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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
68
4,4 von 5 Sternen
Format: Kindle Edition|Ändern
Preis:4,99 €
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TOP 1000 REZENSENTam 5. Dezember 2012
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Nickel ist ein gut zu lesendes, spannendes kleines Buch. Trotzdem hab ich mit dem ein oder anderen Probleme, dass ich keine fünf Sterne geben kann. Der Reihe nach:

Die Story: Nickel ist dem System der Pflegefamilien entschlüpft nachdem er in seiner letzten missbraucht wurde. Darauf hin hat er es sich mit 12 Jahren zur Aufgabe gemacht Pädophilen das Handwerk zu legen und sich mit allerlei kriminellen Machenschaften über Wasser zu halten. Er wird von einem Mädchen beauftragt ihre verschwundene, vermutlich entführte Schwester wieder zu finden.
Soweit, so gut. Aber hier geht es für mich mit der Glaubwürdigkeit los: ein zwölfjähriger, der ein gut ausgebildeter Mixed-Martial-Arts Kämpfer ist, ein Computer-Genie, ein King im Kanabis-Anbau, sich mit dem Bau von Rohrbomben und dem Gebrauch von Schußwaffen auskennt ist schon unglaubwürdig genug. Zusätzlich ist Nickel aber auch noch in der Lage "das System" zu überlisten, was es ihm ermöglicht als Kind Bankkonten zu führen, Geldwäsche zu betreiben, alleine ein Haus zu mieten und den Alltag zu bewältigen. Selbstverständlich ist er über alle Maßen reif, reflektiert, selbstdiszipliniert, sprüht vor schwarzem Humor und ist ein brillianter Ermittler, Spurenleser usw, dass er die Polizei bei ihren Ermittlungen nur als Stümper sehen kann. Das wäre für einen erwachsenen Helden schon ein wenig viel des Guten. Für einen Helden von 12 Jahren geht all das für meinen Geschmack gar nicht.
Die Story rund um kriminelle Machenschaften und Kinderschänder ist gut erzählt. Der Spannungsbogen ist ein echter Bogen, der sich spannt! Es gibt wenig Blut und Eingeweide, dafür jede Menge Andeutungen, dessen was passiert, was es zum Teil schwer zu ertragen macht.

Nickel ist ein Jugendbuch. Wobei ich mich auch damit etwas schwer tu. Für welche Altersklasse Jugendlicher soll das Buch geeignet sein? Für die 10-14jährigen würde ich sagen geht es etwas zu heftig zur Sache, aber welcher 15 und aufwärts-jährigen möchte die Geschichte von einem 12jährigen Übermenschen lesen?

Sprachlich hat mir Nickel sehr gut gefallen, Jugendsprache in einfachen Sätzen ohne "Gossensprache" zu sein. Sehr gut gelungen, auch in der Übersetzung!

Insgesamt hat Nickel mich als erwachsenen Leserin gut unterhalten. Die Schwächen (vor allem der Über-Held) lassen die Story leider echt ein wenig im Regen stehen, was mir leid tut.
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am 1. September 2012
Dieses Buch lässt mich sprachlos zurück. So viel Kraft, Liebe und Schönheit inmitten unserer Welt, die ganz dicht unter ihrer Oberfläche unendliche Hässlichkeit offenbart.

Es ist lange her, dass ich eine ganze Nacht durchgelesen habe. Von Nickel konnte ich mich jedoch nicht mehr trennen. Und jetzt, da ich ausgelesen habe, geht es mir wieder wie in Kindertagen - ich weiß gerade nicht wirklich, wie ein Leben ohne diesen kleinen Nickel aussehen könnte.

Diese Geschichte wird nicht nur ungemein spannend und in einem beeindruckenden Erzählstil vorgetragen, sie spielt darüber hinaus in der Erlebens- und Gedankenwelt eines Kindes, die sich nachhaltig in meinem Empfinden festgesetzt hat. Es mag seltsam klingen, aber ich war gestern Abend, als ich mit dem Lesen begonnen habe, ein anderer Mensch, als ich es heute früh, nach der letzten Seite, bin. Ein Teil der Kraft dieses Kindes ist auf mich übergegangen. Mein Blick auf die Welt und all die Ängste des Lebens hat sich verändert.

