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am 24. September 2012
Wow, soviele unterschiedliche Kritiken über diesen Film und irgendwie gehen die Meinungen weit auseinander. Ist der Film nun ein Meisterwerk oder keines? Die jetzt erwartete Antwort folgt weiter unten, da ich hierfür etwas ausholen muss. Dieser Film ist der beste Beweis unserer Zeit, dass sich viele Menschen vor den Bildschirm setzen, das Hirn abschalten und sich berieseln lassen - besonders natürlich wenn es um etwas triviales wie einen Batmanstreifen geht. Mitdenken steht hier auf einem anderen Blatt und das ist wirklich schade. Es gibt einen schönen Spruch von Andrej Tarkowskij: "Wir schauen nur, aber wir sehen nicht!" TDKR verlangt jedoch genau das: Mitdenken! Warum? Ganz einfach: Weil Batman kein trivialer Superheld ala Avengers oder Superman ist. Batman ist komplex!

Batman ist anscheinend so komplex, dass alle bisherigen Regisseure, seine psychische Analyse nicht ganz unfreiwillig umgangen haben. Mit Nolan hat sich das geändert. Batman Begins beschäftigt sich mit Bruce Wayne, der versucht sein Trauma mithilfe einer Maske zu bekämpfen. Bruce ordnet seinem Ziel, der Bekämpfung von Ungerechtigkeit, alles unter – auch seine Mitmenschen und sein eigenes Leben. TDK zeigt, was er damit erreicht hat. Nolan wirft ihn an den Abgrund zwischen Rache und Gerechtigkeit. Batmans Taten verschwimmen, in dem er zu drastischeren Methoden greift (zB. Überwachung) um seine sadistischen und menschenverachtenden Feinde aufzuhalten. Nolan lässt hier sogar die Frage offen, ob letztendlich Bruces Ausbruch in Gestalt von Batman der Auslöser für die Existenz von Menschen wie dem Joker ist, der den Terror geradezu personifiziert.

(SPOILER ANFANG)
Diesen Terror spinnt Nolan nun gekonnt weiter. Anstatt zu wiederholen, was der Joker schon zu genüge gezeigt hat, setzt er eine Figur ins Spiel, die ähnlich wie der Joker, den Terror personifiziert, jedoch auf eine ganz andere Art. Was Bane denkt, zeigt sich gleich zu Beginn des Filmes: Einer der Gefolgsleute von Bane versucht das abstürzende Flugzeug zu verlassen. Bane fordert ihn jedoch auf, sitzen zu bleiben und sich zu opfern um (mit dem Blut des Professoren) den Flugzeugabsturz glaubwürdig zu machen. Der Mann will nur noch wissen ob die Operation erfolgreich war und ergibt sich wiederstandslos seinem Schicksal. Hier blitzt sie auf - die Definition des Terrorismus: Ein Mensch der all sein Handeln und Denken nur einem Ziel verschreibt: Der Zerstörung - und wenn es das eigene Leben kostet. Bane ist so ein Mensch.

Seine Motivation zur Revolution ist ganz eindeutig der Kaptialismus, den er als korrupt und verachtenswert hält. Selina sagt es schon ganz am Anfang im Film zu Bruce „Ihr werdet euch fragen, wie ihr so maßlos leben konntet und dem Rest so wenig (zu leben) gelassen habt.“ Bane schlägt in der Börse los und erschüttert die Elite von Gotham. Ein Firmenchef beschimpft Bane, dass er ihm so viel Geld geliehen hätte, was offenbar nutzlos für ihn selbst war. Bane sagt dazu nur: „Und das gibt dir Macht über mich?" - dann bricht er ihm das Genick. Nolans Botschaft ist klar - oder nicht? Er sympathisiert mit Occupy, doch er ist der Meinung dass diese Welt nicht besser werden kann. Wohl eher schlechter. Denn um das bestehende System von Arm und Reich aufzuspalten um einer Gerechtigkeit entgegen zu kommen, müssten die Aktivisten es machen wie Bane und zur Gewalt greifen. Doch das würde sie auf eine noch viel tiefere Stufe stellen.

