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Kundenrezensionen

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[Update, Dezember 2013, nach 18 Monaten im Einsatz : An der Bewertung ändert sich weiterhin nichts. Mein persönlicher TEST-Sieger läuft nun seit 16 Monaten ohne Probleme. Es gab keine Zickerei oder gar ein Problem bei der Entkalkung (CALC/CLEAN). Aufwand für Reinigung Milchkanne ist natürlich erheblich - aber nachdem ich nun etliche weitere Vollautomaten getestet habe, stelle ich die These auf: Philips/Saeco hat hiermit der beste / eleganteste / beqemste Lösung ....
Mit der Exprelia Evo Class bekomme ich wirklich Cappuccino/ Latte Macciato auf Knopfdruck. #
(Bei vielen anderen wird das versprochen/ impliziert, faktisch muss man aber erst einen Milchschlauch anklemmen, dann abklemmen, dann nach Gebrauch reinigen ... dann haben wir noch nicht über einen Milchbehälter gesprochen, den viele sogar nur optional anbieten.)
Erstaunlich & bemerkenswert nach so langer Zeit: Der Milchbehälter wird dauernd genutzt, täglich 2 bis 3 mal angesteckt und wieder abgenommen (immer im Kühlschrank aufbewahrt); er wird 1 x Woche komplett gesäubert und ist faktisch im Dauereinsatz. Meine Bedenken waren, dass der Befestigungsmechanismus des Milchbehälters irgendwann ausgeleiert wird oder irgendeines der Kunststoffteile kaputt geht. (Das kann natürlich immer noch passieren. *drei mal auf Holz klopfen*) Aber so wie es nun aussieht ist das eine sehr stabile zuverlässige Konstruktion, die nicht nur tadellos funktioniert - sondern die auch meinen Respekt ausgesprochen bekommt. - Ende Update Dezember 2013]

[Update, August 2013: Umfangreiche Auflistung mit Tipps und Verbrauchsmaterial zur Wartung/ Reinigung hinzugefügt. An der Bewertung des Automaten hat sich nichts geändert. Nach bisher 4 weiteren Vollautomaten, die ich testen durfte, bleibt dieses Modell noch immer mein Liebling. Vor allen Dingen, wegen der bequemen Möglichkeit mit dem Milchschaum, also den automatischen Bezügen von "Cappu" oder Latte"...]

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Der Vollautomat (Modell HD8855) ist bei uns seit Oktober 2012 im Einsatz - und trotzdem sich bei mir immer wieder die Möglichkeiten für neue Testobjekte ergeben - habe ich diesen richtig ins Herz geschlossen und möchte mich nicht davon trennen müssen. Ich bin ein wenig verlegen, weil ich diese wunderbare Maschine, so lange nicht bewertet habe. Irgendwie habe ich das zu lange rausgeschoben (und auch noch auf Mängel gewartet, die nie kamen), das war ein Fehler, wie ich nun - da ich andere Tests machen durfte - gesehen habe.

Ich markiere einige Anmerkungen" gewöhnlich mit (+), (+/-) oder (-). Dies unterlasse ich hier, da es im Grunde eine größere Lobeshymne ist, die ich anstimme:

Die Bedienung ist schön einfach. Egal ob "normaler Kaffee" oder Cappuccino. Bedienungsanleitung auch vorbildlich - und auch notwendig für diverse Infos zu Reinigung/ Wartung!

Noch dazu kann man verschiedene Zusammensetzungen (Kaffeemenge + Milch) programmieren (gar nicht kompliziert.) - dann gibt's eben Cappuccino oder Latte Macchiato auf Knopfdruck.
Die Art, wie hier der Milchbehälter integriert ist - finde ich spitze. (Hier muss man nicht mit einem Schlauch oder extra Behälter herum hantieren. Kanne angeclipst an die Maschine, Auslauf zur Seite drehen und es kann losgehen.)
Natürlich ist der Milchbehälter pflegeintensiv, aber die bequemste Art Cappuccino zuzubereiten bietet diese Methode alle Male. [*1]

Die Hardware (innen) ist stabil und gut verarbeitet (Brühgruppe, Mahlwerk, Schläuche) und das Äußere habe ich ohnehin gleich faszinierend schön gefunden. [*2]
Das polierte Edelstahlgehäuse stellt sich als sehr gut zu reinigen dar. Das ist auch nötig, denn am Ende eines Milchaufschäumvorganges --- da gibt's halt schon ein wenig Kleckerei.
Das Kaffeeauslauf-System kann man höhenverstellen - oder ganz abnehmen, dann passen sogar meine extrem hohe To-Go-Thermobecher drunter - auch der Auslauf von der Milchkaraffe lässt sich noch unter eine solche hohe Tasse bugsieren!! [*3]

Der Wassertank ist etwas suboptimal, da die Füllhöhe nicht sichtbar von außen --- aber ehrlich? Wenn man den Automat in einem 2-Personen Haushalt nutzt, dann bekommt man irgendwann ein Gespür, wann wieder nachzufüllen ist; oder man hat gleich einen Behälter Wasser daneben stehen. (Die Maschine meldet natürlich, wenn Wasser zur Neige geht und das ehe ein Brühvorgang startet; d.h. es kam noch nie zu halb vollen Tassen.)

Ich nutzte übrigens zuerst den (etwas teuren) Philips Saeco Filter. Mittlerweile habe ich zu einem etwas günstigeren Filter gewechselt.
Eher unpraktisch finde ich den Deckel auf dem Wassertank (der muss sein, das ist mir klar, da sich hier Kondenswasser sammelt) - vom Gefühl her aber auch eine Brutstätte für böse Bakterien oder Schimmel, wie ich anfangs (als ich das noch nicht bedacht hatte beim Reinigen) festgestellt habe.

Sehr stabil auch der Bohnenbehälter, leider ohne Vorwarnung (und sei es nur optisch) wenn er leer wird. Leider auch nur eine Bohnensorte möglich ... ich weiß, man wird unverschämt, wenn man's von anderen Modellen eben bequemer kennt... [*5]

Die Geräuschentwicklung beim Mahlen ist unauffällig.

Die Maschine lässt sich sehr gut (auch von innen, da Brühgruppe entnehmbar) reinigen.
Wasserabtropfschale und Kaffeesatz (Trester) Behälter werden über die Frontseite - die aufklappbar ist - entnommen. Die Brühgruppe entnimmt man auch von vorne, was sich als extrem praktisch herausstellt.

Manko ist, dass Kaffeemehl innen reichlich an seinem Bestimmungsort (Brühgruppe) vorbeifällt und sich in der Maschine, vor allem rechts am Scharnier der Türöffnung sammelt. Hier erweist sich ein Reinigungspinsel oder ein Staubsauger mit Mini-Düse (falls vorhanden) als nützlich.

Übrigens ist auch vorbildlich, welche Pflege- / und Verbrauchs-Artikel Philips/ Saeco mitliefert. Filter, Entkalker, Silkon und Pinsel. Nur eine Reinigungstablette hätte ich mir noch gewünscht. (War bei mir nicht vorhanden.)

Apropos Reinigung! Die Maschine verlangt nicht Reinigung und (!) Entkalkung separat, sondern immer nur Reinigung+Entkalkung (CALC CLEAN) - und das macht man dann mit dem Entkalker von Philips/ Saeco. Das ist eine Flasche Reiniger (nicht eben günstig) aber effektiv. Vor allem schmeckt der Kaffee nach dieser Prozedur (einschließlich ausführlicher Spülung) wieder herrlich.