In meinem Leserinnenleben bildet dieses Buch schon jetzt einen Meilenstein. Absolute, uneingeschränkte Leseempfehlung meinerseits...
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am 27. Januar 2013
„Ich wollte das Raubtier sein, nicht die Beute“, sagt Nickel über sich. Ein ungewöhnlicher Privatdetektiv, der manchmal Kinderschänder jagt, manchmal Müttern hilft, die fürchten, dass ihr Sohn auf Abwege gerät („Er geht mit einem Mädchen, und ich kann sie nicht ausstehen“). Wie Robin Hood nimmt er’s (sein Honorar) von den Reichen, und den Armen bietet er seine Dienste kostenlos an. Wegelagerer ist er nicht, aber ganz gesetzestreu auch nicht – das lässt seine Lage nicht zu, denn er ist „nur ein Kind … klein und rothaarig und vielleicht nicht einmal so hässlich“. Und er will auf keinen Fall in die Fänge der Jugendfürsorge geraten und sorgt deshalb für sich selber.
Nickel hat alle Hände voll zu tun – Garten gießen, Rasen mähen, Ernte einbringen, das Haus in Ordnung halten –, als ihn der Hilferuf von Arrow erreicht, deren kleine Schwester verschwunden ist. Wie ein Profi geht er auf Spurensuche und entdeckt bald einiges, was der Polizei entgangen ist. Nebenbei übernimmt er noch einen kleinen bezahlten Auftrag von Veronica, die um ihren Sohn Jeff fürchtet. Geschickt nimmt er Kontakt zu Jeff auf und findet raus, was das eigentlich für ein Typ ist – nämlich gar kein übler. Und er bekommt Probleme mit Gary, dem treuen Abnehmer all der Pflanzen, die Nickel im Garten anbaut, um sich finanziell über Wasser zu halten. Gary hat nämlich Angst aufzufliegen, als ihn der Direktor seiner Schule ins Kreuzverhör nimmt.
Unterdessen hat Arrow es ihm angetan, sie ist genau Nickels Typ, obwohl er sich keine Illusionen über eine gemeinsame Zukunft macht. Aber immerhin gehen sie mal ein Stück Hand in Hand, und Nickel schwört sich, „mir die Hand nie mehr zu waschen“. Dass es ihm gelingen wird, Arrows Schwester Shelby zu retten, glaubt er selbst kaum noch. Aber er sammelt geduldig Indiz um Indiz, bis ihn eine plötzliche Eingebung auf die richtige Spur führt – und dann geht es richtig ab, bis zum furiosen Ende.
„Nickel“ ist ein tolles Buch. Klar, es ist für Jugendliche gedacht, aber man kann es in jedem Alter lesen, denn es ist einfach nur gut geschrieben. Und Nickels coole, knappe Sprache hat die Übersetzerin Alice Jakubeit großartig ins Deutsche gebracht.
Aric Davis hat in seinem ersten Roman einen Helden geschaffen, der dem Leser unvergesslich bleibt, Nickel ist cool, taff, eine echte Kämpfernatur, gerissen, stark und doch manchmal einsam und voller Sehnsucht. Das Leben dieses jungen Einzelkämpfers ist so packend und spannend erzählt, dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag. Ein paar schwierige Themen hat sich Aric Davis in diesem Buch vorgenommen – Gewalt gegen Kinder, sexueller Missbrauch, Versagen der Behörden – und er schreibt darüber aus der Sicht eines Rächers mit echter Wut im Bauch und echten seelischen Narben, und deshalb ist dieses Buch absolut glaubhaft. Von diesem Autor wollen wir mehr lesen!
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VINE-PRODUKTTESTERam 5. Dezember 2012
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Nickel ist ein Kind? Oder noch ein Jugendlicher? So ganz genau erfährt man das nicht. Er ist irgendwie über 10 Jahre alt, vielleicht ist er sogar schon 15. Seine Freude am weiblichen Geschlecht und sein charmanter Umgang damit, lassen das jedenfalls vermuten.

Nickel war Opfer von sexuellen Übergriffen in seiner Pflegefamilie, bis er geflohen ist. Seit der Zeit macht er Jagd auf Täter aus diesem Milieu. Sein Geld verdient er mit Erpressung und dem Verkauf von Marihuana.

Die Geschichte erzählt von einem Fall für Nickel, bei dem ein Mädchen entführt wurde, um es an Pädophile zu verkaufen. Es ist unglaublich spannend und lässt einem das Herz klopfen, wie sich die Geschichte entwickelt.

