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Kundenrezensionen

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am 15. Oktober 2012
Seit Samstag ist sie da, die langersehnte 'Sunken Condos' und dreht seither im Player. Bereits nach den ersten Takten lehnt man sich zurück und ist quasi Zuhause. Vertraute Klänge, ganz Steely Dan-like. Donald Fagen hat Dave Smith's ganz alten Prophet 5 wieder aus dem Keller geholt, natürlich auch die B3. Ein zartes, wohl dosiertes Vibraphon ist wieder dazugekommen, sauber abgestimmte Background Vocals runden das Bild ab. Der Bass groovt durch 'Slinky Thing'. Der zweite Track, wunderbar arrangierte Bläsersätze und wieder diese perfekt sitzenden Background Vocals. Im dritten Track wieder viele typische Steely Dan Gitarrenläufe. Diese Bilder ziehen sich durch die gesamte CD. Mit 'Out of the Ghetto' wurde Marvin Gaye auf interessante Art gecovert, passt allerdings nicht wirklich in das Bild. Im letzten Track wieder eine Neuerung: die E-Gitarre klingt fast George Benson-typisch. Ungewohnt, aber gut gemacht.
Mit 'Sunken Condos' knüpft Donald Fagen nicht an Kamakiriad und Morph the Cat an. Die handwerklich wohl extrem aufwändige und ausgereifte Produktion von Kamakiriad ist nicht erkennbar. Walter Becker war bei der Produktion offenbar überhaupt nicht involviert und wird im dünnen Booklet auch nicht erwähnt. Sunken Condos zielt für mich eher wieder in Richtung 'Nightfly'. Sie ist wesentlich spartanischer als die romantische Kamakiriad. Steely Dan und Donald Fagen-Liebhaber werden wahrlich nicht enttäuscht. Eine gute Produktion, bei der zu keiner Zeit ein Instrument dominiert, zeugt von professionellen Handwerkern auf der ganzen Linie. Ungewöhnlich ist die durchgängige Normierung der Songs auf eine Länge zwischen 4'15" und 5'36". Mit neun Tracks kommt Sunken Condos auf 44'.
Auf eine intensive Zusammenarbeit mit Walter Becker würde ich mich insgesamt wieder freuen. Bleibt zu hoffen, dass uns Donald Fagen nicht wieder sechs Jahre warten lässt...
77 Kommentare| 26 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Oktober 2013
Das meiste, was hier gesagt wurde, kann ich ohne weiteres unterschreiben. Die Wohlfühlatmosphäre genauso wie der gelegentliche Flirt mit der Massentauglich- und Beliebigkeit.

Eines macht mich aber traurig und zeigt, dass selbst Fagen sich den Gepflogenheiten des aktuellen Musikbusiness beugt: Auf der ganzen Platte gibt es keinen einzigen "echten" Drummer. Waren die Steely-Dan- und Fagen-Alben nicht immer auch geprägt von den Schlagzeugern? Steve Gadd auf Aja, Bernard Purdie auf Gaucho, Jeff Porcaro auf The Nightfly, in jüngerer Zeit vor allem Keith Carlock? Sehr schade, dass dieser wichtige Bestandteil der Musik völlig verschwunden ist. Es ist eben nicht dasselbe, wenn sich ein Produzent (in diesem Fall ein Trompeter) Samples und Patterns ausdenkt. Wirklich gute Drummer erfinden keine Grooves, sie spüren und leben sie - und das schlägt sich automatisch in der Musik nieder. Niemand würde auf die Idee kommen, den Gitarristen komplett zu ersetzen. Warum? Siehe oben.

Ich freue mich schon auf weitere Alben von SD und Fagen - aber bitte mit Schlagzeuger.
11 Kommentar| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Oktober 2012
Heute angekommen, und gleich eingelegt - die neue von Donald Fagen. Da muss man doch gespannt sein.

Seine letzten Alben 'Morph the Cat' und davor 'Kamakiriad' liessen hoffen, dass es in diesem Stil weitergeht. Und als Anhänger seiner Musik (wie auch der von Steely Dan) wird man nicht enttäuscht. Es ist alles dabei: Jazz, Funk, Rock, Soul. Seine Stücke sind wieder blitzsauber arrangiert, bestechen durch ihre ausgefeilten und ausgefallenen Harmonien.

Durch und durch von Soul geprägt das Stück 'Out of the ghetto', es fällt in seiner Machart etwas aus dem Rahmen des restlichen Albums. Alle anderen Songs eine Mischung aus Jazz und Funk, die gelungener kaum sein könnten. Am besten gefallen mir 'Slinky thing' und 'Miss Marlene'.

Für alle, die seine Musik mögen, ist das neue Album ein 'Must-Have'. Es lässt hoffen, dass in absehbarer Zeit wieder so etwas tolles aus seinem Studio kommt.
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VINE-PRODUKTTESTERam 3. Februar 2013
Donald Fagen wurde mit Steely Dan Anfang der siebziger Jahre berühmt, hat sein letztes relevantes Album mit dieser Band im Jahre 1980 veröffentlicht, und ist mittlerweile 65 Jahre alt. Seither hat er einige wenige Soloalben gemacht und ist zusammen mit seinem musical pal Walter Becker auch gelegentlich wieder als Steely Dan aktiv geworden.

