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am 5. Mai 2015
Ein unglaubliches Buch. Eine unglaubliche Geschichte.
Mich hat dieser kleine Junge sehr bewegt. Wie hat er nur durchgehalten?... Wie klug war er sich in bestimmten Situationen richtig zu verhalten um zu überleben.
Und wie grausam können "normale" Mitmenschen sein, wie die Mutter des Spielkameraden, die ihren Sohn anweist "Spiel nicht mit dem. Der ist beschädigt." Was sind das nur für perverse Zeitgenossen, die ihn mit abartigen Anrufen belästigt haben und sich an seinem traurigen Schicksal aufgegeilt haben. Oder wie kommt man als Gast dazu, einen wildfremden Kellner anzusprechen, weil man ein paar Einzelheiten über diese Tat vom inzwischen erwachsenem Opfer hören möchte? Was geht in diesen Menschen vor, dass sie so wenig Respekt vor dem Schmerz eines anderen zeigen? - Solche geschilderten Begebenheiten haben mich so traurig und wütend gemacht.
Auch das Verhalten der Polizisten lässt einen Kopfschüttelnd zurück. Ich hoffe, kein Polizist käme heute mehr auf die Idee, ein Kind zurück in den Wohnwagen des Täters zu schleppen, damit es dort für ein Polizeifoto neben seinem Vergewaltiger posiert. Irre! Ich hoffe, die Polizei wird heute besser geschult, um mit Opfern umzugehen. Obgleich der reine Menschenverstand, Mitgefühl und Empathie es einem jeden auch ohne psychologische Schulung nahe legen.
Ich hoffe sehr, dass Sascha Buzmann es schafft die alten Dämonen loszuwerden und neu anzufangen. Ich hoffe sehr für ihn, dass er sein Glück finden kann, auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, wie ihm das bei dieser Vergangenheit gelingen kann. Aber er ist stark. Sehr stark. Wie sonst hätte er es geschafft, sein Leben so zu leben. Ich wünsche ihm von ganzem Herzen noch mehr Stärke, dass er es schafft, das Leben zu leben, das er sich wünscht. Dass er es schafft andere an sich heranzulassen und dass er innere Ruhe findet. Alles Gute!
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am 22. September 2015
Das Buch ist wahrlich keine Bettlektüre! Wie auch! Buzman schafft es, die ungeheure Zumutung eines derartigen Übergriffs auf die körperliche Selbstbestimmung eines Kindes, dessen Ekel, seine Hoffnungslosigkeit und wiederholte Todesangst, nachfühlbar zu vermitteln - ebenso wie seine Überlebensstrategien in diesem fast drei lange Monate währenden Albtraum in einer Holzhütte im hessischen Niemandsland. Dennoch - Achtung, liebe Spanner! - ist es kein Buch für Voyeuristen. Zu sehr "sieht" man alles mit den Augen des Opfers, fühlt mit ihm, fürchtet sich, leidet und ekelt sich.

Die ganze Zeit habe ich mich verzeifelt gefragt, warum der Junge nicht zu fliehen versucht, während sein besoffener Vergewaltiger seinen Rausch ausschläft. Aber so geht man nur mit der Distanz eines Unbeteiligten heran. Meist sind die Opfer derart paralysiert - ein 9-jähriger allemal - dass ihnen nicht einmal der Gedanke kommt, gegen seinen Peiniger zu handeln. Umsomehr ist es fast ein Wunder, dass Buzmann überlebt hat, und dass er ein Vierteljahrhundert später auf eine Weise mit diesem Trauma umgehen kann, dass es ihn zumindest nicht vernichtet (hat).

