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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
43
4,6 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
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am 11. Februar 2017
Einfach nur: Wahnsinn!!! Es erscheint mir sinnlos, dieses Werk en detail zu beschreiben und bewerten. So übervoll von Emotionalität, Temperament und Begeisterung (um nicht zu sagen: Besessenheit) für die Musik es ist, hätte ich ernsthafte Sorgen um die Statik eines historischen Konzertsaales, wenn nach dem letzten Ton der Applaus mit Schreien und Trampeln losbricht. Dieses Werk ist wie eine Droge, was sind da 5 Sterne, wo es doch 50 sein müßten?
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am 24. August 2016
Cecilia Bartoli hat den italienischen Barock-Komponisten Agostino Steffani (1654-1728) gleichsam "wiederentdeckt" und, um ihn der Musikwelt mit Verve wiederzugeben, dieses Album konzipiert. Es enthält 25 einzelne, sorgfältig ausgewählte Arien aus 12 verschiedenen Opern des Komponisten, die sie (teils im Duett mit dem weltberühmten Countertenor Philippe Jaroussky), begleitet von "I Barocchisti" unter Diego Fasolis singt. Die "Wiederentdeckung" darf getrost als Volltreffer bezeichnet werden, die Musik ist wundervoll, und man fragt sich, warum der Komponist lange ein "Schläfer", wie es im Booklet denn auch heißt, war. Ein ebendort gegebener Antwortvorschlag überzeugt durchaus: Es könnte an der nationalstaatlichen Schubladisierung der Musiktraditionspflege liegen. Für die Italiener war Steffani wahrscheinlich zu wenig italienisch, hat er doch einen Großteil seines Lebens in (vorwiegend Nord-) Deutschland verbracht, als "deutscher Komponist" geht er aber natürlich auch nicht durch, und der Einfluss der französischen Schule auf seine Musik ist auch nicht zu überhören. Von daher mag man es als Hoffnungsschimmer in wieder zum Nationalen tendierenden Zeiten betrachten, dass gerade jetzt ein solch "gesamteuropäischer" Komponist aus der Versenkung zurückkehrt. Zur exquisiten musikalischen Qualität der musikalischen Darbietung und des Klanges haben andere Rezensenten, etwa "Lilienthal", alles geschrieben.

Ein paar Zeilen noch zum Booklet. Es handelt sich um ein richtiges (und ganz schön dickes) Buch in fester Bindung; vom Format her so, dass man es in einen CD-Schrank durchaus stellen kann, aber eben eher ein Buch, dem eine CD als Beigabe beigefügt ist, als eine klassische CD mit beigefügtem Booklet. Das mag vielleicht nicht jeder. Das Booklet ist äußerst aufwendig gestaltet und enthält u.a. den kompletten Text der Arien in vier Sprachen (auch deutsch) und zahlreiche sehr gut recherchierte und redigierte Hintergrundtexte zum sehr spannenden Leben des Komponisten, der eben nicht nur Komponist, sondern u.a. auch Diplomat und Kirchenpolitiker und in diverse Skandale und Geheimnisse verstrickt war. Aufgelockert wird das Ganze noch durch schön gestellte, stilvolle Kunstfotos, teils in s/w, teils in Farbe, in der Cecilia Bartoli als eine Art Privatdetektivin im Stile von amerikanischen Filmen der Humphrey-Bogart-Zeit aufscheint, mit Tonbandgerät, Fernglas und Fotoapparat, gleichsam auf der Suche nach dem Komponisten. Diesen soll wohl die Person darstellen, der auf dem Cover erscheint und etwas reißerisch-unmotiviert ein Kreuz ins Bild hält, nun gut. Kritisch könnte man allenfalls anmerken, dass am Schluss des Booklets einige Seiten Produkt-Promotion folgt und, mir völlig unverständlich, dass der Name des Komponisten Steffani nur klein auf der Rückseite des "Buches" steht. Wenn man schon einen Komponisten wiederentdeckt, sollte man doch wohl auch seinen Namen auf der Vorderseite des Covers unterbringen, meine ich...
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am 1. November 2012
Es ist schwer zu glauben, aber Cecilia Bartoli hat hier tatsächlich erneut einen musikalischen Schatz entdeckt - vielleicht einen noch größeren als mit Vivaldi. Agostino Steffani ist ein herausragender Komponist, dessen Musik tatsächlich auf einer Stufe mit der Händels steht, und es ist unverständlich, dass bislang nahezu keine Einspielungen dieser so kunstfertig gearbeiteten wie emotional überwältigenden Musik vorliegen. Cecilia Bartoli hat nun einige der herausragendsten Arien, Werke mit Orchester und Chor sowie Duette eingespielt, mit den exzellenten "Barocchisti" unter Diego Fasolis, und die CD ist herausragend.
