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Kundenrezensionen

3,1 von 5 Sternen
7
3,1 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
Preis:12,17 €+ 5,00 € Versandkosten


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am 9. August 2016
Ein kurzes Statement über diese DVD: Eigentlich kümmere ich mich nicht sehr um Schnitte eines Films und dergleichen. Aber hier herrscht wirklich eine Mogelpackung vor! Der Film auf der DVD dauert lt. Cover-Rückseite 121 min, und nicht wie es in der Ankündigung und in 2 Artikeln (Rezens.) 126 min. Ich finde das schlichtweg eine Verarschung des Kunden! Ich bin richtig angefressen von solchen Praktiken! Ich werde bei Amazon nichts mehr kaufen! (man kann alle diese geschnittenen Filme bei einem österr. Versand (zwar etwas teurer) aber ohne Schnitte kaufen!
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am 26. Oktober 2016
Dieser Film ist ein alter Klassiker. Wer nicht immer die neuen und computeranimierten Film sehen mag, ist hier genau richtig.
Toller Film.
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am 19. September 2016
ACHTUNG: Die Rezension bezieht sich auf die Bluray, und man sollte tunlichst die Kurzbeschreibung von VIDEO MARKT nicht lesen, in der die überraschende Auflösung dreist verraten wird!!!

Dario Argentos Giallo aus dem Jahr 1974 zeigt einen englischen Barpianisten in Italien, der von der Strasse aus beobachtet, wie unmittelbar an einem erleuchteten Fenster in einigen Etagen Höhe eine Frau bestialisch abgeschlachtet wird, seine Nachbarin, ein Medium aus Litauen, das am Vortag bei einem Vortrag einer parapsychologischen Vereinigung vor Publikum in einem Theatersaal plötzlich in Panik geraten war wegen des Gefühls der Anwesenheit eines Mörders mit wirr-brutalen Gedanken. An einer Galerie von Bildern und Spiegeln auf dem Flur zu der Wohnung, die er als erster erreicht, fällt ihm etwas auf, aber er kann sich am nächsten Tag, als er dies nicht mehr sieht, absolut nicht daran erinnern, was es war.
Die Polizei tappt völig im Dunkeln. und fasziniert von der Gräueltat geginnt er zu forschen, verfolgt und schließlich unterstützt von einer hübschen Journalistin, die mit ihm des öfteren in ihrem museumsreifen Kleinwagen und ihm auf dem abgesackten Beifahrersitz von Ort zu Ort fährt, nach versehentlicher Bedienung der Türverriegelung (die Fahretür ist schon länger nicht mehr zu öffnen) können beide den Wagen zukünftig nur noch durch das zurückgeschobene Stoffverdeck verlassen.

Der Film mit phantastischen Farben, beeindruckenden Interieurs und ungewöhnlichen Kanmeraeinstellungen (oft von schräg oben) beginnt mit einer Schlüsselszene, ein weihnachtlich geschmücktes Zimmer, in dem wir Musik hören, ein kleines Kind, dessen Gesicht wir (noch) nicht sehen, ein blutiges Messer und ein am Boden liegender Körper. In Form von Kinderzeichnungen auf Papier und Wandzeichnung gleicher Art unter dem Putz einer verfallenden geheimnisvolen Villa, und mit von Cassette gespieltem Lied wie in der Anfangsszene bei mehreren weiteren Morden wird diese Szene mehrfach zu sehen sein, ehe sie am Ende des Filmes aufgelöst wird.

Neben der Spannung, Spuren und Verdächtigungen, die im Sand verlaufen, zeigt der Film zahlreiche Themen. Die Rolle und das Selbstbild des Mannes, der hier gegen eine zierliche Frau beim Armdrücken verliert, das Thema Homosexualität mit dem Liebhaber seines ewig betrunkenen Pianistenfreundes, diese(r) Freund kann nur so "schön" sein, weil von einer Frau mit angeklebtem Schnäuzer gespielt, zahlreiche Themen und einfach nur lustige, teilweise aber auch sehr makabre Szenen, bei denen man dann nicht mehr so kichern mag, hat Argento mit in seinen Film gepackt, der uncut gut 120 Minuten dauert, in einer Rezension eines Filmforums im Netz wird gesagt, dass bei einer um 40 Minuten kürzeren Version keine Information verloren ginge. Nun, bei Gialli spielen ja oft die Stimmung, großartige Farben und Interieurs und Kameraführung eine erheblich wichtigere Rolle als Logik, aber leider ist der uncut Film gut die Hälfte lang einfach zäh, langweilig, erst ab ungefähr Minute 65 wird es spannender, passiert auch Drastisches, vorher plätscherte der Streifen so vor sich hin. Nichts gegen langsamen Spannungsaufbau und Zeichnung der Charaktere der Protagonisten, aber die knappe zweite Hälfte in der der Film endlich in die Pötte kommt, entschädigt mit für seiner Handlung mit wirklich spannender und geistreicher Auflösung nicht für die Langeweile der ersten Hälfte,zumal die Hauptdarsteller David Hemmings und Daria Nicolodo wirklich zweitklassig agieren.

"Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe", Argentos Erstling , hat überzeugt, den bonbonbunten "Suspiria" mit seinen "unheimlich" flüsternde Wänden fand ich ziemlich misslungen, und "Profondo Rosso" war für mich auch eher enttäuschend, zumindestens in der nicht gekürzten Version. Am besten war doch tatsächlich die kleine rothaarige Tochter des Maklers, eine junge Darstellerin, die in mehreren Gialli zu sehen ist.

Ich denke, ich werde erst einmal eine längere Argento-Pause einlegen, Mario Bava und einige andere haben mich doch sehr viel mehr gegeistert!

Der dritte Stern allein für viele wunderschöne Bilder und die gelungene Auflösung nach über einer Stunde Langeweile.

Doc Halliday
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Vorbemerkung: Bei Amazon kursiert eine deutsche Veröffentlichung, bei der die meisten Rezensenten Schnitte beklagen, sowie eine US-Version, bei der dies nicht geschieht. Beide sind mit 126 Minuten Laufzeit ausgewiesen. Ich habe eine knapp 127minütige Version gesehen und vermute daher, dass dies die ungeschnittene Version ist bzw. dass sich die Schnitte nur auf die wenigen Sekunden der schlimmsten Gewaltszenen beziehen. Im Folgenden gehe ich daher auf diese Diskussion nicht ein und bewerte ausschließlich den Film, nicht die DVD.

Was für ein herrlich perverser Beginn: Ein Kindergesang (mit einer etwas seltsam aus dem eingängigen Duktus fallenden in Halbtönen absteigenden Melodie am Ende); dazu als Schatten ein Messer, das in einen Körper fährt. Dann fällt das blutige Messer auf den Boden; Kinderschuhe und -strümpfe nähern sich; ein Kind hat also alles gesehen. Dann folgt erst einmal der Rest der Credits, aber die Kindermelodie wird uns den ganzen Film über begleiten. Sowie Kinderzeichnungen - sie zeigen ein Kind, das einen Erwachsenen mit dem Messer abgestochen hat und fröhlich-triumphierend grinst. Wobei begleitet uns dies? Bei einer geheimnisvollen Mordserie, in die der englischer Musiker Marcus (David Hemmings) und die italienische Journalistin Gianna (Daria Nicolodi) hineingezogen werden. Das ist manchmal etwas verwirrend (zum Beispiel arbeitet Regisseur Dario Argento fast immer ohne Informationsvorsprünge). In seiner Mischung aus expressiver Farbdramaturgie, teilweise brutaler Effekthascherei und verstörendem Psychothriller mit Gothic-Elementen hat es aber etwas Faszinierendes. So sind die Morde nicht nur blutig (und teils sadistisch), sondern reflektieren eben auch das schockierende Kindheitserlebnis, welches uns erst am Schluss offenbart wird. So wird in der zweiten Hälfte nicht nur eine Art verwunschenes Horrorhaus eingeführt, sondern dient diese Gothic-Reverenz auch einer psychologischen Metapher: Das Böse muss erst unter der Oberfläche hervorgeholt werden; aus der Vergangenheit auch, und zu diesem Zweck kann hier schon einmal der Putz der alten Fassaden bröckeln und schließlich freigelegt werden, was auch unter der metaphorischen Fassade verborgen war. Zudem ist das alles teilweise höchst spannend und visuell aufregend, mit dem stellenweise dissonanten, klangexperimentellen Pop von "Goblin" auch reichlich beunruhigend. Argento kommt durch all dies über reine Filmreverenzen hinaus. Zwar erinnert die Auflösung an klassisches freudianisches Kino mit dem typischen Kindheitstrauma; motivisch und stilistisch vermag man ein Stück "Marnie" zu erkennen. Das vielfach verwendete Bild von beschädigten Kinderpuppen wiederum mag auf "Was geschah wirklich mit Baby Jane?" zurückzuführen sein, ebenfalls ein Psychothriller mit dem Motiv, dass ein lange zurückliegendes Erlebnis entschlüsselt werden muss. Aber Argento kopiert diese Dinge nicht nur, sondern schafft ein höchst eigenwilliges und dennoch schlüssiges freudianisches Angstkino. In seiner Neigung, aus eklektizistischer Übertreibung etwas Eigenes zu schaffen, mag Argento etwas von Brian de Palma haben (dass in einer Szene die blutige Gewalt ausgerechnet am und im Mund des Opfers ausgeführt wird, hat mich kurz an de Palmas "Sisters" erinnert). Ein manchmal etwas heftiger und roher, aber auf jeden Fall interessanter Film.

