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am 29. August 2015
Bigas Luna beschert dem Zuschauer einen stilvollen, gruseligen und auf mehreren Ebenen funktionierenden Horrorfilm, der den Zuschauer konstant überrascht. Die Metaebene des Film-im-Filmes intensiviert die filmische Erfahrung, ohne den Zuschauer aus der Welt zu reißen.
Die Blu-ray selbst bietet ein anständig restauriertes Bild und im Bonusmaterial findet sich eine Langfassung, die sogar noch sehenswerter ist, und ein Interview mit dem Regisseur.

Eine überraschende Horrorfilmperle, beeindruckend.
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am 8. September 2016
Hört man Spanien, hört man Horror, dann sind das zwei Komponenten, die gerade in letzten Jahren dem Freund ungewöhnlicher und origineller Fantasy Kost denkwürdige Werke bescherten.
Doch aufgemerkt, Freunde der Dunkelheit, diese Attribute sind noch kein Gütesiegel für sich und gebetsmühlenartig vorgetragenen Lobeshymnen auf einen vermeintlich intelligenten Kultschocker sollte man immer misstrauen.
Vor allem dann, wenn ein Regisseur wie Bigas Luna, seine intellektuelle Herangehensweise in seinem gescheiterten Horrorexperiment " Anguish" , wie eine Monstranz vor sich herträgt und wir in jeder artifiziell überspannten Minute erleben dürfen, wie selbstbesoffen dieser Mann von seiner eigenen, ach so komplexen selbstreflexiven Filmidee ist, dass er darüber ganz vergisst zumindest ein einigermaßen spannendes und mitreissendes Filmpuzzle zu entwerfen.
" Anguish- Im Augenblick der Angst" ist in erster Linie eins: Schwer durchzuhalten, und das nicht weil er so zum Nägelkauen nervenzerreisend ist, sondern weil der Ärger über soviel nervtötende Langeweile und Sterilität uns schier den Atem raubt.
Das Spiel mit den Konventionen des Horrorkinos und der Filmillusion in der Illusion von Realität an sich , das hat, so ungern Bigas Luna das hören wird, nicht er erfunden. Schon Hitchcock ließ Kinofilm auf Leinwand und Terror im Zuschauerraum bereits in den vierziger Jahren ineinander fließen. Am spektakulärsten und witzigsten gelang dies Lamberto Bava in seinem ersten " Demoni " Ausflug , und später kreierte auch Wes Craven, besonders in " Scream 2 " dieses Spiel mit den Metaebenen. Bigas Luna versuchte nun in seiner künstlerischen Totgeburt " Anguish"- Im Augenblick der Angst" diese Idee, dass Film auf Leinwand und Horror im Publikum zu einer Einheit verschmelzen, auf die Spitze zu treiben- und scheitert.
Denn ein Horrorfilm ist nicht in erster Linie ein verkappte Versuchsanordnungen durchexerzierendes Hochschulexperiment, sondern soll mitreissen, bewegen , Atmosphäre und Emotionalität erzeugen. All dies Fehlanzeige bei diesem allzu mechanischen , leblosen Prozedere.

