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Kundenrezensionen

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am 23. Mai 2014
Der Name der Box beschreibt ja auch schon, was man in dieser Box findet: Prometheus, Alien, Aliens, Alien³ und Alien: Resurrection. Ich denke, man sollte die Filme auch genau in der Reihenfolge gucken, auch wenn der Unterschied in der Bildqualität zwischen Prometheus und Alien natürlich schon gewaltig ist. Aber es liegen eben auch 33 Jahre zwischen den Filmen.
Bei den Alienteilen ist zusätzlich zur Kinofassung auch die Special Editionen enthalten (bei Alien ist der "Director's Cut" interessanterweise sogar KÜRZER als die Kinofassung), die zusätzliche Szenen aber auch alternative Takes bereits bekannter Szenen enthalten können.

Die einzelnen Filme:
Prometheus: Ich muss es leider sagen: Der Film wird dem ganzen Hype nicht gerecht. Ja, es ist ein unterhaltsamer Film, aber es existieren so viele unlogische Stellen in der Story, dass man sich schon fragen muss, ob man sich die am Film beteiligten das fertige Werkt nicht wenigstens einmal vor Veröffentlichung angeschaut haben? Besonders blöd fand ich ja die Szene, als Elizabeth Shaw vor dem nach vorne rollenen Raumschiff der Konstrukteure zu fliehen versucht... anstatt einfach einen Schritt zur Seite zu gehen, flieht sie genau in die Richtung, in die das Raumschiff "rollt". Also bitte...
2/5

Alien: Rückblickend lässt sich sagen, dass dieser Film das Sci-Fi- als auch das Action-Genre revolutioniert hat. Der sehr düstere und fast schon schmutzige Look des Films steht in krassem Kontrast zu z.B. Star Treck, wo alle immer frisch gewaschene und gebügelte Uniformen tragen. Auch die Entscheidung, Sigourney Weaver als Hauptrolle einzusetzen stieß zuerst auf wenig Gegenliebe bei den Produzenten.
5/5

Aliens: Gute Fortsetzung der Story, auch wenn hier das Angstgefühl, welches im Vorgänger noch eher durch Andeutungen und Dunkelheit erzeugt wurde, eher durch direkte Konfrontation und "Zeigen" der Aliens erzeugt wird. Carrie Henn als "Newt" ist eine tolle Besetzung. Schade, dass sie ihre Schauspielkarriere nicht weiterverfolgt hat.
4/5

Alien³: Wieder etwas weniger Action als in Teil 2, dafür wird aber mit der Gefängniskolonie abermals eine düstere, schmutzige und beklemmende Kulisse geschaffen. Der Kampf gegen das Alien gerät teilweise sogar ein wenig in den Hintergrund, da die Beziehungen der menschlichen Charaktere untereinander schon genug Stoff für den Film bieten. Hier bin ich zwiegespalten, was die SE angeht. Einerseits gibt es viele zusätzliche Szenen, die dem Film sehr gut tun. Andererseits ist die Endsequenz in einer anderen Einstellung gedreht (die Naheinstellung der fallenden Ripley fehlt!). Da aber 1992 CGI-Effekte noch schlechter als heute aussahen, verliert die Endsequenz sehr viel von ihrer Dramatik. Sehr schade!
5/5 (allerdings gibt es Abzüge in der B-Note für das verhunzte Ende in der Special Edition...)

Alien: Resurrection: Man mag ja geteilter Meinung darüber sein, ob es diese Fortsetzung noch gebraucht hätte. Ich glaube, diesen Spoiler kann ich für Alien³ schonmal anbringen: Ripley stirbt am Ende von Teil 3 eindeutig. Wie kann sie also hier wieder auftauchen? Ach ja, die Klontechnologie macht's möglich... wie dem auch sei. Teil 4 ist solide Actionkost, nicht mehr, aber auch nicht weniger.
3/5

Zur Box selbst: Die Anordnung der Discs hätte man sicherlich besser lösen können. Die Disks sind überlappend angeordnet, so dass man ständig mehrere Scheiben auspacken muss, wenn man einen der "unteren" Filme gucken will. An einem Booklet wurde auch gespart. Dabei hätte man da doch wunderbar noch Zusatzinfos unterbringen können.
Von außen ist die Box aber schon sehr schick anzuschauen.
33 Kommentare| 40 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 26. Dezember 2012
Als Fan der Alienfilme wollte ich mir schon lange ein Update von DVD (Alien Quadrilogy (9 DVDs)) auf Blu-Ray gönnen. Ich konnte mich bisher nicht dazu durchringen. Diese Box inklusive Prometheus war nun der Anlass, mir nun doch endlich das Blu-Ray-Upgrade zu leisten.

