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am 6. Mai 2016
Die Szenerie mit Städten, technischen Gimmicks und Special Effects sind sehr überzeugend.
Dazu die Idee Großbritannien und Australien mit einer Bahn durch den Erdkern zu verbinden. Klasse gemacht.
Auch der gezielte Einsatz von Robotern als Sicherheitspersonal. Sehr gut umgesetzt.
Ein deutscher Hersteller wird sich geschmeichelt fühlen, dass seine Waffen von heute in der Zukunft immer noch so gefragt sind.
Passen auch gut rein muss man sagen. Doch das nur am Rande.

Der Storyansatz ist gut. Nur leider ist der Dreh- und Angelpunkt der Story nicht so brilliant gewürdigt wie im Original.
Die Wiedererlangung des Charakters Hauser durch Qaid kommt einfach zu kurz. Da fehlt die Brillanz des Originals.
Allein schon die Szene mit der Wanze im Kopf (Original). Das ist geradezu trivial in der neuen Darstellung.
Auch erinnern Passagen an Minority Report, iRobot und Blade Runner. Das kosten zusammen klar den ersten Stern.

Nach meinem Geschmack ist Colin Farrell auch keine gute Besetzung.
Er passt von der Äußerlichkeit recht gut rein. Doch leider bleibt der Charakter hohl und austauschbar.
Es entsteht keine Spannung. Das kostet den 2. Stern. Denn hier dreht sich einfach alles um den Charakter "Hauser".
Dem Charakter vermag Colin Farrell kein Leben einzuhauchen. Es kommt keine Spur von einem besonderen Charakter eines
Ausnahmeagenten auf. Er wirkt stattdessen etwas naiv.
Die Nebenrollen sind passabel besetzt, wenn auch nicht hervorstechend. Eine Sharon Stone kann von Kate Bekinsale nicht
ersetzt werden. Wenngleich sie sich gut ins Zeug legt.
Lediglich Jessica Biel überzeugt besser als weibliche Verbündete und sticht ihre Vorgängerin aus dem Original klar aus.
Der Anführer des Widerstands ist schlicht ein Witz. Aufgesetzt und unglaubwürdig. Doch man muss nicht lange darunter leiden.
An das schauerliche Geheimnis des Originals hat man offensichtlich keinen Gedanken verschwendet.

Der Showdown bleibt meilenweit hinter dem Original. Doch es passt gut zum neuen Ansatz.

Fazit:
Ist ein trotz allem guter Actionfilm, den man sich ansehen kann.
Auch wenn man das Original kennt ist der Streifen sehenswert, denn der Storyablauf unterscheidet sich gut.
Man erkennt diverse Dinge wieder, aber es wird nicht dumm geklaut.
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am 24. November 2015
Kurz, ich kenne die Kurzgeschichten von Philip K. Dick und Total Recall aus 1990 als erste Verfilmung mit Arnold Schwarzenegger, fand ich nicht so gut umgesetzt (nach der Kurzgeschichte We Can Remember It For You Wholesale).

An einen absoluten Klassiker wie Blade Runner der ebenfalls auf einer Kurzgeschichte von Philip K. Dick beruht, kommt die zweite Verfilmung von Total Recall mit Collin Farrell nicht heran.

Die Sache mit der Reise durch den Erdkern, also da musste ich doch den Kopf schütteln und ein wenig habe ich den Mars dann doch vermisst. Neuinterpretation hin oder her.

Trotzdem hat er micht gut unterhalten und ich gebe 4 Sterne für die bessere, filmische Umsetzung von "We Can Remember it for You Wholesale", auch, weil sie abweicht von der Vorlage und besonders der für mich recht schwachen Verfilmung von Paul Verhoeven aus 1990.
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am 15. Dezember 2015
Leider spielt die eigentliche Heldin hier die böse, schade. Andersherum wäre es wahrscheinlich viel Interessanter und auch schöner geworden. Kate Beckinsale als Bösewicht ist nun einmal schwer zu ertragen, frechgrins. Handlung Top, Schauspieler erste Sahne und auch TOP Liga. Hier wurde nicht nur Stumpf ein weiteres Remake eine Remake irgendeines Films erstellt, sondern ein sehr wohl durchdachter, Action geladener Knaller auf die Leinwand gebannt, der dem Original mit unserem allseits geliebten Arnie in nichts nachsteht. Vielen Dank dafür.
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am 29. Mai 2016
Nach einem Weltkrieg bei dem u.a. auch Chemie Waffen zum Einsatz kamen sind nur noch Britannien und Australien (Kolonie genannt) bewohnbar. Beide Staaten sind komplett überbevölkert und Australien wird komplett von Britannien dominiert. Viele Menschen pendeln nach Britannien um dort zu arbeiten. Und werden größtenteils ausgebeutet.