Zu Beginn des Films machen wir Bekanntschaft mit dem dickbebrillten Muttersöhnchen John ( Michael Lerner) . Dieser lebt mit seiner fettwurstigen dominanten Mutter ( Zelda Rubinstein , das Medium aus Spielbergs "Poltergeist") in einer klaustrophobisch engen Wohnung in der von flatternden Tauben in viel zu kleinen Käfigen, Schnecken als Haustieren, Nippes, Puppen und Plüsch alles so überladen dekoriert ist, dass auch die letzte Wurstnase unter uns kapiert; diese beiden , Mutter und Sohn , haben nicht alle Fransen am Topflappen . John ist zudem Assistent in einer Augenklinik, und pflegt einen nicht alltäglichen Zeitvertreib. Unter dem hypnotischen Einfluß seines Muttertieres begeht er Morde, um dann behutsam per Skalpell die schleimigen Augenbällchen der Opfer aus der angestammten Augenhöhle zu lockern , schließlich beherzt aus ihrer Verankerung zu lupfen und zu stibitzen.
Passionierte Augensammler, die wirklich über längere Zeit mit Liebe und Enthusiasmus ihrem Hobby nachgehen, auch wenn Partner oder der Freundeskreis zumeist Unverständnis signalisieren, gibt es wohl wenige unter uns. John ist einer von ihnen, und stolz konserviert er das glibberige Diebesgut zuhause bei Muttern in kleinen Schaukästen ....
Bereits hier fragt man sich heimlich , warum eigentlich trotz artifizieller Bilder und Ideen, die Assoziationen von David Lynch bis zum " Andalusischen Hund" aufkommen lassen , das Geschehen so erschreckend aseptisch , dramaturgisch erzwungen und hölzern wirkt, dass es uns eigentlich in keiner Form wirklich interessiert.
Bigas Luna wird uns auch keine Zeit lassen, sich näher mit der Atmosphäre und den Figuren zu beschäftigen, denn nach zwanzig Minuten präsentiert er uns den Aha -Effekt, von dem er selbst glaubt , er sei brillant wie eine Silvesterrakete, der aber eher Achselzucken hervorruft, wie eine Knallerbse auf die wir zufällig treten.
Die Augenball auf Reisen -Dramolette entpuppt sich nämlich, als die Kamera zurückzoomt , selbst als ein Film auf einer Kinoleinwand, " The Mommy" mit Namen, den die beiden Mädchen Patty und Linda in der voll besetzten Nachmittagsvorstellung ihres Kinos ansehen. Während die eine der beiden das blutige Treiben sichtlich geniesst, jammert, heult und greint die sensible Linda vor Unbehagen, windet sich im Kinosessel , als gäbe es keinen Morgen mehr. Zitternd vor Angst begibt sich Linda um einmal durchzuschnaufen auf die Damentoilette. Doch dort trifft sie ein neuerlicher allzu realer Schock wie ein Kugelblitz durch die Gesäßbacken. Im Lichtspielhaus geht wirklich ein Mörder aus Fleisch und Blut um , und just auch auf der Leinwand im Kinosaal betritt unser Augensammler in dem Film gerade ein Kino.

Der eigentlich orginelle Kniff von " Anguish" ist mehr als offensichtlich . Die Parallelität der Erzählebenen soll die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwimmen lassen . Sind Horrorfilme nur Unterhaltung und Illusion ? Nein, der Schrecken und die Irritation soll dadurch entstehen , dass goutierbare, für uns "sichere" Gewalt auf der Leinwand plötzlich zur hässlichen , wirklich tödlichen Bedrohung in unserem Dasein werden kann.
Dass derlei theoretisierende Filmkonstrukte auf bestürzende Weise schon längst von der Realität eingeholt wurden, zeigt das Attentat in Amerika bei der" Batman"- Aufführung vor einigen Jahren.