Die Box ist insofern etwas überraschen, da Ridley Scott immer betonte, Prometheus sei kein Prequel zu Alien - auch wenn es zweifelsohne die DNA von Alien in sich trüge. So ist der Planet auf dem sie landen auch nicht der von Alien bzw. Aliens. Aber er trägt eine ähnliche Bezeichnung (Buchstaben, die Zahlen sind nur ähnlich). Man darf also davon ausgehen, dass es ein Planet im selben Planetensystem ist.

Jedenfalls hätte ich nach den letzten Blu-Ray-Boxen von Alien 1-4 nicht mit dieser Box hier gerechnet.

Ich finde die Box super: Alle fünf Filme in einer kleinen, platzsparenden Box. Natürlich gibt es keine großartige Gestaltung - was für mich aber auch nicht notwendig ist. Auf die Filme kommt es an.

Und die warten mit einer überzeugenden Qualität auf! Vor allem Alien I hat eine fantastische Bildqualität!

Wie in der 9DVD-Box sind die Alien-Filme in der Kinoversion und in den Director's Cuts von 2003 enthalten. Bei Alien III wurden inzwischen für die erweiterte Fassung (Regisseur David Fincher hat als einziger Regisseur einem Director's Cut verweigert, er wirkte nicht an der neuen Fassung mit) die Dialoge von den zusätzlichen Szenen neu - mit den original Darstellern - nachvertont (ich beziehe mich natürlich auf die englischen Fassungen!). Die schlechte Verständlichkeit der 9DVD-Box in diesen Szenen wurde nicht nur behoben, man erkennt inzwischen keinen Unterschied mehr. (Einen Unterschied erkennt man an den Stellen mit einem digital animierten Alien, die im Gegensatz zum Material aus dem Original-Film doch recht künstlich wirken.)

Die Extras kennt man im Prinzip auch bereits aus der 9DVD-Box. Sie waren auch auf den vorherigen Alien-Blu-Ray-Boxen enthalten. Nur fehlt eben die Bonus-Blu-Ray. Aber es gibt die Audio-Kommentare und die geschnittenen Szenen. Auf die Making-Ofs und Hintergrundberichte zu Giger etc. konnte ich verzichten - ich kannte sie ja auch bereits aus der 9DVD-Box.

Zu Prometheus gibt es sogar ein paar weitere Extras - wenngleich auch nichts spektakuläres. Wer Wert auf Extras legt, der hat aber die Möglichkeit Prometheus als 2-Blu-Ray-Version oder in der Special Edition der Evolution-Box (Prometheus to Alien: Evolution (Limited Edition + Blu-ray 3D) (exklusiv bei Amazon.de) [9 Blu-rays] [Blu-ray]) zu kaufen.

Wem es auf nur auf die Filme ankommt, der ist mit dieser Box gut beraten. Die Qualität stimmt bei allen Filmen - wobei Alien I einfach nur unglaublich ist!

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Zum PROBLEM:

Das Menü ist klasse. Beim Einlegen der Blu-Rays wird man gefragt, ob man die Kinoversion oder die Special-Versionen sehen möchte. Man kann aber jederzeit die Version über das Menü wechseln. Bricht man die Filme ab, wird man beim nächsten Starten (oder Einlegen!) gefragt, ob man den Film an der letzten Position weiterschauen möchte.

Jedenfalls sollte das so sein. Mein Player (Panasonic DMP-BD65EG-S Blu-ray Player (HDMI, Upscaler 1080p, DivX Ultra-zertifiziert, WiFi ready, USB 2.0) silber) hängt sich aber an genau der Stelle hin und wieder auf - und zwar bei allen Blu-Rays aus dieser Box. Zunächst erscheint der Hinweis, dass die Blu-Rays auf dem enuesten Stand der Programmieren stehen und der Player für die optimalen Ergebnisse auf dem neuesten Firmeware-Stand sein sollte. Eigentlich sollte dieser Hinweis nach ein paar Sekunden wieder verschwinden und die Frage erscheinen, ob man den Film an der abgebrochenen Stelle fortsetzen möchte. Doch bei mir kommt es gelegentlich vor, dass der Hinweis eben nicht verschwindet. Der Player reagiert dann auf keinen Tastendruck. Das Einzige, das dann hilft: Player aus und neu starten. Da das Problem nur gelegentlich auftritt, finde ich es jetzt nicht sonderlich schlimm. Ich habe nur keine Ahnung, woran es liegt. Mein Player ist jedenfalls auf dem neuesten Stand, ich habe das extra überprüft. Und bisher trat dieses Problem auch noch bei keiner anderen Blu-Ray auf.
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am 13. Dezember 2012
Erst einmal muss ich mal wieder sagen: superschneller Versand von Amazon - Dankeschön! :-)