Hier sind unverkennbar brennende Musikliebhaber am Werk, denen keine Mühe zu groß war, um diese Musik so exakt, klangvoll und bewegend wie möglich zu präsentieren. Bartoli singt berückend schön, süß in der Höhe, kraftvoll, aber warm in der Tiefe, wie üblich mit einer technischen Perfektion vor allem in den Koloraturen, die nahezu übermenschlich erscheint. Im Ausdruck greift sie niemals, wie einige andere Sängerinnen, auf Klischees zurück, sondern ist fühlbar stets authentisch. Sie will die Hörer berühren, und das gelingt ihr.
Da Steffani besonders für seine wunderbaren Kammerduette bekannt ist, ist es höchst passend, dass Cecilia Bartoli für die vorliegende CD auch einige Duette mit dem Countertenor Philippe Jaroussky eingespielt hat. Die klangschönen Stimmen, die enorm sensible Phrasierungskunst und die überzeugende emotionale Interpretation der beiden Sänger passen perfekt zueinander, so dass diese Duette die CD wirklich sehr bereichern.
All dies geschieht offenkundig im Dienste der Musik und des Komponisten - nicht wie bei einigen anderen Sängerinnen (wie Kermes) als beliebige Auswahl von Stücken, sondern mit einem klaren Konzept, das Frau Bartoli selbst entwickelt hat - Steffani soll wieder zu seinem Recht kommen, und er tut es mit dieser Einspielung in der Tat.
Die Qualität des Klangs, des Booklets, der Fotos usw. sind selbstverständlich exzellent - etwas anderes ist bei Frau Bartoli undenkbar. Die Fotos zeigen, dass diese Sängerin sich dem Stil, in dem andere Sängerinnen präsentieren lassen, verweigert, und mit gutem Grund. Cecilia Bartoli tritt wahrhaft hinter die Musiker, deren Kunst sie präsentiert, zurück, und dies wird durch die Fotos gut symbolisiert. Man möge diese CD bitte primär wegen Agostino Steffani kaufen.
Uneingeschränkte Kaufempfehlung.
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Cecilai Bartoli mit Glatze ist zunächst erst einmal überraschend. Das Booklet dieser Ausgabe, das - wie gewohnt in merheren Sprachen - die Geschichte und Hintergründe von Frau Bartolis neuester musikalischer Wiederentdeckung beleuchtet - diesmal wie ein crime noir gestaltet - ist wie immer ein eigenständiges Kunstwerk, das für sich genommen den Kauf der CD schon fast rechtfertigt.

Die Musik Agostino Steffanis, der hier als einer der künstlerischen Väter Händels vorgestellt wird, ist überaus barock, so dass man diese Art der Musik schon mögen muss um sich damit anzufreunden, aber als einer der Ursprünge der Barockmusik ist sie auf jeden Fall überaus spannend und wird hier auch überzeugenden interpretiert. Freundinnen und Freunde der BArockmusik, der musikalischen Archäologie und Cecilia Bartolis sollten hieran eigentlich alle ihre Freude haben.
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am 18. Dezember 2012
Die meisten Stücke auf der CD Mission sind so intensiv, dass ich immer wieder eine Gänsehaut bekomme. Die Stimme von Cecilia Bartoli berührt mich so, dass ich den Tränen nahe bin. Im Vergleich zu ihr wirken Garanca, Netrebko u.a. geradezu schwach. Im Unterschied zu anderen Rezensenten kannte ich die großartige Musik von Agostino Steffani noch nicht. Ich bin begeistert.
-- für mich Große Kunst --
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am 25. September 2012
Es ist schwer zu glauben, aber Cecilia Bartoli hat hier tatsächlich erneut einen musikalischen Schatz entdeckt - vielleicht einen noch größeren als mit Vivaldi. Agostino Steffani ist ein herausragender Komponist, dessen Musik tatsächlich auf einer Stufe mit der Händels steht, und es ist unverständlich, dass bislang nahezu keine Einspielungen dieser so kunstfertig gearbeiteten wie emotional überwältigenden Musik vorliegen. Cecilia Bartoli hat nun einige der herausragendsten Arien, Werke mit Orchester und Chor sowie Duette eingespielt, mit den exzellenten "Barocchisti" unter Diego Fasolis, und die CD ist herausragend.
