequemer und einfacher, schlichtweg jetzt die "Klappe zu halten", sich nicht mit Burda/Springer u. Co. anzulegen. Es braucht viel Mut, Kraft und Entschlossenheit, diese Sache eben jetzt nicht ruhen zu lassen, sondern das Unrecht, was H. Kachelmann (mit ziemlicher Sicherheit)) widerfahren ist, zu benennen und dagegen vorzugehen. Das verdient Respekt. Er und seine Frau Miriam Kachelmann schaffen Raum für ein Thema, was gerne totgeschwiegen wird. Das Buch ist ein Beitrag zu einer längst notwendigen Diskussion zum Thema Falschbeschuldigung und deren Folgen und dafür 4 Sterne.
1414 Kommentare| 44 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 100 REZENSENTam 11. Oktober 2012
Es mag ja sein, dass Jörg Kachelmann mit seinem Buch auch Geld verdienen wollte, sich nach Öffentlichkeit sehnt, wie er sie ja früher als Fernsehmoderator hatte. Aber kann man es ihm wirklich verdenken? Sein Fall ist doch ein exemplarisches Beispiel dafür, dass die Existenz eines Mannes, den ein Vergewaltigungsvorwurf trifft, allein schon durch nicht bewiesene Bezichtigungen vernichtet bzw. zumindest gefährdet werden kann.

Und dass die Vorwürfe gegen ihn am Ende haltlos waren, zeigt er nochmal in seinem Buch. Man kann sie aber auch genauso gut in neutralen Berichten über den damaligen Prozess nachlesen. Und die Fakten sind u.a.:

- Es hat sich niemals eine DNA- oder sonstige Spur von ihm am vermeintlichen Tatmesser gefunden
- Die Vergewaltigungsverletzungen, die sein vermeintliches Opfer vorwies, waren nach der Ansicht der Mehrzahl der rechtsmedizinischen Sachverständigen Selbstschädigungen
- Seine Ex-Freundin machte mehrere falsche Aussagen, die sie am Ende korrigieren musste

Fazit: Das Buch stösst vielleicht in Deutschland eine notwendige Debatte an. Denn niemand kann bestreiten, dass es neben Vegewaltigungsopfern auch Opfer von falschen Beschuldigungen gibt. Und jeder kann heute durch die Anzeige seines Nachbarn, seines Ehepartners, seiner Kollegen in den Hexenkessel der Strafjustiz gelangen. Aber nicht jeder hat so viel Geld wie damals Kachelmann, um gute Anwälte und Sachverständige auf eigene Rechnung zu bezahlen, die dann unhaltbare Anschuldigungen abwehren können. Deshalb ist es gut, dass durch das Buch diese Problematik zur Diskussion gestellt wird.
77 Kommentare| 157 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Februar 2015
Ein wunderbares, lesenswertes Buch, Herr Kachelmann! Respekt und Anerkennung vor Ihrem Durchhaltewillen und Ihrer Standhaftigkeit! Mein Glaube an Recht und Gerechtigkeit in D ist nach der Lektüre dieses Buches absolut erschüttert. Dabei war ich selbst jahrelang Schöffe am Amtsgericht! Unfassbar wie vorverurteilend, subjektiv und parteiisch sich die Mannheimer Justiz und die deutsche Lügenpresse bei diesem Justizirrtum verhalten haben!

Warum werden die Lügnerin Dinkel, die Verantwortlichen des Gerichtes und solche Hetzerinnen wie die Steuerbetrügerin Schwarzer nicht zur Verantwortung gezogen? Das ist alles einfach unfassbar und zeigt die üblen Zustände in diesem Land!
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Dezember 2013
Man kann zu dem Fall "Kachelmann" stehen wir man will. Die Medien haben natürlich einiges dazu beigetragen, daher habe ich mir dieses Buch gekauft, um einmal "die andere Sichtweise" zu erfahren.

Das Buch ist gut und sachlich geschrieben. Kein Selbstmitleid oder gar Abrechnung, wie man vielleicht vermuten würde. Klare detaillierte Fakten, die man auch bei diversen Internetrecherchen so nachlesen kann. Das Buch ist wirklich lesenswert.

Was diesen Fall angeht, so kann ich nur sagen, dass die Medien und die Justiz wirklich "ganze Arbeit" geleistet haben. Egal wer hier die Wahrheit gesagt hat oder nicht, so hätte das Verfahren nie ablaufen dürfen. Für derartig dilettantische Arbeit müssen wir Steuerzahler noch herhalten. Unglaublich!
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken

Gesponserte Links

  (Was ist das?)