Weniger toll sind natürlich die Preise, die der Hersteller für die Originalprodukte aufruft, hier muss man für sich entscheiden, inwiefern man von den Pflegehinweisen des Herstellers abzuweichen bereit ist - um z.B. Kosten zu sparen. (Tipps/ Hinweise siehe unten!).

Von der Größe her kann man sich auch nicht beschweren über dieses Modell. Die Evo Class ist recht kompakt und weil man sie nach vorne öffnet auch praktisch zu bedienen. Ein wenig Platz nach rechts hin muss man einrechnen, da sich sonst die Türe vorne nicht öffnen lässt.

Ach so. Ja genau! Fast vergessen!
Welche Kaffeesorten Sie damit machen können?
Espresso, Kaffee, Cappuccino, Café Latte, heiße Milch, heißes Wasser ... das geht alles auf einen Knopfdruck (und auch alles von Menge und Stärke einstellbar) ... und alles was sich draus zusammenmixen lässt ist freilich auch denkbar. Und alles recht flott, auf jeden Fall bequem.

Ich sag` ja. Dieser Vollautomat ist ein Schatz. Bellissimo mio!
Wer sich dafür entscheidet - dem wünsche ich ebenso viel Spaß und Freude dran, wie mir selbst. [*4]
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Tipps und Verbrauchsmaterial zur Wartung/ Reinigung
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# Rundumpflege: Wer den Automaten neu hat, und die im Lieferumfang beiliegenden Verbrauchsmaterialien bereits zu schätzen gelernt hat, könnte noch einmal in ein Rundum Pflege Set investieren: Es enthält 2 Wasserfilter + 2 + Entkalker Flüssigkeit + 10 Stück Kaffeefettlöser zur Reinigung der Brühgruppe, Gummiringe, Silikon-Schmiermittel. Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht. -> Philips Saeco CA6706/00 Rundum-Pflegeset

# Reinigung (Brühgruppe): Kaffeefettlöser - 10 Tabletten (halte ich für besonders wichtig; ich reinige alle 1 bis 2 Monate damit - dann gleich die gesamte Brühgruppe). -> Saeco Kaffeefettlöser
Von außen wird die Brühgruppe einfach nur unter fließendem heißem Wasser abgewaschen. Mit einem weichen Pinsel nach Notwendigkeit Schmutz abbürsten. Wasser von Brühgruppe abschütteln und an der Luft trocknen lassen.
Mit dem (im ersten Lieferumfang) beiliegenden Silikonfett die notwendigen Stellen an der Brühgruppe bei Bedarf nachfetten. Ich habe nun auch gute Erfahrungen mit dem Liqui Moly 3312 Silicon-Fett transparent, 100 g gemacht - das ist natürlich wesentlich günstiger, aber leider nicht so gut zu dosieren, wie die kleine Saeco-Silikon Tube. -> Saeco Silikonfett 5 gr. Tube

# Wasserfilter / Wasserhärte: Bei uns ist Wasser 14°dH, also an der Grenze zu hart. Kaffee schmeckt besser wenn Wasser gefiltert, außerdem wird dann weniger oft Entkalken notwendig!
Natürlich kann man auch ungefiltertes Wasser verwenden - das ist jedem persönlich unbenommen!
Wichtig ist, dass man im Maschinenmenü einstellt, welche Wasserhärte man hat, oder ob man filtert oder nicht. Danach errechnet sich der Entkalkungszyklus. Man kann der Maschine auch vorgaukeln man habe einen Wasserfilter eingebaut, dann wird weniger oft Entkalkt, aber ob das für die Lebensdauer zuträglich ist? (Ich habe einmal Bilder einer Wasserpumpe gesehen, wobei das Wasser nicht gefiltert wurde das sieht aus wie Raucherleber aber eben mit Kalk statt Teer...)

Original-Fitlerkartuschen, siind ohnehin von BRITA: Saeco Intenza+ Wasserfilter von BRITA Water Technology, 4er Pack (4 Stück ca. 38EUR)
Filter von anderen Herstellern - Generika - habe ich bisher nicht gefunden.

Entkalker-Mittel: Philips Saeco sagt, man soll nur Original Mittel benutzen (Saeco Entkalker Konzentrat für Kaffee/Espressomaschinen, 250ml, 4er Pack 4 Stück - ca. 22 EUR), aber ... bei mir ist mit Menge und Preis hier eine Schmerzgrenze überschritten, das Original Mittel von Saeco empfinde ich als zu teuer.
Natürlich bin ich vorsichtig bei anderen Herstellern/ Mitteln! Es gibt bezüglich Entkalker total widersprüchliche Tipps (in Foren-Diskussionen). Essigessenz soll vollkommen tödlich sein für Vollautoamten, das würde ich unterstreichen. Aber auch Zitronensäure soll nicht der wahre Jakob sein, da es Kalk nur langsam löst. Welche Zusätze der (teure!) Philips Saeco Entkalker in sich hat, den man zu ca. 5 bis 6 Euro pro Anwendung (!) verwenden soll, ich kann es nicht genau sagen, weil auch auf der Flasche keine genaue Angabe steht. Zitronensäure, Milchsäure, Korrosionsinhibitoren - mehr kann man nicht erfahren.
Sollte es sich zu 99% um Zitronensäure handeln, könnte man das natürlich wesentlich günstiger bekommen, allerdings kann ich mich mit Zitronensäure als Entkalker für Vollautomaten nicht anfreunden, alleine wegen der Problematik, dass Zitronensäure Aluminiumteile angreift und oft nur Brocken löst, den Kalk also nicht vollständig auflöst während der Entkalkungszeit!
So ganz einfach mache ich mir die Sache schließlich auch wieder nicht, habe mich nun für einen anderen namhaften Hersteller entschieden - (Durgol) - Auch nicht billig, aber die Entkalkung funktioniert gut! Kalk wird völlig aufgelöst (keine "Brocken im Abwasser") und es kommt zu keinen Geschmacksveränderungen. (Extrem spannend finde ich einen Artikel aus der Kaffeewiki! Seltsamer Weise kam ich, ohne den Artikel vorher zu kennen, zu ähnlichen Schlüssen.)
Mein Favorit ist momentan: Durgol Swiss Espresso Spezial-Entkalker, 5 Packungen, 10 x 125ml

Reinigung Wasserbehälter/ Deckel: Alle paar Monate reinige ich den Wasserkessel (neben dem normalen Spülen mit Spülmittel) aus hygienischen Gründen entweder mit einer Tablette Gebissreiniger (billige Tabs vom Discounter!) , oder Doppel-Portion Redesept 150g Reinigungspulver f. Mundduschen

Reinigung der Milch-Karaffe für Milchaufschäumung: Die Milch in der Karaffe hält meist eine Woche (immer nach Gebrauch sofort CLEAN laufen lassen und zurück in den Kühlschrank) . Samstag wird komplett gereinigt, gespült und auch an der Maschine eine Karaffen Reinigung gemacht. Gespült wird die Karaffe und Deckel von Hand mit viel Spülmittel (Fairy ist dafür super geeignet) und für die Karaffen Reinigung gebe ich alle paar Wochen auch einige Tropfen eines Milchschaumsystem-Reinigers in die Kanne. (Danach natürlich ordentlich nachspülen.)