Bigas Lunas Film ist also traurigerweise von prophetischer Qualität, und die Klugheit seiner Wirklichkeitsverschiebungen ist auch durchaus positiv hervorzuheben. Doch die angestrebte Symbiose zwischen Analyse der Mechanismen von fiktivem Horror und realer Todesangst gelingt nicht, weil der Zuschauer emotional außen vor bleibt. Was der Film, und das ist ein unverzeihlicher Fehler vollkommen vergisst, ist mitreissende Spannung, dramaturgische Tiefe und Identifikationsfiguren , jenseits von Pappkameraden zu erschaffen . Sowohl die Psychostory auf der Leinwand , als auch das blutige Treiben im Zuschauerraum ist flach gestaltet , hinkt und ist mit heisser Nadel gestrickt . Minus mit Minus addiert bleibt leider Minus.
Bigas Luna opfert für seinen doppelbödigen Budenzauber jedwede Charakterisierung, jedwede Intensität , die in den beiden Erzählsträngen so wichtig wäre. Einfallslos , klischeehaft und schlichtweg zu simpel ist sowohl die übertrieben auf Groteske getrimmte Geschichte des Augensammlers , als auch die halbherzige Nicht -Handlung um die zwei Mädchen im Kinosaal.
Das Filmexperiment " Anguish" bleibt so leblos, wie ein besonders raffiniert sich aufplusterndes Sudoku Rätsel. Alles andere an unerlässlichen Zutaten für einen packenden Film in das Abseits drängend, steht dieser Geistesblitz der Drehbuchschreiber so im Vordergrund , dass " Anguish" zur faden , ja nervenden Geduldsübung wird, die uns emotional auf Distanz hält.
Der Augensammler Film " The Mommy" der in diesem Kino läuft, stammt übrigens, wie auf einem Plakat zu lesen ist , von Regisseur SAGIB ANUL.....!
Tusch für diesen Knaller- Gag und weiterschlafen.
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TOP 1000 REZENSENTam 7. November 2012
Im Augenblick der Angst" ist ein 1987 in Spanien produzierter Horrorleckerbissen, der mich sogar ein bisschen an Peter Bogdanovichs "Bewegliche Ziele" erinnert hat. Auch die Schlagzeilen des vor einigen Monaten stattgefundenen Amoklaufs in Aurora während der Vorstellung des neuen Batman Films kommen wieder in den Sinn:
Denn der von Bigas Luna gedrehte Film ist eine Art "Film im Film" und zeigt die Zuschauer während einer Kinovorstellung des Horrorfilms "The Mommy". Dies wird aber erst nach einiger Zeit klar, denn am Anfang wissen wir noch nicht, dass die sonderbare Alice Pressman (Zelda Rubinstein) und ihr immer mehr kurzsichtigen Sohnemann John (Michael Lerner) die Figuren des Films "The Mommy" sind, der gerade im Kino "Rex" gezeigt wird. Die beiden Psychopathen leben gemeinsam in einer kleinen Wohnung mit vielen Vögeln und Schnecken. Durch eine unzufriedene Kundin verliert er den Job, die liebe Mutti hypnotisiert den Mann zum Serienkiller, der in der Stadt auf Jagd nach Augen gehen soll. Nachdem er seiner Kundin einen Besuch abgestattet hat, gehts ins Kino, wo man "The Lost World" zeigt. Im Dunkel kann er nach Opfern suchen. Dabei wechselt die Handlung ab hier immer wieder ins reale Kino, dort sitzen die beiden Teeanger-Freundinnen Patty (Talia Paul) und Linda (Clara Pastor). Besonders Patty fürchtet sich immer mmehr beim Schauen, noch dazu entwickelt sie eine Paranoia gegen einen Zuschauer unterhalb ihres Sitzplatzes (Angel Jova), denn der wirkt äusserst verkrampft, so dass ihr immer mehr der Verdacht kommt, der Mann könnte ebenfalls nichts gutes im Schilde führen...ein Killer wie der Mann im Film, der Augen sammelt, möglicherweise. Ihre Freundin ist allerdings genervt von dieser Angst...
Das Film im Film Konzept ist hier wunderbar gelöst, so dass die Spannung bis zum Schluß auf hohem Niveau beibehalten wird. Durch skurrile Figuren erhält "Im Augenblick der Angst" zusätzlich eine schräge Note. Auch etwas Hitchcock Flair ist dabei, zum Beispiel erinnert die Spirale an "Vertigo", der Regisseur selbst gab zu, dass er nach "Das Fenster zum Hof" sehr viele Inspriationen für seinen besonderen Horrorfilm finden konnte.
Die bizarre Machart machen ihn zu einem sehr aussergewöhnlichen Genrebeitrag, den man so schnell nicht vergisst.
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am 14. Juli 2014
Super Film habe ich lange gesucht ist halt schon
Etwas älter schaue ich ganz gerne an ist halt nur was für Leute die auf ältere filme stehen.
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am 9. Februar 2014
Dieser Film ist toll. Zwar bischen verwirrend. Aber richtig spannend. Zelda Rubenstein spielt ihre Rolle sultergeist passt. Eine andere Stimmer würde nicht zu ihr passen. per. Und die Synchronstimme aus Poltergeist passt dazu. Eine andere würde nicht so gut rüberkommen. Wenn man bei TRAILER die linke Pfeiltaste drückt, erscheint links davon eine Schaltfläche (in Form eines Auges). Drückt man darauf, startet der Film in der (längeren) Originalversion. Aber nur bei der Blu-ray
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am 27. September 2012
...das endlich eine würdige Veröffentlichung (und dann sogar noch auf BluRay neben der DVD) meines Lieblings-Horrorfilms der achtziger Jahre kommt!

Zelda Rubinstein (die kleine großartige Frau aus Poltergeist) spielt hier eine bösartige manipulative Mutter die ihren Sohn dazu bringt Menschen umzubringen.

Die Handlung besticht durch eine großartige Film- im Film-Montage die für die damalige Zeit wirklich herausragend war.

Es gibt ein paar WIRKLICH fiese Szenen in dem Film, davon mal abgesehen ist er sehr spannend und voller Suspence. "Im Augenblick der Angst" steht für sich und ich kenne keinen Film mit dem er sich vergleichen liesse.