Ich möchte hier mehr über das Produkt als über die Filme (Inhaltskritik) berichten.

Als Alien-Fan habe ich mich natürlich sehr über diese Veröffentlichung gefreut. Ich habe zwar die Alien Quadriolgy auf DVD im Regal stehen, aber wegen der Veröffentlichung von Prometheus habe ich mich für diese 5-Disc Blu Ray Fassung entschieden. Die Amazon-Exklusive Box halte ich für überteuert, beinhaltet aber laut Artikelinfos mehr Bonus - muss hier jeder selber wissen.

Jetzt zu der Blu Ray Box von "Prometheus to Alien Evolution Box":
Die Box ist nett aufgebaut mit Schuber, beinhaltet die Filme Prometheus (nur Kinoversion) und die 4 Alien Teile in den jeweils bekannten Kino- wie auch Director's/Special Edition-Versionen auf 5 Discs.

Obwohl Prometheus nur als Kinofassung vorliegt, gibt es als kleines Extra auch noch Alternative Ende und Start des Films wie auch Kommentare von Ridley Scott usw. Alle anderen Alien-Filme liegen sowohl in der Kino- wie auch Specialedition vor. Über das Bonusmaterial der Alien 1-4 Teile kann ich aktuell leider nichts sagen. Ein Booklet liegt dieser Box nicht vor.

Die Bildqualität ist für BR-Verhältnisse okay, wobei hier natürlich Prometheus heraussticht. Bei Alien und Aliens ist leichtes Krieseln zu erkennen, was aber nicht an der Atmosphäre der Filme knabbert. Soundqualität ist wie immer hervorragend.

Diese Box kann ich jedem empfehlen, der die Alien-Teile noch nicht im Regal stehen hat oder diese auf Blu Ray haben möchte. Und noch was: Jeder der die Filme noch nicht kennt: zwischen Prometheus und Alien, Aliens (...) wird es noch mindestens einen weiteren Teil von Ridley Scott geben, der aber noch nicht verfilmt wurde.
Also werden in den nächsten 5-10 Jahren sehr wahrscheinlich noch weitere Prometheus-Alien-Boxen erscheinen....
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am 27. April 2014
Alien 1 und 2 kannte ich schon sehr lange, damals noch auf VHS mehrmals gesehen. Ich will jetzt auch nicht ausführlich über alle Filme rezensieren, ich beschränke mich auf das was mcih störte, alles Andere gefällt mir sehr.
Bei Alien 1 fiel mir auf, dass die Special-Edition Szenen aufwies, die ich noch nicht kannte. Allerdings wurden andere Szenen derbe beschnitten. So bricht das Alien aus dem Crew-Mitglied heraus und Schnitt. Ich erinnere mich daran, dass es noch über den Tisch davon rast... In dieser Halle, wo es regnet, wird das Crewmitglied gepackt und Cut. Es wird erzählt, es sei schrecklich gewesen, ein riesen Vieh, etc. Der Teil, wo die Person nach oben gezerrt wird und der Andere dies mitbekomt (und daraufhin logischerweise davon berichten kann) fehlt. Dann kam es bei Alien 1 und 2 hin und wieder zu einigen unschönen Text-Unsynchronitäten, was in Dialogzenen dann doch etwas verwirrend war. Könnte aber auch an meinem Player liegen, nur dass dies bei den anderen Filmen nicht auftrat.

Blöd auch, wie von den Meisten berichtet, die übereinander gestapelten DVDs, bei denen die oberste (Prometeurs) bereits beim ersten Öffnen ein paar Kratzer auf der Unterseite aufwies. Da würde ich sagen beim Verpacken oder kurz vorher geschehen.