Hier sind unverkennbar brennende Musikliebhaber am Werk, denen keine Mühe zu groß war, um diese Musik so exakt, klangvoll und bewegend wie möglich zu präsentieren. Bartoli singt berückend schön, süß in der Höhe, kraftvoll, aber warm in der Tiefe, wie üblich mit einer technischen Perfektion vor allem in den Koloraturen, die nahezu übermenschlich erscheint. Im Ausdruck greift sie niemals, wie einige andere Sängerinnen, auf Klischees zurück, sondern ist fühlbar stets authentisch. Sie will die Hörer berühren, und das gelingt ihr.
Da Steffani besonders für seine wunderbaren Kammerduette bekannt ist, ist es höchst passend, dass Cecilia Bartoli für die vorliegende CD auch einige Duette mit dem Countertenor Philippe Jaroussky eingespielt hat. Die klangschönen Stimmen, die enorm sensible Phrasierungskunst und die überzeugende emotionale Interpretation der beiden Sänger passen perfekt zueinander, so dass diese Duette die CD wirklich sehr bereichern.
All dies geschieht offenkundig im Dienste der Musik und des Komponisten - nicht wie bei einigen anderen Sängerinnen (wie Kermes) als beliebige Auswahl von Stücken, sondern mit einem klaren Konzept, das Frau Bartoli selbst entwickelt hat - Steffani soll wieder zu seinem Recht kommen, und er tut es mit dieser Einspielung in der Tat.
Die Qualität des Klangs, des Booklets, der Fotos usw. sind selbstverständlich exzellent - etwas anderes ist bei Frau Bartoli undenkbar. Die Fotos zeigen, dass diese Sängerin sich dem Stil, in dem andere Sängerinnen präsentieren lassen, verweigert, und mit gutem Grund. Cecilia Bartoli tritt wahrhaft hinter die Musiker, deren Kunst sie präsentiert, zurück, und dies wird durch die Fotos gut symbolisiert. Man möge diese CD bitte primär wegen Agostino Steffani kaufen.
Uneingeschränkte Kaufempfehlung.
22 Kommentare| 30 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Dezember 2012
Die Aufnahme gehört zweifelsohne zu den besten Einspielungen des Jahres. Cecilia Bartolis Interpretation der Steffani-Arien ist fabelhaft: äußerst differenziert und überzeugend. Empfehlenswert in jeder Hinsicht.
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am 23. September 2012
Zur Musik, zu den Stimmen und zur Entdeckung eines fast vergessenen Komponisten wurde in den Rezensionen und Kommentaren schon alles gesagt - 5 Sterne! Falls es einen 6. gäbe, würde ich den hinzufügen. Ein anderes Thema ist die Aufnahmequalität dieser CD.

Ehemals genossen Decca-LPs und -CDs einen sehr guten Ruf. Im Laufe der Anpassung an mp3-Hörgewohnheiten wurde er immer schlechter. Was sich das Aufnahmeteam hier jedoch geleistet hat, ist für anspruchsvolle Ohren eine Zumutung. Auf zwei unterschiedlichen, hochwertigen HiFi-Anlagen sowie über ebenfalls exzellente Kopfhörer abgehört, ist das Klangbild dieser CD viel zu höhenlastig, gelegentlich unerträglich schrill. Eine Ortbarkeit der Instrumente und Stimme(n) ist nicht möglich. Bei einigen Stücken wandern z. B. Violinen und Cecilia Bartolis Stimme zwischen den Lautsprechern hin und her, was auf heftige Manipulationen bei der Abmischung/Nachbearbeitung schließen lässt. Alles in allem ein ärgerlich diffuser Klangbrei, offenbar für dumpf klingende mp3-Player oder fürs Autoradio abgemischt. Es gibt aber immer noch Menschen, die hochwertige HiFi-Anlagen besitzen und sich über eine natürliche Wiedergabe freuen. Daher nur 2 Sterne.
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am 2. Dezember 2012
Ich bin seit Jahren ausgesprochener Bartoli-Fan und bei jeder ihrer CDs gespannt, ob sie mich wieder so angenehm überraschen kann wie bei der vorherigen ....Sie kann! MISSION ist wieder einfach nur wunderbar - ihre Auswahl an unbekannten Arien wieder überzeugend! In ihre Stimme kann ich mich verlieren...
Ich warte schon auf eine neue Entdeckung von ihr...
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am 10. Januar 2013
Diesen Barockkomponisten zu finden ist das eine, die Sachen zu singen das andere. Bartoli macht Letzteres hervorragend, um auch die Kritik an ihrer Stimme in diesem Kontext zum Schweigen zu bringen, da die Stimme hierzu einfach passt.
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