An einer anderen Stelle sagt Bane: „ Wir sind nicht gekommen um zu erobern, sondern um zu befreien“ Ein Zitat eines amerikanischen Generals vor dem Einmarsch in den Irak" Nicht einmal versierte Filmkritiker haben es erkannt. Zitat: "Wir schauen nur, aber wir sehen nicht". Vom terroristischen Revolutionär entpuppt sich Bane später zum Stalinisten, der seine Gegner skrupellos beseitigt, indem er sie tötet oder in das Exil verbannt – Tot durch den Gang über ein Eisfeld, stellvertretend für den eisigen sibirischen Norden. Nolan drückt ihm sogar einen Zünder in die Hand zum sprengen der sog. „zivilisierten Welt“ wie Bane sie nennt. Er schürt die Angst vor dem Nuklearschlag, die wir gerade hier in Deutschland durch den Kalten Krieg kennen gelernt haben. Wahre Verzweiflung entsteht eben nur, wenn man einen restlichen Funken Hoffnung hegt, wie Bane sagt. An seinem ironischem Unterton den er an speziellen Stellen einsetzt und der vielen missfällt, kann man durchaus seine Niedertracht gegenüber den Menschen wahrnehmen und hin und wieder Wahrheit und Lüge ablesen.

Auf der anderen Seite steht Batman, der jedoch genauso ZWANGHAFT ist wie Bane. Batman hat den Zwang zu verhindern, dass den Menschen das Trauma wiederfährt, welches ihm selbst passiert ist. Die Maske die er erschaffen hat, im Glauben damit sein Trauma zu überwinden, hat ihm alles genommen. Seine Liebe und Hoffnung. Bruce ist am Anfang des Films dorthin zurückgekehrt, wo er nach dem Tod seiner Eltern schon einmal war. Dieser Zustand gipfelt dann im Aufeinandertreffen mit Bane. Einem Menschen, der ähnlich wie Bruce eben auch all sein Handeln und Denken einem Ziel unterwirft. So gesehen ist Batman ein Spiegelbild für die „zivilisierte Welt“, für das momentane auch konservative Amerika, das in sich zerrissen ist und mit fragwürdigen und nahezu wirkungslosen Methoden verzweifelt gegen den Terror aufzubegehren versucht. Batmans Sieg über Bane kann als politisch äußerst rechtes Statement interpretiert werden, da er eben auf der Seite der Reichen und Bevorzugten steht und das momentane ungerechte System unbedingt aufrecht erhalten will. Doch dieser Vergleich hinkt, da Bane letztendlich ein Terrorist bleibt, der mit einer tickenden Bombe alles und auch sich selbst in den Abgrund reißen will - nur eben mit einem Funken Hoffnung.

Aber das eigentlich besondere am Film ist die Reise von Bruce Wayne. Damit er Bane schlagen kann, muss Bruce über sich hinaus wachsen. Den Schlüssel dazu findet er in ganz menschlichen Dingen, wie zu lernen, den Tod wieder zu fürchten und das Leben zu schätzen. Er muss lernen, dass seine Zwänge ihn eben nicht kontrollieren. Seine Vergangenheit hat ihm eindeutig gezeigt, dass Gewalt nur zu Gegengewalt führt. Für Bruce geht es genau darum: um seine Reise zurück zur Menschlichkeit, seinem Durchbruch aus dem Teufelskreis der Gewalt und raus aus seinem Gummianzug in dem er immer steckt. Alfred sagt es zu Beginn: „ ... but some men rise from the darkness“ Nolan lässt (wenn auch nicht eindeutig) die Interpretation zu, dass die letzte Szene im Café nicht unbedingt real sein muss. War sie doch genauso geschnitten wie die zu Beginn des Filmes. Sie zeigt nicht, dass Bruce noch unbedingt lebt. Das was man sieht, kann auch der Vorstellung von Alfred entsprungen sein – seine Gewissheit dass sein Sohn (was Bruce ja eigentlich für ihn ist) endlich den Frieden gefunden hat, den er sich immer für ihn erhofft hatte. Denn ob er noch lebt oder nicht ist gar nicht so wichtig – Bruce hat den Durchbruch geschafft und dadurch ein unangreifbares Symbol für die Menschen erschaffen und dadurch hat er seinen Frieden gefunden.
(SPOILER: ENDE)

Ich muss sagen dass TDK nicht im Ansatz an die politische Brisanz von Rises heranreicht. Nolan verstrickt seine Figuren so sehr mit unseren aktuellen politischen Anschauungen und Geschehnissen, dass es nur so brodelt. Keiner hat so etwas in dieser Art vorher mit einem Thema gemacht, das eigentlich der Fantasie entspringt. All die Dinge die Nolan zeigt, kommen uns bekannt vor. Aber nicht aus Filmen, sondern aus den Nachrichten. Mit der Tatsache, dass er auch einen Bogen zurück zu Begins zieht, (was nie geplant war, als Nolan Begins machte), dass er sogar Charles Dickens Werk "A Tale of two Cities" einbezieht, zeigt, dass er ein absolut brilliantes Storygeflecht konstruiert hat, bei dem es bei all den Verweisen schwierig ist, wirklich alle Details zu erkennen und durchzudenken. Oder aber man sagt, Nolan hat es so sehr übertrieben, dass er durch das Ganze sein eigenes Werk erstickt. Damit aber macht man es sich zu einfach, weil man dadurch das alles als belanglos abtun würde.