In der Kolonie lebt Douglas Quaid der ebenfalls pendelt und in einer Fabrik arbeitet. Sein Leben ist deprimierend Um seinem Leben mal zu entfliehen entschließt sich Quaid ein Angebot der Firma REKALL anzunehmen. In dem Angebot wirbt die Familie damit ihren Kunden schöne aber falsche Erinnerungen einzupflanzen.

Douglas entscheidet sich für die spannenden Erinnerungen eines Geheimagenten. Doch bei einem test der vorher durchgeführt wird stellt sich heraus das Douglas wirklich ein Spion war sich daran aber nicht mehr erinnern kann. Plötzlich stehen die Sicherheitskräfte vor der Tür und ein Spiel beginnt.

Fortsetzungen und Remakes spalten immer wieder die Gemüter. Von den Studios werden sie immer wieder gerne gebracht das sie relativ einfach viel Geld einspielen. Bei vielen Fans kommen sie allerdings (meistens) weniger gut an weil sie u.a. den vorherigen Film und dessen Geschichte noch im Nachhinein verderben. Ich persönlich finde auch das viele Remakes und Fortsetzungen eher weniger gelungen sind und meistens nicht an die Vorlage herankommen doch gibt es auch viele die ich gerne anschaue.

"Total Recall" ist jetzt keine Fortsetzung sondern ein Remake. Und zwar eines bei dem man nicht der Versuch gestartet hat ein eins zu eins Renate zu schaffen. Eigentlich gute Voraussetzung die von Kritikern aber nicht gewürdigt wurde. Zu unrecht wie ich finde.

Der Film ist jetzt kein Meilenstein doch bietet er solide Unterhaltung. Und von der Machart (also den Effekten etc.) steht er anderen Filmen in nichts nach. Die Geschichte ist dabei sicher simpel und im Grunde gleich dem Original. Doch bei der Umsetzung war man sehr frei und hat teilweise andere Wege und Bilder gewählt.

Bei den Schauspielern ist es auch gelungen eine bekannte Darsteller zu finden. Wie u.a. Colin Farrell, Bryan Cranston, Bill Nighy und John Cho. Colin Farrell gilt dabei sicherlich als der beste Schauspieler doch hier zeigt er eine solide und gute Leistung und meiner Meinung nach liegen ihm solche Filme im Allgemeinen sehr gut. Die anderen Darsteller vor allem die ersteren beiden nach Farrell sind für mich jeder Kritik erhaben.

Ein solides Remake mit tollen Bildern und Effekten das einfach zu unterhalten weiss und garnicht versucht das Genre neu zu erfinden. Ich mag den Film gerne und schaue ihn auch sehr gerne.
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am 26. Oktober 2015
Total Recall (1990 mit Arnold Schwarzenegger und Sharone Stone) kann man einfach nicht besser machen! Mir hat die neue Fassung mit Colin Farrell erst beim zweiten Mal anschauen zugesagt. Für den alten Total Recall gibts 5 Sterne und für den neuen 4!
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am 12. September 2015
Nunja, ein Unterschied zwischen meiner Steelbook BluRay und dieser 4K gemasterten edition war auf meiner Anlage nicht zu erkennen. Mein BluRay player scaled auf 4K und auf 65" war einfach kein Unterschied zu erkennen. Fuer mich also kein Grund um die 4K BluRay zu behalten. Hatte da mehr erwartet.
Zum Film ... lose an die Storyline von Arnies Total Recall angelegte, interessante, jedoch blutleere Hochglanz-Neuauflage. Dennoch weiss der Streifen zu unterhalten. Haette nur die Besetzung der beiden weiblichen Hauptdarsteller umgedreht ;o)
Da hier das Produkt die 4K BluRay bewertet wird und nicht der Film selber, gibts von mir nur 1 Stern.
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am 29. Oktober 2015
Dem Original mit Arni konnte ich ein paar Jahre überhaupt nichts abgewinnen,
aber bei manchen Filmen ist es wie mit guten Weinen.

Während Arni's Version auf der Erde und dem Mars spielt,
befindet man sich in der Neuinterpretation nur auf der Erde.
Zugeben, wirklich überragend spannend finde ich beide nicht,
aber jede Version kann einzeln für sich punkten.