Das klassische Motiv, dass wir vorschnellen Erklärungen nicht trauen dürfen, hat Argento am Ende konsequent ausgeführt und uns wird wieder einmal vor Augen geführt, dass wir nur etwas genauer hätten aufpassen müssen (etwas, das auch über "Was geschah wirklich mit Baby Jane?" gesagt werden kann). Argentos Kino ist immer auch Kino über das Sehen selbst. Der verbotene Blick bei dem zurückliegenden Mord, der Blick hinter die Fassade, der genaue Blick des Zuschauers, die Großaufnahmen von Augen; er setzt das auf verschiedenen Ebenen um. Und diese Augen blicken oft direkt in das, was Angst macht (kurz vor Schluss wähnen wir einen bereits arg geschundenen Menschen noch nicht ganz tot und sehen seine Augen offen, bevor ihm etwas WIRKLICH Ekelhaftes passiert, das wir zusammen mit ihm kommen sehen). Argentos Kino ist effizientes Kino der Angst. Und der Angstlust, denn es ist hier vor allem eine nicht immer ganz rationale Neugier, die zu gefährlichen Situationen führt. Das Zusammenspiel zwischen Marcus und Gianna illustriert dies sehr schön. Sie sind beide ab und an ein wenig überheblich; David Hemmings gibt mal wieder den selbstgefälligen Macho; Daria Nicolodi eine zumindest am Anfang hemmungslose Fotojournalistin, die mit völlig ungerührtem auftrumpfendem Aktivismus am ersten Tatort auftaucht. In ihrer Mischung aus emanzipiert und in die eigene Schönheit selbstverliebt ist sie auf jeden Fall eine Steigerung gegenüber der schwachen Frauenrolle im Argento-Film "Die neunschwänzige Katze". Und wie sich die beiden zusammenraufen, führt zu ein paar herrlichen Dialogen wie demjenigen über die Frage, ob das "elefantendicke Fell" einer Journalistin im Widerspruch zu der Tatsache stehe, dass Gianna, wie sie betont, eine wunderschöne zarte Haut habe. Da sind zwei Querköpfe einander im Grunde ähnlich, da können sich die Hände erstmals beim Wettstreit im Armdrücken berühren, da glauben wir aber auch dieser frischen, unkonventionellen Kabbelromanze und merken sehr bald: Die sind nicht so hartgesotten, wie es scheint, die können durchaus Empfindungen hegen - aber auch Verantwortung übernehmen? Ihrer beider Hobbydetektivspiel ist nicht nur dem sozialen Impuls geschuldet, dass irgendjemand ja die Arbeit machen müsse, die zu leisten eine (wie im Genre gewohnt wenig präsente) Polizei offenbar nicht in der Lage ist. Es dient eben auch einer unsäglichen Lust des Schauens, des Wühlens im Verborgenen, so wie ein Kind garantiert eine Kiste aufmachen wird, wenn wir ihm sagen, dass es in einem Raum ALLES tun dürfe, außer eben diese eine Kiste aufzumachen. Wieder einmal Neugier und Angstlust. Und was in der Büchse der Pandora steckt, ist ... auf jeden Fall deep red. "Giallo" heißt nicht rot, sondern gelb, ist aber auch eine Bezeichnung für den italienischen expressiven Thriller, der in den 1970er Jahren seine Blütezeit hatte (benannt nach dem gelben Einband der Groschenromane, die als literarisches Vorbild gelten). Argento bedient das Genre hervorragend und kann es noch um eine interessante psychologische Komponente ergänzen, ohne es zu verwässern und vollständig einer beruhigenden Rationalität zuzuführen. Also hervorragender Giallo Freudianico.
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am 9. April 2013
Dario Argento ist ein meisterhafter italienischer Ausnahme-Regisseur, der zweifellos einige wirklichen Klassiker gedreht hat - insbesondere in seiner etwas früheren Phase. "Profondo Rosso" war womöglich der erste formvollendete Film von ihm, der das Wort "Giallo" in aller Munde brachte und salonfähig machte, nicht nur in Italien, sondern auch in anderen Ländern. Perfektes Set, bunte Farben, tolle Kamerafahrten, spannend ausgeleuchtete Plätze, eine etwas abgedrehte und mysteriöse Story, wenige derbe Schreckens-Momente und Gewaltausbrüche an den "richtigen" Stellen, unglaublich tolle Musik von Goblin...das macht einen richtig guten Dario-Argento-Film aus!