Auch wenn das Buch keine detaillierten Beschreibungen der Taten von Pädophilen enthält, nicht einmal Andeutungen, so ist es dennoch kein Kinderbuch. Nicht nur, dass Nickel wahrlich kein Typ ist, den man sich als Vorbild für sein Kind wünschen würde, sondern auch das Beugen des Gesetzes, wie es ihm gerade passt, hinterlässt einen schalen Geschmack in Bezug auf Nickels Charakter. Ein bisschen träumt man davon als Kind mal so ein toller Held zu sein. Gleichzeitig versucht der Autor aber auch darzustellen, wie schwierig das Allein-Leben sein kann. Mag sein, dass Nickel ein bisschen zu gut im Internet ist, ein bisschen zu gut beim Kampfsport und ein bisschen zu gut in so anderen Dingen, die ein Privatdetektiv können muss. Doch was solls... Gleichzeitig wird von seinen Ängsten, seinen Alltagsproblemen und auch von seinem Verliebt-Sein erzählt, so dass der Held wieder auf den Teppich kommt.

Es ist ein bisschen gruselig, wie beschrieben wird, wie die Informations- und Kontaktkanäle von Pädophilen laufen. Das klingt leider sehr realistisch.

Nickel ist spannend und ein bisschen gruselig. Und irgendwie wünscht man sich, dass es einen Nickel wirklich gäbe, damit die Welt ein bisschen besser werden würde.
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am 22. Juli 2016
Ein Spion, Krimi, Geheimdedektiv, 1000-Sassa. Nickel der eigentlich noch Kind ist, löst den Pädophilen Fall, lernt Steak grillen, kann Martial Arts und verliebt sich noch. Flott nach vorne geschrieben, manchmal leicht übers Ziel hinausgeschossen, aber immer unterhaltsam. Ich hab das Buch schnell weg gelesen, weils echt spass macht. Wenn man sich nicht an dem Satz stört, "ich bin doch eigentlich noch Kind" dann viel Spass damit.
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am 15. September 2012
Nickel liest sich flott und einfach. Die Geschichte entwickelt sich anfänglich langsam, nimmt aber dann relativ schnell an Fahrt auf. Jedoch ist die Welt alles andere als realistisch und Nickel als Hauptcharakter fühlt sich aufgrund seines Alters einfach nur falsch an. Seine komplexen Gedankengänge und seine Weltanschauung passen einfach nicht zu seiner Altersgruppen. Gleiches gilt für die Fähigkeiten und den Grund für die Gesamtsituation. Beide Themen werden leicht angeteasert, aber nie wirklich begründet aufgearbeitet. Schade irgendwie.

Was bleibt ist der kurzer Lesespaß für zwischendurch der zwar auch zum Nachdenken anregt, aber aufgrund der nicht realen Situation deutlich Potential verspielt. Geschrieben wie ein Kinder- oder Jugendbuch, inhaltlich eher wie ein Erwachsenenbuch ... eine merkwürdige Mischung irgendwie.
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am 11. September 2015
Tolles Buch mit guter Geschichte, auch wenn der Kleine irgendwie unglaubwürdig wirkt für einen zwölfjährigen mit der Menge an Voraussehung und krimineller Planung. Das Buch ist nicht zu kurz, man liest ne Weile, das gefällt mir und es ist spannend, sodass man es nur ungern aus der Hand legt. Mischung aus Belletristik und Krimi und irgend etwas anderem wofür ich gerade kein Wort finde. Volle kaufempfehlung!
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am 7. Februar 2013
ein held wie aus dem märchenbuch. ein kleiner ritter ohne furcht und tadel, der sich für die schwachen einsetzt. mich hat das buch sehr angesprochen und zugleich sehr berührt. kinder, in der welt von heute, die sich gegen erwachsene, die es oft nicht gut mit ihnen meinen, durchsetzen. ich hoffe von diesem kleinen sherlock holmes, der zugleich züge eines robin hood trägt, noch viel lesen zu dürfen.
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am 4. November 2013
Schon erstaunlich, was der Junge so alles "drauf" hat. Beim Lesen habe ich mich oft gefragt was denn die Welt der Erwachsenen für Kinder hergibt,daß sie in gewisser Weise so früh derartige Ideen in die Tat umsetzen müßen. Nickel hat in seinem jungen Leben Szenen erlebt, die selbst einen Erwachsenen zu Fall bringen würden und es ist sein Bestreben, mit schier altersweiser Logik und technischem Know how gelegentlich todesmutig zu verhindern, daß Altersgenossen ein gleiches Schicksal erleiden müßen.
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am 30. Mai 2013
Ich hab's verschlungen und unbedingt Lust auf mehr von diesem Autor.
Es ist mal wieder eine vollkommen neue und sehr originelle Geschichte,
der kleine Junge als Detektiv macht den "Großen" seiner Zunft ordentlich Konkurrenz.
Meine Empfehlung: Kaufen, lesen, geniessen!
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