JA, Nolan verlangt viel von seinem Publikum. Er sieht seine Zuschauer als ebenbürtig an. Und genau davor knicken viele Zuschauer ein. Hier wieder: "Wir schauen nur, aber wir sehen nicht". Dieser Film ist so tief, dass er trotz seines großen Erfolges sich schon wieder heraus bewegt, aus den klassischen Strukturen des Mainstream-Kinos. Mit dieser Vielschichtigkeit, den vielen Verweisen und Botschaften und einer brachialen Filmästhetik - bei der man schon glaubte sie sei ausgestorben, erhebt sich dieser Streifen weit über das hinaus, was alle bisherigen Genreverfilmungen zu bieten hatten. Ja, dieser Film ist ein Meisterwerk - wenn man den Deckel anhebt und interessiert den Inhalt betrachtet!
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am 2. August 2012
Jetzt schreibe ich mir mal den Frust von der Seele.

Was ist bloß los mit all den Menschen da draußen, die das Internet als Sprachroh nutzen wollen?
Wenn man sich hier einige negative Rezensionen durchliest, dann kann einem Angst und Bange werden.

"Der Film ist viel zu lang und langweilig" - zu keinem Zeitpunkt hat ich bei den knapp drei Std. Laufzeit so etwas wie Langeweile, weil die Inszenierung durchgehend gelungen ist. Komplexe und dennoch meist logische Handlung, interessante Charaktere etc.

"Im Film wird viel zu viel geredet und die Action ist öde" - Ja, genau. Heutzutage muss für einige scheinbar alle 3 Minuten irgendetwas irgendwie explodieren damit es ein guter Film ist. Dies hier ist ein klasse Actionfilm im aller besten altmodischen Sinne. Wie schon in den Vorgängern ist hier das meiste noch handgemacht und kommt ohne überladene CGI-Effekte aus, wodurch das Ganze wesentlich realistischer wirkt. Für Menschen denen das im Jahr 2012 zu öde geworden ist - schaut Transformers - da muss man den Dialogen nicht folgen und es explodiert immer i-was.

"Bane hat die Stimme von Mickey Maus" - Richtig ist, dass die Stimme im Original deutlich cooler weil noch böser ist, aber der Film bleibt auch mit einer nicht optimalen deutschen Synchro sehr gut und rechtfertigt keine deutliche Herabstufung.

"Gotham sieht aus wie New York" - Stimmt, denn es ist ja auch NY. Aber mich stört das ehrlich gesagt überhaupt nicht, weil es im 2. Teil auch schon so war, dass Gotham sehr an eine reale Stadt erinnerte (damals soweit ich weiß Chicago). Das gibt dem Ganzen wie ich finde einen ernsthafteren Anstrich. Wer sich das Gotham aus den Comics zurück wünscht, schaut sich halt die alten Filme an.

"Der Dritte ist der schlechteste Teil" - was ist das hier - ein Preiswettbewerb. Alle drei sind sehr gut. Soll doch jeder entscheiden welcher ihm am besten gefällt. Aber dieses kritisieren, weil ihn Andere gut finden und er zu sehr gehypt ist? Für den Hype sind wir doch selbst verantwortlich und das klingt für mich zu sehr nach "ich bin dagegen, weil ihr dafüt seit!"

Also man kann den Film finden wie man möchte. Aber wer hier weniger als 3 Sterne gibt, der sollte sich immer vor Augen halten, was sonst so über die Kinoleinwände flimmert. The Dark Knight Rises ist einer der besten Filme dieses nicht mehr so jungen Jahres und dennoch ist er nicht ganz perfekt. Aber das ändert nichts am positiven Gesamteindruck.

Grüße
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am 23. Juli 2015
Meiner Meinung der schlechteste der drei Batman-Filme. Okay, der phantastische zweite Teil mit dem überragenden Heath Ledger als der beste Film-Bösewicht aller Zeiten konnte einfach nicht mehr getoppt werden (zumindest nicht ohne Ledger). Ursprünglich sollte der "Joker" ja auch im dritten Teil auftreten, aber da wurde ja durch Ledgers Tod leider nichts mehr draus.