Soweit meine Erfahrungen/ Tipps zum Thema Reinigung - natürlich übernehme ich keine Gewähr und bin offen für Tipps und Hinweise (auch wenn es mal andere/ neue Pflegemittel gibt!)
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Ich wünsche allen Käufern viel Freude - und machen Sie sich vorher durchaus bitte bewusst: Ein Vollautomat macht zwar ihren Lieblingskaffee vollautomatisch - aber er reinigt sich nicht von selbst! ;-)
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Fußnoten:
[*1] Milchbehälter: Wird einmal / Woche gespült, ansonsten direkt nach Gebrauch in den Kühlschrank und bei Bedarf einfach nur nachgefüllt. Den Milchbehälter und den Deckel spüle ich nur von Hand, dafür aber mit einem Reinigungsmittel für Milchaufschäum-Systeme. Mit so einem Mittel spüle ich den Milchbehälter auch einmal im Monat komplett durch. (Auch hier muss man die Menüführung lobend erwähnen, weil alle diese Pflege-Möglichkeiten sind sehr einfach und explizit benannt zu finden in den Menüs... und auszuführen sowieso!)

[*2] Sehr gut, dass Philips was bei Saeco mitzureden hat, denn Saeco-Design hat mich bisher immer davon abgehalten mich mit dieser Marke überhaupt zu beschäftigen.

[*3] Das ist auch der Grund, warum ich morgens gerne einen doppelte Kaffee-mit Milchschaum in meinem Thermobecher mit auf die Arbeit nehme. Weil die dunkle Brühe aus unsere Jura XS 9 Classic (auch genannt "Büro-Schl*mpe") ist eher eine Notlösung.

[*4] Aus gewischtstechnischen Gründen sollte ich eigentlich davon abraten, denn ich bin sicher, dass alle meine Intentionen der letzten Monate, nämlich mein Gewicht zu reduzieren, sich ins Gegenteil verkehrt haben, seit es diesen (blöden) praktischen Milchkaffee-Bezug gibt. Wie g'sagt, leider auf Knopfdruck. Wer kann da schon widerstehen? Seufz!

[*5] Mittlerweile (Stand August 2013) habe ich ein weiteres neues Modell von Philips/ Saeco zum Test erhalten (-> Saeco HD8769/01 Kaffee-Vollautomat Moltio One Touch (1.8 l, 15 bar, 1850 Watt, externes Milchsystem, austauschbarer Bohnenbehälter) schwarz) - unter anderem geschah meine Auswahl aufgrund der Option, dass bei diesem Modell der Kaffeebohnenbehälter auswechselbar ist (den zweiten muss man dann gleicht extra dazu kaufen ;). Das stimmt auch, der Bohnenbehälter ist auswechselbar, dafür ist aber die Bedienung so schrecklich (im Vergleich zum Modell 8855), dass ich einfach nur heulen könnte.

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PS. Eine Rezension zu verfassen ist ein Aufwand, von dem viele profitieren, darum finde ich eine Rückmeldung motivierend --- noch besser: Verfassen Sie selbst Rezensionen. ;-)
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am 27. Dezember 2014
Nachdem wir Jura und zuletzt einen Melitta-Automaten ausprobiert haben, war nun mal eine Saeco fällig. Mir gefiel die Edelstahloptik, und da wir absolute Milchtrinker sind, die einfach zu reinigende Milcheinheit. Die hat mich auch direkt im Vergleich zur Jura oder Melitta-Maschine absolut begeistert, weil sie sehr hygienisch und wirklich leicht sauberzuhalten ist. Das gilt im Übrigen für die ganze Maschine inklusive Brüheinheit (komplett entnehmbar und einfach abspülbar).
Den Kaffee kann man mit vielen verschiedenen Möglichkeiten individualisieren, und es gibt eine Vorbrühfunktion, die mir sehr gefällt. Der Espresso wird dadurch weniger bitter als sonst. Die Crema ist für meinen Geschmack perfekt, und somit hat mich die Saeco von allen teuren Kaffeevollautomaten, die wir bisher ausprobiert haben, am meisten überzeugt. Auch die Geräuschkulisse beim Mahlen und Brühen ist erträglich (leiser als die Melitta-Maschine).
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Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Die Frage ob Filterkaffee oder der Kaffee aus dem Vollautomaten besser schmeckt, ist mittlerweile eine echte Philosophiefrage und vielleicht auch eine Frage der Lebenseinstellung (oder der Generation). Wir gehören jedenfalls zu den Verfechtern der Kaffeevollautomaten. Ein Knopfdruck und schon füllt sich die Tassen mit dem gewünschten dampfenden Getränk und das Aroma von Kaffee steigt einem wohlwollend in die Nase.

Die Exprelia Evo ist nicht unser erster Vollautomat, vorher hatten wir bereits eine Siemens Surpresso S40, eine Melitta Caffeo CI, sowie das Schwestermodell Saeco Energica Focus, so daß wir ein bißchen Vergleichsmöglichkeiten haben. Wie gut sich die Exprelia Evo im Alltag macht haben wir in den letzten 3 Wochen intensiv getestet. Hier unser Bericht:

1. Design
Beim Auspacken gibt es einen regelrechten Wow-Effekt, die Maschine ist eine echte Schönheit!
Das Gerät ist sehr kompakt und hat ein klares, edles Design. Im Vergleich zu anderen Geräten sind bei der Saeco Exprelia Evo fast alle Teile aus Echtmetall. Dies gilt nicht nur für das Gehäuse des Gehäuses, sondern auch für diverse Kleinteile z.B. am Milchbehälter. Dadurch verfügt die Maschine über eine wunderschöne Haptik.
Der Hersteller hat hier scheinbar viel Wert auf das Design und die Haptik der Maschine gelegt. So verfügt z.B. der Milchbehälter über einen Kunststoffgriff, der leicht angerauht ist. Dies fühlt sich nicht nur gut an, sondern erhöht die Griffigkeit signifikant. Die kompakte Bauweise wird auch durch den grundsätzlichen Aufbau der Maschine unterstützt. Entfernt man die äußere Tropfschale, zeigt sich eine durchgängige Front aus edlem Metall.
5 von 5 Sternen

2. Funktionalität und Alltagstauglichkeit
Zunächst zu der Bedienungsanleitung: Diese ist gut verständlich geschrieben und mit vielen Bildern illustriert, so daß sich auch ein Erstanwender schnell und übersichtlich in die Bedienung der Maschine einlesen kann.
Neben der inhaltlichen guten Darstellung finde ich persönlich Bedienungsanleitungen, bei denen die Bedienung in sämtlichen Sprachen in einem dicken Buch verfaßt sind furchtbar. Möchte man die Bedienungsanleitung aufheben, bleibt einem nichts anderes übrig, als das gesamte „Buch“ zu behalten. Das ist bei der Saeco Exprelia Evo nicht nötig. Jede Sprache wird in einem separaten kleinen Einband angeboten, so daß nur eine kleine Bedienungsanleitung aufgehoben werden muß. Nur eine Kleinigkeit, aber trotzdem positiv.

Die Bedienung der Maschine selber ist kinderleicht. Die gängigsten Kaffeearten einschließlich Latte Macchiato erreicht man über direkte Tastenwahl mit stilisierten Motiven. Persönliche Präferenzen (z.B. mehr oder weniger Milch) lassen sich einfach programmieren.

Der Milchbehälter wird nicht über einen separaten Schlauch, sondern direkt an die Maschine angeschlossen. Dies erleichtert die schwierige Reinigung des Schlauches, in dem sonst immer auch Milchreste hängenbleiben können, was zu einer Verschlechterung in der Milchschaumqualität führen kann. Durch die direkte Anbindung benötigt der Milchbehälter keinen zusätzlichen Platz neben der Kaffeemaschine, sondern wird eben zu einem integralen Bestandteil der Maschine. Allerdings benötigt der Milchbehälter einen extra Platz im Kühlschrank (da das Fassungsvermögen kleiner als 1 Liter ist ersetzt der Behälter nicht die Milchtüte). Sein Griff macht es auch unmöglich, ihn platzsparend in das Flaschenfach zu stellen (wie eine Tetrapak-Milchtüte).