Die Zeiten von schlechten VHS-Bändern (das war - so weit ich weiß, die einzige Möglichkeit den Film bisher zu sehen - in den Achtzigern war er ein Videotheken-Renner) sind damit vorbei...

Ein Update in Bezug auf Bild- und Tonqualität und die Extras werde ich schreiben wenn ich die BluRay habe...
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am 23. Juli 2013
Wenn ein verrückter Psycho anderen Leuten die Augen rausschneidet, weil es ihm seine Mutter in 10 min. langen Szenen wieder und wieder sagt, dann nervt das schon und spannend geht anders. Der Film nimmt sich selbst zu ernst und die blutige Gewalt ist, meiner Meinung nach, übertrieben und qualvoll stillos eingesetzt worden. Die Story lahmt und man wartet nur darauf, wann der nächste Charakter auf die selbe Art und Weise wieder stirbt.
Versteh nicht wie man "lange" auf diesen "Kultfilm" auf DVD gewartet haben kann.
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am 24. Oktober 2017
Plätschert vor sich hin und der Funke springt nicht über . Als Slasher nicht tauglich da keine harten Effekte vorhanden sind .
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am 15. April 2013
Blu-ray ist für das Alter des Films sehr gut,leider hatder Film für mich nicht mehr den Flair wie früher.Damals ein Klassiker,heute nur noch Durchscnitt.
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am 5. Juni 2013
ich möchte mich hier mal wieder nur auf die Qualität der bluray beziehen und einige Fakten klären. der Film selbst wird für meine Bewertung keine Rolle spielen. zunächst einmal, von dem Film gibt es eine spanische original Kinoversion, die etwas länger ist als die hier veröffentlichte internationale Version, die allerdings teilweise alternatives Bildmaterial verwendet. bei der internationalen Version handelt es sich aber nicht um eine zensierte Version, sondern man hat sich eben für die internationale Veröffentlichung für eine alternative Schnitt Fassung entschieden. mit anderen worten: man bekommt keinen verstümmelten Film. somit bezieht sich das uncut auf dem cover auh die enthaltene internationale Version, die früher ab 18 freigegeben war und nun auf 16 runtergestuft wurde. somit besteht kein unterschied zu alten 18er Versione, wie hier teils behauptet wird.
allerdings ist auf der bluray (ich glaube nicht auf der DVD, bin mir aber nicht sicher) auch die spanische Originalversion enthalten. allerdings nur als hidden Feature, weshalb das Label hier eigentlich auch keine Bringschuld hat, da ja mit dieser Version nicht geworben wird. und das schlägt sich heftig ind er Qualität nieder. die Auflösung dieser Version ist längst nicht so hoch, wie die des internationalen. hinzu kommt, was hier ja auch schon erwähnt wurde, dass nur eine deutsche Tonspur vorliegt. was aber für mich am schwersten wiegt, ist, dass das Bild nicht flüssig läuft. bei mir zittert das Bild bei jeder Bewegung hin und her(wen jemand den Fehler nicht hat, bitte in Kommentaren bescheid sagen, dann wäre es wohl ein produktionsfehler). somit sollte diese Version als das gesehen werden was sie ist, als Teil des Bonusmaterials. man kann mal reinschauen, aber den Film genießen kann man in dieser Version nicht. ich weise deshalb darauf hin, weil auf manchen interentseiten die Sache so dargestellt wird, als wäre diese Version ganz offiziell erhalten und qualitativ gleichwertig. dem Label kann man keine großen vorwürfe machen, denn sie werben ja nicht damit. allerdings hätte die bluraytechnik es erlaubt, die längere Version anzuwählen und dann einfach das zusätzliche material einzuspielen.
die Qualität des eigentlichen Filmes ist ok. mir kommt der ton zwar etwas dumpf vor, die Auflösung ist aber gut, kommt aber auf Grund der Art wie der Film gemacht ist, nicht immer zur Geltung. ka ob da eine Aufbereitung des Filmmaterials geholfen hätte. aber es kann gut sein, dass der Film schon damals so aussah.
Fazit: wer wie ich mit der internationalen Version leben kann, der kann hier getrost zugreifen. wer aber arg sparen muss, aknn notfalls auch die DVD nehmen, ein hd wunder wird dadurch nicht verpasst. für wen nur die spansiche Version akzeptabel ist und wer ein wenig wert auf Qualität legt, der sollte sich nach Alternativen umschauen.
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