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am 8. November 2015
Hallo lieber Leser
die Band besteht aus Musikern mittleren Alters und das merkt man den Liedern auch an. Der Bandname lässt Punk vermuten; ist es aber nicht, sondern eher Hamburger Schule. Wer die Sterne und Kolossale Jugend gerne hört könnte auch diese CD gut finden. Deutsche Texte mit sattem Sound-einfach mal reinhören. Jedenfalls find ichs besser als "Messer" oder auch die "Nerven".
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am 2. August 2013
Das ist definitiv das Beste, was ich seit langer Zeit aus deutschen Landen in Richtung Punk/Rock/Alternative - wie auch immer - gehört habe! Soviel Innovation, so abwechslungsreich, so dermaßen gut gemacht - ich bin total begeistert!
Allein der Titelsong "Postsexuell" - wer kommt auf sowas? Dann der Kracher "Leb so, dass es alle wissen wollen" und mein persönlicher Favorit "Meise, Pony, Albatros", eine für mich zutiefst melancholische Nummer - es ist einfach nur gut!
Die Jungs sollte man sich wohl definitiv merken und sich auf das nächste Album freuen - Daumen hoch!
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am 18. März 2015
"Ich steh auf Gästeliste!" - So witzig, ich lach mich tot! Zwischen Müll-Westernhagen und Deichkind. Wer Zeit hat für Gedanken, Poesie, Ironie, Zuhören, die meisten Stücke in flottem Groove.
"Wenn mich die Frauen locken, wasch ich die Socken." Wie bescheuert!
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am 5. Dezember 2012
...für mich zumindest. gute deutsche texte (eh eine seltenheit) und musikalischer einfallsreichtum...
noch dazu macht das ganze spass. studium fertig, meinung fertig.....rezension fertig! kaufen!!!
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am 22. August 2012
10 Songs, 41 Minuten gute Unterhaltung die oft an NoMeansNo(z.B. Postsexuell) erinnert, was zwar ein wichtiger Einfluss zu sein scheint, aber bei Leibe nicht der einzige sein dürfte. Den Funky Rhythmus, hat das Kieler Trio jedenfalls schwer bei den Kanadiern abgekupfert, doch die quitschigen Syntheinwürfe in Postsexuell haben schon eine ironische NDW-Minimal-Synthschlagseite.
Der Opener Bau eine Kirche draus ist gegen Postexuell anfänglich eine typisch punkige Rotzrocknummer, der Marke Turbostaat, Frau Potz, Oma Hans wobei auch der Song zum Ende zersetzt wird.
Die Synths kommen dann auch im dritten Stück 'Lebe so, dass es alle wissen wollen' mit einem sehr simplen Beat aus der Retorte. Und mit diesem 80erBeeinflusstem Song hat die Band mich dann plötzlich in Beschlag genommen. Hier weicht der funky Punk einer glatten nicht wirklich gut gelaunte Synthrocknummer von acht Minuten, die es nicht schafft langweilig zu werden. Ein wenig erinnern die Lyrics des Stücks an Olli Schulz oder Peter Hein. Für mich wohl gerade wegen des anderen Textes der Song des Albums.
Die darin enthaltene depressiv verstimmte Ironie kombiniert mit NoMeansNo, norddeutschem Punk und NDW komplettieren die tanzbare bis groovende Punkmusik des Albums die auch mal den Beatliteraten Richard Brautigan zum Thema haben kann(Endstation Bolinas) und dennoch sich genüsslich ironisch dem Thema Masturbationshilfsmittel widmen kann (O.S.M.2000).
Einen wirklich großen Augenblick birgt noch das Abschlussstück Hallo, Leben aus, dass mich schon durch die Hammond und den barrocken Ausbruch nach fünf Minuten an Ton Steine Scherben erinnert.
Ein gutes Album mit kleinen Längen aber auch großartigen Stücken, dass schon aufgrund der gut gesetzten Lyrics und manchmal überraschenden Instrumentierung sicherlich nicht ganz einfach ist.
Und wer im Schatten solch großer Namen wie NoMeansNo, Fehlfarben oder Ton Steine Scherben steht, steht eben doch im Schatten und kann da auch nicht ohne weiteres hervorbrechen. Aber wer könnte schon gegen Legenden wie NoMeansNo oder Rio Reiser ankommen? Aber vielleicht sind diese Vergleichsgrößen von mir auch enorm hoch angesetzt.
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