Gut gelöst: die Abdeckung für die Milchkaraffe ist leicht zu entfernen und wieder anzubringen. Per Magnetverschluß wird die Abdeckung einfach drauf gesetzt. Das ist deutlich eleganter als beim Schwestermodell Energica Focus.

Der Wasserbehälter hat mit 1,6L eine ausreichend hohes Fassungsvermögen, so daß kein ständiges nachfüllen notwendig ist. Die Konstruktion ist allerdings eher breit als tief, so daß man beim Wassertransport aufpassen muß, daß es nicht überschwappt. Ein Wasserfilter (Brita) kann in den Wassertank integriert werden und somit das Wasser gleichzeitig entkalken. Dies schont nicht nur die Maschine, sondern führt auch zu einer höheren Qualität des Kaffees.

Schade fanden wir, daß bei dieser Maschine kein Filter für den ersten Einsatz im Paket enthalten war, wie dies z.B. Melitta macht.

Die Idee, einen Wasserfilter direkt in den Wassertank zu integrieren, finden wir grundsätzlich super. So muß man sich kein zusätzliches Gerät zur Filterung des Wassers in die Küche stellen. Die Konstruktion des Wassertanks könnte jedoch optimiert werden. Der breite, flache Tank mit einem großen Griff führt dazu, daß das Wasser beim Tragen hin und her schwappt, im schlimmsten Fall auch über den Rand hinaus. Dies haben andere Hersteller besser gelöst.
4 von 5 Sternen

3. Reinigung
Die Tropfschalen lassen sich gut und relativ tropffrei ausleeren. Allerdings muß man bei dieser Maschine immer zweimal entleeren, die äußere Tropfschale und den inneren Tropfbehälter inklusive Tresterbehälter. Der Trester ist bei dieser Maschine so wie er sein sollte, trocken und nicht matschig - dies spricht für die gute Qualität der Maschine (bei der Siemens-Maschine hatten wir hier immer ziemlichen Brei). Die Milchkaraffe bzw. die Düsen für den Milchschaum werden nach jedem Bezug mit Dampf gereinigt. Hierbei tritt leider auch ein wenig Dampf aus und man sollte etwas vorsichtig sein. Ansonsten wird auch bei dieser Maschine nach Anzeige gereinigt.
5 von 5 Sternen

4. Geschmack
Tja, über den läßt sich bekanntermaßen trefflich streiten. Aber insgesamt macht die Maschine einen wirklich guten Kaffee, Espresso, Latte Macciato und Cappuccino.

Der Milchschaum selber ist von guter Qualität. Er ist fest, hat eine gute Temperatur und hält auch über einen längeren Zeitraum die Konsistenz. Dies ist bei anderen Maschinen nicht immer der Fall.
Gerade die Temperatur des Milchschaums führt bei einigen Maschinen dazu, daß der gesamt Kaffee eher lauwarm anstatt heiß ist. Hier kann die Saeco Energica eindeutig Punkte sammeln. Wer heißen Kaffee mag, der ist mit dieser Maschine gut bedient.

Da wir auch eine Melitta Caffeo CI ausprobieren konnten, können wir nur sagen, der Unterschied ist deutlich. Der Kaffee hat nach Messung mit dem Thermometer eine Temperatur von 67°C gehabt, welche auch nach Zuführung von Milchschaum mit 63°C noch immer eine wirklich gute Temperatur hatte. Dies ist sicherlich auch der Vorbrühfunktion zu verdanken. Der Kaffee benötigt zwar ein paar Sekunden länger, aber die Zeit bringe ich persönlich angesichts der Temperaturunterschiede gerne mit.
Noch ein Pluspunkt, die Saeco Exprelia Evo ist recht leise.
5 von 5 Sternen

Fazit:
Die Saeco Exprelia Evo ist eine wunderschöne, hochwertige Maschine, die sich auch im Vergleich mit preislich ähnlich platzierten Vollautomaten gut behaupten kann. Die Vollmetallummantelung und die beleuchteten Tasten erfreuen jeden Tag das Auge. Die verschiedenen Kaffees waren alle erstklassig.

Angesichts des Preises ist die Meßlatte aber natürlich sehr hoch. Kleine Schwächen wie Konstruktion von Wassertank und Milchbehälter kosten deshalb die Bestbewertung (halber Stern Abzug), es verbleiben immer noch sehr ordentliche 4,5 Sterne Gesamtbewertung und eine uneingeschränkte Kaufempfehlung.
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TOP 500 REZENSENTam 16. Dezember 2012
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Bei einem solchen System ist es schwierig, in einer kurzen Rezension auch nur einige Detailfragen erschöpfend zu beantworten. Daher habe ich mich hier auf die für mich wesentlichen Punkte beschränkt.

Die Philips-Saeco HD8857 Exprelia Evo aus Edelstahl ist in erstaunlich hochwertiger Qualität gefertigt und passt auf Grund ihres zeitlosen Designs praktisch in jede Küche und sieht einfach nur gut aus. Auch ist die Maschine nicht zu groß, was aber leider zu Lasten der Größe des Wasserbehälters mit max. 1,5 Liter geht.

Nach Einstellung der Wasserhärte ist die Exprelia bereits in den Werkseinstellungen vollkommen einsatzbereit. Nuancen zu Geschmack und Menge des zu mahlenden Kaffees bzw. Filterkaffees, Wassermenge je Tasse, Einstellung der Brühtemperatur etc. brauchen schon etwas Zeit und können auf Grund der hohen Menge an Einstellmöglichkeiten hier unmöglich abschließend erklärt werden. Leider fehlt eine Möglichkeit zur Einstellung des Milchschaums. Aber dazu später mehr.

Bedienung

Alle zum Betrieb und für die Reinigung notwendigen Bereiche können mit wenigen Handgriffen erreicht werden. Die beigefügte reichhaltig bebilderte und umfangreiche Bedienungsanleitung ist bei der Inbetriebnahme und Wartung eine echte Hilfe. Allein das ist schon ein Pluspunkt wert. Und wenn etwas nicht stimmt, wird mit aussagekräftigen Meldungen auf dem LED-Bildschirm darauf hingewiesen.

Die Einstellungen zum Kaffee, sowie der Start eines Brühvorgangs werden komfortabel über ein paar wenige Tasten mit Hilfe eines LED-Bildschirms erledigt. Erst hatte ich Sorge, für den späteren Betrieb den angebotenen kostenfreien Lehrgang in Anspruch nehmen zu müssen. M.M. nach vollkommen überflüssig. Die Bedienung ist schnell erlernt, übersichtlich und einfach. Das Schönste ist, dass zu jeder Espressoart separate Einstellungen vorgenommen werden können. Damit werden alle individuellen Gegebenheiten abgedeckt.

Noch etwas zur Vorsicht. Während der Herstellung des Milchschaums spritzt es etwas (sogar da stimmt die Anleitung). Ein Festhalten der Tasse während des Brühvorgangs ist dann nicht zu empfehlen. Es sind glücklicherweise nur wenige Spritzer und schnell mit einem Lappen entfernt.

Espresso und Geschmack

Für mich und meine Familie reichen die Arten der angebotenen Espressoarten vollkommen aus. Zusätzlich zum Espresso können noch heiße Milch, Milchschaum, und heißes Wasser z.B. für Tee separat erzeugt werden.