Stattdessen müssen sich Batman & seine wenigen Verbündeten nun mit neuen Gegner rumschlagen, doch irgendwie springt der Funke (zumindest für mich) nicht so richtig über. Die Handlung springt zwischen verschiedenen Orten oft hin und her, die Kapitalismuskritik kommt ein wenig mit der Holzhammermethode, zum Teil schüttelt man wegen mancher Enthüllungen einfach nur den Kopf und einige Sachen (vor allen gegen Ende) sind doch sehr vorhersehbar.

Handwerklich ist der Film aber gut gemacht und kann auch unterhalten, allerdings fragt man sich während der mehr als zweieinhalb Stunden schon doch zwischenzeitlich, wo das denn jetzt hinführen soll.

Fazit: Teil 1 und 2 muss man gesehen haben, der dritte Teil ist eher Pflicht (weiß aber noch zu unterhalten - zumindest die meiste Zeit).
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am 10. August 2012
Es bietet sich nun bei Batman die Gelegenheit, auf die Trilogie einzugehen. Diese Möglichkeit möchte ich nutzen. Daher wird diese Rezension ein wenig anders sein als die Anderen. Ich verzichte überwiegend auf die Wiedergabe des Inhalts, vielmehr gehe ich auf die Bewertung und auf die Blu-Ray ein.

Ich habe damals, im Jahre 2005 den ersten Teil, 'Batman Begins', mit großer Freude erwartet, weil ich eben ein großer Fan von Batman bin. Seit der Kindheit. Für den Einen oder Anderen schien es damals ein zunächst gewöhnlicher Film zu sein. Ein Film, für den man keine besonderen Erwartungen gesetzt hatte, auch ich nicht. Gerade weil es vielleicht nur eine Comicverfilmung war. Doch in einer Hinsicht war Ich mir absolut sicher: Allein die Besetzung spricht für sich: Christian Bale, Morgan Freeman und Liam Neeson unter anderem. Zugegeben: Regisseur Chris Nolan war mir zu dem Zeitpunkt unbekannt.
Als ich dann den Film endlich gesehen hatte, war ich einfach sprachlos. Es gab und gibt keinen besseren Batman. Christian Bale hat die Rolle des dunklen Ritters exzellent verkörpert. In Kombination mit der ersten epischen Geschichte und den anderen Schauspielern, ist für mich Batman Begins der erste Teil vom Meisterwerk. Besonders erwähnenswert sind die Dialoge zwischen Bale und Neeson, die so qualitativ sind, dass man verblüfft ist, es handele sich hier "nur" um eine Comicverfilmung. Doch für mich ist es vielmehr als das! Eine durchaus realistische Geschichte gepaart mit viel Action und Dramatik. Die Entstehungsgeschichte wurde sehr düster, aber dennoch nachvollziehbar erzählt. Batman möchte seine Angst mit Anderen teilen und somit das Böse bekämpfen. Das Ende gibt dem Zuschauer die Andeutung auf eine spannende Fortsetzung. Zurecht!

Drei Jahre später dann der zweite Teil - 'The Dark Knight'. Batman wird zum ersten mal ein Ultimatum gestellt. Egal wie er sich entscheidet, die Ausgangslage bleibt negativ: Soll er seine Freundin, Rachel retten, oder Gothams '"weißen Ritter"', den Staatsanwalt Harvey Dent? Letzteres geschieht, wenn auch nicht vom Schicksal geleitet. Chris Nolan hat den Film vom Scheintod des Commissioners Gordon bis hin zu diesem Ultimatum, so packend erzählt, dass dem Zuschauer nichts anderes bleibt, als sich in dem Film zu verlieben. Mir jedenfalls erging es so. Ob Fan oder nicht. Die Dramatik bekommt der Zuschauer hart zu spüren. Besonders gegen Ende. Dies ist auch der Filmmusik von Hans Zimmer zu verdanken, der eine grandiose Komposition abliefert, die genau eines bezwecken soll: Die düstere Atmosphäre am lebendigen Leib zu erfahren. Das Ende könnte tragischer und fesselnder nicht sein. Die Hoffnung Gothams auf eine friedliche Zukunft stirbt mit Harvey Dent, die Wahrheit wird vertuscht und Batman wird zum Sündenbock.