Ansonsten ein nettes Paket.
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am 13. Oktober 2016
Man kann es fast als Wunder werten, dass Ridley Scotts Klassiker von 1979 innerhalb von 20 Jahren drei Fortsetzungen spendiert bekam und nicht eine davon in einem filmischen Desaster endete. Jedes Werk hat seine eigene Handschrift, da sich jedes mal ein anderer Regisseur und auch ein anderer Filmkomponist verantwortlich zeichneten. So wurden die Zügel herumgegeben, bis sie sich wieder in den Händen Scotts fanden. Allerdings existieren einige Streitigkeiten über die Qualität der Filme und darüber welcher eindeutig die Nase vorn hat. Besonders die allgemeine Einstufung zweier dieser Filme, die ich für äußerst eigenartig halte, bewog mich dazu, eine kurze Rezension zu jedem der fünf Filme zu schreiben:

Alien (1979):
Ridley Scotts Meisterwerk ist eine atmosphärisch dichte, klaustrophobische Reise in eine alptraumhafte Welt, die niemals gebrochen wird, da sich die Geschichte lediglich im metallen-lieblosen Bauch eines Raumfrachters oder auf einem unbekannten, lebensfeindlichen Planeten abspielt. Das anfängliche Unbehagen, wird spannungsdramaturgisch perfekt gesteigert, wofür die stimmungsvoll-unangenehme Bebilderung, die den Zuschauer stets im Dunkeln tappen lässt, maßgeblichen Anteil erhält. Farben und Beleuchtung werden kreativ und vielfältig eingesetzt und sorgen zusammen mit der brillianten Kameraführung für eine visuelle Meisterleistung, die Ihresgleichen in der suggestiven akkustischen Gestaltung findet. Die Eintönigkeit der Umgebung wird durch Letzteres noch verstärkt. Die siebenköpfige Crew wird durch das bodenständige Drehbuch und die exzellenten Darsteller zum Leben erweckt. Sie bildet eine eigene vielschichtige Gesellschaft und geht in Sachen Authenzität weit über die Ansprüche eines reinen Unterhaltungsfilmes hinaus. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die herrausragende Musik von Jerry Goldsmith, die zu einer seiner stärksten Arbeiten gehört, und obwohl oder vielleicht auch gerade weil sie teilweise herausgenommen, ersetzt und deplaziert wurde, die surrealistische, skurrile Komponente unterstreicht. Insgesamt ist "Alien" als ein Höhepunkt des Science-Fiction und des Horrors zu sehen und damit auch einer der besten Filme aller Zeiten.
10/10
ab 16

Aliens (1986):
Die erste Fortsetzung, bei der James Cameron Regie führte, ist weitaus actionlastiger und hebt den technischen Perfektionismus des Vorgängers auf eine bombastischere Ebene. Atmosphärisch durchaus dicht, ist die Spannungsdramaturgie weitaus weniger raffiniert, da sie zu früh ihren Höhepunkt erreicht, was die spektakuläre und gekonnt inszenierte Action weitestgehend entschuldigt. Das Verhältnis der Verwundbarkeit zwischen Mensch und Monster hat sich drastisch zu Gunsten des Menschen verändert, wodurch ein beachtlicher Betrag an Bedrohlichkeit verloren geht. Trotzdem findet man eine Handvoll erstklassisch inszenierter Szenen mit geradezu magischer Anziehungkraft vor. Die prominent besetzten Figuren, handeln in den Nebenrollen meist glaubwürdig, auch wenn die Zeichnung der Soldaten, wenn auch anfänglich sehr distanziert betrachtet, eine merkliche Distanz zum Klischee einschlägt. Zwar ändert sich die chauvinistische Grundhaltung ab dem ersten Angriff beträchtlich, dennoch bleibt durch die einfache Dezimierung der Monster der fade Nachgeschmack typischer Hollywood-Unterhaltung. Grandios hingegen ist die sorgfältige Behandlung des Hauptcharakters, Ripley, auf deren Verlangen nach Tochterersatz und Traumatisierung nach den Erlebnissen genauer eingegangen wird. Auch die Musik von James Horner weiß zu überzeugen, obgleich nicht so dramatisch und einfallsreich wie die seines Vorbilds. Leider wirkt der Verlauf der Geschichte zunehmend wie eine Kopie des ersten Teils, nur auf größere Dimensionen ausgeweitet, was der Originalität zwar nicht schadet, das Geschehen allerdings vorhersehbarer macht. Insgesamt ein spektakulärer, spannender und gefühlvoller Film, jedoch mit einigen Schwächen.
7/10
ab 14

