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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
121
4,6 von 5 Sternen
Der Vorname
Format: DVD|Ändern
Preis:4,97 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 13. November 2017
"Der Vorname" ist ein grandioses Kammerspiel mit Witz und Verstand. Er sorgte direkt beim Schauen für Diskussionsstoff und regt zum Nachdenken an. Keinen Film habe ich so oft gesehen wie diesen hier.
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am 2. April 2013
Selten haben wir so gelacht. Ein grandioser Film mit fantastischen Schauspielern. Uneingeschränkt eimpfehlenswert, einfach nur klasse und eine super Geschenkidee, für alle, die ihn noch nicht gesehen haben!
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VINE-PRODUKTTESTERam 20. September 2013
Was war doch gleich nochmals der Anlass? Zwei Paare und der beste Freud treffen sich zum gemeinsamen Mahl, wobei die hochschwangere junge Freundin des Bruders der Gastgeberin erst verspätet erscheint. Dieser lässt derweilen eine Bombe platzen mit der Ankündigung, seinen Sohn Adolph (ja, nicht mit f sondern ph) nennen zu wollen. Das löst in der Runde heftige Reaktionen und Empörung aus und zieht eine Kette weiterer Enthüllungen nach sich. Alte Konflikte brechen auf und es gibt sogar eine blutige Nase. Viel Lärm um Nichts? Es werden zum Teil schon heftige Geschütze ausgefahren und manche Situation ist für die Betroffenen prädestiniert, um vom Glauben abzufallen. Und welche Rolle die betagte Mutter der Geschwister dabei spielt, sehen sie selbst...

Der Beginn des Filmes (die ersten ca. 10 Minuten) erinnerte mich vom Stil her stark an "Die fabelhafte Welt der Amelie"; der anschließende Verlauf dann sehr an "Der Gott des Gemetzels". Entstanden ist ein Wortgefecht nach der Art eines Kammerspieles, welches sich auf räumlich begrenztem Terrain abspielt. Der Fortgang lebt von den Dialogen und dem Wortwitz. Leider verstehe ich zu wenig Französisch, sonst hätte ich mir den Film gerne im Original angeschaut. Manche der Einfälle wirken ein wenig "konstruiert", aber insgesamt darf man staunen und lachen.
Es lohnt sich auch, den Abspann anzuschauen.

Der Film entstand nach einer Vorlage fürs Theater. Die Ausstattung der Film-Kulissen ist mit viel Liebe zum Detail geschaffen. Die Schauspieler agieren alle erfrischend gut. Zum 5. Stern fehlte nicht viel.

Extras: 'Making of' (OmU, ca. 26 Minuten): schnelle Schnitte, Szenen vom Dreh und kurze Interviewsequenzen, Infos über die Hintergründe – außerdem: Spaß beim Dreh; darüber hinaus nur noch Trailer

Fazit: Wer "Der Gott des Gemetzels" toll findet, könnte auch an diesem Film seine wahre Freude haben.
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am 1. Januar 2013
Geschliffene Dialoge, eine intelligente Handlung, herausragende Schauspieler. Ein Wort ergibt in diesem verfilmten Theaterstück das andere. Insofern fließt die Handlung folgerichtig und logisch weiter und weiter und weiter, bis zum Ende. Man kann diesen Film wohl als Komödie bezeichnen. Vor allem Einleitung und Schluss, die an die "Welt der Amelie" erinnern, legen dies nahe. Zwischendrin aber, und ist ja der überwiegende Teil, halte ich es eher für ein Drama. Vergleiche ich diesen Film mit dem ähnlich veranlagten "Gott des Gemetzels" von Polanski, der mir auch ganz gut gefallen hat, so finde ich den "Vornamen" um Längen besser.
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am 24. Dezember 2013
STORY
Elisabeth (Valerie Benguigui), eine immer wieder desillusionierte Lehrerin sowie aufopfernd aktiv als Mutter und im Haushalt, und Pierre (Charles Berling), Uni-Dozent sowie analog aufopfernd mit der Frage nach richtig und Falsch oder auch der Wahrheit beschäftigt, sind verheiratet und haben zwei Kinder. Zu einem Abendessen sind Elisabeths Bruder Vincent (Patrick Bruel), der einzige Nichtakademiker der Runde, dafür aber nicht weniger schlau und als Immobilienmakler sehr erfolgreich, dessen schwangere Frau Anna (Judith El Zein), dem Job verpflichtet bis zur Niederkunft, zickig, aber auch zielgerichtet, und ein Freund seit Kindertagen, Claude (Guillaume De Tonquedec), Philharmonie-Posaunist, sensibel, vielleicht schwul oder auch schüchtern, eingeladen. Der Vorname, den Vincents und Annas Kind erhalten soll, schmeißt den ganzen Abend, dies in beiden Sinnmöglichkeiten des Wortes.