Hollywood vergibt zwei Oscars. Einer geht an Heath Ledger. Verdient? Absolut! Der Joker ist doch der eigentliche "Held" dieses Teils. Es muss nicht immer Batman sein, wobei auch hier Bale eine konstante Leistung abliefert. Der Joker hebt sich jedoch in diesem Teil von allen anderen hervor. Ein verrückter, aber dennoch genialer Clown, mit dem nicht zu spaßen ist. Heath Ledger hat seine Rolle des Jokers nicht nur gespielt, er hat sie gelebt! Das meinte Chris Nolan in einem Interview. Die Art und Weise, wie er Joker präsentiert, ist einzigartig. Nolan war von Ledgers unbeabsichtigten Mimiken (das mit dem Mund und der Zunge) so angeekelt, aber trotzdem begeistert, dass er dies gleich in die Endfassung aufnahm. Ursprünglich tat Ledger dies nur, weil ihn die Schminke störte. Für mich steht eines fest: Ich wage zu bezweifeln, dass es jemals einem anderen Schauspieler gelingen würde, Ledgers Leistung als Joker zu übertrumpfen - im wahrsten Sinne des Wortes.

'The Dark Knight' ist eine Fortsetzung, die an Dramatik zugenommen hat. 2/3 des Weges bis zum Meisterwerk sind geschafft. Nicht mehr, nicht weniger. Allen voran ist es Heath Ledger zu verdanken. Wie keinem anderen Bösewicht zuvor oder danach, gelang es Joker Batman seelisch zu verletzen, als er eben eine wichtige Person seines Umfeldes, das Leben genommen hat, der Bruce Wayne Nahe stand. Der Joker ist Batman als Gegenspieler ebenbürtig. Seitdem hat er sich in die Herzen der Zuschauer und Fans geschlossen. Umso trauriger, dass er im Finale nicht mehr auftreten kann, obwohl es so vorgesehen war.

Nun also, 'The Dark Knight Rises'. Direkt als Erstes ist zu sagen: Der krönende Abschluss der Trilogie. Der neue Gegner heißt Bane. Ein muskulöser, aber dennoch schlauer Bösewicht, der sogar Batmans Identität entlarvt hat und ihm das Rückgrat zunächst verletzt. Nolan hat mit Absicht einen Gegner gewählt, der sich von seinen Vorgängern unterscheidet. Das war eine richtige Entscheidung. Das verleiht der ganzen Trilogie mehr Abwechslung und stellt damit auch Batman vor vielen Hindernissen, die er zu bewältigen hat. Erneut wird die Geschichte authentisch erzählt. Über die schauspielerischen Leistungen aller ist kein Wort mehr zu verlieren. Nichts anderes als eine Weltklasse Leistung, wobei Michael Caine als Butler Alfred besonders gelobt werden muss. Erwähnenswerter ist die wunderbare Kulisse und die Special Effects. Hierbei dient New York als Vorlage und wird zum fiktiven Gotham. Ich sage nur: Fliegende Gullideckel, gesprengte Brücken, oder der Endkampf zwischen der Polizei und den Anhängern Banes. Die Batman-Reihe hat sein Ende gefunden und ist mit 'The Dark Knight Rises' ein mehr als gelungener Abschluss dieser Trilogie. Chris Nolan sei Dank, dass der Film nicht in 3D erschienen ist und er sich für IMAX entschieden hat. Erfreulich, dass es noch Leute gibt, die nicht immer mit dem Strom, sondern dagegen schwimmen und, die nicht immer nur ans Geld denken!

Batman/Bruce Wayne wird insbesondere im letzten Teil dieser Trilogie zur tragischen Figur. The Dark Knight Rises ist in jeder Hinsicht kein gewöhnlicher Film. Eine Comicverfilmung verbunden mit der Thematik des Terrorismus und auch der Wirtschaftskrise (welches ein Spiegelbild unserer heutigen Welt ist), die zudem eine Verknüpfung mit einer tragischen Geschichte erhält. Es sind sicherlich mehrere Faktoren die dazu beitragen, weshalb die erste Hälfte des Films vielen nicht "passt". Der Film baut jedoch seine Handlung bis zu einem gewissen Punkt auf, um die Rückkehr Batmans rechtzufertigen. Die Dialoge setzen geradezu neue Maßstäbe, siehe Bale = Caine. Bei ihnen kommt der Aspekt der Tragik zum Vorschein. Nicht zuletzt deswegen, weil die Liebe Waynes (Rachel) einem Verrückten zum Opfer fiel. Batman sieht sich in der Verantwortung, Gotham als Beschützer zur Seite zu stehen. Sein Fall und seine spätere Auferstehung ("Rise" ist der bessere Ausdruck) ist zwar vielleicht keine Besonderheit, die schwer vorauszusehen wäre, allerdings erfreut sich der Zuschauer darüber, dass das Gute über das Böse gesiegt hat. Und vor allem, dass Batman von Gotham als Retter erkannt und gewürdigt wird, als Held und nicht als Antiheld.