Wie soll man nun seine neueste Musik bewerten, die exakt genauso klingt wie vor 30, 35 und mehr Jahren? Und Texte, in denen es bevorzugt immer noch sein Lieblingsthema, nämlich Verhältnisse mit sehr jungen Frauen geht?

Die besten Antworten auf die gestellten Fragen geben das deutsche Grundgesetz ('Die Würde des Menschen ist unantastbar'), Fagens eigene Homepage ('Donald Fagen is so old that the Wall Street Journal thinks he's cool') und last but not least sein aktuelles Album SUNKEN CONDOS.

Gleich der erste Song "Slinky Thing" handelt von einer 'little young beauty', die er an einem Oktobermorgen traf und sich in sie verknallte. Er ging mit ihr auf eine Party, wo alle dachten: Was macht dieses Mädchen mit so einem alten Hippie-Clown? Junge Männer grinsten ihn an, und irgend ein junger Punk sagte: 'Opa, pass auf, dass du das aufreizende Ding gut festhältst'.

Ist das nicht deprimierend? Ja, das ist es, aber Donald Fagen, der Grandseigneur des sophisticated Jazz-Pop, steht dazu und macht das Altern und den Verfall so öffentlich, wie es öffentlicher nicht möglich ist.

In "The New Breed" geht es, leicht abgewandelt, um das gleiche Thema: Der alte Sack verliert seine Freundin an einen jungen Typen. Textauszug: 'I get it - you look at me and think he's ready for Jurassic Park' und: 'You the new breed alright / I guess you're what she wants now / You're young and strong and you own the night / Good luck to you both, I'll get along somehow'. Das tut verdammt weh, aber Fagen überspielt die hinter den Zeilen lauernde Verzweiflung mit nonchalanter Ironie und schafft es, trotzdem irgendwie cool zu bleiben - zumindest musikalisch.

Denn mit SUNKEN CONDOS gelingt dem Altmeister nach langer Zeit ein ebenso raffiniertes wie menschliches, ein ebenso eingängiges wie komplexes Werk, eingespielt mit zwar wenig bekannten, aber hervorragenden Musikern, das fast nahtlos an die atemberaubende Qualität der besten Steely Dan-Alben anschließt. Sicher, sein stets leicht näselnder Gesangsvortrag ist nicht mehr ganz so kraftvoll wie früher, aber dafür hat er endlich einmal wieder einige Songs erschaffen, die tatsächlich schöne Melodielinien haben ("Slinky Thing", "The New Breed", "I'm Not The Same Without You", "Memorabilia"). Und "Weather In My Head" mit der genialen Gitarre von Jon Herington hätte auch auf Steely Dan-Schätzen wie THE ROYAL SCAM seinen verdienten Platz gefunden.

Die hier rezensierte Schallplatten-Ausgabe glänzt mit zwei LPs aus durchsichtigem Vinyl, einem Textblatt und wunderbarem Cover-Artwork. Auf den beiden Langspielplatten gibt es jeweils drei Songs pro Seite; eine Seite der zweiten LP blieb also unbespielt. Die Qualität des Vinyls ist hervorragend. Es gibt keinerlei Nebengeräusche oder gar Kratzer bzw. Knacker.

Das Album selbst klingt allerdings nicht ganz perfekt. Abgesehen von dem etwas mulmigen Bass hätte das gesamte Klangbild etwas kräftiger, räumlicher und transparenter ausfallen können.

Bleibt zum Schluss noch eine Frage: Warum nennt jemand sein Album SUNKEN CONDOS ('Versunkene Eigentumswohnungen'), wobei er offensichtlich auf die dramatische Immobilienkrise in den USA anspielt, und lässt das großartige Cover-Artwork komplett darauf abstellen, um dann in keinem Song, ja mit keiner einzigen Zeile darauf einzugehen? Das bleibt rätselhaft, at least.
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am 8. Februar 2015
Groovt, ist lässig und gut zum Autofahren. Aber Altmeister Fagen kann es besser. Ist man wie ich Steely Dan-Fan und verehrt THE NIGHTFLY und KAMAKIRIAD, so wird man mit den versunkenen Eigentumswohnungen (SUNKEN CONDOS) nicht recht warm. Etwas uninspiriert kommen die 9 Tracks daher, zu stark ähneln sie früheren Eigenproduktionen, die früher einfach besser waren. Vieleicht muß man die Scheibe einfach öfter hören, denn Fagen-Songs wachsen im Lauf der Hörzyklen (Mal ehrlich: wer fand denn schon AJA aus der Steely Dan Zeit beim ersten Mal so genial wie beim zwanzigsten Anhören???).