MEINUNG
Exzellent wie man aus einer Vorgabe, dem Vornamen eines zu erwartenden Kindes, 109 Minuten beste Unterhaltung machen kann. Die wird natürlich durch die pulsierenden Charaktere geschaffen, die sich deswegen fetzen und mögen können, weil sie alle für sich stehen, aber genug Öffnungen bereithalten, um sich auszutauschen, abzureiben, an Bewährtem festzuhalten und zu erneuern.
Lachen kann man dank geschliffener Dialoge, vornehmlichen Realitätsbezug und dem Spiegel, der einem permanent vorgehalten wird. Hierbei beachte man ggf. und z. B. auch die Vornamen der Kinder von Elisabeth und Pierre, was der Ironie einen Return verpasst.

WERTUNG
Wenn ein Film schon oft rezensiert wurde, kann oder soll man es sich ggf. sparen. Nicht aber, so denke ich, wenn es ein wirklich guter Film ist. Das ist hier der Fall, daher fünf Sterne.
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am 17. Dezember 2012
Ich habe im Vorfeld oft die Vergleiche mit "Der Gott des Gemetzels" gelesen. Vorab: Mir hat der Fim "Der Gott des Gemetzels" nicht gefallen, im Gegensatz zum Theaterstück von Yasmina Reza. Ich fand die Geschichte filmisch nicht gut umgesetzt, da im Gegensatz zum Theaterstück von Anfang an alles klar ist, es gibt keine Figurenentwicklung, alle sind schon zu Beginn so auf Hundertachtzig, dass es keine Steigerung, keine Überraschungen gibt.
In den Film "Der Vorname" bin ich auch sehr schwer rein gekommen, das Vorstellen der Figuren mit kleinen Episoden fand ich nicht witzig genug, um sie in dieser Länge zu zeigen. Um so besser wurde der Film, als es endlich "zur Sache" ging. Wirklich pointenreiche Dialoge, ich habe Tränen gelacht. Und da ich ja im Vorfeld nur gelesen hatte, dass es um den Vornamen Adolf ging, tat sich dann für mich mehr und mehr ein Abgrund auf, die Tränen flossen am Ende wieder, aber nicht vor Lachen. Dieser Bogen, den der Film schafft, das ist fesselnd, berührend, zwischen drin immer wieder komisch und immer wenn ich dachte: So, jetzt sind sie durch...nein, gegen Ende der große Ausbruch der Gastgeberin, einfach toll! Überhaupt durchweg eine Starbesetzung, sonst wäre der schmale Grad zwischen Komik und Tragik gar nicht möglich, wunderbar, wie das immer wieder kippt und wie scheinbar leicht und unaufwendig das gespielt wird. Bravo!
Ein grandioses, komisches Ende. Deshalb trotzdem von mir die 5 Sterne und der Hinweis an diejenigen, denen es mit dem Anfang ähnlich geht: haltet durch, es lohnt sich.
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am 25. Januar 2013
Humor, gar keine Langweile, fesselnd, Sehr unterhaltsam. Sehr aktuelle Themen. Sehr gut gespielt. Ein hervorragender Film.
Ich empfehle den DVD
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am 2. November 2013
Witzige, intelligente Dialoge und Spannungsbogen bis zum Schluß, da es immer wieder Überraschungen in der Handlung gibt. Es wirkt wie ein Theaterstück, vermutlich da es im Original auch ein Theaterstück ist. Es spielt praktisch die ganze Zeit in einem Zimmer und lebt von den großartigen Darstellern.
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am 31. Dezember 2012
Einer der besten Filme, die ich in den letzten Jahren gesehen habe....häufig zum Lachen, manchmal ätzend, oft entlarvend, teilweise richtig böse - und man erkennt in vielen Szenen sich selbst wieder, wenn man ehrlich zu sich ist...! Ein Film, der manches Mal dort kratzt, wo es richtig wehtut - aber nie niveaulos ist! Tolle Schauspieler, klasse Dialoge - für mich ein absolutes Highlight der schwarzen Komödien 2012!!! Bravo!!!
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am 7. Januar 2015
Eine Komödie zum sich kaputtlachen ist es nicht, wer Klamauk sehen möchte wäre hier falsch. Die ersten 15-20 Minuten vergehen eher unspektakulär , aber dann..... ein Leckerbissen. Der Vergleich mit 'Der Gott des Gemetzels' ist tatsächlich zutreffend, insofern dass jeder dem anderen den Spiegel irgendwann vörhält. Am besten gar nichts zur Handlung des Filmes lesen/sehen (ich finde es sehr Schade dasss jemand hier schon in der Überschrift den Namen verrät) sondern direkt loslegen. Das Drehbuch ist genial. Der Regisseur hat aus den Schauspielern alles rausgekitzelt, die feinste Mimik, die beste Momente, die kleinsten Details. Hut ab. Was man vielleicht nicht sofort erkennt ist die Genialität der Filmcutterin, das war eine extreme und eigentlich Oscar-würdige Leistung. Kompliment. Insgesamt ein Highlight, eine Perle, ein Genuss für den anspruchsvollen Cineasten.
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