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Kundenrezensionen

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Der 1953 in Columbus, Georgia, geborene Robert Cray gehört zu einer Generation von US-amerikanischen Blues-Gitarristen, die große Zeichen gesetzt hat. Der berühmteste Weiße seiner Alterskohorte war der tragisch durch einen Hubschrauberabsturz umgekommene Stevie Ray Vaughan. Auffallend bei dieser Generation außergewöhnlicher Blues-Gitarristen ist ihre Herkunft aus dem Süden. Als hätte sich der Electric Blues, der von Musikern aus dem Süden vor allem in Chicago, dann aber auch in Detroit und New York das Leben eingehaucht worden war, dort, wo seine Schöpfer eigentlich herkamen, neue Inspiration geholt, sich auf den Weg zurück zu seinen Wurzeln gemacht. Robert Cray war bereits in den achtziger Jahren als junger Mann überaus erfolgreich und sammelte Grammys ein. Doch dann wurde es relativ still um ihn, obwohl er weiterhin ein gefragter Musiker war, auf John Lee Hookers Come-Back-Album Mr. Lucky eine prominente Rolle spielte und in die Hall of Fame des Blues aufgenommen wurde.

Nun, kurz vor seinem sechzigsten Geburtstag, erscheint ein lange erwartetes Album mit dem Titel Nothin But Love. Um es gleich zu sagen: Das Warten hat sich gelohnt! Robert Cray ist etwas gelungen, was als eine großartige Entwicklung bezeichnet werden muss: Er ist seinen Wurzeln treu geblieben, hat das bewahrt, was ihn bereits vor Jahrzehnten auszeichnete und dennoch eine Modernisierung vollzogen. Denn bei ihm, dem Mann aus Georgia, waren schon immer starke musikalische Bindungen an den Soul erkennbar. Das Blues-Feeling ist so authentisch, dass es nicht mehr gesteigert werden kann, er bleibt bei seinen feinen, spärlich phrasierten, aber gefühlvoll akzentuierten Riffs und sein Gesang ist Soulfood pur, Sehnsucht mit hoher Luftfeuchtigkeit. Die Robert Cray Band mit Jim Pugh (piano and hammond organ), Richard Cousins (bass guitar) und Tony Braunagel (drums) unterlegt die Fusion von Blues und Soul kongenial mit Klangtemperaturen, die nach oben zeigen und die Hektik nehmen, ohne an Groove zu verlieren.