Von besonderem Interesse ist für mich die Herstellung von Latte Macchiato und Cappuccino. Wie bereits anfangs ausgeführt, kann in der Exprelia keine Einstellung zum Milchschaum vorgenommen werden. Der erzeugte Milchschaum hat m.E. aber genau die richtige Konsistenz. Er ist cremig aufgeschäumt und ein original Kaffeekeks (z.B.: Kaffee Kekse 200 St. einzeln verpackt) versinkt nicht!!! Ggf. nachträglich eingestreuter Zucker braucht ca. 30 Sekunden, bis er in Gänze „untergegangen“ ist. Das ist genau so, wie ich es mag. Als Milch wurde ausschließlich frische Vollmilch mit 3,5% Fettanteil benutzt (keine länger haltbare Variante oder H-Milch).

Geschmack ist so eine Sache und bekannterweise sehr persönlich. Derzeit wird die Exprelia mit (Melitta LaCrema Kaffeebohnen, 1000 g), reine Arabica-Bohnen in Stärke 3 von uns versorgt. Der erzeugte Espresso ist schön cremig und gefällt mir im Geschmack, meiner Frau weniger. Bei der Herstellung eines Cappuccino oder Latte ist der Geschmack allerdings für uns beide perfekt. Da wird meine Frau für Ihren Kaffee wohl noch ein wenig nach anderen Sorten suchen müssen ;-)

Die Exprelia erzeugt jedenfalls in annehmbarer Geschwindigkeit und für einen Kaffeevollautomaten üblicher Lautstärke das gewünschte Erzeugnis.

Wartung und Reinigung

Was für mich immer ein Hinderungsgrund für einen Kaffeevollautomaten darstellte, war der hohe Reinigungs- und Wartungsaufwand insbesondere bei Benutzung von Milch. Bei der Exprelia Evo mit dem separaten Milchbehälter ist der Aufwand erfreulich gering. Die Milch durchläuft nicht mehr die Maschine, sondern lediglich den Milchbehälter. Der eingebaute Reinigungsvorgang kann dann bei Entnahme des Milchbehälters automatisch oder auch manuell gesteuert erfolgen. Nach Entnahme wird der Behälter einfach wieder in den Kühlschrank gestellt – fertig! Das ist für mich ein grenzenloser Vorteil.

Die gesamte Wartung ist nicht zeitintensiv. Die selbsttätige Reinigung der Exprelia kann automatisch bei Einschalten der StandBy-Funktion oder auch über die Clean-Taste manuell erfolgen. Während des Reinigungsvorgangs wird nur eine kleine Menge Wasser verbraucht.

Die wöchentlichen Reinigungszyklen für die Brüheinheit und den Milchbehälter sind allerdings Handarbeit (keine Spülmaschine benutzen!). Inkl. Entnahme der Brüheinheit habe ich für eine wöchentliche Reinigung insgesamt 20 Minuten gebraucht. Das empfinde ich als lächerlich, da die meiste Zeit wohl sowieso nur wegen meiner Pingeligkeit draufgegangen ist.

Bei einer monatlichen Reinigung ist etwas mehr Arbeit angesagt. Da müssen doch tatsächlich noch Teile der Brühgruppe gefettet werden und ich muss mit ungefähr 2 Minuten mehr Zeit zur Wartung rechnen.

Spaß beiseite. Die für die Reinigung notwendige Zeit ist lächerlich und ich investiere gerne diese Zeit für einen langjährigen fehlerfreien Betrieb.

Stromverbrauch

Die Messwerte habe ich unter Zuhilfenahme eines EM600 (nicht geeicht) ermittelt. Im Standby-Betrieb verbraucht die Maschine zwischen 0,1 bis max. 0,2 Watt. Im angeschalteten Zustand werden zwischen 1,8 – 1,9 Watt an Strom aus der Steckdose gezogen. Diese Werte sind sicherlich als sehr gut zu bezeichnen. Weniger geht wirklich nur noch, indem der An-/Aus-Schalter auf der Rückseite der Exprelia genutzt wird. Die Werte sind Topp.

Während des Brühvorgangs wurde ein Verbrauch von max. 1300 Watt gemessen. Wenn wir bedenken, dass ein Brühvorgang nur wenige Sekunden je Tasse benötigt, ist das ein guter Wert.

Die Exprelia Evo bekommt von mir garantiert keinen Abzug in der Note. Ein sehr guter Kaffeevollautomat.
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am 19. Juni 2014
Habe lange vorher recherchiert welcher Vollautomat es werden soll. Priorität war dann die Optik, Milchkaraffe und natürlich die Kaffeequalität.
Überzeugt hat:
+ Milchkaraffensystem (Milch bleibt wirklich mehrere Tage im Kühlschrank frisch, nutzen handelsübliche H-Milch, Milchschaum ist super, reinigt sich nach jeder Anwendung, handlich, leicht von Hand zu reinigen)
+ Optik (wirklich sehr hübsch, Edelstahloptik)
+ Kaffee-Qualität (alle Getränke persönlich einstellbar somit für jeden Geschmack geeignet, umstieg von Pad auf Vollautomat merkt man sofort, Kaffeequalität auf einem ganz anderen Level)
+ Größe (für einen Vollautomaten erstaunlich kompakt)
+ Handhabung (alles intuitiv, einfach, ein Knopfdruck und los gehts)

+- Wartung (Brühgruppe ist entnehmbar was toll ist, Auffangbehälter relativ schnell voll, nach jedem Ein- Ausschalten automatischer Spülvorgang dadurch ist die Abtropfschale schnell voll, wir stellen immer einen kleinen Becher drunter damit die Abtropfschale sauber bleibt, Wassertank könnte mehr Fassungsvermögen haben, Wasserfilterpflicht für alle die hartes Wasser haben)

+- Folgekosten (sollte jedem klar sein, Wasserfilter, Entkalker, Reinigungsmaterial, eventuelle Reparaturen usw)

- Preis (Sicherlich ein eher kostspieliger Vollautomat)
- Speichermöglichkeiten für mehrere Personen wäre toll gewesen

Alles in Allem sind wir wirklich angetan von dem Automat. Bisher sind unsere Erwartungen absolut erfüllt und wir hoffen wir haben noch viele Jahre Spaß mit ihm... Kaufempfehlung
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am 17. Juni 2015
Maschine ist sehr langsam in der Kaffeezubereitung
Maschine ist zum zweiten mal kaputt unter Maschine steht ständig ein See
ich würde die Maschine auf keinen Fall weiter empfehlen und bitte deshalb um Erstattung des Kaufpreis
hoffe auf eine baldige Antwort

Mit freundlichen Grüßen

Andrea Loy
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am 2. Januar 2013
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Darf eine Maschine für knapp 1300 EUR anderes als ausgezeichneten Kaffee und perfekten Milchschaum zubereiten? Für mich ist das eine Selbstverständlichkeit, die zwar milde stimmen darf, ansonsten aber in den Bewertungskriterien nichts zu suchen hat.

Positiv: Die Exprelia sieht in der kompletten Edelstahlausführung wirklich sehr gut und wertig aus. Sie ist leichter zu reinigen und weniger staubanfällig. Der Mahlvorgang und die Zubereitung des Kaffees kommen mir deutlich leiser als bei meiner bislang genutzten Incanto de Luxe vor. Die Zuführung von Kaffe und Wasser ist einfacher geworden. Die Milchschaumzubereitung ist mit Hilfe der Karaffe idiotensicher, verlangt aber etwas Umsicht mit dem leichtverderblichen Lebensmittel Milch. Wie immer bei SAECO ist die Brühgruppe herausnehmbar und gut zu reinigen.

