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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
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am 22. Februar 2013
Die Bezeichnung "Pasticcio" ist in meinen Augen ein Euphemismus für diese Produktion, "Patchwork" scheint mir angemessener. Die aus zwei Shakespeare-Dramen zusammengesuchte Story ist in dieser Form leider ziemlich wirr und z.T. albern, was auch die opulente, stellenweise geradezu bombastische Inszenierung nicht ausgleichen kann, zumal die Länge von drei Stunden am Ende etwas ermüdend wirkt. Dafür insgesamt nur ein Stern.
Wenn das Fazit dennoch positiver ausfällt, dann wegen der Musik.
Man hört Stücke, teilweise Kostbarkeiten, die sonst im Repertoire kaum oder gar nicht auftauchen.
Und man erlebt ein erlesenes Sängerensemble: allen voran David Daniels als schmerzhaft dazulernender Prospero und Joyce DiDonato als sexy Hexe Sycorax. Dazu kommt der vergleichsweise junge Luca Pisaroni als zugleich tumber und anrührender Caliban.
Danielle die Niese ist eine Sängerin, die oft polarisiert. Mir persönlich liegt ihr Timbre nicht so sehr, man muss aber anerkennen, dass sie ihre kaskadenartigen Koloraturen virtuos über die Rampe bringt.
Und dann also Placido Domingo. Er ist ja inzwischen (zurück) ins Baritonfach gewechselt und hat in Mantua einen sehr hörenswerten Rigoletto gegeben. Seine Rolle hier als Neptun ist allerdings - zusammen mit der ganzen Meeresszene, bei der Disneys "Arielle, die Meerjungfrau" Pate gestanden zu haben scheint - eine Lachnummer, gegen die er mit Stentorstimme ansingt. Ich hoffe nur, dass er nicht am Ende als der Johannes Heesters der Oper in die Annalen der Musikwelt eingeht.
Das Orchester der MET, vielleicht das beste Opernorchester der Welt, hat sich auf den eher ungewohnten Barockstil bemerkenswert gut einge­stellt, mit William Christie am Pult aber auch einen der profiliertesten Barockinterpreten unserer Zeit als Leiter.
Allerdings dürfte das Stück wegen des exorbitanten technischen Aufwands von kaum einem anderen Haus neben der MET zu stemmen sein.
Wenn man das Ganze nicht allzu ernst nimmt (in den Rang unsterblicher Werke wird es mutmaßlich nicht erhoben), kann man einfach einen unbeschwerten Abend bei einer opulenten Bühnenshow verbringen. Ansonsten gilt auch hier die Balkeninschrift von Bernhard Hoetger in Worpswede: "Wer't mag, de mag't; un wer't nich mag, de mag't jo woll nich mögen"
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am 6. November 2012
Ich hatte die Freude, die Premiere dieser Oper im "Cinemaxx" zu sehen und war froh, dafür eine andere Premiere am "realen" Theater fallen gelassen zu haben. Diese Oper, die Inszenierung, die Kostüme, das Szenenbild, die Technik und auf jedem Fall die Stimmen der Sängerinnen und Sänger machen es zu einem Muss, diese DVD zu sehen. Mag sein, dass Barok-Musik nicht Jedermanns Sache ist, aber hier wird mit so viel Witz im Spiel und Bühnenbild gearbeitet, dass die Zeit einfach dahinfließt.
Die Handlung der Oper ist ein Mix aus Shakespeares Schauspielen "Der Sturm" und "Ein Sommernachtstraum". Von mehreren Komponisten wurden einezelne Arien, Orchesterstücke genommen und darauf Texte gearbeitet, die die Oper erzählen. Manches Mal denkt man: nanu, die Melodie kenne ich doch.
Ich bin jedenfalls froh, mir dieses Werk immer wieder mal ansehen zu können, Lasst euch einfach auf dieses Experiment ein, es lohnt sich.
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am 12. Januar 2013
Als "Pasticcio" bezeichnete man im Barock eine Zusammenstellung beliebter Arien verschiedener Komponisten, oft etwas mühsam durch eine Handlung zusammengehalten. Das Vorliegende soll wohl ein Pasticcio sein, kann aber nicht munden. Zu schlecht geschrieben sind die englischen Texte von Jeremy Sams, zu unförmig die Handlung, die Ideen aus zwei Stücken von Shakespear zu einem chaotischen Ganzen zusammenwirft. Warum außerdem schon wieder Danielle de Niese Musik des Barock singen soll, obwohl sie die dafür nötige Technik nicht beherrscht, ist mir einfach schleierhaft. Placido Domingo gibt seinen berühmten Namen, um die Produktion aufzuwerten, hat aber natürgemäß erhebliche Schwierigkeiten mit dem ihm unvertrauten Stil. Und Joyce di Donato und David Daniels sollten eigentlich besseres zu tun haben, als in dieser schlicht populistischen, unverkennbar primär auf finanziellen Gewinn ausgerichteten Produktion mitzuwirken. Schade um die Musik von Händel, Vivaldi, Rameau und Purcell, die eine stilgerechte Aufführung verdient hätte.
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am 13. Oktober 2012
Heute angekommen, habe ich die ganze DVD gleich angesehen. Aus einem einfachen Grunde: man ist so verzaubert, man kann gar nicht aufhören. Die schönsten Melodien des Barock, Sänger, wie sie besser nicht sein können und ein fantastisches Orchester mit/durch William Christie.
Dieses Erlebnis ist kaum zu toppen, höchstens, wenn man das Ganze einmal live erleben könnte.
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am 21. Januar 2013
Ich hatte das Glück diese Vorstellung live erleben zu können.

Musik, Sänger, Ausstattung, Regie traumhaft gut, verdienen 5 Sterne.

Umso größer die Enttäuschung die uns diese DVD beschert hat:
DVD1 ist mit Panasonic Playern DMP-BD65 bzw. DMP-BDT310 n i c h t abspielbar. (Keine Menü-Auswahl)
Und das auch nicht mit einer Ersatz DVD, die Amazon nach Reklamation sofort zur Verfügung gestellt hat.
DVD2 funktioniert hingegen klaglos.

Jammerschade.....
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am 7. Januar 2013
Diese Aufnahme ist für mich eine Sensation. Ich habe viel gegensätzliche Kritik gelesen, kann aber nur die guten bestätigen. Tolle Sache.
11 Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. September 2012
Fantastisch,wunderbar,wunderschön,Sänger unschlagbar,Bühne umwerfend,Kostüme grandios.
Warten schon seit Januar auf diese DVD!!!
Premiere lief im Cinemax aus der Metropolitan Oper.
DVD wird bestimmt erstklassig!!!Hoffentlich!
44 Kommentare| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden


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