Alien³ (1993):
Dies ist David Finchers Erstlingswerk und führt die Geschichte auf einem dreckig-apokalyptisch erscheinenden Gefängnisplaneten weiter. Die, sich in unerwarteten Toden äußernde, Radikalität des dritten Teils, nimmt wieder etwas mehr Abstand von dem bombastischen Hollywood-Anstrich, wie ihn der zweite Film hatte. Der atmosphärische, hier science-fiction-ferne, Horror nimmt wieder zu, da auch die Umgebung wieder aus engen Schächten, Röhren und Gängen besteht. Auch wenn sie sich manchmal in religiösen Belanglosigkeiten verliert, der als Antwort auf den vorherrschenden Nihilismus zu verstehen ist, ist die Zusammensetzung der Figuren sehr originell und interessant gestaltet und es kommt nicht nur zu äußerer Spannung durch die außerirdische Bedrohung, sondern ebenso zu Konflikten unter den Charakteren, denen durchaus Empathie geschenkt werden kann. Erwähnenswert auch die absurde Beziehung zwischen der Protagonistin und der Kreatur. Die Inszenierung nimmt stellenweise skurillen Charakter an, was sich sowohl auf die Darbietung der Schauspieler als auch auf die Kameraführung bezieht. Visuell deutlich drastischer als die Vorgänger und vergleichweise unaufwändig produziert, tuen einige dürftige animatronische Effekte der Spannung etwas Abbruch, was in diesem dramaturgisch gekonnten Werk aber nicht allzu sehr ins Gewicht fällt. Bemerkenswert ist auch die unheimliche musikalische Klangwelt Elliot Goldenthals, die James Horners Score übertrifft, aber nicht an den Jerry Goldsmiths heranreicht. Insgesamt ein wirklich interessanter Film, der weniger massentauglich, dafür aber um einiges origineller als der Vorgänger ist.
8/10
ab 16

Alien: Resurrection (1997)
Alptraumhaften Psycho-Horror gab es schon, bombastische Science-Fiction-Action und ein nihilistisches Endzeitszenario - was sollte man aus dem Motiv der Xenomorphs denn noch herausholen? Der Regisseur Jean-Pierre Jeunet hatte die Antwort: Eine schwarzhumorige Groteske! Der audiovisuell sowie technisch makellose dritte Ableger des Klassikers von 1979 bedient sich wieder mehrerer Kreaturen und hat einige reizvolle neue Ideen zu bieten. Der Charakter der Ripley wird neu eingeführt als zwiespältiges Wesen, dessen Intention unklar bleibt. Allgemein ist eine zynische, schwarzhumorige Note auszumachen, die den befremdlichen Ton des Gesamtwerks unterstützt. Die nicht ganz empathische Darstellung der an "Mad Max" erinnernden Nebencharaktere, die aber absichtlich gekonnt stilisiert in Szene gesetzt sind, setzt zusammen mit der wieder höheren Vernichtungsrate von Monstern etwas die Spannung herab. Dafür ist die anfängliche Darstellung der Aliens atemberaubend und erstmals viel weniger mit Angst und mehr mit Bewunderung verbunden. Das Werk entwickelt sich im Verlauf immer mehr zu einer grotesken Mischung aus Furcht und Begeisterung, und ruft mit dem surrealen Finale beim Zuschauer einen nahezu magischen Schwebezustand hervor. Spannungsdramaturgisch wirkt dem Ganzen leider zum Ende hin die Musik geringfügig entgegen, da John Frizzells um Dramatik bemühte musikalische Unterlegung die Schwächste der vier Filme ist. Insgesamt ein spannender Autorenfilm, der erneut eine eigenwillige Forsetzung bietet, die zur Diskussion zwingt.
7/10
ab 16

Prometheus (2012):
Das neue Prequel zu "Alien" ist zwar atmosphärisch recht dicht und beeindruckt durch ein hervorragendes Set-Design sowie die audiovisuelle Gestaltung. Dagegen spricht jedoch die flache klischehafte Charakterzeichnung, die wiederum zu dem ständigen Bruch der Glaubwürdigkeit führt und somit nichts mehr mit dem Original zu tun hat. Das Drehbuch gibt den Schauspielern keine Chance ihre Figuren realistisch aussehen zu lassen. Storytechnisch sind der Kreativität der Macher keine Grenzen gesetzt, was aber noch lange keinen guten Film bedeutet. Die Musik ist auf durchschnittlichem Niveau und für die reine Unterlegung im Film bestimmt. Insgesamt unterliegt "Prometheus" dem Niveau aller "Alien"-Filme - dürftig, besonders für Ridley Scott.
5/10
ab 14