Negativ: Bei der Milchzubereitung spratzelt die Milchdüse die Vorderfront voll. Um die Reinigungsarbeiten zu erleichtern, habe ich den Kaffeeauslauf nunmehr komplett entfernt, was den optischen Gesamteindruck ein wenig stört. Beim Abdampfen ist die Front einschließlich Display komplett feucht. Aus langjähriger Erfahrung mit SAECO Automaten vermute ich hierin die Ursache, dass bei Störungen häufig die Steuerplatine ausgetauscht werden muss. Überhaupt zeigt das Display (auch schon früherer SAECO Modelle) sehr oft unsinnige Aufforderungen, wie "Satzbehälter leeren" unmittelbar nach dem Ausleeren und ähnlichen Blödsinn. Ständig will die Maschine gereinigt, geleert, befüllt werden oder fordert sonst eine Aktivität vom Benutzer ein. Die Kaffeezubereitung nimmt dabei rein gefühlsmäßig nicht den ersten Platz ein.

Eine richtig große Geschichte ist das Entkalken. Alle Kannen und Behältnisse müssen zunächst entleert werden. Unter die Ausläufe für Heißwasser und Kaffee müssen eigene Behältnisse aufgestellt werden. Die Milchkaraffe muss angedockt und halb mit Wasser befüllt sein. Dann erst kann es los gehen. Weil noch niemand bei SAECO auf die Idee gekommen ist, dem Kunden einen ausreichend großen, passenden Auffangbehälter (einfacher Kunststoff würde genügen) zur Verfügung zu stellen, muss man die Maschine während des Entkalkungsvorgangs ständig im Auge behalten, da sonst eine Überschwemmung droht. Nach der eigentlichen Entkalkung erfolgt eine dreimalige Wassertankfüllung zur Spülung. Da steht man insgesamt gut und gerne mal eine knappe Stunde an der Maschine.

Es empfiehlt sich zudem ständig einen Behälter unter dem Kaffeauslauf stehen zu lassen, da die Maschine bei jedem Abschalten/Wiedereinschalten den Auslauf reinigt und sonst einerseits die Front verspratzelt wird, andererseits ganz schnell der frontale Flüssigkeits-Auffangbehälter voll ist und geleert werden muss. Für mich ist nicht nachzuvollziehen, warum im Gegensatz zu früheren Modellen der frontale Abtropfbehälter vom inneren getrennt wurde, da jetzt insgesamt wesentlich häufiger einer der beiden Behälter entleert werden muss.

Insgesamt bin ich gegenüber der neuen Modellreihe eher zwiespältig eingestellt, da man wieder einmal echte Innovationen versäumt, alte Mängel nicht behoben hat und neue Mankos der automatisierten Milchschaumerzeugung m.E. für diese Preisklasse nicht zufriedenstellend gelöst hat. Im Prinzip verkauft SAECO immer noch eine Technologie von Mitte der 80er Jahre, als sie erstmals die herausnehmbare Brühgruppe konstruierten. Das Innenleben einer SAECO ist im Gegensatz zum endlosen Modellreichtum vorspiegelnden Äußeren erstaunlich variantenarm.

In jedem Fall geht es mit einem Gerät der unteren Preiskategorie und gegebenenfalls separatem Milchaufschäumer ganz erheblich preiswerter.
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am 11. August 2014
Verarbeitung:
TOP haptisch und optisch sehr gut.

Reinigung:
Dank den Reinigungsprogrammen, hält sich der Zeitaufwand in grenzen bzw. man kann während dessen etwas anderes erledigen. Natürlich sind Kaffevollautomaten Reinigungsintensiver als die klassische Filter-Kaffeemaschine aus dem Supermarkt.

Kaffeegenuss:
Ich hatte die letzten 12 Jahre eine Saeco Magic De Luxe im Einsatz. Mit den gleichen Kaffeebohnen erhalte ich mit dieser Kaffeemaschine einen wesentlich aromatischeren Kaffee als mit De Luxe. Das liegt einfach an der Entwicklung des Saeco Brewing Systems, dieser kleiner Drehregler am Kaffeeauslauf hat eine sehr große Auswirkung auf das Kaffeearoma. Dreht man den Regler nach rechts läuft das Wasser langsam durch und kann mehr Kaffeearomen aufnehmen, dreht man den Regler nach links läuft das Wasser schnell durch und der Kaffee wird dann "dünn".

Milchschaum:
Die Zubereitung von Cappucino und Latte Macchiato ist kinderleicht und der Milchschaum bleibt auch eine weile erhalten. Wobei ich nur Milch mit 1,5% Fettanteil habe, bei Milch 3,5% Fettanteil wird der Milchschaum sicherlich noch besser.
Mann muss allerdings einige Cappucini und Latte zubereiten um die für ein selbst richtigen Anteile Milchschaum und Kaffee zu finden.

Ich habe die Kaffeemaschine seit einigen Monaten im Einsatz und bin immer noch voll und ganz zufrieden. Wer seine Maschine innerhalb von 6 Wochen bei Saeco registriert erhält 3 Jahre Garantie.

In dieser Preisklasse ist die Maschine einfach der Hammer!

Änderung der Bewertung:
Seit Mai 2015 zwei Garantiereparaturen:
1.) Mai 2015 - Multifunktionsventil defekt
2.) Ende Juli 2015 - Brühgruppe defekt
3.) Januar 2016 - Sensor defekt Meldung Abrtopfschale/Satzbehälter leeren in Endlosschleife.
ERC hat Antrag auf Wandlung positiv entschieden, Austausch gegen aktuelles Modell 8858/01.
Dies zeigt dass Philips und das ERC einen Qualitätsanspruch und auch die Kundenzufreidenheit im Blick haben.
Deshalb gibts jetzt wieder 4 statt 2 Sterne.
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TOP 500 REZENSENTam 4. August 2015
Kaffeevollautomaten dieser Kategorie sind reinigungs- und geräuschintensiv und nicht für Massenausgabe von Kaffee geeignet. Die Saeco nimmt einem aber viel durch automatische Reinigungen (incl. Milchkreislauf!) ab und die manuellen gehen meist schnell von der Hand. Vorbildlich sind auch die Menüführung und die Erleichterung durch die Vielzahl an Handlungshinweisen, die manchmal allerdings ein bisschen früher kommen könnten.
Am Anfang erscheinen viele Kleinigkeiten als nervig und kompliziert, die bei Vertrautheit mit der Maschine und deren Variantenreichtum aber schnell unbewusst im Hintergrund verschwinden.

Espresso, Kaffee(lungo), Capuccino, Latte Macchiato sind auf Knopfdruck bereit. So kann man nicht nur sich, sondern auch überraschenden Besuch mit einer heissen Köstlichkeit verwöhnen. Meiner Meinung nach werden es auch wesentlich teurere Maschinen schwer haben diesen Espresso und Cappucino zu übertreffen.

Fazit. Mit der Saeco hat man ein kleines Stück Italien in schön silberedlen Verpackung zuhause...
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Aufbau/Inbetriebnahme/Grundeinstellungen >>>>>>>

Wenn man den Versandkarton oben öffnet, ist auf den Innenseiten der Seitenflügel bebildert, wie sich die Maschine am besten entnehmen lässt: Produktkarton öffnen, obenliegendes Zubehör entfernen. Unter den Styroporcocon ist eine Plastikfolie mit Tragegriffen am Ende gezogen, mit der sich die Maschine herausziehen lässt. Bis hierhin sehr vorbildlich. Als Zubehör ist dabei: vordere Auffangschale mit Metallgitter, Milchbehälter, Kaffeepulverlöffel, Britta Wasserfilter, Entkalker, Silkontube + Pinsel und Anleitungen in vielen Sprachen.