Bei insgesamt 11 Stücken, von denen Blues Get Off My Shoulder (1986) und You Belong To Me (1952) eher Kontrapunkte sind, die traditionelle Bezüge aufzeigen, handelt es sich komplett um Neukompositionen, die alle vertraut vorkommen, ohne langweilig zu sein. Ob Won't Be Coming Home, I'll Always Remember You, I'm Done Cryin', Great Big Old House oder Sadder Days, die eingespielten Stücke sind gelungene Beispiele für den Transfer des Electric Blues aus dem Norden in die alte Heimat, die Aggressivität des Industrialismus geht verloren zugunsten einer sanften Melancholie, die die Entwicklung nicht ausblendet, sondern der die Fusion mit dem Soul gelingt. Robert Cray bedient nicht den Blues, wie er als Klischee in allzu vielen Köpfen existiert, sondern er verweist auf eine Entwicklung, die er in den Jahren seines Höhenflugs selbst kaum wahrgenommen und vernommen hatte. So entsteht die Perspektive des alten Südens, der rasante Schritte in die Moderne gemacht hat. Nothin But Love ist eine gelungene Fusion von Soul und Blues, unspektakulär, aber gehaltvoll, gefühlvoll, aber nicht schwülstig, technisch brillant, ohne aufdringlich zu sein. Ein Meilenstein, der zunächst gar nicht so wirkt, eine verschlüsselte Botschaft, deren Dimension erst im Nachklang bewusst wird.
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VINE-PRODUKTTESTERam 6. September 2012
In Blues-Kreisen gilt der 1953 in Georgia geborene Robert Cray längst als Legende. Satte neunzehn Alben, fünf Grammys und insgesamt fünfzehn Grammy-Nominierungen hat er inzwischen auf dem Kerbholz und wird nicht müde, auch weiterhin schluchzend schön auf seiner E-Gitarre zu schwelgen. Manche Lieder auf seinem neuen Album kommen zwar recht poppig und/oder mit Soul-Einflüssen herüber, lassen aber trotzdem keinen Zweifel daran, dass hier ein echter Blues-Könner am Werkeln war. Anspieltipps: „I’m done crying“ und „Blues get off my shoulder“. Da bleiben keine Fragen offen.
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am 3. März 2013
Ich bin grundsätzlich ein großer Robert Cray Fan. Die Stimme ist großartig, er ist ein hervorragender Statspieler. Eigener Ton, Wiedererkennungswert, da passt schon viel zusammen. Trotzdem hat es seit den ersten 5/6 Alben einen Knick gegeben der sich bis zu diesem Album fortsetzt. Während seine frühen Aufnahmen von schlüssigen, klaren Fragmenten nur so strotzen sind die jetzigen Kompositionen teils fahrig oder vielleicht auch zu sehr konstruiert. Am Ende denkt man immer 3 Titel aufeinmal gehört zu haben. Der Opener hingegen lässt an alte Tage erinnern. Eine der besten Kompositionen der letzten Jahre. Allerdings aber auch nicht von ihm selbst. Ich dachte mit der Rückkehr von Richard Cousins am Bass, der das Songwriting vergangener Tage stark geprägt hat, würde wieder etwas mehr Struktur einkehren. Das gelingt wirklich nur bedingt. Das Album ist weit entfernt von Strong Persuader oder Don't Be Afraid Of The Dark. Trotzdem sind immer wieder Momente dabei die einen mitreißen. Und nebenbei: Das Cover find ich klasse.
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am 8. Dezember 2012
Robert Cray war schon immer absolute Spitzenklasse. Mit diesem Album ist ihm die Krönung gelungen - absolut genial. Sowohl von den Kompositionen, der Songauswahl, dem Gitarrenspiel und Robert s Gesang - einfach bombastisch!!!! Gratuliere!
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am 31. Oktober 2012
Von Robert Cray gibt es ja schon einige gute Alben, aber auf diesem Album sind alle Titel absolut Top. Ich kann gar nicht genug von dieser Musik bekommen. Besten Dank an Robert Cray für dieses tolle Album.
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am 16. Dezember 2014
Der Mann ist seit seiner ersten Scheibe eine hervorragende Wahl für supergute Blues und Soul Musik. Hierbei ist er noch nie schulmeisterlich oder affektiert rübergekommen. Er ist wirklich ein Bewahrer der Bluesmusik geblieben, ohne aufdringlich zu sein. Sein Spiel ist immer klar erkennbar er Selbst.
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am 28. Januar 2013
Robert Cray meldet sich zurück, und dann mit so einem Kracher. Beim Hören fühlt man sich in die hometowns des Blues zurückversetzt. Also einfach Augen schließen und genießen. Für jeden Blues-Fan ein Muß, wer Robert Cray noch nicht kannte, erst recht kaufen.
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am 6. Januar 2013
Blues ist nicht Blues, diese Widergabe trifft meinen Geschmack sehr und ich kann diesen Tonträger immer weiter empfehlen. Habe diese CD auch nur als Tip in der Zeitung gesehen und es war wirklich ein Tip.
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am 29. November 2012
für zwischendurch...
Zum wach werden..
Bei der Arbeit...
Im Hintergrund bei einer Party...
Zum Käffchen...
Zum Bierchen...
Zum Relaxen...

Einfach mal reinhören...
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am 21. Oktober 2012
Genau richtig für meinen Musikgeschmack. Das Album ist sehr gut aufgenommen und trifft den Stil auf den Punkt. Butterweiche Stimme, tolle Backgroundband... jeden Cent wert.
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