Ingsgesamt sind die drei Fortsetzungen ungefähr auf eine Stufe zu stellen, während der erste Film diesen um Längen voraus ist. Dass "Aliens" das Original übertrifft ist schlicht und einfach unwahr, ebenso, dass "Alien³" oder "Alien Resurrection" einen Totalausfall bedeuten. Nur "Prometheus" fällt nochmal etwas von dem Rest ab.
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am 14. Januar 2017
Als großer Fan der Alien Filme war ss nur eine Frage er Zeit bis ich auch dieses Set nach Hause holte. Die Bildqualität von Prometheus ist unglaublich undndie restlichen Filme bieten auch ein sehr ausgewogenes Bild. Wer noch keinen der Filme auf BluRay besitzt kann hier bedenklos zugreifen.
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TOP 500 REZENSENTam 26. Dezember 2016
auf die filme möchte ich garnicht eingehen, aber auf die wunderbare qualität von Full-HD. gerade alien kenne ich fast nur in VHS-qualität mit röhren TV :-(. ja, auch die DVD ist mir bekannt aber gerade der erster film "alien" profitiert unglaublich von dem hochauflösendem Full-HD. früher war für mich dieser film immer zu dunkel und düster, in dieser hochauflösenden qualität bekommt der film eine ganz andere für mich nie gesehende detailreiche qualität :)).

info:

zu den director's cut versionen sei von mir gesagt, aliens (also teil 2) ist soweit ok, aber alien 3 fand ich in der director's cut version katastrophal, allein der anfang mit den ochsen, der unmögliche schnitt nebst ende ist kein vergleich zur original kinoversion :-/. gut das man im menü zwischen director's cut und original kinoversion wählen kann :)).
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am 1. Juni 2013
Also die Filme Prometheus und Alien1 sind nur in der Kinoversion drauf, macht aber nichts, dafür sind unter Extras die entfallenen Szenen drin.
Die Teile Alien2-4 sind sowohl als Kinoversion und auch als Special-Edition drauf.
Es ist sehr interessant welche Zusatzszenen in den Specialeditions drin sind und füllen auch viele der Lücken in den Filmen.
Wer sich nur die Einfachen Teile der Filmreihe holt, der bereut es auf jeden fall. Holt euch lieber diese Filmbox und ihr habt die ganze Geschichte undihr könnt euch alles hintereinander anschauen. Ihr werdet feststellen das das Boxset seinen Preis Wert ist.
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am 28. Januar 2013
Ich hatte zwar schon Prometheus im Kino gesehen, aber da war schon klar, dass ich diesen Film unbedingt auf Blu-Ray haben musste. Dass die 4 Alien-Filme auch dabei sind war mein schönstes geschenk an mich selber letzte Weihnachten ^^. Ich hatte nämlich noch keinen Alien-Film gesehen.
Die 40€ haben sich echt gelohnt.
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am 17. November 2014
Die Alien Reihe war mir schon immer eine der liebsten.
Ich kann zwar nichts zu Schnitten sagen, weil ich nichts zum Vergleich hätte und seitdem ich die Filme das letzte mal gesehen hab schon ein paar Jahre vergangen sind, aber ansonsten kann ich diese Anthology nur jedem empfehlen der sich die Filme eh kaufen wollte.
Enthalten sind Alien, Aliens - die Rückkehr, Aliens 3, Aliens - die Wiedergeburt sowie das Prequel Prometheus.
ich finde alle Filme klasse, wenn auch meiner Meinung nach nichts an die ersten beiden Teile rankommt, ganz besonders den ersten, der noch richtig unheimlich ist.
Ich gehe mal davon aus das die meisten die sich überlegen diese Ausgabe der Filme zu kaufen bereits wissen worauf sie sich einlassen, ansonsten wurde ja auch schon alles gesagt.
Die Verpackung ist eine ganz normale Blu-ray Amaray Hülle mit Pappschuber. Macht sich als Sammelausgabe ganz gut und nimmt im Regal nicht viel Platz weg.
DIe Bildqualität ist absolut akzeptabel.
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