Mich hat es natürlich sehr gefreut, das sexy Kate Beckinsale
hier die ganze Zeit über zu sehen ist und nicht wie im Original Sharon Stone nur vereinzelt.
Auch in Sachen Action kann die neue Version natürlich besser punkten.

Bild und Ton müssen sich leider auch hier der 2012er Version geschlagen geben.

Bei den Extras gehen die Punkte an Arni.

Fazit:
Paul Verhoeven's Total Recall von 1990 ist ein Klassiker ohne Frage und auch wenn die Version von 2012 eher ein Flop war,
sollte man Colin Farrell trotzdem eine Chance geben.

Während Arni's Version etwas brutaler ist (FSK 18) wurde bei der Neuversion (FSK 16) vielleicht schon über einen möglichen Flop nachgedacht und deswegen das ganze etwas runterschraubt um wenigstens ein paar mehr Zuschauer ins Boot zu holen.
Beide Varianten wissen jeder für sich zu punkten.

Story: 4/5
Bild: 5/5
Ton: 5/5
Extras: 3/5
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am 30. Dezember 2013
Auch nach fast einem Jahr auf dem Markt finde ich den Film immer noch grossartig. Leider findet sich in einigen Besprechungen immer eine Abneigung gegen diesen Film ohne Schwarzenegger bzw. dieses Remakes. Auch wenn der Filmindustrie bei der grossen thematischen Vielfalt mittlerweile kaum was Neues einfällt - wie denn auch ? - ist dieses Remake trotzdem grosses Kino mit tollen Effekten und einer klasse Besetzung. Zur Umsetzung von Bild und Ton gibt es nur Höchstnoten - Ton weltklasse und Bild superb. In beiden Fällen 5 von 5 Punkten!!!!!! Ich warte noch auf eine eventuelle 3D Veröffentlichung .....mal sehen was sich in dieser Hinsicht tut.
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am 22. Januar 2014
Gut, ich bin durch den Schwarzenegger Film vorbelastet und vielleicht habe ich eben ein genaueres Remake erwartet. Für mich war diese Geschichte mit der Reise durch den Erdkern und die einzig bewohnbaren Zonen der Erde einfach nicht Total Recall!
Ansonsten bleibt die Story relativ gleich, aber leider ist dies auch wieder solch ein Film, der mich nicht vom Hocker reißt. Genauso wenig möchte ich diesen Film nochmals oder mehrmals anschauen!
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am 4. Juni 2016
Ich verstehe die teils schlechten Rezensionen anderer zu diesem Film nicht. Es wird zwei Stunden hindurch sehr gut und aufwendig gemachter Sci-Fi Action geboten. Die Toneffekte stehen dem Bild im Aufwand in nichts nach.

Der Film ist ein an unsere Zeit angepasstes Remake seines Vorgängers und kommt, wenn ich mich recht entsinne handelt es sich ja um die Adaption einer Sci-Fi Geschichte vom Autoren Philip K. Dick, der Intention doch näher, die in der Erzählung steckt. Nicht unbekannt dürfte sein, dass Philip K. Dick gerne Krankheitsbilder aus der Neurologie/Psychiatrie nahm und um sie herum Sci-Fi Geschichten erfand. Meist um Krankheitsbilder, die durch zügellose Selbstintoxikation entstehen. So schildert der Film insgeheim, erwähnung findet es sobald der Protagonist bei Recall um eine Sitzung bittet, den Gehirnschaden der Disszotiaton gepaart mit Paranoider Schizophrenie als Folge der Verwirrtheit. Und der Titel Total Recall steht selbstredend für das was man unter Flashbacks, alte Erinnerungen, überlagert mit der Gegenwart zu verstehen hat. Etwas das bei Alkohol und/oder Drogen bedingtem Gehirnschaden auftritt, wenn der Patient durch Retrograde Amnesie und Intelligenzminderung sich seiner Lage nicht mehr bewusst wird. In den meisten Fällen fällt nicht einmal engen Freunden der Betroffenen die Krankheit auf, wenn es um allgemeine Dinge aus dem gemeinsamen Leben geht. Man könnte es eventuell verwechseln mit, der Betroffene hatte einen schweren Tag und ist Erschöpft oder gerade etwas schusselig.

Alles in allem ein sehr unterhaltsamer Film ohne den Betrachter mit medizinischen Fakten zu langweilen.
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