Klarstellung: Viele sind der Meinung, dass Bane dem Joker nicht das Wasser reichen könne. Dieser Vergleich ist insofern falsch, da zwei absolut verschiedene Typen in zwei verschiedenen Filmen zum Vorschein kommen, die in einem Kontrast zueinander stehen. Während Joker ein wahnsinniger Genie ist, terrorisiert Bane Gotham. Tom Hardy ist natürlich durch diese erschreckende Maske eingeschränkt. Doch es ist eben seine Figur und sein Aussehen, was Angst vermitteln soll. Da bedarf es keiner Mimik. Bei Joker ist es eher das Unberechenbare, was ihn gefährlich macht. Jedoch empfiehlt es sich die englische, originale Film-Fassung anzuschauen. Banes Synchronisation ist da gelungener.

*Nachtrag zur Blu-Ray*

Da die "negativen" Punkte eher nüchtern ausfallen (eigentlich nicht der Rede wert, aber aufgrund der nicht vorhandenen Aspekte, die zu bemängeln wären) und den Gesamteindruck der Blu-Ray in keinster Weise trüben, gleich mal vorweg: Der deutsche Ton hat "lediglich" DD 5.1 zu bieten, während die englische Tonspur in DTS-HD Master Audio 5.1 ist. Das ist leider etwas schade, aber für jene, die den Film in vollem Unfang genießen wollen, nehmen eh den englischen original Ton in Anspruch. Zumal Bane, wie bereits erwähnt, dort einen besseren Eindruck hinterlässt in Bezug auf seine Sprache und Stimme. Der Film wird in 1080p wiedergegeben und ist je nach Szene entweder in variabler 16:9 2.40:1 Qualität oder in 1.78:1 IMAX-Sequenz. Problematisch wird es etwas, wenn das Bild oft zwischen 2.40:1 und 1.78:1, also IMAX, hin und her wechselt. Da gibt es schon Unterschiede. Ein Wendecover gibt es leider nicht, was bei dem groß aufgebrachten USK Logo mehr als wünschenswert gewesen wäre. Sei es drum.

Das IMAX Verfahren ist wirklich das Maß aller Dinge in Sachen Film-Dreh. Diese Sequenzen verleihen dem Film eine noch authentischere Atmosphäre, sodass man das Gefühl hat, Teil des Films zu sein. Hier wieder Lob an Chris Nolan, der dieses Verfahren für das Finale fortgesetzt hat. Zur Freude der Fans und Zuschauer beinhaltet die Blu-Ray zwei Discs. Die Eine ist natürlich der Film, und die Andere widmet sich dem Bonus-Material, die mit drei Stunden Spielzeit wirklich nicht zu kurz kommt. Darin gezeigt werden unter anderem: ein Blick hinter den Kulissen, alle Batmobile, Interviews mit den Schauspielern usw.

Fazit:

Die Batman Trilogie von Schöpfer Chris Nolan gehört zu eines der Besten überhaupt! Jeder Teil ist sehenswert und vermittelt eine nie dagewesene realistische und zugleich düstere Stimmung. Zumindest im Vergleich zu anderen Comicverfilmungen. Während 'Batman Begins' den Einstieg der Trilogie bildet, zeichnet sich 'The Dark Knight' durch schauspielerische Kunst (Heath Ledger/Joker) aus. 'The Dark Knight Rises' hingegen bietet die epischste Geschichte von allen, die einige Wendungen verspricht und zum Finale wird, dessen Ende den Zuschauern offen lässt, wie es mit Batman weitergehen könnte. Der Kontrast, der einem deutlich werden müsste, dass das Thema des ersten Teils laut Nolan "Furcht" war, bei TDK "Chaos" und TDKR "Schmerz", finde ich sehr interessant und abwechslungsreich! Dafür standen jeweils die Bösewichte:
Ra's al Ghul, der Joker und schließlich Bane. Letztlich traurig ist man aber auch gleichzeitig, dass Schluss ist mit der Trilogie. Ende mit Christian Bale.
Die Dark Knight Teile verknüpfen einander. Sie sind und bleiben ein Meilenstein in der Geschichte des Films und bilden daher ein Gesamtwerk. Ein Meisterwerk.
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Für mich ist The Dark Knight Rises der beste Batman-Film bisher, mit ihm zusammen wird die Trilogie erst rund und nach diesem Film gefielen mir die Vorgänger Batman Begins und The Dark Knight noch besser!