Was "Profondo Rosso" besonders auszeichnet ist der Fakt, das man unbewusst am Anfang des Films etwas wahrnimmt, was der Regisseur einem am Schluss noch mal serviert...und man reibt sich die Augen...und kann kaum erwarten, den Film ein zweites Mal zu sehen...mehr kann ich nicht verraten, da es gespoilert wäre...

ABER: diese Fassung des Films wurde durch Zensurschnitte gekürzt und ist daher auf keinen Fall zu empfehlen Schlimmer und ärgerlicher wird das Ganze durch die Tatsache, das auf dem Cover der Blu Ray darauf nicht hingewiesen wird! Deshalb: Finger weg!
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am 24. Mai 2014
Grundsätzlich stimme ich zwar meinen Ein-Stern-Vorrezensenten hier zu: Auch ich bin kein Freund von geschnittenen Fassungen, denn erstens ist dies eine unsinnige und unwürdige Bevormundung und zweitens habe ich keine Lust, bei einem Film dauernd nachschlagen zu müssen, ob der nun geschnitten ist oder nicht.

Wie dem auch sei: Wie man auf schnittberichte.com nachlesen kann, betragen die insgesamt 9 Kürzungen der DVD-Version zusammengenommen nicht einmal 15 Sekunden. Nachdem ich nun den Film gesehen habe, kann ich sagen: Ja, man merkt an wenigen Stellen auch, dass hier etwas kurz ausgelassen wurde, allerdings empfinde ich dies nicht als so störend oder so gravierend, dass ich hier von "Entstellung" sprechen würde, denn diese Vokabel sollte -- bitte schön! -- sinnentstellenden Kürzungen vorbehalten bleiben, und solche liegen hier nicht vor.

Viele scheinen schon blau anzulaufen, wenn sie nur das Wort "geschnitten" hören, jedoch denke ich, dass man hier die sprichwörtliche Kirche im Dorf lassen sollte: Es kommt nicht darauf an, *wieviel* herausgeschnitten wurde, sondern ob dies mit Sachverstand geschehen ist. Man kann aus einem Film natürlich 15 Sekunden so herausschneiden, dass der Film tatsächlich verstümmelt ist, aber das ist im vorliegen Fall glücklicherweise nicht geschehen.

Da ich diese DVD bei Saturn für gerade mal 2,50 Euro bekommen habe, gibt es hier also keinen Grund zu meckern.
Die Schnittberichte sagen deutlich: "Die Schnitte sind gut gesetzt und für den unwissenden Betrachter nicht erkennbar. Von daher kann diese Fassung ohne weiteres mal zum 'Reinschnuppern' herangezogen werden." Dem kann ich mich nur anschließen.

Für den Film gibt es von mir natürlich 5 Sterne, für die Kürzung einen Stern Abzug.
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am 25. November 2012
Der Film selbst ist großartig.
Die hier angebotene Fassung für den Müll!

Obwohl die ungekürzte Version dieses Argento-Klassikers nicht indiziert ist, bekommt man mit dieser DVD-Neuauflage eine stark gekürzte Fassung geliefert!
Die fehlenden Information auf der DVD-Hülle, daß es sich um eine gekürzte Fassung handelt, kann man als Betrugsversuch werten!

Finger weg!

P.S.: Das Selbe gilt übrigens für die gleichnamige Blue-Ray-Fassung!
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