Mit Angabe des Zubehörs greife ich vorweg, denn nach dem Auspacken hat man erst einmal ein starkes IKEA-Feeling. Es liegen jede Menge Dinge auf dem Tisch, bei dem man erst einmal nicht weiß, wann und wie es einzusetzen ist. Gerade der Erstaufbau ist ein starker Schwachpunkt der Anleitung. Es fehlt eine bebilderte Zubehörübersicht und auch der Grundaufbau wird nicht vollständig beschrieben. Man erschliesst relativ leicht wie was die vordere Auffangwanne ist und wie man sie anbringt, genauso das aufliegende Gitter, aufgeführt ist es aber nicht.

Am Anfang gibt es noch einige weitere Stolperfallen. Es ist noch einfach das Kabel anzuschliessen, hinten auf ein zu schalten, am rechten Flügen den Kaffee einzufüllen und die Malfeinheit per Drehregler einzustellen - oft findet man auf der Packung der Bohnen schon einen Hinweis dazu. Den Britta Wasserfilter einzusetzen ist schon ein wesentlich fummeligere Angelegenheit. Man benötigt mehr Kraft beim Herausnehmen des normalen Filters und Einsetzen des Britta Filters als man bei so einem Plastikbehälter anwenden möchte. Nach Installation muss man ihn im Menü aktivieren. Das ist im Buch gut beschrieben und die Menüführung ist so logisch, dass es leicht von der Hand geht. Beim Aktivieren kommt eine große Wassermenge über die mittlere Ausgabe, man benötigt wirklich ein großes Gefäß - allerdings weist das Menü einen auch direkt darauf hin. Was leider nicht im Menü und in der Anleitung steht ist, dass man aufpassen muss das die Ausgabeeinheit mit den zwei Düsen ganz nach vorne gezogen ist, ansonsten fließt das Wasser/Kaffee nicht aus den unteren Düsen sondern oben aus dem verchromten Abfluss in der Mitte. Was auch nicht angegeben ist, dass beim ersten Einschalten eine automatische innere Spülung durchgeführt wird, bei der das Abwasser durch die linke Heißwasserdüse ausgegeben wird.

Klassischer Kaffee >>>>>>>

Auf der linken Seite neben dem Display sind die Tasten für Espresso, klassischer Kaffee (kleine und große Tasse), und für spezielle Varianten. In der Grundeinstellung ist für meinen Geschmack die Wassermenge beim Espresso zu hoch und die Kaffeeintensität zu schwach. Genau umgekehrt ist es meiner Meinung nach beim klassischen Kaffee. Geschmäcker sind verschieden, so ist es sehr gut, dass beides sich sehr einfach anpassen lässt. Mit dem Drehregler bei der mittleren Ausgabe lässt sich leicht die Kaffeestärke anpassen, die Wassermenge dreistufig (Kaffeebohnenanzeige) über den Pfeil nach oben Knopf rechts neben dem Display.
Mit der Kaffeebohnenanzeige kann man auch auf vorgemahlenen Kaffee umstellen. Danach füllt man mit dem beiliegenden Kaffeelöffel eine Portion gemahlener Espressokaffee (kein normaler Bohnen-/Filterkaffee) oben in die vordere kleine Klappe und wählt danach die gewünschte Kaffeesorte. Dies muss man für jede einzelne Tasse wiederholen, Mehrfachausgabe ist nicht möglich. Als nichts was man häufig machen möchte

Kaffee mit Milch >>>>>>>

Für Kaffee mit Milch/-schaum kommt der Michbehälter aus dem Zubehör zum Einsatz. Mit dem oberen Schwenkarm entriegelt man den Deckel und kann Milch einfüllen. Danach wieder Deckel aufsetzen und wieder verriegeln. Letzteres sollte man sich bei Nichtbenutzung angewöhnen, da somit der Ausflusskanal dicht ist und keine Fremdpartikel hineinkommen. Die verriegelte Position ist auch die Reinigungsposition.

Der Milchbehälter wird rechts neben der Kaffeeausgabe eingesetzt. Dafür nimmt man die magnetisch fixierte Abdeckung ab und setzt die Nase des Behälters ein - auf dem Produktbild gut zu sehen. Im Wasserbehälter gibt es eine Aussparung für diese Abdeckung. Trotzdem schade dass es nicht so gelöst wurde, dass die Öffnung durch nach oben schieben erfolgt, so hat man ein loses Teil, das leichter verloren werden kann.
In verriegelter Position kann man den Milchkanal über die Cleantaste im rechten Tastenblock oben durchspülen lassen. Zur Ausgabe eines Cappucinos dreht man den Schwenkarm des Milchbehälters bis direkt vor die Kaffeeausgabe in der Mitte.

Danach muss man nur noch eine passende Tasse/Glas unterstellen und auf Cappucino links oben im rechten Tastenblock drücken. Es wird zuerst die Milch ausgegeben, wobei am Ende der Ausgabe mit Dampf die Milchkanal durchgeblasen wird und je nach Größe der Tasse/Glas kleinere Tropfen darüber hinaus kommen können. Bei kleinerer Größe hilft es manchmal bei der Milchausgabe die Tasse/Glas näher an die Milchausgabe zu halten, man hat einige Sekunden Zeit bis danach der Kaffee ausgegeben wird.
Für meinen Geschmack sollte man bei Cappucino die Kaffeestärke einen Tick höher schalten als bei normalem Kaffee.
Verriegelt man nach der Kaffeeausgabe den Milcharm wieder, führt die Saeco automatisch einen Reinigungslauf durch.

Exkurs Milch >

Der perfekte Milchschaum ist eine Wissenschaft für sich, beginnend mit Milch, Milchtemperatur, Ausgießtechnik etc. Beim Vollautomaten kommt es vor allem auf die Milchsorte an, da man auf die anderen Aspekte kaum Einfluss hat. Es empfiehlt sich fettarme Milch zu nehmen, damit der Schaum nicht zu sehr nach gekochter Milch schmeckt. Je höher der Eiweißanteil der Milch, je cremiger dann der Schaum.

Bei meinem Test verwendete ich zunächst Alpenmilch von Weihenstephan (1,5% Fett/3,5% Eiweiß). Hier war der Schaum hinsichtlich Cremigkeit, Festigkeit schon von recht guter Qualität, ein Geschmack von gekochter Milch war nur leicht im Hintergrund vorhanden. Danach H-Milch von Real, die oft von Andechser hergestellt wird (0,3%Fett/3,6%Eiweiß). Hier war der Schaum noch feinporiger mit schönem frischem Geschmack ganz ohne Kochmilcharoma, leider aber auch mit deutlich weniger Festigkeit. Dennoch ein beeindruckendes Erlebnis für Heimkaffee.

Nachfüllen/Standardreinigung >>>>>>>

Durch die automatischen Spülläufe wird sehr viel Wasser benötigt. Entsprechend muss oft auch schon nach wenigen Tassen nachgefüllt werden, wobei das System aber meistens rechtzeitig darauf hinweist. Prinzipiell empfiehlt sich immer eine große Tasse bei Nichtbenutzung unter die Ausgabe zu stellen, denn beim Einschalten und beim automatischen Ausschalten macht die Maschine selbstständig Spülläufe und gibt das Abwasser vorne aus.