Lohnt sich das Steelbock? Es sieht schon schick aus, aber nein, es ist keine Notwendigkeit. Bleibt zu hoffen, dass eine erweiterte Fassung des Films erscheinen wird. Auf dieser Blu-ray sind es, wie im Kino, "nur" 164 Minuten. Die Extras? Laut Verpackung sind es über drei Stunden. Ein neunminütiges Porträt von Catwoman ist sehenswert, die Trailer sind ebenfalls nett, aber generell ginge das alles noch deutlich ausführlicher und interessanter!

Der Ton (besonders auf Englisch) ist brillant! Das Bild ebenfalls. Und ja, Bane klingt im Original besser als in der deutschen Synchronisation! Wer mal Lust auf ein Hörspiel hat: es ist auch eine "Hörspiel-Version" in Englisch hinterlegt. Schön wäre ein Audiokommentar gewesen, wie bei den beiden 2-Disc Versionen der ersten beiden Filme. Wird sicher noch separat erscheinen.

Dieses Mal gibt es keinen alle anderen Darsteller überschattenden Heath Ledger, dafür ein ausgewogeneres Ensemble. Batmobil und Batbike werden um einen Batjet.

Die Szene, in der Bane seinen ersten großen Auftritt in Gotham City hat dürfte beim Kinobesuch manchen Zuschauer an Aurora erinnert haben - wäre interessant ob diese Tragödie auf einer kommenden Edition des Films nochmals thematisiert wird. Wer die Batman-Filme dafür verantwortlich machen will hat sie nicht verstanden.

Was gibt es auszusetzen? Die Panzer haben kein Mündungsfeuer! Soll aber wohl so sein! Batman steht in einer Szene ohne erkennbaren Grund auf einem Mast (sieht aber cool aus). Ansonsten wurde einiges aus den Comics Knightfall Batman: Knightfall - Der Sturz des Dunklen Ritters, Bd. 1 und The Long Halloween Batman: Das lange Halloween in den Film eingebaut, es gibt milde Gesellschafts- und Kapitalismuskritik, grandiose Bilder (etwa die Szene auf dem "dünnen Eis" der westlichen Welt, den Aufstieg aus dem tiefen Loch von Depression und Resignation, eine sehr selbstbewusste Catwoman (Anne Hathaway), einen sichtlich gealterten, aber immer noch brillanten Batman (Christian Bale) und vielleicht zu wenig Action. Anders als Marvel's Avengers ein gehaltvollerer, erwachsenerer Film, den auch Comic-Verächter schätzen dürften. Inception mag Nolans Können noch besser zeigen, aber Batman war offensichtlich mehr als nur eine Auftragarbeit - alles wirkt äußerst gut durchdacht und mit Respekt für die Comics, allein schon die Anmerkungen zu Catwomans funktionalem Outfit wirken gewissenhafter als alles was es an Batman-Verfilmungen vor Nolan gab!
Wer die Comics mag wird Feinheiten bemerken, wie das neue DC-Logo für den DC-Neustart The New 52 (Tipps: Aquaman 1, Swamp Thing, Batman von Scott Snyder und Greg Capullo DC COMICS BATMAN COMIC # 5 - VERTRAUENSFALL).

Wem dieser Film viel zu düster und ernst ist möge zu Batman & Robin greifen, darin wurde aus Bane eine Witzfigur. Nach den Schumacher-Filmen weiss man Nolans Batman um so mehr zu schätzen. Im übrigen erscheint mir der neue Bond Skyfall auch etwas von The Dark Knigt Rises inspiriert worden zu sein, ein netter Bond, aber Batman überzeugt mehr!

Lust auf noch mehr Batman? Die Spiele Arkham Asylum Batman: Arkham Asylum [Platinum] und Arkham City Batman: Arkham City sind grandios! Ebenfalls empfehlenswert sind die Bildbände zu The Dark Knight Batman: Das offizielle Making-of der Dark-Knight-Trilogie: Das Making-of der Dark-Knight-Trilogie Batman Das Dark Knight Handbuch: Werkzeuge, Waffen, Fahrzeuge & Dokumente aus der Bathöhle!

2012 war ein fantastisches Jahr für Batman-Fans!