Of course: Sunken Condos gehört in die Sammlung. Der Titel ist wirklich originell und auch das Coverbild. Nur für die typische Fagen-Magie, diese hyperintelligente Jazzpop-Gemisch unternehme ich doch lieber eine Spritztour mit dem Wunderauto, wandle die Gestalt einer Katze oder besser: höre mir Zukunftsprognosen der Nachtfliege an...Da hat man echte Klassiker unter dem Laser.
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Lange darauf gewartet und schon nicht mehr erwartet, ist doch wieder ein neues Album von Donald Fagen veröffentlicht worden. Wir alten Steely Dan Fans sind ja über lange Jahre von Walter Becker und Donald Fagen verwöhnt worden, denn das was die beiden an Alben veröffentlichten, war durchweg als überragend und einzigartig zu bezeichnen. Ein Musikstil wie kein anderer und sofort schon an den ersten Takten erkennbar mit sehr sehr hohem Suchtpotential. Das hat natürlich auch einen Nachteil, denn man wartet sehnsüchtig auf neues ebenbürtiges Material. So sind wir halt und das ist von unseren Heros natürlich fast nicht erfüllbar.
So hat auch Donald Fagen m.E. auf seinen letzten beiden Alben einen Weg eingeschlagen, den ich nicht mehr mitgegangen bin, weil mir die Musik einfach zu klinisch sauber war, alles perfekt, alles sauber, jeder Ton am richtigen Fleck, nur das war mir alles zu seelenlos, zu überproduziert. Deshalb hoffte ich seit Jahren auf ein Album, egal ob von Becker oder Fagen, das wieder diese Leichtigkeit der alten Steely Dan Werke besitzt und ich bin positiv überrascht worden, den "Sunken Condos" hat wieder dieses gewisse Etwas was wir so innig an dieser Art von Musik lieben.
Die Instrumentierung ist, genauso wie die Produktion, vom Allerfeinsten und die Stücke strahlen vom ersten Ton an eine wohlige Wärme aus und hüllen einen richtig ein.
Nicht vom ersten Moment bzw. einmaligen Hören des Albums täuschen lassen, denn es wächst von Mal zu Mal und ehe man sich versieht, hat es einen verschlungen und ähnlich wie ein Maelstrom, zieht es dich immer tiefer hinein und lässt dich nicht mehr los, denn es gibt immer wieder etwas neues zu entdecken. Da klingt eine verhaltene Trompete im Hintergrund, ein Saxophon schleicht sich in die Gehörgänge, ein Gitarrensolo unterbricht den ruhigen Fluss der Musik, die Bläsersection fetzt mal los, eine Mundharmonika untermalt, eine Klarinette schwebt herein und sogar Discosound und Funk macht sich breit und alles immer wieder untermalt von betörenden Frauenchören. Das nenne ich Magie!
Auf einzelne Stücke möchte ich gar nicht eingehen, weil das Album sich als Gesamtwerk enfaltet und so seine Wirkung auf den Hörer ausbreitet. Ein Stück möchte ich hier doch nennen, weil es zur Beziehung von mir zur Musik Donald Fagens/Steely Dans passt: "Im Not The Same Without You"!
Im Übrigen klingt die Aufnahme absolut fantastisch, aber das war von Donald Fagen auch nicht anders zu erwarten.
Und jetzt viel Spass beim Hören und Entdecken.
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am 25. Oktober 2012
Ich bin absolut nicht enttäuscht, sondern vollends begeistert!
Es ist alles dabei, was der langjährige Fan von Steely-Dan bzw. Donald Fagen nicht missen will: Herausragendes Songwriting, eingängige Melodien, raffinierte Arrangements, schräge Texte, von der Top-Produktion ganz zu Schweigen.
Natürlich ist die Platte keine Revolution. Muss sie ja auch nicht sein! Wenn sich alle paar Jahre ungeahnt ein Album von D.F. ankündigt, möchte ich auch nicht mit vollkommen Neuem überrascht werden.
Der Stil ist unverkennbar, was für mich gerade diesen Musiker ausmacht!
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am 25. Oktober 2012
ich denke dies ist die beste Fagen CD überhaupt. Scheinbar leichtgängig sind doch so viele kleine Details grossartig und wohldurchdacht, sie treffen sofort mitten ins Genusszentrum des schmunzelnden aber auch mitgerissenen Hörers. Selten war eine Aufnahme von Fagen so klar von Kopf und Bauch getragen wie diese! Alle Stücke sind ohne Ausnahme sensationell und von hoher Musikalität , es macht Spass immer wieder neues zu entdecken und die Kürze der CD wird kompensiert durch ein ständiges Verlangen, die CD erneut zu hören. Wie Steely Dan in besten Zeiten!
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am 28. Januar 2013
...die Musik geht mir nicht mehr aus dem Kopf...ständig habe ich einen der Songs im Hirn, die Musik ist zum greifen!Lässig und cool geht sie mir unter die Haut.
Die Texte sind schräg wie eh' und je...Miss Marlene..ist sie tot oder mit einem Kerl durchgebrannt..??
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am 23. Mai 2013
... is here again!!!
Es spielt eigentlich keine Rolle, ob auf dem Album D.F. oder Steely Dan steht - Hauptsache der Sound stimmt. Und das tut er auch in diesem Fall wieder umwerfend! Als Steely Dan-Fan hat man leider keine Alternative, als zu hoffen, dass Donald Fagen und Walter Becker nie in Rente gehen werden!
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