Kindesmissbrauch ist in unserer Gesellschaft leider keine Seltenheit, die Dunkelziffern erschreckend hoch. Ich hoffe so sehr, dass Buzmann mit der Schilderung seines Martyriums den einen oder anderen zum Innehalten bewegt hat. Zumindest darin läge dann auch etwas Gutes... Ich würde es ihm so sehr wünschen und zolle ihm Respekt für seine Offenheit und seinen Mut! Insofern ist es auch keine Opfergeschichte, die Buzmann hier berichtet sondern die eines Kämpfers!
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am 3. November 2013
Erst kürzlich habe ich mich mit der Traumatheorie des Psychologen Prof. Franz Ruppert befasst, die er in seinem 2012 erschienenen Buch "Trauma, Angst und Liebe. Auf dem Weg zu gesunder Eigenständigkeit" beschreibt. Sascha Buzmann ist ein ermutigendes Beispiel, dass man diesen Weg trotz schlimmer Traumatisierungen beschreiten kann, wenn man bereit ist, den ungeheuerlichen Schmerz des Hinschauens auszuhalten. Bei Sascha Buzmann beginnt dieser Weg mit der Anfrage eines Journalisten, der er sich zunächst verweigert, dann aber Schritt für Schritt öffnet. 25 Jahre hat er da bereits mit den Traumaauswirkungen gelebt, die er ebenso schildert wie seinen Kampf mit der Erinnerung an die 86 Tage in der Gewalt seines Entführers, der ihn schließlich dazu führt, die verdrängten Erlebnisse festzuhalten und im vorliegenden Buch zu veröffentlichen. Der Perspektivwechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit von Kapitel zu Kapitel ist ein gelungenes Stilmittel, das nochmals unterstreicht, wie sehr die Gegenwart noch immer mit der Vergangenheit verknüpft und von ihr beeinflusst ist. Sein autobiographischer Roman ist die Geschichte eines emotionalen Auftauens, einer Bewusstwerdung, was die traumatischen Erfahrungen mit seiner Psyche angerichtet haben. Die Überlebensstrategien, die er in der akuten Traumasituation entwickeln musste, kann er nun langsam hinter sich lassen, der Angst ins Auge schauen. Das entspricht Rupperts Vorstellung einer Traumakonfrontation, die langfristig bewirkt, dass sich Wahrnehmen, Fühlen, Denken, Erinnern und Ich-Bewusstsein wieder zu einer homogenen Einheit zusammenfügen können. Dazu gehört, so Ruppert, dass all das aufgegeben werden kann, was bislang zur Sicherung des Überlebens an Realitätsausblendung notwendig war und zu immer wieder neuen Schädigungen und Verletzungen geführt hat.
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am 6. November 2013
Das Buch fesselte mich als Leser ab dem ersten Satz. Immer wenn sich die Gelegenheit bot, habe ich darin gelesen. Jede freie Minute. Das Buch ist sehr authentisch geschrieben und ergreifen zugleich. Die Geschichte ist schrecklich und wer könnte besser berichten, als der Betroffene selbst.
Ich wünsche, dass das Trauma des Autors jemals etwas in den Hintergrund rücken kann und er ein unbeschwerteres Leben führen kann. Vergessen kann er es sicher nie, desto bemerkenswerter ist es, alles sich von der Seele zu schreiben. Meinen Respekt.
Ein fesselndes Buch, gut geschrieben, gut zu lesen. Meine absolute Empfehlung.
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am 1. September 2014
Eine Geschichte die man nicht so einfach abschüttelt.
Die Narben auf der Seele des Autors sind deutlich und weisen eine
Intensität auf der man nur schlecht etwas entgegen zu bringen hat.
Die Geschichte zeigt aber auch Lücken immer dann wenn dem Autor das geschehene selbst zu nahe geht.
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am 12. Mai 2013
Als Mutter von 4 Kindern war ich sehr erschrocken was diesem armen Kind widerfahren ist. Zum Teil habe ich mich fast übergeben müssen, bei dem Gedanken was dieser Mensch (oder eher ein Tier) dem Jungen angetan hat auch was die hygienischen Dinge anbelangt. Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass Herr Buzmann heute sehr reinlich ist, ich glaube den Geruch (den ich mir nur vorgestellt habe) bekommt man wohl nie wieder aus der Nase. Ich wünsche Herrn Buzmann alles erdenklich Gute für seine Zukunft. Toll das er einen Weg gefunden hat, das Erlebte aufzuschreiben und evtl. auch anderen Opfern damit helfen kann, das diese nicht alleine sind.
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TOP 100 REZENSENTam 28. September 2012
Wieder ein schlimmer Fall von Kindesmisshandlung, von Schlägen und Vergewaltigungen. Das Besondere an dem Fall ist wohl, dass das Martyrium des Kindes wahrscheinlich hätte verhindert werden können. Denn der Täter war ein verwahrloster, sonderbarer Einzelgänger, der schon wegen Zechprellerei und Schwarzfahren gerichtsauffällig wurde. Trotzdem kam niemand auf die Idee, auch ihn zu überprufen, obwohl er in der Nähe des Opfers wohnte. Erst nach 86 Tagen kam man ihm auf die Spur - durch Zufall wohlgemerkt. Als er nämlich ein Gerichtstermin wegen der erwähnten Delikte verstreichen ließ, und man deshalb jemanden bei ihm vorbeischickte.

Was die 86 Tage Entführung bei Buzmann anrichteten, kann man als unbeteiligter Leser wohl nur schwer nachvollziehen. Wahrscheinlich kann der jetzt 36-jährige selbst noch nicht vollständig ermessen, inwieweit die schlimmen Ereignisse für den Rest seines Lebens nachwirken werden. Auf jeden Fall ist es ihm gelungen, 26 Jahre danach ein bewegendes Buch darüber zu schreiben - für ihn vielleicht eine Möglichkeit der Aufarbeitung und für die Leser eine Mahnung.
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am 5. März 2013
Das Buch ist leider keine Geschichte, sondern beschreibt das echte Leben von Sascha Buzmann, der als Kind entführt und missbraucht worden ist. Man liest das Buch so schnell wie möglich, weil man das Gefühl hat, daß dann das Martyrium des Jungen schneller vorbei ist. Vorbei ist es ohnehin nicht, da man nach solchen Erlebnissen sein ganzes Leben darunter leidet. Unglaublich schlimm - leider wahr.
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am 29. April 2013
Dieses Buch habe ich gekauft, nachdem Sascha Buzmann bei stern.tv aufgetreten ist. Schon da ist mir dieser sympathische Mensch aufgefallen. Dass er sich in diesem Buch so outen kann - allen Respekt. Die Art, wie er schreibt, fesselt total. Mich hat das zutiefst getroffen. Selten habe ich ein Buch so schnell gelesen.
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am 25. Juli 2013
Ich weiß gar nicht so genau was ich schreiben soll. Das Buch hat mich ganz schön mitgenommen und ich habe jetzt schon drei andere Bücher gelesen und muss immer noch an dieses denken. Hab,nachdem ich es fertig gelesen hab (was nicht lange gedauert hat) im Internet über Sascha gelesen.. Ich finde dieses Schicksal grausam und dieses Buch wirklich gelungen geschrieben. Das beste Buch das ich seit langem gelesen hab,auch wenn die "Geschichte" dahinter eine wahnsinnig schlimme und grausame ist. Dieses Buch empfehle ich ganz klar weiter.Könnte hier noch so viel schreiben weil es mich sehr aufgewühlt hat und immer noch aufwühlt wenn ich dran denke.. Sascha..ich wünsche dir alles erdenklich Gute!!
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