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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
7
4,4 von 5 Sternen
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am 26. Oktober 2012
Einige der hier eingespielten Arien sind echte Entdeckungen - und sie sind überzeugend musiziert. Joyce DiDonatos Stimmton auf dieser neuen Barock-CD ist warm und angenehm, in der Höhe sehr schön, in der Tiefe nicht besonders stark - einzelne sehr tiefe Töne sind gänzlich unhörbar, aber so etwas hat immer auch mit dem Orchester und dem Dirigenten zu tun. DiDonatos mittlere Lage ist in dieser Einspielung teilweise in den Koloraturen vielleicht ein wenig zu legato und zu oft mit vibrato versehen, um vollkommen klar durchhörbar zu sein, aber das Ergebnis überzeugt musikalisch. Beweglichkeit und Stimmklang in der Höhe sind wunderbar. DiDonato singt mit viel Ausdruck und Gefühl und gibt jeder Arie den treffenden Affekt, ohne dabei jemals zu „überspielen“. Cleopatras „Piangero“ beispielweise hat viele wunderschöne Momente und berührt durch hervorragende musikalische Gestaltung sehr. Allerdings erscheint mir das da capo als zu sehr und teilweise etwas seltsam verziert - die Zeiten, in denen der Dirigent sogar für hochintelligente Sängerinnen die Ornamentierungen schrieb, sollten doch eigentlich auch für Herrn Curtis vorbei sein? Insgesamt ist die musikalische Gestaltung sehr gelungen, geschmackvoll, ganz im barocken Stil, überlegt und stets von echten Gefühlen getragen.

Anerkennenswert ist bei dieser CD das Repertoire mit einigen bislang unveröffentlichten Arien gänzlich unbekannter Komponisten - wer hatte vorher jemals von Giovanni Porta (c1675-1755) gehört? Auch Antonio Cesti gehört nicht gerade zu den berühmtesten Barockkomponisten - aber die Musik beider erweist sich hier als äußerst hörenswert. Und dann ist da der wenig bekannte norddeutsche Komponist Reinhard Keiser, dessen hochlyrische Musik sich als bezaubernd erweist, und dessen bewegendes „Lasciama Piangere“ eine neue barocke Lieblingsarie werden könnte. Das Konzept, starke Emotionen von Königinnen wiederzugeben, ist damit, obwohl vielleicht sehr allgemein, doch durch die gute Auswahl der Musik gerechtfertigt.

Alan Curtis lässt sein Ensemble „Il Complesso Barocco“ in diesem hochemotionalen Programm lebhaft und schwungvoll musizieren. Offensichtlich findet auch er Frau DiDonatos immer noch frische Begeisterung für Barockmusik und ihre lebhafte Musikalität ansteckend.

Die visuelle Gestaltung der CD mit dem zum Thema passenden scharlachroten Kleid, aber sehr geschmackvollen Fotos ist gut gelungen - bei „Virgin“ keine Selbstverständlichkeit.
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am 27. Dezember 2012
Ich kann - auch als großer Verehrer der "queen of belcanto"- die teilweise etwas reservierten Beiträge verstehen.
Habe die CD auch, aber darüber hinaus die Sängerin live bei ihrer Deutschland-Tournee erlebt. Da lebt die Sache! Und selbst das ist letztlich nur Ersatz. Die dramatischen Arien sind ja nicht für den Konzertsaal geschrieben und schon gar nicht für das Studio, sondern für Aufführungen auf der Bühne!
Bei Aufnahmen von Vorstellungen aus Theatern ("Il Barbiere die Siviglia" in Covent Garden - im Rollstuhl! -, in der MET als sexy Hexe Sycorax in "The enchanted island", als verliebter Page Isolier in "Le comte Ory" , als ergreifende "Maria Stuarda" und zuletzt als furiose Elena in "La donna del lago") kommt DiDonatos unnachahmliche Kombination aus sängerischer und darstellerischer Brillanz wirklich zum Ausdruck.
Alte und immer wieder bestätigte Erfahrung: "Live" schlägt, wenn gut dargebracht, jede Studioproduktion.
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am 23. April 2016
Joyce DiDonato begeistert mich auf dieser CD mit Liedern, die teilweise eher unbekannt sind. In meinen Ohren ist sie eine wirklich tolle Mezzosopranistin, deren Interpretation gewisser Stücke emotional ist und mitreißt. Faszinierend war für mich der Clip auf Youtube, in dem sie etwas zu einigen ausgewählten Stücken dieser CD erklärt und in dem man die Aufnahme der CD mitverfolgt (abschnittsweise), Ich kann diese CD stundenlang immer wieder hören und entdecke immer wieder neue Details. Einfach super!
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am 10. Februar 2013
Als Weihnachtsgeschenk für meine Mutter gedacht, und sie war von der CD begeistert. Ich auch: die emotionsgeladene Stimme von Joyce DiDonato ist mitreissend.
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am 9. April 2013
Furios, unbedingt empfehlenswert. Dazu gibts ein Video auf YouTube, das auch die sängerische "Arbeit" zeigt. Auch vom Orchester her erste Klasse !
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am 2. Dezember 2012
Eine wunderbare Stimme und eine weitere ersklassige Sängering des Mezzosopran.
Bekannte und weniger bekannte Lieder werden gelungen interpretiert. Für Freunde barocker Musik.
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am 1. November 2012
Jede Zeit gebiert ihre Sänger. Und nur wenige Sänger verstehen aus der Zeit heraus zu treten. Zu diesen gehört Joyce DiDonato nicht. Zeitgemäß ist daher dies Platte (was für sich ja kein Fehler ist) und ich gestehe, nicht alles was ich höre gefällt mir. Hier wird auf hohem Niveau musiziert, bis in die kleinen Verästelungen soll alles dargestellt sein.

Die Tief der Sängerin ist nicht immer optimal und das Töne in der Höhe geflötet und nicht gesungen werden ist heute üblich, gefällt mir persönlich aber meistens nicht. Geht für mich damit doch, welches das Menschliche am Singen ausmacht, nämlich das Lebendige im Ton, was auch ein Abbild der Seele ist, verloren.

Der Sprachumgang ist nicht zwingend, die Textumwandlung in musikalischen Ausdruck ebenso wenig. Sie singt, ganz zeitgemäß, effizient abgeklärt.

Sicher es gibt schöne Momente und ich ringe noch ein wenig mit der Platte, doch Seelenlandschaft zeigen sich hier nicht. Und dazu trägt auch Alan Curtis bei.

Der Klang der CD ist mir, dazu passen, zu kühl und obertonreich.
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