Umso sparsamer ist die Saeco dafür mit Kaffeebohnen. Auch nach einigen Testkaffees am Anfang sieht man noch keine große Abnahme der Füllmenge. Prinzipiell empfiehlt sich hier aber auch regelmäßig nachzuschauen, da der Vollautomat von sich aus nicht erkennen kann, ob genug Restbohnen für einen Kaffee noch vorhanden sind, sondern nur dann Nachfüllen signalisiert, wenn der Behälter ganz leer ist.

Überraschend früh (bereits am zweiten Tag) kam der erste Entleerungshinweis für die Kaffeebohnenreste und das Wasserauffangbecken. Mit letzterem ist nicht das vordere unter den Tassen gemeint, sondern das unter dem Mahlwerk. Der Vorgang ist aber relativ einfach. In der Mitte der linken Vorderkante ist eine Taste mit der sich die Frontseite nach rechts aufklappen lässt. Ganz unten ist eine zweigeteilte Auffangwanne, die nach vorne herausgezogen wird. Der hohe Behälter mit den gepressten Kaffeeresten lässt sich dann separat entnehmen. Kurz ausleeren, bei Bedarf ausspülen, wieder zusammensetzen, einschieben, fertig. Dauert in Summe bestimmt nicht länger als eine Minute.
Nach einer Woche bilden sich nun erste Kaffeepulverablagerungen neben der Auffangschale. So wie es aussieht wohl deshalb, welche manche gepressten Kaffeepulvertabletten leicht schräg zum Liegen kommen und bei nahe an der Füllgrenze seitlich darüber hinaus abbröckeln. Wenn man das verhindern möchte, leert man am besten auch schon bevor der Hinweis kommt mal zwischendurch. Auch beim Mahlwerk sieht man nun Spuren von Kaffeepulver, in beiden Fällen zum Glück trocken und leicht zu entfernen.

Periodische Reinigung/Wartung>>>>>>

Die Reinigungs- und Wartungsintervalle sind vorbildlich beschrieben. Einerseits im hinteren Teil der Anleitung, zusätzlich als Kurzübersicht in der Maschine als Aufkleber an der Innenwand.

Wöchentlich soll das Mahlwerk gereinigt werden, da sich hier mit der Zeit immer mehr Kaffeestaub ablagert. Dazu nimmt man die Auffangschalen heraus, drückt oben den in der Anleitung bezeichneten Knopf nach rechts und zieht den ganzen Mahlblock gleichzeitig gerade heraus. Das Herausnehmen und Abspülen mit Wasser geht sehr fix. Am längsten dauert das Trocknen lassen. Alle paar Mal sollte man nach dem Trocknen zusätzlich in der Anleitung bezeichnete Stellen mit beiliegendem Silikongel eingestrichen werden.
Auch das Einsetzen geht schnell. Man drückt falls nötig unten zunächst am seitlichen Ende den Knopf wieder an die richtige Position, schiebt das Mahlwerk gerade ein und setzt danach die Auffangschalen wieder ein.

Entkalken. Aufwändigster Vorgang ist das Entkalken der Maschine. Im Handbuch ist fast gar nichts zum Abschlauf dazu beschrieben, wohl weil auch hier über das Menü wieder jeden Schritt angegeben wird. Trotzdem würde man gern im Vorfeld wissen was einen erwartet.

Wenn ein Entkalken notwenig wird, wird dies am Display als Hinweis angezeigt, starten muss man es über das Wartungsmenü selbst.
Als erste Schritte entfernt man den Kalkfilter falls eingesetzt, füllt den Entkalker dann in den Wassertank und füllt mit Wasser auf. Die Milchkaraffe wird halb mit Wasser gefüllt, eingesetzt und in Ausgabeposition geschwenkt. Dann stellt man ein Gefäß unter die Heißwasser- und eines unter die Kaffeeausgabe und kann starten.
Im ersten Schritt findet die eigentliche Entkalkung statt, danach ist der Wasserbehälter zu reinigen, im zweiten Schritt werden die Kreisläufe durchgespült. Dies dauert in Summe eine knappe Stunde, bei der man immer wieder die Gefäße und Abtropfschale leeren und Wasser nachfüllen muss. Am Anfang ist es noch recht gemütlich und die kurzen Pausen zwischen einzelnen Abwasserausgaben reichen gut um die Gefäße zu leeren. Ab Ende der ersten Phase und beim Spülen danach wird man richtig auf Trapp gehalten, will man nicht, dass die Gefäße überlaufen.
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am 24. September 2013
Nachdem wir uns lang über Testberichte und Kundenbewertungen informiert haben, entschieden wir uns bei der Anschaffung eines Kaffeevollautomaten für die Saeco Exprelia Evo in der Edelstahlausführung.

Wir haben die Maschine jetzt seit gut einer Woche im Gebrauch und sind sehr zufrieden. Schon das Auspacken war eine reine Freude, die Saeco ist sauber verarbeitet und die Edelstahloberflächen sind unempfindlich bezüglich Fingerabdrücken und einfach eine Augenweide. Das OLED- Display ist leicht und gut abzulesen und die Bedienung über die Tasten ist schnell erlernt, das Studium der Bedienungsanleitung ist eigentlich nicht notwendig für Menschen, die die Bedienung eines Smartphones gewohnt sind.

Einstellung und Optimierung der einzelnen Getränke hat zwei Tage in Anspruch genommen, vom Espresso bis zum Latte Macchiato schmeckt alles wunderbar, viel besser als bei der alten Padmaschine. Crema und Michschaum sind für einen Vollautomaten für den Privatgebrauch perfekt, Cappuccino, Latte Macchiato und Milch werden heiß genug, die Zubereitung ist sehr schnell und sauber. Durch das einfache Abziehen des verstellbaren Kaffeeauslaufs passen auch große Tassen, so mussten wir uns keine neuen kaufen.

Die Maschine führt nach jedem Bezug von Mischgetränken automatisch eine Reinigung der Milchkaraffe durch, was ich als sehr gut und hygienisch empfinde. Auch das Zerlegen und Reinigen der Milchkaraffe und der Brüheinheit geht einfach und schnell von der Hand, beim ersten Zerlegen der Milchkaraffe habe ich die Bedienungsanleitung zur Hand genommen, es gibt hierzu ein sehr gutes Video bei Youtube.

Die Abtropfschale ist relativ schnell voll, dies ist aber den kompakten Abmessungen geschuldet und war mir vorher bekannt, für mich kein Mangel. Tresterschale und Abtropfschale lassen sich sehr leicht über das Öffnen der Front entnehmen, genau so wie die Brüheinheit.

Alles in allem bekommt man für sein Geld einen sehr guten Gegenwert, die Saeco ist hochwertig verarbeitet, alles lässt sich leicht und verständlich einstellen und bedienen. Die Reinigung geht ebenfalls leicht von der Hand.

Positiv ist noch zu erwähnen, dass die Saeco auf der Rückseite einen echten Ausschalter hat. Wenn die Maschine tagsüber nicht benutzt wird, verbraucht sie im Standby zwar auch nur wenig Strom, aber ein Ausschalter ist einfach besser.

Sollte die Qualität der Kaffeezubereitungen über die Zeit so bleibt, ist die Saeco für mich eine klare Kaufempfehlung.

Update 26.03.14 Nach mittlerweile einem halben Jahr Erfahrung bestätigt sich der gute erste Eindruck des Gerätes. Die Qualität der Kaffegetränke ist unverändert Spitzenklasse und das Handling kinderleicht. Wir würden die Exprelio Evo wieder kaufen !
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