2-Discs, Steelbock, 164 Minuten, Bild: 1080p 16:9 2.40:1 und 1.78:1 (IMAX-Sequenzen), Ton: DTS-HD 5.1 Englisch, DD 5.1 Deutsch u.a., Warner 2012
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am 21. Oktober 2015
Der letzte Teil einer Trilogie. Krönender Abschluss von Christopher Nolan. Christian Bale als Batman. Bildqualität und Ton perfekt. Batman war noch nie so verletzlich. Bitte auch den Soundtrack von Hans Zimmer hören und genießen. Einen besseren Batman kann ich mir nicht vorstellen. Regisseur Nolan hat das Genre wiederbelebt, nach dem Joel Schumacher es nicht verstanden hat, den Helden würdig auf der Leinwand zu präsentieren. Teil 1 - Batman Begins und Teil 2 - The Dark Knight.
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am 1. März 2016
Seit ich den zweiten gesehen habe, frage ich mich immer und immer wieder, ob der Joker Batman aus seiner Lethargie gerissen hätte.
Klar, ohne Schauspieler kann man den Joker schlecht einsetzen. Aber diese Frage wird immer in meinem Kopf bleiben.

Es ist jetzt Jahre her, seit dem Tod von Dent und Batman wird nicht mehr gebraucht.
Er ist nutzlos geworden und genauso fühlt er sich auch. Er siecht als Krüppel auf seinem Anwesen dahin und tut nichts. Rein gar nichts.
Aber selbst für Batman kommt einmal die Zeit, wo er sich ein letztes Mal erheben muss und das tut er.
Er ist lang nicht mehr so gut wie früher - dafür ist er zu alt und sein Körper macht auch nicht mehr ganz so mit wie am Anfang.
Trotzdem versucht er die Stadt zu retten und wer weiß, vielleicht gelingt ihm das auch?

Ich finde es ist ein gutes Ende für die Reihe.
Bane ist genau so ein Fiesling wie Ra's Al Gul und genau das ist der Gedankenstoß, den Batman braucht.
Dass er sozusagen von seiner Vergangenheit eingeholt wird und den Tatsachen ins Auge sehen muss, dass er für diesen Job langsam zu alt wird.
Aber dafür findet er einen gelungenen Nachfolger und ich hätte nichts dagegen, diesem irgendwann einmal im Film zu begegnen. Sofern er seinen Strampelanzug überholen lässt.

Wer die ersten beiden Filme geguckt hat, sollte sich diesen auch ansehen.
Meiner Meinung nach hätte er ihn ruhig teilen können und zwei draus machen, aber dafür kam der Film ein paar wenige Jahre zu früh raus.

Für die Neuankömmlinge gilt; erst die anderen beiden gucken. Und dann den letzten als Ende genießen.
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am 31. Oktober 2015
Der Film ist sehr schnell angekommen und ich habe ihn noch nie gesehen freue mich ihn jetzt ernst mal anzugucken aber ich habe einen Trailer dazu gesehen zu Diesen neuen Batman Film und fand ihn klasse jetzt hab ich nach langem warten schließlich gekauft freue mich jetzt schon an zu sehen kann ich nur empfehlen Verpackung war auch sehr gut
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am 21. Juli 2014
Christian Bale bleibt mein Favorit als Batman, daher durfte der Film auch nicht fehlen im regal. An der ein oder anderen Stelle habe ich zwar etwas anderes/mehr erwartet aber trotzdem kann ich mich nicht beschweren.
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am 24. November 2014
Story:
Batman verschwand vor acht Jahren weil er den Tod von Staatsanwalt Harvey Dent auf sich genommen hat.Als Catwoman bei ihm zu Hause einbricht und der Terrorist Bane die Herrschaft über seine Stadt übernimmt muss er wieder zurückkehren.Als er Bane nachjagt wird er erst noch von der Polizei verfolgt entkommt aber.Als er in einem Bahn Tunnel von Bane besiegt wird sperrt dieser ihn in einen Brunnenschacht ein wo auch noch andere gefangen sind.Dort muss er zusehen wie er die Stadt übernimmt und einen Energie Kern zu einer Bombe macht.Währenddessen versuchen zwei Polizisten auch die Stadt zu retten.
Meinung:
Der Film ist ziemlich gut für einen ziemlich neuen Action Film.Es wird nicht die ganze Zeit nur Action gezeigt sondern auch viel Story,Handlung und kurze Unterhaltungen.Es ist gut dass nicht so extrem viel Action vorkommt denn dadurch ist der Film gut.Die Schauspieler sind auch sehr gut.Die Story wurde ziemlich gut umgesetzt,dachte erst nicht dass der Film gut ist.Das Bild und der Ton sind super.Das Ende ist ziemlich kurz und auch etwas Traurig.Insgesamt ist der Film gut aber er gibt noch bessere Filme aber es ist lohnenswert den Film zu sehen.Wird wahrscheinlich den meisten gefallen.Mal ein Action Film der nicht ganz so übertrieben ist.

Zu empfehlen!Gute Story,Schauspieler und Umsetzung!
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